Gymnasiasten setzen mit Wettbewerbsteilnahme ein aktives Zeichen für Demokratie

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Die engagierten Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen mit Schulleiterin Bärbel Heidenreich (1.v.l.), KSB-Geschäftsführer Matthias Hartmann (2.v.l.) und Johannes Kusber, Vorstandsmitglied der Sportjugend im KreisSportBund Unna (1.v.r.).

Für ihre beeindruckenden Beiträge für den Wettbewerb „Aktives Zeichen für Demokratie“ erhielten Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen nun aus den Händen von Johannes Kusber, stellvertretender Vorsitzender der Sportjugend im KreisSportBund Unna, Schecks in Höhe von jeweils 350 Euro.

Die Mitglieder der AG „Schule ohne Rassismus“, geleitet von Politik-Lehrer Jan Groesdonk, organisierten und dokumentierten für Schulklassen des SGB eine Stadtführung zu Orten rechter Gewalt in Dortmund mit dem Ziel „die ideologische Kontinuität sichtbar machen, den Opfern eine Stimme geben“.

Die jetzige Klasse 6a drehte mit ihrer Politiklehrerin Monja Schottstädt im Frühsommer ein Video, in dem die Schülerinnen und Schüler anschaulich erläuterten, warum Demokratie so wichtig und schützenswert ist.Die Schülerinnen und Schüler des Go-in-Projekts, also junge Deutschlernerinnen und -lerner, hoben unter der Leitung von Lehrerin Viktoria Paul Chancen und Wichtigkeit der Demokratie durch eine selbstgestaltete Wandzeitung hervor.

Im Rahmen des „Demokratiejahres 2019“ des Kreises Unna hatte sich die Sportjugend des KSB zur Aufgabe gemacht, sich durch das Ausloben eines Wettbewerbs aktiv zu beteiligen. Inspiriert von dem Zitat Roman Herzogs, Bundespräsident von 1994 bis 1999, „Unsere freiheitliche Demokratie lebt nicht von Umfragen, sie lebt von Engagement und Courage“, entstand die Idee Kinder und Jugendliche für ein „aktives Zeichen für Demokratie“ zu begeistern. Die Schirmherrschaft übernahm Landrat Michael Makiolla.

Demokratie und Möglichkeiten zur Mitbestimmung sind nicht selbstverständlich, daher suchte die Sportjugend engagierte Kinder und Jugendliche aus dem Kreis Unna, die mit ihren Vereinen, Klassen, Kursen und AGs dieses „aktive Zeichen für Demokratie“ setzen wollten. „Egal, ob im Sport die Einteilung der Mannschaften, in der Schule die Wahl des Klassensprechers oder die Abstimmung über den nächsten Wandertag, Demokratie erlebt ihr von Anfang an und immer wieder in eurem Alltag“, betonte Johannes Kusber bei der Scheckübergabe im PZ des Gymnasiums.

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