Gorilla bekommt Gesellschaft: Tierische Kunst aus Zimbabwe am Rathaus

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Der Gorilla des Künstlers Ray Chataira auf der Grünfläche vor dem Rathaus steht nicht mehr allein. Ein „jüngerer“ Artgenosse, ebenfalls von dem in Zimbabwe lebenden Künstlers geschaffen, leistet dem Menschenaffen nun Gesellschaft.

„Diese beiden Figuren sehen in ihrem Detailreichtum großartig aus und sie sind einzigartig, so Kulturdezernent Marc Alexander Ulrich. Einen ganzen Figurenpark in Bergkamen, vorzugsweise auf der Bergehalde Großes Holz, zu installieren, ist die Idee hinter dieser Aktion. „Mit dieser Kunst gewinnen wir kleine und große Kinder “ ist sich Kulturreferentin Simone Schmidt-Apel sicher. „Wir beobachten Passanten, die staunend die ungewöhnliche Kunst fotografieren oder Selfies versenden; es hat auch schon Kommentare gegeben, die darauf hinweisen, dass es noch viele andere Tierobjekte mehr gibt.“

Ray Chataira erschafft die einzigartigen, lebensgroßen Unikate aus Altmetall, das er auf Schrottplätzen sammelt. Sie entstehen in Zimbabwe oder während eines regelmäßigen Studienaufenthaltes des Künstlers in der Shona Art Galerie in Witten. Deren Besitzer Bastian Müller-Mühlinghaus hatte sich vor 24 Jahren in die besondere Kunstform der Shonas, des größten Volksstamms in Zimbabwe verliebt. Seitdem hat er sich dem Ziel verschrieben, Shona Art möglichst vielen Menschen zugänglich machen. Ray Chataira ist für Müller-Mühlinghaus der absolute Star unter den Künstlern, die neben schwerem Altmetall auch mit Schwämmen und Stein arbeiten. Die Lebendigkeit und kraftvolle Intensität der Figuren Chatairas ist für ihn bisher unerreicht.

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