Erdbeben am Sonntagabend reißt viele Bergkamener aus dem Schlaf

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Am frühen Sonntagmorgen sind viele Bergkamener unsanft geweckt worden, weil wieder ein Mal die Wände wackelten und das Geschirr in den Schränken klapperte. Ursache war ein kleines Erdbeben um 4.37 Uhr mit der Longitude 1,7 in einer Tiefe von einem Kilometer unterhalb der Nordbergstadt. Bereits am Freitagabend gab es gegen 19.36 Uhr ein Erdbeben mit der Longitude 1,6.

 

Karte der Uni Köln zum Epizentrum (roter Punkt) des Erdbebens am Sonntagmorgen in Bergkamen. Es lag fast genau in 1000 Meter Tiefe unter dem Rathaus.
Karte der Uni Köln zum Epizentrum (roter Punkt) des Erdbebens am Sonntagmorgen in Bergkamen. Es lag fast genau in 1000 Meter Tiefe unter dem Rathaus.

Registriert wurden diese beiden Erdbeben von Erdbebenstation Bensberg der Universität Köln. Insbesondere das Beben am Sonntag hat jetzt den Aktionskreis Wohnen und Leben auf den Plan gerufen. „Der Aktionskreis fragt sich, warum die von der RAG behauptete „Bergruhe“ nach Bergbau-Ende am 30.09.2010 scheinbar nicht mehr gilt“, erklärt deren Vorsitzender Karlheinz Röcher. „Die Stärke von 1,7 ist auf jeden Fall erklärungsbedürftig.“

Falls die Angaben der Erdbebenstation Bensberg richtig in eine Karte Karte übertragen worden sind, lag das Epizentrum des Erdbebens am Sonntagmorgen fast genau unter dem Bergkamener Rathaus und am Freitagabend unterhalb einer landwirtschaftlich genutzten Fläche in Overberge zwischen Königstraße und Hamm-Osterfelder Bahnlinie.

Weitere Infos zu diesem Thema gibt es auf der Homepage der Uni Köln. Der Link ist hier.

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