Schwerer Unfall auf der A1 mit fünf Verletzten – darunter auch ein Kleinkind und ein Säugling

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Auslaufenden Medien wurden abgestreut und die Batterien der verunfallten PKW abgeklemmt.
Bild-Infos Download. Foto: Freiwillige Feuerwehr Werne.

Der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Werne wurde mit dem Stichwort „2RTW – zwei verunfallte PKW“ am Samstagnachmittag um 15:48 Uhr auf die Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Köln zwischen den Anschlussstellen  Hamm Bockum / Werne und Hamm / Bergkamen. Es handelte sich um einen Auffahrunfall mit zwei beteiligten PKW.

Ein silberner Skoda mit vier Personen inklusive Hund aus dem Hochsauerlandkreis kam dabei ins Schleudern und kollidierte mit der rechten Leitplanke. Dabei riss der Fahrradträger am Heck des PKW ab und der PKW blieb entgegen der Fahrtrichtung auf dem rechten Standstreifen liegen. Glücklicherweise flog der abgerissene Fahrradträger in die rechte Fahrbahnrandböschung abseits der Fahrbahn und traf keinen weiteren PKW. Der zweite PKW ein schwarzer Opel aus dem Kreis Soest, der mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern besetzt war, überschlug sich und blieb stark deformiert auf dem Dach der rechten Fahrbahn liegen. Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen der ersten Rettungskräfte um die Beteiligten und Verletzten des Unfalls.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Werne wurde bereits der schwer verletzte Fahrer des schwarzen PKW durch den Rettungsdienst aus Werne behandelt. Er wurde später zur weiteren Behandlung in ein nahe gelegenes Krankenhaus transportiert. Die Freiwilligen Kräfte der Feuerwehr Werne unterstützten den Rettungsdienst mit der Betreuung der weiteren unter Schock stehenden Unfallbeteiligten. Es wurde ein weiterer Rettungswagen und der Notarztwagen aus Werne zur Unterstützung nachalarmiert. Insgesamt gab es fünf Verletzte darunter einen schwer Verletzten sowie ein Säugling und ein Kleinkind. Für den Säugling wurde aus dem auf dem Dach liegenden PKW ein Kindersitz demontiert und im Rettungswagen verbaut, um den Säugling inklusive Mutter und Bruder sicher zur Kontrolle ins Krankenhaus zu fahren.

Die Feuerwehr sicherte mit Straßenleitkegeln und Warnleuchten bzw. mit den Großfahrzeugen mit Heckwarneinrichtung die Einsatzstelle gegen den laufenden Verkehr und stellte zusätzlich zweifach mit dem Schnellangriff des Hilfeleistungslöschfahrzeug [HLF] und über einen Pulverlöscher den Brandschutz sicher. Es wurden die Batterien an beiden PKW aufgrund der potentiellen Brandgefahr abgeklemmt und auslaufende Betriebsmittel abgestreut und verunreinigt wieder aufgenommen. Der Einsatzleitwagen der Feuerwehr übernahm die Einsatzdokumentation und führte die Rücksprachen mit der Rettungsleitstelle des Kreises in Unna. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten war der rechte Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehr wurde über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei geführt. Bis auf wenige Ausnahmen (Verkehrsteilnehmer im Stau tauschten noch kurzfristig vor den heraneilenden Einsatzfahrzeugen die Fahrbahn) war die Rettungsgasse grundsätzlich lobenswert.

Es waren 14 freiwillige Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen im Einsatz. Nachdem die Arbeiten der Feuerwehr erledigt waren, die Abschleppunternehmen die zwei PKW verladen hatten und die Polizei die Unfallaufnahme abgeschlossen hatten, wurde die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben. Um 17:45 Uhr konnte Einsatzende gemeldet werden. Desweiteren an diesem Einsatz beteiligt waren drei Rettungswagen [RTW] (einer aus Kamen und zwei aus Werne) sowie ein Notarzt aus Werne, die Autobahnpolizei aus Münster und ein Abschleppunternehmen.

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