Noch mal L821n: SPD fordert Verzicht auf Rodungen, bis die Hochwasserfrage am Kuhbach geklärt ist

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SPD-Fraktionsvorsitzender Bernd Schäfer

Die für den Bau der L821n notwendigen Rodungen dürfen nach Überzeugung der SPD-Fraktion erst dann gestartet werden, wenn die Bauplanungen auch das im Jahr 2016 ausgewiesene Hochwasserschutzgebiet im Bereich des Kuhbachs berücksichtigen.

Das ist der Kern eines Antrags, den die Sozialdemokraten in der nächsten Ratssitzung am 21. Februar stellen werden. Und das Fraktionschef Bernd Schäfer natürlich auch weiß, dass die Zeit drängt, sind die Landesregierung und Straßen.NRW schon jetzt über die Inhalte des Antrags informiert worden. Die Zeit drängt deshalb, weil solche Rodungsarbeiten nach dem Bundesnaturschutzgesetz bis zum 1. März beendet sein müssen. Andernfalls muss man bis zum nächsten Herbst warten.

Sollten sich Land und Straßen.NRW auf diese Forderung einlassen, würde das bedeuten, dass der Bau der L821n rund sechs Monate später gestartet werden kann, als ursprünglich geplant. Auf eine Vorgehensweise, wie es ein Mitarbeiter von Straßen.NRW am Montag gegenüber der WDR-Lokalzeit Dortmund beschrieb, will sich Schäfer nicht einlassen. Man werde den ersten Bauabschnitt schon mal bauen und dann zusehen, wie im 2. Bauabschnitt, zu dem die Kuhbachbrücke gehört, der Hochwasserschutz gewährleistet werden kann.

Die SPD-Fraktion wolle zum einen vor dem Baustart Rechtssicherheit haben, betonte Schäfer. Zum anderen solle eine Straßenruine vermieden werden, wenn ein Weiterbau der L821n wegen des Hochwasserschutzes nicht möglich.

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