„Omas gegen Rechts“ stellen sich am Dienstag im Treffpunkt vor

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„Omas gegen Rechts: Tägliche Praxis – Was tun gegen Rechts?“, lautet der Titel einer Veranstaltung, zu der am Dienstag, 23. November, um 19 Uhr die „BügerInnen gegen Rechts“ in den Treffpunkt an der Lessingstraße einladen.

Dazu schreiben die Veranstalter in ihrer Ankündigung;

„Der Kampf gegen Rechtsextremismus und Faschismus geht alle etwas an- unabhängig vom Alter. Das haben die “Omas gegen Rechts” verinnerlicht und sind deshalb seit Kurzem aus dem Widerstand gegen rechte Strukturen nicht mehr wegzudenken. Sie stellen sich engagiert den rechten und faschistischen Entwicklungen entgegen, die sie in Deutschland und den anderen europäischen Ländern beobachten, treten für Gleichberechtigung und Toleranz ein. Auch Bücher über die Arbeit der Omas gegen Rechts, die auf beeindruckende Weise zeigen, wie der alltägliche Kampf gegen den Faschismus und gegen Rechtsextremistische Strukturen funktionieren kann und dass es teilweise auch nur die ständige Intervention ist, die Großes bewirken und Rechtsextremisten in die Knie zwingen kann.

Mit Engagement und viel Humor kämpfen die betagten Damen auf der Straße gegen die AfD oder für die Aufnahme von geflüchteten Menschen aus den griechischen Lagern. Sie sind bei den Protesten gegen die von Corona-Skeptikern bis hin zu Neonazis und Reichsbürgern durchzogenen Aufmärsche dabei gewesen, sie forderten Klimagerechtigkeit mit Fridays for Future, setzen Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und Frauenfeindlichkeit. Das Beispiel der Omas zeigt auch: Laut sein, sich dagegen stellen und gemeinsam für eine gute Zukunft kämpfen lohnt sich und es ist kein Selbstzweck, sondern leider bitter nötig. Für ihr Eintreten für demokratische Werte erhielten sie den Paul-Spiegel-Preis 2020 und Freiburger Integrationspreis 2021. Die Vertreterinnen der Iserlohner Omas gegen Rechts werden ausführlich über ihre Intention und ihre täglich Praxis berichten.

Der Vortrag wird einen Überblick über die praktische Umsetzung der Arbeit gegen Rechtsextremismus geben und am Beispiel der Omas gegen Rechts klarmachen, wie antifaschistische Arbeit gut gelingen und erfolgreich werden kann.“

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