Workshop auf der Ökologiestation: Naturfotografie einmal anders – mit der Lochkamera

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Das Fotografieren mit einer Lochkamera, der linsenlosen Form einer „camera obscura“, ist die ursprünglichste Form der Fotografie. Bereits Aristoteles entdeckte dieses Abbildungsprinzip, als er bei einer partiellen Sonnenfinsternis auf dem Waldboden die sichelförmigen Abbildungen der teilverdeckten Sonne bemerkte und dies anschließend in einem physikalischen Werk beschrieb.

Im Rahmen des dreitägigen Kompakt-Workshops, vom 16. September bis zum 18. September, werden die Teilnehmer unter fachkundiger Anleitung  ihre eigene Lochkamera selber herstellen, damit auf Motivsuche in die Natur gehen und die Arbeitsweise und einzigartige Abbildungscharakteristik ihrer Kamera erfahren. Anschließend werden die belichteten Großbildnegative (ca. 9 cm x 12  m) gemeinsam entwickelt und auf einfachem, aber praktikablem Wege digitalisiert. Am Ende des Workshops nehmen die Teilnehmer neben den eigenen Negativen auch die selbstgebaute Lochkamera mit nach Hause.

Handwerkliche  Fähigkeiten und/oder fotografische Kenntnisse der Fotolaborerfahrungen werden nicht vorausgesetzt. Die Kosten für das Workshopwochenende belaufen sich auf 295,- Euro/Pers. inkl. Material für Kamerabau. Anmeldung bitte bei Sandrine Seth unter der Nummer 02389/9809-11 oder per Mail an umweltzentrum_westfalen@t-online.de.

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