Weltkindertags- und Friedensfest am 21. September im Wasserpark

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Weltkindertag und Friedensfest: Stadtjugendring und Friedenskirchengemeinde laden alle Kinder am 21. September in den Wasserpark ein.

„Wir Kinder haben Rechte“ – unter diesem Motto steht in diesem Jahr der Weltkindertag. Vor 30 Jahren wurde die UN-Konvention über die Rechte des Kindes verabschiedet. Noch nicht ganz so lange begeht der Stadtjugendring Bergkamen den Weltkindertag in Bergkamen mit einem bunten Fest für Kinder. In diesem Jahr wird das Fest am Samstag, 21. September, ab 11 Uhr im Wasserpark stattfinden.

Beim Weltkindertagsfest in Bergkamen bieten zahlreiche Bergkamener Vereine, Gruppen und Institutionen unter der Koordination des Stadtjugendrings seit Jahren großen und kleinen Kindern ein bunt gemischtes Programm: Kreatives, Leckeres, Fahrradparcours und Mitmachaktionen. Als die Evangelische Friedenskirchengemeinde im letzten Jahr zum Abschluss der Sommerferien ein „Friedensfest“ im Wasserpark gefeiert hat, gab es da ein ganz ähnliches Konzept mit der gleichen Zielgruppe, nämlich Bergkamener Kinder und Familien. Schnell war hier die Idee geboren, Kräfte und Ressourcen zu bündeln. So ist die Idee eines gemeinsamen Weltkindertags-/Friedenfest entstanden.

Nachdem der Weltkindertag in den letzten Jahren an verschiedenen Standorten stattgefunden hat, zieht er jetzt wieder an einen Ort, an dem er zum letzten Mal vor sechs Jahren gefeiert wurde: den Bergkamener Wasserpark. Hier bietet sich neben der zentralen Lage auch der Vorteil, die Infrastruktur der benachbarten Friedenskirche zu nutzen.

Auf die Besucher warten unter anderem ein Straßentheater, Streetsoccer, Slacklines, Airbrushtatoos, verschiedene Kreativangebote, Kinderschminken und vieles mehr. Über 20 Bergkamener Vereine und Verbände haben ihre Teilnahme bereits zugesagt.

Eröffnet wird das Fest um 11.00 Uhr durch Grußworte der stellvertretenden Bürgermeisterin Monika Wernau. Ende der Veranstaltung ist um 15.00 Uhr.

Zum Thema:

Zum diesjährigen Motto des Weltkindertags „Wir Kinder haben Rechte“ schreibt das Deutsche Kinderhilfswerk:

Der diesjährige Weltkindertag steht unter dem Motto „Wir Kinder haben Rechte!“. UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk unterstreichen mit diesem Motto die Forderung, dass alle Kinder besser über ihre Rechte informiert, dass sie ernster genommen und mehr an der Gestaltung unserer Gesellschaft beteiligt werden müssen.

2019 ist Kinderrechtsjahr: Am 20. November feiert die UN-Konvention über die Rechte des Kindes ihren 30. Geburtstag. Seit ihrer Verabschiedung im Jahr 1989 hat dieses wichtige Abkommen weltweit und in Deutschland geholfen, das Leben von Kindern zu verbessern. Ihrer Perspektive wird heute mehr Aufmerksamkeit geschenkt, Kinder mehr als eigenständige Persönlichkeiten angesehen. Trotzdem werden bis heute die Interessen von Kindern im täglichen Leben und im Handeln von Behörden und Verwaltungen vielfach übergangen.

„Die Interessen und Belange von Kindern werden in Deutschland nach wie vor unzureichend berücksichtigt. Deshalb ist es ein wichtiges Signal an die gesamte Gesellschaft, das Recht von Kindern auf Beteiligung an den sie betreffenden Fragen hervorzuheben. Schließlich sind sie Expertinnen und Experten in eigener Sache. Jedoch werden Kinder in Deutschland kaum in die sie betreffenden Prozesse einbezogen und Entscheidungen meist ohne sie gefällt“, sagte Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Das Kinderrechtsjahr 2019 eröffnet die Chance, dass Regierungen, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und nicht zuletzt Kinder und Jugendliche selbst sich noch stärker für die Verwirklichung der Kinderrechte für jedes Kind engagieren. Dazu gehört auch, dass die Kinderrechte endlich explizit im deutschen Grundgesetz verankert werden“, erklärte Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutsch­land.

Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes garantiert jedem Kind das Recht in Würde und in Sicherheit aufzuwachsen. Ausdrücklich hebt sie hervor, dass Kinder das Recht haben, ernst genommen und gehört zu werden. Deutschland hat die Konvention 1992 ratifiziert.

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