Politische Frühschoppen der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen war ein voller Erfolg

Der politische Frühschoppen der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen war ein voller Erfolg. Rund 50 Teilnehmer hatten sich versammelt, um mit den Vertretern der Fraktionen über die Probleme in Weddinghofen zu diskutieren. Die Anwesenheit der Fraktionsvorsitzenden machte deutlich, wie wichtig man diese Veranstaltung nimmt.

Auch die Bürgerinnen und Bürger waren sehr diskussionsfreudig.

Folgende Themen wurden bearbeitet:

  • Einkaufsmöglichkeiten in Weddinghofen, insbesondere die Nahversorgung
  • Energiepreise GSW
  • Angebote für Jugendliche
  • Ladestationen
  • IGA 2027
  • Flächennutzungsplan, Gewerbeflächen Arbeitslosigkeit, Arbeits- und Ausbildungsplätze
  • Bebauungsplan Weddinghofen
  • Verkehrsplanung
  • Freizeitbad
  • Digitalisierung
  • Armut / Altersarmut

Zu den Einkaufsmöglichkeiten ist zu sagen, dass sich alle Parteien einig waren, dass der Ortsteil schnellstens wiederbelebt werden muss.

Das ehemalige Walmartgelände liegt seit Jahren brach. Man hofft, dass die Investoren auf diesem Gelände tätig werden und dort Geschäfte für die Nahversorgung errichten. Gastronomie und Fachgeschäfte wären ebenso wünschenswert.

Die Errichtung eines neuen Netto am Wellenbad ist in weite Ferne gerückt, da sich viele Dinge erst über Gerichtsverfahren klären lassen.

In Weddinghofen geht das Gerücht um, dass die Albert- Schweitzer- Schule abgerissen werden soll und die Fläche neu bebaut werden soll. Das Gerücht wurde aber nicht bestätigt. Hingegen wurde seitens der Grünen vorgeschlagen, das ehemalige Kaufland wiederzubeleben. Ein Netto zur Nahversorgung reiche nicht aus. Übergangsweise treffen sich die Weddinghofener zum Einkaufen in Oberaden und Rünthe.

Zur Bebauung in Weddinghofen ist zu sagen, dass momentan viele Freiflächen ( Heideschule,ehemaliges Gelände Grimberg ¾) zugebaut werden. Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften, PueD, Waldsiedlung enstehen.

Hier ist es wichtig, auch in der Peripherie Geschäfte entstehen zu lassen und eine vernünftige Verkehrsführung zu gewährleisten.

Zur GSW ist zu sagen, dass diese sich als verlässlicher Partner erwiesen hat. Darüber waren sich alle einig.  Über kurz oder lang wird jedoch auch die GSW die Preise für Energie erhöhen müssen. Es wird jeden Geldbeutel treffen.

Im Übrigen tauchte die Frage auf, ob die GSW bereit ist, Ladestationen zu betreiben. Es wurde bestätigt, dass die GSW bestrebt ist, die Ladeinfrastruktur auszubauen.

Es sieht so aus, dass das Freizeitbad aufgrund der derzeit politischen und wirtschaftlichen Lage teurer wird als geplant. Jedoch waren sich alle Parteien einig, dass das Freizeitbad in Weddinghofen  errichtet wird.

Zur IGA ( internationalen Gartenausstellung ) 2027 will man sich beim nächsten politischen Frühschoppen unterhalten.  Wie sieht die Planung hierzu aus. Die Bürgerinnen und Bürger möchten gerne wissen, was die Stadt für Kosten zu tragen hat.

Vor allem möchte man aber wissen, was bleibt am Ende für die Bergkamener Bevölkerung von der IGA übrig. Folgenutzung und Folgekosten sind abzuklären.

Weiterhin wurden die politischen Vertreter aufgefordert, sorgsam mit den Gewerbeflächen umzugehen. Es muss Platz für Unternehmen und somit Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen werden.

Riesige Logistikhallen, die viel Fläche brauchen, sind nicht die ideale Lösung.

Die Arbeitslosigkeit liegt mit derzeit 8% in Bergkamen deutlich über dem NRW- Durchschnitt. Rund 139 Menschen unter 25 Jahren sind zur Zeit in Bergkamen arbeitslos.

Zur Verkehrsplanung, wenn man sie denn so nennen darf, gibt es große Abstimmungsschwierigkeiten zwischen Gemeinde, dem Kreis und Straßen NRW. Baustellen sorgten für ein Verkehrschaos in Bergkamen insbesondere auf der Schulstraße. Nur langsam entpannt sich die Situation, wenngleich das Verkehrsaufkommen deutlich zu hoch ist. Hinzu kommt, dass LKW> mit Gefahrgut über diese Straße fahren, was sie aus Sicherheitsgründen teilweise gar nicht dürfen. Oftmals ist es schon zu Beinah- Unfällen gekommen. Die Einwohner fordern endlich ein Durchfahrtsverbot für schwere LKW’s.

Es wird Zeit, dass die L821 n fertiggestellt wird und die Schulstraße herabgestuft wird.

Einige Teilnehmer aus dem Bereich Goethestraße/ Pfalzstraße beschwerten sich über den Zustand des Verkehrs zu den Stoßzeiten an der Pfalzschule. Hier muss es endlich eine Lösung geben um dem Verkehrschaos und dem Parkproblem Herr zu werden.

Einig war man sich auch darüber, dass wenn eine neue Verkehrsführung geplant wird, man sich auch mit den Anliegern ( z.B. Im Kattross/ Erich- Ollenhauer- Straße ) in Verbindung setzt, damit  eine vernünftige und anwendbare Lösung gefunden wird.

Auch die Jugendlichen meldeten sich zu Wort.

Vandalismus wird ihnen vorgeworfen. Sie stehen unter Generalverdacht alles zerstören zu wollen. Doch sie wehren sich. Sicherlich gibt es immer einige Chaoten, die etwas beschädigen, aber sie gehören nicht dazu. Vielmehr muss ihr Umfeld besser gestaltet werden. Der Ruf nach Basketballfeldern und Skateranlagen wären ein Beispiel dafür. Am liebsten wünschen Sie sich ein Kino. Ein oder 2 Unterstände reichen nicht aus und sind zudem primitiv. Darüber hinaus beklagen sie, dass die Jugendzentren um 21.00 Uhr schließen. Sie sollten ruhig 1 oder 2 Std länger geöffnet bleiben.

Altersarmut und Armut generell  ist ein Problem, dass man nicht unterschätzen soll. Viele Familien, ältere Menschen und Alleinerziehenden bekommen die steigenden Preise immer mehr zu spüren. Hier ist die Politik mehr denn je gefordert. Die Bundespolitik ist ganz besonders gefordert.

Aber auch hier, in unserer Stadt, ist es die Pflicht der Verwaltung, der Vereine, der Organisationen, der Politik, der Bürgerinnen und Bürger den Menschen zu helfen, wenn diese aufgrund monetärer Probleme in Not geraten.

Man war sich einig, dass ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sichergestellt werden muss.

Der nächste politische Frühschoppen findet in ca. einem Jahr statt. Dann wird man sehen, was sich aus diesen Diskussionen ergeben hat.

Den Politikern zollte man Respekt, da sie sich den Diskussionen stellten und bestrebt sind, Lösungen zu finden.




IG BAU sieht Defizit beim sozialen Wohnungsbau: 700 neue Wohnungen im vergangenen Jahr im Kreis Unna

Eisenflechter beim Wohnungsneubau: Damit trotz steigender Baupreise mehr bezahlbarer Wohnraum
in der Region entsteht, fordert die IG BAU Westfalen Mitte-Süd zusätzliche Anstrengungen von der Politik. Foto: IG BAU | Tobias Seifert

Vom Eigenheim bis zum Mehrfamilienhaus: Im Kreis Unna wurden im vergangenen Jahr 700 neue Wohnungen gebaut. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) unter Berufung auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes mit. Danach flossen in den Neubau Investitionen in Höhe von rund 323 Millionen Euro. „Zusätzliche Wohnungen sind ein wichtiger Beitrag gegen steigende Mieten. Wichtig ist dabei das bezahlbare Segment. Und es kommt vor allem darauf an, dass im sozialen Wohnungsbau noch mehr getan wird“, sagt Friedhelm Kreft.

Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd sieht insbesondere die Politik in der Pflicht. Der Wohnungsbau in der Region könne nur dann Power zeigen, wenn in Berlin und Düsseldorf die richtigen Weichen gestellt würden. „Die Bundesregierung hat 400.000 neue Wohnungen pro Jahr versprochen. Ein Viertel davon sollen Sozialwohnungen sein. Von diesem Ziel ist die Ampel-Koalition noch weit entfernt. Hier ist aber auch die Landespolitik gefordert“, so Kreft. Im vergangenen Jahr sind laut Statistik bundesweit lediglich 293.400 neue Wohnungen entstanden – 4,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Zudem erschweren knappe Baumaterialien, steigende Energiepreise, Inflation und steigende Bauzinsen derzeit den Neubau, so die Gewerkschaft. Hinzu kämen ein hoher Fachkräftebedarf und unzureichende staatliche Förderungen.

Um vor allem „den lahmenden Bau von Sozialwohnungen voranzubringen“, schlägt die IG BAU ein „Sonderpaket sozialer Wohnungsbau“ vor. Die Mehrwertsteuer auf Sozialwohnungen solle von 19 auf sieben Prozent abgesenkt werden. Der Bau einer staatlich geförderten Wohnung würde nach Angaben der Gewerkschaft so um zehn Prozent günstiger. „Außerdem müssen Bund und Länder dringend das Baurecht vereinfachen. Es wird höchste Zeit, dass Genehmigungsverfahren schlanker und schneller werden. Zwischen Bauantrag und Baubeginn geht oft wertvolle Zeit verloren“, betont Kreft.

Der IG BAU-Bezirksvorsitzende verweist auf eine enorme Chance, um zusätzlichen Wohnraum zu gewinnen: den Umbau bereits bestehender Gebäude. „Im Kreis Unna schlummert ein großes Potential in der Umnutzung von Altbauten. So lassen sich bei vielen Wohngebäuden, Büro-, Geschäfts- und Parkhäusern Dachetagen aufstocken. Dazu kommt – durch mehr Homeoffice – der Umbau von Büros zu Wohnungen.“ Gerade auch mit Blick auf den steigenden Wohnraumbedarf für die Menschen, die vor dem Krieg aus der Ukraine geflüchtet sind, müssten alle Möglichkeiten genutzt werden.

An die Adresse der heimischen Baubranche macht der Gewerkschafter deutlich: „Viele Firmen suchen dringend Fachkräfte, um die Aufträge bewältigen zu können. Aber qualifizierte Maurer und Zimmerleute gewinnt nur, wer anständige Löhne zahlt und gute Arbeitsbedingungen bietet.“ Baubeschäftigte sollten sich nicht unter Wert verkaufen und auf einer tariflichen Bezahlung bestehen. Genug zu tun gebe es allemal, so Kreft.




Zukunftsaufgabe Klimaschutz bei Stadtverwaltung neu organisiert: Einrichtung einer „Stabsstelle Klimaschutz“

Die Stadt Bergkamen hat mit dem Anfang 2019 vom Rat beschlossenen Integrierten Klimaschutzkonzept eine strategische Grundlage für die kommunale Energie- und Klimapolitik geschaffen. Im Rahmen dieses Konzepts wird der Klimaschutz als Querschnittsaufgabe wahrgenommen, die vielfältige Handlungsfelder umfasst. Insgesamt beinhaltet das Klimaschutzkonzept der Stadt fünf Handlungsfelder mit insgesamt 27 Einzelmaßnahmen, welche sukzessive umgesetzt werden und bereits zu einigen Erfolgen im Bereich der kommunalen Klimaschutzarbeit führten.

Kurz nach Beschluss des Integrierten Klimaschutzkonzeptes wurde im Planungsamt der Stadtverwaltung die Personalstelle eines „Projektmanagers Klima und Umwelt“ eingerichtet, um die Initiierung und zielgerichtete Umsetzung der Einzelmaßnahmen zu gewährleisten. Seitdem hat der Mitarbeiter Herr Norman Raupach diese Stelle inne und somit die Federführung im Bereich der kommunalen Klimaschutzarbeit übernommen. in den Bereichen „Mobilität“, „Planen, Bauen, Sanieren“, „Erneuerbare Energien“, „Wirtschaft“ und „Stadtverwaltung, Eigenbetriebe, Kommunalpolitik“. Gleichzeitig ist er als „Fuß- und Radverkehrsbeauftragter“ der Stadt Bergkamen Hauptansprechpartner für die Belange der Nahmobilität. Beispielhafte Ergebnisse dieser Handlungsfelder sind u.a. die Einrichtung einer dauerhaften und kostenlosen Energieberatung für die Bürgerschaft, die Durchführung des „Fußverkehrs-Checks NRW“ und die Einführung der „Bergkamener Checkliste Klimaschutz und Klimaanpassung zur Bewertung städtebaulicher Projekte“.

Dieses breite Aufgabenspektrum des Projektmanagers Klima und Umwelt wurde durch die politisch beschlossene Verschärfung der städtischen Klimaziele und der somit für die Stadt Bergkamen vorgesehene Klimaneutralität zum Jahr 2040 nochmals erweitert. Derzeit wird das bestehende Klimaschutzkonzept überarbeitet. Erste Erkenntnisse lassen bereits erkennen, dass eine deutliche Intensivierung und differenzierte Aufstellung des Klimaschutzes in Bergkamen notwendig wird.

Das Ziel der Klimaneutralität 2040, das breite Aufgabenspektrum des kommunalen Klimaschutzes sowie die fortlaufend spürbareren Auswirkungen des Klimawandels hat der Verwaltungsvorstand zum Anlass genommen, das Klimaschutzmanagement der Stadt Bergkamen neu zu organisieren und breiter aufzustellen. „Wir werden eine eigene „Stabsstelle Klimaschutz“ einrichten, die unmittelbar dem Baudezernenten zugeordnet ist“, verkünden Bürgermeister Bernd Schäfer und der zuständige Beigeordneter Marc Alexander Ulrich, der derzeit auch das Dezernat für Bauen und Stadtentwicklung verantwortet. „Diese Stabstelle werden wir mit zusätzlichem Personal und mehr Kompetenzen und Befugnissen ausstatten, um den Handlungsspielraum der Stadt Bergkamen im Klimaschutz zu erhöhen. Dadurch wollen wir schnellere und weitreichendere Erfolge im Kampf gegen den Klimawandel erzielen“. Die Stabsstelle soll schnellstmöglich ihre Arbeit aufnehmen und mit insgesamt vier Personalstellen ausgestattet werden, von denen zwei Stellen bereits im Hause vorhanden sind, darunter der mit Drittmitteln geförderte Klimaschutzmanager. „Wir wollen auf die erfolgreiche Arbeit von Herrn Raupach aufsatteln und mit zwei zusätzlichen Personalkräften unserer Verantwortung als Stadtverwaltung zur Förderung des Klimaschutzes in unserer Stadt gerecht werden“. Bis zum vollständigen Anlauf der neuen Stabsstelle müssen entsprechende Ausschreibungsverfahren und sämtliche begleitende organisatorische Aufgaben vollzogen werden.

Mit dieser eigenen „Stabstelle Klimaschutz“ dieser Ausprägung nimmt die Stadt Bergkamen zukünftig im Kreis Unna eine Vorreiterrolle ein. Die Stadt hat erkannt, welche Anforderungen der Klimawandel an ihr eigenes Klimaschutzmanagement stellt, und hat deshalb ein umfangreiches Aufgabenprofil für ihre neue Stabstelle formuliert. Im Vordergrund steht hierbei die Aktivierung wesentlicher Akteure der Stadtgesellschaft, welche einen unmittelbaren und bedeutsamen Effekt zur Einsparung von Treibhausgasemissionen beitragen können. Hierzu zählen insbesondere die in Bergkamen ansässigen Unternehmen, welche bspw. durch eine intensivere Nutzung erneuerbarer Energien massive CO2-Einsparungen erwirken können.

Das größte Einsparpotenzial umweltschädlicher Emissionen verspricht jedoch eine ausgeprägte Mitnahme und gezielte Ansprache der Bürgerinnen und Bürger. Hier sollen vordergründig Beratungsleistungen ausgeweitet werden, um Privathaushalten Maßnahmen zur energetischen Sanierung des Eigenheims oder klimaschonende Verhaltensweise im Alltag lebensnah zugänglicher zu gestalten. Darüber hinaus soll die Förderung einer umweltfreundlichen Mobilität weiter intensiviert werden. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS) legt die Stadt Bergkamen bereits einen besonderen Fokus auf die Förderung des Fuß- und Radverkehrs. Zu einer umfassenden Verkehrswende im Sinne des Klimaschutzes gehören jedoch ebenfalls innovative Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), der E-Mobilität, des Car-Sharings, welche zukünftig durch die zuständige Stabsstelle effizient realisiert werden sollen.

 

Seit der Kommunalwahl 2020 gibt es in Bergkamen den neu gebildeten Ausschuss für  Umwelt und Klimaschutz. Damit hat das Thema Klimaschutz, aber auch die Klimafolgenanpassung, einen noch höheren Stellenwert bekommen. Diese Wertigkeit muss in der Stadtverwaltung auch organisatorisch abgebildet werden, da sich fast alle Ämter und Betriebe der Stadt in unterschiedlichen Bereichen mit Fragen des Klimaschutzes beschäftigen. „Bislang waren wir personell hier auch dezentral organisiert, was sich aber angesichts der Herausforderungen und des Zeitdrucks als nicht mehr vertretbar darstelle“, sagte Beigeordneter Ulrich. Daher hat der Verwaltungsvorstand auf Vorschlag des Baudezernates entschieden, dass eine spezialisierte und strategisch arbeitende Stabsstelle, angesiedelt beim Baudezernenten, die Gesamtsteuerung der Klimaschutzaufgaben übernehmen soll.




Ortsverband DIE LINKE stellt 10 x 9€-Tickets zur Verfügung

Das 9€-Ticket ist derzeit ein Dauerbrenner an den Ticketschaltern der Deutschen Bahn. Der Ortverband Kamen/Bergkamen der DIE LINKE begrüßt, dass die Ticketpreise nun deutlich niedriger sind als sonst, setzt sich aber langfristig für einen komplett kostenlosen ÖPNV ein.

„Wir wissen außerdem, dass auch 9€ für viele Menschen in unserem Lande leider viel zu viel ist, insbesondere in der aktuellen Zeit mit steigenden Mietkosten, explodierenden Energiepreisen und einer kaum aufzuhaltenden Teuerung bei Lebensmitteln, erklärt der Ortverband. „Deshalb stellen wir als Ortsverband Kamen/Bergkamen insgesamt 10 x 9€-Tickets zur Verfügung.

Wer ein solches Ticket benötigt kann sich beim Ortsverband über die bekannten Kanäle melden, wir werden dann die Tickets vergeben. Die Übergabe der Tickets erfolgt in der OV-Sitzung am 23.06.2022 um 18.30 Uhr im Parteibüro in Kamen. Dazu wird außerdem ein kleiner Imbiss gereicht.

Meldungen für diejenigen, die die Tickets brauchen, können diskret über folgende Kanäle eingereicht werden:
Per Post:
DIE LINKE. Kamen/Bergkamen
Oststraße 32
59174 Kamen
Im Büro (siehe oben) persönlich oder telefonisch (02307-75293 mit Anrufbeantworter) in der Sprechzeit jeden Dienstag von 9.00 Uhr – 12.00 Uhr.
Per E-Mail an janabornemann09@gmail.com oder an till.peters@mein.gmx
Via Facebook (DIE LINKE Kamen Bergkamen)
Via Instagram (linke.kamen.bergkamen)




Steuerunggruppe: Stadt soll der „Charta Faire Metropole Ruhr 2030 – eine Fairfassung für das Ruhrgebiet“ beitreten

Ex-Bürgermeister Roland Schäfer unterzeichnete 2015 den Antrag zur Aufnahme Bergkamens als Fairtrade Town.

Bergkamen ist seit 2015 Stadt des Fairen Handels – geht es nun weiter?

Im März 2013 stellte die Ev. Martin-Luther Kirchengemeinde einen Bürgerantrag an den Rat der Stadt:
Der Titel „Stadt des Fairen Handels“ ist anzustreben.

Der Ratsbeschluss wurde am 26. September von allen Parteien gemeinsam gefasst. Daraufhin wurde die Steuerungsgruppe Fairtrade gegründet und setzte sich für die Belange des Fairen Handels in Bergkamen mit Engagement und Tatkraft ein.

Der nächste Schritt in der Umsetzung mündet in dem Bürgerantrag der Steuerungsgruppe, die „Charta Faire Metropole Ruhr 2030 – eine Fairfassung für das Ruhrgebiet“ zu unterzeichnen. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 12.05.22 wurde der Antrag beraten, jedoch keine Entscheidung getroffen. Die Begründung lautete: weiterer Beratungsbedarf.

„Wenn der Rat es ernst meint mit den Nachhaltigkeitszielen, wozu auch der Klimaschutz und der faire Handel gehören, dann wäre es folgerichtig, dass der Haupt- und Finanzausschuss des Rates am 08.06.2022 dem Antrag zustimmt,“
merkt Angelika Molzahn, Sprecherin der Steuerungsgruppe, an.

Die Städte Herne, Hamm, Hagen und Werne haben bereits unterzeichnet, Dortmund und andere Städte im Kreis Unna sind auf dem Weg.




Grüne-Bundestagsabgeordnete lädt zur telefonischen BürgerInnensprechstunde ein

Anne-Monika Spallek. Foto: Stefan Kaminski

Bürgernähe ist ein wichtiges Thema, gerade in schwierigen Zeiten. Um den Menschen im Kreis Coesfeld, Unna und Hamm die Möglichkeit des Austausches zu geben, lädt die Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Anne-Monika Spallek, MdB, immer am ersten Samstag im Monat, herzlich zu einer themenoffenen, telefonischen BürgerInnensprechstunde ein.

Die nächste Bürgerinnensprechstunde findet statt am Samstag, 4. Juni, von 16.00 – 18.00 Uhr unter Tel. 0160 18 17 114




Verabschiedung aus dem Dienst der Stadt Bergkamen: Franz Werner Schwarzmann geht in den Ruhestand

Von Links: Bürgermeister Bernd Schäfer, Franz Werner Schwarzmann, Martina Bierkämper, Ralf Beyersdorff. Foto: Thomas Hartl

Aus Anlass des Eintrittes in den Ruhestand wurde Franz Werner Schwarzmann im  Rahmen einer Feierstunde durch Bürgermeister Bernd Schäfer, Leiter Zentrale Dienste Thomas Hartl, Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper und Ralf Beyersdorff (Personalrat) verabschiedet.

Im Jahr 2003 begann Herr Schwarzmann seine Beschäftigung bei der Stadt Bergkamen und war seit dem bis heute im Sachgebiet Ordnung tätig. Hier war er unter anderem als Streifenführer für die Überwachungs- und Kontrollfahrten innerhalb der Stadt Bergkamen tätig. Ersatzweise führte er jedoch auch die Überwachung des ruhenden Straßenverkehrs durch und sicherte an verschiedenen Grundschulen den Schulweg, insbesondere dann, wenn er erkannte, dass die Sicherheit der Schulkinder gefährdet war. Stand das Hafenfest oder die Frühjahrs- und Herbstkirmes vor der Tür, war für Herrn Schwarzmann klar, dass er hier für die Verkehrsaufsicht sorgen musste.

Für die langjährige Unterstützung und die außergewöhnliche Verbundenheit mit der Stadt Bergkamen möchte ich mich ausdrücklich bedanken, drückte Bürgermeister Bernd Schäfer seine Wertschätzung aus.




Polizei intensiviert mit dem „Roten-Ritter-Mobil“ die Verkehrserziehung von Kindern

Das Team der Verkehrsunfallprävention der Kreispolizeibehörde Unna vor dem neuen Anhänger. Foto: Polizei Unna

Im Rahmen eines Pressetermins in der AWO-Kita „Lippestrolche“ an der Berliner Straße in Bergkamen hat die Kreispolizeibehörde Unna am Freitag (03.06.2022) das „Rote-Ritter-Mobil“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen Anhänger mit verkehrspädagogischen Materialien – unter anderem mit Laufrädern, Tretrollern, Fahrradhelmen, Balanceboards, Verkehrszeichen, einer Verkehrsampel und Geschicklichkeitsspielen. Mit dem „Roten-Ritter-Mobil“ intensiviert das Team der Verkehrsunfallprävention in Zukunft die Verkehrserziehung in den Kindertagesstätten.

Stiftungsvorsitzender Franz-Werner Drees (l.) überreichte Abteilungsleiter Polizei Torsten Juds am Freitag die Schenkungsurkunde. Foto: Polizei Unna

Kinder ab 4 Jahren haben so die Möglichkeit, spielerisch Verkehrsregeln zu lernen und dabei gleichzeitig ihre Motorik zu verbessern. Das zusätzliche Angebot neben der Polizeipuppenbühne soll dazu beitragen, Verkehrsunfälle zu reduzieren.

„Das ‚Rote-Ritter-Mobil‘ bietet eine sehr gute Grundlage für die Präventionsarbeit bei den kleinsten Verkehrsteilnehmenden, die dann in der Grundschule fortgesetzt wird. Ziel ist es, dass die Erziehenden in den Kindertagesstätten sich bewusst mit dem Verhalten von Kindern im Straßenverkehr auseinandersetzen (z.B. Verkehrssicherheitswoche) – und wir hierbei unterstützend mitwirken“, betont Leitender Polizeidirektor Torsten Juds, Abteilungsleiter Polizei bei der Kreispolizeibehörde Unna.

Die Kindertagesstätten im Kreis Unna können sich für einen Einsatz des „Roten-Ritter-Mobils“ unter folgender Mail-Adresse bewerben: roterritter.unna@polizei.nrw.de. Vergeben werden vorwiegend Termine nach Absprache in den Ferien und im Nachmittagsbereich. Des Weiteren ist geplant, den Anhänger auf öffentlichen Veranstaltungen einzusetzen, um Kinder und ihre Eltern für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

Das „Rote-Ritter-Mobil“ ist das Ergebnis eines gemeinsamen Entwicklungsprojektes, an dem die Berufsbildenden Schulen Gesundheit und Soziales des Landkreises Grafschaft Bentheim, die Verkehrssicherheitsberatung des Polizeikommissariats Nordhorn, die Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V. sowie die Stiftung Teilen e.V. beteiligt sind. Der Anhänger wurde der Kreispolizeibehörde Unna im Rahmen eines Sponsoring-Vertrages durch die Stiftung Teilen e.V. zur Verfügung gestellt. Stiftungsvorsitzender Franz-Werner Drees überreichte Abteilungsleiter Polizei Torsten Juds im Zuge des Pressetermins am Freitag die Schenkungsurkunde.




Bergkamener SPD fordert eine Verbesserung der Verkehrssituation an der Jahnstraße

Die hohe Anzahl an LKW-Verkehren in Kombination mit der teils sanierungsbedürftigen Jahnstraße belastet die Anwohnerinnen und Anwohner im Ortsteil Oberaden.

 Der SPD Ortsverein Oberaden und die SPD-Ratsfraktion stellten kürzlich eine Anfrage an die Stadtverwaltung bezüglich der Verkehrssituation an der Jahnstraße. Diese Anfrage mit dem Ziel der Prüfung von Optionen zur Verbesserung der Situation für die Anwohnerinnen und Anwohner der Jahnstraße richtet sich an den Baulastträger Straßen.NRW. „Eine Sanierung der Straße oder die zeitweise Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit wären zwei Handlungsoptionen die sich die SPD vor Ort vorstellen könnte“, erläutert der Fraktionsvorsitzende Dieter Mittmann.

Laut einer Zählung von Anwohnerinnen und Anwohner befahren in Spitzenzeiten ca. 200 LKW täglich die Jahnstraße auf dem Weg zur Baustelle der Wasserstadt Aden oder der Halde Großes Holz. Auch wenn die Erdarbeiten an der Wasserstadt Aden wahrscheinlich Ende 2022 beendet sein sollen, wird die Formung des Haldenkörpers und die spätere Fertigstellung dieses Abschnitts der Halde Großes Holz noch bis 2025 andauern. Durch die voraussichtliche dreimonatige Sperrung der Lünener Straße und die ausgewiesene Umleitungsstrecke verschärft sich derzeit die Verkehrssituation auf der Jahnstraße noch weiter.

„Diese SPD-Anfrage soll möglichst zu einer schnellen Entlastung einer der Hauptverkehrsstrecken im Stadtteil Oberaden führen“, begründet der Fraktionsvorsitzende Dieter Mittmann die Anfrage. Bisher steht eine Antwort von Straßen.NRW mit Lösungsvorschlägen noch aus.




Politische Frühschoppen der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen

Der politische Frühschoppen der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen steht. Der Frühschoppen findet am Samstag, den 11.06.2022 in der Zeit von 11. bis 13 Uhr in der Kleingartenanlage „Im Krähenwinkel“ statt. Ratsmitglieder aller Fraktionen der Stadt Bergkamen haben ihre Teilnahme zugesagt. Auch alle Fraktionsvorsitzenden sind vor Ort.

Gesprächsbedarf ist reichlich vorhanden.

z.B.:

– Gewerbegebiete, Arbeits- und Ausbildungsplätze in Bergkamen

– Verkehrsplanung: Entlastung Schulstraße, Abstimmungsschwierigkeiten bei

Einrichtung von Baustellen, Realitätsverlust bei Planungen

– Digitalisierung / Internet

– Angebote für Jugendliche und Senioren

– Ladestationen für E- Autos

– Wird Weddinghofen zur Schläferstadt? ( Ortsteil muss belebt werden)

– Preisentwicklung bei der GSW

– Monopoly? Z.B. Ehemaliges Walmart-Gelände, Kiwittpark, Waldsiedlung

– Ist es sinnvoller einen Koalitionsvertrag abzuschließen oder findet man    Kompensationsgeschäfte der Parteien in der politischen Entscheidungsfindung praktisch?

Das sind nur einige Themen, die wir als Vorstand von unseren Mitgliedern und Mitbürgern aufgenommen haben und thematisiert werden sollen.

Das Format dieser Diskussionsrunden wird ein wenig verändert. Während in den beiden vorherigen Frühschoppen an 4 bzw. 5 Tischen diskutiert wurde, soll nun in ungezwungener Atmosphäre die Themen in 2 Foren diskutiert werden.

Die Mitglieder der IG BCE und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind recht herzlich eingeladen. Für Speisen und Getränke ist gesorgt.




Sparkasse Bergkamen-Bönen verabschiedet Verwaltungsratsmitglieder mit besonderer Ehrung

Im Rahmen der diesjährigen Schlussbesprechung des Verwaltungsrates der Sparkasse Bergkamen-Bönen wurden die ehemaligen Mitglieder des Verwaltungsrates in einem würdigen Rahmen verabschiedet. Der Pandemie geschuldet konnte dies bisher noch nicht stattfinden. Eine besondere Ehrung erhielten dabei zwei ehemalige Mitglieder. Zunächst wurde dem langjährigen Verwaltungsratsvorsitzenden Roland Schäfer, Bürgermeister der Stadt Bergkamen a.D., die große Sparkassenmedaille des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe überreicht.

Roland Schäfer war Mitglied des Verwaltungsrates der Zweckverbandssparkasse Bergkamen-Bönen vom Februar 1989 bis Oktober 2020. In dieser Zeit war er viele Jahre Vorsitzender des Kredit- und Risikoausschusses sowie Vorsitzendes Mitglied des Verwaltungsrates.

Roland Schäfer war zudem in vielen überregionalen Gremien der Sparkassenfamilie tätig und hat mit seiner Kompetenz konstruktiven Einfluss auf Prozesse genommen.

So war Schäfer bis Oktober 2020 Mitglied im Verbandsverwaltungsrat, Hauptausschuss und Trägerausschuss Sparkassenverband Westfalen-Lippe sowie in den kommunalen Beiräten von LBS West und Westfälischen Provinzial.

Zudem gehört er noch dem Gesamtvorstand und der Mitgliederversammlung Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) an.

Bürgermeister Bernd Schäfer bezeichnete Roland Schäfer als Treiber und Garant für die positive Entwicklung der Sparkasse Bergkamen-Bönen. „Für ihn stand die Sparkasse Bergkamen-Bönen immer an erster Stelle – neben seinen vielen verantwortungsvollen Tätigkeiten in unserer Region“, so Bernd Schäfer.

Die Übergabe nahm die Präsidentin des westfälisch-lippischen Verbandes, Prof. Dr. Liane Buchholz, persönlich vor. In ihrer Laudatio hob sie „die besonderen Verdienste Schäfers für die Sparkasse sowohl regional als auch überregional“ deutlich hervor. So habe Schäfer maßgeblich zu einer gesunden Entwicklung des Kreditinstitutes beigetragen und damit die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. „Insbesondere sein sehr großes Engagement auch über die Sparkasse hinaus machen sein Wirken besonders und sind prägend für das Wohl der Menschen in der Region“, so Buchholz weiter.

Mit der Überreichung der großen Sparkassenmedaille erhält Roland Schäfer die höchste Ehrung innerhalb des Sparkassenverbandes.

Als weiteres ehemaliges Verwaltungsratsmitglied wurde Thomas Köster für sein Engagement im Verwaltungsrat der Sparkasse mit der Medaille des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe geehrt.

Der Bönener Politiker war im Zeitraum vom November 2009 bis November 2020 Mitglied des Gremiums und konnte durch seine Expertise der Sparkasse wichtige Impulse geben.

Weiterhin wurden Angelika Lohmann-Begander, Martin Engnath,   Brigitte Matiak, Thomas Semmelmann mit besonderem Dank für ihr Wirken im Verwaltungsrat der Sparkasse Bergkamen-Bönen verabschiedet. Es fehlte Klaus Herbst.