Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit in Bergkamen und im Kreis Unna

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Im Kreis Unna verringerte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 48 auf 16.681. Im Vergleich zu August 2024 stieg die Arbeitslosigkeit um 292 (+1,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote verblieb bei 7,7 Prozent und lag damit um 0,1 Punkte über dem Wert von August 2024.

„Im Verlauf des letzten Monats hat es einen leichten Abbau an arbeitslosen Menschen im Kreis Unna gegeben, von dem insbesondere junge Menschen, Langzeitarbeitslose und Ausländer profitieren konnten“, beschreibt Agenturchef Thomas Helm die aktuelle Entwicklung. „Gleichzeitig erkennen wir einen Einbruch auf der Stellenseite, sowohl Zugang als auch Bestand sind im August zurückgegangen und lassen darauf schließen, dass sich der Abbau der Arbeitslosigkeit nicht weiter fortsetzt. Stattdessen gehen wir von weiteren Schwankungen und einer abnehmenden Vorhersehbarkeit der Entwicklung aus, denn die allgemein schwache wirtschaftliche Lage ist noch nicht vorüber, der Arbeitsmarkt befindet sich noch nicht im Aufschwung.“

Wesentlich vorhersehbarer sei die Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt: „Wir wissen schon jetzt, dass aufgrund der Rückkehr zu G9 der Abiturjahrgang im nächsten Jahr fehlen wird und mit ihm hunderte junger Menschen, die sich für eine Ausbildung interessieren. Umso wichtiger ist es, diese Lücke schon jetzt mit den aktuellen Bewerberinnen und Bewerbern zu füllen und auch in den nächsten Wochen noch so viele Ausbildungsverhältnisse wie möglich zu schließen.“

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Sechs der zehn Kommunen des Kreises Unna konnten im vergangenen Monat Arbeitslosigkeit abbauen. Am deutlichsten fiel der Rückgang in Werne aus (-2,6 Prozent bzw. 24 auf 909). Danach folgten Fröndenberg (-1,8 Prozent bzw. 11 auf 617), Unna (-1,5 Prozent bzw. 33 auf 2.150), Lünen (-1,0 Prozent bzw. 48 auf 4.833), Bergkamen (-0,6 Prozent bzw. 13 auf 754) und Bönen (-0,3 Prozent bzw. zwei auf 754). In Selm stieg die Arbeitslosigkeit an (+0,5 Prozent bzw. vier auf 860), ebenso in Schwerte (+1,4 Prozent bzw. 25 auf 1.784), Holzwickede (+2,0 Prozent bzw. 10 auf 516) und Kamen (+2,3 Prozent bzw. 44 auf 1.922).

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