Kunst und Landtagswahl am 15. Mai im Stadtmuseum

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Griffelkunst-Ausstellung im Stadtmuseum Bergkamen am 15. Mai

Die Mitglieder der Griffelkunst Vereinigung erwartet am 15. Mai eine neue Ausstellung zur Auswahl im Stadtmuseum Bergkamen zwischen 11 bis 16 Uhr. Interessierte etwa die  Wähler*innen zur Landtagswahl sind ebenfalls herzlich zum Besuch eingeladen.

Informationen:

Die Griffelkunst-Vereinigung zeigt wieder zeitgenössische Kunst rund um die Druckgraphik und andere Medien der Vervielfältigung. Die aktuellen Editionen werden in mehr als 80 Ausstellungsorten in ganz Deutschland präsentiert, zu denen nicht nur die Mitglieder der Griffelkunst herzlich eingeladen sind, sondern alle Kunstinteressierten.

Die klassischen Drucktechniken wie die Lithographie, der Holzdruck und die Radierung sind in dieser Frühjahrs-Wahl ebenso vertreten wie die Fotographie. Unsere Reihe „Klassiker der Photographie“ setzen wir mit sechs Fotos des berühmten deutschen Fotographien Umbo fort, die 1952 auf einer Reise durch die USA entstanden sind. Die Hamburger Künstlerin Eske Schlüters hat sieben Photogramme entwickelt, die nach ausgestorbenen Pflanzen entstanden sind. Auch Yvette Kießling beschäftigt sich mit der Flora. Sie ist in die Usambaraberge gereist, um dort ein Stück deutscher Kolonialgeschichte malerisch aufzuarbeiten. Vor Ort hat sie auf Druckplatten gearbeitet, die sie zurück in Leipzig als vielfarbige Lithographien umgesetzt hat. Auf Reisen war auch Christian Schellenberger, allerdings mit der deutschen Bahn. Er arbeitet bevorzugt im Zug und setzt die Eindrücke seiner Reisen in Zeichnungen um, die er für die Griffelkunst-Edition erstmalig direkt im Zugabteil auf einer Radierplatte gemacht hat. Sechs Radierungen verlegen wir auch von Julia Schmid. Es handelt sich dabei um zeichnerische Konstruktionen des berühmten Pottwals „Moby Dick“, die nach Beschreibungen des Tiers im Roman von Herman Melville entstanden sind. Die in London lebende Künstlerin Kerstin Kartscher hat sich für den Siebdruck entschieden, um ihren seriell angelegten Arbeiten den richtigen Charakter zu verleihen. Misaki Kawai, die sowohl als Künstlerin als auch als Designerin bekannt geworden ist, hat farbintensive, fröhliche Lithographien geschaffen, welche Spaß an der Kunst vermitteln.

Spaß an der Kunst machen auch die Einzelblätter, wie etwa das Holzobjekt des Malers Alfons Lachauer. Es handelt sich um Unikate, denn er hat jedes einzeln von Hand gefertigt mit einer Perfektion, die keine Spuren der Handarbeit erkennen lässt. Zur gleichen Generation wie Lachauer gehört auch Hansjörg Mayer, der in beiden seiner Schriftbildern mit unserem Verlangen spielt, Buchstabe entziffern und Wörter lesen zu wollen. Johanna Tiedtke geht mit ihren beiden Kombinationsdrucken der Geschichte von Gemälden auf den Grund. Sie hat als Ausgangspunkt Röntgenbilder von Gemälden wie Boticellis berühmten Werk „Primavera“ gewählt, um sich mit dem geheimen Vorleben von Bildern zu beschäftigen. Zwei großformatige Farbphotographien von Linn Schröder runden die Auswahl ab. Schröder beschäftigt sich mit den Thema Familienbilder und findet ungewöhnliche, surreale Motive für die Kindheit.

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