von Andreas Milk
Am Ende bekam er doch noch die Kurve: Vor dem Kamener Strafrichter räumte Markus T. (28, Name geändert) ein, seine Ex-Freundin in Bergkamen telefonisch bedroht zu haben. Diese Bedrohung war heftig: Er werde sie umbringen und auch ihre Kinder „aufschlitzen“.
Passiert ist das im vergangenen Oktober. Die Beziehung mit der jungen Mutter war kurz vorher in die Brüche gegangen. T., der eine Reihe von Vorstrafen hat, war damals im offenen Vollzug. Die Morddrohung traf die Frau umso schwerer, weil T. ihrer Überzeugung nach Kontakt zu den Hells Angels hat.
In dem Prozess hatte er die Vorwürfe erst bestritten. Seit Januar 2026 sitzt er im geschlossenen Vollzug der JVA Dortmund. Einige Monate hat er noch vor sich. Das Urteil für die Bedrohung seiner Ex-Freundin: eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen à 15 Euro, alternativ 30 Tage Ersatzfreiheitsstrafe. Dass er die Kinder der Frau mit reingezogen habe, mache seine Tat „besonders schäbig“, hielt der Richter bei der Urteilsverkündung fest.


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