Generationenübergreifend: UKBS will bis zu 50 Wohnungen auf der Freifläche südlich des Baubetriebshofs bauen

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So könnte das generationenübergreifende Wohnprojekt der UKBS südlich von Baubetriebshof und Feuerwehr nach den Vorstellungen der Architekten aussehen.

Eine der vielleicht interessantesten Bauprojekte in Bergkamen soll auf der Grünfläche südlich des Baubetriebshofs / Feuerwehr am Kiwitt in Bergkamen-Mitte realisiert werden. Dort sollen nach den Plänen der UKBS in zwei Baukörpern in den nächsten ein bis zwei Jahren 40 bis 50 Wohnungen in einer Größenordnung von 50 bis 97 Quadratmetern.

Wie der Architekt und UKBS-Prokurist Martin Kolanda in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses erklärte, sei in diese Anlage auf ein generationenübergreifendes Wohnen ausgerichtet. So sei im südlichen Baukörper auch ein betreutes Wohnen möglich. Zudem soll ein Teil der Wohnungen mit öffentlichen Mitteln gefördert werden, sodass sie zu günstigen Mieten angeboten werden können. Wie groß dieser Anteil ist, stehe noch nicht fest berichtete Kolanda.

Erste Pläne für dieses neue Wohnprojekt präsentierten in der Ausschusssitzung die Architekten Christian Hassinger und Christian Wlost vom Architektur Büro Post & Welters aus Dortmund. Ein Ziel sei es, das soziale Miteinander der späteren Mieter durch die Art und Weise des Bauens zu fördern. So wird sich zwischen den beiden Baukörpern eine große Grünfläche mit einem Spielplatz, die auch die Erwachsenen dazu einlädt, sich dort zu treffen. Auch soll es wieder eine Ballspielfläche geben.

Bis auf Rettungsfahrzeuge wird der Bereich autofrei sein. Stellplätze gibt es in eine Art Tiefgarage sowie auf einem separaten Parkplatz. Die Zufahrt wird über das Grundstück der RAG Montan Immobilien von der Weddinghofer Straße erfolgen. Wie der Erste Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters erklärte, wolle RAG MI auf ihrem Grundstück einige Einfamilien- und Doppelhäuser bauen. Die Planungen hierfür seien allerdings noch nicht so weit fortgeschritten wie beim UKBS-Projekt.

Dieses Projekt soll noch im November in einer Bürgerversammlung vorgestellt und mit den Anliegern diskutiert werden.

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