Wilder Sperrmüll: Halbe Wohnungseinrichtung an der Hansastraße entsorgt

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Auch wenn die Mitarbeiter*innen des Baubetriebshof und EntsorgungsBetriebBergkamen (EBB) aktuell mit der Wetterlage mehr als genug zu tun haben ist doch leider auf eines Verlass:

Wieder ist ein besonders dreister Fall von wilder Müllablagerung gemeldet worden; auf dem Wanderparkplatz an der Hansastraße in Bergkamen-Overberge gegenüber dem Schiesszentrum Unna-Hamm wurde vermutlich am vergangenen Wochenende eine halbe Wohnungseinrichtung illegal abgeladen. Eine Couchgarnitur, diverse Bodenbeläge und Teppiche, ein zerlegter Schrank – das ist die Ausbeute des Reinigungs-Teams, was den Müll anderer Leute wieder einmal wegräumen durfte. Betriebsleiter Stephan Polplatz schätzt die Kosten für die Allgemeinheit der Abfallgebührenzahler auf rund 800 EUR. Bei angemeldetem Sperrmüll hätten die Kosten für den Antragsteller bei 40 EUR (bis 9 Kubikmeter Sperrabfall) gelegen.

Übrigens ist der Betriebsleiter des EBB ein Freund einer Videoüberwachung an bekannten Abfallentsorgungsorten: „Leider hat bisher lediglich das Saarland einen fünfjährigen Testzeitraum gestartet an denen es erlaubt ist, die Überwachung an Container-Standorten und neuralgischen Vermüllungspunkten durchzuführen.“ Das Pilotprojekt soll wissenschaftlich begleitet und danach evaluiert werden. Insbesondere, ob Müll stattdessen in den Wald oder in offenes Gelände geworfen wird, soll dabei beobachtet werden. Die Video-Aufnahmen dürfen für maximal 72 Stunden aufgehoben werden. Am Beispiel von Saarlouis wurde errechnet, dass bei erfolgreicher Daten-Erhebung, die Kommunen jeweils mehrere 100.000 Euro durch illegalen Müll einsparen könnten.

Übringens: die Müllabfuhr hat bisher ihre Leerungstouren trotz der winterlichen Behinderungen weitestgehend reibungslos absolviert.

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