Mit 55,66 Prozent gewonnen: Auch der neue Bergkamener Bürgermeister heißt Schäfer

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Die beiden Kandidaten Bernd Schäfer (l.) und Thomas Heinzel (m.) verfolgten interessiert die einlaufenden Ergebnisse aus den Wahllokalen. Bürgermeister Roland Schäfer (r.) moderierte zum letzten Mal im Ratstrakt das Geschehen als Wahlleiter.

Auch der neue Bergkamener Bürgermeister heißt mit Nachnahmen Schäfer – und das mit einem klaren Ergebnis: Bernd Schäfer (SPD) erreichte 55,66 Prozent der gültigen Stimmen. Thomas Heinzel (CDU) kam auf 44,43 Prozent. Für Schäfer stimmten 6771 der wahlberechtigten Bergkamenerinnen und Bergkamen und für Thomas Heinzel 5394.

Beide Kandidaten werteten dieses Ergebnis als einen Erfolg. Bernd Schäfer war sich seine Sieges trotz des großen Vorsprungs nicht sicher, nachdem die Auszählergebnisse aus den Wahllokalen vorlagen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er zwar schon einen deutlichen Vorsprung, doch es fehlten noch die Meldungen von den Briefwahlvorständen. Über 4000 Wahlberechtigte hatten ihr Votum bereits vor dem Wahlsonntag abgegeben. Doch als gegen 19.30 Uhr das letzte Zählergebnis vorlag, stand fest, dass die Briefwählerinnen und Briefwähler sich kaum anders verhalten haben als diejenigen, die ein Wahllokal besucht hatten. Jetzt konnte auch der noch amtierende Bürgermeister Roland Schäfer seinen Nachfolger mit einem Blumenstrauß gratulieren.

Anschließend gratulierten sich Bernd Schäfer und Thomas Heinzel gegenseitig. Nach eigenem Bekunden hatte der CDU-Fraktionsvorsitzende vor einem halben Jahr nicht damit gerechnet, dass die CDU drei Mandate im neuen Stadtrat hinzugewinnt und gleichzeitig die absolute Mehrheit der SPD gebrochen wird. Sein persönliches Stimmergebnis stelle ihn hochzufrieden, erklärte Heinzel.

Was allerdings allen am Sonntag zu denken gegeben hat, war die Wahlbeteiligung. Sie lag nur bei 32,15 Prozent.

Etwas schlechter schnitt der zwei Bergkamener, der am Sonntag in die Stichwahl ging. Neuer Landrat des Kreises Unna ist Mario Löhr (SPD). Er erreichte 62,94 Prozent. Der Bergkamener CDU-Stadtverbandsvorsitzende und Kreisvorsitzende kam auf 38,06 Prozent.