Jan-Christoph Nüse liest aus seinem Politthriller auf dem Hof Middendorf

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Der Kreisverband Unna des Ev. Arbeitskreises der CDU/CSU lädt am Sonntag, 21. November um 11 Uhr zu einer Autorenlesung mit Jan-Christoph Nüse auf dem Hof Middendorf, Hüchtstraße  45, in Overberge ein. Er stellt seinen Politthriller „Vier Tage im Juni“ vor.

Jan-Christoph Nüse arbeitet für den Fernsehsender Phoenix in Brüssel und Bonn. Als Wirtschaftsjournalist erhielt er den Hauptpreis der Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung.

Das Buch ist ein besonderer Spannungsmix aus Nachkriegsgeschichte und krimineller Fiktion. Im Fokus steht die Deutschlandreise John F. Kennedys im Juni 1963. Nationale Geheimdienste und der Secret Service konkurrieren um den bestmöglichen Schutz des amerikanischen Präsidenten, wobei im Hintergrund die Attentatsplanung kriegstraumatisierter Täter ihren Lauf nimmt. Aber auch andere Kreise machen den Sicherheitskräften das Leben schwer. Kommt es zum Showdown in Berlin?

Jenseits der „Ich bin ein Berliner“-Euphorie Jan-Christoph Nüse liebt seine Recherchearbeit. Geduldig taucht er in den kostbaren Bodensatz deutscher Geschichte ein und entdeckt bei seiner akribischen Suche in Archiven Neues und Vergessenes – auch zum legendären Präsidentenbesuch. Politisches Kalkül Hierzu sagt der Autor: „Ich finde es wichtig, dass man nicht dem ersten Anschein traut. All der Jubel, die freundlichen Gesten zwischen Adenauer und Kennedy sind nur ein oberflächlicher Eindruck. Dahinter liegen wie im täglichen Leben Ängste und Interessen. Ängste bei den Deutschen, dass der unerfahrene Kennedy Berlin nicht weiter verteidigen könnte. Und das Interesse bei Kennedy, mit Jubelbildern aus Europa einen gelungenen Auftakt für die Kampagne zu seiner Wiederwahl zu schaffen. Und man musste auch damals nicht in geheimen Akten wühlen, um zu sehen, dass die wunderbaren Bilder nicht die ganze Wahrheit sind.

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