Glockenläuten als Zeichen der Verbundenheit

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Der Corona-Virus hat das Gemeindeleben einschneidend verändert: Gottesdienste sind abgesagt, Gruppen können sich bis auf weiteres nicht mehr treffen, viele Begegnungen, die Gemeindeleben ausmachen, sind unmöglich geworden.

„Nun gilt es, mitten in der Corona-Krise neue Formen gemeindlichen Lebens zu entwickeln, die uns auch in dieser Zeit spüren lassen, dass wir miteinander verbunden sind als Christen in unserer Stadt und als Menschen, die gemeinsam in Bergkamen leben“, heißt es in einer Mitteilung der Friedenskrichengemeinde.

„Ein Zeichen für diese Verbundenheit untereinander soll ab heute Abend das Läuten der Kirchenglocken sein, die dann nicht zum Gottesdienst rufen, aber zum gemeinsamen Gebet: Täglich um 19:30 Uhr erklingen für fünf Minuten landesweit die Glocken von evangelischen und katholischen Kirchen – auch die Glocken in unserer Friedenskirchengemeinde. Sie laden dazu ein, innezuhalten und still zu werden, die Nöte und Sorgen der Menschen vor Gott zu bringen, aber auch den Dank für das Engagement vieler Mensch in dieser Krise.

In diesen besonderen Zeiten aneinander zu denken, ein Vaterunser zu beten, vielleicht eine Kerze ins Fenster zu stellen als Zeichen der Verbundenheit mit all den anderen Menschen, dazu rufen die Glocken uns auf – ab heute Abend täglich um 19:30 Uhr.“

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