Einladung zur Finissage: Bergbaugeschichte wird durch die Erzählungen ehemaliger Bergleute lebendig

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Mitlgieder Geschichtskreises Haus Aden-Grimberg 3/4 mit ihrem mobilen Barbarastollen. Foto: ImageKollektiv Carmen Koerner

Wie sah der Arbeitsalltag unter Tage aus? Welche Werkzeuge kamen zum Einsatz und welche Bedeutung hatten Zusammenhalt und bergmännische Traditionen? Antworten auf diese Fragen gibt es am Sonntag, 25. Oktober, im Museum Schloss Cappenberg. Zum Abschluss der Ausstellung „UNTER TAGE. Alfred Schmidt – Kumpel & Kohle im Ruhrgebiet“ sind von 14 bis 17.30 Uhr ehemalige Bergleute des Geschichtskreises Haus Aden-Grimberg 3/4 zu Gast.

Mit ihrem mobilen Barbarastollen machen die ehemaligen Kumpel die Bergbaugeschichte anschaulich. Sie erklären Werkzeuge und Arbeitsabläufe, vermitteln bergmännische Traditionen und berichten aus eigener Erfahrung von der Arbeit unter Tage. So geben sie Einblicke in eine Arbeitswelt, die das Ruhrgebiet und seine Menschen über Generationen geprägt hat.

Die persönlichen Erinnerungen der Bergleute ergänzen die Werke des Künstlers Alfred Schmidt, dessen Bilder von körperlicher Arbeit, dem Leben im Bergbau und dem Zusammenhalt unter den Kumpeln erzählen. Im direkten Austausch mit den Zeitzeugen wird die Geschichte hinter den Bildern lebendig. Zugleich wird ein Stück regionaler Geschichte greifbar, das bis heute in vielen Familien präsent ist.

Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, Fragen zu stellen, den Erzählungen der ehemaligen Bergleute zu lauschen und die Ausstellung zum Abschluss aus einer besonderen Perspektive zu entdecken. Die Teilnahme an der Finissage ist im Museumseintritt inbegriffen. PKU | PK

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