Der Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Frühjahresbelebung ist stärker als der Lockdown Anstieg der Kräftenachfrage

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Im Kreis Unna reduzierte der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um
301 auf 16.847. Im Vergleich zu März 2020 stieg die Arbeitslosigkeit um 2.555 (+17,9 Prozent). Die
Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 7,9 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 6,7 Prozent. In Bergkamen sank die Zahl der Arbeitslosen gegenüber Februar um 29 auf 2.513. Die Arbeitslosenquote ging leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 9,7 zurück.

„Im März hat die Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt eingesetzt und dazu geführt, dass
Arbeitslosigkeit in bemerkenswertem Umfang abgebaut wurde“, beschreibt Agenturchef Thomas
Helm die aktuelle Entwicklung. Helm weiter: „Dieser Trend zeigt sich, wie schon im Vormonat,
zunächst zwar nur in der Arbeitslosenversicherung, hier dafür umso deutlicher. Insbesondere viele
Lebensältere konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.“ Hieran zeige sich, dass die Wirtschaft im
Kreis Unna zu einer neuen Stabilität gefunden habe: „Während den ersten
Eindämmungsmaßnahmen im letzten Jahr noch mit Unsicherheit und Stellenrückzug begegnet
wurde, haben viele Betriebe mit Umstrukturierungen und zum Teil neue Konzepten auf die
aktuellen Rahmenbedingungen reagiert mit der Folge, dass sie wieder Bedarf an neuen
Beschäftigten erkennen und dauerhafte Perspektiven schaffen.“

Die Lage bleibe weiterhin sensibel, die aktuellen Tendenzen gäben laut Helm jedoch Grund zu
vorsichtigem Optimismus, auch in den nächsten Wochen viele Menschen in Beschäftigung bringen
zu können.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In neun der zehn Kommunen des Kreises Unna entwickelte sich die Arbeitslosigkeit im
vergangenen Monat rückläufig. Den größten Abbau verzeichnete Kamen (-2,8 Prozent bzw. 55 auf
1.891). Danach folgen Schwerte (-2,4 Prozent bzw. 42 auf 1.694), Lünen (-2,3 Prozent bzw. 110
auf 4.761), Unna (-2,0 Prozent bzw. 45 auf 2.159), Selm (-2,0 Prozent bzw. 19 auf 937), Bergkamen
(-1,1 Prozent bzw. 29 auf 2.513), Werne (-0,9 Prozent bzw. neun auf 942), Holzwickede (-0,9
Prozent bzw. fünf auf 542) und Fröndenberg (-0,6 Prozent bzw. vier auf 637). Einzig in Bönen stieg
die Arbeitslosigkeit an (+2,3 Prozent bzw. 17 auf 771).

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