Bergkamener Ausgabe der Tafel erhält 34 Warengutscheine aus der Drewermann-Spende der VHS

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Spendenübergabe: Rosmarie Auberger (r.) und Sabine Ostrowski.

Rechtzeitig vor Weihnachten besuchte am Dienstagmorgen die Leiterin der Bergkamener Volkshochschule Sabine Ostrowski die Bergkamener Ausgabestelle der Tafel im Kreis Unna am Martin-Luther-Haus in Weddinghofen. Mitgebracht hatte sie 34 bereits festlich dekorierte Einkaufsgutscheine, die nun an größere Familien unter den Kundinnen und Kunden der Tafel weitergegeben werden.

Finanziert wurden die Gutscheine aus einer Spendensammlung am 8. September im studio theater. Dort fand der traditionelle Vortrag des bekannten Theologen Dr. Eugen Drewermann bei der Bergkamener Volkshochschule statt. Er stellte sein neues Buch mit dem Titel „Gott wo bist du?“ vor, in dem er Fragen von Schüler*innen, die sie im Religionsunterricht gestellt haben, nachvollziehbar beantwortet.

Drewermann ist gebürtiger Bergkamener. Bei seinen Vorträgen bei der VHS seiner Geburtsstadt verzichtet er auf ein Honorar. Es wir aber um eine Spende für einen caritativen Zweck gebeten. Es kamen am 8. September 680 Euro zusammen.

Über die Gutscheine freute sich die ehrenamtliche Leiterin der Bergkamener Tafel-Ausgabe Rosmarie Auberger, weil doch insbesondere wegen Inflation, Energiekrise und Ukraine-Krieg das Spendenaufkommen zurückgegangen sei. Wer die Arbeit der Tafel mit Geld- oder Lebensmittelspenden unterstützen möchte, ist an den Ausgebetagen dienstags ab etwa 10 Uhr willkommen. (Die Ausgebe selbst beginnt später.)

Über eine Sachspende würden sich Rosmarie Auberger und die anderen 16 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer besonders freuen: ein stabiler Pavillon, der sich bei Bedarf schnell aus- und einklappen lässt.

Wegen Corona müssen an der Bergkamener Ausgabestelle Lebensmittel und andere Dinge wie FFP2-Masken unter freiem Himmel ausgegeben werden. Das gilt auch, wenn es regnet oder schneit. Ein Pavillon könnte dann die Waren bei der Ausgabe schützen.

Die Bergkamener Ausgabe versorgt zurzeit über 60 Bergkamener Familien mit etwa 200 Personen, berichtet Rosmarie Auberger.