Auf Distanz: Kitas und Schulen gehen bis Ende Januar in den Pandemie-Notbetrieb

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Schulministerin Yvonne Gebauer erläuterte am Mittwoch die neue Maßnahmen in den Schulen.

Kitas und Schulen gehen ab Montag, 10. Januar 2021, in den Pandemie-Notbetrieb. Diese Entscheidung präsentierten am Mittwoch Schulministerin Yvonne Gebauer und Familienminister Joachim Stamm am Mittwoch gegenüber der Presse. Weitere Details werden am Donnerstag in sogenannten Elternbriefen erläutert.

Für die Schulen bedeutet diese, dass es ab 13. Januar bis Ende Januar nur einen Unterricht auf Distanz eben wird. Dies gilt für alle Jahrgangsstufen. Für die Klassen 1 bis 6 sowie für Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf wird an den Schulen eine Notbetreuung eingerichtet. Klassenarbeiten und Klausuren wird es in diesem Monat keine geben. Ausgenommen davon sind die Schülerinnen der Q1 und der Q2 sowie die Abschlussklassen der Berufskollegs. Am 11. Und 12. Januar sollen die Schulen den Distanzunterricht vorbereiten.

Pandemie-Notbetrieb für die Kitas bedeutet unter anderem, dass die vertraglichen Betreuungszeiten um jeweils zehn Stunden gekürzt werden. Außerdem findet die Betreuung nur in festen Gruppen statt. Familienminister Stamm ruft die Kita-Eltern auf, ihre Kinder nur im Notfall zur Kita zu bringen. Er weist in diesem Zusammenhang auf die Möglichkeit hin, Kinderkrankentage zu beanspruchen. Jedem Elternteil stehen 10 Kinderkrankentage zu – Alleinerziehenden 20.

Die Abkehr vom Präsenzunterricht begründeten die beiden Minister mit den nicht mehr kalkulierbaren Risiken durch die Corona-Mutationen, die vereinzelt auch in Deutschland entdeckt worden sind.

Sobald die Elternbriefe am Donnerstag vorliegen, werden wir sie veröffentlichen.

Hier die Pressekonferenz auf Youtube:

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