
Steffi Voràč ist die neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bergkamen. Wer den Weg in den siebten Stock des Rathauses zu ihr nimmt, stößt auf eine stets offene Tür und – offene Ohren für eine transparente Kommunikation – sowohl innerhalb der Verwaltung als auch gegenüber der Stadtgesellschaft.
„Gleichstellung bedeutet für mich nicht nur, Frauen zu unterstützen, sondern auch, Männern die gleichen Freiheiten und Chancen zu ermöglichen“, sagt Steffi Voràč, die im August die Nachfolge von Elke Neumann antrat. Sie sei an vielen Personalmaßnahmen beteiligt, Ideengeberin für Projekte und Aktionen, manchmal Vermittlerin und „manchmal auch diejenige, die unbequeme Fragen stellt“. Ihr Ziel sei es, an bestehende Angebote anzuknüpfen und zugleich neue Impulse zu setzen.
Denn wie schon ihre Vorgängerinnen kooperiert auch Steffi Voràč mit den unterschiedlichsten Gruppen und Verbänden und ist Ansprechpartnerin des Bergkamener Mädchen- und Frauennetzwerks. Das Netzwerk lädt am 15.10.2026 von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr alle Mädchen ab 8 Jahren zum Mädchenaktionstag im Jugendzentrum Yellowstone ein.
„Meine Tür steht offen – denn Gleichstellung bedeutet nicht, alle gleich zu machen, sondern sie bedeutet, dafür zu sorgen, dass alle die gleichen Chancen haben.“ Nur so könnten Entwicklungen ermöglicht und schwierige Themen enttabuisiert werden.
Die 47-jährige Diplom-Sozialpädagogin bringt Einiges an Erfahrung aus dem öffentlichen Dienst mit. Immerhin arbeitet sie seit 23 Jahren im Bergkamener Rathaus. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung“, sagt Steffi Voràč. Vor ihrem Wechsel war sie zuletzt als Sachgebietsleitung der Erzieherischen Hilfen des Jugendamtes tätig. Darüber hinaus arbeitete sie auch viele Jahre als Bezirkssozialarbeiterin im Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes.
Ganz persönlich ist ihr wichtig, auf Benachteiligungen aufmerksam zu machen und neue Perspektiven aufzuzeigen, Ungerechtigkeit kann sie dagegen überhaupt nicht leiden.
Bürgermeister Thomas Heinzel betont: „Mit der neuen Gleichstellungsbeauftragten gewinnen wir eine wichtige Ansprechpartnerin für unsere Beschäftigten und zugleich eine engagierte Stimme für Chancengleichheit und ein respektvolles Miteinander.“


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