22 Tonnen schweres Ausbauschild erinnert an Bergkamener Bergbauvergangenheit

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Knapp 22 Tonnen schwer ist die neueste Errungenschaft des Bergkamener Stadtmuseums: ein Ausbauschild des Bergbau-Zulieferes Caterpillar in Lünen. Feierlich eingeweiht wird das neue Prunkstück im Außenbereich, das einen Platz neben der Grubenlok gefunden hat, am Mittwoch, 3. Juli, um 11 Uhr.

Abbauschild (9)Hierbei handelt es sich komplett um eine Spende von Caterpillar. Der rührige Bergkamener IGBCE/REVAG-Geschichtsarbeitskreis durfte sich das passende Schild bei einem Besuch aussuchen. Dass Unternehmen restauriert den Stahlkoloss und machte ihn mit einem Schutzanstrich witterungsbeständig.

Solche Schilde wurden beim Kohleabbau in den drei Bergkamener Schachtanlagen von den 70er Jahren an bis zuletzt eingesetzt. Einen kleinen Unterschied gibt es allerdings. Unter Tage strahlten die Schilder aus Sicherheitsgründen in einem leuchtenden Weiß, Caterpillar wählte hingegen die Firmen-Farbe. Bei den meisten Mitgliedern stößt dieses Gelb auf Zustimmung: Auf den schwarzen Betonsockel erinnert es auch an ihren Lieblingsfußballverein.

Abbauschild (14)Die Fachkenntnisse der ehemaligen Bergleute waren diesmal weniger gefragt als bei der Grubenlok. Hier mussten aufwendige Entrostungs- und Anstricharbeiten durchgeführt werden. Als nun ein Spezialkran der Rünther Firma Schmücker das Schild am Freitagmorgen von einem Lkw auf den Sockel hob, war es doch von Vorteil, dass der Geschichtsarbeitskreis stark vertreten war. Alle mussten zum Schluss mit anpacken, um das 22-Tonnen-Ungetüm am Haken des Krans in die richtige Position zu rücken.

Jetzt steht das Schild auf seinem Sockel und wird nicht so einfach von dort wegzubewegen sein. Bis zum Einweihungstermin am 3. Juli muss jetzt eigentlich nur noch die Beleuchtung installiert werden, die das schwere Erinnerungsstück an die Bergkamener Bergbauzeit wie die Lok daneben nachts illuminiert.

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