Anlässlich des Geburtstags von Willy Brandt hat die Willy-Brandt-Gesamtschule am 18. Dezember einen besonderen Projekttag durchgeführt. Der Willy-Brandt-Tag findet an der Schule jedes Jahr am Geburtstag ihres Namensgebers statt und ist fester Bestandteil des schulischen Selbstverständnisses.
Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge von Klasse 5 bis 11 beschäftigen sich an diesem Tag mit dem Leben, Wirken und den politischen Überzeugungen Willy Brandts. Im Mittelpunkt stand dabei das Zitat Willy Brandts: „Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.“ Ausgehend von diesem Gedanken lag ein besonderer Schwerpunkt auf dem Thema Demokratie und der Frage, was sie für das Zusammenleben in Schule und Gesellschaft bedeutet. Je nach Jahrgang und Altersstufe näherten sich die Schülerinnen und Schüler Willy Brandt auf ganz unterschiedliche Weise.
Die jüngeren Klassen arbeiteten kreativ, gestalteten Malbilder und Plakate oder setzten sich spielerisch mit demokratischen Regeln auseinander. In den höheren Jahrgängen wurden Reden Willy Brandts analysiert, politische Positionen diskutiert und eigene Kinderparteien gegründet, in denen demokratische Entscheidungsprozesse erprobt wurden. Eine besondere Rolle spielten dabei die Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase 1. Sie unterstützten die Klassen 5 bis 7 als Mentorinnen und Mentoren, erklärten Inhalte, begleiteten Arbeitsphasen und halfen bei der Umsetzung der Projekte. So entstand ein lebendiger Austausch zwischen den Jahrgängen, der den Gedanken von Verantwortung und Mitgestaltung auf besondere Weise erfahrbar machte.
Der Willy-Brandt-Tag machte deutlich, dass politische Bildung an der Willy-Brandt-Gesamtschule weit über den regulären Unterricht hinausgeht. Als Schule, die den Namen Willy Brandts trägt, versteht sie es als ihren Auftrag, seine Werte von Frieden, Demokratie und gesellschaftlicher Verantwortung im Schulalltag erlebbar zu machen. Der Projekttag zeigte eindrucksvoll, dass diese Werte auch heute nichts von ihrer Bedeutung verloren haben und dass junge Menschen bereit sind, sich aktiv mit ihnen auseinanderzusetzen.






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