Vortrag im Treffpunkt „Als die Synagogen brannten – Die Reichspogromnacht 9.11.1938“
Unter dem Titel „Als die Synagogen brannten – Die Reichspogromnacht 9.11.1938“ lädt das Bündnis für Demokratie und Vielfalt Bergkamen am Dienstag, 3. November, um 19 Uhr zu einer Vortragsveranstaltung im VHS-Treffpunkt an der Lessingstraße ein.
Am 9. November 1938 erlebten Jüdinnen und Juden im nationalsozialistischen Deutschland eine Welle organisierter Gewalt. Während der sogenannten Reichspogromnacht wurden Synagogen in Brand gesetzt, jüdische Geschäfte zerstört, Wohnungen verwüstet und jüdische Menschen angegriffen, verschleppt und ermordet. Dieses Ereignis markierte eine weitere Eskalation der systematischen Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung durch das NS-Regime.
Im Rahmen eines Vortrags wird an die Ereignisse der Reichspogromnacht erinnert. Dabei werden die historischen Hintergründe, der Ablauf der Pogrome und die Folgen für die jüdische Bevölkerung beleuchtet. Außerdem wird thematisiert, welche Rolle die nationalsozialistische Propaganda spielte und wie planvoll die NS-Elite handelte.
„Die Erinnerung an die Reichspogromnacht mahnt, Antisemitismus, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit frühzeitig zu erkennen und ihnen entschieden entgegenzutreten. Erinnern bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – für eine Gesellschaft, in der Menschenwürde, Respekt und demokratische Werte geschützt werden“, so die BürgerInnen gegen Rechts Kamen / Bergkamen in einer Presseerklärung zu dieser Veranstalrung.