Viel weniger Anmeldungen an der Willy-Brandt-Gesamtschule

Ganz groß will die Willy-Brandt-Gesamtschule in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Doch die Festtagsvorfreude ist getrübt: Bis Freitagmorgen hatten gerade 111 Eltern von Bergkamener Grundschülern bei Schulleiterin Ilka Detampel die Anmeldeformulare ausgefüllt. Im vergangenen Jahr waren es noch 165. Ausgerechnet im Jubiläumsjahr muss die WBG erstmals die Spitzenposition bei den Anmeldungen an das Städt. Gymnasium abgeben.

„Uns war klar, dass die Gesamtschule einmal ihre Sechszügigkeit verlieren wird – wie auch die Realschulen, wenn man sie zusammennimmt“, sagt Schulverwaltungsamtsleiter Andreas Kray. Doch dass es bereits jetzt passiert und auch in dieser drastischen Form, hat ihn doch überrascht. Noch in seinem letzten Amtsjahr hatte Detampels Vorgänger Manfred Jaeger darauf gepocht: „Ein Drittel der Bergkamener Grundschulabgänger bekommen wir. Mit Beginn des neuen Schuljahres wird der Anteil messbar kleiner sein.

Kray geht davon aus, dass es noch Nachmeldungen an der Gesamtschule geben wird. Von 66 Bergkamener Mädchen und Jungen weiß er noch nicht, wie sie ihre Schullaufbahn fortsetzen werden.  Das ist natürlich auch an einer weiterführenden Schule in den Nachbarstädten möglich. Rückmeldungen gibt es hier erst in einigen Wochen.

66 Kinder noch nicht in der Statistik erfasst

Die Willy-Brandt-Gesamtschule wird vermutlich fünf Klassen in ihrem neuen fünften Jahrgang bilden. Fünf neue 5. Klassen wird es auch am Gymnasium geben, das mit mindestens 124 Anmeldungen erstmals die Gesamtschule abgehängt hat. Jeweils drei Klassen werden Freiherr-vom-Stein-Realschule (63 Anmeldungen) und die Realschule Oberaden (67 Anmeldungen) bilden.

450 Kinder werden insgesamt im Sommer die Grundschulen verlassen. 15 von ihnen sind sogenannte „GU-Kinder“ (GU= gemeinsamer Unterricht). Das heißt: Sie haben ein Handicap, das eine besondere pädagogische Betreuung notwendig macht. An welchen Schulen sie künftig unterrichtet werden, steht noch nicht bei allen fest. Hier läuft die Anmeldefrist bis Mitte Februar. Und nicht alle Eltern haben sich bisher festgelegt. Sie könnten auch zu der Überzeugung gekommen sein, dass ihr Kind an einer Förderschule besser aufgehoben ist. Unklar ist zurzeit, wo die zwei neuen Integrationsklassen angesiedelt werden. Möglich wäre dies im nächsten Schuljahr an den Realschulen oder am Gymnasium.

Schülerzahl weiter stark rückläufig

Klar ist hingegen, dass die Zahl der Bergkamener Kinder in den Eingangsklassen der weiterführenden Schulen weiter zurückgehen wird. So rechnet Andreas Kray nach den ganz aktuellen statistischen Zahlen, dass zum Schuljahr 2018/19 nur noch 374 Mädchen und Jungen die Grundschulen verlassen werden (minus 74). Alle weiterführenden Schulen werden sich auf einen Schrumpfungsprozess einstellen müssen. Das gilt auch für die Kollegien. Deren Größe ist von der Schülerzahl abhängig. Schulministerin Sylvia Löhrmann wäre aber gut beraten, mit Blick auf den von ihr selbst forcierten Marsch in die Inklusion beim Stellenabbau äußerst vorsichtig zu operieren.

Weniger Schülerinnen und Schüler bedeutet aber nicht, dass künftig Klassenräume leer bleiben und nicht genutzt werden, erklärt der Leiter des Schulverwaltungsamts. Die freiwerdenden Raumkapazitäten werden dringend benötigt, wenn der Rechtsanspruch auf Inklusion, auf den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Handicap, in die Tat umgesetzt wird. Zwar sei der Referentenentwurf von der Landesregierung wieder zurückgezogen worden. Dass die von der UN geforderte Inklusion kommen wird, steht für Andreas Kray allerdings außer Frage.

Benötigt werden diese Räume für die Schaffung von Gruppen-und Differenzierungsräumen, die an Bergkamener Schulen nicht nur für die Förderung von Kindern mit Handicap genutzt werden. Unnötig sei es dann, glaubt Kray, dass, wie an der Willy-Brandt-Gesamtschule geschehen, ein großer Klassenraum geteilt wird, um so einen zusätzlichen Gruppenraum zu schaffen.

Ganz groß will die Willy-Brandt-Gesamtschule in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Doch die Festtagsvorfreude ist getrübt: Bis Freitagmorgen hatten gerade 111 Eltern von Bergkamener Grundschülern bei Schulleiterin Ilka Detampel die Anmeldeformulare ausgefüllt. Im vergangenen Jahr waren es noch 165. Ausgerechnet im Jubiläumsjahr muss die WBG erstmals die Spitzenposition bei den Anmeldungen an das Städt. Gymnasium abgeben.

„Uns war klar, dass die Gesamtschule einmal ihre Sechszügigkeit verlieren wird – wie auch die Realschulen, wenn man sie zusammennimmt“, sagt Schulverwaltungsamtsleiter Andreas Kray. Doch dass es bereits jetzt passiert und auch in dieser drastischen Form, hat ihn doch überrascht. Noch in seinem letzten Amtsjahr hatte Detampels Vorgänger Manfred Jaeger darauf gepocht: „Ein Drittel der Bergkamener Grundschulabgänger bekommen wir. Mit Beginn des neuen Schuljahres wird der Anteil messbar kleiner sein.

Kray geht davon aus, dass es noch Nachmeldungen an der Gesamtschule geben wird. Von 66 Bergkamener Mädchen und Jungen weiß er noch nicht, wie sie ihre Schullaufbahn fortsetzen werden.  Das ist natürlich auch an einer weiterführenden Schule in den Nachbarstädten möglich.

Die Willy-Brandt-Gesamtschule wird vermutlich fünf Klassen in ihrem neuen fünften Jahrgang bilden.

Fünf neue 5. Klassen wird es auch am Gymnasium geben, das mit mindestens 124 Anmeldungen erstmals die Gesamtschule abgehängt hat. Jeweils drei Klassen werden Freiherr-vom-Stein-Realschule (63 Anmeldungen) und die Realschule Oberaden (67 Anmeldungen) bilden.

450 Kinder werden insgesamt im Sommer die Grundschulen verlassen. 15 von ihnen sind sogenannte „GU-Kinder“ (GU= gemeinsamer Unterricht). Das heißt: Sie haben ein Handicap, das eine besondere pädagogische Betreuung notwendig macht. An welchen Schulen sie künftig unterrichtet werden, steht noch nicht bei allen fest. Hier läuft die Anmeldefrist bis Mitte Februar. Und nicht alle Eltern haben sich bisher festgelegt. Sie könnten auch zu der Überzeugung gekommen sein, dass ihr Kind an einer Förderschule besser aufgehoben ist. Unklar ist zurzeit, wo die zwei neuen Integrationsklassen angesiedelt werden. Möglich wäre dies im nächsten Schuljahr an den Realschulen oder am Gymnasium.

Klar ist hingegen, dass die Zahl der Bergkamener Kinder in den Eingangsklassen der weiterführenden Schulen weiter zurückgehen wird. So rechnet Andreas Kray nach den ganz aktuellen statistischen Zahlen, dass zum Schuljahr 2018/19 nur noch 374 Mädchen und Jungen die Grundschulen verlassen werden (minus 74). Alle weiterführenden Schulen werden sich auf einen Schrumpfungsprozess einstellen müssen. Das gilt auch für die Kollegien. Deren Größe ist von der Schülerzahl abhängig. Schulministerin Sylvia Löhrmann wäre aber gut beraten, mit Blick auf den von ihr selbst forcierten Marsch in die Inklusion beim Stellenabbau äußerst vorsichtig zu operieren.

Weniger Schülerinnen und Schüler bedeutet aber nicht, dass künftig Klassenräume leer bleiben und nicht genutzt werden, erklärt der Leiter des Schulverwaltungsamts. Die freiwerdenden Raumkapazitäten werden dringend benötigt, wenn der Rechtsanspruch auf Inklusion, auf den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Handicap, in die Tat umgesetzt wird. Zwar sei der Referentenentwurf von der Landesregierung wieder zurückgezogen worden. Dass die von der UN geforderte Inklusion kommen wird, steht für Andreas Kray allerdings außer Frage.

Benötigt werden diese Räume für die Schaffung von Gruppen-und Differenzierungsräumen, die an Bergkamener Schulen nicht nur für die Förderung von Kindern mit Handicap genutzt werden. Unnötig sei es dann, glaubt Kray, dass, wie an der Willy-Brandt-Gesamtschule geschehen, ein großer Klassenraum geteilt wird, um so einen zusätzlichen Gruppenraum zu schaffen.