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UKBS startet Neubauoffensive in 2020: Auch für die Kita an der Berliner Straße wird der Grundstein gelegt

Die UKBS informierte über ihre Neubaupläne. Unser Foto zeigt von links: Aufsichtsratsvorsitzenden Theodor Rieke, Prokurist Alexander Krawczyk, Architekt und Prokurist Martin Kolander und Geschäftsführer Matthias Fischer mit dem Plan des Solarhauses, das in Kamen entstehen soll. Foto: UKBS

„Wir gehen mit einem intensiven Neubau-Programm an den Start!“ Mit diesen Worten kennzeichnete Theodor Rieke, der Vorsitzende des Aufsichtsrates, die umfangreichen Bau-Aktivitäten der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) in nächster Zeit in den Gesellschafterkommunen. Und Geschäftsführer Matthias Fischer unterlegte diese Feststellung mit eindrucksvollen Zahlen: Danach will die UKBS in 2020 und 2021 insgesamt 269 neue Wohnungen errichten, was 9,1 Prozent des derzeitigen Bestandes entspricht. Dafür investiert das kommunale Wohnungsunternehmen insgesamt rund 64 Millionen Euro.

Klimaschutz und Nachhaltigkeit sollen bei allen Projekten nachdrücklich berücksichtigt werden. Das reiche von einer Eisspeichertechnik über Mieterstrom bis hin zu Car-Sharing für die Mieter bis zu mit Wasserstoff angetriebenen Autos. Für das soeben begonnene Jahr kündigte Fischer 106 neue Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 6 968 qm Wohnfläche an. Das sei bereits „eine Hausnummer“, meinte er, und sicherte sogleich für das kommende Jahr weitere 163 Projekte zu. Der Geschäftsführer wertete diese Aktivitäten als „positives Zeichen für die Zukunftsentwicklung des Kreises Unna“. Die UKBS werde damit ihrem Anspruch gerecht, kommunaler Garant für eine erfolgreiche soziale Wohnungspolitik vor Ort zu sein.

Bereits im Bau befinden sich nach Darstellung von Matthias Fischer zwei Projekte, und zwar in Bergkamen am Rathausplatz mit 30 Wohnungseinheiten auf 2 161 Quadratmetern und in Unna an der Vinckestraße mit 8 Wohnungen und 530 qm. Dazu liefen, so der UKBS-Geschäftsführer weiter, noch die Bauarbeiten an der Zweizügigen Kindertagesstätte in Unna am Erlenweg sowie an den vierzügigen Kitas in Holzwickede an der Unnaer Straße und ebenso an der Allee in Holzwickede.

Für das neue Jahr hat die UKBS ebenfalls Großes vor. Hier soll auch das „Leuchtturmprogramm“ des Unternehmens an der Wilhelm-Bläser-Straße in Kamen mit neuer Versorgungstechnologie und 30 Wohnungseinheiten in Angriff genommen werden. In Kamen sollen am Kalthof zudem elf neue Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 805 qm entstehen. Auch bleibt die UKBS an der Berliner Straße in Kamen aktiv, wo 32 neue Wohnungen auf einer Gesamtfläche von 2 080 qm entstehen sollen.

In der Stadt Unna stehen ebenfalls mehrere Neubauprojekte auf der Agenda des kommunalen Wohnungsunternehmens. So sollen an der Danziger Straße in einem ersten Bauabschnitt zehn neue Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 641 qm entstehen und in einem zweiten Bauabschnitt weitere 24 Wohnungen mit 1 688 qm. Darüber hinaus plant die UKBS an der Heinrichstraße 40 neue Wohnungen mit 2 640 qm Fläche. Neun neue Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 897 qm sollen zudem an der Berliner Allee in Unna entstehen. Ebenso an der Berliner Allee wird mit der Errichtung eines vierzügigen Kindergartens in diesem Jahr begonnen. Schließlich sind von der UKBS an der Brockhausstraße in Unna weitere 50 Wohnungseinheiten mit einer Fläche von insgesamt 3 200 qm vorgesehen.

Auch Bergkamener Jungen und Mädchen können sich über eine neue Kindertagesstätte freuen, für die in diesem Jahr der Grundstein an der Berliner Straße gelegt wird. Die Einrichtung soll vierzügig ausgestattet werden. In gleicher Größe will die UKBS die Kindertagesstätte in Bönen am Borgholz errichten. Auch hier kündigte Geschäftsführer Fischer den Baubeginn in diesem Jahre an.

Mit einem Mehrgenerationen-Wohnprojekt startet die Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft schließlich in Selm ins neue Jahr. Hier sind 25 Wohnungseinheiten und ein Gemeinschaftsraum auf einer Gesamtfläche von 1 833 qm vorgesehen.

Aufsichtsrats-Vorsitzender Theodor Rieke zeigte sich überzeugt, dass die UKBS mit diesem gewaltigen Neubauprogramm dazu beitragen werde, die starke Wohnungsnachfrage im Kreis Unna zu mindern – und das, wie er sagte, „auf gemäßigtem Mietniveau“.