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Über 100-jährige Frau durch Brand in der Kellerbar schwer verletzt

Eine über 100-jährige Frau gehörte zu den drei Verletzten nach einem Kellerbrand an der Carl-Zuckmayer-Straße in Bergkamen-Mitte. Sie wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung wie die beiden anderen älteren Frauen in ein Krankenhaus gebracht.

Um 23.37 Uhr lief der Feueralarm bei den Löschgruppen Bergkamen-Mitte, Overberge und Weddinghofen auf. Zusätzlich wurde, weil es sich um einen Kellerbrand in einem Wohnhaus gehandelt hatte, Sirenenalarm ausgelöst.

Wie sich etwas später herausstellte, hatte ein defektes Elektrogeräte den Tresen in der Kellerbar des Einfamilienhauses in Brand gesetzt. Die Flammen selbst konnten bereits beim Einsatz des ersten Trupps gelöscht werden. In dem Partykeller entstand erheblicher Sachschaden. Die darüberliegenden Wohnräumer konnten allerdings nach gründlicher Durchlüftung wieder benutzt werden. Hilfreich war es hier, dass die Feuerwehrleute eine Rauchsperre in die Tür zum Keller anbrachten.

Die über 100-jährige Frau mussten die Feuerwehrleute und Rettungssanitäter auf einer Trage an die frische Luft bringen. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt entschied er, dass sie wie die beiden anderen Frauen zu einem Krankenhaus gebracht werden solle.

Eine der beiden anderen Frauen entschied für sich, nach kurzer Zeit der weiteren medizinischen Betreuung wieder nach Hause zurückzukehren. Sie sorgte sich um die Tiere der Hausbewohner: fünf Vögel und ein Hund. „Sie hatten wir allein zurückgelassen, weil wir festgestellt hatten, dass die Luft in den Wohnräumen nach der Durchlüftung keine schädlichen Partikel mehr enthält. Auch sind die Räume weiter bewohnbar“, erklärte Stadtbrandmeister Dietmar Luft.