Steilmann will an die Börse und expandieren

Anfang des Monats war es noch eine Art Gerücht, jetzt liegt die offizielle Bestätigung vor: Der Modekonzern Steilmann in Rünthe will an die Börse und wird damit die erste Aktiengesellschaft, die ihren Sitz in Bergkamen hat.

Die Steilmann-Zentrale an der Industriestraße in Rünthe.
Die Steilmann-Zentrale an der Industriestraße in Rünthe.

Nach eigenem Bekunden wollen die Eigentümer ihre Anteile an dem Unternehmen behalten. Das zusätzliche Kapital sei die Grundlage für ein weiteres Firmenwachstum, erklärt Steilmann-Chef Dr. Michele Puller. Es sollen weitere Verkaufsstellen hinzukommen. Außerdem ist die Übernahme weiterer Unternehmen der Textilbranche geplant.

„Wir haben uns in den vergangen Jahren zu einem führenden, vertikal integrierten deutschen Bekleidungsunternehmen mit internationaler Präsenz entwickelt. Mit unserem Fokus auf das ,Best-Ager‘-Marktsegment sind wir hervorragend positioniert, um vom Wachstum in diesem attraktiven Markt zu profitieren“, sagt Dr. Michele Puller. „Nun treten wir in die nächste Entwicklungsphase ein, in der wir entsprechend unseres bisherigen Werdegangs den Fokus auf die Eröffnung neuer Verkaufsstellen legen werden. Der Börsengang soll uns die notwendigen finanziellen Möglichkeiten bieten, um unseren eingeschlagenen Wachstumskurs durch mögliche weitere Akquisitionen fortzusetzen.“




Hülpert übernimmt Kamps-Autohäuser an der Werner Straße

Zum Jahreswechsel endet in Bergkamen eine Auto-Ära: Hülpert übernimmt die beiden VW- und Audi-Häuser von Kamps an der Werner Straße. Firmenchef Thilo Kamps will sich fortan an sechs Standorten in Deutschland auf den Verkauf von Luxus- und Sportwagen der Marken Bentley und Porsche konzentrieren.

Gegründet wurde das Bergkamener Unternehmen 1948 von Heinz Kamps. VW- und Audi-Händler wurde er 1983. In den beiden Bergkamener Kampsbetrieben sind jetzt rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Sie sollen von Hülpert übernommen werden.

Zu Hülpert gehören zurzeit rund 650 Mitarbeiter an den Standorten Dortmund, Unna, Soest, Kamen und Recklinghausen. Nach eigenen Angaben erzielt Hülpert einen Jahresumsatz von 350 Millionen Euro.




Existenzgründungsberatung in Bergkamen

Am Dienstag, 15. September, ab 9 Uhr berät Sylke Schaffrin-Runkel vom STARTERCENTER NRW der Wirtschaftsförderung Kreis Unna kostenfrei Gründungsinteressierte und JungunternehmerInnen, die eine Selbstständigkeit planen oder sich im Aufbau befinden.

vor-Ort-Beratung_WFG-TPK-Plakat_2015-09-03Beschäftige, Arbeitslose oder Freiberufler sind eingeladen, sich über Angebote zur Existenzgründung oder Unternehmensentwicklung beraten zu lassen. Egal ob zur Gründung im Nebenerwerb oder Vollerwerb. Diese Sprechstunde richtet sich auch an Personen, die eine Gründungsidee haben und sich mit der Frage beschäftigen, ob es sich „lohnt“, diese weiterzuverfolgen. Die Beraterin informiert kostenfrei über die einzelnen Schritte zur Existenzgründung, bietet Antworten auf Ihre Fragen rund um die Selbstständigkeit und unterstützt bei Gründungsformalitäten. Sie gibt Hilfe bei der Erstellung eines Geschäftsplans, informiert über Förderprogramme und kann zu Schnittstellen und Netzwerke vermitteln.

Das Erfolgsrezept für die Umsetzung einer Geschäftsidee ist eine gute Vorbereitung. Für die persönliche Beratung im Rathaus Bergkamen im Raum 106 im 1. OG, ist eine Terminabsprache unter Tel. 02303-272590 oder per E-Mail an s.schaffrin-runkel@wfg-kreis-unna.de unbedingt erforderlich. Die STARTERCENTER NRW sind die Informations-, Beratungs- und Anlaufstellen für Gründer in NRW.

Für diese kostenlose Fachberatung „vor Ort“ kooperiert die Wirtschaftsförderung der Stadt Bergkamen mit der Wirtschaftsförderung Kreis Unna, sodass gründungsinteressierte BürgerInnen das Beratungsangebot nutzen können, ohne für eine Beratung nach Unna fahren zu müssen. Weitere Termine für die Gründungsberatung sind in diesem Jahr noch an den Dienstagen, 20. Oktober und 24. November.




Viele neue Gesichter bei Bayer: 61 junge Menschen starten ins Berufsleben

Viele neue Gesichter bei Bayer HealthCare in Bergkamen: 61 junge Menschen sind dort am 1. September in neun verschiedenen Berufen in das Berufsleben gestartet. Damit hat Bayer HealthCare die Anzahl der Ausbildungsplätze auf ein neues Rekordniveau gesteigert und seine Stellung als größter Ausbildungsbetrieb in Bergkamen behauptet.

Mehr als 60 junge Menschen sind bei Bayer in das Berufsleben gestartet – allein 20 von ihnen kommen aus Bergkamen.
Mehr als 60 junge Menschen sind bei Bayer in das Berufsleben gestartet – allein 20 von ihnen kommen aus Bergkamen.

Mit anspruchsvollen Produkten, komplexen Verfahren, hohen beruflichen Anforderungen und einer intensiven Betreuung durch erfahrene Ausbilder bietet der Bayer-Standort Bergkamen den Auszubildenden ein optimales Umfeld. „Hier können junge Menschen alles lernen, was für eine fundierte Berufsausbildung unerlässlich ist – im chemischen ebenso wie im technischen und kaufmännischen Bereich“, betont Ausbildungsleiter Karl Heinz Grafenschäfer.

Lea Nizamli und Daniel Will, die eine Ausbildung als Chemielaborant begonnen haben, sehen das genauso: „Bayer HealthCare ist als Ausbildungsbetrieb eine sehr gute Adresse. Das haben auch unsere ersten Eindrücke beim Rundgang über das Betriebsgelände bestätigt.“

Doch Fachwissen ist nicht alles. Bei Bayer lernen Berufsanfänger auch, Verantwortung zu übernehmen. Zum Beispiel bei der Begrüßung der neuen Auszubildenden. „Uns hat prima gefallen, dass die älteren Jahrgänge sich hier aktiv einbringen und eigene Erfahrungen schildern. Das erleichtert uns den Start in das Berufsleben“, meinen die angehenden Chemikanten Janine Lipfert und Leon Thomas angesichts der umsichtigen Betreuung.

Vom großen Engagement des Unternehmens auf dem regionalen Ausbildungsmarkt profitieren auch sieben Auszubildende, die Bayer HealthCare in Kooperation mit anderen Unternehmen betreut. Diese Jugendlichen absolvieren den Unterricht in den Bayer-Werkstätten, die praktische Ausbildung dagegen in den beteiligten Partnerfirmen. „Diese Aufgabenteilung versetzt auch Unternehmen in die Lage Ausbildungsplätze anzubieten, für die sich das selbst nicht lohnt „, macht Dr. Jens Herold, Personalleiter bei Bayer in Bergkamen, deutlich.

Künftige Schulabgänger können sich noch bis zum 30. September bei Bayer HealthCare um einen Ausbildungsplatz für 2016 bewerben – unter anderem in den relativ neuen Ausbildungsberufen Fachkraft für Lagerlogistik und Werkfeuerwehrfrau/-mann. Vorab informiert das Unternehmen am „Tag der Chemie“ über die breite Palette der in Bergkamen angebotenen Ausbildungsberufe. Eine gute Gelegenheit, mit Azubis und Ausbildern ins Gespräch zu kommen. Beispielsweise über Ausbildungsinhalte oder berufliche Anforderungen und Perspektiven. Die Veranstaltung findet am Samstag, 19. September, von 9-14 Uhr auf dem Betriebsgelände in der Ernst-Schering-Str. 14 statt.

Weitere Informationen zur Berufsausbildung bei Bayer HealthCare unter http://www.bayerpharma-azubi.de.




C&A fördert die Bergkamener Familienpaten mit 2000 Euro

Die Leiterin der C&A Filiale Bergkamen Silvia Schramm überreichte am Freitagmorgen an Margarete Hackmann, Magdalena Labbè, Pfarrer Bernd Ruhbach und Bürgermeister Roland Schäfer eine Spende über 2000 Euro für die Bergkamener Familienpaten.

C&A-Flilialleiterin Silvia Schramm überreicht dem runden Tisch "Kinder im Zentrum" eine Spende über 2000 Euro.
C&A-Flilialleiterin Silvia Schramm überreichte dem runden Tisch „Kinder im Zentrum“ eine Spende über 2000 Euro.

Die Familienpaten sind ein Projekt des rundes Tischs „Kinder im Zentrum“. Sie unterstützen Kinder aus Familien, die sich in schwierigen Situationen befinden. Sie unternehmen zum Beispiel mit ihren Patenkindern Ausflüge, gehen mit ihnen zum Schwimmunterricht oder besuchen die Stadtbibliothek. Wichtig ist, dass die Kinder Vertrauen entwickeln. Familienpaten nehmen oft Funktionen von  „Großeltern“, Tante oder Onkel für die Kinder ein.

Solche Spenden sind natürlich bei „Kinder im Zentrum“ gern gesehen. Denn die Familienpaten werden, bevor sie zum Einsatz kommen, intensiv auf ihre oft nicht einfachen Aufgaben durch Fachleute vorbereitet. Da die Paten ehrenamtlich tätig sind, sollen ihnen durch ihr Engagement keine Kosten entstehen.

„Als Mitarbeiter von C&A stehen wir täglich im direkten Kundenkontakt und kennen die Bedürfnisse der Menschen vor Ort. Daher ist es für uns eine besondere Freude, dass wir dem runden Tisch „Kinder im Zentrum“ für das Projekt Familienpaten mit unsere Spende unterstützen und den Kindern in unserer Mitte etwas zurückgeben können“, erklärt Silvia Schramm bei der Übergabe der Spende.

Die Spendenaktion lebt durch den persönlichen Einsatz der Mitarbeiter in den Filialen vor Ort. So wählen die einzelnen Filialen selbst passende Projekte aus, die sie fördern möchten. Empfänger der Spenden sind gemeinnützige Organisationen wie Bildungseinrichtungen, Kindergärten, Kinderheime oder Vereine im lokalen und regionalen Umfeld der jeweiligen Filialen.

Jedes Jahr zu beginn des neuen Schuljahres spenden C&A mit Unterstützung der C&A Foundation an den Filialstandorten insgesamt eine Million Euro.




Existenzgründungsberatung im Bergkamener Rathaus

Am Dienstag 18. August, ab 9 Uhr berät Sylke Schaffrin-Runkel von dem STARTERCENTER NRW der Wirtschaftsförderung Kreis Unna kostenfrei Gründungsinteressierte und JungunternehmerInnen im Bergkamener Rathaus, die eine Selbstständigkeit planen oder sich im Aufbau dessen befinden.

Beschäftige, Arbeitslose oder Freiberufler sind eingeladen, sich über Angebote zur Existenzgründung oder Unternehmensentwicklung beraten zu lassen. Egal ob zur Gründung im Nebenerwerb oder Vollerwerb. Diese Sprechstunde richtet sich auch an Personen, die eine Gründungsidee haben und sich mit der Frage beschäftigen, ob es sich „lohnt“, diese weiterzuverfolgen.

Die Beraterin informiert kostenfrei über die einzelnen Schritte zur Existenzgründung, bietet Antworten auf Ihre Fragen rund um die Selbstständigkeit und unterstützt bei Gründungsformalitäten. Sie gibt Hilfe bei der Erstellung eines Geschäftsplans, informiert über Förderprogramme und kann zu Schnittstellen und Netzwerke vermitteln. Das Erfolgsrezept für die Umsetzung Ihrer Geschäftsidee ist eine gute Vorbereitung! Für die persönliche Beratung im Rathaus Bergkamen, ist eine Terminabsprache unter Tel. 02303-272590 oder per E-Mail an s.schaffrin-runkel@wfg-kreis-unna.de unbedingt erforderlich.

Die STARTERCENTER NRW sind die Informations-, Beratungs- und Anlaufstellen für Gründer in NRW. Für diese kostenlose Fachberatung „vor Ort“ kooperiert die Wirtschaftsförderung der Stadt Bergkamen mit der Wirtschaftsförderung Kreis Unna, sodass gründungsinteressierte BürgerInnen das Beratungsangebot nutzen können, ohne für eine Beratung nach Unna fahren zu müssen.

Weitere Termine für die Gründungsberatung in Bergkamen:

Dienstag, 15.09.2015
Dienstag, 20.10.2015
Dienstag, 24.11.2015




Neuer Aldi öffnet bereits am 13. August

Der neue Aldi an der Geschwister-Scholl-Straße öffnet bereits am Donnerstag, 13. August, seine Pforten. Darauf weist jetzt die ALDI GmbH & Co. Kommanditgesellschaft in einer Mail an den Bergkamen Infoblog hin.

Der neue Aldi Markt an der Gedchwister-Scholl-Straße wird am 13. August eröffnet.
Der neue Aldi Markt an der Gedchwister-Scholl-Straße wird am 13. August eröffnet.

Keine Korrektur gab es allerdings für die Vermutung, dass es mit der Schließung am 8. August auch künftig keinen Aldi-Markt mehr in Weddinghofen geben wird. Das verärgert insbesonder viele ältere Kunden in dem Stadtteil, die bisher „ihren“ Aldi zu Fuß erreichen konnten.




Grüne empört: Filiale der Santander-Bank am Nordberg schließt am 30. September

Der nächste Leerstand am Nordberg kündigt sich an: Die Filiale der Santander-Bank am Nordberg schließt zum 30. September diesen Jahres. Heftigen Protest gibt es von der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Es sei ein Schlag ins Gesicht vieler Bergkamener, meint Ratsmitglied Harald Sparringa.

Zynisch sei die Ankündigung, die allen Kunden per Post ins Haus flatterte und in der in besonders dicken Lettern als Überschrift zu lesen sei: „Ihre neue Filiale freut sich auf Ihren Besuch“ . Die Kunden, da sind sich die Bergkamener Grünen sicher, freuen sich aber bestimmt nicht über den Weg nach Lünen oder Hamm, um diese „neue Filiale“ zu erreichen.

Für die Bergkamener Kunden seien es beschwerliche Wege für die Erledigung ihrer Bankgeschäfte, sagt Sparringa. „Die Kunden sind in der Vielzahl diejenigen, die vor Jahren/ Jahrzehnten Kunde der Gewerkschaftsbank BfG wurden. Sie mussten auch die mehrfachen Eigentümerwechsel ertragen und sind nicht alle bereit oder in der Lage, auf das Onlinebanking zu wechseln. Sie brauchen den „Bankschalter vor Ort“.“

Betroffen von der Filialschließung sind nicht nur Santander-Kunden, sondern auch Kunden anderer „befreundeter“ Banken. Der Geldautomat von Santander auf dem Nordberg ist der einzige, an dem sie gebührenfrei Geld erhalten. Ab 1. Oktober bleibt für sie nur der Weg nach Lünen oder sie zahlen Gebühren-

Die Mitglieder der Grünen Partei und der Fraktion snd empört über das Verhalten dieses Konzerns gegenüber ihren Kunden. Sparringa: „Die Schließung der Filiale torpediert auch ganz massiv die Bemühungen der Politik und der Verwaltung, die Nahversorgung der Menschen am und um den Nordberg zu sichern.“ Sparringa weiter: „Diese Kunden sollten jetzt die bessere Alternative nutzen, einen Wechsel der Bank. Es gibt durchaus Geldinstitute vor Ort.“




Silbernes Sparkassen-Jubiläum für Michael Klostermann und Jörg Wolters

Am 3. August 2015 können Herr Michael Klostermann und Herr Jörg Wolters ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Sparkasse Bergkamen-Bönen feiern. Gemeinsam begannen sie am 1. August 1990 ihre Ausbildung bei der Sparkasse Bergkamen-Bönen und wurden anschließend in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen.

Der Sparkassen-Vorstand Beate Brumberg und Martin Weber gratulierten Michael Klostermann zu seiner 25-jährigen Sparkassenzugehörigkeit. (Jörg Wolters befindet sich nzurzeit in Urlaub.)
Der Sparkassen-Vorstand Beate Brumberg und Martin Weber gratulierten Michael Klostermann zu seiner 25-jährigen Sparkassenzugehörigkeit. (Jörg Wolters befindet sich nzurzeit in Urlaub.)

Der Sparkassenbetriebswirt Herr Klostermann führte zunächst fast sieben Jahre die Geschäftsstelle in Bönen und ist nunmehr seit Beginn 2010 Leiter der Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen. Der Sparkassenfachwirt Herr Wolters ist den Kunden der Sparkasse in Bergkamen-Oberaden seit vielen Jahren als Kundenberater gut bekannt.

Im Rahmen einer Feierstunde würdigten Vorstand und Personalrat der Sparkasse Bergkamen-Bönen die Verdienste der Jubilare.




Erster Arbeitstag für drei angehende Bankkaufleute bei der Sparkasse

Sara Wetter, Pascal Gönning und Tim Heinzel haben am Montag ihre zweieinhalbjährige Ausbildung bei der Sparkasse Bergkamen-Bönen begonnen. Neun junge Menschen erlernen nunmehr den Beruf „Bankkaufmann/-frau“ im Hause der Sparkasse.

Azubis Sparkasse
Der Vorstand der Sparkasse Bergkamen-Bönen mit den neun Azubis.

„Damit leistet die Sparkasse Bergkamen-Bönen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Ausbildungssituation in der Region“, erklärt die Vorstandsvorsitzende Beate Brumberg. In einer zweitägigen Basisschulung haben die drei „Neuen“ zunächst das nötige technische Grundwissen zur Hand bekommen. Während im ersten Jahr die praktische Ausbildung vorwiegend in den Geschäftsstellen stattfindet, bilden die internen Fachabteilungen der Sparkassenhauptstelle den Ausbildungsschwerpunkt im zweiten Lehrjahr. Das theoretische Rüstzeug wird den jungen Leuten neben der Sparkassenakademie in Münster vor allem durch den Berufsschulunterricht im Lippe-Berufskolleg in Lünen vermittelt und durch hausinterne Schulungen ergänzt. Auch webbasierte Programme werden zur Unterstützung der Auszubildenden während der gesamten Ausbildungszeit eingesetzt.

„Wir denken, mit dieser Vorgehensweise eine optimale Ausbildung zu garantieren und den Auszubildenden gute Karrierechancen zu bieten“, erklärt Frau Brumberg. „Bei sehr guten bis guten Abschlussnoten eröffnet sich darüber hinaus die Möglichkeit der Weiterbildung zum Sparkassenbetriebswirt oder der Besuch des Bachelor-Studiengangs „Finance“ der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe in Bonn“, führt die Vorstandsvorsitzende weiter aus. Derzeit läuft das Auswahlverfahren für das Ausbildungsjahr 2016, weitere Bewerbungen für diesen abwechslungsreichen Beruf werden noch gern angenommen.




Neuer Aldi geht am 15. August an den Start – Weddinghofen schließt eine Woche vorher

Bauarbeiten auf und an der Geschwister-Scholl-Straße sorgten dort am Freitag für einige Verkehrsbehinderungen. Insbesondere sie Kunden des Globus-Baumarktes hatten es etwas schwerer, den Parkplatz mit ihrem Auto zu erreichen.

Straßenbauarbeiten am neuen Aldi an der Geschwister-Scholl-Straße
Straßenbauarbeiten am neuen Aldi an der Geschwister-Scholl-Straße

Grund ist: Die Arbeiten für den neuen Aldi befinden sich im Endspurt. Bereits am 15. August soll der Verkauf gestartet werden. Davor wird Geschwister-Scholl-Straße verkehrstechnisch aufgerüstet, damit der erwartete Kundenstrom nicht ins Stocken gerät – insbesondere dann, wenn es nach dem Einkauf wieder nach Hause geht.

So wurden jetzt im Einmündungsbereich der Geschwister-Scholl-Straße in die Landwehrstraße Induktionsschleifen verlegt. Sie sollen die Computersteuerung der Fußgängerampel darüber informieren, ob sich dort der abfließende Verkehr staut. Bildet sich ein Stau, dann soll die Ampel auf Rot schalten und den Verkehr auf der Landwehrstraße stoppen. Die Aldi- und auch Rewe- und Globuskunden haben dann die Möglichkeit, ungestört nach links oder rechts abzubiegen.

Im Einmündungsbereich der Geschwister-Scholl-Straße in die Landwehrstraße werden Induktionsschleifen eingebaut.
Im Einmündungsbereich der Geschwister-Scholl-Straße in die Landwehrstraße werden Induktionsschleifen eingebaut.

Der Ansturm auf den neuen Aldi wird vermutlich auch deshalb groß sein, weil die Filiale in Bergkamen-Mitte vor rund einem Jahr einer Brandstiftung zum Opfer fiel und danach nicht wird geöffnet wurde. Dazu wird die Filiale in Weddinghofen eine Woche vorher am 8. August für immer schließen.

Es ist wohl nicht damit zu rechnen, dass es künftig in Bergkamens drittgrößten Stadtteil einen neuen Aldi geben wird. Augenscheinlich fehlen dafür auch attraktive Grundstücke in der notwendigen Größe. Aus der Konzernzentrale ist dazu nichts zu erfahren. Man äußere sich nicht zu ihren Expansionsplänen, hieß es dazu lapidar.

Zusätzlich verärgert sind die Weddinghofener, weil es den einen oder anderen Artikel schon seit Tagen in „ihrem“ Aldi nicht mehr zu haben ist. Man wolle sich damit unnötige Packereien ersparen, hieß es an der Kasse. Was bis zum Samstag kommenden Woche nicht verkauft wird, wandert in die anderen Filialen. Einen Abverkauf der Restbestände wird es nicht geben.