Malwettbewerb: Sparkasse feiert dieses Jahr doppelt – der Weltspartag wird 100 Jahre
Lade zum Malwettbeerb für Grundschulkinder ein: Regine Hoffmann und Michael Krause.
Neues Schuljahr, neuer Malwettbewerb: Die Sparkasse Bergkamen hat den Startschuss für kleine Künstler im Grundschulalter in Bergkamen und Bönen gegeben. Dieses Jahr gibt es für die Sparkasse aber noch ein Jubiläum außer ihrem eigenen von 140 Jahren: Der Weltspartag wird 100! Deshalb ist das Thema für den diesjährigen Malwettbewerb „Wofür sparst Du?“ Die Sparkasse rechnet wieder mit vielen interessanten Bildern der Kinder.
In der Woche ab dem 23. September werden die fertigen Bilder in der Schule eingesammelt zur Übergabe an die Sparkasse. Marketingleiter Michael Krause und seine Kollegin Regine Hoffmann freuen sich, dass sie zwei weitere Schulen im Geschäftsgebiet hinzugewinnen konnten, so dass nun zwölf Schulen beim Malwettbewerb mit über 3.000 Kindern im Grundschulalter im Geschäftsgebiet der Sparkasse Bergkamen-Bönen am Malwettbewerb teilnehmen. Eine Fachjury wird sich die Bilder anschauen und die Gewinner ermitteln. Die Beteiligung der Grundschulen hat in den letzten Jahren immer weiter zugenommen, so dass nun auch in diesem Jahr zwölf Schulen Die Siegerehrungen werden in Bergkamen und Bönen im Zeitraum des Weltspartages stattfinden.
Beschwerdemanagement im Glasfaserausbau: BBB sensibilisiert seine Vertragspartner
Überall ist der Ausbau der Glasfasernetze in vollem Gange. Nicht nur in Nordbögge oder in Kamen und Bergkamen, sondern auch in vielen anderen Kommunen und Bundesländern. Nicht immer läuft dort alles reibungslos. Der BBB, der Eigenbetrieb der drei Kommunen, der mit dem geförderten Glasfaserausbau hier vor Ort beauftragt ist, ist daher aufmerksam.
„Wir schauen über den Tellerrand und beobachten die Berichterstattung in anderen Kommunen. Daher sind wir gewarnt und gehen die Sache proaktiv an.“, erklärt Jens Toschläger, Baudezernent und Betriebsleiter des BBB. Der Bürgermeister der Stadt Bergkamen, Bernd Schäfer, begrüßt diese Herangehensweise: „Die Leute sollen sich über den technischen Fortschritt mit Glasfaser freuen. Wir als Kommune wollen nicht, dass es zu Beschädigungen an vorhandener Infrastruktur und Verärgerung bei den Bürger*innen durch den Glasfaserausbau kommt und schauen daher ganz genau hin“.
Der BBB sensibilisiert seine Vertragspartner seit Beginn der Arbeiten und weist auf eben diese Situationen, die in vielen Teilen Deutschlands zu Beschwerden führen, hin. Beim Tiefbau seien beispielsweise Versorgungsleitungen und Stromkabel beschädigt worden. Mit den Arbeiten wären Stolperfallen für Passanten entstanden, die nicht behoben worden seien. Über diese und viele andere Themen informiert der BBB seine Firmen ständig, um hohe Qualität und viel Akzeptanz für die Arbeiten zu erwirken.
Die Verantwortlichen sind sich aber auch bewusst, dass trotz aller Vorsicht und Vorausschau aufgrund der Größe des Projekts immer etwas Unvorhergesehenes passieren kann. Daher haben sie einen Prozess für ein professionelles Beschwerdemanagement installiert. In erster Linie erwartet der Eigenbetrieb die persönliche Beschwerde von den Eigentümern direkt bei der Tiefbaufirma. Diese leitet die Beschwerde dann umgehend zu Bauleitung weiter, wo die weitere Bearbeitung über mehrere Instanzen geregelt ist. Auf die Beschwerde erfolgt von dort dann so schnell wie möglich eine Rückmeldung.
Für den Fall, dass eine Bürgerin oder ein Bürger einen Mangel zu einem späteren Zeitpunkt entdeckt, haben die Verantwortlichen beim BBB eine extra E-Mail-Adresse installiert, über die natürlich auch eine Beschwerde direkt online an den BBB gesendet werden kann. Die Adresse lautet bbb-bauanzeigen@bergkamen.de.
Timm Jonas, der stellvertretende Betriebsleiter des BBB, betont in dem Zusammenhang jedoch ausdrücklich: „Was nach den Tiefbaumaßnahmen in den Straßen und Wegen vielleicht so aussehen mag, ist vorerst kein Mangel. Es handelt sich dabei um eine provisorische Wiederherstellung der jeweiligen Flächen, damit der Verkehr oder sonstiges wieder laufen kann.“ Erst nach der technischen Abnahme aller Leitungsverbindungen könne der provisorische Flicken entfernt werden. “Zuerst müssen wir überprüfen, ob alle Faserverbindungen fehlerfrei sind. Erst dann ergibt es Sinn, die Flächen final instand zu setzen.“ Je nach Größe des Netzes und des Stands der Arbeiten, werde das auch schon mal länger dauern. Bürgerinnen und Bürger seien aber auch gerne eingeladen, sich beim BBB über technische Themen direkt informieren zu lassen „Selbstverständlich kann auch immer der persönliche Weg zu uns in die Büros oder über die jeweiligen Rufnummern bei der Stadt Bergkamen genommen werden.“, so Jonas.
Das ehemalige Haus Nielinger weicht dem Neubau der Sparkasse für die Geschäftsstelle Oberaden und Wohnungen
Das ehemalige Haus Nielinger wird im Herbst abgerissen.
Vor geraumer Zeit hat die Sparkasse Bergkamen-Bönen die geplante Verlagerung des bisherigen Filial-Standortes an die Jahnstraße verkündet. Durch die massiven Preissteigerungen der letzten Jahre wurde das Projekt komplett überarbeitet. Nun beginnen die Arbeiten.
So stellen sich die Architekten den Neubau an der Jahnstelle nit der künftigen Geschäftsstelle der Sparkasse und 13 Wohnungen an der Jahnstraße vor.
Die aktuelle Geschäftsstelle in der Sugambrerstraße in Oberaden wurde zuletzt vor fast 25 Jahren renoviert. Ein grundlegender Umbau wäre erforderlich, um den heutigen Anforderungen an Diskretion, Sicherheit, Nachhaltigkeit sowie Erreichbarkeit gerecht zu werden. Die vorhandenen großzügigen Flächen oder der Kassenbereich werden heute nicht mehr benötigt. Auch ein Tresor für Schließfächer wird heutzutage barrierearm gebaut. „Der Umbau im Bestand ist wirtschaftlich nicht sinnvoll. Der Zugang zum Tresor im Keller über Treppen kann nicht verändert werden. So entstand der Gedanke an einen anderen Standort in präsenter, zentraler Lage, der die modernen Anforderungen erfüllt.“ erläutert Tobias Laaß, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse.
Das „Haus Nielinger“ in Oberaden wird deshalb im Herbst dieses Jahres für den Neubau weichen. Die Sparkasse Bergkamen-Bönen baut dort ein vom Architekturbüro Schreiter aus Lünen entworfenes Wohn- und Geschäftshaus mit 13 Wohnungen unterschiedlicher Größe,
von 60 bis 120 m². Das zweigeschossige Gebäude mit Staffelgeschoss fügt sich gut in die vorhandene Bebauung ein.
Im Erdgeschoss wird die Sparkassen-Filiale entstehen. Dabei wird die erforderliche Fläche deutlich reduziert, ohne dass es zu Einschränkungen im Service oder der Beratung kommt. Für fast 7.000 Kundinnen und Kunden entstehen ein umfangreiches Beratungs- und Serviceangebot, Tresorfächer und ein SB-Bereich. Insgesamt fünf Mitarbeitende betreuen dort künftig die Kundinnen und Kunden. Zusätzlich ist Platz für ein Ladenlokal mit fast 100 m². Die Geldautomaten werden auch am neuen Standort installiert. Aus Sicherheitsgründen jedoch in einem vorgezogenen und besonders gesicherten Anbau vor dem eigentlichen Gebäude. Die Investitionen in das Wohn- und Geschäftshaus sowie die Außenflächen liegen im mittleren siebenstelligen Bereich.
Tobias Laaß und Jörg Jandzinsky, Vorstände der Sparkasse, freuen sich, dass es nun bald wirklich losgeht. „Anders als bisher geplant wird das Gebäude in Holzbauweise errichtet. Dafür konnten wir die Firma materio aus Soest gewinnen. Mit materio haben wir schon die
Kindergärten in Bergkamen-Rünthe und nun auch in Bönen gebaut. Diese Bauweise ist nachhaltig, das Gebäude erhält das ‚Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude – QNG‘.“ berichtet Jörg Jandzinsky. Eine Photovoltaik-Anlage sowie Wärmepumpe runden die
entsprechende Ausstattung ab.
Nach vielen Jahren des Leerstandes im Haus Nielinger soll im September 2026 die neue Geschäftsstelle eröffnet werden. „Wir bleiben vor Ort!“ ist die klare Botschaft der Sparkasse Bergkamen-Bönen. Denn neben digitalen Angeboten werden die Beratung zu umfangreichen
und wichtigen Themen im persönlichen Gespräch auch weiterhin sehr geschätzt.
Belohnung für kleine Künstler des Malwettbewerbes beim Grand Jam-Open Air-Festival
Anlässlich des 140-jährigen Jubiläums der Sparkasse Bergkamen-Bönen fanden neben dem Grand Jam-Open Air-Festival am 18.08.2024 beim Thorheim in Bergkamen zusätzlich mehrere Aktionen für Kinder statt, zu denen u. a. ein Malwettbewerb gehörte, an dem die Kinder vor Ort Bilder malen und sie direkt abgeben konnten.
Nun hat die Ehrung der kleinen Künstler:innen, deren Alter von 2 bis 9 Jahre reicht, in der Hauptstelle der Sparkasse stattgefunden. Die Sparkasse hatte alle Kinder, die mitgemacht hatten, eingeladen, und jedes Kind durfte sich einen Preis vom Präsentetisch als Belohnung fürs Mitmachen aussuchen. Die Bilder werden noch die kommenden drei Wochen in der Hauptstelle zu bewundern sein.
Planspiel Börse 2024 der Sparkasse geht an den Start
Die Siegereteams des vergangenen Jahres in der Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen.
Das Planspiel Börse startet im Oktober wieder eine neue Runde. Im vergangenen Jahr haben 50 Teams mit über 200 Jugendlichen aus fast allen weiterführenden Schulen in Bergkamen und Bönen daran teilgenommen.
Wie lege ich verantwortungsvoll und nachhaltig Geld an? Wie beeinflussen unternehmerische Entscheidungen und die derzeitigen politischen Entwicklungen die Aktienkurse? Wie bewerte ich Wirtschaftsnachrichten? Und wie kann ich mich für die Zukunft finanziell besser absichern? Genau diesen Bedarf und diese Fragen der Jugendlichen bedient das Planspiel Börse. Durch die Teilnahme am Wettbewerb lernen die Schüler:innen spielerisch, realitätsnah und risikofrei den Umgang mit Geld und Wertpapieren – Learning by doing. So macht Finanzielle Bildung Spaß!
Alle teilnehmenden Schüler:innen spielen in einem Online-Wettbewerb über rund vier Monate in Teams von 2-4 Personen. Die Registrierung und Spielteilname ist über App oder Webzugang möglich. Im Spiel- und Wissensbereich finden die Teilnehmenden alle Informationen und Funktionen, um sich zu informieren, ihre Entscheidungen im Team zu treffen und deren Auswirkungen im Depot beobachten zu können.
Und als besonders spannende Neuerung gibt es ab dieser Spielrunde Vergleichsdepots, die durch künstliche Intelligenz geführt werden und mit Erklärungen zur Entscheidungslogik versehen sind.
Dies sind die wichtigsten Termine in der neuen Spielrunde:
09.09.2024 Registrierungsstart
01.10.2024 Spielbeginn
13.11.2024 Registrierungsende
24.01.2025 Spielende
Auf alle Teilnehmer:innen warten am Ende Preise und eine Siegerehrung in der Sparkasse Bergkamen-Bönen.
Der Ausbildungsmarkt im Kreis Unna bietet noch viele Chancen – da geht noch was!
Kreis Unna. Die Agentur für Arbeit Hamm bezieht Stellung zur aktuellen Entwicklung im Ausbildungsmarktjahr 2023/24. Seit Oktober 2023 haben sich im Kreis Unna 2.250 Jugendliche gemeldet (- 3,1 Prozent in Relation zum Vorjahr), während 2.450 Ausbildungsstellen von den Unternehmen zur Verfügung gestellt wurden (+ 3,5 Prozent). Aktuell suchen noch 358 junge Männer und Frauen einen Aus-bildungsplatz. Ihnen stehen derzeit 638 unbesetzte Ausbildungsstellen zur Verfügung und damit rechnerisch 1,78 Stellen pro Bewerber. Vor einem Jahr waren es sogar 1,81.
Die Chancen für junge Menschen im Kreis haben sich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt nochmal verbessert und sind auch zu diesem Zeitpunkt noch sehr gut. „Die Unternehmen im Kreis Unna zeigen trotz der allgemein unsicheren Lage eine noch größere Ausbildungsbereitschaft als in den Vorjahren. Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen ist nochmals deutlich höher als vor Corona. Damit hat sich auch die Entwicklung zum Bewerbermarkt im Kreis weiter fortgesetzt, da im aktuellen Ausbildungsjahr ein weiterer Bewerberrückgang festzustellen ist.
Leider hat der Trend nachlassenden Interesses an dualer Ausbildung im Kreis Unna weiter angehalten,“ so Thomas Keyen, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hamm, zur aktuellen Entwicklung. Allen Jugendlichen, die sich aber für einen Ausbildungsbeginn
in diesem Jahr interessieren, rät er dringend, sich zu melden: „Selten waren die Chancen so spät noch so gut. Und da geht noch was! Der Einstieg in eine Ausbildung ist ohne Weiteres auch bis zum Jahresende noch möglich.“ Der Ausbildungsmarkt-Experte appelliert an die Betriebe, nicht nachzulassen, alle vorhandenen Potentiale bei den Jugendlichen zu nutzen: „Ausbildung ist immer noch
das stärkste Mittel gegen den steigenden Fachkräftemangel. Und gleichzeitig nimmt der Kampf um die Talente weiter zu.“ Allein die Tatsache, auszubilden, reiche heute vielfach nicht mehr aus, um bei ausbildungswilligen jungen Menschen Interesse zu wecken.
Für Keyen steht fest, dass auch nach den Hauptstartterminen 1. August und 1. September noch viel in Bewegung sein wird: „Wir nehmen immer stärker wahr, dass viele Jugendliche erst sehr spät mit der Ausbildungssuche beginnen oder noch eine bereits begonnene Ausbildung wechseln. Dieser Trend wird durch den derzeitigen Überhang im Angebot an noch unbesetzten Stellen durchaus begünstigt. Entsprechend werden sich noch einige Jugendliche melden – und für manche bisher unbesetzte Stelle taucht noch unverhofft ein Bewerber oder eine Bewerberin auf.“
Unternehmerstammtisch im Stadtmuseum im Zeichen von Klimaschutz und Energieeffizienz
Rund 45 Vertreterinnen und Vertreter Bergkamener Unternehmen folgten der Einladung der Stadt Bergkamen sowie der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund zum traditionellen Unternehmerstammtisch ins Stadtmuseum. Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Zukunftsfähigkeit der Stadt und der Wirtschaft.
„Ich freue mich sehr über die positive Resonanz und das große Interesse am Unternehmerstammtisch in Bergkamen“, sagte Bürgermeister Bernd Schäfer. „Die Vorträge zu den Themen Energieeffizienz und Wärmeplanung zeigen eindrucksvoll, wie wichtig diese Zukunftsthemen für unsere Unternehmen sind. Besonders hervorheben möchte ich zudem die gute Zusammenarbeit mit der IHK, die uns dabei unterstützt, gemeinsam zukunftsfähige Lösungen für die Region zu entwickeln.“
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Bernd Schäfer und IHK-Referatsleiter Dominik Stute übernahm Wirtschaftsförderer Marvin Faulstich – stellvertretend für den krankheitsbedingt ausgefallenen Referenten Steffen Tacke vom Fachbereich Mobilität, Natur und Umwelt des Kreises Unna – die Moderation zum Thema „Energieeffizienz und Klimaschutz“. Interessant für die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer: Der Kreis bietet eine individuelle und kostenfreie Beratung rund um beide Themen für Betriebe innerhalb des Kreisgebietes an.
Wie wichtig gerade die Rolle der Kommunen im Umgang mit Energie und Ressourcen besonders in finanzieller Hinsicht ist, unterstrich zudem Jochen Baudrexl, Geschäftsführer der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen, Bönen und Bergkamen, mit seinem Vortrag zum Thema der kommunalen Wärmeplanung. Dabei standen Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in Verbindung mit einer umfangreichen Umrüstung des Gebäudesektors im Vordergrund.
Bürgermeister Bernd Schäfer berichtete über die aktuellen Entwicklungen der Stadt Bergkamen und ihre Zukunftsfähigkeit: „Die Wasserstadt als modernes Wohn- und Freizeitquartier nimmt immer mehr Gestalt an, ebenso das Häupenbad, Schul- und Kitagebäude werden modernisiert und saniert, das Breitbandprojekt des Eigenbetriebes befindet sich auf der Zielgeraden“, konstatierte der Bürgermeister. Und erklärte mit Blick auf den Klimawandel, dass auch hier Bergkamen Präventionsmaßnahmen treffe und investiere – beispielsweise mit besonderen Tools des Stadtbetriebs Entwässerung im Bereich des Hochwasserschutzes.
48 Auszubildende starten bei Bayer in Bergkamen ins Berufsleben
Gemeinsam mit den weiteren Auszubildenden des Jahrgangs 2024 wurden Leon Lerch, Dilek Duru, Ceren Cakir (3.-5. von links) und Germain Giersbach (rechts) von Thomas Wessa, Leiter Supply Center Bergkamen (2. von rechts), Denis Panknin, Leiter Standortmanagement Bergkamen (2. von links) und Thomas Spies, im Ausbildungsbereich von Bayer als Berufsgruppenleiter zuständig für Bergkamen, begrüßt. Foto: Bayer AG
Neue Talente für den Bayer-Standort Bergkamen: Heute starten 48 Auszubildende am größten Produktionsstandort von Bayer für pharmazeutische Wirkstoffe ins Berufsleben.
„Wir freuen uns, dass die jungen Menschen sich für eine Ausbildung bei uns entschieden haben. Damit eröffnen sie sich eine gute berufliche Perspektive“, sagt Thomas Wessa, Leiter Supply Center Bergkamen. „Unser Standort ist auf junge Talente angewiesen, die unseren Bedarf an Fachkräften decken und die sich mit neuen Ideen in unsere Teams einbringen. Wir heißen die neuen Kolleginnen und Kollegen herzlich willkommen!“
Die Schulabgänger und Schulabgängerinnen werden innerhalb von drei bzw. dreieinhalb Jahren in folgenden Berufen ausgebildet zu: Anlagenmechanikern, Chemielaboranten, Chemikanten, Elektronikern für Automatisierungstechnik, Kaufleuten für Büromanagement und Mechatronikern. „Es freut uns, dass 13 weibliche Auszubildende dem neuen Jahrgang angehören“, betont Thomas Wessa. Dies entspricht einem Anteil von rund einem Viertel aller Auszubildenden.
„In der Ausbildung legen wir auf die Vermittlung sowohl der fachlichen als auch der sozialen Kompetenzen wie Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit Wert“, erläutert Thomas Spies, der im Ausbildungsbereich von Bayer als Berufsgruppenleiter für Bergkamen zuständig ist.
Zudem werden Auszubildende immer auch in Veranstaltungen einbezogen. Entsprechend gestalten Auszubildende älterer Jahrgänge den heutigen Willkommenstag für die neuen Kolleginnen und Kollegen mit und geben diesen praktische Tipps zum Ausbildungsstart.
Bewerbungen für Ausbildungsjahrgang 2025 noch möglich
Seit Juli 2024 sind Bewerbungen, gegliedert nach einzelnen Berufen, für eine Ausbildungsstart im kommenden Jahr 2025 über www.ausbildung.bayer.de möglich. Das Ausbildungsportal bietet zudem umfassende Informationen über die Ausbildungsberufe bei Bayer.
Der Bayer-Industriepark Bergkamen
Der Standort von Bayer in Bergkamen ist ein Industriepark für die chemisch-pharmazeutische Produktion. Er ist der größte Produktionsstandort von Bayer für pharmazeutische Wirkstoffe. Im Supply Center Bergkamen sowie den Bereichen der Infrastruktur-Dienstleistungen und des Standortmanagements sind insgesamt circa 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einschließlich Auszubildenden in acht Berufen tätig. Bayer ist der größte Arbeitgeber und eines der Unternehmen mit der höchsten Ausbildungsquote in der Region.
Weltweit bekannt und führend ist der Standort seit mehr als sechs Jahrzehnten für die Herstellung von hormonellen Wirkstoffen für Produkte der Empfängnisverhütung und der Frauengesundheit sowie für die Produktion von Kontrastmitteln. Das erste Kontrastmittel der Welt für die Magnetresonanztomografie wurde 1988 in Bergkamen produziert. Zudem stellt Bayer hier Wirkstoffe für innovative Therapeutika her. Im Jahr 2023 investierte das Unternehmen rund 50 Millionen Euro in den Standort Bergkamen.
Im Bayer-Industriepark Bergkamen produziert zudem die Lanxess Organometallics GmbH mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedene metallorganische Verbindungen. Sie ermöglichen die gezielte Herstellung von Kunststoffen, Feinchemikalien und Pharmaka. Zudem sind sie essenziell bei der Herstellung von Halbleitern und Photovoltaik-Modulen sowie bei Anti-Korrosionsbeschichtungen im Automobilbau und bei der Beschichtung von Glas.
Ebenfalls ansässig ist die Huntsman Advanced Materials (Deutschland) GmbH. Rund 65 Mitarbeitende stellen Härter für Epoxidharze, Druckfarbenharze und Schmelzklebstoffe her. Diese finden in den Bereichen Transport, Flugzeug- und Automobilbau, Energieerzeugung, Elektronik sowie Korrosions- und Bautenschutz Anwendung.
Start ins Berufsleben: Mehr als 160 neue Auszubildende bei LANXESS
Ausbildungsstart bei LANXESS. Rund 160 neue Auszubildende bringen frischen Wind ins Unternehmen. Foto: LANXESS
LANXESS freut sich auf frischen Wind im Unternehmen: Am Montag, den 2. September, beginnen 162 neue Auszubildende und dual Studierende ihre berufliche Laufbahn beim Spezialchemie-Konzern. Die neuen Nachwuchskräfte verteilen sich auf sieben verschiedene Ausbildungsberufe und vier duale Studiengänge in den naturwissenschaftlichen, technischen und kaufmännischen Bereichen. Allein an den Niederrhein-Standorten starten 143 junge Menschen ihre Ausbildung, davon 90 in Leverkusen und 43 in Krefeld-Uerdingen. Insgesamt gingen bei LANXESS für den diesjährigen Ausbildungsjahrgang rund 3.500 Bewerbungen ein.
„Die vielen Bewerbungen unterstreichen das starke Interesse an unseren Ausbildungsplätzen. Für die Herausforderungen von morgen benötigen wir bestens geschulte Fachkräfte. Daher ist die Ausbildung ein zentraler Bestandteil unserer Personalstrategie“, betont Esther Breuch, Personalleiterin von LANXESS in Deutschland.
Ab dem 2. September werden dann insgesamt über 620 junge Menschen beim Spezialchemie-Konzern ausgebildet. Damit erreicht die Ausbildungsquote beachtliche 7,8 Prozent und liegt damit über dem Durchschnitt.
Offen für alle Schulabschlüsse: Individuelle Ausbildung bei LANXESS
LANXESS setzt auf Chancengleichheit und ermöglicht Bewerberinnen und Bewerbern mit unterschiedlichen schulischen Abschlüssen – vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur – den Einstieg in eine breite Palette von Fachrichtungen. Der Spezialchemie-Konzern bietet jedem neuen Auszubildenden einen individuell zugeschnittenen Weg in die berufliche Zukunft.
Auch gesucht: Studienabbrecher und Quereinsteiger
Auch Bewerberinnen und Bewerber, die sich neu orientieren oder wieder ins Berufsleben einsteigen möchten, sind bei LANXESS herzlich willkommen. „Ein späterer Einstieg in die Ausbildung – auch nach dem 20. oder 30. Lebensjahr – ist bei uns kein Problem“, erklärt André Hoderlein, Ausbildungsleiter bei LANXESS. „Wir schätzen die positiven Beiträge, die ältere Auszubildende durch ihre vielfältigen Lebenserfahrungen in unser Team einbringen.“
Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2025 gestartet
LANXESS sucht ab sofort 158 Auszubildende und dual Studierende für das Ausbildungsjahr 2025.
In Leverkusen plant LANXESS, 91 Auszubildende im naturwissenschaftlichen Bereich, etwa als Chemikant/in oder Chemielaborant/in, einzustellen. Darüber hinaus werden Auszubildende im technischen Bereich gesucht, zum Beispiel als Industriemechaniker/in oder Elektroniker/in für Automatisierungstechnik. Auch im kaufmännischen Bereich werden Azubis und dual Studierende gesucht.
In Krefeld-Uerdingen sucht LANXESS 44 Auszubildende in den naturwissenschaftlichen und technischen Bereichen sowie dual Studierende.
Weitere 23 Auszubildende und dual Studierende werden in Köln, Dormagen, Brunsbüttel, Bergkamen und Mannheim gesucht.
Wer Interesse an einer spannenden und abwechslungsreichen Ausbildung hat, kann sich direkt hier online bewerben: https://ausbildung-lanxess.de.
Iqony stellt Bundeskanzler Olaf Scholz Kraftwerksprojekt Bergkamen vor
„Ließen sich von Dr. Andreas Reichel (vorne rechts im Bild) das Bergkamener Kraftwerksprojekt erläutern (v.l.n.r.): Hernes OB Dr. Frank Dudda, Bundeskanzler Olaf Scholz, RVR-Verbandspräsident Garrelt Duin und Bochums OB Thomas Eiskirch.“ Foto: Jochen Tack/RVR
Auf Einladung des Regionalverbands Ruhrgebiet (RVR) besuchte Bundeskanzler Olaf Scholz am Montag das Ruhrgebiet. In
Begleitung des RVR-Verbandsvorsitzenden Garrelt Duin und Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda in seiner Funktion als Vorsitzender des Ruhrparlaments bereiste der Kanzler verschiedene Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Region. Dabei lag ein Schwerpunkt auf den Themen Wasserstoff und Ausgestaltung der künftigen Energieversorgung. Einer der Orte, den der Kanzler ansteuerte, war das O-Werk in Bochum. Der erklärte „Hotspot der Digitalwirtschaft und-wissenschaft“ auf dem Gelände des ehemaligen Opel-Werks ist eines der Leuchtturmprojekte, die im Rahmen des Bochumer Wirtschafts- und Stadtentwicklungsprojekts „Mark 51.7“ entstanden sind.
Vor einem hochkarätig besetzten Wirtschaftsdialog, der den Abschluss der Delegationsreise des Kanzlers bildete, präsentierte Dr. Andreas Reichel als CEO und Arbeitsdirektor von Steag und Iqony dem Kanzler den aktuellen Planungsstand in Sachen des neuen, wasserstofffähigen Gaskraftwerks in Bergkamen.
Herausforderungen der Kraftwerksstrategie sind bekannt
Dieser zeigte sich im persönlichen Gespräch in Sachen Kraftwerksstrategie gut informiert und insbesondere an einem Modell der geplante Anlage interessiert. „Der Bundeskanzler hat deutlich gemacht, dass ihm die komplexe Problemlage beim Thema Kraftwerksstrategie und deren inhaltliche Verflechtung mit anderen zentralen Spielfeldern der Energiewende wie dem Thema Wasserstoffkernnetz oder Hochlauf der Wasserstofferzeugung bewusst ist“, so Andreas Reichel. Mit Blick auf die noch ausstehende finale Ausgestaltung des zentralen energie-, klima- und industriepolitischen Vorhabens der Bundesregierung habe Olaf Scholz zu erkennen gegeben, dass er für die nähere Zukunft finale und wegweisende Entscheidungen erwarte.
Investitionsbereitschaft braucht Investitionssicherheit
Andreas Reichel betonte im Austausch mit dem Kanzler einmal mehr nicht nur die Bereitschaft, sondern auch die Befähigung von Steag und Iqony, unter anderem am bestehenden Kraftwerksstandort Bergkamen ein neues und dank Wasserstoffs perspektivisch klimaneutrales Gaskraftwerk zu bauen, wenn denn die Rahmenbedingungen für die erforderliche Investitionssicherheit sorgen. „Wir sind in den Vorbereitungen weit fortgeschritten, mit dem Scoping-Termin ist der Startschuss für das Genehmigungsverfahren schon gefallen und wir haben bereits Geld investiert, um das Projekt so weit voranzubringen, wie es ohne Entscheidung über die finalen regulatorischen Bedingungen möglich ist – und dem Kanzler ist bewusst, dass die Politik jetzt liefern muss“, so Andreas Reichel zusammenfassend.
Kanzler bekräftigt den Bedarf an neuen Kraftwerken
Gemeinsam mit Iqony CEO und COO Dr. Ralf Schiele nahm er auch am anschließenden Wirtschaftsdialog teil, in dem Olaf Scholz sich nochmals in großer Runde dazu bekannte, dass Deutschland zur Sicherung einer klimaverträglichen Energieversorgung dringend neue
Kraftwerksleistung brauche.
Sechs Auszubildende starten bei der Sparkasse Bergkamen-Bönen in eine Berufsausbildung
Von Links: Vorstandsvorsitzender Tobias Laaß, Viktor Kotulski, Cameron König, Leonie Raja Grunwald, Roserin Tekin, Saliha Sude Duman, Dilara Kilic u. Ausbildungsleiter Christian Pingel.
Auch in diesem August haben wieder junge und motivierte Menschen aus der Region ihre Ausbildung bei der Sparkasse Bergkamen-Bönen begonnen. Für den besonderen Anlass des Ausbildungsbeginns haben die neuen Kolleg:innen ausnahmsweise Tuch und Krawatte getragen – im Geschäftsalltag pflegt die Sparkasse Bergkamen-Bönen mittlerweile einen lockeren Kleidungsstil.
„Sechs Auszubildende als Bankkauffrau/-kaufmann und ein Auszubildender als Kaufmann für Versicherungen und Finanzen verstärken seit Anfang August unser Team“, berichtet der Vorstandsvorsitzende Tobias Laaß stolz. Die Sparkasse Bergkamen-Bönen hat damit nun in Summe 11 Auszubildende und ist nach wie vor ein wichtiger Ausbildungsbetrieb für Bergkamen und Bönen.
„Die jungen Kolleg:innen werden in ihrer Ausbildung bei uns sämtliche Fähigkeiten erlernen, die für einen erfolgreichen Abschluss und eine spätere Karriere in der Sparkasse wichtig sind“, so Ausbildungsleiter Christian Pingel. Die Berufseinsteiger werden innerhalb der Sparkasse vor Ort, in der Berufsschule und in Seminaren der Sparkassenakademie ausgebildet. Wesentliche Ausbildungsinhalte sind beispielsweise die ganzheitliche Kundenberatung, das Kreditgeschäft und das Thema Geldanlage. Auch für das nächste Jahr sucht die Sparkasse Bergkamen-Bönen schon neue Auszubildende. Bewerbungen für das Berufsbild der Bankkauffrau / des Bankkaufmanns nimmt die Sparkasse Bergkamen-Bönen gerne bereits heute unter der E-Mail-Adresse personal@spk-bergkamen-boenen.de an.