Endgültig entschieden: Internationale Gartenausstellung 2027 kommt auch nach Bergkamen

Der Verwaltungsrat der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) hat entschieden: Die Internationale Gartenausstellung (IGA) soll 2027 in der Metropole Ruhr stattfinden. DBG-Geschäftsführer Jochen Sandner ist sicher, dass sich die IGA Metropole Ruhr in zehn Jahren nationalen und internationalen Besuchern als eine moderne, besonders lebenswerte Region präsentieren wird.

Haldeneröffnung (14)Das schöne an dieser Nachricht ist: Bergkamen wird zusammen mit Lünen  einer der geplanten fünf Hauptveranstaltungsstandorte sein. Dabei handelt es sich um eine Fläche, die sich aus dem sogenannten „Kanalband“ in Bergkamen und der Fläche der ehemaligen Landesgartenbauausstellung in der Nachbarstadt zusammen setzt. Das „Kanalband“ reicht von der Marina und dem Erweiterungsbereich auf der Nordseite des Kanals in Rünthe bis hin zur künftigen Wasserstadt Aden.

RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, Josef Hovenjürgen, Vorsitzender der RVR-Verbandsversammlung und Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, freuen sich über den Zuschlag: „Das Vertrauen in unsere Bewerbung ist Auszeichnung und Ansporn zugleich, dieses Großereignis im Teamwork einer ganzen Region zu stemmen“, so die erste gemeinsame Reaktion.

Marina Rünthe
Marina Rünthe

Karola Geiß-Netthöfel: „Die Landschaftsparks, Halden und Gärten in der Metropole Ruhr sind bereits innovative Beispiele für regionale Stadt- und Freiraumplanung. Mit der Grünen Hauptstadt Europas Essen 2017, InnovationCity Ruhr und der klimametropole RUHR.2022 macht sich das Ruhrgebiet in den nächsten zehn Jahren gemeinsam auf den Weg, Modellregion für Grüne Infrastruktur zu werden. Die IGA 2027 wird dabei den krönenden Abschluss bilden.“

Josef Hovenjürgen ergänzt: „Unser Ziel ist es, eine lebenswerte Stadtlandschaft zu gestalten und gleichzeitig die Wirtschaftskraft unserer Region zu stärken. Konkret heißt das, Investitionen im grünen Sektor anzustoßen, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen und das Image zu verbessern.“

„Die Emschergenossenschaft / Lipperverband freut sich darauf, mit wesentlichen Aspekten des Emscher-Umbaus wie der neuen lebendigen Emscher in Dortmund sowie dem neuen Emscher-Delta in Dinslaken Teil der IGA zu sein“, so Dr. Uli Paetzel.

Nach dem Zuschlag: Konzept mit Leben füllen

Wasserstadt Aden
Wasserstadt Aden

Im nächsten Schritt muss das in der Machbarkeitsstudie zur IGA 2027 vorgeschlagene Konzept gemeinsam mit den Städten und Kreisen des RVR und weiteren Partnern konkretisiert werden. Hierzu wird ein Projekt- und Finanzplan erarbeitet. Um die fünf Zukunftsstandorte weiter zu qualifizieren, werden Workshops initiiert und Masterpläne entwickelt, die Inhalte sowie Kosten – bezogen auf einzelne Haushaltsjahre und Standorte – detailliert darlegen. Die Kostenschätzung der Machbarkeitsstudie dient dabei als Rahmenplanung. Bis Ende 2017 soll der Prozess abgeschlossen sein. Auf dieser Grundlage entscheiden die politischen Gremien in den Städten und im RVR abschließend, ob das Ruhrgebiet die IGA 2027 durchführen kann. Die Planungsergebnisse sind Grundlage eines mit der DBG abzuschließenden Vertrages.

Getragen werden soll die Internationale Gartenausstellung von den 53 Kommunen und vier Kreisen der Metropole Ruhr, von Verbänden wie Emschergenossenschaft und Lippeverband, der regionalen Wirtschaft und bürgerschaftlichem Engagement gemeinsam mit dem Land NRW.

Den Zuschussbedarf für die Durchführung der IGA Metropole Ruhr 2027 schätzt die Studie auf etwa 42 Millionen Euro, verteilt auf mehrere Schultern und auf mehrere Jahre.

In Deutschland findet die IGA in der Regel alle zehn Jahre statt. 2017 wird die Internationale Gartenausstellung in Berlin eröffnet. Die nächste IGA wird 2027 in der Bundesrepublik stattfinden.

Infos unter www.iga2027.rvr.ruhr




Standortsicherung: Bulten investiert 2017 rund 2,7 Mio. Euro in sein Werk in Rünthe

Wenn Bergkamener mit dem Auto unterwegs sind, können viele sicher sein, dass auch ein Stück Heimat mitfährt. Es sind Schrauben jedweder Art, die an der Industriestraße in Rünthe durch das Bergkamener Zweigwerk des schwedischen Unternehmens Bulten für die Automobilindustrie hergestellt werden. Pro Jahr verlassen rund 260 Millionen Stück die Produktion. Mit ihnen werden nicht nur Karosserieteile zusammengehalten, sie geben auch manchem Motor den festen Halt.

Besuch bei Bulten in Rünthe (v. l.): Roland Schäfer, Jörg Neveling, , Stephan Stegemeyer und Frank Weizel.
Besuch bei Bulten in Rünthe (v. l.): Roland Schäfer, Jörg Neveling, , Stephan Stegemeyer und Frank Weizel.

Schrauben made in Rünthe
Schrauben made in Rünthe

Bürgermeister Schäfer begutachtet den Ford-Motor.
Bürgermeister Schäfer begutachtet den Ford-Motor.

Bürgermeister Roland Schäfer sah sich am Donnerstagmorgen zusammen mit Simone Krämer und Walter Kärger von der Wirtschaftsförderung der Stadt Bergkamen vor Ort an, wie diese Schrauben hergestellt werden. Kurz nach der Begrüßung durch die Werksleitung gab es für sie und sicherlich auch für den Wirtschaftsstandort Bergkamen eine gute Nachricht. Bulten wird in Rünthe im kommenden Jahr rund 2,7 Millionen Euro für die Errichtung einer neuen Beschichtungsanlage investieren. „Dadurch werden langfristig die Arbeitsplätze in Rünthe gesichert“, betonte Managing Direktor Jörg Neveling. Diese Beschichtungsanlage gibt den Schrauben einen besonders wirksamen Korrosionsschutz.

Blick in Innere einer Schraubenpresse
Blick in Innere einer Schraubenpresse

Eine „Schraubenfabrik“ gab es bereits kurz nach der Eröffnung des ehemaligen Rünther „Industriegebiets“ in den früheren 70er Jahren. Unterlagen, die das Datum näher bezeichnen könnten, sind möglicherweise 1992 bei dem Großbrand, der das Werk in Schutt und Asche legte, ebenfalls vernichtet worden. 1995 baute dann Bulten das Werk neu auf. „Es war die erste Ansiedlung von Bulten außerhalb Schwedens“, berichtete Neveling. Damals hatte das Werk einen Umsatz von wenigen Millionen D-Mark. Everling geht davon aus, dass in diesem Jahr die 90 Millionen Euro wieder erreicht werden.

Zurzeit sind im Bergkamener Bulten-Werk 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, die in drei Schichten arbeiten. Dazu gehören jedes Jahr vier bis fünf neue Auszubildende. Gern würde das Unternehmen in den gewerblichen Berufen mehr einstellen, doch viele Kandidaten seien ungeeignet.

Große Drahtrollen: das Rohmaterial für die Schrauben.
Große Drahtrollen: das Rohmaterial für die Schrauben.

Die Schrauben werden von großen Maschinen nahezu automatisch hergestellt. Deshalb sind in der Produktionshalle nur wenige Mitarbeiter zu sehen. Das Lohnniveau sei in Deutschland sehr hoch, sagte Jörg Neveling. Mitarbeiter im polnischen Zweigwerk erhalten nur ein Viertel von dem, was in Rünthe monatlich ausgezahlt wird. Da die Autoindustrie zudem von Jahr zu Jahr weniger an ihre Zulieferer zahlen will, müssen die geringeren Einnahmen pro Stück durch eine höhere Produktivität ausgeglichen werden.

Eine andere Strategie ist, Komplettlösungen anzubieten wie für den neuen Ford Fiesta in Köln. Hierbei handelt es sich um rund 400 Teile. 60 Prozent kommen aus Rünthe. Dabei handelt es sich natürlich um Schrauben. Die anderen 40 Prozent wie Gummistopfen und Kunststoffteile werden von anderen Firmen hinzugekauft.

Mit großem Interesse wird in Rünthe natürlich die aktuelle Diskussion um die Elektrifizierung von Autos verfolgt. Im Eingangsbereich des Verwaltungstrakts steht auf einem Sockel ein „aufgeschlitzter“ Ford-Motor. An ihm kann auch der Laie genau erkennen, was die Schrauben alles zusammenhalten müssen. Die neuen Elektromotoren müssen zwar auch befestigt werden, für sie werden aber längst nicht so viele Schrauben benötigt. Jörg Neveling, der Produktionsleiter Frank Welzel und der Leiter Kundenbetreuung und Logistik Stephan Stegemeyer ließen aber beim Besuch des Bürgermeisters keine Zweifel aufkommen, dass sie sich nicht dieser Herausforderung annehmen würden.




Letztes Grundstück im Logistikpark ist verkauft – Es wird aber kein neues Gewerbegebiet in Bergkamen geben

Auch das letzte Grundstück im Logistikpark A2 ist an einen Investor verkauft. Das war denn auch die letzte frohe Botschaft, die der 1. Beigeordnete Dr. Hans-Joachim Peters den Mitgliedern des Stadtentwicklungsausschusses am Nikolaustag überbringen konnte. Denn auf nicht absehbare Zeit werden die Ansiedlungen von großen Betrieben wie die Herbert Heldt KG oder das WMF-Warenverteilzentrum die letzten gewesen sein.

Das Kraftwerksgelände in Heil ist zurzeit der einzig denkbare Standort für ein neues Gewerbegebiet in Bergkamen.
Das Kraftwerksgelände in Heil ist zurzeit der einzig denkbare Standort für ein neues Gewerbegebiet in Bergkamen.

Noch vor wenigen Wochen hatten die Bergkamener Wirtschaftsförderer geglaubt, mit dem Hofgelände Schulze-Elberg westlich der A1 ein ähnliches Kleinod in den Händen zu haben wie der Logistikpark. Es sollte zusammen mit der Stadt Hamm und mit der Unterstützung des Kreises Unna zu einem interkommunalen Gewerbegebiet entwickelt werden.

Dies alles ließ sich auch gut an, bis vor zwei Wochen die beiden Chefplaner des Regionalverbandes Ruhrgebiet Peters und seinen Begleiter in einer Veranstaltung auf Kreisebene erklärten, dass die Chancen für eine Realisierung des Gewerbegebiets kleiner als ein Prozent seien. Hauptgrund für diese Absage sei ein Fachgutachten des Landesamts für Natur Umwelt und Verbraucherschutz. Das attestiert dem Gelände eine besondere Schutzwürdigkeit.

Parallel dazu ist für den Kreis Unna ein zweiter Gutachter tätig geworden. „Ihm haben wir gesagt, er solle besonders kritisch sein“, berichtete Peters. Sein Ergebnis lautet, dass es zwischen Ostenhellweg und Kanal einige besonders wertvolle Bereiche gebe, möglich sei dort aber immer noch ein Gewerbegebiet in einer Größenordnung von 32 Hektar.

Was Peters ärgert, ist, Dass nach seinen Worten der RVR das LANUV-Gutachten nicht herausrücken will. „Wir können jetzt gar nicht feststellen, was der LANUV anders sieht als unser Gutachter.“ Insgesamt hält Peters das Verfahren zur Ausweisung weiterer Gewerbegebiete im Ruhrgebiet durch den RVR für wenig geeignet, den notwendigen Strukturwandel voranzutreiben.

Für Bergkamen bedeutet dies, dass es kein weiteres Gewerbegebiet geben wird. Die einzige Chance sieht Dr. Peters darin, irgendwann einmal das Kraftwerksgelände in Heil für die Ansiedlung neuen Gewerbes zu nutzen. Bevor er dies im Stadtentwicklungsausschuss am Nikolaustag erklärte, hatte Peters sowohl mit der Werksleitung als auch mit dem Betriebsrat des Heiler Kraftwerks gesprochen. Es soll dort nicht der Verdacht aufkommen, dass die Stadt Bergkamen diesen Kraftwerksstandort in Zweifel ziehen würde.




Umweltminister Remmel: Lippe ist der Vorzeigefluss für das Land Nordrhein-Westfalen

Das Land NRW und der Lippeverband wollen beim Lippe-Programm weiter eng zusammenarbeiten. Das wurde aus den Worten von NRW-Umweltminister Johannes Remmel deutlich, der am Mittwoch erstmals auf der Lippeverbandsversammlung in Kamen sprach. Dr. Uli Paetzel, seit Februar Vorstandsvorsitzender des Lippeverbandes, nannte in seinem Bericht konkrete Schritte.

Landesumweltminister Johannes Remmel bei der Verbandsversammlung des Lippeverbands am Mittwochmorgen in der Kamener Stadthalle.
Landesumweltminister Johannes Remmel bei der Verbandsversammlung des Lippeverbands am Mittwochmorgen in der Kamener Stadthalle.

„Im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen werden wir die Lippe zu einem Vorzeigefluss weiter entwickeln“, sagt Dr. Paetzel, „dabei geht es keineswegs nur um Ökologie: Gerade an der immer attraktiver werdenden Lippe spielt mehr und mehr der Ausgleich vielfältiger Interesse eine wichtige Rolle: Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Gewässerökologie, Natur- und Artenschutz sowie die steigenden Ansprüche an Naherholung, Freizeitgestaltung und Tourismus müssen in Einklang gebracht werden“.

Genau in der Funktion, unterschiedliche Interessen auszugleichen, sieht der neue Vorstandsvorsitzende die Rolle des Lippeverbandes. In einer persönlichen „Vision von der Lippe 2030“ machte Dr. Paetzel dies an den vier Begriffen „Wasser, Wildnis, Wege und Wirtschaft“ deutlich. Auf der Grundlage einer soliden Bewirtschaftung, die für sauberes Wasser in Flüssen und Bächen sorgt, lässt sich eine artenreiche und naturnahe „wilde“ Lippe entwickeln. Für die Menschen muss es Wege ans Wasser  geben, um die neu entstandene Natur zu erleben. Industrie und Landwirtschaft sind wichtige Partner, um die Rahmenbedingungen für diese Entwicklung zu schaffen.

Lippeverband legt strenge Maßstäbe an die Wirtschaftlichkeit

Beim Bau und Betrieb von Kläranlagen, Kanälen und weiteren Anlagen legt der Lippeverband strenge Maßstäbe an die Wirtschaftlichkeit an, denn letztlich müssen diese Investitionen von den Mitgliedern – darunter die 45 Städte und Gemeinden in der Region und ihre Bürger – über die Beiträge finanziert werden. So bleibt der Lippeverband bei der so genannten „vierten Reinigungsstufe“ zur Behandlung von Spurenstoffen im Abwasser zurückhaltend: „Diese aufwändige und kostenintensive Technik einzusetzen ist nur dann sinnvoll, wenn sie auch nachweislich zur Verbesserung der Gewässerqualität beiträgt“, so Dr. Paetzel.

Genau solch eine vierte Reinigungsstufe hält Umweltminister Johannes Remmel für notwendig. Nach jüngsten Untersuchungen würden in einem normalen Haushalt bis zu 5000 unterschiedliche Stoffe verwandt. Sie müssten so gut es geht aus dem Abwasser entfernt werden, um so ein sauberes Lippewasser und auch Grund- und Trinkwasser zu garantieren. Als ein Beispiel für die zunehmenden Belastungen des Wassers nannte er den Medikamentenverbrauch, der wegen des demografischen Wandels steigend sei. Grundsätzlich müssten nach Remmels Überzeugung in diesem Prozess die Hersteller stärker in die Verantwortung genommen werden.

Auffallend für die Beobachter der Verbandsversammlung war, dass Remmel die Einleitung von Grubenwasser in die Lippe wie in Bergkamen überhaupt nicht thematisierte.




Berufsvorbereitender Kurs für Flüchtlinge bei Bayer: Starthilfe für ein neues Leben

„Im Irak war ich nicht mehr sicher und mein Leben in ständiger Gefahr. Erst jetzt in Deutschland habe ich wieder eine Perspektive. Dazu hat auch Bayer beigetragen indem mir das Unternehmen einen Einblick in den Arbeitsalltag ermöglicht hat“, stellt Heider Alibaidi dankbar fest. Gemeinsam mit drei weiteren Flüchtlingen aus Syrien und dem Irak absolvierte er kürzlich eine vierwöchige Berufsvorbereitung bei Bayer in Bergkamen. Ein weiterer Teilnehmer war Hamo Kasim Sefuk. Auch er hat ein festes Ziel: „Ich möchte unbedingt arbeiten und mir hier ein neues Leben aufbauen.“

Karl Heinz Grafenschäfer (l.) und Ausbilder Jörg Biermann (r.) mit den Teilnehmern des Berufsvorbereitungskurses (v. l.): Hamo Kasim Sefuk, Heider Alibaidi und Abbas Al-Saadi. Hasan Jarbou war beim Fototermin leider verhindert.
Karl Heinz Grafenschäfer (l.) und Ausbilder Jörg Biermann (r.) mit den Teilnehmern des Berufsvorbereitungskurses (v. l.): Hamo Kasim Sefuk, Heider Alibaidi und Abbas Al-Saadi. Hasan Jarbou war beim Fototermin leider verhindert.

Ein wichtiger Schritt dazu erfolgte bei Bayer. Genauer: in den Werkstätten und Labors der Bergkamener Ausbildungsabteilung. Betreut von Auszubildenden konnten die Flüchtlinge dort vormittags selbst Hand anlegen und erste praktische Erfahrungen in den Bereichen Chemie und Technik sammeln – beispielsweise bei der Metallbearbeitung, dem Bauen einer elektrischen Schaltung oder der Arbeit im Labor. Am Nachmittag stand zusätzlich Sprachunterricht auf dem Lehrplan. Diesen vermittelte der Bildungsdienstleister TÜV Nord Bildung, der das gesamte Projekt auch initiiert hatte.

Als zukunftsorientiertes Unternehmen der pharmazeutischen Industrie stellt Bayer in allen Bereichen hohe berufliche Anforderungen. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Menschen zu unterstützen, die im Begriff sind, sich eine neue Existenz aufzubauen und ihnen ein klares Bild von den Qualifikationen zu vermitteln, die sie sich aneignen müssen“, betonte Standortleiter Dr. Stefan Klatt. Sollten sich die Erwartungen für beide Seiten erfüllen, beabsichtigt Bayer, den Flüchtlingen eine Ausbildungsmöglichkeit anzubieten. Der erste Eindruck ist viel versprechend. Ausbildungsleiter Karl Heinz Grafenschäfer: „Ich bin begeistert, wie gut sich unsere Gäste in der kurzen Zeit integriert haben.“

Alle Teilnehmer der Berufsvorbereitung übten in ihrer Heimat unterschiedliche Berufe aus. So war Hamo Kasim Sefuk beispielsweise vier Jahre lang Taxifahrer bevor er als Bauer und anschließend als Kranführer arbeitete. Auf die Frage, was ihm von seiner Zeit bei Bayer in Erinnerung bleiben wird, antwortete er: „Ich habe mich sehr darüber gefreut, Neues kennenzulernen und mit den Maschinen zu arbeiten.“ Präparative Arbeiten im Labor, Befüllen eines Rührwerks im Technikum, Rohrbiegen in der Metallwerkstatt – all das war neu für die vier Kursabsolventen. Dennoch erledigten sie die Arbeiten schon nach kurzer Einarbeitung mit großem Geschick.

Trotz vielfach großen Talents, guter Qualifikation und hohem Schulabschluss fällt es Asylsuchenden aus nachvollziehbaren Gründen oft schwer, sich auf Deutsch zu verständigen. Karl Heinz Grafenschäfer freut sich daher sehr über die gute Zusammenarbeit mit dem Partner TÜV Nord Bildung, der sich auf dem Gebiet der Sprachförderung intensiv engagiert. Hermann Oecking, Geschäftsführer TÜV Nord Bildung, weiß, dass „gute Kenntnisse der Landessprache neben fachlicher Kompetenz unabdingbar dafür sind, in Deutschland beruflich und sozial Fuß zu fassen.“




Der Bergkamen-Infoblog und die Werbung

Der eine oder andere hat es sicherlich bemerkt: Auf dem „Bergkamen-Infoblog“ befindet sich seit einigen Tagen mehr Werbung.

Was wir bisher über die wenigen Anzeigen eingenommen haben, hatte gerade gereicht, unsere reinen Betriebskosten für Servernutzung, Versicherungen etc. zu decken. Wir wollen aber künftig den Leuten, die für uns unterwegs sind, um für uns zu schreiben und zu fotografieren, eine Aufwandsentschädigung zahlen. Bisher waren sie unentgeltlich unterwegs, hatten aber trotzdem Aufwendungen für Fahrten und für die von ihnen eingesetzte Technik.

Da Bergkamen, was Online-Werbung betrifft, ein sehr schwieriges Pflaster ist und wir auch keine Marketing-Experten sind, haben wir uns entschlossen, uns sogenannten Affiliate-Systemen anzuschließen. Über sie halten wir den Kontakt zu seriösen Online-Shops. Die entsprechenden Anzeigen befinden sich jetzt auf unserer Internetseite.

Wir sind natürlich auch Lokalpatrioten. Wir meinen, dass Einkäufe weitestgehend in Geschäften vor Ort erledigt werden sollten. Allerdings sind wir auch nicht weltfremd: Es gibt viele Menschen, die im Internet einkaufen, und leider gibt es auch nicht alles, was das Herz begehrt, in Bergkamener Läden. Beispielsweise gibt es unseres Wissens nach vor Ort keinen Ticket-Shop.

Deshalb die Bitte: Wenn Internet-Einkäufe in den von uns beworbenen Shops anstehen, dann wäre es schön, wenn zuerst auf die Anzeige auf unsere Seite geklickt wird. Es gibt dann eine Weiterleitung zu dem Shop.

Für diese so getätigten Einkäufe erhalten wir eine sogenannte Werbemittelentschädigung. Wir hoffen, dass im Laufe der Zeit die Einnahmen so hoch sind, dass die Mitarbeit am Infoblog nicht mehr „umsonst“ ist.




Tobias Laaß wird neues Vorstandsmitglied bei er Sparkasse Bergkamen-Bönen

An der Spitze der Sparkasse Bergkamen-Bönen gibt es jetzt einen Wechsel. Das bisherige Vorstandsmitglied Martin Weber wird die Sparkasse zum Jahresende verlassen. Der Verwaltungsrat hatte seinen Vertrag nicht noch einmal um fünf Jahre verlängert.

Wechsel im Vorstand der Sparkasse Bergkamen-Bönen (v. l.): Martin Weber, Tobias Laaß, Beate Brumberg und Roland Schäfer.
Wechsel im Vorstand der Sparkasse Bergkamen-Bönen (v. l.): Martin Weber, Tobias Laaß, Beate Brumberg und Roland Schäfer.

Dies sei eine rein strategische Entscheidung gewesen, betonte am Freitag der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Bürgermeister Roland Schäfer bei der Vorstellung von Webers Nachfolger Tobias Laaß. Es solle vermieden werden, dass in diesen für alle Banken schwierigen Zeiten in fünf Jahren die Sparkasse kein erfahrenes Vorstandsmitglied haben könnte. Dann nämlich, wenn sich die Vorstandsvorsitzende Beate Brumberg und auch gleichzeitig Weber aus dem Geschäft zurückziehen würde.

„Noch ist alles im grünen Bereich. Unsere Sparkasse steht gut da“, betonte Schäfer. Doch das sich in fünf Jahren geändert haben, sodass zum Beispiel Verhandlungen über eine Fusion mit einer anderen Sparkasse anstünden. Dann sei es, gut, wenn bei diesen Gesprächen ein Vorstandsmitglied dabei wäre.

Bürgermeister Roland Schäfer und Beate Brumberg betonten am Freitag, dass solche eine Fusion aktuell kein Thema sei. Und damit es auch auf Dauer so bleibt, dafür soll auch das neue Vorstandsmitglied Tobias Laaß sorgen, der ab 1. Januar 2017 die Bereiche Markt/Vertrieb übernehmen wird. Die Sparkasse müsse künftig in Zeiten von Selbstbedienung und Onlinebanking wesentlich stärker als bisher auf die Kunden zugehen, um mit ihnen ins Geschäft zu kommen, sagte Beate Brumberg.

Tobias Laaß war zuvor acht Jahre Leiter Vertrieb mit direkter Vorstandsunterstellung bei der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld. Im Jahr 2013 wurde er dort zum Verhinderungsvertreter des Vorstandes bestellt. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin, deren zwei Kindern und ihrem Golden Retriever hat er inzwischen in Rünthe eine neue Wohnung gefunden.

 Martin Weber begann im Jahr 2005 als Abteilungsleiter für den Bereich Kredit- Marktfolge seine Laufbahn bei der Sparkasse. Seit dem 1. Januar war er 10 Jahre Vorstandsmitglied. Bürgermeister Roland Schäfer dankt als Vorsitzendes Mitglied des Verwaltungsrates für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünscht Martin Weber für seinen weiteren Lebensweg alles Gute.

Martin Weber und seine Frau haben sich in den zurückliegenden 12 Jahren so gut in Bergkamen eingelebt, dass sie hier auch weiterhin wohnen werden. Was der 56-Jährige künftig beruflich machen werde, sei für ihn noch offen, erklärte Weber am Freitag.




Firma mit Sitz auf Zypern will Bergkamener Unternehmen betuppen

Es war nicht der erste Versuch gewesen, das kleine Bergkamener Unternehmen übers Ohr zu hauen. Das wurde bereits bei der Gründung mehrmals versucht. Zum 30. September 2016 wurde die Firma aus dem Handelsregister ausgetragen. Und schon wieder sind Leute am Werk, die mit unlauteren Mitteln Geld machen wollen.

Für die vor einigen Wochen erfolgte Gewerbeabmeldung sollen, so die Aufforderung in dem Brief, der von „Loresi Hold Daten-Verwaltung“ stammt, 933,72 Euro für angebliche „Datenbereinigung, Datenabgleich und Dateneintragung“ überwiesen werden.

Doch man muss schon wirklich leichtgläubig, um nicht zu sagen: dumm sein, auf diesen Brief hereinzufallen. Denn die Firma „Loresi“ hat laut ihrer Internetseite ihren Sitz in Nikosia/Cypern. Auf das Konto der Bank Of Cyprus Public Company Limited soll dann folgerichtig der Betrag überwiesen werden. Was hat also solch eine Firma mit Gewerbean- bzw. abmeldungen in Deutschland zu tun, sollte sich jeder fragen, der solche Schreiben erhält.

Als Sitz ihrer deutschen Niederlassung, der „Loresi Datenverwaltung“, wird übrigens „Malborg“ angegeben. Einen Ort mit diesem Namen gibt es nicht in Deutschland.

Leider ist diesem Treiben juristisch nicht beizukommen. Die einzige sinnvolle Reaktion auf solche Briefe ist, sie sofort in den Papierkorb zu befördern

 




Beratung für junge Existenzgründer im Rathaus

Wer den Weg in die Selbstständigkeit plant oder bereits beschritten hat, kann am Dienstag, 15. November 2016 das Angebot zur Existenzgründerberatung in Bergkamen in Anspruch nehmen. Die kostenlose Beratung übernimmt Sylke Schaffrin-Runkel vom Startercenter NRW der Wirtschaftsförderung Kreis Unna.

Sylke Schaffrin-RunkelBeschäftige, Arbeitslose oder Freiberufler sind eingeladen, sich über Angebote zur Existenzgründung oder Unternehmensentwicklung zu informieren, unabhängig davon, ob die Selbstständigkeit als Voll- oder Nebenerwerb ausgeübt werden soll. Diese Sprechstunde richtet sich auch an Personen, die eine Gründungsidee haben und sich mit der Frage beschäftigen, ob diese sich lohnt.

Sylke Schaffrin-Runkel erklärt, welche einzelnen Schritte für die Unternehmensgründung erforderlich sind und leistet Hilfestellung bei Gründungsformalitäten. Sie unterstützt bei der Erstellung eines Geschäftsplans, informiert über Förderprogramme und kann zu Schnittstellen und Netzwerken vermitteln.

Für die persönliche Beratung im Rathaus Bergkamen in Raum 106 im 1. OG, ist eine Terminabsprache unter Tel. 02303-27-2590 oder per E-Mail an s.schaffrin-runkel@wfg-kreis-unna.de unbedingt erforderlich.

In diesem Jahr findet noch am 6. Dezember 2016 eine Sprechstunde im Rathaus für Gründungsinteressierte statt.




Auf- und Abbruchstimmung in der City

 Während vor den beiden Abbruchbaggern nur noch ein minimaler Rest des einst mächtigen City-Wohnturms auf den Abtransport warten, laufen die Aus- und Umzugsarbeiten in der alten Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen weiter auf Hochtouren.
turmDie neue Hauptstelle soll bekanntlich am Montag, 14. November, eröffnet werden. Das heißt für die beiden Geschäftsstellen auf dem Nordberg und an der Schulstraße in Weddinghofen, dass sie am kommenden Freitagnachmittag geschlossen werden, Zurück bleiben lediglich die beiden Selbstbedienungsbereiche.



IHK sieht Bergkamen auf einem guten Weg

Das Wirtschaftsgespräch der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund fand in diesem Jahr im „Skippertreff“ des Hotels und Restaurants Neumann´s Nauticus am 2. November statt. Hier begrüßte Vollversammlungsmitglied Dr. Stefan Klatt, Werksleiter der Bayer Pharma AG am Standort Bergkamen, rund 50 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung.

Das IHK-Wirtschaftsgespräch in Bergkamen am 2. November 2016 (v. l.): Wulf-Christian Ehrich, Dr. Stefan Klatt, Jochen Baudrexl, Thorsten Hülsmann, Stefan Schreiber und Roland Schäfer. Fotos: IHK zu Dortmund/Stephan Schütze
Das IHK-Wirtschaftsgespräch in Bergkamen am 2. November 2016 (v. l.): Wulf-Christian Ehrich, Dr. Stefan Klatt, Jochen Baudrexl, Thorsten Hülsmann, Stefan Schreiber und Roland Schäfer. Fotos: IHK zu Dortmund/Stephan Schütze

IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber sieht Bergkamen auf einem guten Weg. Er machte dieses an dem Anstieg der Unternehmenszahlen fest, die zum Stichtag 1. September im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt um 68 auf 1.972 gestiegen seien. Dies bedeute einen Anstieg von 3,6 Prozent. Auch die gestiegene Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr mache Mut. Hier könne Bergkamen einen Anstieg von knapp vier Prozent verzeichnen. Wie im gesamten IHK-Bezirk sinke auch in Bergkamen die Arbeitslosenquote. Mit -2,6 Prozent liegt sie zum Stichtag 30. September bei 10,4 Prozent. Schreiber zeigte sich zuversichtlich, dass im nächsten Jahr die Zehn-Prozent-Marke unterschritten werde. Schreiber appellierte an die anwesenden Unternehmer vor Ort, nicht nachzulassen. Gut ausgebildete Fachkräfte seien der Garant für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Unternehmen.

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, sollte unbedingt über die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt nachgedacht werden. Schreiber zitierte hierzu die jüngste Umfrage der IHK zu dieser Thematik. Danach bieten immer häufiger Unternehmen aus der IHK-Region Flüchtlingen eine Chance, ins Berufsleben einzusteigen. Fast 13 Prozent der befragten Unternehmen geben an, mit einem Flüchtling einen Ausbildungsvertrag geschlossen zu haben.

Im Vorjahr waren es 2,5 Prozent. Fast 15 Prozent bieten einen Praktikumsplatz an und jedes zehnte Unternehmen hat einen Flüchtling fest eingestellt. Mittlerweile können sich deutlich mehr als 80 Prozent der Unternehmen vorstellen, einem Flüchtling den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Das seien erfreuliche Werte. Dagegen wenig erfreut zeigte er sich über die Entwicklung beim Freihandelsabkommen TTIP mit den USA. Freier Handel sei die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg.

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IHK Wirtschaftsgespräch im Nauticus.

Thorsten Hülsmann, Geschäftsstellenleiter Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0, sprach über die vielfältigen Angebote des neuen Kompetenzzentrums in Dortmund. Dieses stehe insbesondere den kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region beim Thema Digitalisierung als kompetenter Partner und Ratgeber seit dem Frühjahr zur Seite. Er forderte insbesondere die klein- und mittelständischen Unternehmen auf, sich dem Thema Digitalisierung zu stellen. Auch für sie würde die Digitalisierung große Chancen bieten.

An der anschließenden Diskussionsrunde „Ist der Wirtschaftsstandort Bergkamen fit für die Zukunft?“ beteiligten sich, unter Moderation von Wulf-Christian Ehrich, stellv. IHK-Hauptgeschäftsführer, Bergkamens Bürgermeister Roland Schäfer, Jochen Baudrexl, Geschäftsführer des lokalen Energieversorgers und -dienstleisters GSW, und Dr. Stefan Klatt.

Dabei betonte Schäfer, dass die Entwicklung und Vermarktung des Logistikparks gezeigt habe, dass erst mit der Bereitstellung planungsrechtlich gesicherter Flächenpotenziale neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. Bergkamen sind durch den Wegfall der Bergbaustandorte Flächen in der Größenordnung von über 70 ha für die gewerblich-industrielle Entwicklung verloren gegangen. Vor dem Hintergrund der nach wie vor erheblichen strukturellen Probleme sei die Ausweisung weiterer gewerblicher Bauflächen unabdingbare Voraussetzung für den weiteren Strukturwandel. Schäfer: „Die vorhandene Verkehrsinfrastruktur ist in Bergkamen mit zwei Autobahnanschlüssen, dem Datteln-Hamm-Kanal sowie der Hamm-Osterfelder-Bahn im Vergleich mit anderen Kommunen ausgezeichnet.“ Neben einer gut ausgebauten Verkehrsinfrastruktur spiele heute die Telekommunikationsinfrastruktur eine immer größere Rolle.

Zahlreiche Ausbaumaßnahmen, insbesondere in den Gewerbestandorten, seien in den letzten Jahren von der Stadt und ihren Kooperationspartnern realisiert worden. Aktuell sei eine umfassende Bestandsanalyse für das Stadtgebiet mit der Zielsetzung durchgeführt worden, sogenannte weiße Flecken mittelfristig bis Ende 2018 zu beseitigen.

Dr. Klatt unterstrich: „Als forschungsorientiertes Unternehmen lebt Bayer von Innovationen. Um das Innovationspotenzial hierzulande voll auszuschöpfen, bedarf es einer umfassenden Innovationsstrategie. Sie sollte sich auf drei Bereiche konzentrieren: Bessere politische Rahmenbedingungen, gezielte Förderung von Spitzenforschung und Förderung einer Innovationskultur durch Dialog und bessere Bildung.“

Jochen Baudrexl legte den Fokus auf Themen wie den Infrastrukturausbau von Breitbandtechnik und E-Mobilität. Am Beispiel des gemeinsam mit dem Tochterunternehmen der GSW HeLiNET realisierten Breitbandcluster im Gewerbe- und Industriegebiet in Bergkamen-Rünthe wurde verdeutlicht, wie kommunale Unternehmen und deren Gesellschafterkommunen in Zusammenarbeit einen Wirtschaftsstandort entwickeln können. Braudrexl betonte die Vorteile einer regionalen Rekrutierung und innerbetrieblichen Qualifizierung der Mitarbeiter sowie die Bedeutung der Ausbildung im Unternehmen und die Möglichkeiten von Kooperationen zwischen ortsansässigen Unternehmen und den örtlichen Schulen.