60 Jahre Schnückel auf der Präsidentenstraße 41 in Bergkamen

Seit 60 Jahren gibt es auf dem Nordberg das Kaufhaus Schnückel, das für viele Bergkamener eine feste Anlaufstelle ist. Dies wird gefeiert, indem die Kundinnen und Kunden bis zum kommenden Samstag, 18. November, einen Rabatt von 20 Prozent erhalten. Dies gilt für alle Waren im Angebot von Schnückel.

So sah das Kaufhaus Schnückel vor 60 Jahren aus.

In Jahr 1957 eröffnete Walter Schnückel sein Kaufhaus mit einer Verkaufsfläche von 400 m². Im Laufe der Jahrzehnte erfolgten Um- und Ausbauten bis zur heutigen Größe.

Die Rabatt-Aktion zum Jubiläum von Schnückel in Bergkamen läuft noch bis kommenden Samstag, 18. November.

Aktuell bietet Schnückel auf der jetzigen Verkaufsfläche von 2500 m² führen wir Damen- und Herrenmode, Wäsche, Lederwaren, Uhren & Schmuck, Sport, Schuhe und Schreibwaren an.

In diesen vielen Jahren hat sich nicht nur das Kaufhaus Schnückel, sondern auch das Umfeld stark verändert. Zwar kann man nicht mehr wie damals, was auf dem historischen Foto zu erkennen ist, auf der Präsidentenstraße direkt vor dem Haupteingang parken. Dafür gibt es auf der Rückseite (Anfahrt über Straße Zweihausen) wesentlich mehr bequeme und natürlich auch kostenlose Parkplätze.
Das gesamte Team von Schnückel Bergkamen freut sich darauf, möglichst viele Bergkamenerinnen und Bergkamener in ihrem Haus begrüßen zu dürfen.

Auch auf Facebook ist Schnückel Bergkamen zu finden: https://www.facebook.com/schnueckelbergkamen/




Zwei Geflüchtete beginnen ihre Ausbildung bei Bayer in Bergkamen: Ein neues Kapitel aufschlagen

Heider Alobeidi ist 22 Jahre alt und kommt aus dem Irak. 2015 ist er nach Deutschland geflüchtet, weil er in seiner Heimat in ständiger Angst und Gefahr lebte. „Im Irak herrscht seit Jahren Krieg, dort ist niemand sicher. Der Alltag ist gekennzeichnet durch Not und Gewalt“, beschreibt er die Situation. In Bergkamen hat er nun ein neues Kapitel in seinem Leben aufgeschlagen und bei Bayer eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker begonnen. Ähnlich erging es Hasan Jarbou aus Syrien. Er ist zwei Jahre jünger als Alobeidi und hat ein klares Ziel vor Augen: „Ich möchte unbedingt arbeiten und mir hier ein neues Leben aufbauen.“ Im September begann auch er eine Ausbildung bei Bayer – zum Chemielaboranten.

Als angehender Anlagenmechaniker lernt Heider Alobeidi bei Bayer zunächst unterschiedliche Techniken der Metallbearbeitung. Foto: Bayer AG

Einen ersten Schritt in die Zukunft unternahmen die beiden jungen Männer, als sie Ende 2016 einen vierwöchigen Kurs zur Berufsvorbereitung bei Bayer absolvierten. Dort erhielten sie in den Werkstätten und Laboren der Ausbildungsabteilung Einblick in den Arbeitsalltag. In dieser Zeit haben sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Eigentlich war geplant, dass sie den Auszubildenden zugucken und bei kleineren Tätigkeiten zur Hand gehen. Doch bereits nach kurzer Zeit arbeiteten beide fast wie selbstverständlich mit – sie verrichteten präparative Arbeiten im Labor, befüllten Rührwerke im Technikum und bearbeiteten Werkstücke in der Metallwerkstatt.

Positiver Blick in die Zukunft: Hasan Jarbou hat viel Freude an den Aufgaben und Arbeiten im Ausbildungslabor. Foto: Bayer AG

„Als zukunftsorientiertes Unternehmen haben wir ein hohes Interesse daran, engagierten Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten. Das gilt natürlich auch für Flüchtlinge aus Krisenregionen, denen wir durch eine Ausbildung zudem die Teilhabe an unserer Gesellschaft ermöglichen“, betont Standortleiter Dr. Timo Fleßner. Dass sich Anstrengungen und Arbeit auszahlen, sei zudem eine wichtige Erfahrung, die für den weiteren Lebensweg sehr motivierend wirken könne. Auf diesem Weg wird Ausbildungsleiter Karl-Heinz Grafenschäfer seine beiden neuen Schützlinge in den kommenden drei Jahren begleiten: „Ich war damals schon begeistert von ihnen und freue mich, dass wir bei Bayer die Möglichkeit haben, sie nun als Auszubildende bei uns zu betreuen.“

In ihrer Heimat übten Alobeidi und Jarbou verschiedenste Berufe aus und eigneten sich dabei vielfältige Kenntnisse an. Trotz großen Talents, guter Qualifikation und hoher Motivation bleibt eine kleine Hürde: die Sprache. In den vergangenen Monaten haben Alobeidi und Jarbou daher in mehreren Kursen intensiv daran gearbeitet, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Den Berufsalltag empfinden sie als überaus wertvoll, um weiter dazuzulernen: „Die Zusammenarbeit mit unseren neuen Kollegen bei Bayer hilft uns sehr, uns noch besser auf Deutsch zu verständigen.“




Adventnacht im Garten-Center röttger

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Das Garten-Center röttger lädt am Freitag, 10. November, zur traditionellen „Adventnacht“ ein. Um 19Uhr öffnen sich die Türen und das Team von röttger begrüßt die Besucher.

Ein abwechslungsreiches Programm mit vielen interessanten Eindrücken wartet auf die Gäste:

Winterfeen, mit silbriger Schönheit und goldene Prinzessinnen mit geheimnisvoller Ausstrahlung bezaubern beim Rundgang durch das Garten-Center.

Floristik. Floristische Anregungen finden sich an verschiedenen Präsentationsstellen und geben Einblicke in die Trends der floralen Gestaltung. Röttgers Floristenteam hat nach Wochen der Vorbereitung einige wunderschöne Werkstücke angefertigt.

Von glitzernden oder natürlichen Accessoires bis zum Trendthema „Einhorn“ findet sich alles was für eine stimmungsvolle Dekoration benötigt wird.

Die Adventnacht weckte auch Interesse bei einem Floristen-Duo aus Österreich, das extra zu dem Termin anreisen wird.

Essen & Trinken gehört dazu. Ein adventlicher Bummel im Garten-Center röttger macht auch hungrig und durstig und die Besucher können sich an verschiedenen Ständen stärken :

Ein Food-Truck bietet frische Flammkuchen und das Team von Braune versorgt im Cafe die Gäste. Eine Auswahl an saisonalen Suppen von Flechsig wird ebenso wie die beliebte Grillwurst  in der Freilandhalle angeboten. Die Glühweinbar hat außer dem beliebten Heißgetränk auch noch vieles andere für den Durst – und wer mag kann sich an der Cocktailbar ein Mixgetränk bestellen.

Frau Röttger und ihr Team freuen sich auf einen schönen Abend, an dem sich nette Menschen treffen und etwas Abstand vom Alltag inmitten des Garten-Centers genießen.




An der Büscherstraßen entsteht kleine Siedlung mit 18 Eigenheimen

Die Bagger sind auf der ehemaligen Ackerfläche an der Büscherstraße gegenüber der Kleingartenanlage „Grüne Insel“ aufgefahren. Demnächst sollen dort 18 ein- bis zweigeschossige Einfamilienhäuser entstehen. Dabei können sich die Bauherren sowohl die ausführende Baufirma, den Architekten und somit auch die Architektur ihres künftigen Zuhauses selbst aussuchen und bestimmen. Es werden dort also auf den 416 bis 554 Quadratmeter großen Grundstücke keine Häuser „von der Stange“ errichtet.

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Zum offiziellen Start der Erschließungsarbeiten für die kleine Siedlung an der Büscherstraße trafen sich am Mittwoch zukünftige Bewohner sowie Vertreter der beteiligten Firmen und der Stadt Bergkamen.

on den 18 Grundstücken sind übrigens bereits 13 verkauft worden. Zum offiziellen Stadt der Erschließungsarbeiten waren deshalb nicht nur Bürgermeister Roland Schäfer, der Leiter des Amts für Planung, Tiefbau, Umwelt, Liegenschaften Thomas Reichling und Vertreter der Beteiligten Firmen gekommen, sondern auch schon eine Reihe von künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern gekommen, um sich dieses Ereignis nicht entgehen zu lassen.

Zunächst werden jetzt die Leitungen für die Ver- und Entsorgung verlegt. Anschließend werden drei Stichstraße gebaut. Eine Vorgabe für die Häuser ist eine Südausrichtung, damit auf ihren Dächern Solar- bzw. Photovoltaikanlagen installiert werden können. Ein Lärmschutzwall wird künftig diese kleine Siedlung vom bestehenden Bolzplatz trennen.

Beteiligt an diesem Projekt sind die Pro Grassi Entwicklungsgesellschaft, die Pro Dev GmbH und die Firma Kappstein Immobilien, die für den Verkauf der Grundstücke zuständig ist. Von Seiten der Stadt habe es bereits eine Vorleistung gegeben: der Ausbau der Büscherstraße mit neuen Gehwegen und Stellplätzen, wie Bürgermeister Roland Schäfer erklärte.

Wer nähere Auskünfte zu den Grundstücken benötigt, kann sich an Kappenstein Immobilien, https://www.kappenstein-immobilien.de/, wenden.




Rekord: Sieben neue Azubis starten bei der GWA ins Berufsleben

Die GWA, die unter auch in Bergkamen den Wertstoffhof betreibt, hat Ihren Einsatz um guten Nachwuchs weiter verstärkt. Ausgestattet mit einem neuen Flyer wurde u.a. auf Ausbildungsmessen dafür geworben, dass sich junge Menschen für eine Ausbildung im GWA-Unternehmensverbund entscheiden.

GWA-Aufsichtsratsvorsitzende Brigitte Cziehso und GWA-Geschäftsführer Andreas Gérard mit aktuellen Auszubildenden (drei fehlen auf dem Foto verhindert) im GWA-Unternehmensverbund. Foto: GWA

Das hat sich ausgezahlt: Sieben Azubis haben nun den Start ins Berufsleben begonnen. Das ist ein Rekord für den Verbund. Noch nie haben sieben Auszubildende gleichzeitig ihre Ausbildung begonnen. Damit sind bei der GWA-Gruppe aktuell insgesamt 13 Azubis beschäftigt.

Besonders erfreulich ist, dass sich vier Azubis zum Berufskraftfahrer ausbilden lassen. Dies ist in Zeiten, in denen alle Logistikunternehmen Probleme haben, geeigneten Nachwuchs zu finden, als besonderer Erfolg zu bewerten.

Darüber hinaus wurden in den Berufen Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft (2x) und Kaufmann für Büromanagement (1x) neue Ausbildungsplätze vergeben.

Bei insgesamt 154 Mitarbeitern in GWA und GWA Logistik ist damit die avisierte Ausbildungsquote von 8-10% erstmals erreicht.




WFG wirbt bei der Expo Real in München für den Wirtschaftsstandort Bergkamen 

Bergkamens Wirtschaftsförderer Walter Kärger, Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk und Dr. Michael Dannebom, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG), werben derzeit bei der Expo Real, Europas größter Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen in München, für den Wirtschaftsstandort Bergkamen. 

Werben für den Wirtschaftsstandort Bergkamen: v.l.n.r. Dr. Thomas Wilk, Walter Kärger, Dr. Michael Dannebom
Foto: WFG, Ute Heinze

„Die Expo Real erweist sich auch in diesem Jahr einmal mehr als Treffpunkt für die internationale Immobilienwirtschaft. Wir haben zahlreiche Gespräche zur Vermarktung der Gewerbeflächen im Kreis Unna geführt und viele neue Kontakte geknüpft und bereits bestehende gepflegt“, zieht Dr. Michael Dannebom nach zwei Messetagen Bilanz. Bergkamens Wirtschaftsförderer Walter Kärger und der WFG-Chef nutzten die Messe auch, um mögliche Projektentwickler für Bestandsflächen in Rünthe zu gewinnen. „Wir haben zudem das Gespräch mit potenziellen Investoren für eine weitere Gewerbegebietsentwicklung geführt“, erklärt Walter Kärger. 

Im Fokus der Vermarktung durch die WFG stehen in diesem Jahr unter anderem die neu entstehenden Gewerbeflächen im Wandhofener Bruch in Schwerte, Flächen im ECO PORT Holzwickede und im INLOGPARC Bönen sowie verschiedene weitere freie Gewerbe- und Bestandsflächen im Kreisgebiet.

Neben der WFG sind zudem verschiedene Mitaussteller aus der Region am Stand des Kreises Unna vertreten, um bei der Messe über ihre Angebote und Projekte zu informieren: Aus Bergkamen präsentieren sich die Bayer AG und die die beta Eigenheim- und Grundstücksverwertungsgesellschaft mbH. Der Bauverein zu Lünen, die DoReal Immobilien Consulting e.K. aus Dortmund und die Hugo Schneider GmbH aus Hamm mit Standort in Unna gehören in diesem Jahr ebenso zu den Partnern, wie die TechnoPark und Wirtschaftsförderung Schwerte (TWS) und die TECHNOPARK Kamen GmbH. Auch die Unternehmensgruppe Markus Gerold aus Unna, die Sparkasse UnnaKamen und die Unnaer Kreis- Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) sowie Prologis, Inc. beteiligen sich als Mitaussteller in München.

Die WFG und die Partnerunternehmen sind während der Expo Real am Gemeinschaftsstand der Metropole Ruhr (Halle B1, Stand 330) zu finden.

Zum Hintergrund: Die internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen EXPO REAL findet jedes Jahr im Oktober in München statt. Im vergangenen Jahr nutzten laut Veranstalterangaben rund 1.768 Aussteller aus 29 Ländern die Messe, um über ihre Angebote aus dem Bereich Immobilien und Investitionen zu informieren. Mit mehr als 39.000 Teilnehmern aus 77 Ländern verzeichnete die Messe im vergangenen Jahr zudem ein Besucherplus.

Wirtschaftsförderung für den Kreis Unna mbH  Die zentrale Aufgabe der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH (WFG) besteht seit mehr als 50 Jahren in der Entwicklung und Bereitstellung von Gewerbeflächen in den zehn Städten und Gemeinden des Kreises Unna. Dabei deckt die WFG den kompletten Entwicklungsprozess von der Planung über den Grunderwerb bis hin zur Erschließung und Vermarktung der Grundstücke ab. Die WFG versteht sich darüber hinaus als moderner Dienstleister. Ob Hilfestellung bei der Erweiterung oder Verlagerung eines Betriebs über die Mediation von behördlichen Genehmigungsprozessen bis hin zu Gründungs-, Innovations- und Fördermittelberatung: Die Mitarbeiter stehen den Unternehmen bei sämtlichen Fragen beratend zur Seite.  Eine weitere Aufgabe der WFG besteht darin, Fachkräfte für die Region zu gewinnen bzw. im Kreis Unna zu halten und sich gezielt für deren Weiterbildung einzusetzen. 

 




Landrat und Wirtschaftsförderer sprechen mit Ministerin und Staatssekretär: Kreis guter Standort für Neuansiedlungen

Starker Standort, starker Auftritt, prominente Gäste – auf diesen Nenner lässt sich aus Sicht des Kreises Tag 1 bei der EXPOREAL in München bringen. Das Interesse zeigt: Die Region gewinnt auch wirtschaftlich immer mehr an Strahlkraft.

WFG-Geschäftsführer Dannebom (l.) und Landrat Makiolla mit NRW-Ministerin Scharrenbach am Kreisstand auf der EXPORAL. Foto: Ute Heinze – WFG

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises (WFG) präsentiert sich bei der weltweit größten Immobilienmesse am Stand der Metropole Ruhr gemeinsam mit den anderen Kreisen und Großstädten des Ruhrgebiets. Zu den ersten Besuchern gehörte Christoph Dammermann, Staatssekretär im NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie.
Landrat und WFG-Aufsichtsratsvorsitzender Michael Makiolla und WFG-Geschäftsführer Dr. Michael Dannebom wiesen im Gespräch mit Dammermann nochmals auf die Bedeutung des geplanten Kooperationsstandortes für ein interkommunales Gewerbegebiet in Werne hin.

Das Vorhaben ist auf Grund der Vorgaben des Landesentwicklungsplanes am vorgesehenen Standort an der A 1 nur schwer zu realisieren. Staatssekretär Dammermann sagte zu, das Thema mit den Verantwortlichen im Kreisgebiet bei einem Gespräch zu diskutieren.

Ebenfalls den Austausch mit Landrat Makiolla und Wirtschaftsförderer Dannebom suchte Ina Scharrenbach. Die NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung wohnt wie Dammermann im Kreis Unna. Sie kennt also ebenfalls die Region und weiß um die Bemühungen, den Standort weiter zu entwickeln.

„Die EXPOREAL als weltweit größte Immobilienmesse gibt uns und den mit uns angereisten heimischen Unternehmen Gelegenheit, auf internationalem Parkett für den Standort zu werben und unsere vielschichtige Wirtschaftslandschaft zu präsentieren“, betont Landrat Makiolla. „Außerdem können wir uns hier angesichts unserer interessanten und noch verfügbaren Gewerbeflächen auch für Neuansiedler empfehlen“, ergänzt Wirtschaftsförderer Dr. Michael Dannebom. PK | PKU

Bildzeile 1: Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk, Staatssekretär Christoph Dammermann, Landrat Makiolla und WFG-Geschäftsführer Dannebom (v.l.) auf der EXPORAL in München. Foto: Ute Heinze – WFG
Bildzeile 2: WFG-Geschäftsführer Dannebom (l.) und Landrat Makiolla mit NRW-Ministerin Scharrenbach am Kreisstand auf der EXPORAL. Foto: Ute Heinze – WFG




Uschi Hövel arbeitet seit 30 Jahren im Garten-Center röttger

Am Sonntag feierte Uschi Hövel ein in dieser Zeit seltenes Betriebsjubiläum: Sie ist seit 30 Jahren im Garten-Center röttger beschäftigt.

Ein seltenes Betriebsjubiläum: Uschi Hövel (m.) ist seit 30 Jahren Mitarbeiterin des Garten-Centers röttger.

Mit viel Herz und Engagement leitet Sie seit vielen Jahren die Abteilung „Geschenkartikel“ und ist ein „echter Schatz“, sowohl für ihre Kolleginnen und Kollegen als auch für ihre Chefin Claudia Röttger.

Zu ihren Aufgaben gehören zum Beispiel Themendekorationen zu Ostern oder zur
Adventzeit und gemeinsame Messe-Besuche mit Claudia Röttger auf nationalen und internationalen Ausstellungen.

Frau Losch (l.) gratulierte am Sonntag stellvertretend für alle Kolleginnen ebenso wie Chefin
Claudia Röttger (r.) ganz herzlich zum Jubiläum.




Lippeverband: Feuchttücher und Müll gehören nicht ins Abwasser

Der Fall sorgte in den vergangenen Tagen weltweit für reichlich Schlagzeilen: In London verstopfte ein 130 Tonnen schwerer Fettklumpen die Abwasserkanalisation. Kann das auch in Bergkamen, Bönen, Kamen, Lünen oder Unna passieren?

Feuchttücher und anderer Müll können die Pumpen verstopfen und lahmlegen. Foto: EG

Nicht in dieser Dimension – aber das Problem „Müll im Abwasser“  kennt auch der Lippeverband: Bei uns geht es weniger um Fett in Abwasserkanälen und Pumpwerken, doch anderer Unrat kann zu Schäden insbesondere an den Pumpen führen. Zu diesem Unrat zählen vor allem reißfeste Feuchttücher, die sich im Wasser nicht zersetzen. Sie führen zu sogenannten Verzopfungen und können im schlimmsten Fall die Pumpen lahmlegen.

Im Kreisgebiet Unna gibt es 31 Entwässerungspumpwerke und sieben Abwasserpumpwerke, die regelmäßig von den Betriebsmitarbeitern des Lippeverbandes kontrolliert und gegebenenfalls vom unerwünschten Müll befreit werden müssen.

Dabei sind vor allem die Abwasserpumpwerke gefährdet, von denen es in Unna eins, in Lünen und Kamen jeweils drei gibt. Sie fördern das Abwasser, das aufgrund der Topographie nicht überall von selbst fließen kann, zu den Kläranlagen.

Die – größeren – Entwässerungspumpwerke (hier ist Lünen Spitzenreiter im Kreis mit 17 Anlagen, gefolgt von Bergkamen mit 11, aber auch in Kamen, Bönen und Unna steht je ein Entwässerungspumpwerk des Lippeverbandes) fördern dagegen überwiegend Niederschlagswasser aus tief liegenden, durch Bergbau abgesunkenen Gebieten oder heben – wie z. B. beim Kuhbach in Bergkamen der Fall, gleich einen ganzen Wasserlauf aus der Senke.

Doch wie gesagt: Das Hauptproblem liegt beim Abwasser. Dort verursachen außer den Feuchttüchern vor allem Bündel aus Haaren sowie Artikel wie Kondome, Binden und Tampons Probleme. Und auch wenn keine Anlagen beschädigt werden, verursacht die Entsorgung des sogenannten Rechenguts im-mense Kosten. Pro Jahr beläuft sich dieser finanzielle Aufwand an den Anlagen im Emscher-Lippe-Gebiet auf rund eine Million Euro! Kosten, die am Ende alle Verbraucher mittragen müssen!

Dringender Appell

Der Lippeverband weist daher darauf hin, dass Artikel wie Feuchttücher, Wattestäbchen, Kondome, Binden, Tampons etc. auf gar keinen Fall über die Toilettenspülung entsorgt werden dürfen. Denn erst durch die Kanalisation landen die Grobstoffe in den Anlagen des Lippeverbandes. Richtig wäre es, wenn der Müll ganz einfach über den normalen Hausmüll entsorgt wird – dieser wird verbrannt; Kanäle, Pumpwerke und Klärwerke werden verschont!

Hintergrund: Lippeverband

Der Lippeverband ist ein öffentlich-rechtlicher Wasserwirtschaftsverband für das Einzugsgebiet der mittleren und unteren Lippe und wurde 1926 gegründet. Seine Aufgaben sind in erster Linie die Abwasserentsorgung und  -reinigung, Hochwasserschutz durch Deiche und Pumpwerke und die Gewässerunterhaltung und -entwicklung. Dazu gehört auch die ökologische Verbesserung technisch ausgebauter Nebenläufe. Darüber hinaus kümmert sich der Lippeverband in enger Abstimmung mit dem Land NRW um die Renaturierung der Lippe.  Dem Lippeverband gehören zur Zeit 155 Kommunen und Unternehmen als Mitglieder an, die mit ihren Beiträgen die Verbandsaufgaben finanzieren.

www.eglv.de

blog.eglv.de

 




POCO und Consors Finanz unterstützen die Aktion Kinderlachen: Shoppen, Punkten, Glücklich machen

Gute Tradition: „Shoppen, Punkten, Glücklich machen“, so ist die Aktion überschrieben, die auch in diesem Herbst wieder gemeinsam von POCO und dem Kreditinstitut Consors Finanz zugunsten des Vereins Kinderlachen bundesweit in allen POCO-Märkten durchgeführt wird. Sie war bereits in den vergangenen Jahren ein großer Erfolg. Rund 50.000 Euro konnten 2016 für Kinder in Not übergeben werden.

POCO in Bergkamen

Das Konzept von „Shoppen, Punkten, Glücklich machen“ ist ebenso einfach wie bewährt: Während des Aktionszeitraums vom 30. September bis zum 13. Oktober 2017 spenden POCO und das Kreditinstitut Consors Finanz für jeden Euro Umsatz bei POCO mit der POCO Card einen Cent an die Hilfsorganisation Kinderlachen. Gleichzeitig profitieren auch die Kunden: Für sie bedeutet die Aktion die Verknüpfung von Einkaufsvorteilen mit gezieltem Engagement für die Schwächsten unserer Gesellschaft. Denn wer mit der POCO Card bezahlt, sichert sich einen Fünf-Prozent-Treuebonus (*begrenzt auf 100 Euro pro Jahr) auf die Einkäufe und steigert gleichzeitig das Spendenergebnis. Dieses soll am 2. Dezember in den Dortmunder Westfalenhallen auf einer großen Spendengala präsentiert und übergeben werden.

„Kinder sind unsere Zukunft. Ihr Wohl liegt beiden Unternehmen ganz besonders am Herzen“, betonen POCO-Geschäftsführer Thomas Stolletz und Gerd Hornbergs, Geschäftsführer Consors Finanz. „Wir freuen uns, erneut mit dieser Aktion die engagierte Arbeit des Vereins zu unterstützen und etwas von unserem Erfolg abgeben zu können.“

Der Verein Kinderlachen unterstützt seit 15 Jahren sehr engagiert benachteiligte und kranke Kinder. Eine Grundregel dabei lautet: Geldspenden sammeln und als Sachspenden weitergeben. So ist garantiert, dass die Spenden dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

POCO  

Der Einrichtungsdiscounter POCO beschäftigt annähernd 8.000 Mitarbeiter in zurzeit 120 Märkten. Das Unternehmen ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Und die Expansion soll fortgesetzt werden. In den kommenden Wochen eröffnen weitere Standorte in Oberhausen und Petersberg bei Fulda. Weitere Informationen zum Unternehmen unter https://www.poco.de/

Consors Finanz

Consors Finanz ist eine Marke der weltweit agierenden Großbank BNP Paribas. Sie gehört zu den führenden Consumer-Finance-Anbietern in Deutschland. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im Einzel- und Onlinehandel sowie in den Auto-, Caravan- und Motorradhäusern. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen.

Weitere Informationen zum Unternehmen unter https://www.consorsfinanz.de/.




Abriss und Neubau an gleicher Stelle: Kaufland-Kunden in Rünthe müssen sich für ein Jahr umorientieren

Die Kunden des Kauflands in Rünthe müssen sich im März 2018 für etwa ein Jahr eine andere Einkaufsquelle für die Dinge des täglichen Bedarfs suchen. Denn dieser Markt wird in dieser Zeit komplett abgerissen und an gleicher Stelle wieder komplett aufgebaut. Er wird nur völlig anders, viel moderner aussehen, behält aber in etwa die gleiche Verkaufsfläche von 5000 Quadratmeter.

Modernen Einkaufsansprüchen soll der neue Kaufland in Rünthe genügen – innen wie außen.

Das berichteten am Dienstag Vertreter von Kaufland den Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt, Bauen und Verkehr. Von diesen Plänen sind die Mitarbeiter am vergangenen Freitag informiert werden. Sie werden in anderen Kaufland-Märkten in der Region weiterbeschäftigt.

Gern hätte Ausschussvorsitzender Marco Morten Pufke, wie er im Ausschuss erklärte, eine ähnliche Modernisierung des Kauflands an der Töddinghauser Straße gehabt. Im Gegensatz zu Rünthe sei man an der Töddinghauser Straße nur Mieter, entgegneten die Vertreter des Unternehmens. Zudem bahne sich hier ein Eigentümerwechsel an. Allerdings sei Kaufland an den Gesprächen beteiligt.

Diese Aussage wertete Pufke als eine Art Bestandsgarantie. In den zurückliegenden Wochen wurden auf Facebook Gerüchte kolportiert, nach denen eine Schließung kurz bevorstehe. Offensichtlich handelte es sich hier um „Fake News“.

Die Kaufland-Vertreter bestätigten aber, dass der Markt nach dem neuen Nachhaltigkeitskonzept des Unternehmens errichtet werden soll. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet dies, dass dort nur so viel Energie verbraucht wird, wie das Gebäude selbst produziert. Zur Nachhaltigkeitsstrategie gehört auch, dass Kunden künftig in Rünthe ihre E-Autos oder E-Bikes an Stromtankstellen wieder aufladen können.

Für eine Verbesserung der Verkehrssituation will dann die Stadt sorgen. Sie plant, die Zufahrtsstraße zu Kaufland, Berlet und Co. neu zu gestalten. Dazu gehört auch, die Linksabbiegerspur erheblich zu verlängern, sodass der Verkehr aus dem Einkaufszentrum schneller auf den Ostenhellweg abfließen kann.

Und weil so viel neu gemacht wird, erhält auch die Straße einen anderen Namen. Der Verwaltungsvorstand hat sich am Dienstagmorgen darauf geeinigt, sie in Anlehnung an die Bummannsburg umzubenennen. Dieser Vorschlag wird jedenfalls jetzt an den Stadtrat gehen. Denn: Ein Römerlager hat es nach den bisherigen Erkenntnissen in Rünthe nie gegeben, wohl aber eine mittelalterliche Burganlage: die Bummannsburg auf der anderen Seite des Ostenhellwegs.