Verstärkung für das zdi-Netzwerk Perspektive Technik der WFG Unna

Patrick Rakoczy (rechts) unterstützt ab sofort das zdi-Team um Anita Flacke, Matthias Müller (2.v.l.) und Julian Pflichtenhöfer. Foto WfG Kreis Unna

Patrick Rakoczy verstärkt seit Anfang Juli das Team des zdi-Netzwerkes Perspektive Technik, das von der Stiftung Weiterbildung der Wirtschaftsförderung Kreis Unna koordiniert wird. Der 35-jährige Kamener tritt die Nachfolge von Anica Althoff an, die in den Bereich Innovation der WFG gewechselt ist.

Rakoczy ist ab sofort unter anderem erster Ansprechpartner für die Robotik-Arbeitsgemeinschaften im Kreis Unna und für den Regionalentscheid der World-Robotik-Olympiad, einem internationalen Robotik-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche, sowie für das Thema 3D-Druck. Der studierte Geograph war zuvor in ähnlicher Position bei der Wirtschaftsförderung für den Kreis Soest tätig und wird Anita Flacke, Matthias Müller und Julian Pflichtenhöfer künftig bei der Förderung des Nachwuchses im MINT-Bereich, also in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik im Kreis Unna unterstützen.

Mit MINT-Programmen in Kindertagesstätten, Grundschulen oder weiterführenden Schulen sowie unter anderem Mentoring-Angeboten, Workshops, Ferienkursen, Messen oder Roboter-Wettbewerben trägt das Team des zdi-Netzwerkes Perspektive Technik dazu bei, junge Menschen aus dem Kreis Unna für MINT-Fächer zu begeistern und dem Nachwuchs bei der Entscheidung für ein Studium oder eine Ausbildung in diesem Bereich Orientierung zu bieten. Langfristiges Ziel ist es, dem drohenden Fachkräftemangel in diesen Branchen so präventiv entgegenzuwirken. Anita Flacke, Leiterin der Abteilung Fachkräftesicherung bei der WFG, freut sich über die Verstärkung: „Mit Patrick Rakoczy haben wir einen neuen erfahrenen Mitarbeiter eingestellt, der sich im Kreis Unna bereits gut auskennt.“ Das




Energie-Scouts der IHK starten in die nächste Runde

Nach dem großen Erfolg der ersten Veranstaltungsreihe setzt die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund ihr spannendes Projekt „Energie-Scouts“ fort: Ab 29. August können Unternehmen aus der IHK-Region sich und ihre Auszubildenden für die nächste Runde anmelden. Zum großen Finale der ersten Runde waren im vergangenen Mai insgesamt zwölf Azubi-Teams angetreten und hatten ihre Energieeffizienzprojekte vorgestellt. Die beiden Siegerteams der REMONDIS Production GmbH aus Lünen und Wilo SE aus Dortmund waren anschließend zum Bundesfinale der Energie-Scouts nach Berlin gefahren.

Worum geht es bei diesem Projekt? In Zeiten des Klimawandels, steigender Energiekosten und Ressourcenknappheit wird ein sparsamer und effizienter Einsatz von Energie und Rohstoffen immer wichtiger. Die IHK zu Dortmund hat die Energie-Scouts deshalb Ende 2017 zusammen mit der EnergieAgentur.NRW und der Effizienz-Agentur NRW ins Leben gerufen, um Auszubildende für Energie- und Ressourceneffizienz zu motivieren und zu sensibilisieren.

Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Projekt sowie zur Anmeldung ist Fabian Lauer, Telefon 0231 5417-229, E-Mail: f.lauer@dortmund.ihk.de.

Weitere Informationen auch hier:
https://www.dortmund.ihk24.de/innovation/energie/energie-scouts




Motivation für den Nachwuchs: Hülpert belohnt herausragende Azubis

Auto-Übergabe im Skoda-Zentrum Bergkamen (v.l.n.r.): Friederike Hurth (Ausbildungsbeauftragte), Arkadius Schattka (Werkstattleiter Betriebe Bergkamen), Julian Kropp (Auszubildender Kfz.-Mechatroniker), Dennis Adler ( Serviceleiter Betriebe Bergkamen).

Seit Anfang des Jahres stellt die Hülpert Unternehmensgruppe zweimal im Jahr Auszubildenden, die sich im Rahmen ihrer Lehre hervorgetan haben, für sechs Monate kostenlos ein Fahrzeug zur Verfügung. Sämtliche Nebenkosten werden ebenfalls vom Unternehmen übernommen.

Jetzt konnte Julian Kropp seinen feuerroten Škoda Citigo in Empfang nehmen. Der angehende Kfz-Mechatroniker absolviert aktuell sein viertes Lehrjahr im Škoda Zentrum Bergkamen.

Neben seinem beruflichen Engagement hat sich der 22jährige durch seinen Einsatz bei Ausbildungsmessen ausgezeichnet. „Dort hat er andere interessierte junge Menschen kompetent und verständlich über sein Berufsbild informiert“, erklärt Dennis Adler, Serviceleiter Betriebe Bergkamen, die Gratifikation

Und der Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Michael Sprenger ergänzt: „Die Initiative wird von unserem Nachwuchs sehr gut angenommen. Sie dient der Motivation und wird inzwischen von allen als Anerkennung für besonders gute Leistungen gewertschätzt.“




Lippeverband informiert jetzt auch auf Instagram über seine Projekte

Die Emschergenossenschaft und der Lippeverband sind seit dieser Woche auch auf Instagram vertreten. In dem sozialen Netzwerk posten die Wasserwirtschaftsunternehmen künftig imposante Impressionen der Flusslandschaften sowie Aufnahmen der spektakulären Baustellen im Rahmen der Großprojekte Emscher-Umbau und Lippe-Renaturierung. Zu finden sind die Flussmanager auf Instagram unter dem Suchbegriff „EmscherLippe“ – zum Auftakt ist auch gleich die Bevölkerung aufge-rufen, mitzumachen…;-)

Unter den Hashtags #MeineEmscher sowie #MeineLippe können Instagramaffine Bürgerinnen und Bürger ihre schönsten Bilder der beiden Flüsse in der Emscher-Lippe-Region hochladen – Emschergenossenschaft und Lippeverband werden die faszinierendsten Aufnahmen „re-posten“.

Nicht zuletzt werden aber auch die beiden Verbände selbst ihre eigenen spektakulären und teils unveröffentlichten „Schätzchen“ aus ihrem gigantischen Foto-Archiv der Öffentlichkeit zugänglich machen. Weit mehr als 200.000 Fotografien umfasst das Bilderarchiv von Emschergenos-senschaft und Lippeverband – darunter 40.000 auf Glasplatten: Sie reichen von den Anfängen der Wasserwirtschaft an Emscher und Lippe in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zu den spektakulären Baustellen der Großprojekte Emscher-Umbau und Lippe-Renaturierung.

Information und Teilhabe
Der Auftritt der Flussmanager auf Instagram dient jedoch nicht allein der Unterhaltung, sondern in erster Linie der Information und Teilhabe. Emschergenossenschaft und Lippeverband werden künftig die sozialen Medien verstärkt nutzen, um die Bevölkerung über die laufenden Baumaßnahmen zu informieren. Auf Facebook etwa sind die Wasserverbände seit Anfang 2018 unter www.facebook.com/EGLV.de zu finden.

Den Flüssen folgen
„I follow rivers“ – so lautete vor einigen Jahren der Titel eines erfolgreichen Liedes. Emschergenossenschaft und Lippeverband freuen sich darüber, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger nun auch den Flüssen Emscher und Lippe folgen und sowohl die neue Instagram- als auch die Facebook-Seite „liken“ und teilen!

www.eglv.de
blog.eglv.de




Multikulturelles Forum und Partner rufen zur Bewerbung für den Interkulturellen Wirtschaftspreis 2018 auf

„Für Unternehmen ist es wichtig, das in unserer multikulturellen Gesellschaft vorhandene wertvolle Potenzial aktiv und gezielt zu erschließen. Nur so können sie wettbewerbsfähig und innovativ bleiben. Diese Fähigkeiten sichern in einer globalisierten Wirtschaft und vor dem Hintergrund demographischer Entwicklungen den unternehmerischen Fortbestand“, verdeutlicht Hatice Müller-Aras vom Multikulturellen Forum (MkF) die Vorteile von kultureller Vielfalt in Unternehmen. Das MkF lobt, wie schon in den vergangenen zwölf Jahren, auch dieses Jahr den Interkulturellen Wirtschaftspreis (IWP) gemeinsam mit den Partnern Wirtschaftsförderung Kreis Unna, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamm, IHK zu Dortmund, Handwerkskammer Dortmund, Kommunales Integrationszentrum Dortmund sowie dem Verein Selbständiger Migranten aus.

Der Preis ehrt Unternehmen und Betriebe aus dem westfälischen Ruhrgebiet, die vorbildhaft interkulturelle Vielfalt in ihrem Team verankern und fördern. Denn, darin sind sich die Partner des Preises einig, kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz fördert nicht nur den wirtschaftlichen Erfolg, sondern erhöht gleichzeitig die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber. Gerade vor dem Hintergrund des akuten Fachkräftemangels in vielen Branchen ein wichtiger Faktor. „Die kulturelle Vielfalt ist eine Stärke unserer Region und die Vergabe des Interkulturellen Wirtschaftspreises eine logische Konsequenz daraus. Der Preis spiegelt seit Jahren die Leistungsbereitschaft, die Leistungsfähigkeit und die Innovationskraft heimischer Unternehmen wider. Ich hoffe, dass sich auch 2018 wieder viele Betriebe beteiligen und so zeigen, dass Vielfalt unsere Stärke ist“, betont der Landrat des Kreises Unna, Michael Makiolla, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsförderung Kreis Unna ist.

Kleine und mittelständische Unternehmen jeglicher Branche aus dem westfälischen Ruhrgebiet, die die interkulturellen Kompetenzen ihrer MitarbeiterInnen fördern und kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz fördern, können sich bis zum 28. September 2018 für den Preis bewerben. Auch ArbeitnehmerInnen können ihr Unternehmen für den Preis vorschlagen.

Die Preisverleihung findet am 28. November im SportCentrum Kamen-Kaiserau statt. Diesjähriger Schirmherr ist Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Informationsflyer mit dem Bewerbungsbogen liegen ab sofort bei allen beteiligten Partnern aus und können auch im Internet unter www.interkultureller-wirtschaftspreis.de abgerufen und online ausgefüllt werden. Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Frau Hatice Müller-Aras (Tel.: 02306 / 30630-17; aras@multikulti-forum.de).




Lkw- und Busfahrer gesucht: Jobcenter und Arbeitsagentur fördern Qualifizierung

Roland Klemt, Teamleiter Markt und Integration im Jobcenter Kreis Unna
Foto: Archiv Jobcenter

Im Kreis Unna werden aktuell rund 40 Lkw- und Busfahrer gesucht. Geeignete Bewerber gibt es in der Region jedoch kaum. Die Agentur für Arbeit Hamm und das Jobcenter Kreis Unna sehen sich veranlasst, verstärkt entsprechende Fortbildungen zu finanzieren. Interessierte Arbeitslose aus dem Kreis Unna können sich noch um die sechsmonatige Qualifizierungsmaßnahme bewerben.

„Damit wir den Fachkräftebedarf schnellstmöglich decken können, haben wir gemeinsam zu Logistikwochen aufgerufen“, erklärt Roland Klemt, verantwortlicher Teamleiter im Jobcenter Kreis Unna und meint damit beide Behörden – das Jobcenter und die Arbeitsagentur. Bis Anfang September sollen verstärkt Kundinnen und Kunden über die Berufsbilder des Kraftfahrers und des Busfahrers informiert werden und Möglichkeiten aufgezeigt werden, in einem der Berufe Fuß zu fassen. „Wir arbeiten dabei eng mit Arbeitgebern der Region zusammen und wollen die kommenden Wochen insbesondere nutzen, um interessierte Kunden über das Berufsbild zu informieren“, ergänzt Sengül Bayram, zuständige Arbeitsvermittlerin bei der Agentur für Arbeit Unna. Informationsveranstaltungen finden hierzu noch in Unna und in Schwerte statt.

Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein
Roland Klemt weist darauf hin, dass gewisse Grundvoraussetzungen allerdings gegeben sein müssen: „Bewerber müssen über einen Führerschein der Klasse B verfügen, mindestens 23 Jahre alt sein und über ein tadelloses polizeiliches Führungszeugnis verfügen.“ Bevor es dann losgehen kann mit der sechsmonatigen Qualifizierung zum Kraft- oder Busfahrer, empfiehlt Klemt die dreiwöchige Teilnahme an einer sogenannten Maßnahme zur Eignungsfeststellung. „Diese Zeit dient dazu, noch einmal genau abzuklopfen, ob der Beruf auf Dauer etwas für den Bewerber ist.“ Außerdem werde die Woche genutzt, um das notwendige Gesundheitszeugnis und das polizeiliche Führungszeugnis zu beantragen.

Kontakt Interessierte Kundinnen und Kunden des Jobcenters Kreis Unna oder der Agentur für Arbeit Hamm können sich direkt bei Herrn Klemt unter 02303 2538-3100 mel-den oder über die Servicehotline der Agentur für Arbeit unter 0 800 4 5555 00 einen zeitnahen Termin mit ihrem zuständigen Arbeitsvermittler vereinbaren




DeLu führt ab 15. August das Modehaus Kroes auf dem Nordberg weiter

Wer gedacht hatte, dass mit der Schließung der Bergkamener Filiale des Modehauses Kroes ein weiterer Leerstand auf dem Nordberg entsteht, wird nun angenehm enttäuscht: Am 15. August wird in den Geschäftsräumen an der Präsidentenstraße ein neues Modehaus eröffnet.

Das Modehaus Kroes werde in Bergkamen von der Firma DeLu aus Iserlohn weiter geführt, erklärte Benno Kroes gegenüber dem Bergkamener Infoblog. Und was ihm besonders wichtig ist: „Das Personal wurde zum größten Teil übernommen.“

Delu bietet im Geschäft in Iserlohn ebenfalls Damenmode an. Es ist dort erst vor wenigen Monaten dort in neue Räume an der Unnaer Straße umgezogen. Weitere Informationen zu Delu gibt es im Internet hier: https://delu-das-modehaus.de/




Bayer Science Teens 2018: Ferien im Zeichen der Wissenschaft

Unvergessliche Erlebnisse in freier Natur – wie hier die Besteigung des Mount Elbert – auch das bekam Pauline Schubert (hintere Reihe l.) in den USA geboten. Foto: Bayer AG

Während der Sommerferien für zwei Wochen in die USA zu reisen, klingt nach einer spannenden Zeit. Das fand auch Pauline Schubert, als sie sich für das Camp „Bayer Science Teens 2018“ bewarb. Unter hunderten Bewerbungen setzten sich weltweit 26 Jugendliche für das Stipendium der Bayer AG durch – unter ihnen auch die Schülerin aus Werne. Sie reiste Ende Juli nach Denver, in die Hauptstadt des US-Bundesstaats Colorado. Dort befasst sie sich zwei Wochen lang unter anderem mit Projekten auf den Gebieten medizinische Gesundheit und Ernährung.

Im Mittelpunkt steht neben Forschung und Bildung auch der internationale Austausch der Nachwuchsforscherinnen und -forscher. Neben jenen aus Deutschland, nehmen auch Jugendliche aus afrikanischen Ländern, Indien und den USA teil. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind zwischen 14 und 16 Jahren alt und erfüllen in besonderem Maße folgende Kriterien: sehr gute Schulnoten in naturwissenschaftlichen Fächern, sichere Englisch-Kenntnisse und Begeisterung für Gesundheits- und Ernährungsthemen.

„In meiner Projektgruppe beschäftigen wir uns mit dem menschlichen Nervensystem“, berichtet Pauline Schubert. Die Jugendlichen erarbeiten Präsentationen zum Thema, führen kleine Experimente durch und bereiten selbst einen Vortrag vor. „Die Arbeit in den Gruppen macht total Spaß. Am besten gefällt mir, Jugendliche aus unterschiedlichen Ländern kennenzulernen. Es ist so schön zu sehen, wie gut sich alle verstehen“, erklärt sie. „Während des Aufenthalts sind wir sehr stark zusammengewachsen und es gibt viele emotionale Momente.“

Aus Deutschland nehmen Jugendliche von Schulen unterschiedlicher Ausrichtung an dem Camp teil. Auf die Bearbeitung der gestellten Aufgaben hat das jedoch keinen Einfluss. „Wissen aus der Schule brauchen wir gar nicht anzuwenden“, bestätigt Pauline Schubert. Denn den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden neben den erforderlichen Materialien auch alle benötigten Informationen zur Verfügung gestellt, die sie sich dann in Gruppen- und Einzelarbeiten selbst aneignen können. So können die Jugendlichen ihre Stärken einbringen und sich in den Teams ergänzen.

Zum Seminar-Programm gehören unter anderem der Austausch mit erfahrenen Wissenschaftlern und die Durchführung medizinwissenschaftlicher Experimente. In der ersten Woche bearbeiten die Jugendlichen auf dem Universitäts-Campus in Boulder Aufgaben aus den Bereichen Ernährungswissenschaften, menschliche Anatomie und Biomechanik. Anschließend erwartet die Schüler ein echtes Bergabenteuer. In Leadville, der höchstgelegenen Stadt der USA, erforschen sie die Auswirkungen von Höhe auf den menschlichen Körper.

„Wir lernen hier viel Neues in kurzer Zeit. Es ist eine spannende Reise“, findet Pauline. Neben der wissenschaftlichen Arbeit unternehmen die „Science Teens“ auch Ausflüge. So besuchten sie das Naturkunde- und Wissenschaftsmuseum der Stadt Denver sowie eine Farm im Umland der 700.000-Einwohner-Metropole. Weitere Höhepunkt sind gemeinsame Wanderungen und Ausflüge in die Natur. Eine davon führte auf den Mount Elbert, mit 4.401 m der höchste Berg der nordamerikanischen Rocky Mountains. Eine anstrengende Tour – aber auch ein unvergessliches Erlebnis.

Seit 2008 profitierten bereits 144 Schüler aus Deutschland von den Forschungsstipendien der Bayer-Bildungsstiftung. Diese decken alle anfallenden Reise- und Aufenthaltskosten in Höhe von rund 10.000 Dollar pro Teilnehmer ab. Die Organisation des „Science Camp“ übernimmt die Bayer Science & Education Foundation gemeinsam mit der Bayer USA Foundation sowie dem Center für STEM Learning.




60 Azubis starten ihre Zukunft bei Hülpert

60 neue Auszubildende sind jetzt bei Hülpert an den Start gegangen. Foto: Hülpert

Für 60 junge Menschen ist es ein entscheidender Schritt. Aber auch für das Unternehmen ist der Start neuer Nachwuchskräfte von großer Bedeutung: In der Hülpert Unternehmensgruppe haben jetzt 12 junge Frauen und 48 junge Männer ihre Ausbildung begonnen.

„Ich freue mich, dass wir auch Berufseinsteigerinnen für Bereiche gewinnen konnten, die früher eher Männern vorbehalten waren“, kommentiert Hülpert Geschäftsführer Michael Sprenger den Start der Azubis. Neben zwei angehenden Kauffrauen für Büromanagement – und sechs Automobilkauffrauen kann er auch vier künftige KFZ- Mechatronikerinnen mit den Schwerpunkten PKW-Technik beziehungsweise Karosserietechnik begrüßen. Vier junge Flüchtlinge befinden sich ebenfalls unter den Einsteigern. „Wir haben bereits zuvor mit zwei hochmotivierten Migranten, die sich schon in höheren Lehrjahren befinden, gute Erfahrungen gemacht“, erklärt Hülpert Personalchefin Daniela Springob diese Entscheidung. Damit befinden sich aktuell unter den insgesamt 190 Auszubildenden im Unternehmen sechs Lehrlinge, die ihre Heimat verlassen mussten.

Traditionell sind die Ausbildungsplätze für Automobilkaufleute sowie KFZ-Mechatroniker bei Hülpert am stärksten vertreten. In diesem Jahr entfallen auf sie insgesamt 52 Lehrstellen. Hülpert Geschäftsführer Michael Sprenger weiß um die Bedeutung des Nachwuchses in Zeiten des Fachkräftemangels: „Heute muss ein Unternehmen verstärkt auf seine positiven Werte hinweisen, um die jungen Menschen für sich zu gewinnen. Diese Werte sind wichtiger denn je, nicht nur als Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch als Grundlage einer langfristigen Beziehung, die für unsere Unternehmenskultur eine große Rolle spielt.“

Über die Hülpert Unternehmensgruppe:
Aktuell beschäftigt Hülpert rund 920 Mitarbeiter an vierzehn Betriebsstätten in Dortmund, Unna, Soest, Bergkamen und Recklinghausen. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden über 16.300 Fahrzeuge verkauft während sich der Umsatz auf 464 Millionen Euro belief. Damit ist die Hülpert Unternehmensgruppe der größte automobile Anbieter für Volkswagen PKW und Nutzfahrzeuge, Škoda, Seat, Audi und Porsche im östlichen Ruhrgebiet. Mittlerweile gehört das Unternehmen zu den größten Automobil-Handelsunternehmen in Deutschland.




Bündnis für Bildung: Bayer kooperiert mit Hochschule Hamm-Lippstadt und Willy-Brandt-Gesamtschule

Bayer-Mitarbeiterin Petra Schwerdtfeger (l.) erläutert den Studentinnen die Geräte, die bei analytischen Arbeiten im Labor erforderlich sind. Foto: Bayer AG

Sie verfügen über unterschiedliche Vorzüge, Aufgaben und Ausrichtungen – dennoch verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: Mit dem Bayer-Standort Bergkamen, der Hochschule Hamm-Lippstadt und der Willy-Brandt-Gesamtschule haben sich drei starke Akteure zu einem regionalen Bildungsbündnis zusammengeschlossen. Die Initiative zu dieser Partnerschaft ging von der der Wirtschaftsförderung Kreis Unna aus, die zusätzlich die Abstimmung untereinander koordiniert und sich auch operativ einbringt.

Bayer setzt auf lebenslanges Lernen

„Viele Berufe erfordern breitere oder höhere Qualifikationen – dieses ist ein klar erkennbarer Trend. In gleichem Maße gewinnen Bildung und entsprechende Vorbereitung auch an den Schulen an Bedeutung“, unterstreicht Dr. Timo Fleßner, Leiter des Bayer-Standortes Bergkamen. Er begrüßt es daher ausdrücklich, dass sich talentierte Bayer-Auszubildende über Fortbildungsmöglichkeiten außerhalb des Unternehmens informieren – beispielsweise an der Hochschule Hamm-Lippstadt. „Im Optimalfall kehren sie nach dem Studium zu Bayer zurück – mit erweiterten Chancen auf Führungspositionen und mit noch besseren Entwicklungsperspektiven.“

Karrierechancen und Wissenstransfer

Von einer erfolgreichen Zukunft der Bildungskooperation sind alle Beteiligten überzeugt. Auch Prof. Dr. Stefanie Sielemann, die sich an der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) unter anderem mit instrumenteller analytischer Chemie befasst. „Viele Studierende stellen sich früher oder später die Frage, welchen Karriereweg sie nach ihrem Examen verfolgen sollen. Der Austausch mit Chemikern, die über Berufserfahrung in der Industrie verfügen, kann dabei eine wichtige Hilfe sein.“ Schon der erste Besuch von HSHL-Studierenden bei Bayer in Bergkamen bestätigte diese Ansicht. Die Nachwuchswissenschaftler erhielten konkrete Anregungen und Orientierung für die Zeit nach dem Studium. Umgekehrt profitiert auch Bayer von der stärkeren Vernetzung mit der HSHL, denn wissenschaftliche Erkenntnisse prägen immer mehr Berufsbilder. Ihr rascher Transfer ist entscheidend, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.

Erkenntnisgewinn durch Experimentieren

Für die Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule steht ein anderer Aspekt im Mittelpunkt der Kooperation: das eigenständige Experimentieren. In den Laboren der Bayer-Ausbildung und jenen der HSHL führten die Jugendlichen unter fachlicher Anleitung eigene Versuche durch – und erweiterten auf diese Weise ihre Kenntnisse naturwissenschaftlicher Zusammenhänge. Dabei bestätigte sich, dass viele aus dem Unterricht bekannte Inhalte erst durch die praktischen Erfahrungen im Labor wirklich klar werden. Das unterstreicht den Stellenwert der Kooperation als sinnvolle Ergänzung des schulischen Lehrplans.

Die Bedeutung dieser praxisnahen Einblicke betont auch die Wirtschaftsförderung Kreis Unna, denn nur eine frühzeitige Auseinandersetzung mit verschiedenen Karrierewegen bietet Orientierung und schafft Durchblick, für alles was nach dem Schulabschluss auf die Schülerinnen und Schüler wartet. Daher unterstützt die Wirtschaftsförderung gerne weitere Schulen, die dem Beispiel der Willy-Brandt-Gesamtschule folgen möchten. Kontakt: Julian Pflichtenhöfer, Telefon: 02303 27-2090, E-Mail: j.pflichtenhoefer@wfg-kreis-unna.de




Marina-Besucher tranken für einen guten Zweck – Veltins spendet für den Förderverein des Stadtmuseums

Spendenübergabe am Stadtmuseum (v.l.): Kai-Uwe Semrau, Karsten Quabeck, Axel Bierbrodt von der Fa. Veltins und Beante Tebbe.

Im Rahmen der „Sommerbelebung der Marina Rünthe“ haben  hatte das Stadtmarketing am vergangenen
Samstag die Veranstaltung „Old Times – Rock´n Roll meets H-Kennzeichen“ eingeladen. Dazu wurde passenderweise auch den „Getränke-Oldtimer“ der Firma Veltins begrüßt, ein alt gedienter Mercedes-Benz L319 aus den 1960er Jahren mit Grevensteiner Landbier in der Kühlung.

Schon um kurz nach 20.00 Uhr waren alle 26 Kisten leer – pro Flasche war € 1,00 für einen „guten Zweck“ zu entrichten. Der Gesamtbetrag in Höhe von € 520,00 wird dem Förderverein des Bergkamener Stadtmuseums zu Gute kommen. „Der Veranstaltungstitel „Old Times“ und das Stadtmuseum – dass passt gut zusammen!“ so Stadtmarketing-Leiter Karsten Quabeck.

Axel Bierbrodt von der Fa. Veltins übergab am Freitagmorgen den Scheck an die Geschäftsführerin des Museumsfördervereins Beate Tebbe. Der Vorstand freue sich sehr über diese Spende. Er werde in seiner Septembersitzung über die sinnvolle Verwendung des Geldes beraten, erklärte sie.

Axel Bierbrodt nutzte natürlich die Gelegenheit, sich das Bergkamener Stadtmuseum von innen anzusehen. Er ließ sich von Museumsmitarbeiter Kay-Uwe Semrau die zurzeit laufenden Umbauarbeiten erklären.