Mitglied im DIN-Präsidium: Neues Amt für beta-Geschäftsführer Dirk Salewski

Dirk Salewski, Foto: beta Eigenheim

Dirk Salewski, geschäftsführender Gesellschafter der beta Eigenheim- und Grundstücksverwertungsgesellschaft mbH mit Sitz in Bergkamen, wurde zum 1. Januar 2019 in das Präsidium des Deutschen Institutes für Normung (DIN) in Berlin berufen. Salewski ist damit der erste Vertreter von Bauträgern und Investoren im Präsidium der Normungsorganisation.

Der neu gewählte Mandatsträger verwies nach seiner Wahl durch die DIN-Mitglieder auf die zentrale Bedeutung des Normungswesens im Immobilienbereich. „Rund 3.300 Normen sind für das Bauen in Deutschland relevant. Das sind mehr als je zuvor – und mit ein Grund, warum Bauen in Deutschland immer teurer wird“, kritisierte Salewski. „Deshalb möchte ich mit meiner Arbeit im Präsidium darauf hinwirken, dass Normung für die Baustelle wieder praxisnäher, einfacher und kostengünstiger wird.“

Der Geschäftsführer der beta blickt inzwischen auf langjährige Erfahrung in seinem Engagement für berufsständische Organisationen zurück. Bereits vor fünf Jahren wurde Salewski mit dem „BFW-Sonderpreis für bezahlbares Bauen“ beim FIABCI Prix d´Excellence Germany ausgezeichnet. Seit 2008 gehört Salewski zum Vorstand des BFW Landesverbandes Nordrhein-Westfalen e.V., der als Verband der privaten unternehmerischen Immobilienwirtschaft in Nordrhein-Westfalen und Mitglied im Spitzenverband BFW Verband der freien Immobilien- und Wohnungswirtschaft die Interessen von Bauträgern und Investoren vertritt.

Aus der Praxis für die Praxis
Das von Salewski und den geschäftsführenden Gesellschaftern Achim Krähling und Matthias Steinhaus geführte Unternehmen beta Eigenheim GmbH hat sich in den letzten 40 Jahren zum marktführenden Bauträger in der Region Dortmund / Kreis Unna / Hamm und Umgebung entwickelt. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten den Kunden in der beta-Gruppe von der Erschließung des Baugebietes bis zur schlüsselfertigen Übergabe der Immobilie. Investitionsprojekte vom Ein- und Mehrfamilienhaus bis zu Objekten mit mehreren hundert Wohneinheiten gehören ebenso zu den Kompetenzen wie Detailkenntnisse zum öffentlich geförderten Wohnungsbau. Im Frühjahr beginnt durch die beta die Erschließung des Kronprinzenviertels in Dortmund.




Der Kreis Unna nach dem Ende des Steinkohlebergbaus: Aus der Tiefe nach vorn

Die erste Bergkamener Zeche Grimberg 1/2 im Jahr 1927

„Die Kohle, die Zechen und die Kumpel haben auch unsere Region geprägt. Der Rückzug des Bergbaus hat uns deshalb hart getroffen“, sagt Landrat Micheal Makiolla. Er blickt zum Ende des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet damit aber auch auf eine seitdem gute Entwicklung im Kreis Unna zurück. Denn wo es früher unter Tage ging, geht es heute wirtschaftlich bergauf: Aus der Tiefe nach vorn.

Der Weg von der wirtschaftlichen Monostruktur hin zu einem heute breit aufgestellten Branchenmix mit über 14.000 Unternehmen haben Verwaltung und Politik früh und damit vorausschauend eingeschlagen: Zum Beispiel mit der Gründung der bundesweit ersten Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Unna (WFG) zu Beginn der 1960er Jahre. Sie hat seitdem über 550 Unternehmen in den Kreis geholt und damit über die Jahre 30.000 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Der Blick zurück
Schon um 1580 gab es die ersten Zechen im Kreis Unna. Der Bergbau lebte seit dem 18. Jahrhundert mit vielen Kleinzechen groß auf und entwickelte sich in atemberaubender Geschwindigkeit. Zu Spitzenzeiten gab es über 40 Zechen, zahlreiche kleine Stollen und Kleinzechen zwischen Selm und Fröndenberg.

Der Kreis Unna bietet damit einen wohl einmaligen Querschnitt durch die gesamte Geschichte des Bergbaus im Revier: von Kleinzechen an den Ruhrhängen – dort gruben sogar Bauern auf ihren Feldern mit Schaufeln nach Kohle – bis zu modernen Förderanlagen im Norden des Kreises.

Wo der Bergbau am größten war
Bergkamen war einst die größte Bergbaustadt Europas mit rund 10.000 Bergleuten auf drei Zechen. Zu Spitzenzeiten arbeiteten auf der Zeche Haus Aden über 7.500 Bergleute. Sie erreichten 1985 die höchste Jahresförderleistung von fast vier Millionen Tonnen Steinkohle – um diese Zeit schloss die heute wohl berühmteste Zeche im Ruhrgebiet: Zeche Zollverein in Essen.

Die letzten Schächte der Zeche im Norden des Kreises schlossen dagegen erst im Jahr 2000. Diesen Schließungen sollten zahlreiche folgen – am 21. Dezember schließt auch die letzte Zeche im Revier: Prosper Haniel in Bottrop. Damit endet die Ära der Steinkohle im Ruhrgebiet.

Blick nach vorn
Doch nicht erst seitdem im Jahr 2000 der letzte Schacht verfüllt wurde, wandelt sich die Struktur im Kreis Unna. Wo früher Zechen standen, stehen heute moderne Unternehmen, Technologie- und Gründerzentren oder Orte für Wohnen sowie Kunst und Kultur.

Die Arbeitslosigkeit sank im Jahr 2008 erstmals seit 1985 unter zehn Prozent und liegt derzeit bei 6,7 Prozent (November 2018). Der Blick auf den Arbeitsmarkt zeigt auch: Im Kreis Unna wohnen heute mehr als 140.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, rund 129.000 haben hier ihren Arbeitsplatz. Tendenz: steigend.

Die stärkste Zunahme ist übrigens im Sektor „Verkehr und Lagerei“ zu verzeichnen. Das zeigt, dass der Kreis Unna nicht nur bei der Herstellung, Bearbeitung und Verarbeitung von Metall und bei der Kreislaufwirtschaft punktet, sondern auch ein erstklassiger Logistikstandort ist. Namhafte Unternehmen unterschiedlichster Branchen sind heute im Kreis Unna zuhause: dazu zählen Amazon, KiK, Remondis, Bayer oder auch Welser Profile.

Die wirtschaftliche Entwicklung ist gut, meint Landrat Michael Makiolla: „Ich danke nochmal ganz herzlich all denen, die auf den Zechen geschuftet haben. Sie haben gezeigt, wie man zusammenhält und sie haben zu unserem Wohlstand beigetragen. Ich danke aber auch denen, die uns in den letzten Jahrzehnten erfolgreich in ein neues wirtschaftliches Zeitalter geführt haben.“

Große Geschichte – kleiner Überblick
Wer sich einen kleinen Überblick über die große Geschichte des Bergbaus im Kreis Unna verschaffen will, kann sich den Film „Aus der Tiefe nach vorn – #lichtbeidernacht“ des Kreises Unna auf www.kreis-unna.de, Facebook, Instagram und Twitter ansehen. Er zeigt exemplarisch, wie sich die Region nach dem Rückzug des Bergbaus gewandelt hat.

Die Social-Media-Kanäle des Kreises sind erreichbar unter www.facebook.com/KreisUnna, www.twitter.com/kreis_UN und www.instagram.com/kreis_UN. PK | PKU




IHK-Weiterbildung stellt Programm für 2019 vor

Unter dem Motto „Neue Wege“ ist das Programm der IHK-Weiterbildung für 2019 erschienen. Seminare, Zertifikatslehrgänge und Kurse der höheren Berufsbildung wie Fachwirte oder Meister sind darin zusammengefasst.

Der zielgruppenspezifische Folder „AZUBI & Ausbilder. Weiterbildung 2019“ präsentiert ergänzend sämtliche Angebote der AZUBI-Akademie sowie der Ausbilderqualifikation. Wie jedes Jahr sind neue Weiterbildungsthemen mit im Programm, zum Beispiel der „Agile Projektmanager (IHK)“, die „Fachkraft Industrie 4.0 (IHK)“, die Seminarreihe „Vom Ausbilder zum Coach“ sowie ein Kombilehrgang „Wirtschaftsfachwirt + Betriebswirt“.

Das Weiterbildungsprogramm 2019 der IHK ist in der Online-Kursdatenbank sowie als PDF auf www.ihkdo-weiterbildung.de abrufbar.




Kompetenzzentrum Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet wird weiter vom Land und der EU gefördert

Anke Jauer betreut das Projekt „Competentia“ bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Unna

Das Team des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Westfälisches Ruhrgebiet (Competentia) erhält bis zum Jahr 2022 rund 1,3 Millionen Euro aus Förderprogrammen des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW sowie aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung – EFRE. Competentia ist ein Verbundprojekt der Wirtschaftsförderungen Kreis Unna (WFG) und Dortmund, die die formale Trägerschaft übernommen hat.

„Wir werden die Betriebe im Kreis Unna in den kommenden vier Jahren weiterhin bei der Rekrutierung und Bindung weiblicher Nachwuchs-, Fach- und Führungskräften unterstützen. Zudem geht es uns darum, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie von Beruf und Pflege in den heimischen Unternehmen zu verbessern“, so Anke Jauer, die das Projekt bei der WFG Kreis Unna betreut.

Viele der erfolgreichen Projekte wie die Reihe „Workshop mit Nachspiel“ sollen fortgeführt und weiterentwickelt werden. Auch das Format der „Unternehmenstage“ wird in der neuen Förderphase wieder fester Bestandteil sein.

Der neue Leitfaden zum Thema „Weibliche Fachkräfte gewinnen und binden“, der zahlreiche wertvolle Tipps und Hinweise sowie Best-Practice-Beispiele bereithält, liegt seit Anfang Dezember pünktlich zum Beginn der neuen Förderphase aus.
Mit dem Wettbewerb „Pluspunkt Familie“ des Bündnisses für Familie Kreis Unna bekommen Unternehmen auch im Jahr 2019 wieder die Möglichkeit, nach außen sicht-bar zu machen, was sie ihren Beschäftigten zu bieten haben.

Zum Hintergrund: Ziel von Competentia ist es seit Jahren, kleine und mittelständische Unternehmen aus der Region bei der Etablierung einer frauen- und familienfreundlichen Personalpolitik zu unterstützen. Dazu berät das Team Unternehmen und unterstützt diese dabei, weibliche Fachkräfte zu gewinnen und an sich zu binden. Die Mitarbeitenden des Kompetenzzentrums geben Tipps zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Pflege und Beruf und sensibilisieren die Betriebe dafür, wie es gelingen kann, Frauen als Fachkräfte besonders in den Fokus zu nehmen. Anhand von Beispielen aus der Praxis wird den Unternehmen aufgezeigt, was geht und wie es geht.




Bayer erweitert die Qualitätskontrolle und inverstier zwei Mio. Euro in den Standort Bergkamen

Der dreigeschossige Anbau der Qualitätskontrolle als Computersimulation.

Bayer investiert am Standort Bergkamen knapp zwei Millionen Euro in die Erweiterung der Qualitätskontrolle. Das bestehende Gebäude erhält einen dreigeschossigen Anbau mit moderner Alu-Glas-Fassade und lichtdurchfluteten Arbeits-, Sozial- und Besprechungsräumen. Die Fertigstellung ist für Mitte 2019 geplant. Dann ziehen rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Neubau und machen damit an anderer Stelle Platz für zusätzliche Labore frei.

Das ist dringend notwendig, denn das Aufgabengebiet der Qualitätskontrolle ist in den vergangenen Jahren – nicht zuletzt aufgrund strengerer gesetzlicher Bestimmungen – kontinuierlich gewachsen. „Die Anforderungen an Datensicherheit und Dokumentation sind enorm gestiegen“, bestätigt Standortleiter Dr. Timo Fleßner. „Zugenommen hat aber auch die Anzahl der Produkte, die untersucht werden müssen.“ Als Ergebnis all dessen führt die Qualitätskontrolle mittlerweile täglich bis zu 1.000 Analysen durch.

Aufgrund des anhaltenden Wachstums sind in der Qualitätskontrolle inzwischen mehr als 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt – und damit fast zehn Prozent der Bergkamener Belegschaft. Kaum verwunderlich also, dass der Platz immer knapper wurde. Der Anbau, für den Anfang Dezember der offizielle Spatenstich erfolgte, beendet den über die Jahre entstandenen Raumengpass und verbessert die Arbeitsbedingungen für das gesamte Team der Qualitätskontrolle.




Advent-Café der Handwerkssenioren in der Schützenheide

Foto: KH Hellweg-Lippe

Das traditionelle Advent-Café der Handwerkssenioren im Kreis Unna hatte diesmal so einiges zu bieten: In der Bergkamener Schützenheide gab es neben Kaffee und Kuchen auch kleine Präsente für die Gäste, zwei Goldene Meisterbriefe als besondere Ehrung, Advents- und Weihnachtslieder zum Mitsingen, kleine Theaterszenen und Witziges zur Erbauung, Gutes für Leib und Seele und: „geschwoft“ wurde schließlich auch noch! Also rundum ein gelungenes Fest für etwa 70 ehemals selbstständige Handwerkerinnen und Handwerker unter der Leitung von Präsident Erwin Simon (l.).

Über ihre Auszeichnung zur 50sten Wiederkehr der Meisterprüfung vor der Handwerkskammer Arnsberg freuten sich der Kamener Dachdeckermeister Herbert Tramper (75) sowie Maler- und Lackierermeister Friedhelm Julius (84) aus Fröndenberg.




Übernahme von POCO durch XXXLutz-Gruppe vertraglich besiegelt – Zentrale bleibt in Bergkamen

Die XXXLutz Gruppe freut sich über den nunmehr vertraglich fixierten Zuwachs von 125 POCO Einrichtungshäusern mit fast 8.000 Mitarbeitern in Deutschland mit einem Gesamtumsatz von ca. 1,6 Milliarden Euro. POCO ist Deutschlands größter und erfolgreichster Einrichtungsdiscounter.

Nach der grundsätzlichen Einigung zwischen der XXXLUTZ Gruppe und Steinhoff International Ende April wurden nun alle Details der Übernahme geklärt und die Verträge unterschrieben. Auch die Zustimmung des Kartellamtes ist bereits vorhanden.

„Mit der nun vollzogenen Übernahme durch die XXXLutz Gruppe können viele Vorteile im Interesse der Kunden genützt werden“, heißt es in einer Erklärung. POCO gehe gestärkt in die Zukunft und werde auch Mitglied des GIGA Einkaufsverbandes. Profitieren würden davon alle Einrichtungskunden in Deutschland durch eine größere Auswahl, schnellere Verfügbarkeiten und vor allem noch bessere Preise.

„Mit dem neuen starken Partner werden wir die Preise weiter senken und damit am Markt weiter die Preise vorgeben“, sagt POCO-Vorstandsvorsitzender Thomas Stolletz. „Wir freuen uns auf ein starkes Wachstum mit unseren bestehenden Kunden und den vielen neuen Kunden die wir ab sofort ansprechen werden“, so Thomas Stolletz weiter.
POCO wird weiter als eigenständige Unit innerhalb der XXXLutz Gruppe mit eigenem Management geführt. Die Zentralen bleiben unverändert in Bergkamen und Hardegsen. POCO ist in den letzten Jahren äußerst erfolgreich gewachsen und wird den Expansionskurs weiter fortsetzen.

Der Umsatz der XXXLutz Gruppe steigt mit der Übernahme auf 5,8 Mrd. Euro, die Mitarbeiteranzahl beträgt nunmehr mehr als 30.000. Die Filialanzahl erhöht sich auf über 385. In Deutschland werden aktuell 46 XXXLutz Einrichtungshäuser und 39 Mömax Trend-Mitnahme-Märkte betrieben.

„Wir freuen uns, nach dem erfolgreichen Jahr 2018 nun zum Jahresende die Kollegen von POCO unter dem Dach der XXXLutz Gruppe begrüßen zu dürfen. Wir werden auch 2019 in Deutschland wachsen und unsere XXXLutz Gruppe weiter stärken“, so Alois Kobler, verantwortlicher Geschäftsführer XXXLutz Deutschland.




GWA-Aktion zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung: Gewinner der Emil-Getränkeflaschen ermittelt

25 Emil-Flaschen sind jetzt auf dem Weg zu den Gewinnern.

Fünfundzwanzig Bürger aus dem Kreis Unna dürfen sich freuen: Sie haben bei der Verlosung der GWA-Abfallberatung mitgemacht und eine praktische Emil-Getränkeflasche für unterwegs gewonnen. Aus mehr als 80 Einsendungen wurden die Gewinner ermittelt. Sie kommen aus folgenden Städten und Gemeinden: Bergkamen, Bönen, Kamen, Schwerte, Unna und Werne.

Ihren Gewinn erhalten sie in den nächsten Tagen per Post.

Die GWA-Abfallberatung verloste die umweltfreundlichen Mehrwegflaschen als Aktion im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung. Die Getränkeflaschen sollen auch unterwegs für einen abfallarmen Trinkgenuss sorgen und helfen, Plastikflaschen zu vermeiden; nach dem Motto: „Lieber Wasser im Glas als PET im Meer“

Die Europäische Woche der Abfallvermeidung (EWAV) ist Europas größte Kommunikationskampagne für Abfallvermeidung. Tausende öffentliche Aktionen zeigten auch dieses Jahr europaweit Alternativen zur Wegwerfgesellschaft und Ressourcenverschwendung auf.

„Wir unterstützen die Kampagne, um für einen nachhaltigen Umgang mit Produkten zu werben. Abfallvermeidung fängt oft im Kleinen an. Mehrwegflaschen zu nutzen ist ein guter Beitrag zum Umweltschutz“ so GWA-Abfallberaterin Dorothee Weber.

Mehr Infos zur Europäischen Woche der Abfallmeidung und weitere Aktionsbeispiele gibt es
unter www.wochederabfallvermeidung.de




Siegerehrung Malwettbewerb „Wie siehst du die Welt in 100 Jahren?“ der Sparkasse Bergkamen-Bönen für alle Grundschüler

Strahlende Sieger des Malwettbewerbs der Sparkasse für Grundschulen.

Die Sparkasse Bergkamen-Bönen veranstaltete für alle Grundschulen in Bergkamen und Bönen einen Malwettbewerb unter dem Motto „Wie siehst du die Welt in 100 Jahren?“

Zahlreiche Bilder erreichten die Sparkasse Bergkamen-Bönen, so dass es für die Jury, bestehend aus Herrn Gereon Kleinhubbert von der Jugendkunstschule Bergkamen, Frau Sara Wetter und Frau Anja Schürmann von der Sparkasse Bergkamen-Bönen, keine leichte Aufgabe war, sich für die schönsten Bilder zu entscheiden.

22 Kinder wurden zusammen mit ihren Eltern und Lehrern zur Siegerehrung am 28. November 2018 um 16:00 Uhr in die Sparkasse Bergkamen-Bönen, Rathausplatz 2 in Bergkamen eingeladen.

Bei Plätzchen und Knabbereien durften sich alle Siegerkinder aus verschiedenen Sachpreisen (Playmobil, Lego, Gesellschaftsspiele etc.) auswählen, was ihnen am besten gefiel. Die Reihenfolge entschied das Los.

Zusätzlich vergab die Sparkasse Bergkamen-Bönen vier Geldpreise von 50 Euro für die schönsten Bilder einer Klasse:

Preinschule, Bergkamen Klasse 1 a, Gerhart-Hauptmann-Schule Klasse 2 b, Overberger Schule Klasse 3 b und
Goetheschule, Bönen Klasse 2 c.

Auch diese Geldpreise wurden von Marketingleiter Michael Krause im Rahmen der Siegerehrung in Scheckform an die Klassen vergeben.

Alle Siegerbilder werden in den nächsten 2 Wochen in der Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen ausgestellt.




Traumnote „sehr gut“: Bayer-Azubi Simon Heitkamp gehört zun den Besten im Land

Die besten Azubis 2018 aus dem Bereich der IHK Dortmund.

253 junge Frauen und Männer wurden am Mittwoch bei der Landesbestenehrung NRW in Köln als die Top-Azubis in NRW ausgezeichnet. Darunter auch 19 Auszubildende aus dem Bezirk der IHK zu Dortmund. Einer von ihnen, Simon Heitkamp, hat bei Bayer in Bergkamen den Beruf des Anlagenmechanikers gelernt.

Sie alle erreichten mindestens 92 von 100 Punkten, also ein „sehr gut“, in der Winter- und in der Sommerabschlussprüfung dieses Jahres. Für jeden Ausbildungsberuf wurden die zwei „Besten der Besten“ ermittelt. Manche Leistungen lagen so dicht beieinander, dass erst die zweite Stelle hinter dem Komma den Ausschlag für die Platzierung ergab.

Ehrengast der diesjährigen Feierstunde in der neuen Motorworld am Butzweiler Hof war NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Er gratulierte den NRW-Prüfungsbesten: „Die besten Azubis des Landes auszeichnen zu dürfen, ist mir eine besondere Ehre. Und erfüllt mich mit Stolz. Denn sie schaffen mit dem exzellenten Berufsabschluss das Fundament für eine gute Zukunft – persönlich, aber auch für unser Land. Der Erfolg der Produkte und Dienstleistungen aus Nordrhein-Westfalen basiert auch auf diesem Können und Wissen. Die berufliche Bildung ist damit eine wesentliche Säule für die Wirtschaft unseres Landes. Umso mehr danke ich auch den Industrie- und Handelskammern, die unsere Auszubildenden zusammen mit den Innungen und Berufsschulen auf dem erfolgreichen Weg unterstützen. Herzlichen Glückwunsch!“




Moritz Sutmeier in Vietnam: Zwei Häuser für Bedürftige in sechs Tagen

Tatkräftige Unterstützung beim Hausbau in Vietnam durch Moritz Sutmeier. Fotos: Sutmeier.

Mit rund 20 Teilnehmern beteiligte sich der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) am sogenannten „Big Build Vietnam“ der Hilfsorganisation Habitat for Humanity im vietnamesischen Mekong Delta. Mit an Bord war Moritz Sutmeier, kaufmännischer Leiter der beta Eigenheim GmbH aus Bergkamen. „Eine tolle Erfahrung, in deren Rahmen wir einigen Menschen im Kleinen helfen konnten, ein Fundament aus Stein und Beton für eine bessere Zukunft zu schaffen“, freute sich der 31jährige Kamener über die ungewöhnliche Erfahrung.

Gemeinsam mit den Einheimischen und Teilnehmern aus aller Welt leisteten die Immobilienprofis dort in einer Woche ihren Beitrag, um insgesamt zwei von insgesamt 21 Eigenheimen für bedürftige Familien zu bauen. Nach 22stündiger Anreise bis Cao Lãnh ging es gleich am ersten Tag zur Sache: Die Helfertruppe mit Moritz Sutmeier nahm sich konkret den Bau von zwei Häusern vor – hier zählte noch echte Arbeit. „Mit reichlich Muskelkraft haben wir bei 33 Grad Hitze und 72 Prozent Luftfeuchtigkeit erst mal die Außenwände auf ein Meter Höhe gemauert und danach die Veranda und Terrassenpfeiler in Angriff genommen“, erzählt Moritz Sutmeier. Echte Motivationshilfe war am ersten Tag das Zusammentreffen mit den künftigen Hausbewohnern. „Die begünstigten Familien werden maßgeblich in die Projektplanungen eingebunden, bauen mit und bezahlen einen Teil der Baumaterialien ihres Hauses. Durch einen gering verzinsten Mikrokredit können dort auch Familien mit sehr niedrigen Einkommen von dieser Möglichkeit profitieren und ihr Eigentum selbst erarbeiten“, beschreibt Moritz Sutmeier.

Während der beta-Mitarbeiter am eigenen Schreibtisch eher Zahlen kombiniert, war in Vietnam echte Handarbeit gefordert. „Das war echte Knochenarbeit; ohne Betonmischer ist Bauen echt nicht lustig“, so Sutmeier rückblickend. Harte Arbeit, das Klima und das ungewohnte Essen forderten ebenfalls ihren Tribut. Nach vier Tagen waren die Rohbauten für die beiden Häuser (ab Bodenplatte) geschafft. „Erstaunlich wie schnell die Wände hochgezogen waren und der Boden im ganzen Haus mit Beton ausgegossen war“, wunderte sich Moritz Sutmeier über das Zusammenspiel vieler Hände. Bereits am fünften Tag wurden die beiden Häuser an die Familien übergeben. Nach sechs Tagen ging es für Moritz Sutmeier zurück nach Deutschland: Um einige Erfahrungen reicher und mit dem guten Gefühl, etwas Wertvolles auf die Beine gestellt zu haben.

Über Habitat for Humanity
Habitat for Humanity ist eine internationale, christliche Hilfsorganisation mit Projekten und Büros in mehr als 70 Ländern. Gemeinsam mit Freiwilligen baut die Organisation seit Gründung in den USA im Jahr 1976 in nachhaltigen Projekten einfache und finanzierbare Häuser für und mit Menschen weltweit. Die Projekte sind alle im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe ausgerichtet. Habitat for Humanity allen Menschen unabhängig von Nationalität, Religion oder Ethnie. Darüber hinaus sind wir in der Katastrophenvorsorge und Katastrophenhilfe tätig.