UKBS startet Neubauoffensive in 2020: Auch für die Kita an der Berliner Straße wird der Grundstein gelegt

Die UKBS informierte über ihre Neubaupläne. Unser Foto zeigt von links: Aufsichtsratsvorsitzenden Theodor Rieke, Prokurist Alexander Krawczyk, Architekt und Prokurist Martin Kolander und Geschäftsführer Matthias Fischer mit dem Plan des Solarhauses, das in Kamen entstehen soll. Foto: UKBS

„Wir gehen mit einem intensiven Neubau-Programm an den Start!“ Mit diesen Worten kennzeichnete Theodor Rieke, der Vorsitzende des Aufsichtsrates, die umfangreichen Bau-Aktivitäten der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) in nächster Zeit in den Gesellschafterkommunen. Und Geschäftsführer Matthias Fischer unterlegte diese Feststellung mit eindrucksvollen Zahlen: Danach will die UKBS in 2020 und 2021 insgesamt 269 neue Wohnungen errichten, was 9,1 Prozent des derzeitigen Bestandes entspricht. Dafür investiert das kommunale Wohnungsunternehmen insgesamt rund 64 Millionen Euro.

Klimaschutz und Nachhaltigkeit sollen bei allen Projekten nachdrücklich berücksichtigt werden. Das reiche von einer Eisspeichertechnik über Mieterstrom bis hin zu Car-Sharing für die Mieter bis zu mit Wasserstoff angetriebenen Autos. Für das soeben begonnene Jahr kündigte Fischer 106 neue Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 6 968 qm Wohnfläche an. Das sei bereits „eine Hausnummer“, meinte er, und sicherte sogleich für das kommende Jahr weitere 163 Projekte zu. Der Geschäftsführer wertete diese Aktivitäten als „positives Zeichen für die Zukunftsentwicklung des Kreises Unna“. Die UKBS werde damit ihrem Anspruch gerecht, kommunaler Garant für eine erfolgreiche soziale Wohnungspolitik vor Ort zu sein.

Bereits im Bau befinden sich nach Darstellung von Matthias Fischer zwei Projekte, und zwar in Bergkamen am Rathausplatz mit 30 Wohnungseinheiten auf 2 161 Quadratmetern und in Unna an der Vinckestraße mit 8 Wohnungen und 530 qm. Dazu liefen, so der UKBS-Geschäftsführer weiter, noch die Bauarbeiten an der Zweizügigen Kindertagesstätte in Unna am Erlenweg sowie an den vierzügigen Kitas in Holzwickede an der Unnaer Straße und ebenso an der Allee in Holzwickede.

Für das neue Jahr hat die UKBS ebenfalls Großes vor. Hier soll auch das „Leuchtturmprogramm“ des Unternehmens an der Wilhelm-Bläser-Straße in Kamen mit neuer Versorgungstechnologie und 30 Wohnungseinheiten in Angriff genommen werden. In Kamen sollen am Kalthof zudem elf neue Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 805 qm entstehen. Auch bleibt die UKBS an der Berliner Straße in Kamen aktiv, wo 32 neue Wohnungen auf einer Gesamtfläche von 2 080 qm entstehen sollen.

In der Stadt Unna stehen ebenfalls mehrere Neubauprojekte auf der Agenda des kommunalen Wohnungsunternehmens. So sollen an der Danziger Straße in einem ersten Bauabschnitt zehn neue Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 641 qm entstehen und in einem zweiten Bauabschnitt weitere 24 Wohnungen mit 1 688 qm. Darüber hinaus plant die UKBS an der Heinrichstraße 40 neue Wohnungen mit 2 640 qm Fläche. Neun neue Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 897 qm sollen zudem an der Berliner Allee in Unna entstehen. Ebenso an der Berliner Allee wird mit der Errichtung eines vierzügigen Kindergartens in diesem Jahr begonnen. Schließlich sind von der UKBS an der Brockhausstraße in Unna weitere 50 Wohnungseinheiten mit einer Fläche von insgesamt 3 200 qm vorgesehen.

Auch Bergkamener Jungen und Mädchen können sich über eine neue Kindertagesstätte freuen, für die in diesem Jahr der Grundstein an der Berliner Straße gelegt wird. Die Einrichtung soll vierzügig ausgestattet werden. In gleicher Größe will die UKBS die Kindertagesstätte in Bönen am Borgholz errichten. Auch hier kündigte Geschäftsführer Fischer den Baubeginn in diesem Jahre an.

Mit einem Mehrgenerationen-Wohnprojekt startet die Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft schließlich in Selm ins neue Jahr. Hier sind 25 Wohnungseinheiten und ein Gemeinschaftsraum auf einer Gesamtfläche von 1 833 qm vorgesehen.

Aufsichtsrats-Vorsitzender Theodor Rieke zeigte sich überzeugt, dass die UKBS mit diesem gewaltigen Neubauprogramm dazu beitragen werde, die starke Wohnungsnachfrage im Kreis Unna zu mindern – und das, wie er sagte, „auf gemäßigtem Mietniveau“.




Sparkasse Bergkamen-Bönen startet neues Kunden-Service-Center und weitet Beratungszeiten deutlich aus

Am kommenden Montag geht das neue Kunden-Service-Center der Sparkasse Bergkamen-Bönen in Betrieb. Vorgestellt wurde es vom Vorstandsvorsitzenden Tobias Laaß (hinten, 3. v. l.), rechts daneben Vorstandsmitglied Jörg Jandzinsky, Andrea Wolf, Teamleiterin des KSC (r.), und Michael Krause, Leiter des Vertriebsmanagement (2. v. r.).

Die Kunden der Sparkasse Bergkamen-Bönen können sich ab dem 13. Januar auf erweiterte Service- und Beratungszeiten freuen. Die Sparkasse optimiert die Erreichbarkeit und reagiert damit auf die veränderten Kundenbedürfnisse. Die Kundenwünsche wurden vorab durch Kundenbefragungen und Kundenstromanalysen ermittelt.

„Wir verbessern unsere Erreichbarkeit deutlich und weiten die persönlichen Beratungszeiten zum Abend hin aus, um insbesondere berufstätigen Kunden bessere Möglichkeiten zu geben, ihre Sparkasse aufzusuchen.“, so der Vorstandsvorsitzende Tobias Laaß. Der Kunde möchte und kann die Sparkasse auf unterschiedliche Weise erreichen, in der Geschäftsstelle vor Ort sowie der Geschäftsstelle im Internet oder per Email, Telefon bzw. Fax. „Derzeit verbucht die Internetfiliale im Durchschnitt rund 3.000 Besuche pro Tag. Über 50 % der Kunden nutzen das Online Banking und allein davon rund 5.000 Kunden die multibankenfähige Sparkassen-App“, berichtet der Leiter des Vertriebsmanagements Michael Krause.

„Das Angebot unserer Sparkasse wird vielfältiger und mobiler, bleibt aber persönlich. Zum einen werden die Beratungszeiten deutlich erweitert. Die Sparkasse Bergkamen-Bönen orientiert sich am Kundenwunsch und steht zukünftig länger mit einer Beratung rund um das Thema Geld zur Verfügung“, betont der Vorstand. Mit dieser Veränderung wurden die Beratungszeiten um rd. 30 % (Hauptstelle) bzw. 60 % (Geschäftsstellen) ausgeweitet.

„Wir haben die Beratungszeiten dabei ganz bewusst einfach gestaltet, damit diese gut einprägsam sind. Die individuelle Terminvereinbarung steht hierim Fokus“, sagt Vorstandsmitglied Jörg Jandzinsky. Hierzu möchte die Sparkasse zukünftig auch das Angebot schaffen, dass der Kunde online in der Internetfiliale selbst mit seinem Berater einen Termin vereinbaren kann.

Die neuen Beratungszeiten gestalten sich in allen Geschäftsstellen wie folgt:
Montag bis Freitag (außer Mittwoch) 8.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch 8.00 bis 14.00 Uhr

Zum anderen steht den Kunden der Sparkasse Bergkamen-Bönen ab dem 13. Januar das neue Kunden-Service-Center (KSC) zur Verfügung. In der Zeit von Montag bis Freitag von 8-18 Uhr und mittwochs von 8-14 Uhr werden Anfragen, telefonisch unter 02307 / 821 – 0, durch qualifizierte Mitarbeiterinnen rund um Finanzangelegenheiten möglichstfallabschließend bearbeitet. „Unser Motto lautet: „Zweiundachtzig Zehn – Wir lösen Ihr Problem“, sagt Tobias Laaß.

„Das Team besteht aus Mitarbeiterinnen der Geschäftsstellen und es sind somit gewohnte „Stimmen“ für die Kunden, das war uns besonders wichtig“, betont Michael Krause, Leiter des Vertriebsmanagements und des KSC.

Die Kunden können ihre Bankgeschäfte bequem perTelefon von zu Hause oder aus dem Urlaub tätigen – flexibel und ohne lange Wartezeiten. Neben Auskünften rund um ihre Kontoverbindung (z.B. Fragen zu Umsätzen) und Terminvereinbarungen für die Beratung vor Ort werden Serviceaufträge (z.B. Kartensperren, Online Banking Verträge) auf direktem Weg bearbeitet, um den Kunden zudem einen zeitlichen Mehrwert zu generieren. Dazu bieten die Servicezeiten des Kunden-Service-Centers eine Ausweitung um 60%.
„Wir freuen uns, dass wir nun starten und unseren Kunden diesen neuen Service bieten können,“ so die Teamleitung des KSCs Andrea Wolf.
Die Öffnungszeiten für Serviceleistungen in den Geschäftsstellen werden in diesem Zusammenhang ebenfalls modifiziert und den Bedürfnissen der Kunden angepasst.

Zukünftig gelten folgende Öffnungszeiten:
• Hauptstelle montags bis freitags 9-16 Uhr und mittwochs von 9-14 Uhr
• Beratungscenter Oberaden und Bönen montags bis freitags 9-12 und 14-16 Uhr und mittwochs von 9-14 Uhr
• Geschäftsstelle Rünthe montags bis freitags 9-12 Uhr




Diamantener Meisterbrief für Bäckermeister Josef Kerkhoff aus Bergkamen

Mit Diamanten hatte Bäckermeister Josef Kerkhoff (Bergkamen) während seiner aktiven Zeit als selbstständiger Handwerker wahrscheinlich weniger zu tun. Wohl gerade darum freute der 84-jährige sich umso mehr über den Diamantenen Meisterbrief, den er beim Senioren-Kaffee der HandwerkerInnen von Ehren-Kreishandwerksmeister Erwin Simon (l.) und Detlef Schönberger (r., Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe) überreicht bekam – zur Erinnerung an die 1959 erfolgreich abgelegte Meisterprüfung im Bäckerhandwerk. Simon dankte dabei auch nochmals für die vielen Jahre ehrenamtlicher Arbeit, als Kerkhoff in den 1980/1990er Jahren unter anderem Beisitzer im Vorstand der (ehemaligen) „Bäcker-Innung Unna“ war.




Bayer-Standort Bergkamen weiht neues Sozial- und Bürogebäude ein: Mehr Platz für die Qualitätskontrolle

Kaffee statt Sekt: Zusammen mit Bürgermeister Roland Schäfer (2. v. r.) stießen Bayer-Vertreter auf die Erweiterung der Qualitätskontrolle an.

Drei Ursachen, eine Wirkung: Steigende Mengen – insbesondere der hergestellten Kontrastmittel – wachsende behördliche Anforderungen und neue Produkte aus der Chemischen Entwicklung führen in der Qualitätskontrolle des Bayer-Standorts Bergkamen zu mehr und teilweise deutlich aufwändigeren Analysen. Speziell in dieser Abteilung hat das Unternehmen daher in den vergangenen Jahren neue Stellen geschaffen – wodurch der ohnehin begrenzte Platz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer knapper wurde. Ein jetzt im Beisein von Bürgermeister Roland Schäfer eingeweihter Anbau beseitigt den Engpass.

Hell, modern möbliert, mit Besprechungsecke und Küchenzeile – der neue Sozialraum der Qualitätskontrolle lässt keine Wünsche offen.

Der neue Gebäudeteil verfügt über eine Fläche von 480 qm, die sich auf drei Etagen verteilen, von denen jede einer bestimmten Nutzung zugeordnet ist. Im Erdgeschoss sind modern gestaltete Pausen- und Sozialräume untergebracht, auf der mittleren Ebene ein großzügiger Besprechungsraum, der mittels mobiler Trennwände in bis zu drei kleinere Räume unterteilt werden kann und im zweiten Stockwerk befindet sich ein Großraumbüro mit 18 hellen, ergonomisch gestalteten Arbeitsplätzen – inklusive höhenverstellbaren Schreibtischen und schallisoliertem Drucker. Insgesamt hat Bayer knapp zwei Millionen Euro in den Anbau und dessen Ausstattung investiert.

„Unsere Produkte tragen dazu bei, die Lebensqualität von Menschen – viele von ihnen leiden an ernsthaften Erkrankungen – zu verbessern. Die Qualität der Wirkstoffe ist daher für uns von überragender Bedeutung“, nennt Standortleiter Dr. Timo Fleßner einen weiteren Grund für die Investition. Denn genau darum geht es in der Qualitätskontrolle: Um die Analyse und Bewertung von jährlich rund 23.000 Proben, wozu ca. 194.000 individuelle Tests erforderlich sind – und damit umgerechnet knapp 850 an jedem Werktag. Für dieses enorme Pensum sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Qualitätskontrolle jetzt besser denn je ausgestattet.




GSW-Verwaltung und Kundencenter schließen um Weihnachten und Silvester

In der Zeit vom 23. Dezember 2019 bis einschließlich 01. Januar 2020 schließen die GSW ihre Verwaltung sowie die Kundencenter in Kamen, Bönen und Bergkamen. In dieser Zeit können sich Kunden über die Homepage (www.gsw-kamen.de) allgemein oder im Online-Kundencenter individuell informieren, eine postalische Nachricht hinterlassen oder eine Mail an service@gsw-kamen.de senden. Die E-Mails werden nach Wiederaufnahme des Betriebs an den zuständigen Fachbereich weitergeleitet. Ab dem 02. Januar 2019 sind die Mitarbeiter wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten persönlich und telefonisch zu erreichen.

Auch das Lager und die Werkstatt bleiben während der Weihnachtsferien geschlossen. Ein Bereitschaftsdienst ist gewährleistet. Bei Störungen können sich Kunden 24 Stunden am Tag unter folgenden Nummern melden: Störung Strom: 02307 978-4433 Störung Gas, Fernwärme, Wasser: 02307 978-4422.

Die Öffnungszeiten der Bäder während der Weihnachtsferien entnehmen Kunden bitte der Homepage www.gsw-freizeit.de.




Adventstreffen der Handwerkssenioren in der Schützenheide

Foto: Kreishandwerkerschaft

Das alljährliche Advents-Treffen des Seniorenkreises Unna (der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe) ist immer eine runde Sache – inzwischen sogar mit Platz für ein kleines Tänzchen.

So trafen sich diesmal etwa 65 ehemalige BetriebsinhaberInnen wieder in der Bergkamener „Schützenheide“ rund vier Stunden lang zur gemeinsamen Kaffeetafel, bei Vorträgen, advent-weihnachtlichen Liedern, späterem Abendessen und dann auch -wer wollte- zum Tanz. Senioren-Präsident Erwin Simon: „Dabei wurde natürlich in kleineren Gruppen über alte (und aktuelle) Zeiten diskutiert und gelacht. Aber auch nachdenkliche Töne kamen nicht zu kurz. Wieder ein tolles Jahresabschluss-Programm!“




Sparkasse Bergkamen-Bönen startet mit neuem Vorstand in das neue Jahr

Bürgermeister Roland Schäfer (m.) präsentiert den neuen Vorstand der Sparkasse Bergkamen-Bönen: Tobias Laaß (r.) und Jörg Jandzinsky (l.).

Wie Bürgermeister Roland Schäfer als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse Bergkamen-Bönen jetzt bekannt gab, übernimmt das bisherige Vorstandsmitglied Tobias Laaß zum 01.01.2020 den Vorsitz des Vorstands der Sparkasse und folgt damit auf die langjährige Vorstandsvorsitzende Beate Brumberg. Nach über 17 Jahren im Vorstand der Sparkasse war sie bereits im Mai 2019 auf eigenen Wunsch aus dem aktiven Dienst ausgeschieden.

Neu als Mitglied des Vorstandes wird der 38-jährige Jörg Jandzinsky zum 01.01.2020 seine Tätigkeit aufnehmen und die Bereiche Gesamtbanksteuerung, Stab/Marktfolge und Interne Revision verantworten. Seine fachlichen und beruflichen Erfahrungen werden ihm einen guten Einstieg in die neue Aufgabe erleichtern.

„Im Spannungsfeld von niedrigen Zinsen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen bringt Jörg Jandzinsky genau die Stärken mit, die die Sparkasse benötigt“, so der Verwaltungsratsvorsitzende Roland Schäfer.

Jörg Jandzinsky begann seine Karriere bei der Sparkasse Dortmund und war nach Abschluss seines berufsbegleitenden Studiums fünf Jahre als Verbandsprüfer beim Sparkassenverband Westfalen-Lippe tätig. Seit 2015 leitet er die Abteilung Gesamtbanksteuerung der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld.

Seinen Lebensmittelpunkt wird der gebürtige Dortmunder und zweifache Familienvater kurzfristig nach Bergkamen verlegen und freut sich auf die Rückkehr in seine Heimatregion.

Das neue Vorstandsduo wird sich mit einem gut ausgebildeten und motivierten Team den Herausforderungen der Zukunft stellen. Tobias Laaß und Jörg Jandzinsky erklärten abschließend, sie freuten sich auf die kollegiale Zusammenarbeit.




Neuer Bildungsgang am Lippe Berufskolleg Lünen: Fachkraft für Lagerlogistik

Der Kreis Unna ist führender Standort für Lagerlogistik, und das drückt sich auch in der Berufsschul-Landschaft aus: Neben dem Hansa-Berufskolleg Unna, wo schon jetzt angehende Fachkräfte für Lagerlogistik lernen, soll der Bildungsgang nun ebenfalls am Lippe Berufskolleg etabliert werden.
Jetzt ist nur noch eine Genehmigung der Bezirksregierung Arnsberg als Schulaufsicht nötig, bevor sich die ersten Schüler im kreiseigenen Berufskolleg in Lünen anmelden können. Der Kreistag gab grünes Licht für den neuen Bildungsgang.

Viele große Logistikunternehmen sind im Kreis Unna angesiedelt. Das Lippe Berufskolleg will mit dem geplanten neuen Angebot vor allem für kurze Wege für die Auszubildenden im Nordkreis sorgen. Denn wer eine Lehrstelle hat, braucht im dualen System der Berufsausbildung auch eine Berufsschule – und die sollte im Idealfall möglichst gut erreichbar sein. PK | PKU




175 Betten für das Projekt „Jedem Kind sein eigenes Bett“ bei Kinderlachen-Gala übergeben

Kooperation für den guten Zweck (v.l.): Wolfgang Jakob (Consors Finanz), Frederick-Alexander Uvermann (POCO), Volker Matzke (POCO), Juliana Goethe (Consors Finanz), Thomas Kurz (POCO), Julia Preeg (Consors Finanz), Thomas Gerlich (POCO), Dominik Brackmann (POCO) und Sebastian Schrader (POCO) mit den Spendenschecks bei der Kinderlachen-Gala in Dortmund. Foto: Poco

Der gemeinnützige Verein Kinderlachen e. V. lud am 30. November zu seiner großen, jährlich stattfindenden Benefizveranstaltung Kinderlachen-Gala in den Dortmunder Westfalenhallen ein. Als langjähriger Unterstützer war POCO mit dabei – und übergab einen symbolischen Scheck für 175 POCO-Betten für Kinder in Not. Zusammengekommen ist die Spende aus zwei Hilfsaktionen des Einrichtungsdiscounters mit der Consors Finanz und der LEG Immobilien AG. POCO rundete den Gesamterlös auf umgerechnet 50.000 Euro auf.

„Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“ – das Zitat von Charlie Chaplin könnte passender nicht sein: Millionen Kinder in Deutschland sind von Armut betroffen. Ihnen zu helfen und ein Lachen aufs Gesicht zu zaubern ist Kinderlachen e. V. eine Herzensangelegenheit. Dem Verein ist es wichtig, Kinder, Familien und Institutionen gezielt zu unterstützen. Eine Regel dabei lautet: Geldspenden sammeln und als Sachspenden weitergeben. So ist garantiert, dass die Hilfe ankommt, wo sie gebraucht wird. Aus diesem Grundsatz ist das Projekt „Jedem Kind sein eigenes Bett“ entstanden, für das POCO die Schirmherrschaft übernommen hat. „Dass Kinder in einem eigenen Bett schlafen können, ist leider auch in Deutschland keine Selbstverständlichkeit“, sagt Sebastian Schrader, Leiter Organisation POCO. „Unsere diesjährige Spende in Höhe von umgerechnet 175 POCO-Betten ist auf die gute Zusammenarbeit mit der Consors Finanz und der LEG Immobilen AG zurückzuführen“, bedankt er sich bei den Kooperationspartnern.

Doch nicht nur durch Unterstützung der POCO-Partner konnte eine Spende für das Kinderlachen-Projekt „Jedem Kind sein eigenes Bett“ generiert werden. Bei der Gala in Dortmund überraschte Sebastian Schrader die Kinderlachen-Geschäftsführer Marc Peine und Christian Vosseler während eines Interviews auf der Bühne mit einem weiteren Scheck in Höhe von 28.000 Euro, mit dem zusätzliche 100 POCO-Betten finanziert werden können. „Über das Jahr 2019 hinweg haben wir in unseren POCO-Märkten kleine Spendenboxen in unseren Kassenbereichen aufgestellt“, erklärt der Leiter Organisation. Die Kunden hatten so die Möglichkeit, den Verein durch ihr Wechselgeld oder Rückgeld bei Warenretouren zu unterstützen. „Wir von POCO freuen uns sehr, dass sich so viele unserer Kunden an der Aktion beteiligt und mitgemacht haben“, so Sebastian Schrader. „Vielen lieben Dank für all das tolle Engagement.“




Regionales Ausbildungsmanagement strebt noch bessere Zahlen an: 100 Jugendliche erfolgreich auf den Weg gebracht

Landrat Michael Makiolla mit den Vertretern aller beteiligten Institutionen (Handwerk, Industrie und Handel, DGB, Agentur für Arbeit, Jobcenter, Berufskollegs) und den Aktiven der Werkstatt. Foto: Werkstatt Kreis Unna

Es ist ein Erfolgsmodell, auch wenn die Zahlen noch nicht restlos begeistern: Rund 1.000 Jugendliche wurden über die innovative Ausbildungsvermittlung informiert, mehr als 250 Unternehmen der Region wirkten aktiv mit. Am Ende hat das regionale Ausbildungsmanagement 100 junge Menschen auf den Weg zu einem Berufsabschluss gebracht. Der eigene Anspruch war allerdings höher, betonte Herbert Dörmann, Geschäftsführer der Werkstatt im Kreis Unna bei der Abschlussbilanz-Sitzung des RAM, zu der jetzt die führenden Köpfe aller relevanten Institutionen am Ausbildungsmarkt zusammentrafen. Gleichwohl sind die Arbeitsmarktakteure der Region überzeugt, dass der modellhafte Ansatz sinnvoll und erfolgversprechend ist.

Ziel des Modells ist es, die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt so weit wie möglich zu schließen. Immer noch finden eigentlich ausbildungsfähige Jugendliche keinen passenden Ausbildungsplatz – und immer noch suchen Betriebe in der Region geeigneten Nachwuchs. Hier setzt das regionale Ausbildungsmanagement an: Jugendliche, die bisher im Übergangssystem warten, bekommen die Chance, sich im Rahmen einer Potenzialanalyse auf den Prüfstand zu stellen. Intensiv werden Stärken und Schwächen analysiert, danach suchen die Ausbildungsmanager für sie eine passende Lehrstelle – auch wenn diese vielleicht ganz knapp neben dem absoluten Traumjob liegen sollte. Unterstützt werden im Rahmen des Modells aber auch die Betriebe: Ihr Nachwuchsbedarf wird detailliert aufgenommen, danach werden ihnen Bewerber/innen vorgestellt, die den Anforderungen wahrscheinlich gewachsen sein werden.

Die Bundesagentur für Arbeit, der Kreis Unna, die IHK, die Handwerkskammer und Kreishandwerkerschaft, der DGB sowie die Jobcenter Kreis Unna und Hamm haben auf der Führungsebene das Konzept entwickelt und bündeln ihre Kräfte mit der Werkstatt im Kreis Unna, die das Ausbildungsmanagement operativ durchführt. Gefördert wird das Modellprojekt vom Land und dem Europäischen Sozialfonds.
Eine entscheidende Rolle, das wurde bei der Bilanz jetzt deutlich, kommt im Ablauf des Projekts den Schulen zu, und hier insbesondere den Berufskollegs. Wird dort rechtzeitig und intensiv über die Möglichkeiten informiert und gibt es verbindliche Abläufe, dann stellt sich für die jungen Menschen auch der Erfolg ein. Dies bestätigen die sehr positiven Zahlen des Friedrich-List-Berufskollegs in Hamm und die ebenfalls überdurchschnittliche Erfolgsquote des Lippe-Berufskollegs in Lünen.

Landrat Michael Makiolla sicherte zu, Gespräche mit den Berufskollegs des Kreises zu führen, um für die konzeptionellen Eckpunkte des Modellprojekt zu werben, von dem er nach wie vor überzeugt sei. „Die vorliegenden Erkenntnisse sind sehr aufschlussreich. Es ist gut, dass wir das gemacht haben – und 100 zusätzliche Ausbildungsverhältnisse bedeuten auch 100 Jugendliche ohne Berufsabschluss weniger“, betonte Makiolla.

Einig war sich die Runde der Projektpartner, dass jetzt die Ergebnisse aus dem Kreisgebiet und der Stadt Hamm mit dem Land erörtert werden sollen. Hierzu wollen die Akteuere Vertreter des Arbeitsministeriums und des Schulministeriums zu einem Gespräch einladen. Dabei soll verdeutlicht werden, dass der Einsatz von Potenzialanalysen und die anschließende passgenaue Vermittlung in Ausbildung einen sinnvollen Ansatz darstellen, der auf das berufsbildende Schulwesen in ganz NRW angewandt werden sollte.

Unstrittig ist es dabei für die regionalen Partner, dass es der Hilfe des Landes bedürfe, mehr Verbindlichkeit in den Abläufen zu erreichen.
Wie sehr es sich lohnt, sich intensiv um die Jugendlichen zu bemühen, machte Heike Reketat, RAM-Projektleiterin der Werkstatt deutlich: „Es kann durchaus gelingen, jemanden mit einer für ihn wirklich neuen Idee zu begeistern. Und dann klappt es auch mit der Ausbildungsstelle.“ Das kann Michael Ifland, Geschäftsführer der IHK zu Dortmund nur unterstreichen. „Aber dafür“ so Ifland weiter, „braucht es eine individuelle Strategie, und die kostet am Ende auch Geld.“ Geld, das aus Sicht von Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur in Hamm, gut angelegt ist. Denn letztlich werde so ein Beitrag geleistet, dem stärker werdenden Fachkräfte-Mangel zu begegnen.

Für Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna, kann das Ausbildungsmanagement auch einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Langzeitarbeitslosigkeit leisten: „Nur eine abgeschlossene Berufsausbildung schützt wirklich davor, längerfristig arbeitslos zu werden und zu bleiben“.

Jutta Reiter, Geschäftsführerin des DGB Dortmund-Hellweg will das Projekt und seine Ergebnisse daher weiter in den regionalen Gremien und Ausschüssen präsentieren: „Nur dann kann es gelingen, den erfolgreichen Ansatz breiter bekannt zu machen und zu verankern.“




Bayer-Werkfeuerwehr erneuert und erweitert ihren Fuhrpark mit zwei neuen Fahrzeugen

Verstärkung für die Bayer-Werkfeuerwehr: Das neue Fahrzeug (vorne) bietet Platz für sieben Personen. Die Teleskopmastbühne kann in einer Minute 6.000 Liter Wasser in mehr als 40 m Höhe befördern und ist damit bundesweit eine Besonderheit. Foto: Bayer AG

Die Bayer-Werkfeuerwehr hat einen klaren Auftrag: die mehr als 2.200 Beschäftigten am Pharma- und Chemiestandort Bergkamen sowie die Menschen in dessen Umfeld bestmöglich zu schützen. Für die sich daraus ergebenden Aufgaben ist sie in Zukunft noch besser gerüstet. Zwei neue Fahrzeuge erweitern den Fuhrpark und die Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte. Möglich machen das ein zusätzliches sogenanntes Hilfeleistungslöschfahrzeug und eine neue Teleskopmastbühne mit einer Arbeitshöhe von bis zu 44 Metern.

Beide Fahrzeuge sind speziell für Einsätze in der Industrie ausgelegt. So verfügen sie über besonders große Schaummitteltanks mit zusammen 2.400 Liter Inhalt. Auch das Volumen des Wassertanks und die Förderleistung der Pumpen liegen über dem Standard vergleichbarer Fahrzeuge. Die Fahrzeuge fügen sich damit bestens in den Fuhrpark der Bayer-Werkfeuerwehr ein, der damit auf jetzt sieben Fahrzeuge anwächst – einige davon mit Spezialequipment, über das keine öffentliche Feuerwehr im Kreis Unna verfügt.

„Sicherheit liegt in unserem eigenen Interesse und hat für uns höchste Priorität“, bestätigt Bayer-Standortleiter Dr. Timo Fleßner. Deshalb verfüge das Unternehmen in Bergkamen über eine gut geschulte Werkfeuerwehr mit 42 hauptberuflichen und weiteren freiwilligen Feuerwehrleuten, die das ganze Jahr über rund um die Uhr einsatzbereit sind. Deren hoher Ausbildungsstand und die umfangreiche Ausrüstung mit (Spezial-) Geräten ermöglichen kompetente und schnelle Hilfe – wann immer diese benötigt wird.