Umbau in der Sparkassengeschäftsstelle Overberge

Ab dem 23. September 2020 werden die lange angekündigten Umbauarbeiten in der Sparkassengeschäftsstelle Overberge an der Werner Straße beginnen.

Künftig wird hier eine Bäckerei ihre Filiale eröffnen. Die Geldautomaten der Sparkasse stehen weiterhin in der Zeit von 5.00 Uhr bis 24.00 Uhr zur Verfügung. Lediglich die SB-Terminals können erst nach dem Umbau wieder genutzt werden. Der Umbau wird voraussichtlich ca. sechs Wochen dauern. Danach werden alle Automaten wieder wie gewohnt in vollem Umfange den Kunden zur Verfügung stehen.

In der Hauptstelle der Sparkasse am Rathausplatz stehen den Kunden in ausreichendem Maße Selbstbedienungsterminals zur Verfügung.




Bayer-Standort Bergkamen hält Zahl der Ausbildungsplätze stabil: Start in das Berufsleben

Mit viel Abstand und trennenden Plexiglasscheiben hieß Ausbildungsleiter Thomas Spies mehr als 50 neue Auszubildende bei Bayer in Bergkamen willkommen. Foto: Bayer AG

Viele neue Gesichter bei Bayer in Bergkamen: 54 junge Menschen haben dort am 1. September in acht Berufen die Arbeit aufgenommen. Damit hält der Standort die Zahl der Ausbildungsplätze trotz der Corona-Pandemie und des dadurch bedingten schwierigen wirtschaftlichen Umfelds auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre stabil. Insgesamt hatten sich mehr als 500 Frauen und Männer für eine Ausbildung bei Bayer beworben. Die stattliche Zahl zeigt: Aufgrund der intensiven Betreuung durch erfahrene Ausbilder und die sehr guten Übernahmechancen bietet das Unternehmen optimale Rahmenbedingungen für Auszubildende.

„Hier können sie alles lernen, was für eine fundierte Berufsausbildung unerlässlich ist
– im chemischen ebenso wie im technischen und kaufmännischen Bereich“, bestätigt Ausbildungsleiter Thomas Spies. Doch Fachwissen ist nicht alles. Bei Bayer lernen Berufsanfänger daher auch, Verantwortung zu übernehmen. Zum Beispiel bei der Begrüßung der neuen Auszubildenden. Traditionell bringen sich die älteren Jahrgänge dabei aktiv ein und erleichtern den Neuen den Start in das Berufsleben indem sie eigene Erfahrungen schildern und Tipps geben.

Wer einen Ausbildungsplatz für 2021 sucht, kann sich noch bis zum 30. September unter www.ausbildung.bayer.de bewerben. Auf dieser Webseite gibt es zudem umfassende Informationen über die mehr als 20 Ausbildunsgberufe, die Bayer deutschlandweit anbietet. „Die Seite vermittelt Schülerinnen und Schülern einen guten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten des Berufseinstiegs“, betont Thomas Spies. In der aktuellen Situation ist sie damit eine besonders wertvolle Orientierungshilfe, da der traditionelle Tag der offenen Tür in der Bergkamener Bayer-Ausbildung in diesem Jahr coronabedingt leider nicht stattfinden kann.




Gesundheits- und Pflegebranche: Jobmesse unter freiem Himmel

Das Jobcenter Kreis Unna und die Arbeitsagentur Hamm haben sich im Corona-Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um Arbeitgeber aus der Gesundheitsbranche
und potentielle Arbeitnehmer zusammenzubringen: Eine Jobmesse unter freiem Himmel.

Erstmals findet die Messe mit Schwerpunkt auf Pflegeberufe in Werne auf dem Kirchplatz der Christophorus Kirche statt. Neben Pflegeeinrichtungen informieren
weitere Arbeitgeber aus der Gesundheits- und Pflegebranche über freie Stellen, Ausbildungsangebote und Karrierechancen.

Die Messe ist öffentlich und kann am Freitag, 4. September, im Zeitraum von 9:00 bis 12:30 Uhr besucht werden. Allgemeingültige Abstandsregeln sind zu
beachten und das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist erforderlich.




„Klimaschutz die Grundlage unseres Handelns“: UKBS schnürt für Mieter ein „Rundum-Sorglospaket“

Das zeigt links den Energie- und Zukunftsforscher Professor Dipl.-Ing. Timo Leukefeld mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Theodor Rieke; ganz rechts UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer. In der Bildmitte das sog. „Autarkie-Team“ mit Jürgen Kannemann, UKBS-Prokurist Martin Kolander und Klaus Hennecke.

Das kommunale Wohnungsunternehmen Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) ist auf dem Wege zu einem umfassenden Dienstleister in der Wohnungswirtschaft. Ziel ist nach Auskunft von Geschäftsführer Matthias Fischer ein „Rundum-Sorglospaket“ für die Mieterinnen und Mieter. „Dabei ist Klimaschutz die Grundlage unseres Handelns“, so Fischer. Wie das umgesetzt werden kann, darüber ließen sich jetzt die Mitglieder des Aufsichtsrates und die UKBS-Geschäftsführung von einem Expertenteam ausführlich informieren.

Der international bekannte Energie- und Zukunftsforscher Professor Dipl.-Ing. Timo Leukefeld setzt auf energieautarke Projekte. Er geht davon aus, „dass bis 2050 mehr Roboter verkauft werden als Autos“. Besonders in Wohnungen für ältere Menschen sollten diese Dienstleistungsroboter eingesetzt werden, um zu einer „radikalen Vereinfachung im Alter“ zu führen.

Künstliche Intelligenz, Digitalisierung bis hin zum autonomen Fahren setzten voraus, auch die Sozialsysteme anzupassen, erklärte Leukefeld. „Unser Wirtschaftssystem ist in einem epochalen Wandel begriffen“, so das Fazit des Energie- und Zukunftsexperten. Seiner Überzeugung nach muss der Energiebedarf künftig eine solare Deckung von 50 Prozent erreichen.

Die künstliche Intelligenz in der Wohnungswirtschaft werde immer besser und sorge für ein „smartes Leben“ im Quartier, bestätigte auch Michael Neitzel, der Geschäftsführer von InWIS, dem Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalplanung. Neue digitale Angebote und sich ändernde Kundenwünsche förderten die Nachfrage nach neuen Dienstleistungen. So erwarteten heute z.B. mehr als ein Viertel aller Mieter ein schnelles Internet in den Wohnungen.

Auch sei das Interesse an Kundenportalen hoch. Der Referent hob hervor, dass sich Nachbarschaftsforen im Aufwind befänden. Sie sind seiner Meinung nach eine „neue Dimension der Teilhabe und des Engagements im Quartier“.

Für das kommunale Wohnungsunternehmen UKBS gehe es jetzt darum, sich für die Zukunft aufzustellen, erklärte Theodor Rieke, der Vorsitzende des Aufsichtsrates. Er kündigte für den Herbst ein Klimaschutzkonzept an und zeigte sich überzeugt davon, dass man schon jetzt deutlich machen müsse, „wie es mit der Wohnungswirtschaft in der Zukunft aussieht!“

 




Azubi-Speed-Dating 2.0 von IHK und Handwerkskammer Dortmund

Wegen der Hygiene- und Abstandsbestimmungen können Veranstaltungen immer noch nicht wie gewohnt stattfinden. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund und die Handwerkskammer (HWK) Dortmund haben sich deswegen etwas einfallen lassen: Das Azubi-Speed-Dating 2.0.

Statt in kurzen, persönlichen Gesprächen treffen Unternehmen und Ausbildungsinteressierte nun digital aufeinander. Vom 14. September bis zum 13. Oktober können Unternehmen aus Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna über WhatsApp, Videochat oder telefonisch mit den Ausbildungsinteressierten sprechen und schauen, ob man zueinander passt. Die Teilnahme ist dabei ganz einfach: Mitgliedsunternehmen der IHK und HWK hinterlegen Ausbildungsplatzangebote, die genauen Zeitfenster für Gespräche sowie die möglichen Kommunikationswege. Für das Handling bietet die IHK für Unternehmen Online-Schulungen an. Diese finden am Mittwoch, 9. September, jeweils um 10:00 Uhr und um 15:00 Uhr statt.

Ausbildungsinteressierte können ab Montag, 31. August, online mit den ausgewählten Betrieben einen Termin vereinbaren. Dabei gibt es einen Städte- und Berufe-Filter. Es kann aber auch ganz gezielt nach Unternehmen gesucht werden. Die Unternehmensregistrierung sowie die Anmeldung zu den Online-Schulungen und die Terminvereinbarung für Ausbildungsinteressierte ist hier zu finden: dortmund.ihk24.de/asd2020.

Für weitere Fragen steht IHK-Ansprechpartnerin Corinna Jozwiak, Tel.: 0231 5417-261, E-Mail: c.jozwiak@dortmund.ihk.de, zur Verfügung.




Erfolgreicher Ausbildungsabschluss zweier Azubis aus Syrien und dem Irak: Gelungener Start in ein neues Leben

Heider Alobeidi verfügte über Vorkenntnisse in Metallberabeitung und absolvierte bei Bayer eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker.

In ihren Heimatländern herrschen seit Langem Krieg und Terror. Daher flohen Hasan Jarbou und Heider Alobeidi 2015 aus Syrien und dem Irak, um sich in Deutschland ein neues Leben aufzubauen. Innerhalb von fünf Jahren lernten sie nicht nur die deutsche Sprache, sondern absolvierten eine Ausbildung bei Bayer am Standort Bergkamen – und das überaus erfolgreich. Für ihren Abschluss benötigten sie lediglich drei statt der üblichen dreieinhalb Jahre.

Als Hasan Jarbou und Heider Alobeidi 2015 in die Bundesrepublik kamen, konnten sie kein Wort Deutsch. Der 23-jährige Jarbou wuchs in Aleppo auf, mit mehr als zwei Millionen Einwohnern einst die zweitgrößte Stadt Syriens. Während des Bürgerkriegs wurde ein Großteil der Stadt zerstört, Hunderttausende Einwohner flüchteten. Darunter auch der junge Hasan. Auf abenteuerlichen Wegen gelangte er nach Deutschland – per Zug, per Bus und zu Fuß.

Durch ein Praktikum bei Bayer entdeckte Hasan Jarbou sein Interesse an der Arbeit im Labor.

Unter bürgerkriegsähnlichen Zuständen leiden auch die Menschen im Irak. Heider Alobeidi (25) wollte dem entkommen. Sein Vater und seine Freunde rieten ihm jedoch ab, nach Europa zu gehen. „Du kannst das dort nicht schaffen“, meinten sie. Doch Alobeidi hielt an seinen Zielen fest: eine qualifizierte Ausbildung machen, arbeiten und in Frieden leben. Über Brüssel, wo Freunde von ihm wohnen, kam er zunächst nach Frankfurt.

Von Aufnahmelagern im Ruhrgebiet wurden die beiden jungen Männer Bergkamen zugewiesen. Dort lernten sie sich in einem Deutschkurs kennen und begannen im Oktober 2016 ein Praktikum bei Bayer. Schnell war klar, dass die Chemie zwischen den Geflüchteten und dem Unternehmen stimmte. Der Beginn einer Ausbildung – Heider Alobeidi als Anlagenmechaniker, Hasan Jarbou als Chemielaborant – war daher der folgerichtige nächste Schritt.

Trotz anfänglicher sprachlicher Schwierigkeiten kamen die beiden neuen Auszubildenden mit der fachlichen Materie schnell zurecht. Vor allem dank der eigenen außergewöhnlich hohen Motivation, aber auch aufgrund großer Unterstützung durch Ausbilder und Kollegen. Jarbou profitierte von seinem Interesse an Chemie und seinen Englischkenntnissen. „Wenn man eine Fremdsprache gelernt hat, fällt die zweite leichter“, sagt er. Geholfen hat dabei auch ein fünfmonatiger Aufenthalt in einer Bergkamener Familie. Der Familienvater arbeitet ebenfalls bei Bayer. „Er ist mein zweiter Vater“, sagt Hasan und fügt hinzu: „Eine Familie ist gut, zwei sind besser.“

Die beiden Auszubildenden befanden sich auf einem guten Weg, als die Corona-Pandemie neue Schwierigkeiten mit sich brachte. Auch diese bewältigten sie und bestanden die IHK-Prüfung mit Bravour. Beruflich und emotional sind Jarbou und Alobeidi in Deutschland angekommen. Sie haben hier neue Freunde und Kollegen gefunden, die ihnen in den vergangenen drei Jahren geholfen haben. „Die Menschen hier sind sehr nett und hilfsbereit“, sagt Alobeidi. „Und vor dem Gesetz sind alle gleich, egal woher sie kommen.“ Jarbou bestätigt diese Erfahrung: „Jeder hat hier seine Rechte und kann sein Leben sichern.“




Karriere-Start für sechs neue Auszubildende: POCO Bergkamen geht in die Ausbildungs-Offensive – trotz Corona

Begrüßung der Azubis (v. l.): Ilyas Hamsi (Abteilungsleiter und stellv. Marktleiter, Ausbilder Verkauf), Ferhat Akca, Souleyman Sow, Markus Blacha (Marktleiter), Deniz Sahin, Justus Steiner, Marcel Schlink und Markus Kallhoff (Lagerleiter, Ausbilder Lager) sowie (vorne) Tyll Darrelmann (Personalentwicklung, Auszubildenden-Beauftragter). Foto: Poco

Im POCO-Einrichtungsmarkt in Bergkamen fiel am 1. August für jeweils drei Auszubildende im Verkauf und im Lager der Karrierestartschuss. Und das trotz der Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich bringt. „Wir finden es wichtig, in die Zukunft zu investieren“, betont Marktleiter Markus Blacha.

Die Pandemie und ihre Folgen sind auch an POCO nicht spurlos vorbeigegangen: Der Einrichtungsdiscounter hatte alle 125 Märkte in Deutschland zeitweise schließen müssen – die Suche nach neuem Personal wurde zurückgefahren. Dass POCO nun vielerorts Auszubildende willkommen heißt, wie etwa im Markt Bergkamen, hat auch intern eine große Signalkraft: es geht weiter.
Bei der Ausbildung setzt POCO Bergkamen auf eine menschennahe Betreuung: So steht Ferhat Akca, Souleyman Sow und Justus Steiner im Verkauf Ausbilder und Abteilungsleiter Ilyas Hamsi zur Seite, der selbst als Azubi seine Karriere bei POCO begann. Mögliche Fragen und eventuelle Unsicherheiten, insbesondere in der Anfangsphase, kann er deshalb besonders gut nachvollziehen. Im Lager werden die Auszubildenen Deniz Sahin, Marcel Schlink und Martin Gerards von Ausbilder und Lagerleiter Markus Kallhoff in ihrer Arbeit angeleitet.
„Ziel ist ein langfristiges Beschäftigungsverhältnis. Zudem wollen wir schon jetzt potenziellen Führungskräften den Weg ebnen“, so Markus Blacha. Ilyas Hamsi ist dafür ein gutes Beispiel: Er gehört zu den vier von insgesamt neun beschäftigten Führungskräften im Markt Bergkamen, deren berufliche Laufbahn mit ihrer Ausbildung bei POCO be-gann.



„Stadtfenster“ Bergkamen – eine Erfolgsgeschichte: Feierliche Übergabe von 30 Wohnungen und von fünf Geschäftslokalen

Feierliche Übergabe des Bergkamener Stadtfensters. Foto: UKBS

Als „besonderen Tag für Bergkamen“ hat der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS), Theodor Rieke, die Übergabe des Baukomplexes „Stadtfenster“  gegenüber dem Rathaus  bezeichnet. Schließlich sei das Projekt, so Rieke, etwas Herausragendes.  In der mehr als 70jährigen Geschichte der UKBS werde ein Neubaukomplex seiner Bestimmung übergeben, der mehr sei als lediglich Wohnungsbau – so wichtig der Wohnungsbau auch insgesamt zu sehen und zu bewerten sei.

Auf dem Gelände gegenüber dem Rathaus konnte das kommunale Wohnungsunternehmen im Beisein zahlreicher Ehrengäste jetzt den 30 Wohnungen umfassenden Gebäudekomplex feierlich seiner Bestimmung übergeben. Bereichert wird alles durch fünf gewerbliche Einheiten. Rieke sprach gleichzeitig den Unternehmen seinen Dank aus, die in den neuen Räumlichkeiten vertreten sein werden – das reiche von den Stadtwerken bis hin zu einer Bäckerei mit Cafe. Er freute sich, dass auch die Repräsentanten der Stadt mit Bürgermeister Roland Schäfer an der Spitze zur Übergabefeier erschienen seien.

Er wolle nicht verhehlen, so Rieke weiter, dass der Weg von der Grundsteinlegung im September 2018 bis zur heutigen Fertigstellung mit Schwierigkeiten gepflastert war und die Bauzeit auch verlängert habe. Rieke: „Zunächst gab es eine dreimonatige Pause wegen eines Bombenfundes, dann machte uns Corona zu schaffen und verhinderte einen zügigen Baufortschritt“.

„Allen Schwierigkeiten zum Trotz  sind wir von der UKBS heute froh und glücklich, das Stadtfenster Bergkamen nunmehr in seiner ganzen Überzeugungskraft präsentieren zu können!“ Das Stadtfenster ist nach den Worten des Aufsichtsrats-Vorsitzenden ein Komplex, „der als Erlebniswelt modernes Wohnen mit Geschäften und bürgernaher Versorgung verbindet“. Dank sprach er den Unternehmen aus, die sich hier niedergelassen haben. Rieke sprach von einem „attraktiven Wohnplatz“, an dem man sich wohlfühlen müsse. Die notwendigen Versorgungseinrichtungen seien hier „vor Ort“ jederzeit fußläufig erreichbar, seien es weitere Geschäfte, der Wochen-Markt und Ärzte und Apotheke. Man sei nicht zwingend auf ein Auto angewiesen; denn das „Stadtfenster“ sei hervorragend an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen. Somit seien auch die attraktiven Naherholungsgebiete „Römerpark“, die Bergehalde „Großes Holz“ oder die Marina Rünthe schnell und jederzeit zu erreichen.

Ein besonderes Kompliment sprach Rieke namens des gesamten Aufsichtsrates dem Architekten Martin Kolander von der UKBS aus.  Er habe mit seinem Entwurf erst die Voraussetzungen geschaffen für diese neue Stilart modernen Wohnens. „Nach Ihren Plänen ist ein Objekt entstanden, das Bergkamen bereichern wird“, sagte Rieke dem Architekten zugewandt. Ebenso sprach Rieke allen am Bau beteiligten Firmen und Handwerkern Dank und Anerkennung aus: „Sie alle haben mit Ihrer guten Arbeit dazu beigetragen, das Projekt Stadtfenster Bergkamen zu einer Erfolgsgeschichte werden zu lassen!“  Gleichzeitig dankte er der Stadt Bergkamen als Genehmigungsbehörde mit Bürgermeister Roland Schäfer an der Spitze und  namentlich auch dem Baudezernenten Dr.  Peters für die gute Zusammenarbeit.

Auch Bürgermeister Schäfer sprach sich anerkennend über das neue Bauwerk aus. Vor allem lobte er die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der UKBS und den „attraktiven Stil“ der neugeschaffenen Wohnungen. Er kündigte an, dass im September ein Büro der Stadt hier einziehen werde und Bergkamen damit noch bürger- und nutzerfreundlicher werde. Auf die enge Kooperation mit dem kommunalen Bauunternehmen und den künftigen Bewohnern freute sich auch Stadtwerke-Chef Jochen Baudrexel. Er sprach von einem „superschönen Objekt“, das hier entstanden sei.

Nach den Plänen des Architekten Martin Kolander, Leiter der technischen Abteilung der UKBS, ist dieser Komplex seit der Grundsteinlegung am 10. September 2018 auf einem rund 3.000 qm großen Grundstück errichtet worden.  Nach Auskunft von UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer umfasst der Neubau 30 Wohnungen in einer Größe von 52 und 101 qm. Die gesamte Wohnfläche bezifferte Fischer mit 2.161 qm. Zwei Drittel der Wohnungen seien rollstuhlgerecht und barrierefrei ausgebaut; sie verfügten zudem über große Balkone und Glasfaser. Die Tiefgarage weist nach Auskunft von Fischer 30 Stellplätze aus und sei für Wall-Boxen vorbereitet.

Als Mieter für den gewerblichen Bereich konnte Fischer ebenfalls schon Stefan und Anja Braune von der gleichnamigen Bäckerei begrüßen, die ihren Betrieb bereits in den neuen Räumen aufgenommen hat. Beide sprachen ebenfalls von einem „superschönen Objekt“.  Immerhin investierte das kommunale Wohnungsunternehmen des Kreises und der Städte und Gemeinden an diesem attraktiven Standort in Bergkamen eine Summe von 9,4 Millionen DM.




Ausbildungsbeginn im Garten-Center röttger für zwei Nachwuchskräfte

Ausbildungsstart im Gartencenter röttger.

Zum 1.8.2020 begann das neue Ausbildungsjahr und das Bergkamener Garten-Center röttger begrüßte die zwei neuen Auszubildenden.

Gamze Pakdemir wurde aus einer Einstiegsqualifizierung in ein reguläres Ausbildungsverhältnis übernommen und wird zur „Verkäuferin“ ausgebildet. Sie hat bereits Erfahrungen im Garten-Center röttger gesammelt und durch ihre Einsatzfreude Firmenchefin Claudia Röttger, die Kollegen*innen und Kunden*innen begeistert.

Leonie Kinne konnte während ihrer „Schnupperstunden“ im Bereich der Floristik erproben, ob eine Ausbildung zur Floristin für sie das Richtige ist. Es stellte sich heraus, dass sie sich ganz mit der Ausbildung zur Floristin identifiziert. „Frau Kinne hat sich mit Ihrem Herzen ganz dem Berufsweg zur Floristin verschrieben und zeigt auch schon erstes floristisches Talent“, erklärt Claudia Röttger.

Das Team vom Garten-Center röttger freut sich über den grünen Nachwuchs. Auf dem Foto ebenfalls vertreten: Bianca Lobitz (angehende Floristmeisterin), Miriam Heidrich (Floristin) und Nicole Ortschwager (Abteilungsleitung Zimmerpflanzen).




Letzter Glasbläsermeister bei Bayer in Bergkamen tritt in den Ruhestand: Feuer und Flamme für Glas

An der Drehbank bearbeitet Hans-Joachim Köbke größere Glasgeräte. Hier erhält ein 10-l-Gefäß einen neuen Boden.

Diesem Tag fiebern viele entgegen. Bayer-Mitarbeiter Hans-Joachim Köbke dagegen nicht. Für ihn ist der letzte Arbeitstag vor dem Ruhestand kein Grund zur Freude. Dafür liebt der Glasbläsermeister seine Arbeit viel zu sehr. „Ich bin gerade in der Bewerbungsphase und schaue mich um, wo ich mein Handwerk auch als Rentner ausüben kann“, sagt der 65-jährige, für den der Beruf zugleich Hobby ist. Seine gewohnten Tätigkeiten möchte er auf jeden Fall weiter ausüben. Denn zum alten Eisen – oder treffender: zum Altglas – zählt er sich noch lange nicht.

Neben all den Chemikanten, Laboranten, Elektronikern und Mechanikern, die bei Bayer in der Produktion für pharmazeutische Wirkstoffe tätig sind, ist Hans-Joachim Köbke ein Unikum. Das war schon immer so. Genauer: seit dem 1.Juli 1988. Damals nahm er am heutigen Bayer-Standort als seitdem einziger Glasbläsermeister die Arbeit auf. So selten sein Beruf ist, so speziell sind seine Aufgaben. Köbke fertigt Apparaturen aus Glas an, die in den Laboren benötigt werden, und repariert diese auch. Trotz Maschinenunterstützung sind Geschick und Erfahrung damals wie heute seine wichtigsten Helfer – echte Handwerkskunst.

„Manchmal habe ich nur Beschreibungen bekommen, manchmal kamen die Kollegen mit einer groben Skizze oder einem Foto“, beschreibt er seine Arbeit. In seltenen Fällen erhielt er detaillierte Bauanleitungen – die meisten musste er selbst anfertigen. „Das technische Zeichnen habe ich in der Berufsschule gelernt.“ Die besuchte er bereits mit 14 Jahren. Glasapparatebläser hieß der zu lernende Beruf damals, inzwischen ist daraus der Glasapparatebauer geworden. Gefragt ist diese Tätigkeit noch immer. „Allerdings nicht hier in der Region“, erklärt der gebürtige Rheinländer, der seit vielen Jahren in Oberaden lebt.

Nach der Gesellenprüfung sammelte Köbke vielerorts Erfahrungen, ähnlich wie Zimmerleute auf der Walz. 1984 dann der nächste Karriereschritt: Glasbläsermeister. Dreieinhalb Jahre später folgte der Wechsel nach Bergkamen. Auch heute noch begeistern ihn die Eigenschaften des Werkstoffs, mit dem er täglich zu tun hat: „Glas lässt sich fast beliebig formen und eröffnet daher viel Raum für eigene Ideen.“ Das vermittelt er auch den angehenden Laboranten. Im Rahmen ihrer Ausbildung lernen sie bei ihm, wie man mit Glas umgeht.

Wenn Köbke es über der offenen Flamme erhitzt, bis es die Konsistenz von Honig hat, kann er das Glas verformen und ziehen, wie es ihm beliebt. Unter seinen geschickten Händen entstanden so auch schon Pferde, Autos, Motorräder und andere filigrane Gegenstände. „Das Abweichen von Schema F hat mich immer begeistert“, sagt Köbke. Stolz erinnert er sich an so manche Spezialanfertigung, die eher Kunstwerk als Gebrauchsgegenstand war. Dann nimmt er wieder den Platz hinter dem Tisch ein, auf dem der Gasbrenner seit mehr als 35 Jahren seine Flamme in den Raum wirft und bereitet den nächsten Arbeitsschritt vor. So lange es noch geht.

Über Bayer
Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Life-Science-Gebieten Gesundheit und Ernährung. Mit seinen Produkten und Dienstleistungen will das Unternehmen den Menschen nützen, indem es zur Lösung grundlegender Herausforderungen einer stetig wachsenden und alternden Weltbevölkerung beiträgt. Gleichzeitig will der Konzern seine Ertragskraft steigern sowie Werte durch Innovation und Wachstum schaffen. Bayer bekennt sich zu den Prinzipien der Nachhaltigkeit und steht mit seiner Marke weltweit für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Qualität. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte der Konzern mit rund 104.000 Beschäftigten einen Umsatz von 43,5 Milliarden Euro. Die Investitionen beliefen sich auf 2,9 Milliarden Euro und die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 5,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter www.bayer.de
Hinweis an die Redaktionen:
Bildmaterial steht unter www.media.bayer.de zur Verfügung.

Mehr Informationen finden Sie unter www.pharma.bayer.com
Folgen Sie uns auf Facebook: www.facebook.com/pharma.bayer
Folgen Sie uns auf Twitter: @BayerPharma

Ansprechpartner:

Martin Pape, Tel. +49 2307-652796
E-Mail: martin.pape@bayer.com

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.


Empfehlen Sie diese Presse-Information:

Bayer AG

Communications

Gebäude W11

51368 Leverkusen, Deutschland




Drei Nachwuchskräfte starten Ausbildung bei der Sparkasse Bergkamen-Bönen

Start in die Ausbildung bei der Sparkasse Bergkamen-Bönen (von links nach rechts): Vorstandsmitglied Jörg Jandzinsky, Mevhibe Yigit, Ausbildungsleiter Andreas Wierig, Zehra Eren, Gözdenur Ucar, Vorstandsvorsitzender Tobias Laaß.

Zum 1. August 2020 haben Zehra Eren, Gözdenur Ucar und Mevhibe Yigit ihre zweieinhalbjährigen Ausbildungen bei der Sparkasse Bergkamen-Bönen begonnen. Zusammen mit Frau Eren, Frau Ucar und Frau Yigit erlernen dann insgesamt sechs junge Menschen den Beruf „Bankkaufmann/-frau“ im Hause der Sparkasse. Zusätzlich wird eine junge Kollegin als „Kaufmann/-frau für Versicherung und Finanzen“ in Zusammenarbeit mit der Westfälischen Provinzial Agentur ausgebildet.

Trotz der Corona-Pandemie bietet die Sparkasse sogar einen Ausbildungsplatz mehr als die übrigen Jahre an. „Damit leistet die Sparkasse Bergkamen-Bönen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Ausbildungssituation in der Region“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Tobias Laaß. Auch das Auswahlverfahren wurde aufgrund des Coronavirus angepasst und fand zum größten Teil medial statt. Der Vorstand der Sparkasse Bergkamen-Bönen, Tobias Laaß und Jörg Jandzinsky, freuen sich über die Verstärkung des Sparkassenteams in diesen schwierigen Zeiten.

Für Frau Eren, Frau Ucar und Frau Yigit erfolgen die praktischen Ausbildungen sowohl in der Kundenberatung und in den internen Fachabteilungen der Sparkassenhauptstelle als auch in den Geschäftsstellen Oberaden und Bönen. Das theoretische Rüstzeug wird im Berufsbild Bankkaufmann/-frau neben den Seminaren der Sparkassen­akademie vor allem durch den Berufsschulunterricht und durch hausinterne Schulungen ergänzt. Auch webbasierte Programme werden zur Unterstützung der Auszubildenden während der gesamten Ausbildungszeit eingesetzt. „Wir garantieren mit dieser Vorgehensweise eine optimale Ausbildung und bieten den
Auszubildenden gute Karrierechancen“, erklärt Herr Jandzinsky. Bei guten Abschlussnoten eröffnet sich für ausgebildete Bankkaufleute darüber hinaus die Möglichkeit der Weiterbildung zum Sparkassenbetriebswirt oder der Besuch eines Bachelor-Studiengangs der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe in Bonn.

Derzeit läuft das Auswahlverfahren für das Ausbildungsjahr 2021. Weitere Bewerbungen für diesen abwechslungsreichen Beruf werden gern unter der E-Mail-Adresse
personal@spk-bergkamen-boenen.de angenommen.