56 Auszubildende starten bei Bayer am Standort Bergkamen ins Berufsleben

Standortleiter Dieter Heinz (l.) mit drei der 56 neuen Auszubildenden am Bayer-Standort Bergkamen: Erik Flaskamp (Mechatroniker), Haktan Demirel (Chemikant) und Julia Konietzni (Lagerlogistikerin; v.l.n.r.). Foto: Bayer AG

Erwartungsfrohe Gesichter von 56 jungen Menschen bei Bayer in Bergkamen: Mit Stolz und Vorfreude starten heute die Auszubildenden des Jahrgangs 2022 ins Berufsleben am größten Produktionsstandort des Unternehmens für pharmazeutische Wirkstoffe. Damit bildet Bayer in Bergkamen weiterhin auf konstant hohem Niveau aus.

„Mit jungen Talenten sichern wir die Zukunftsfähigkeit des Standorts. Wir benötigen gut ausgebildete Fachkräfte und die Auszubildenden bringen neue Ideen ins Unternehmen ein“, sagt Standortleiter Dr. Dieter Heinz. „Die Aufgaben in der Welt der Herstellung pharmazeutischen Wirkstoffe sind spannend und abwechslungsreich. Nicht zuletzt helfen wir damit gemeinsam, das Leben von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Wir heißen alle neuen Kolleginnen und Kollegen herzlich willkommen!“

Die jungen Menschen werden innerhalb von drei Jahren in insgesamt acht Berufen ausgebildet zu: AnlagenmechanikerInnen, ChemielaborantInnen, ChemikantInnen, ElektronikerInnen für Automatisierungstechnik, Fachkräften für Lagerlogistik, Kaufleuten für Büromanagement, MechatronikerInnen oder auch zum Bachelor of Science Netzwerk- und Systemintegration im Rahmen des dualen Studiums.

Mit Angeboten wie beispielsweise dem jährlichen „Girls‘ Day“, der Schülerinnen Einblicke in die praktische Welt der Pharmaproduktion ermöglicht, spricht Bayer verstärkt weibliche Kandidatinnen an. „Daher freut es uns, dass im Jahrgang 2022 zwölf weibliche Auszubildende sind“, so Dieter Heinz. Dies entspricht einem Anteil von etwas mehr als 21 Prozent. Bundesweit liegt der Frauenanteil bei der Ausbildung in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) -Berufen gegenwärtig bei knapp 14 Prozent.

„Wir legen in der Ausbildung neben der Vermittlung der fachlichen Fähigkeiten immer auch Wert auf soziale Kompetenzen wie Teamarbeit und Kommunikation, die für die persönliche Entwicklung der jungen Menschen wichtig sind“, erläutert Thomas Spies, Leiter der Ausbildung.

Ihre eigene Vermittlungsfähigkeit stellen Auszubildende älterer Jahrgänge im Rahmen des heutigen Willkommensprogramms unter Beweis: Sie teilen mit den Neuankömmlingen ihre Erfahrungen und geben ihnen praktische Tipps zum Ausbildungsstart.

Am Einstiegsprogram beteiligt ist auch Andree Haut, der sich als Vorsitzender der Jugend- und Auszubildenden-Vertretung am Bayer-Standort Bergkamen für die Belange der jungen Generation einsetzt. „Ich sage immer: ‚Eine Ausbildung bei der Bayer AG ist wie ein 6er im Lotto.‘ Durch die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Ausbildung, Betriebsrat und Gewerkschaft haben wir es geschafft einen Ort zu kreieren, an dem es Spaß macht, die Fachkraft von morgen zu werden“, sagt Andree Haut, der im Januar 2020 seine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik in Bergkamen abschloss und gegenwärtig in diesem Beruf in einem Produktionsbetrieb tätig ist.

Bewerbungen für Ausbildungsjahrgang 2023 noch möglich

Bewerbungsschluss für den Ausbildungsjahrgang 2023 ist übrigens der 30. September 2022; nur in Einzelfällen darüber hinaus. Bis dahin sind Bewerbungen noch möglich unter www.ausbildung.bayer.de . Die Website bietet zudem umfassende Informationen über die Ausbildungsberufe bei Bayer. Sie ist für Schulabgängerinnen und Schulabgänger in der aktuellen Corona-Situation eine besonders wertvolle Orientierungshilfe, da der traditionelle „Tag der Offenen Tür“ in der Bergkamener Bayer-Ausbildung auch in diesem Jahr der Pandemie zum Opfer gefallen ist.

Das Supply Center Bergkamen
Das Supply Center Bergkamen ist der größte Produktionsstandort von Bayer für pharmazeutische Wirkstoffe. Mit circa 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und jährlich rund 50 neuen Auszubildenden in acht Berufen ist Bayer der größte Arbeitgeber und eines der Unternehmen mit der höchsten Ausbildungsquote in der Region. Neben dem Standort Bergkamen gehört ein Mikronisierbetrieb in Berlin, in dem die Wirkstoffe zermahlen und aufbereitet werden, zum Supply Center.

Weltweit bekannt ist der Standort seit sechs Jahrzehnten für die Produktion von hormonellen Wirkstoffen für Produkte der Empfängnisverhütung und der Frauengesundheit sowie für die Herstellung von Kontrastmitteln. Einzigartig ist die Kompetenz von Bayer, hormonelle Wirkstoffe in komplexen Synthesen und in hoher Reinheit industriell herzustellen und dabei chemische Synthese-Stufen und mikrobiologische Biotransformationsschritte zu kombinieren. Das erste Kontrastmittel der Welt für die Magnetresonanztomografie wurde 1988 in Bergkamen produziert.

Als weiterer Schwerpunkt neben Wirkstoffen für Produkte der Frauengesundheit und der Radiologie kommt seit Neuem die Herstellung von Wirkstoffen für innovative Therapeutika hinzu. Im Jahr 2021 betrug das Investitionsbudget 55 Millionen Euro.




Geänderte Öffnungszeiten in den Kundencentern der GSW am 2. September

Geänderte Öffnungszeiten: Die Kundencenter der Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen öffnen am 2. September (Freitag) zu anderen Zeiten als üblich. Grund dafür ist eine innerbetriebliche Veranstaltung, an der die gesamte Belegschaft der GSW teilnimmt.

Öffnungszeiten der Kundencenter am 2. September:

  • Kamen, Bönen und Bergkamen: von 8 Uhr bis 9 Uhr

Die GSW bitten um Verständnis, dass die Kundencenter aufgrund der Belegschaftsversammlung zu geänderten Zeiten öffnen. Ab dem 05. September gelten wieder die regulären Öffnungszeiten. Alle weiteren Informationen und Zeiten gibt’s unter www.gsw-kamen.de

 




10 Jahre Malwettbewerb der Sparkasse Bergkamen-Bönen

Regine Hoffmann und Michael Krause von der Sparkasse Bergkamen-Bönen präsentieren die diesjährigen Malvorlagen zum Malwettbewerb.

Die Sparkasse Bergkamen-Bönen hat mit ihrem jährlichen Malwettbewerb für Grundschulen in Bergkamen und Bönen nun erneut alle Kinder zum Mitmachen eingeladen. Der Malwettbewerb jährt sich in diesem Jahr zum zehnten Male.

2012 haben Marketingleiter Michael Krause und seine damalige Kollegin Marlies Heermann erstmals einen Malwettbewerb für Grundschüler ins Leben gerufen und damit für Begeisterung und rege Beteiligung gesorgt, die bis heute anhält. In diesem Jahr sind nun für mehr als 2.700 Schülerinnen und Schüler die Malvorlagen an die Grundschulen verteilt, auf denen die Schüler ihre Ideen in künstlerischer Form zu Papier bringen können.

Das diesjährige Thema lautet: „Wenn ich groß bin“. Nach Rückgabe der Bilder an die Sparkasse wird pro Jahrgang einer jeden Schule ein Sieger ermittelt. Außerdem werden vier mal 100,00 € als Klassenpreise verlost, die sich nach der Beteiligung der Klasse richten.

Die Sparkasse macht es sich nicht leicht, die einzelnen Sieger zu ermitteln: Die Jury, die regelmäßig sachkundige Unterstützung seitens der freischaffenden Künstlerin Kerstin Donkervoort aus Bönen sowie dem Leiter der Jugendkunstschule Bergkamen Gereon Kleinhubbert erhält, schaut sie alle Bilder genau an und ermittelt somit die Gewinner. Diese werden zu einer Siegerehrung mit Preisübergabe eingeladen, ebenso die Klassen, die einen Klassenpreis gewonnen haben.

Alle Bilder, die gewonnen haben, werden anschließend auf der Homepage der Sparkasse Bergkamen-Bönen mit Namen, Schule und Klasse veröffentlicht. Die Jury der Sparkasse Bergkamen-Bönen erwartet schon mit Spannung die diesjährigen Bilder.




Hubert Hüppe MdB besucht Landbäcker Stefan Braune: Bäckerhandwerk braucht Energie und Unterstützung 

Landbäcker Stefan Braune (links) und Hubert Hüppe MdB (rechts). Foto: Stohlmann/Büro Hüppe

Der heimische Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe (CDU) besuchte den Unternehmer Stefan Braune im Rahmen seiner Sommertour in seinem Bäckereibetrieb in Bergkamen.

Vorausgegangen war ein Brandbrief an Hüppe, in dem Braune um Hilfe bat, damit Bäckereien angesichts der massiven Kostensteigerungen insbesondere bei der Energie nicht alleine gelassen werden.

In diesem Kontext erklärte Landbäcker Braune dem CDU-Abgeordneten die Abhängigkeitssituation der örtlichen Bäckerei. „Energie macht aktuell gut 5% der Kosten bei der betriebswirtschaftlichen Auswertung aus. Nun droht eine Mehrbelastung von 50.000€ bis 70.000€ pro Monat. Klar ist, dass die Backproduktion ohne Strom und Gas gar nicht aufrechtzuerhalten ist“, so Braune. Er sei dankbar, dass seine Versorger sich noch an bestehende Lieferverträge halten, aber keiner wisse, wie lange das noch gut ginge.

Hinzu kämen die steigenden Personal- und Materialkosten. Natürlich könnte man versuchen, den Kostenanstieg über den Preis wieder reinzubekommen, aber wenn ein Brötchen einen Euro kostet, können sich das die Verbraucher nicht mehr leisten.

Wenn die Energiepreise extrem steigen oder das Gas sogar abgestellt würde, seien letztendlich hunderte Arbeitsplätze und auch die Ausbildungsplätze in Gefahr. Mit den Problemen sei er allerdings nicht allein, sondern das ganze Bäckereihandwerk brauche Energie.

Es sei auch nicht hinzunehmen, dass die backenden Industriebetriebe Hilfen aus dem „Energiekosten-Dämpfungsprogramm“ beantragen könnten, der Bäcker vor Ort aber nicht. Stefan Braune bat Hüppe inständig, bei der Bundesregierung auf gerechte Änderungen zu drängen.

Hüppe versprach, dass Thema in Berlin anzusprechen und Druck zu machen.

Immerhin gab es auch eine gute Nachricht: Zumindest gibt es bei der Landbäckerei Braune keinen Fachkräftemangel. „Ich finde in allen Bereichen genügend engagiertes und gutes Personal – das gilt auch für die Ausbildungsplätze“.




„Haarstudio Helmut“ wurde jetzt „Friseur Moschinski“

„Deutscher Meister Friseur Moschinski“ grüßt es jetzt auch ganz offiziell vom Schild an der Bergkamener Töddinghauser Straße. Jörn Moschinski und Ehefrau Irina haben das altbekannte „Haarstudio Helmut“ entfernen lassen: „Es war jetzt Zeit für etwas Neues,“ kommentiert der 43jährige Friseurmeister, der inzwischen selbst seit 25 Jahren als Friseur tätig ist, 2006 die Meisterprüfung absolviert hatte und das Familiengeschäft 2013 von Vater Helmut übernahm.

In den ersten Tagen (als noch gar kein neues Schild hing) führte das zu verwirrten Fragen der Kundschaft. „Doch keine Panik, geändert hat sich jetzt nur die Werbung an der Wand. Die ausführenden Köpfe im Salon bleiben allen Kundinnen und Kunden natürlich erhalten“, wie sich aus Petra Laarmann-Quante (l.) als Stellvertretende Obermeisterin der „Friseur-Innung Unna“ vergewissern konnte.

Den Titel als Deutscher Meister hatte Moschinski übrigens 2008 in Leipzig errungen – auf viele weitere (u.a. NRW-Landesmeister, Grand Prix Sieger oder WM Bronze-Medaille 2010 in Paris) verzichtet er mit einem Augenzwinkern: „Ich wollte die Hauswand noch ein bisschen weiß lassen.“




Sparkasse und Volksbank eröffnen ersten gemeinsamen Pavillon in Rünthe

Unter dem Motto „Synergien nutzen und Bargeldversorgung sichern“ wurde der erste gemeinsame Pavillon der Sparkasse Bergkamen-Bönen und der Dortmunder Volksbank eG am Netto-Parkplatz an der Rünther Straße am heutigen Tag eröffnet. Nach der Sprengung der Sparkassengeschäftsstelle in Rünthe wurde am Nettomarkt in der Rünther Straße das gemeinsame Projekt unter Federführung der Sparkasse Bergkamen-Bönen in Betrieb genommen.

Die zentrale Lage und die barrierefreie Zugangsmöglichkeit sind hervorzuheben. Die Geldautomaten sind zudem mit modernster Technik und mit neuester Sicherheitstechnik ausgestattet. Tobias Laaß, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bergkamen-Bönen sowie Markus Dyckhoff, Leiter der Niederlassung Kamen-Werne freuen sich schon über die erste Abhebung an den Geldautomaten.

„Parallel bauen wir die Geschäftsstelle für die Rünther Kundinnen und Kunden wieder auf. Dort bieten wir unseren Kunden eine terminierte Kundenberatung an. Auch die langjährige und vertraute Mitarbeiterin bleibt als Ansprechpartnerin erhalten. Wir möchten damit ein Zeichen für Kontinuität und Kundennähe setzen,“ so der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Tobias Laaß.




Bildungsscheck: Von geförderter Weiterbildung profitieren – WFG Kreis Unna berät Interessierte kostenlos

Schnell sein lohnt sich für Betriebe und Beschäftigte aus dem Kreis Unna, die in diesem Jahr noch eine berufliche Weiterbildung planen: Denn mit dem Bildungsscheck fördert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW unter bestimmten Voraussetzungen 50 Prozent der Kosten oder maximal 500 Euro pro Weiterbildung.

„Seit dem Beginn der neuen Förderphase Anfang Juli verzeichnen wir einen regelrechten Ansturm auf den Bildungsscheck NRW. Da die Mittel jedoch begrenzt sind und das Budget fast ausgeschöpft ist, sollten sich Interessierte jetzt schnell kümmern“, so Sascha Dorday, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG). Sein Team übernimmt die obligatorische Beratung zu dem Programm, die selbstverständlich kostenlos ist, und stellt bei Erfüllung der Förderbedingungen
die Schecks aus.

So profitieren Beschäftigte: Der individuelle Bildungsscheck greift, wenn sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fortbilden und die Kosten dafür selbst tragen. Bei einer Verdienstobergrenze von 40.000 Euro Jahreseinkommen für Alleinstehende bzw. 80.000 Euro Jahreseinkommen bei gemeinsam veranlagten Personen, unterstützt der Bildungsscheck eine breite Gruppe der Beschäftigten mit einer Übernahme der Kosten von bis zu 50 Prozent, maximal 500 Euro bei einem zugelassenen Bildungsträger.

So profitieren Unternehmen: Der betriebliche Bildungsscheck wiederum bietet finanzielle Unterstützung für die Ausgaben einer beruflichen Weiterbildung, die ein Unternehmen den Beschäftigten ermöglicht. „Neu ist, dass nur noch Betriebe mit weniger als 50 Vollzeitarbeitsplätzen Schecks für ihre Beschäftigten beantragen können“, so Viktoria Berntzen von der WFG, die die Beratung übernimmt und bei entsprechender Prüfung der Fördervoraussetzungen die Bildungsschecks ausstellt. Sie ist telefonisch unter 02303/27- 1890 bzw. per Mail v.berntzen@wfgkreis-unna.de erreichbar.




Abriss beginnt: Bauverein Hamm lässt an der Heinrich-Jasper-Straße 32 neue Wohnungen bauen

Der Vorstand de Bauvereins Hamm, Vertreter der Deutschen Reihenhaus und Ortsvorsteher Franz Herdring (l.) beim offiziellen Start des Abrisses des Hauses Heinrich-Jasper-Straße 2.

Die Abrissbagger stehen bereit. Mitte 2024 sollen in einem Neubau des Bauvereins Hamm an der Heinrich-Jasper-Straße 32 neue Wohnungen im klimaneutralen Mehrfamilienhaus „Stadtleben“ bezugsfertig sein. Ziel sei es, den knappen Wohnraum in Bergkamen-Mitte mit modernen, energiesparenden und bezahlbarem Wohnraum zu ergänzen, erklärten am Montag beim offiziellen Start der Abrissarbeiten der Vorstand des Bauvereins um Johann Schnatmann, Ludger Wiesmann und Achim Wortmann.

Anstelle des bisherigen Gebäudes mit 17 Wohneinheiten entsteht nun in serieller Bauweise ein viergeschossiges Gebäude mit 32 Wohneinheiten mit zwei bis drei Zimmern und Wohnflächen mit einer Größe von 43, 50 und 74 Quadratmetern. Die Energieversorgung ist klimaneutral und zu 100 Prozent regenerativ mit Photovoltaik-Anlage und Wärmepumpen. Die Stellplätze werden für EMobilität vorbereitet. Alle Wohnungen sind barrierefrei und mittels Aufzugs erreichbar.

Die Bauarbeiten hat als Generalunternehmer die Deutsche Reihenhaus übernommen. Sie baut das Projekt schlüsselfertig und zum Festpreis. Genaue Zahlen zum Baupreis wollten am Montagmorgen weder der Vorstand des Bauvereins noch die Vertreter des Generalunternehmens nennen. Es handle sich um einen Betrag im mittleren Millionen-Euro-Bereich.

Einen Interessenten gibt es bereits: Ein Mieter des bisherigen Gebäudes möchte in zwei Jahren in das das neue einziehen.




Startup Teens und WFG laden Jugendliche ins Kinorama in Unna ein

In Kooperation mit der Non-Profit Organisation Startup Teens lädt das Team der Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) Schülerinnen und Schüler aus den zehn Städten und Gemeinden des Kreises Unna und Umgebung für Freitag, 19. August, von 17:00 bis 19:00 Uhr ins Kinorama Unna, Massener Str. 32 ein.

Auf die Jugendlichen wartet bei Popcorn und Kaltgetränken eine spannende Panel-Diskussion mit inspirierenden Persönlichkeiten sowie eine Fragerunde und die Möglichkeit zum Netzwerken. Ziel des Events im Kino ist es, die Jugendlichen für unternehmerisches Denken und Handeln sowie das Thema Unternehmensgründung zu begeistern, um so mittel- bis langfristig die Zahl der Unternehmensgründungen, Unternehmensnachfolgen und der unternehmerisch denkenden Angestellten, der so genannten Intrapreneure, in den Betrieben zu erhöhen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist allerdings erforderlich und bei Juliane Golz, j.golz@wfg-kreis-unna.de, von der Wirtschaftsförderung Kreis Unna möglich.

Für den Panel-Talk konnte Startup Teens vier interessante Speaker gewinnen: Die 18-jährige Mona Ghazi ist Gründerin des Unternehmens Optimo, das Fertigungsunternehmen dabei hilft, ihre Beschäftigten durch Peer-to-PeerLearning für die Industrie 4.0 zu qualifizieren. Die Idee dahinter: Lebenslanges Lernen einfach, attraktiv und zugänglich machen.

Auch der Content-Creator Onkel Banjou hat sein Kommen zugesagt. Unter dem Motto „Good Vibes Only“ gibt er auf den Social-Media-Plattformen TikTok, Instagram und YouTube Einblicke in seinen Familienalltag als Vater. Bei TikTok folgen ihm über 2,1 Millionen Abonnenten.

Laura Bornmann ist auch beim Panel-Talk dabei: Sie ist Head of HR Development bei der Rewe Dortmund SE & Co. KG. Gemeinsam mit ihrem Team setzt sie sich für eine fundamentale neue Arbeitswelt ein, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Sie ist überzeugt davon, dass veränderte Werte und Ansprüche an Arbeit keine Nachteile für Unternehmen sind, sondern ihre größten
Zukunftschancen.

Mit Anika und Robin Dukowski, Unternehmer und Geschäftsführer von DEE’s Fahrschule in Lünen, berichten die beiden Gewinner des Gründerpreises Startup UN aus dem Jahr 2017, wie sie das Konzept Fahrschule ständig weiter entwickeln.




Gemeinsamer SB-Standort von Volksbank KamenWerne und Sparkasse Bergkamen Bönen in Rünthe

Auf dem Parkplatz von Netto an der Rünther Straße haben die Bauarbeiten für den SB-Pavillon begonnen.

Im Oktober 2021 wurde der Geldautomat der SparkassenFiliale in Bergkamen-Rünthe gesprengt. Seitdem hat die Volksbank Kamen-Werne solidarisch die Bargeldversorgung für die Kund*innen der Sparkasse Bergkamen-Bönen übernommen. Daraus entstand der Gedanke, auch künftig  zusammenzuarbeiten und einen gemeinsamen Geldautomaten-Standort in Rünthe zu betreiben.

So soll der Gemeinsame SB-Pavillon von Volksbank und Sparkasse in Rünthe aussehen.

„Für uns steht die sichere Bargeldversorgung unserer Kundinnen und Kunden in der Region im Vordergrund“, betonen Jürgen Eilert, Generalbevollmächtigter der Dortmunder Volksbank eG und Tobias Laaß, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Bergkamen-Bönen. Eilert erklärt weiter die Hintergründe: „Es ist für uns nicht einfach, Standorte zu finden. Vermieter und Eigentümer haben oftmals Bedenken wegen möglicher Sprengungen. Daher war es für uns naheliegend, dass wir für die reibungslose Bargeldversorgung der Menschen in Rünthe unseren Service bündeln und einen separaten
Geldautomaten-Standort errichten.“

Es konnte für die Kunden ein gut erreichbarer Standort am Nettomarkt in der Rünther Straße gefunden werden. Der gemeinsame Pavillon der Sparkasse Bergkamen-Bönen und der Volksbank Kamen-Werne wird Ende August seinen Betrieb aufnehmen.




Vier neue Auszubildende starten bei den GSW

Im Bild zu sehen von links nach rechts: Jörg Böttcher (Betriebsratsvorsitzender), Christian Vambolt, Pascal Müller, Jochen Baudrexl (Geschäftsführung), Anna Schumann, Jesper Adamek und Petra Hengst (Personalleiterin)

Start bei den GSW: Vier junge Menschen sind am 1. August mit ihrer Ausbildung bei den Gemeinschaftsstadtwerken (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen gestartet. Anna Schumann und Pascal Müller werden zu Industriekaufleuten ausgebildet. Elektroniker für Betriebstechnik wird sich am Ende der Ausbildungszeit Jesper Adamek nennen dürfen. Christian Vambolt erlernt den Beruf des Anlagenmechanikers.

„In besonderen, aber auch sehr spannenden Zeiten auf dem Energiemarkt haben sich vier junge Menschen für die Ausbildung bei den GSW entschieden. Das freut uns sehr“, sagt Personalleiterin Petra Hengst.

Die GSW bilden traditionell den eigenen Nachwuchs aus, sowohl in den technischen Berufen als auch im kaufmännischen Bereich sowie im Bäderwesen. Sie setzen auf das junge Potential und fördern die Auszubildenden in ihrem spannenden Werdegang. Nach der Ausbildung bieten die GSW Möglichkeiten zur Weiterbildung als Techniker oder Meister – auch in Vollzeit. Die hohen Qualifikationen, die die Absolventen erwerben, sind in der Regel vergleichbar mit denen eines Bachelor-Studienganges. Das heißt: Wer Karriere machen möchte, kann dies ohne Probleme auch mit einer dualen Ausbildung machen, die obendrein einen hohen Praxisbezug hat.

Insgesamt bilden die Gemeinschaftsstadtwerke GmbH Kamen, Bönen, Bergkamen aktuell 11 junge Menschen aus. Neben den genannten Ausbildungsberufen wird bei den GSW auch zur Fachkraft für den Bäderbetrieb ausgebildet. Besonders mit Blick auf den Neubau der beiden Bäder in Kamen und Bergkamen ein Ausbildungsberuf mit Zukunftsaussichten.

Für das Ausbildungsjahr 2023 werden jetzt schon Bewerbungen entgegengenommen. Interessentinnen und Interessenten finden alle Informationen zu den Ausbildungsberufen auch auf der Webseite www.gsw-kamen.de