Postfiliale in Bergkamen-Oberaden zieht zum 30. Mai 2025 um

Die Deutsche Post und das Zeitschriftengeschäft „Shanmugarajah Nithianantham“ an der Jahnstr. 90 d in Bergkamen-Oberaden ziehen zum 30. Mai 2025 in neue Geschäftsräume um. Der alte Standort an der Jahnstr. 90 d schließt am 28. Mai 2025. Der neue Standort der Postfiliale befindet sich dann ab Freitag, den 30. Mai 2025 an der Jahnstr. 30. Durch den Umzug der Postfiliale sind der Standort und der Kundenservice in Bergkamen-Oberaden auch weiter sichergestellt.

In der neuen Filiale können die Kundinnen und Kunden zum Beispiel Brief- und Paketmarken, Einschreibemarken oder Packsets kaufen. Die Annahme von Brief- und Paketsendungen sowie Auskünfte zu Produkten und Service gehören ebenso zum Angebot der neuen Filiale. Außerdem können Kundinnen und Kunden dort auch den Service „Postfiliale Direkt“ nutzen und sich Sendungen direkt an die Filiale senden lassen, um sie später dort abzuholen.

Das Postgeheimnis bleibt gewahrt. Das Team der Filiale wird hierzu genauso verpflichtet wie die Postmitarbeiter. Die Filialen im Einzelhandel haben neben den verbesserten und kundenfreundlichen Öffnungszeiten einen weiteren Vorteil: Die Kundinnen und Kunden können verschiedene Einkäufe schnell und bequem an einem Ort erledigen.

Mit der Eröffnung stehen den Kundinnen und Kunden kompetente und geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Wünschen und Fragen zu Postdienstleistungen zur Seite. Auf diese Weise wird der gewohnte Service in allen Filialen sichergestellt. Der „Kundenmonitor Deutschland“, eine Studie des unabhängigen Forschungsinstitutes ServiceBarometer AG, bescheinigt den Filialen der Deutschen Post im Einzelhandel große Zustimmung: 94,6 % der befragten Personen waren mit Qualität und Service zufrieden. Das stationäre Annahme- und Verkaufsnetz ist durch die Expansion der Packstationen auf rund 38.000 Standorte gewachsen.

Unter www.deutschepost.de/standorte werden Kundinnen und Kunden alle Standorte von Postfilialen und DHL Paketshops inklusive Öffnungszeiten anhand einer Karte aufgezeigt. Standorte von Briefkästen und deren Leerungszeiten sowie die Standorte von meist rund um die Uhr verfügbaren Packstationen und Poststationen sind dort ebenfalls zu ermitteln.




DHL eröffnet Solarbetriebene App-gesteuerte Packstation an der Jahnstraße 90

Foto: Deutsche Post / Marco Stepniak

DHL hat eine neue Packstation an der Jahnstr. 90 in Bergkamen-Oberaden in Betrieb genommen. Die Kapazität des neuen, solarbetriebenen Automaten umfasst 66 Fächer. Kundinnen und Kunden können dort ab sofort rund um die Uhr ihre Pakete abholen und vorfrankierte Sendungen verschicken. Die App-gesteuerte Packstation kommt dabei ohne Bildschirm aus. Für die Nutzung benötigen Kundinnen und Kunden lediglich die kostenlose Post & DHL App.

Mit der Nutzung der Packstationen können sie aktiv zum klimaneutralen Paketversand beitragen. Diesen gewährleisten Deutsche Post und DHL mit dem Programm GoGreen (dank Kompensationen entstehender Emissionen durch Investitionen in weltweite Klimaschutzprojekte) für alle nationalen und internationalen Briefe sowie zusätzlich für alle Päckchen und Pakete von privaten Kundinnen und Kunden.

Die Nutzung des kostenlosen Services Packstation trägt zur Reduzierung von CO2-Emissionen sowie des Verkehrs innerhalb von Städten bei. Im Vergleich zu einer Haustür-Zustellung werden bei einer Packstationssendung bei der Auslieferung im Durchschnitt 30 Prozent CO2 eingespart. Denn die Zustellerinnen und Zusteller können pro Stopp an der Packstation mehrere Dutzend Pakete abliefern und abholen. Für die Be- und Entladung der Packstationen stehen bundesweit unter anderem bereits mehr als 35.000 Elektro-Fahrzeuge zur Verfügung.

Der Fokus von Deutsche Post und DHL liegt vermehrt in der Umsetzung nachhaltiger Citykonzepte: Die Packstationen befinden sich in der Regel an zentralen Orten des täglichen Lebens, wie zum Beispiel an Supermärkten, Tankstellen oder auf Firmengeländen. Ebenso spielen Wohnungsbaugesellschaften als Standortgeber in Wohngebieten eine bedeutende Rolle. Auch der Öffentliche Personennahverkehr und bundesweite Bahnhöfe als zentrale Drehscheiben mitten in der Stadt stehen im Vordergrund. Im Rahmen einer Kooperation mit der Deutschen Bahn baut DHL Packstationen auch an Bahnhöfen auf. „Die DHL Packstation ist ein Kernelement bei der Umsetzung einer nachhaltigen Logistik“, sagt Holger Bartels, Leiter des Multikanalvertriebs Post & Paket Deutschland von DHL Group.

Die App-gesteuerte Packstation benötigt kein Display, da die Kundin oder der Kunde sie ausschließlich mit seinem Smartphone bedient. „Wir haben die App-gesteuerten Packstationen intensiv getestet. Die Rückmeldungen der Kundinnen und Kunden sind sehr positiv und es hat sich gezeigt, dass die allermeisten Packstationskunden mit der Nutzung von Apps auf ihrem Smartphone bestens vertraut sind. Ein Großteil der App-gesteuerten Packstationen – so wie diese – ist mit Solarzellen auf dem Dach ausgestattet, sodass sich der neue Packstationstyp mit regenerativen Energien komplett selbst versorgen kann. „Da wir keine externe Stromquelle mehr benötigen, können wir die DHL Packstation jetzt auch an Orten aufstellen, wo dies vorher nicht möglich gewesen wäre. Wir werden unseren Service damit noch näher zu unseren Kundinnen und Kunden bringen“, sagt Bartels.

„Das Onlineshopping wird immer beliebter und somit werden auch unsere Packstationen immer häufiger genutzt. Unsere Kundinnen und Kunden stellen wir daher ein stetig wachsendes Netz an Packstationen zur Verfügung – und zwar an Orten, wo es für sie besonders bequem ist, weil sie keine zusätzlichen Wege haben“, so Holger Bartels. Weitere Vorteile: Die Packstation ist leicht zu bedienen und meist rund um die Uhr verfügbar. Zudem ist der Service kostenlos.

DHL hat den Packstationsservice bereits 2003 als erstes Unternehmen im deutschen Markt eingeführt. Schon heute können über 19 Millionen registrierte Kundinnen und Kunden rund 14.200 DHL Packstationen und 800 Poststationen mit insgesamt über 1,3 Millionen Fächern nutzen.  Aufgrund der hohen Kundennachfrage wird das Unternehmen die Zahl der Packstationen weiter erhöhen. Der Ausbau des Packstationsnetzes ist Teil eines mehrjährigen Digitalisierungsprogramms, das der Konzern DHL Group im März 2020 vorgestellt hat. Dabei investiert das Unternehmen in neue digitale Services und substanzielle Verbesserungen bereits bestehender Lösungen im Brief- und Paketbereich. Das Automatennetz soll bis 2030 auf rund 30.000 Automaten verdoppelt werden, einschließlich Packstationen, Poststationen und dem anbieteroffenen Format DeinFach.

Eine Anmeldung für den Packstation-Service ist unter dhl.de/packstation möglich. Für den Sendungsempfang an der App-gesteuerten Packstation benötigen Neukunden die Post & DHL App.

Unter deutschepost.de/standorte können Kundinnen und Kunden alle Standorte der Packstationen und Poststationen, aber auch der Filialen, Paketshops und Briefkästen von Deutsche Post und DHL abrufen.




Zweiter Öffentlichkeitsdialog zum geplanten Neubau eines Gaskraftwerks in Bergkamen

Die Steag Iqony Group lädt herzlich zum zweiten Öffentlichkeitsdialog zum geplanten Gaskraftwerk in Bergkamen ein, bei dem es um
die Trassenplanung für die Gasleitung zum Kraftwerk gehen wird. Der Öffentlichkeitsdialog findet am Montag, 7. April 2025, um 18 Uhr im Bürgerinformationszentrum des Kraftwerks Bergkamen, Westenhellweg 111, statt. Zentrales Thema der Veranstaltung ist die
Vorstellung des aktuellen Planungsstands des künftigen Gastrassenverlauf zur Versorgung des geplanten neuen Gaskraftwerks am Standort. Vertreterinnen und Vertreter des Projektes der Steag Iqony Group werden anwesend sein, um die Pläne vorzustellen und Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu beantworten.

Bereits im Juni 2024 hatte Iqony einen ersten Öffentlichkeitsdialog organisiert, in dessen Rahmen das Neubauprojekt für ein Gaskraftwerk auf dem Kraftwerksgelände in Bergkamen erstmalig der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Das geplante Kraftwerk ist ein wichtiger Schritt im Rahmen des Kohleausstiegs der Steag Iqony Group sowie der Energiewende in Deutschland
insgesamt und soll künftig zur Versorgungssicherheit in Zeiten beitragen, in denen erneuerbare Energien nicht in ausreichendem Maße verfügbar sind. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.




Sparkasse: Die Siegerteams des größten deutschen Börsenspiels stehen fest

Foto: Sparkasse Bergkamen-Bönen

Am 24. Januar endete das diesjährige Planspiel Börse, an dem über 100.000 Schülerinnen, Schüler, Studierende, Auszubildende und junge Erwachsene teilnahmen. In der 17-wöchigen Spielphase konnten sie traditionelle und nachhaltige Anlagestrategien erproben und ihr Börsenwissen vertiefen. Im Geschäftsgebiet der Sparkasse Bergkamen-Bönen nahmen rund 160 Personen in 42 Teams teil. Am stärksten vertreten war die Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen mit 23 Teams, gefolgt vom städtischen Gymnasium Bergkamen mit 13 Teams. Ebenso nahmen die Realschule Oberaden, das Marie Curie Gymnasium in Bönen und die Humboldt Realschule in Bönen teil.

Die Gewinnerteams

Die diesjährige Spielrunde war geprägt von einem DAX-Rekordhoch zum Jahresende. Dies führte zu hohen Gewinnen für viele Teilnehmer. Besonders Teams, die auf TESLA, Bitcoin und MARVELL setzten, erzielten mit rund 1,4 Millionen virtuellen Aufträgen einen beeindruckenden Gesamtumsatz von über 5 Milliarden Euro.

Neben der Depotgesamtwertung werden beim Planspiel Börse auch die Teams mit den nachhaltigsten Geldanlagen ausgezeichnet. In der Depotwertung steigerte sich das Siegerteam Sumsimitpo vom Städtischen Gymnasium Bergkamen erneut und erhöhte dieses Jahr das Startkapital von 50.000 Euro auf rund 59.327 Euro.

Das Team Goldene Liguschki vom Städtischen Gymnasium Bergkamen sicherte sich den ersten Platz in der Nachhaltigkeitsbewertung – ein herausragender Erfolg!

Michael Krause, Leiter des Vertriebsmanagements, zeigte sich begeistert: “Diese Ergebnisse bestätigen, wie engagiert sich unsere jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Thema Börse auseinandersetzen. Als Sparkasse ist es unser Ziel, finanzielle Bildung zu fördern und den verantwortungsvollen Umgang mit Geldanlagen zu vermitteln – für fundierte Finanzentscheidungen in der Zukunft.”

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!

Die nächste Runde des Planspiels Börse startet im Oktober 2025 – eine neue Chance für alle, ihr Finanzwissen unter Beweis zu stellen!




Steag spendet Feuerwehrfahrzeug für die Bergkamener Wehr

Fahrzeugübergabe (v.l.n.r.): Daniel Kämper, Bernd Externbrink (Stv. Leiter der Feuerwehr), Marvin Morawski, Thomas Michalik, Christian Maschewski, Christine Busch (Erste Beigeordnete), Melina Stief, Kai Schulze, Dirk Kemke (Leiter der Feuerwehr), Bürgermeister Bernd Schäfer, Torsten Koch (Kraftwerksleiter), Gregor Kowalski (Leiter Beschaffungsmanagement Steag), Dirk Jürgens (Stv. Leiter der Feuerwehr), Wolfgang Sprötge (Leiter der Betriebsfeuerwehr Steag).

Ein Feuerwehrfahrzeug, das bisher in Diensten der SteagBetriebsfeuerwehr an den Kraftwerksstandorten Lünen und Bergkamen stand, kommt künftig bei der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen zum Einsatz: Vertreter des Unternehmens übergaben das Fahrzeug jüngst an Bergkamens Bürgermeister Bernd Schäfer und Feuerwehrleiter Dirk Kemke sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Bergkamen.

Das Fahrzeug war ursprünglich bei der Betriebsfeuerwehr der Steag im Kraftwerk Lünen eingesetzt. „Nach der Stilllegung des Standorts kam das Fahrzeug an den Standort Bergkamen“, erläutert Gregor Kowalski, Leiter Beschaffungsmanagement für die Kraftwerke der STEAG Power GmbH, die Geschichte des Fahrzeugs: „Da jedoch unsere betriebseigene Feuerwehr hier am Standort ein weiteres Einsatzfahrzeug dieser Größe nicht benötigt, haben wir uns entschlossen, dieses Fahrzeug der Bergkamener Feuerwehr zur Verfügung zu stellen.“

Umfangreiche technische Ausstattung
Bei den nun übergebenen Fahrzeug handelt es sich im ein sogenanntes Löschgruppenfahrzeug (LF) mit Platz für bis zu sechs Feuerwehrmänner und -frauen inklusive entsprechender Ausstattung. Dazu gehören u.a. ein 1.000 Liter fassender Wassertank, Stromerzeuger, Kompressor, Flutlichtanlage, Ventilatoren zurGebäudebelüftung und zahlreiche weitere technischen Gerätschaften bis hin zu Handsprechfunkgeräten, Warnwesten und Wagenheber. Ein weiteres Fahrzeug aus dem Bestand der vormaligen SteagBetriebsfeuerwehr im Kraftwerk Lünen war bereits vor etwa anderthalb Jahren an die Freiwillige Feuerwehr in Selm gespendet worden.

Dank der Stadt Bergkamen
Für die Stadt Bergkamen nahm Bürgermeister Bernd Schäfer symbolisch die Fahrzeugschlüssel entgegen: „Für die Spende der Steag sagen ich im Namen der Stadt, unserer Feuerwehrfrauen und-männer sowie aller Bürgerinnen und Bürger herzlichen Dank, denn sie verbessert die ohnehin gute Ausstattung unserer Feuerwehr noch einmal spürbar: Mit dem neuen Fahrzeug sind unsere Rettungskräfte noch flexibler in der Lage, auf unterschiedlichste Einsatzlagen zu reagieren – zum Wohle der Sicherheit aller Menschen in
Bergkamen.“

Für die Steag ist die Spende im besten Sinne eine Selbstverständlichkeit: „Wir pflegen als Unternehmen mit Stadt und Kreis seit Jahren und Jahrzehnten ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis und mit den Einsatzkräften der Feuerwehr sind wir regelmäßig im engen Austausch. Insofern war es für uns eine naheliegende Entscheidung, das für uns überzählige Fahrzeug der örtlichen Feuerwehr zu spenden und sie so in ihrer Arbeit zu unterstützen“, so Torsten Koch, Kraftwerksleiter der Steag in Bergkamen.




Kranzniederlegung am Ehrenmal: Grubenunglück auf Grimberg 3/4 am 20. Februar 1946 forderte 405 Todesopfer

Gedenkfeier am 79 Jahrestag des großen Grubenunglücks auf der Schachtanlage Grimberg 3/4 in Weddinghofen.

Zum 79. Jahrestag des großen Grubenunglücks auf der Schachtanlage Grimberg 3/4 am 20. Februar 1946 mit 405 Todesopfern hatten der Knappenverein und die IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen zu einer Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung am Ehrenmal auf dem Waldfriedhof eingeladen.

Eine Gedenkrede hielt am Donnerstagmorgen am Ehrenmal nicht nur Bürgermeister Bernd Schäfer, sondern diesmal auch Oliver Kaczmarek. Er sei selbst Sohn einer Bergarbeiterfamilie, erklärte der SPD-Bundestagsabgeordnete nach der Kranzniederlegung. Er forderte dazu auf, obwohl es in Deutschland längst kein förderndes Steinkohlenbergwerk gebe, die Erinnerung an den Bergbau und hier an das schwerste Grubenunglück in Deutschland wach zu halten.

Als Vorbereitung für seine Rede hatte Kaczmarek den Film über das Grubenunglück mit dem Titel „Lebendig begraben“ aus der WDR-Reihe „Heimatflimmern“ gesehen. Dazu hat er auch einen großen Teil der über 600 Kommentare gelesen. Sie zeigten, dass das Schicksal der Bergleute von Grimberg 3/4 und deren Familien auch heute noch viele Menschen beschäftigt, sagte der Bundestagsabgeordnete. Die Dokumentation von Wilm Huygen rekonstruiert das tragische Unglück von 1946 und zeichnet die Spuren nach, die der „Mythos Grimberg“ bis heute bei den Menschen und in der Stadt hinterlassen hat. Mithilfe von Zeitzeugen, Experten und umfangreichem Archivmaterial wird deutlich, wie es zu der Katastrophe kommen konnte. Dieser Film kann auf dem YouTube-Kanal des WDR aufgerufen werden:

Es gab admals kaum eine Familie in den damaligen Gemeinden Weddinghofen und Bergkamen, die nicht von diesem Unglück betroffen gewesen war. Kurz nach 12 Uhr am 20. Februar 1946 erschütterte eine gewaltige Explosion im Bergwerk Grimberg 3/4 die Gemeinden. Die Wucht der Explosion war so gewaltig, dass über Tage die Schachthalle einstürzte. Eine 300 Meter hohe Stichflamme schlug aus dem Schacht. Die Bunkeranlagen und Seilfahrtaufgänge wurden zerfetzt, das Strebengerüst beschädigt und die Schachteinbauten mit den Fördereinrichtungen völlig zerstört. Der Seilfahrtkorb jagte in den Turm und wurde auf ein Drittel seiner ursprünglichen Höhe zusammengestaucht. Tag und Nacht waren Grubenwehren aus dem gesamten östlichen Ruhrgebiet im Einsatz, um Überlebende zu bergen. Drei Tage dauerten die dramatischen Rettungsaktionen, die bis zur Unerträglichkeit durch ungeheuren Wetterzug und die in den Schacht herabstürzenden kalten Wassermassen erschwert wurden. Nach zwei Nachexplosionen am 21. und 22. Februar 1946 breiteten sich in der Grube die Brände weiter aus.

Drei Tage nach der Katastrophe wurden acht Überlebende gerettet

Wartende Menschen vor der Unglückszeche Grimberg 3/4.

Als die Rettungstrupps am Abend des dritten Tages aufgeben wollten, fanden sie schließlich weitere acht Überlebende. In der Nacht zum 24. Februar wurden sie über den Schacht Grillo in Kamen zu Tage gebracht. Zu den Todesopfern zählten auch drei Offiziere der britischen North German Coal Control (NGCC). Die Söhne englischer Bergwerksbesitzer interessierten sich damals für einen modernen Kohlehobel, der auf Grimberg 3/4 eingesetzt wurde.

Regierungspräsident Fritz Fries setzte sich in seiner Rede während der Trauerfeier am 3. März für Verbesserungen der Sicherheit im Bergbau ein: „In den vergangenen zwölf Jahren ist leider auf diesem Gebiete nicht alles Notwendige geschehen. Der Raubbau des Nazisystems im Bergbau bedingte schwere Versäumnisse in den Sicherheitsmaßnahmen. Aber auch in den vergangenen Monaten hätte man schneller an die Korrigierung der Unterlassungen in den notwendigen Sicherheitsmaßnahmen gehen können.“ Berghauptmann Nolte vom Oberbergamt Dortmund forderte die Klärung der Ursache des Unglücks. Er versprach, die Verantwortlichen streng zur Rechenschaft zu ziehen.

Mahnmal erinnert an 405 Tote

Mahnmal für die Opfer des Grubenunglücks.

Genau sechs Jahre nach dem Unglück wurde am 20. Februar 1952 auf dem damaligen neuen Kommunalfriedhof in Weddinghofen (heute der Waldfriedhof am Südhang) das neun Meter hohe Mahn- und Ehrenmal eingeweiht. Der dreieckige Turm zeigt vorn links einen Bergmann, der sich auf einer Hacke stützt, und vorn rechts eine Bergmannsfrau, die tröstend ihr Kind hält. Auf der dem Wald zugewandten Rückseite sind die Namen aller Todesopfer eingemeißelt worden. Das Denkmal versinnbildlicht den Schachtturm, durch den die Bergleute eines Tages einfuhren und durch ein verheerendes Unglück überrascht wurden. Am Fuß des Turms befindet sich ein Sarkophag mit den Symbolen des Bergmannberufs „Schlägel und Eisen” mit aufgelegtem Lorbeer.

Die Ursache der verheerenden Katastrophe ist bis heute nicht restlos geklärt. Immer noch kursieren Gerüchte über Sabotage. Der Betriebsrat von Kuckuck, wie die Schachtanlage Grimberg 3/4 im Volksmund genannt wird, setzte eine Belohnung von 1000 Reichsmark für die endgültige Klärung des Unglücks aus. Als sicher anzusehen ist jedenfalls, dass eine Schlagwetterexplosion eine Kohlenstaubexplosion nach sich zog.

 

Die wirtschaftliche Lage der Hinterbliebenen war denkbar schlecht. Zwar setzte direkt nach Bekanntwerden der Katastrophe eine Spendenflut aus ganz Deutschland ein, doch sowohl die Verteilung der Gelder als auch der Umfang der Unterstützung wurden damals von den Hinterbliebenen kritisiert. Auch die Sonderzuwendung der Zechenverwaltung von 200 Reichsmark und der Verzicht der Zeche auf das Sterbegeld der Ruhrknappschaft in Höhe von 150 RM zugunsten der Angehörigen konnten die Not nicht wesentlich lindern.

Deutlich wird die Kritik an der Unterstützung der Hinterbliebenen in dem Rechenschaftsbericht von Valentin Schürhoff, dem Vorsitzenden des Kuratoriums der Grimberg-Spende, vom 30. August 1949. Valentin Schürhoff war bereits vor der NS-Zeit Betriebsrat auf Monopol sowie SPD-Fraktionsvorsitzender im Kamener Stadtrat. Nach Kriegsende ernannte ihn die britische Militärregierung im Mai 1945 zum Beigeordneten (stellv. Bürgermeister) der Stadt Kamen.

Das Kuratorium der Grimberg-Spende wurde vom damaligen Landesarbeitsminister Halbfeld auf Anregung der Gewerkschaft eingesetzt und hatte alleinige Vollmacht über die Spendengelder. Insgesamt waren 2,8 Millionen Reichsmark zusammengekommen. Bis zur Währungsreform wurde an die Hinterbliebenen die Hälfte der Spendengelder ausgezahlt: Jede der etwa 300 Witwen erhielt 3000 und jedes Kind 600 Reichsmark. Doch durch die Währungsreform blieben von der zweiten Hälfte nur noch zehn Prozent, 140 000 Mark, übrig, die wiederum, so Valentin Schürhoff, zur Hälfte blockiert waren.

Da eine weitere allgemeine Unterstützung den Kuratoriumsmitgliedern mit den begrenzten Mitteln nicht mehr möglich schien, beschlossen sie im Oktober 1948, die Beträge, die für das Studium der Kinder vorgesehen waren, sicherzustellen. An alle Schulabgänger sollten 100 Mark zur Anschaffung von Berufskleidung und an alle Frauen mit vier oder mehr Kindern 15 Mark für Einkellerungskartoffeln gezahlt werden. Gerade der letzte Punkt stieß auf Kritik. Viele Witwen forderten die gleiche Unterstützung. Doch da die Rentenzahlung nur die ersten drei Kinder mitberücksichtigte, entschloss sich das Kuratorium die schlechter gestellten Familien mit vier und mehr Kindern besonders zu unterstützen.

Währungsreform ließ Spendensumme schrumpfen

Auch die Bemühungen Valentin Schürhoffs bei den amerikanischen und britischen Offizieren, die 1,4 Millionen Reichsmark im Sinne der Hinterbliebenen nur auf 30 Prozent abzuwerten, blieben erfolglos. Am 6. September 1949 legte das Kuratorium den Witwen im Bergkamener Kino „Schauburg“ an der Bambergstraße Rechenschaft ab. Gegen zwei Kuratoriumsmitglieder sollen sogar gegen Ende des Jahres 1946 gerichtliche Schritte wegen Schludereien bei der Verteilung eingeleitet worden sein. Eindeutige Quellen, die diese Vorwürfe belegen könnten, sind allerdings nicht bekannt.

Lediglich 64 Grimberg-Kumpel konnten trotz des unermüdlichen Einsatzes zahlreicher Grubenwehren lebend geborgen werden. Eine effektivere Rettungsaktion, und das war eine bittere Lehre des Grubenunglücks, verhinderte die schlechte technische Ausrüstung der Grubenwehrmänner. So ließ es der begrenzte Aktionsradius der Beatmungsgeräte nicht zu, dass die Rettungskräfte bis zur 2. Sohle vordringen konnten. Dort lag der Ausgangspunkt des Unglücks. Als Konsequenz aus dem Bergkamener Grubenunglück und den deutlichen Versäumnissen im „Dritten Reich“ und der anschließenden Besatzungszeit wurde die Entwicklungen im Sicherheitsbereich sowohl für die Grubenwehr als auch für den einzelnen Bergmann energisch vorangetrieben.




Spatenstich erfolgt: Neues Lager für pharmazeutische Wirkstoffproduktion am Bayer-Standort Bergkamen

Beim Spatenstich für das neue Kombinierte Lager Bergkamen: Markus Voss (DHL Supply Chain), Thomas Wessa (Bayer), Bernd Schäfer (Bürgermeister Stadt Bergkamen) und Achim Schuster (Goldbeck; v.l.n.r.).. Foto: Bayer AG

Der Spatenstich ist heute erfolgt: Bayer lässt am Standort Bergkamen ein mit moderner Technik ausgestattetes und klimaneutral betriebenes Lager für die Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe bauen. Das eine Fläche von drei Fußballfeldern umfassende „Kombinierte Lager Bergkamen“ soll im ersten Quartal 2026 in Betrieb gehen und wird neben dem Standort Bergkamen ebenfalls vom Bayer-Standort Wuppertal genutzt werden.

„Unser neues Lager ist eine wichtige Investition in die Zukunft des Standorts“, sagt Thomas Wessa, Leiter Supply Center Bergkamen. „Durch die gemeinsame Nutzung mit unserem Partner-Standort Wuppertal haben wir eine effiziente Lösung für unser Produktionsnetzwerk gewählt.“

„Der Bau dieses hochmodernen Lagers ist ein starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Bergkamen. Innovation, Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Stärke gehen hier Hand in Hand“, betont Bernd Schäfer, Bürgermeister der Stadt Bergkamen.

Moderne Logistiktechnik und Nachhaltigkeit

Auf einer Fläche von rund 15.100 Quadratmetern sollen auf fast 25.000 Paletten feste und flüssige Rohstoffe gelagert werden, welche die Standorte Bergkamen und Wuppertal für die jeweilige Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe benötigen. Zudem werden für die Bergkamener Produktion dort ebenfalls Zwischenprodukte und die Wirkstoffe selbst gelagert werden, für die besondere behördliche Anforderungen gelten.

Für die Errichtung des neuen Lagers arbeitet Bayer mit DHL Supply Chain, einem Unternehmensbereich der DHL Group und dem weltweit führenden Kontraktlogistikdienstleister, zusammen. Im Rahmen eines Leasing-Modells wird Bayer das Lager nach dessen Fertigstellung mit eigenen Mitarbeitenden betreiben. Den Bau wird Goldbeck, eines der führenden Bau- und Dienstleistungsunternehmen Europas, vornehmen.

Moderne Logistiktechnik wie automatische Shuttle-Regale und teil-autonome Flurförderzeuge werden ein effizientes und sicheres Arbeiten ermöglichen.

Das Expertenteam von DHL Supply Chain, die Real Estate Solutions, hat das neue Lager unter Nachhaltigkeitskriterien entwickelt, welche die Anforderungen für nachhaltiges Bauen erfüllen.

„Der Klimawandel verlangt von uns allen, flexibel und innovativ zu sein. Bei DHL Supply Chain sind wir uns dieser Herausforderung bewusst und setzen auch bei unseren eigenen Immobilien-Entwicklungen alles daran, nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll sind“, erläutert Markus Voss, Globaler Chief Development Officer der DHL Supply Chain.

Das Lager wird klimaneutral betrieben werden. Hierfür wird auf dem Dach eine Photovoltaik-Anlage installiert werden, welche den Strom für das Heizen und Kühlen des Gebäudes mittels Wärmepumpen liefert. In den sonnenarmen Zeiten wird extern bezogener, grüner Strom eingesetzt werden.

Der Bayer-Industriepark Bergkamen

Der Standort von Bayer in Bergkamen ist ein Industriepark für die chemisch-pharmazeutische Produktion. Er ist der größte Produktionsstandort von Bayer für pharmazeutische Wirkstoffe. Im Supply Center Bergkamen, zu dem auch ein Mikronisierbetrieb in Berlin, in dem die Wirkstoffe zermahlen und aufbereitet werden, gehört, sowie den Bereichen der Infrastruktur-Dienstleistungen und des Standortmanagements sind insgesamt circa 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Bayer ist der größte Arbeitgeber und eines der Unternehmen mit der höchsten Ausbildungsquote in der Region.

Weltweit bekannt und führend ist der Standort seit mehr als sechs Jahrzehnten für die Herstellung von hormonellen Wirkstoffen für Produkte der Empfängnisverhütung und der Frauengesundheit sowie für die Produktion von Kontrastmitteln. Das erste Kontrastmittel der Welt für die Magnetresonanztomografie wurde 1988 in Bergkamen produziert. Im Jahr 2023 investierte das Unternehmen rund 50 Millionen Euro in den Standort Bergkamen.

Im Bayer-Industriepark Bergkamen produziert zudem die Lanxess Organometallics GmbH mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedene metallorganische Verbindungen. Sie ermöglichen die gezielte Herstellung von Kunststoffen, Feinchemikalien und Pharmaka. Zudem sind sie essentiell bei der Herstellung von Halbleitern und Photovoltaik-Modulen sowie bei Anti-Korrosionsbeschichtungen im Automobilbau und bei der Beschichtung von Glas.

Ebenfalls ansässig ist die Huntsman Advanced Materials (Deutschland) GmbH. Rund 65 Mitarbeitende stellen Härter für Epoxidharze, Druckfarbenharze und Schmelzklebstoffe her. Diese finden in den Bereichen Transport, Flugzeug- und Automobilbau, Energieerzeugung, Elektronik sowie Korrosions- und Bautenschutz Anwendung.




VHS Bergkamen kurzfristig mit neuem Kursangebot: Bitcoin und Blockchain für Anfänger

Wer sich schon immer gefragt hat, was hinter Bitcoin und der Blockchain-Technologie steckt, erhält jetzt die Gelegenheit, sich in einem verständlichen und praxisorientierten Online-Kurs Wissen anzueignen. Der Kurs „Bitcoin und Blockchain für Anfänger“ richtet sich an alle, die Interesse an digitalen Währungen haben – Vorkenntnisse sind dabei nicht erforderlich. Ob technisches, historisches oder wirtschaftliches Interesse – alle Fragen rund um das Thema Bitcoin werden hier beantwortet.

Kursinhalte und Highlights

An zwei spannenden Abenden tauchen die Teilnehmer in die Welt von Bitcoin und Blockchain ein: Am ersten Abend geht es um die Einführung in digitale Währungen und Geld. Dabei werden folgende Themen behandelt:

  • Der historische Hintergrund von Geld und seine Eigenschaften
  • Die Problemstellung bei der Erzeugung digitaler Knappheit
  • Die Entstehungsgeschichte von Bitcoin und der historische Kontext
  • Die Eigenschaften von Bitcoin und die gängigen Mythen
  • Ein Vergleich der Eigenschaften von Bitcoin und anderen Altcoins
  • Die gesellschaftlichen und ökologischen Implikationen der digitalen Währungen
  • Ein Rückblick auf die Kursentwicklung und das Risiko eines Totalverlusts

Der zweite Abend widmet sich dem sicheren Umgang mit Bitcoin:

  • Erwerbsmöglichkeiten: Börsen, Broker, ETPs und Direkterwerb
  • Funktionsweise einer Bitcoin-Transaktion
  • Zugriffskontrolle und Verwahrmöglichkeiten für Kryptowährungen
  • Exkurs: Das Lightning-Netzwerk – eine schnelle Lösung für Bitcoin-Transaktionen

Der Kurs richtet sich an alle, die neugierig auf die digitale Währungswelt sind und mehr über Bitcoin, Blockchain und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft erfahren möchten. Ob als Hobby, zur Weiterbildung oder zur Erweiterung des eigenen Verständnisses – dieser Kurs ist für Einsteiger bestens geeignet.

Kursleitung

Der Kurs wird von einem erfahrenen Experten im Bereich Kryptowährungen Dr. Simon Morgenthaler geleitet, der sowohl die technische als auch die wirtschaftliche Perspektive verständlich vermitteln kann.

Der Kurs beginnt am 5.02. um 18.00 bis 20.30 Uhr statt und wird online angeboten. Die Teilnahmegebühr beträgt 33 Euro. Anmeldungen sind ab sofort unter www.vhs.bergkamen.de möglich.

 




Iqony startet artenschutzrechtliche Kartierung und ergänzende Vermessungsarbeiten für Gasanschlussleitung

Untersuchungsraum. Grafik: Iqony GmbH

Im Rahmen der Planungsarbeiten für eine künftige Gasanschlussleitung des Kraftwerksstandorts Bergkamen-Heil beginnen im Auftrag
des Essener Energieunternehmens Iqony noch im Januar 2025 Arbeiten zur artenschutzrechtlichen Kartierung jenes Gebiets, das für die künftige Trassenführung ausersehen ist. Eine endgültige Detailplanung erfolgt dann zu einem späteren Zeitpunkt auf Grundlage der nun erhobenen Daten.

Vor Weihnachten hatte Iqony angekündigt, zu Vermessungszwecken zunächst eine Drohnenbefliegung des Gebiets vornehmen zu lassen. Die nun beginnende und von einem auf derlei Untersuchungen spezialisierten Ingenieurbüro vorgenommene artenschutzrechtliche Kartierung ist der nächste Schritt auf dem Weg zur Erarbeitung einer finalen Trassenplanung. Die Arbeiten für die Erstellung der artenschutzrechtlichen Kartierung werden voraussichtlich bis Frühjahr 2026 andauern, um Erkenntnisse über alle Vegetationsperioden hinweg zu gewinnen.

„Die auf diese Weise gewonnenen Ergebnisse fließen anschließend in die weitere Trassenplanung ein. Insofern ist die artenschutzrechtliche Kartierung eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die spätere Trassenplanung so umweltverträglich wie möglich erfolgen kann“, erläutert Dr. Jens Reich, bei Iqony Gesamtprojektleiter für das geplante neue und perspektivisch dank Wasserstoffeinsatzes klimaneutrale Gaskraftwerk am Standort Bergkamen.

Weitere Vermessungsarbeiten und Bodenuntersuchungen
Parallel zur artenschutzrechtlichen Kartierung führt ein weiterer Ingenieurdienstleister ergänzende Vermessungsarbeiten sowie Bodenuntersuchungen durch: „Die Vermessungsarbeiten ergänzen die Ergebnisse der Drohnenbefliegung. Dies muss insbesondere dort erfolgen, wo eine Drohnenbefliegung nicht uneingeschränkt möglich war, z.B. im Umfeld von Hochspannungsmasten oder in Bereichen, wo ganzjährig begrünter Pflanzenwuchs hinreichenden Einblick aus der Luft nicht zulässt“, erläutert Jens Reich. Auch hier und bei den ergänzenden Bodenuntersuchungen geht es um die Gewinnung weiterer Erkenntnisse für die weitere Detailplanung der Gasanschlussleitung und deren Verlauf.

Ortsübliche Information in den Amtsblättern
Das im Rahmen der Untersuchungen betrachtete Gebiet erstreckt sich auf die Städte Bergkamen und Werne. In den Amtsblättern beider Städte hat Iqony bereits eine entsprechende ortsübliche Detailbekanntmachung veranlasst.In der Unterlage sind u.a. die konkreten Gemarkungen und Flure bezeichnet, die ganz oder zumindest anteilig in das Untersuchungsgebiet fallen.

Klimaneutrales Kraftwerk braucht einen Leitungsanschluss
Planung und Bau der Gasanschlussleitung für den Kraftwerksstandort Bergkamen-Heil sind notwendige Voraussetzungen für den Bau des geplanten neuen Gaskraftwerks der Iqony. Dieses soll – abhängig von der noch ausstehenden politischen Ausgestaltung der gesetzlichen
Rahmenbedingungen für einen Kraftwerksneubau – künftig regelbare und zugleich klimaneutrale Erzeugungsleistung immer dann bereitstellen, wenn die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien die Bedarfe nicht decken kann.




Vorschulkinder der Sprösslinge besichtigen Sparkasse und schmücken Weihnachtsbaum

Da hat so mancher Kunde sich mitgefreut, als 21 Kinder der Städtischen Kindertageseinrichtung „Sprösslinge“ in die Sparkassenhauptstelle kamen, um mit selbstgebasteltem Christbaumschmuck den noch kahlen Tannenbaum weihnachtlich zu verschönern. Außerdem durften sie sich die Sparkasse unter der Führung von Sparkassenmitarbeiterin Regine Hoffmann genauer anschauen: Sie bekamen u.a. den 140 Jahre alten Tresor aus den Anfängen der Sparkasse zu sehen und erhielten daraus sogar eine „Barauszahlung“ in Form von „Goldtalern“.




REWE Littau feiert Wiedereröffnung: Neues Einkaufserlebnis in Bergkamen

V. l.: Ugur Bayoglu (stellv. Marktleiter), Tochter Annika Littau, Ehefrau Mechthild Littau und Kaufmann Rainer Littau.

Das Warten hat sich gelohnt: Am Donnerstag, den 05. Dezember 2024, öffnete der modernisierte REWE-Markt Am Roggenkamp 3-5 in Bergkamen wieder seine Türen. Der offen gestaltete Eingangsbereich lässt den Blick über den gesamten renovierten Markt schweifen und lädt die Kunden ein, viele neue Produkte zu entdecken. Kaufmann Rainer Littau, der den Markt seit 2005 führt, und sein jetzt 75-köpfiges Team – zwölf Mitarbeitende wurden neu eingestellt – sind sich sicher: „Die Kunden werden vom neuen Einkaufsgefühl begeistert sein.“
Der Markt präsentiert sich jetzt heller und noch kundenfreundlicher. Auf der rund 1.750 Quadratmeter großen Verkaufsfläche, vorher waren es nur 1.425, wurden neue Akzente gesetzt. Das Sortiment wurde auf 25.000 Artikel erweitert und umfasst neben Markenprodukten auch Artikel der Qualitätsmarke REWE Beste Wahl, der preisgünstigen Marke ja!, der Premium-Marke REWE Feine Welt sowie Bioprodukte von REWE Bio.

Regional, vielfältig und nachhaltig
Sofort beim Eintritt in den Frischebereich mit dem umfassenden Obst- und Gemüsesortiment wird klar, auf was es dem Marktleiter ankommt: Frische, Vielfalt, Regionalität und Nachhaltigkeit. Die war auch bei den Renovierungsarbeiten ein wichtiger Faktor. So wurde beim Umbau auch an die Zukunft gedacht, um Licht, Energie und Wasser zu sparen. Die Verkaufsfläche wird je nach Tageszeit mit natürlichem Licht beleuchtet. Energiesparende LEDs erhellen den Markt nach Bedarf. Die Komplettverglasung der Kühltechnik spart Energie. Wärme, die beim Kühlen entsteht, wird für die Beheizung der Räume genutzt. Zertifizierter Grünstrom, also Strom aus Wasserkraft, Wind und Biomasse, stellt die Energieversorgung des Marktes sicher.

Schwerpunkt Regionalität
Quer durchs Sortiment werden 200 Artikel und Spezialitäten aus der Region angeboten. Dieser erkennt der Kunde schnell am NRW-Heimatlogo. Wer Wert auf eine garantiert ökologische Herkunft der Lebensmittel legt, findet im neuen REWE-Markt eine umfangreiche Auswahl von über 1500 Bio-Artikeln.

Darf’s noch etwas mehr sein?
Beim Umbau wurde die Metzgereiabteilung deutlich vergrößert. Entsprechend vielfältig ist ab sofort die Auswahl. Geschulte Mitarbeitende bieten nicht nur Fleisch-, Käse- und Wurstspezialitäten an, sondern auch frischen Fisch. Sie beraten kompetent bei der Auswahl. Für den schnellen Hunger zwischendurch bietet der neue REWE Littau heiße Snacks am hauseigenen REWE-Grill an. Ob Frikadelle im Brötchen oder verzehrfertige Salate, hier wird jeder fündig. Wer seinen Einkauf in Ruhe abschließen möchte, kann dies in der Vorkassenzone bei der Bäckerei Beckmann aus Dortmund tun. Der regionale Bäcker bietet Montag bis Samstag zwischen 6 und 21 Uhr und sonntags zwischen 7 und 14 Uhr Backwaren und Snacks in gemütlicher Atmosphäre mit Sitzgelegenheiten an. Nach dem Einkauf ist der PKW, wie zuvor, auf einem der Einstellplätze vor dem Markt schnell erreichbar.
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