Ausbildungsstart bei LANXESS: Ab sofort sind Bewerbungen für 2027 möglich

Bei LANXESS beginnt heute für 123 junge Menschen der Ernst des Berufslebens. An acht deutschen Standorten des Spezialchemie-Konzerns starten sie eine Ausbildung oder ein duales Studium. Die größte Gruppe stellen die künftigen Chemikantinnen und Chemikanten: 79 der neuen Nachwuchskräfte erlernen diesen Beruf. Allein in Leverkusen fangen 80 junge Menschen an, in Krefeld-Uerdingen sind es 24, in Dormagen sechs. Weitere Auszubildende beginnen in Bitterfeld, Mannheim, Bergkamen, Köln und Brunsbüttel.

„Wir bilden aus, weil wir die Fachkräfte von morgen selbst brauchen. Jede Anlage und jeder Kundenauftrag hängt an Menschen, die ihr Handwerk beherrschen“, sagt André Hoderlein, Personalleiter von LANXESS in Deutschland. „Deshalb hat die Ausbildung in unserer Personalstrategie einen festen Platz.“

Für den Jahrgang 2026 gingen rund 5.000 Bewerbungen bei LANXESS ein. Insgesamt lernen ab heute über 520 junge Menschen im Unternehmen. Die Ausbildungsquote liegt damit bei 6,5 Prozent und übertrifft den Branchendurchschnitt.

Vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur

Einen bestimmten Schulabschluss verlangt LANXESS nicht. Entscheidend sind Interesse an Technik, Naturwissenschaft oder kaufmännischen Abläufen sowie die Bereitschaft, Neues zu lernen. 91 der neuen Nachwuchskräfte erlernen einen naturwissenschaftlichen Beruf – neben den Chemikanten zwölf Chemielaborantinnen und Chemielaboranten. 22 starten in einem technischen Beruf, darunter 12 als Elektroniker für Automatisierungstechnik und zehn als Industriemechaniker. Sechs junge Menschen beginnen eine Ausbildung zur Industriekauffrau oder zum Industriekaufmann, drei ein duales Studium.

Quereinsteiger und Studienabbrecher ausdrücklich erwünscht

Auch wer sich beruflich neu orientiert, findet bei LANXESS einen Platz. „Ein Ausbildungsstart mit 25, 30 oder 35 Jahren ist bei uns kein Sonderfall“, sagt Hoderlein. „Ältere Auszubildende bringen Lebenserfahrung mit, von der die gesamte Lerngruppe profitiert.“ Wer ein Studium abgebrochen hat, bewirbt sich auf demselben Weg wie Schulabgängerinnen und Schulabgänger.

Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2027 läuft

Für den Ausbildungsstart im September 2027 nimmt LANXESS ab sofort Bewerbungen entgegen. Der Konzern besetzt dann rund 140 Plätze für Auszubildende und dual Studierende an den Standorten in Leverkusen, Krefeld-Uerdingen, Dormagen, Köln, Brunsbüttel, Bergkamen, Bitterfeld und Mannheim.

Interessierte bewerben sich online unter https://ausbildung-lanxess.de.




Bayer-Standort Bergkamen: Auszubildende starten in Berufsleben

Julian Egger, Leiter Supply Center Bergkamen (l.), Denis Panknin, Standortleiter (2.v.r.), Julia Maria Friedrich, Ausbilderin (r.), Christiaan Kuipers, Ausbilder (2.v.l.) mit Selin Gümüs und Hyusein Stoyanov, die heute ihre Ausbildung im Lehrberuf des Chemikantenam Bayer-Standort Bergkamen beginnen. Foto: Bayer AG

Neue Talente für den Bayer-Standort Bergkamen: Heute starten 38 Auszubildende am größten Produktionsstandort von Bayer für pharmazeutische Wirkstoffe ins Berufsleben.

„Wir freuen uns, dass die jungen Menschen sich für eine Ausbildung bei uns entschieden haben und begrüßen die neuen Kollegen und Kolleginnen sehr herzlich!“ sagt Denis Panknin, Standortleiter von Bayer in Bergkamen.

„Wir sind weiterhin auf junge Talente angewiesen, die sich für die Welt der pharmazeutischen Wirkstoffproduktion begeistern und die sich mit Engagement und ihren Ideen in unsere Teams einbringen,“ betont Julian Egger, der Leiter des Supply Center Bergkamen.

Die Schulabgänger und Schulabgängerinnen werden innerhalb von drei bzw. dreieinhalb Jahren in folgenden Berufen ausgebildet: Anlagenmechaniker, Chemielaborant, Chemikant, Elektroniker für Automatisierungstechnik und Fachkraft für Lagerlogistik.

Den heutigen Willkommenstag am Standort Bergkamen gestalten Auszubildende älterer Jahrgänge aktiv mit und stehen den neuen Kollegen und Kolleginnen mit Rat und Tat zur Seite.

Bewerbungen für Ausbildungsjahrgang 2027 noch möglich

Interessierte Schulabgänger können sich um einen Ausbildungsplatz mit Start im kommenden Jahr 2027 über www.ausbildung.bayer.de bewerben. Das Ausbildungsportal bietet zudem umfassende Informationen über die Ausbildungsberufe bei Bayer.




Cyberangriff auf die GSW – Personenbezogene Daten könnten betroffen sein

Nach dem Cyberangriff vom 28. Juni auf die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen gibt es neue Erkenntnisse. Demnach könnte der Datenschutzvorfall auch personenbezogene Daten betreffen. Kriminelle erlangten durch den Cyberangriff auf die IT-Systeme der GSW auch Zugriff auf Kundendaten.

Die bisherigen forensischen Untersuchungen hatten ergeben, dass keine Kundendaten betroffen sind. Neueste Erkenntnisse der ermittelnden Behörden zeigen allerdings, dass ältere Datensicherungen – aus dem Jahr 2019 und teilweise aus dem Jahr 2017 – betroffen sein könnten. Die Daten wurden für einen kurzen Zeitraum im Darknet zur Verfügung gestellt.

„Die Aufklärung des Vorfalls und unsere Verantwortung nehmen wir sehr ernst. Wir arbeiten dafür weiter intensiv und in enger Abstimmung mit den Ermittlungsbehörden und externen IT-Sicherheitsexperten zusammen. Die Aufarbeitung des Vorfalls und der Schutz der Daten unserer Kunden haben höchste Priorität“, erklärt GSW-Geschäftsführer Alexander Loipfinger. Aktuell gibt es keine Hinweise darüber, dass die betroffenen Kundendaten veröffentlicht, weitergegeben oder missbräuchlich verwendet wurden.

Nach aktuellem Kenntnisstand könnten vor allem Daten wie Personen- und Kontaktdaten (Name und Vorname, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer), Kunden- und Vertragsdaten (Tarif, Kundennummer) sowie Bankverbindungsdaten (IBAN, Kontoinhaber) betroffen sein. Die Verantwortlichen der GSW empfehlen eine erhöhte Wachsamkeit und die regelmäßige Überprüfung der Kontobewegungen. Bei Auffälligkeiten sollten Kunden direkt mit ihrer Bank Kontakt aufnehmen. Die GSW geben weitere Handlungsempfehlungen:

  • Keine sensiblen Informationen aufgrund von E-Mails, SMS oder Telefonanrufen preisgeben.
  • Niemals dieselben oder gleichlautende Passwörter für verschiedene Anwendungen / E-Mail-Dienste nutzen. Gegebenenfalls Passwörter ändern – vor allem dann, wenn diese im Zusammenhang mit dem Zugang zum Online-Kundencenter der GSW stehen.
  • Wachsam sein beim Öffnen von E-Mails: Links oder Anhänge sollten nicht geöffnet werden, wenn man den Empfänger nicht kennt oder nicht überprüfen kann.

Die GSW gehen transparent mit dem Datenschutzvorfall um und informieren ihre Kundinnen und Kunden in den nächsten Tagen mit einem persönlichen Schreiben über die Risiken und Handlungsempfehlungen. Bei Fragen können sich Kundinnen und Kunden an die GSW wenden. Die GSW bitten von telefonischen Anfragen abzusehen, da die Kundenbetreuer am Telefon keine weiteren Auskünfte zu personenbezogenen Daten geben können. Kunden richten Ihre Anfrage per E-Mail an datenschutz@gsw-kamen.de.

 




KOOPMANN erweitert Standort an der Gewerbestraße in Rünthe

So solll der neue Standort der KOOPMANN-Gruppe in Rünthe aussehen.

Die KOOPMANN Gruppe baut ihre Planungen für den neuen Standort in Bergkamen weiter aus. Nach dem Erwerb eines rund 5.500 Quadratmeter großen Grundstücks an der Gewerbestraße in Rünthe hat das Unternehmen nun weitere angrenzende Flächen mit einer Größe von rund 3.200 Quadratmetern erworben. Damit stehen KOOPMANN künftig rund 8.700 Quadratmeter für die Entwicklung des neuen Standortes zur Verfügung.

Auf dem ursprünglich erworbenen Grundstück plant das Unternehmen einen modernen Produktions- und Verwaltungskomplex, in dem die bislang auf mehrere Adressen in Kamen verteilten Aktivitäten gebündelt werden sollen. Mit dem zusätzlichen Flächenerwerb kann KOOPMANN die Standortplanung nun erweitern und langfristig ausrichten.
Auf den neu erworbenen Flächen sind unter anderem eine Parkpalette sowie eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Lkw vorgesehen. Damit sollen Stellplatz- und Verkehrsflächen effizient organisiert, Mitarbeiter-, Besucher- und Güterverkehre besser voneinander getrennt und zugleich weitere Entwicklungsmöglichkeiten für den Standort geschaffen werden.

„Mit dem zusätzlichen Flächenerwerb können wir unsere Planungen in Bergkamen sinnvoll ergänzen und den Standort langfristig weiterentwickeln. Besonders wichtig ist für uns, die notwendige Ladeinfrastruktur für den Güterverkehr von Beginn an mitzudenken und damit die Voraussetzungen für einen modernen und zukunftsfähigen Standort zu schaffen“, sagt Lothar Koopmann, Geschäftsführer der KOOPMANN Gruppe.

Auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH (WFG) bewertet die Erweiterung positiv. „Dass KOOPMANN zusätzliche Flächen erwirbt, zeigt das klare Bekenntnis des Unternehmens zum Standort Bergkamen und zum Kreis Unna“, sagt Dr. Petra Bergmann, Prokuristin bei der WFG Kreis Unna.

Für Bergkamens Wirtschaftsförderer Marvin Faulstich ist der weitere Flächenerwerb ein starkes Signal: „Die Erweiterung der Planungen zeigt, dass KOOPMANN langfristig mit dem Standort Bergkamen plant. Davon profitiert nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch unser Wirtschaftsstandort, durch Investitionen, Beschäftigung und zusätzliche Perspektiven.“

Mit dem neuen Standort will KOOPMANN auch die bislang in Kamen beschäftigten 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammenführen. Perspektivisch sollen in Bergkamen weitere Arbeitsplätze entstehen. Durch die Erweiterung hat sich das Investitionsvolumen mit nun 7 Mio. Euro fast verdoppelt.
Die KOOPMANN Gruppe wurde 1982 in Cloppenburg gegründet und beschäftigt heute rund 570 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem Schaltanlagenbau, Kabelmesstechnik, Wartung und Instandhaltung, Transformatorenservice sowie Schutz- und Leittechnik.




Drei Nachwuchskräfte gehen bei der Sparkasse Bergkamen-Bönen an den Start

Von links nach rechts, stehend: Vorstandsmitglied Jörg Jandzinsky, Dimitrij Neumüller, Laura Richter, Ausbildungsleiter Christian Pingel, Dilara Kilic, Jugend- und Auszubildendenvertretung Kamil Kachel, Tobias Laaß
von links nach rechts, sitzend: Alexander Fet, Shirin Treppe, Vivienne La Targia

Die Sparkasse Bergkamen-Bönen freut sich auch in diesem Jahr wieder neue Auszubildende begrüßen zu dürfen. Mit dem Ausbildungsstart beginnt für die drei neuen Nachwuchskräfte ein abwechslungsreicher und praxisnaher Einstieg ins Berufsleben.

„Unverändert stellt die Berufsausbildung für uns einen ganz wichtigen Punkt dar. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir jedes Jahr jungen Menschen aus unserer Region die Möglichkeit geben können, in das Berufsleben zu starten. Derzeit sind insgesamt 12 Auszubildende bei uns beschäftigt.“, führt der Vorstandsvorsitzende Tobias Laaß aus.

Während ihrer zweieinhalbjährigen Ausbildung werden die Berufseinsteiger sämtliche Abteilungen der Sparkasse durchlaufen. „Durch den regelmäßigen Wechsel zwischen den verschiedenen Bereichen, erhalten die jungen Kollegen einen umfassenden Einblick und erlangen ein breites Verständnis für die Zusammenhänge eines Kreditinstitutes.“, erläutert Vorstandsmitglied Jörg Jandzinsky. Ergänzt wird die praktische Ausbildung in der Sparkasse durch den Besuch des Blockunterrichts der Berufsschule, in der das theoretische Fachwissen vermittelt wird. Darüber hinaus können sich die Auszubildenden auf ausgewählte Seminare der Sparkassenakademie freuen.

Auch für das nächste Jahr sucht die Sparkasse Bergkamen-Bönen bereits heute nach neuen Nachwuchskräften. „Die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart im kommenden Jahr hat bereits begonnen. Wer offen auf Menschen zugeht und Freude am persönlichen Kontakt hat, kann sich gerne direkt bei uns bewerben. Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.“, so Ausbildungsleiter Christian Pingel. Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung stehen bei der Sparkasse verschiedenste Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten offen.

Bewerbungen nimmt die Sparkasse Bergkamen-Bönen unter der E-Mail-Adresse personal@spk-bergkamen-boenen.de entgegen.




Anzeichen von Sommerpause – Arbeitslosigkeit steigt auch durch viele Ausbildungsabsolventen

Im Kreis Unna gab es im Juli 16.739 arbeitslose Menschen und damit 179 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zu Juli 2025 stieg die Arbeitslosigkeit um zehn Personen (+0,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote erhöhte sich leicht auf 7,7 Prozent und lag damit exakt auf Vorjahresniveau.

„Auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna hat die Dynamik im Juli weiter zugenommen“, so Agenturchefin Sandra Pawlas. Während es bereits im Juni einen Anstieg an Arbeitslosen gegeben hätte, fiel dieser im aktuellen Monat noch einmal stärker aus: „Von den 179 zusätzlichen Arbeitslosen sind gut die Hälfte Ausbildungsabsolventen, die als junge Fachkräfte nur vorübergehend arbeitslos sein werden. Ein anderer saisonaler Effekt sind die Auswirkungen von Quartalskündigungen.“ Gleichwohl habe der Juli auch eine gute Nachricht im Gepäck: „Positiv zu bewerten ist der Anstieg an neu gemeldeten Stellen, was für einen Ferienmonat atypisch ist. Unternehmen in ganz unterschiedlichen Branchen sehen Chancen, wobei die Besetzung der Stellen etwas länger dauern kann“, so Pawlas. Die Arbeitsmarktexpertin geht davon aus, dass sich die Entwicklung im August fortsetzt und danach
in eine leichte Herbstbelebung mündet.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In drei Kommunen im Kreis Unna sank die Arbeitslosigkeit im Juli. Am deutlichsten fiel der Rückgang in Selm aus (-2,3 Prozent bzw. 22 auf 930), gefolgt von Werne (-0,9Prozent bzw. acht auf 876) und Bergkamen (-0,3 Prozent bzw. sechs Person auf 2.342). In den übrigen Kommunen stieg die Arbeitslosigkeit an. Am geringsten in Kamen (+0,1 Prozent bzw. zwei auf 1.883), Schwerte (+0,7 Prozent bzw. 13 auf 1.847), Unna (+1,2 Prozent bzw. 25 auf 2.122), Bönen (+2,1 Prozent bzw. 15 auf 729), Lünen (+2,3 Prozent bzw. 107 auf 4.856), Holzwickede (+3,8 Prozent bzw. 19 auf 519) und schließlich am deutlichsten in Fröndenberg (+5,7 bzw. 34 auf 635).




Bayer gründet Betreibergesellschaft für Standort Bergkamen: Ziel ist ein Pharma- und Chemiepark

Der Bayer-Standort Bergkamen. Foto: Bayer AG

Bayer wird für den Standort Bergkamen eine eigenständige Betreibergesellschaft gründen. Sie soll im Laufe des Jahres 2027 starten und wird eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Bayer AG sein.

„Mit dieser strategischen Entscheidung erhält die neu zu gründende Gesellschaft die Bereiche Infrastruktur und Standortdienstleistungen als ihr Kerngeschäft. Darauf kann sie ihren kompletten Fokus lenken und unternehmerisch handeln”, sagt Dr. Holger Weintritt, Leiter Product Supply der Bayer-Division Pharmaceuticals.

Die Leitung der neuen Betreibergesellschaft soll Denis Panknin, derzeit Standortleiter von Bayer in Bergkamen, übernehmen. “Ich freue mich bereits heute auf die neue Aufgabe. Unsere Mitarbeitenden, die zukünftig das Team der neuen Gesellschaft bilden werden, bringen großes Know-how und Engagement ein und werden mit einer effizienten Arbeitsweise eine hochwertige Infrastruktur und Dienstleistungen für Bayer und die weiteren, am Standort ansässigen Unternehmen bereitstellen”, sagt er.

Neben Bayer sind gegenwärtig die Unternehmen Lanxess und Huntsman am Bergkamener Standort tätig. Auf dem Bayer-Werksgelände stehen zudem freie Flächen zur Verfügung, die zur Ansiedlung weiterer Unternehmen genutzt werden können, für welche die neue Betreibergesellschaft zukünftig ebenfalls die Infrastruktur und Standortdienstleistungen zur Verfügung stellen könnte. Bayer setzt sich verstärkt dafür ein, den Standort perspektivisch zu einem Pharma- und Chemiepark zu entwickeln und dadurch die Zukunftsfähigkeit des Gesamtstandortes mit den ansässigen Unternehmen nachhaltig zu stärken.

Der Bayer-Standort Bergkamen
Bergkamen ist der größte Produktionsstandort von Bayer für pharmazeutische Wirkstoffe. Im Supply Center Bergkamen, zu dem auch ein Mikronisierbetrieb in Berlin – in ihm werden die Wirkstoffe zermahlen und aufbereitet –, gehört, sind in den Bereichen der Produktion und der Infrastruktur insgesamt circa 1.650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Bayer ist der größte Arbeitgeber und eines der Unternehmen mit der höchsten Ausbildungsquote in der Region.

Weltweit bekannt und führend ist der Standort seit mehr als sechs Jahrzehnten für die Herstellung von hormonellen Wirkstoffen für Produkte der Empfängnisverhütung und der Frauengesundheit sowie für die Produktion von Kontrastmitteln. Das erste Kontrastmittel der Welt für die Magnetresonanztomografie wurde 1988 in Bergkamen produziert. Zusätzlich werden hier auch Wirkstoffe für neue Therapeutika hergestellt. Im Jahr 2025 investierte Bayer rund 50 Millionen Euro in den Standort Bergkamen.

Am Standort produziert zudem die Lanxess Organometallics GmbH mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedene metallorganische Verbindungen. Sie ermöglichen die gezielte Herstellung von Kunststoffen, Feinchemikalien und Pharmaka. Zudem sind sie essentiell bei der Herstellung von Halbleitern und Photovoltaik-Modulen sowie bei Anti-Korrosionsbeschichtungen im Automobilbau und bei der Beschichtung von Glas.

Ebenfalls ansässig ist die Huntsman Advanced Materials (Deutschland) GmbH. Rund 65 Mitarbeitende stellen Härter für Epoxidharze, Druckfarbenharze und Schmelzklebstoffe her. Diese finden in den Bereichen Transport, Flugzeug- und Automobilbau, Energieerzeugung, Elektronik sowie Korrosions- und Bautenschutz Anwendung.




DeinFach erweitert Standortnetz: Neuer anbieteroffener Paketautomat in der Rotherbachstr. 158 ab sofort in Betrieb

Das Unternehmen DeinFach baut sein bundesweites Netz anbieteroffener Paketautomaten weiter aus. Auch in Bergkamen können Kund:innen ab sofort einen neuen DeinFach Automaten für den Versand und Empfang ihrer Sendungen nutzen. Der Paketautomat in der Rotherbachstr. 158 verfügt über 67 Paketfächer.

„DeinFach ist der erste Paketautomat, den Verbraucher:innen für DHL-Pakete und die Sendungen weiterer Paketdienste und Händler nutzen können. Aktuell stehen mit DHL und UPS zwei führende Logistikdienstleister als integrierte Services zur Verfügung – weitere Partner werden kontinuierlich angebunden. Damit ermöglichen wir den Nutzer:innen rund um die Uhr einen besonders flexiblen, einfachen und komfortablen Empfang und Versand ihrer Pakete. Zudem leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Vereinfachung der Versandlogistik. Wir freuen uns, nun in Bergkamen einen weiteren Automaten in Betrieb zu nehmen und unser Netz sukzessive auszubauen“, erklärt Lukas Beckedorff, Geschäftsführer von DeinFach.

DeinFach bietet allen Paketdienstleistern und Händlern ein offenes Automatennetzwerk. Die teilnehmenden Partner ermöglichen ihren Endkund:innen, ihre Sendungen bundesweit unkompliziert und öffnungszeitenunabhängig über die DeinFach Automaten zu versenden und abzuholen. Dabei können sie auf die bewährten und bekannten Bedienprozesse der jeweiligen Dienstleister zurückzugreifen.

Mit den neuen Automaten will DeinFach die Paketabwicklung sowohl für Nutzer:innen als auch für Zustelldienste und Händler vereinfachen und den steigenden Anforderungen moderner Logistik gerecht werden: So entlasten Paketautomaten zum Beispiel den innerstädtischen Verkehr, indem Paketdienstleister mit nur einem Stopp mehrere Sendungen gleichzeitig zustellen und entnehmen können. Offene Automatensysteme, die für Pakete verschiedener Dienstleister genutzt werden können, ersparen den Kund:innen zudem zusätzliche Wege.

„Aus bisherigen Gesprächen wissen wir, dass insbesondere Kommunen und Stadtverwaltungen großes Interesse an dienstleisterunabhängigen Lösungen haben. Für viele Bürger:innen ist es eine positive Entwicklung, wenn sie Automaten für den Versand und die Abholung ihrer Pakete auf meist gut erreichbarem öffentlichem Grund nutzen können. Wir freuen uns über neue Partnerschaften mit Kommunen, um auf weiteren Flächen Automaten aufzustellen“, so Beckedorff weiter. Interessierte Standortgeber können sich über das DeinFach Kontaktformular direkt melden.

DeinFach wird sein deutschlandweites Netzwerk gezielt durch starke Partnerschaften weiter ausbauen. Als Tochterunternehmen der DHL Group profitiert DeinFach dabei von der langjährigen Expertise des Logistikkonzerns im Aufbau und Betrieb eines bundesweiten Automatennetzes. Über DeinFach DeinFach bietet eine innovative, anbieteroffene Automatenlösung für die einfache und flexible Abholung und Zustellung von Paketen und Waren. Das Unternehmen steht für Partnerschaft auf Augenhöhe, moderne Logistik und einen spürbaren Mehrwert für Nutzer:innen und Partner.
Mehr Informationen: www.deinfach.de




Bayer-Standort Bergkamen: Weiterhin Spenden für Kriegsopfer in der Ukraine

Bei der Übergabe der Feuerwehrmonturen: René Paschek, Logistik-Leiter am Bayer-Standort Bergkamen (2.v.l.), und Bayer-Feuerwehrmann Frank Doritke (r.) zusammen mit Roman Ganovschii (2.v.r.) und Uwe Grabner vom Blau-Gelben Kreuz. Foto: Bayer AG

Die Unterstützung des Bayer-Standorts Bergkamen für das Blau-Gelbe Kreuz zugunsten der Kriegsopfer in der Ukraine geht ungebrochen weiter: Jetzt stellte die Werkfeuerwehr fünfzig Sets professioneller Einsatzmontur sowie weitere Spezialkleidung für rettungsdienstliche Einsätze zur Verfügung. Hinzu kommen diverse Pumpengerätschaften zur Unterstützung der zivilen Infrastruktur. Zusammen mit weiteren Hilfsgütern aus Nordrhein-Westfalen werden sie Ende dieses Monats in die Städte Saporischschja und Dnipro gebracht werden.

„Was immer wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln möglich machen können, um den unter dem Krieg leidenden Menschen in der Ukraine zu helfen, machen wir“, sagt Standortleiter Denis Panknin. „Dabei reagieren wir gezielt auf konkrete, dringende Bedarfe und Anfragen, mit denen das Blau-Gelbe Kreuz als Partner auf uns zukommt. Die Zusammenarbeit ist mittlerweile schon eingespielt und sie erfolgt schnell und reibungslos – dank der effektiven Koordination durch die zentrale Bayer-Spendenabteilung und dank des großen Engagements unserer Mitarbeitenden am Standort.“

Seit Ausbruch des Krieges hat der Bayer-Standort Bergkamen die Hilfsmaßnahmen des Blau-Gelbe Kreuzes für die Menschen in der Ukraine immer wieder mit kleineren und größeren Spenden unterstützt. So stellte er zuletzt zu Beginn diesen Jahres 500 Paletten bereit, die für den Transport von Notstromgeneratoren, Sanitätsgüter und Babyboxen benötigt wurden. Im Vorjahr umfassten die Hilfslieferungen unter anderem drei Minitransporter, Handhubwagen, Sackkarren, Schutzoveralls sowie Gesundheits- und Hygieneartikel.

Informationen zum Blau-Gelben Kreuz e.V. finden Sie hier .




Sparkasse Bergkamen-Bönen unterstützt Jugendarbeit des Kanuvereins Rünthe

Die Sparkasse Bergkamen-Bönen engagiert sich erneut für die Förderung des regionalen Sports und unterstützt den Kanuverein Rünthe mit einer Spende zur Stärkung der Jugendarbeit.

Mit der finanziellen Zuwendung sollen insbesondere Trainingsangebote für Kinder und Jugendliche ausgebaut sowie notwendige Ausrüstungsgegenstände angeschafft werden. Ziel ist es, jungen Menschen den Zugang zum Kanusport zu erleichtern und ihnen langfristig eine aktive Freizeitgestaltung im Verein zu ermöglichen. Ein besonderes Highlight war die persönliche Übergabe der Spende: Michael Krause, Leiter des Vertriebsmanagements der Sparkasse Bergkamen-Bönen, überreichte den Förderbetrag direkt an die Jugendlichen sowie an den Jugendleiter des Kanuvereins Rünthe.

„Die Förderung junger Menschen liegt uns besonders am Herzen. Vereine wie der Kanuverein Rünthe leisten einen wichtigen Beitrag für die gesellschaftliche Entwicklung und den Zusammenhalt in unserer Region“, erklärt Michael Krause.

Auch der Kanuverein zeigt sich dankbar für die Unterstützung: „Die Spende hilft uns enorm, unsere Jugendarbeit weiter auszubauen und den Nachwuchs optimal zu fördern“, so die Vertreter des Vereins.

Die Sparkasse Bergkamen-Bönen unterstreicht mit ihrem Engagement einmal mehr ihre Verbundenheit mit der Region und ihren Einsatz für gemeinnützige Projekte.




Bayer-Standort Bergkamen: It’s Girls‘ Day!

Impressionen vom Bayer Girls‘ Day in Bergkamen. Foto: Bayer AG

Auf Augenhöhe, mit Spaß und großer Praxisnähe – so erlebten 30 Schülerinnen den „Bayer Girls‘ Day“ am 23.4.2026 am Standort Bergkamen. Sie nutzten die Gelegenheit, hinter die Kulissen des größten Bayer-Standortes für die Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe zu blicken und Informationen aus erster Hand zu verschiedenen Ausbildungsberufen zu erhalten.

„Wir haben Schülerinnen berufliche Einstiegsmöglichkeiten in die Welt der pharmazeutischen Wirkstoffproduktion aufgezeigt“, sagt Standortleiter Denis Panknin. „Insbesondere in technischen Berufen sind Frauen noch immer stark unterrepräsentiert. Deshalb wollen wir den Schülerinnen auch gezielt hier Perspektiven vermitteln, Vorbehalte abbauen und ihre Interessen stärken.“

Die Schülerinnen konnten sich ein Bild von den Ausbildungsgängen Chemikantin, Anlagenmechanikerin, Elektronikerin für Automatisierungstechnik und Mechatronikerin machen. In Werkstätten, Technikum und Laboren vermittelten ihnen sowohl Ausbilderinnen und Ausbilder als auch vor allem aktuelle Auszubildende Einblicke in den beruflichen Alltag. Zudem standen ihnen Vertreterinnen des Frauennetzwerks am Standort Rede und Antwort.

Darüber hinaus stand ein Besuch der Mikrobiologischen Entwicklung und Produktion sowie der Entsorgungsanlagen und der Anlage zum Recycling von Lösemitteln auf dem halbtägigen Programm des „Bayer Girls‘ Day“ in Bergkamen.

Girls’ Day

Der „Girls’ Day“, der Mädchen-Zukunftstag, ist ein bundesweiter, jährlicher Aktionstag von Politik, Unternehmen und Gewerkschaften zur Förderung des Interesses von Mädchen und jungen Frauen an Berufen mit naturwissenschaftlichem und technischem Schwerpunkt (sog. MINT-Berufen).

Bayer nimmt bereits seit 2003 jedes Jahr am „Girls‘ Day“ teil und bietet damit Schülerinnen die Möglichkeit, in die Welt der naturwissenschaftlich-technischen Berufe hineinzuschnuppern.

Informationen zum bundesweiten „Girls‘ Day“ gibt es unter www.girls-day.de.