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Nach Sprengung in Rünthe: Sparkasse baut Geldautomat in Weddinghofen ab und sucht Alternativstandort

An das Geld im Geldautomat kamen die unbekannten Täter nicht heran, doch die Sprengung am frühen Mittwochmorgen richtete in der Rünther Filiale der Sparkasse große Schäden an.

Die Sparkassenfiliale in Rünthe ist durch die Sprengung des Geldautomaten in der Nacht zu Mittwoch
vollständig zerstört worden. Das rücksichtslose Vorgehen der Verbrecher hat glücklicherweise keinen Personenschaden verursacht. Eine Konsequenz aus der Sprengung ist der Abzug des Geldautomaten an der Schulstraße in Weddinghofen und die Verlagerung der Tresorschließfächer in die Filiale an der Sugambrerstraße in Oberaden.

Für die Bargeldversorgung der Kunden stehen die weiteren Geldautomaten der Sparkasse und auch der Volksbank in Rünthe zur Verfügung. „Unser besonderer Dank gilt der Volksbank, die ab Montag in dieser besonderen Situation ihre Geldautomaten in Rünthe für die Kunden der Sparkasse Bergkamen-Bönen kostenfrei gestellt hat.“, so der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Bergkamen-Bönen Tobias Laaß.

Die Tresorschließfächer in der Geschäftsstelle Rünthe sind nicht direkt beschädigt worden, der Tresor hat der Sprengung Stand gehalten. Jedoch ist der Zugang vor Ort aufgrund der Zerstörungen aktuell nicht mehr möglich.
Damit die Kunden zeitnah wieder an die Inhalte ihrer Schließfächer kommen, werden die Tresorfächer in die Geschäftsstelle Oberaden transportiert und dort im vorhandenen Tresor wieder aufgebaut. „Bis dahin ist der Schutz der Tresoranlage in Rünthe sichergestellt. Die betroffenen Kunden werden wir über den weiteren zeitlichen Ablauf kurzfristig informieren“, heißt es in einer Mitteilung der Sparkasse. „Die Beratungsleistungen bieten wir in der Geschäftsstelle Oberaden und auch der Hauptstelle an. Auf Wunsch findet eine Beratung auch zu Hause statt.

Aufgrund der Dimension der Sprengkraft wird die Sparkasse aus Sicherheitsgründen der Geldautomat am Standort Weddinghofen, Schulstraße, umgehend abbauen. „Die Bargeldversorgung ist über die Hauptstelle der Sparkasse
sichergestellt, gleichwohl startet die Suche nach einem alternativen Standort in Weddinghofen“, betont die Sparkasse.




Sparkassen-Malwettbewerb 2021: Die Sieger stehen nun fest

Da hatte die fünfköpfige Jury, die am Montag in der Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen zusammenkam, viel anzuschauen: Von neun Grundschulen im Geschäftsgebiet waren 1.602 eingereichte Kunstwerke auszuwerten und die jeweiligen Jahrgangssieger einer jeden Schule zu ermitteln. Alle Grundschulkinder aus Bergkamen und Bönen waren eingeladen gewesen mitzumachen unter dem diesjährigen Motto „Male Deinen Traumgarten“.

Die Jury, bestehend aus Gereon Kleinhubbert, Leiter der Jugendkunstschule Bergkamen, Kerstin Donkervoort, freischaffende Künstlerin und Leiterin der Artmal Kunstwerkstatt in Bönen, Sarah Schmidt, Praktikantin der Artmal Kunstwerkstatt Bönen, Regine Hoffmann, Marketingmitarbeiterin der Sparkasse, sowie der Sparkassen-Auszubildenden Zehra Ehren, haben alle Bilder genau begutachtet: So sind insgesamt 35 Gewinnerbilder ermittelt worden, deren „Künstler“ sich auf einen Preis als Anerkennung freuen dürfen. Die Gewinner werden in den nächsten Tagen über die Schulen mit einem persönlichen Brief benachrichtigt. Darüber hinaus erhalten vier teilnehmende Klassen einen Klassenpreis in Höhe von 100

Die Jury bei der Arbeit (v.l.n.r.: Sarah Schmidt, (Praktikantin Artmal Kunstwerkstatt), Regine Hoffmann, (Marketing Sparkasse), Gereon Kleinhubbert, (Leiter d. Jugendkunstschule Bergkamen), Kerstin Donkervoort (freischaff. Künstlerin/Leiterin Artmal Kunstwerkstatt Bönen), Zehra Eren (Auszubildende Sparkasse). (Foto: Sparkasse)

€ zur freien Verfügung.




1. Spatenstich für das 24 Mio.-Euro-Projekt Gesundheitszentrum auf Grimberg 3/4 ist gesetzt

„Jetzt geht es los – der Spaten ist in der Erde.“ Der Bau des ersten „wohnvoll village“ kann beginnen. Für die
wohnvoll AG ist das nicht nur der Start ihres Projektes in BergkamenWeddinghofen, in das sie rund 24 Mio. Euro investieren will. „Wir setzen damit auch deutschlandweit das erste Projekt unseres innovativen Konzeptes für ein aktives Leben im Alter in die Realität um“, betont Sebastian Holl, Vorstandsvorsitzender der wohnvoll AG. Diese will Menschen im Alter eine hohe Lebensqualität zu bezahlbaren Konditionen ermöglichen. Zum modernen Wohnumfeld zählen dazu Gesundheitsangebote, gemeinsame Unternehmungen, digitale Kommunikation ebenso wie bedarfsgerechte Pflegeleistungen aus einer Hand kommen.

Der Bedarf an altersgerechtem Wohnraum wächst seit Jahren. Die Menschen wollen ihre Selbstbestimmung und Individualität erhalten, gleichzeitig aber ein Umfeld der Begegnungen mit Serviceangeboten kombinieren. „Wir werden hier einen Wohlfühlort mit vielen Service und begleitenden Pflegeangeboten errichten“, ergänzt Holl.

Bei dem einen Projekt soll es nicht bleiben. Ab dem Jahr 2023 seien deutschlandweit weitere sechs bis zehn „wohnvoll villages“ pro Jahr geplant, davon auch mehrere im Ruhrgebiet. Auf dem ehemaligen Bergkamener Gelände der Zeche Grimberg 3/4 an der Ecke Schulstraße/Kleiweg werden zwei Baukörper errichtet. Es entstehen 28 Wohnungen, zwei
Wohngruppen, eine Tagespflege und ein Café/Restaurant mit Aufenthalts- und Verweilqualität. Das „wohnvoll village“ wird auf dem Gelände durch ein breites Gesundheits- und Dienstleistungsangebot ergänzt. Eine Kita, ein zahnärztliches Kompetenzzentrum, eine Apotheke, ein vorbeugendes Physiotherapie-/Fitness-Angebot sowie Allgemein- und Fachärzte runden das Konzept ab.

„Wir bauen hier ein modernes Quartierskonzept als zukünftig festen Bestandteil für den Stadtteil und Bergkamen“, erläutert der wohnvoll-CDO

1. Spatenstich für das Gesundheitszentrum auf Grimberg 3/4 (v. l.): Andreas Skoberne, Christine Busch und Sebastian Holl.

, der die lokale Koordination verantwortet. „Wir wollen dazu
beitragen das Quartier zu entwickeln und einen Impuls setzen. Wir wollen Menschen zusammenbringen und mit allen Verantwortlichen, Vereinen, Politikern sowie den Bürgern vor Ort etwas wirklich Neues schaffen“.

Die Idee, ein Gesundheitshaus mit angrenzenden Wohneinheiten, zu verbinden, stößt in Bergkamen schon seit langem auf breite politische Unterstützung. Das Konzept, auf einer Fläche mit Tradition (Bergbau) ein neues Kapitel in einer Zukunftsbranche (Gesundheit und Wohnen) aufzuschlagen, überzeugt.

So soll das künftige Gesundheitshaus auf Grimberg 3/4 aussehen. Die Außenfassade wird verklinkert. Grafik: wohnvoll AG

Über den Baustart, der nach den jetzt folgenden vorbereitenden Arbeiten im nächsten Frühjahr erfolgen soll, freut sich natürlich auch Bergkamens Beigeordnete Christine Busch, die dieses Projekt über viele Jahre begleitet hat. In ihrer kurzen Ansprache begrüßte sie den Geschäftsführer der PueD GmbH Dirk Grünhagen, der ursprünglich das Konzept eines Gesundheitshauses verwirklichen wollte. „Wir sind von der Position eines Investors zum Dienstleister gewechselt. An PueD muss man sich zum Beispiel wenden, wenn man später eine Wohnung mieten möchte. Unter den Gästen der kleinen Feier auf Grimberg 3/4 befanden sich auch Vertreterinnen und Vertreter des Betreibers des künftigen Kindergartens, der Lebenshilfe Königsborn. Zuerst soll ab Frühjahr 2022 das Gebäude errichtet werden, das die Kita und die 28 Wohnungen aufnehmen wird.

Auch bei der Umsetzung des Bauvorhabens setzt die wohnvoll AG auf Innovation: Zeitgemäßes Bauen müsse die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung berücksichtigen. So entstehen die Gebäude etwa nach dem KfW-40-Standard und verbrauchen damit rund 60 Prozent weniger Energie als ein Standardhaus. Auf diese Weise könnten Quartiere entstehen, die Wohnen und Leben auf neuem Niveau möglich machen und den Menschen Lebensqualität
und Wohnfreude ermöglichten. Die Fertigstellung ist für 2023 geplant.

Über die wohnvoll AG: Die wohnvoll AG mit Sitz in Berlin will für Menschen ab 65 deutschlandweit attraktive Wohnmodelle schaffen. Dafür liefert sie von der Einrichtung der „wohnvoll villages“ bis zur Pflege und Digitalisierung alles aus einer Hand. Das wohnvoll-Konzept setzt auf nachhaltiges Bauen, am Menschen orientierten
Service, Komfort und Genuss“. Mehr Informationen gibt es unter www.wohnvoll.com




Endlich ist es soweit: 1. Spatenstich für das Gesundheitshaus mit Kita und Seniorenwohnung auf Grimberg 3/4

So soll das künftige Gesundheitshaus auf Grimberg 3/4 aussehen. Grafik: wohnvoll AG

Vor acht Jahren haben wir bereits über Pläne zum Bau eines Gesundheitshauses auf dem ehemaligen Grimberg 3/4-Gelände am Kleiweg / Ecke Schulstraße berichtet. Nach langem hin und her wird am kommenden Dienstag, 5. Oktober, um 11 Uhr der erste Spatenstich erfolgen.

Einladerin ist allerdings nicht die PueD-GmbH in Lünen, sondern die „wohnvoll AG“ mit Sitz in Berlin. Geblieben ist das Konzept für das Projekt in Bergkamen. Zum Gesundheitshaus gehören neben den medizinischen und pflegerischen Angeboten weiterhin Wohnungen für die „Generation 65 plus“ und auch der im Stadtteil dringend benötigte Kindergarten.

Die „wohnvoll AG“ will in diesem Jahr an zwei weiteren Standorten ähnlichen Angebote realisieren. Danach sollen es noch mehr werden. „Die Eröffnung des ersten wohnvoll village in Bergkamen ist für 2023 geplant. Ab 2023 werden 6-10 wohnvoll villages im Jahr eröffnet“, heißt es auf der Homepage des Unternehmens.

Gebaut werden diese Wohnanlage nach dem Baukastenprinzip, und zwar nachhaltig vor allem mit vorgefertigten Teilen aus Holz. Deshalb soll das Gesundheitshaus in Bergkamen nach nur maximal zweijähriger Bauzeit fertig gestellt sein.




LANXESS fördert erneut das Gymnasium und die Willy-Brandt-Gesamtschule

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS unterstützt auch in diesem Jahr wieder Schulprojekte mit naturwissenschaftlichem Inhalt im Umfeld seiner deutschen Produktionsstandorte. Alleine in Bergkamen fördert das Unternehmen das Städtische Gymnasium Bergkamen mit rund 7.500 Euro für vier Projekte aus Biologie, Chemie und Technik. Die Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen kann sich über die finanzielle Unterstützung von rund 22.000 Euro für Schülerexperimente zu Pflanzenfarbstoffen, den Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft und einem grünen Klassenzimmer freuen. Insgesamt wurden die beiden Schulen seit 2018 mit mehr als 36.000 Euro gefördert.

Mit seiner Bildungsinitiative unterstützt LANXESS Lehrerinnen und Lehrer, die neuartige Unterrichtsformate vorantreiben und dadurch den Forschergeist ihrer Schülerinnen und Schüler wecken. „Von der Grundschule über die Förderschule, Berufsschule und Gesamtschule bis zum Gymnasium – auch in diesem Jahr wurden wieder spannende MINT-Projekte von Schulen zur Förderung ausgewählt“, sagt Nina Hasenkamp, Leiterin der Initiative.

Heute wurden an der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen die drei jüngsten Förderprojekte öffentlich vorgestellt. „In unseren naturwissenschaftlichen Fächern legen wir viel Wert auf praxis- und handlungsorientierten Unterricht. Die experimentelle Methode steht dabei stets im Vordergrund. Dank der Unterstützung von LANXESS konnten wir unser Angebot hier in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiter ausbauen“, sagt Jennifer Lach, Schulleiterin der Willy-Brandt-Gesamtschule in Bergkamen.

Bürgermeister Bernd Schäfer, der bei der Projektpräsentation anwesend war, betont das große Engagement aller Beteiligten: „Es ist beeindruckend, was schulisches und unternehmerisches Engagement gemeinsam zu leisten vermögen. Die ausgewählten Projekte sind bestens geeignet, jungen Menschen wichtiges Grundlagenwissen zu vermitteln – und damit auch den Zugang zu attraktiven Berufen.“

Die Projekte der Willy-Brandt-Gesamtschule im Überblick

Mit dem Projekt „Colourful Life – Analyse von Pflanzenfarbstoffen mittels UV-VIS-Spektroskopie im Schülerexperiment“ soll den Lernenden der Sekundarstufe II ein lebensnaher und experimentell ausgerichteter Zugang zum Thema Farbstoffe ermöglicht werden. Fragestellungen, wie zum Beispiel „Welcher Farbstoff steckt in der Pflanze?“ oder „Was haben Karotten und Fanta gemeinsam?“ werden durch das Projekt experimentell beantwortet. Es startete im Juni und wurde von LANXESS mit rund 3.000 Euro gefördert.

Wie der Einsatz von Drohnen eine nachhaltige Landwirtschaft unterstützt, zeigt ein weiteres Projekt auf, das im Oktober 2020 startete und mit rund 2.000 Euro durch LANXESS gefördert wurde. Ziel des Projektes ist es, den Lernenden die Grundlagen der Programmierung von Drohnen zu vermitteln und ihnen Schritt für Schritt die Einsatzmöglichkeiten von Quadrocoptern in der Landwirtschaft aufzuzeigen. Neben der Bewegung der Drohne an sich spielt vor allem der Einsatz spezifischer Sensoren eine wichtige Rolle. Welche Sensoren sind für die Analyse der Pflanzen notwendig, welche chemischen Prozesse spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle und welche grundlegenden Programme müssen geschrieben werden?

Das im Oktober 2018 gestartete „Grüne Klassenzimmer“ wurde durch LANXESS mit rund 17.000 Euro gefördert und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern der Willy-Brandt-Gesamtschule eine praxisorientierte und experimentelle Auseinandersetzung mit den Bedingungen des Pflanzenwachstums. Das Besondere an dem Projekt: Es ist ein schulform-, jahrgangs- und fächerübergreifendes, interdisziplinäres Großprojekt.

LANXESS setzt bereits seit 2008 auf Bildung

Seit 2008 hat der Spezialchemie-Konzern rund acht Millionen Euro weltweit in Bildungsmaßnahmen investiert, um das Lern- und Wissensangebot für junge Menschen zu verbessern – davon fast fünf Millionen Euro in Deutschland. Projekte im MINT-Bereich stehen seit 2014 im Fokus der Initiative. In bislang neun Bewerbungsrunden wurden insbesondere Schulen im Umfeld der LANXESS Produktionsstandorte unterstützt. Insgesamt wurden mehr als 200 Projekte mit rund 600.000 Euro gefördert.




Existenzgründungsberatung wieder im Bergkamener Rathaus

Sylke Schaffrin-Runkel (l.) von der Wirtschaftsförderung Kreis Unna berät Gründungsinteressierte ab sofort wieder vor Ort im Bergkamener Rathaus.

Mit dem Gründungsfahrplan in die berufliche Selbstständigkeit: Ein Weg, der gut vorbereitet von der Geschäftsidee bis zum eigenen Unternehmen mit Zukunft führt. Wegbegleiterin Sylke Schaffrin-Runkel von der Wirtschaftsförderung Kreis Unna berät Gründungsinteressierte ab sofort wieder vor Ort im Bergkamener Rathaus. Am Dienstag, 12. Oktober, startet die erste Sprechstunde um 9 Uhr.

Mit dem Startercenter NRW ermöglicht die Wirtschaftsförderung Kreis Unna eine kompetente und kostenlose Begleitung in allen Phasen der Existenzgründung: „Damit Existenzgründer*innen auf stabilen Füßen stehen, bieten wir neben Basisinformationen eine Reihe individueller Starthilfen“, sagt Sylke Schaffrin-Runkel.

Sie berät rund um das persönliche Gründungsvorhaben – ganz gleich, ob Neugründer – oder Jungunternehmer*innen den Weg in die Sprechstunde finden. Mit der professionellen Unterstützung der Existenz-Gründungsberaterin können sie alle das Geschäftsmodell planen und erarbeiten. Sylke Schaffrin-Runkel überprüft im Rahmen einer zielorientierten persönlichen Beratung Konzepte und gibt Insidertipps, leistet konkrete Hilfestellung zu Fragen der Finanzierung, des Marketings, des geplanten Standorts oder der Räumlichkeiten.

Beschäftigte, Arbeitslose oder Freiberufler sind eingeladen, sich im Rahmen der Sprechstunden, die ab sofort wieder jeden zweiten Dienstag im Monat im Bergkamener Rathaus angeboten werden, über Angebote zur Existenzgründung oder Unternehmensentwicklung beraten zu lassen. Das gilt auch, wenn eine Gründung im Nebenerwerb geplant ist.

Für die Sprechstunde im Raum 600 im 6. Obergeschoss des Rathauses ist eine Terminabsprache unter Tel.:  02303/27-2590 oder per E-Mail an s.schaffrin-runkel@wfg-kreis-unna.de unbedingt erforderlich. Der nächste Termin für die Gründungsberatung im Rathaus ist Dienstag, 9. November 2021.




Börsenwissen digital erwerben: Das Planspiel Börse der Sparkassen startet in eine neue Ära

Ein Klassiker verändert sich. Seit 39 Jahren überzeugt das Planspiel Börse der Sparkassen als Lernprojekt für Schüler, Studierende und Börseninteressierte. Nun wandelt es sich zum App-basierten Onlinespiel. Am 4. Oktober 2021 startet die nächste Spielrunde, die erstmals über die Jahreswende bis zum 28. Januar 2022 läuft. Eine Konstante wird es aber weiterhin geben: Wie in den Vorjahren werden auch Teilnehmende aus Frankreich, Italien, Schweden und Übersee erwartet. Die Gewinner dürfen sich auf attraktive Preise freuen. Die Sparkasse Bergkamen-Bönen nimmt bereits seit einigen Jahren am Planspiel Börse teil.

Erstmals wird das Planspiel Börse ausschließlich über eine App-durchgeführt. Dafür steht allen Teilnehmenden ab 20. September 2021 die komplett neu entwickelte App „Planspiel Börse 2021“ (für IOS und Android) zur Verfügung. Mittels eines Registrierungscodes, den die Teilnehmenden bei ihren Lehrkräften oder bei ihrer Sparkasse (planspiel-boerse@spk-bergkamen-boenen.de) erhalten, erfolgt die Registrierung. Siebzehn Wochen lang können die Teilnehmenden nun risikolos die Marktmechanismen des Börsenhandels kennenlernen. Das eröffnete Depot ist mit einem virtuellen Startguthaben von 50.000 Euro bestückt. Zudem stehen den Teilnehmenden nun eine breitere Auswahl an handelbaren Wertpapieren zur Verfügung.

Doch nicht nur der Gewinn zählt. Das Planspiel Börse will die Teilnehmenden auch für einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld sensibilisieren. Deshalb gibt es zusätzlich zur Depotgesamtwertung eine separate Nachhaltigkeitsbewertung mit eigenem Ranking. Dabei werden Aktien von Unternehmen, die im Global Challenges Index gelistet sind, und spezielle Fonds in der Wertpapierliste mit dem Planspiel Börse-Nachhaltigkeitssymbol gekennzeichnet. So kann gezielt auf Nachhaltigkeit gesetzt werden. Die Erträge mit diesen Wertpapieren werden addiert und als Ranking dargestellt.

In der neuen Planspiel Börse-App stehen den Teilnehmenden nicht nur die Spielfunktionen zur Verfügung, sondern sie erhalten auch vielfältige Informationen zu aktuellen Wirtschaftslage, den Wertpapieren und den Kursen. Zudem gibt es Grundlageninformationen in Form eines Börsenlexikons oder Erklärvideos. Ab Dezember steht den Teilnehmenden eine weitere Neuerung zur Verfügung: über interaktive Lernquizze kann so das eigene Wirtschafts- und Börsenwissen erweitert und gefestigt werden.

Auch in den Social-Media-Kanälen wird zum Planspiel Börse einiges geboten! Neben aktuellen Informationen zum Spiel gibt es Tipps, Infos und viel Interessantes zur eigenen Anlageentscheidung und rund um die bunte Welt der Börse.

Die bundesweit besten Schülerteams und Studierenden in der Depotgesamtwertung sowie in der Nachhaltigkeitswertung werden zur exklusiven Planspiel-Börse-Gala mit mehrtägigem Rahmenprogramm im Frühjahr 2022 nach Frankfurt a. M. eingeladen. Außerdem gewinnen die betreuenden Schulen einen erlebnisreichen Aktionstag zur finanziellen Bildung. Die studentischen Gewinner dürfen sich über eine finanzielle Unterstützung für ihr Studium freuen.

Die Teilnahme am Planspiel Börse ist kostenlos. Eine Registrierung ist bis zur Spielmitte am 17. November 2021 möglich. Spielende ist der 28. Januar 2022. Weitere Informationen bei ihrer Sparkasse Bergkamen-Bönen. (www.spk-bergkamen-boenen.de oder www.planspiel-boerse.de)

Das Planspiel Börse ist ein Lernprojekt der Sparkassen in Deutschland und Europa zur Förderung der finanziellen Bildung. Seit 1983 findet




Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Unna: Neuer Geschäftsführer vorgestellt

V.l.: Landrat Mario Löhr mit den neuen Geschäftsführer Sascha Dorday und Dr. Michael Dannebom. Foto: Anika Wetzlar WFG

Es stehen mit dem Kohleausstieg wirtschaftlich große Herausforderungen im Kreis Unna an – ein Strukturwandel, den vor allem auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Unna (WFG) gestalten soll. Eine große Aufgabe und viel Verantwortung für Sascha Dorday, den künftigen Geschäftsführer der WFG.

Dorday löst Dr. Michael Dannebom zum 1. Januar 2022 ab, der seit 31 Jahren die Gesellschaft führte. Landrat Löhr dankt ihm für seine Arbeit: „Dr. Dannebom hat die WFG von einer Projektgesellschaft zu einer modernden Dienstleistungsgesellschaft weiterentwickelt und die Entwicklung des Kreises Unna zum führenden Logistikstandort entscheidend mitgeprägt. Eine großartige Arbeit, für die ich mich bedanke.“ Dannebom verabschiedet sich in 2022 in den Ruhestand. Bis dahin begleitet er mit seiner Fachexpertise weitere Projekte im Zusammenhang mit der Wirtschaftsförderung im Kreis Unna.

Dorday übernimmt
Jetzt übernimmt Sascha Dorday. Er ist 1978 in Berlin geboren und hat an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster Geographie, Politikwissenschaften und Öffentliches Recht studiert. Er ist ausgebildeter Systemischer Business Coach und seit 2012 als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sindelfingen GmbH und als Vorstandsmitglied der Stiftung Softwarezentrum Böblingen/Sindelfingen tätig.  Zuvor wirkte er mehrere Jahre als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungen in Schwelm sowie in Schmallenberg.

Er engagiert sich in der Lehre mit Lehraufträgen am Institut für Geographie der WWU Münster und als Lehrbeauftragter im Studiengang BWL-Wirtschaftsförderung an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim. Am Technologiestandort Sindelfingen ist Sascha Dorday Treiber eines Gründungsökosystems mit besonderem Fokus auf die Diversifizierung der Wirtschaft. Seine Verbundenheit zu Nordrhein-Westfalen führt ihn nun zurück in seine Wahlheimat.

Strukturwandel ist auch eine Chance
„Der Kreis Unna steht insbesondere mit dem Strukturwandel in der Kohleindustrie vor großen Herausforderungen und damit besonderen Chancen, die ich anpacken will. Neben einer aktiven Gewerbeflächenentwicklung und der Ansiedlung innovativer Unternehmen sind mir die Zukunftsthemen grüne Energie, Digitalisierungskompetenz und Fachkräftesicherung besonders wichtig und geeignet, den Wirtschaftsstandort Kreis Unna zukunftsfest zu machen“, sagt Sascha Dorday und ergänzt: „Ich freue mich sehr darauf, an diesen Themen gemeinsam mit dem Team der WFG und unseren Partnern in Kommunen, Verbänden und Unternehmen zu arbeiten.“

Landrat Löhr wünscht dabei viel Erfolg: „Ich bin froh, dass wir mit Dorday einen so geeigneten Kandidaten gewinnen konnten und sich der Aufsichtsrat einstimmig für ihn entschieden hat. Ich wünsche ihm für die neue Aufgabe viel Erfolg!“ PK | PKU




Jobcenter stellt Inklusion in den Fokus: Arbeitgeber können sich individuell beraten lassen

Die Betriebsakquisateure mit Spezialgebiet Reha/SB: (v.l.n.r.) Silvester Runde, Jaqueline Starushkin, Moritz Halupczok (Foto: Katja Mintel/Jobcenter Kreis Unna)

Drei Spezialisten auf dem Gebiet Rehabilitation und Schwerbehinderung beraten ab sofort Arbeitgeber im Kreis Unna – unverbindlich und kostenlos!

Dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jobcenters Kreis Unna ortsansässige Arbeitgeber vor Ort in den Betrieben beraten, ist erst einmal nichts Neues. Neu ist aber das dreiköpfige Außendienstteam für spezielle Anliegen rund um Rehabilitation und Schwerbehinderung. Und genau dieses Themengebiet decken die sogenannten Betriebsakquisateure ab.

Die Drei gehören zu einem insgesamt 14-köpfigen Team für Rehabilitation und Schwerbehinderung (kurz: Reha/SB) im Jobcenter Kreis Unna. Hier werden Kundinnen und Kunden des Jobcenters mit gesundheitlichen Einschränkungen entsprechend beraten. Die drei Außendienstmitarbeiter/-innen sind dabei eine Art Bindeglied zum Arbeitsmarkt.

Ihre Aufgaben: Sie zeigen Unternehmen Förderleistungen oder Hilfestellungen für die Beschäftigung gesundheitlich eingeschränkter Menschen auf, stellen Kontakte zum Reha-Träger oder Integrationsfachdienst her oder beraten Arbeitgeber hinsichtlich einer kreativen Jobgestaltung für Menschen mit Behinderung. Arbeitgeber, die bisher noch keine oder wenig Erfahrung mit der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung haben, können sich auch ganz allgemein zum Thema beraten lassen und ihre persönlichen Fragen klären.

Beratung rund um inklusive Arbeitsplätze für den Kreis Unna:

Silvester Runde

zuständig für Bergkamen, Kamen und Werne

02303 2538-2931

Jaqueline Starushkin

zuständig für Bönen, Fröndenberg, Holzwickede, Schwerte und Unna

02303 2538-2937

Moritz Halupczok

zuständig für Lünen und Selm

02303 2538-2921




Einladung zum kostenlosen Wertpapier-Webcast von Sparkassen und DekaBank

Im Webcast-Studio begrüßt Moderator Stefan Schulze-Hausmann hochkarätige Expertinnen und Experten, u. a. Deka-Chefvolkswirt Dr. Ulrich Kater.

Nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank hat sich das in Deutschland vorhandene Geldvermögen in Bargeld und Sichteinlagen im Corona-Jahr auf gewaltige 2.858 Milliarden Euro erhöht. Sinnvolle Alternativen für den Vermögensaufbau sind gefragt. Denn ohne Zinsen kann sich das Ersparte nicht vermehren – im Gegenteil: Durch Inflation droht ein kontinuierlicher Kaufkraftverlust. Mehr und mehr rücken Aktien-basierte Anlageformen in den Fokus. Und tatsächlich haben sich die Börsen nach dem empfindlichen Dämpfer im Vorjahr schnell wieder stabilisiert und neue Höchststände erklommen. Aber: Wie reagieren die Märkte auf die Ergebnisse der Bundestagswahl? Welchen Einfluss haben die aktuellen Corona-Entwicklungen auf die Wirtschaft? Bleibt es weiterhin bei Nullzinsen? Und welche Strategien sind jetzt sinnvoll, um beim Sparen, der privaten Vorsorge und der Geldanlage erfolgreich zu sein?

Der Wertpapier-Webcast von Sparkassen und Deka gibt Antworten und Impulse. Neben aktuellen Konjunktur- und Zins-Prognosen sowie konkreten Tipps rund um das Sparen mit Wertpapieren stehen auch neue Anlagetrends wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Fokus der Live-Sendung: Sinnvestieren – jetzt erst recht!

Moderator Stefan Schulze-Hausmann begrüßt im Studio hochkarätige Gäste. Mit dabei sind u.a. die Wertpapier-Spezialistinnen der Berliner Sparkasse Tanja Grassow und Nicole Beckert, Deka-Chefvolkswirt Dr. Ulrich Kater, Deka-Chefanlagestratege Jörg Boysen und Brigitte-Redakteurin und Finanz-Podcasterin Anissa Brinkhoff.

Die Expertinnen und Experten analysieren die aktuelle Marktsituation, stellen neue Geldanlage-Trends vor und beantworten live die Fragen von Zuschauerinnen und Zuschauern rund um die Themen Geldanlage und Sparen mit Wertpapieren.

Anmeldung zum Webcast

Wertpapier-Webcast: Donnerstag, 30. September, 18 Uhr
Melden Sie sich jetzt an – die kostenlose Registrierung ist auch für Nichtkunden der Sparkasse Bergkamen-Bönen möglich: https://tms.deka.de/webcast3

 




NRW-Fluthilfen für Unternehmen starten am 17.9.: IHKs helfen bei der Antragstellung

Mit den Beschlüssen von Bundestag und Bundesrat sowie der heutigen Veröffentlichung der Förderrichtlinie für den Wiederaufbau ist der Weg für die Fluthilfen für Unternehmen, Private und die öffentliche Infrastruktur frei. Ab dem 17. September können Unternehmen in Nordrhein-Westfalen die Hilfen zur Beseitigung der Schäden infolge des Unwetters beantragen.

„Damit ist der erste, wichtigste Schritt getan“, kommentiert Ralf Stoffels, Präsident von IHK NRW. „Auch wenn die Unternehmen zunächst die Anträge bearbeiten müssen, gewinnen Sie nun Sicherheit über die Finanzierung Ihres Wiederaufbaus. Dass das Verfahren acht Wochen nach der Katastrophe nun schnell anläuft, ist psychologisch nicht zu unterschätzen. Die Unternehmerinnen und Unternehmer wollen ins Handeln kommen und die Schockstarre überwinden“, so Stoffels. „Nun wird es darauf ankommen, dass die Anträge schnell er- und bearbeitet werden. Die Industrie- und Handelskammern wie auch die anderen Kammern werden ihre Mitgliedsunternehmen aktiv bei der Antragsstellung unterstützen.“

Mitgliedsunternehmen erhalten bei ihrer Industrie- und Handelskammer Hilfe bei der Antragsstellung, Beratung sowie alle wichtigen Informationen. Im Antragsverfahren unterstützen die IHKs durch eine Vorprüfung und sichern so eine schnelle Bearbeitung bei der NRW.Bank als zuständige Bewilligungsstelle.

Informationen und Unterlagen finden Sie bei der NRW.Bank unter: www.nrwbank.de/de/die-nrw-bank/dafuer-stehen-wir/unwetter-hilfe/

Die Landesregierung NRW stellt unter www.land.nrw/wiederaufbauhilfe Informationen zu den Aufbauhilfen und zum Verfahren bereit.