Willkommene Spende der Sparkasse an den Stadtsportverband

Spende an den Stadtsportverband (v. l.): Dieter Vogt, Vorsitzender des Stadtsportverbands, Heiko Rahn, Geschäftsführer des Stadtsportverbands, sowie der Sparkassen-Vorstand Tobias Laaß (l.) und Jörg Jandzinsky.

Neben der Wirtschaft leiden auch die Vereine unter der aktuellen Lage und den Kontaktbeschränkungen. Der Vereinssport dient vielen Kindern und Jugendlichen als Ausgleich zum Schulalltag und stellt dadurch eine wichtige soziale Komponente dar.

Um die Vereine im Bereich der Jugendarbeit zu unterstützen spendet die Sparkasse Bergkamen-Bönen gerne 36.500 Euro an die Stadtsportgemeinschaft Bergkamen. Ob die Förderung für Jugendfreizeiten, Trainingslager, Material oder den Erhalt des Ligabetriebes genutzt wird, sei den Vereinen überlassen. Dieser Betrag wird den Jugendabteilungen von derzeit 41 Vereinen zugutekommen. „Die Unterstützung der Vereine, insbesondere der Jugendförderung, ist der Sparkasse seit jeher ein großes Anliegen. Gerade in dieser besonderen Zeit, an denen Homeschooling zum Alltag unserer Jugend gehört und der Schulsport nicht stattfinden kann, bildet der Vereinssport einen wichtigen Ausgleich“, so der Sparkassen-Vorstand Tobias Laaß (l.) und Jörg Jandzinsky




Unter Corona-Bedingungen sollen Gäste Geduld mitbringen – Gastro-Öffnung im Kreis Unna: „Jedes Bier zählt“

Servieren in Corona-Zeiten: Ohne Hygiene- und Abstandsregeln geht nichts in der Gastronomie. Daher sollten Gäste beim Restaurantbesuch Geduld mitbringen, meint die Gewerkschaft NGG. Foto: NGG

Nach dem Shutdown wieder ins Stammlokal: Restaurants und Kneipen im Kreis Unna sind wieder am Start – doch in Zeiten der Pandemie ist die Geduld der Gäste gefragt. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin: „Wirte und Kellner freuen sich nach extrem harten Wochen auf Kundschaft. Jetzt zählt jedes getrunkene Bier“, sagt NGG-Geschäftsführer Torsten Gebehart. Mit Blick auf Abstands- und Hygieneregeln werde der Restaurantbesuch jedoch ein anderer sein. Gäste sollten mehr Zeit mitbringen als sonst – und auch Verständnis für die Situation des Personals.

„Einerseits soll die Gastronomie endlich wieder Genuss und Geselligkeit möglich machen. Andererseits darf die Branche unter keinen Umständen zum Infektionsherd werden“, so Gewerkschafter Gebehart. Das gelte auch für die Hotellerie, die ihren Betrieb in den nächsten Wochen langsam wieder hochfahre. Im Kreis Unna beschäftigt das Hotel- und Gaststättengewerbe laut Arbeitsagentur rund 5.400 Menschen. Viele von ihnen seien auf den ersten vollen Lohn nach langer Zeit in Kurzarbeit angewiesen, so die NGG-Region Dortmund. „Deshalb gilt jetzt erst recht: Jedes Trinkgeld tut gut.“

Es komme nun aber vor allem darauf an, den Gesundheitsschutz penibel einzuhalten. Hier sollten Gastronomen genug Personal einplanen. „Wenn eine Gaststätte halb so lang offen hat, heißt das nicht, dass man nur die Hälfte der Service- und Küchenkräfte braucht. Im Gegenteil: Hygiene kostet Zeit. Gerade dann, wenn es jetzt zum Sturm aufs Schnitzel kommt. Ebenso das Umstellen von Buffets auf Tellergerichte oder das bargeldlose Kassieren: Die Gastronomie muss eine ‚Portion Extra-Hygienezeit‘ einplanen. Und wer acht Stunden mit Mundschutz kellnert, sollte auch mal eine Pause mehr machen dürfen“, so Gebehart.

Zugleich profitieren von der Wiedereröffnung des Gastgewerbes auch andere Branchen, betont die NGG. „Über viele Wochen mussten gerade Brauereien die Belieferung der Kneipen und Gaststätten stoppen. Auch ihr Exportgeschäft ist eingebrochen. Jetzt gibt es immerhin einen Lichtblick für die Branche“, sagt Gebehart. Nach einer aktuellen Umfrage des Deutschen Brauer-Bundes haben bislang 88 Prozent aller Brauereien Kurzarbeit angemeldet.

Betroffen ist auch die Ernährungsindustrie: „Zwar haben die Hamsterkäufe gerade zu Beginn der Pandemie bei Nudel- und Konservenherstellern zum Hochbetrieb geführt. Gleichzeitig aber stornierten wichtige Großabnehmer ihre Bestellungen: Vom 10-Liter-Eimer Frittieröl bis hin zum Fassbier – Hotels und Gaststätten fragen jetzt wieder nach“, berichtet Gebehart.

Entscheidend sei zudem, dass auch der Tourismus wieder eine Perspektive bekomme. Viele Menschen fragten sich jetzt, wie sie ihren Sommerurlaub planen können. „Klar ist: Wenn eine zweite Infektionswelle ausbleibt und das Gastgewerbe durchdachte Lösungen für den Corona-Schutz bietet, dann könnte die Branche bald schon boomen und der Heimaturlaub eine Renaissance erleben.“




Trotz Corona gute Auftragslage | Bau-Tarifrunde startet: Bau von 1.015 Wohnungen im Kreis Unna genehmigt

Schwer zu tragen: Bauarbeiter haben auch in der Corona-Krise viel zu tun. Für sie fordert die Gewerkschaft IG BAU jetzt höhere Löhne und die Bezahlung von Fahrzeiten.Foto: IG Bau

Bau bleibt krisenfest: Während die Corona-Pandemie ganze Wirtschaftszweige lahmlegt, ist auf Baustellen weiter viel zu tun. Das zeigt die Bilanz der Baugenehmigungen im Kreis Unna: Danach wurde hier im vergangenen Jahr der Bau von 1.015 Wohnungen genehmigt – ein Plus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Bundesamts und Erfahrungen in der Baustoffindustrie. „Klar ist: Trotz Corona sind die Auftragsbücher voll. Die Firmen arbeiten jetzt die Wohnungsbauprojekte vom Ein- bis zum Mehrfamilienhaus ab“, sagt Friedhelm Kreft, Bezirksvorsitzender der IG BAU Westfalen Mitte-Süd.

Nun müssten allerdings auch die Beschäftigten davon profitieren. „Bauarbeiter sind nicht nur Garanten dafür, dass wir genug Wohnraum haben. Sie leisten in der Krise seit Wochen einen entscheidenden Beitrag dafür, dass die heimische Wirtschaft nicht völlig abstürzt“, betont Kreft. Der Bau sei eine wichtige Lokomotive für die Konjunktur – auch im Kreis Unna. Die IG BAU fordert deshalb in den anstehenden Tarifverhandlungen ein „kräftiges Lohn-Plus“.

Außerdem sollen die Fahrzeiten zur Baustelle entschädigt werden: „Heute hier, morgen da – 70, 80, 90 und mehr Kilometer am Tag sind für Bauarbeiter keine Seltenheit, sondern eher die Regel. Das sind Zeit und Nerven, die sie auf der Straße lassen“, so Kreft. Bauleute könnten kein Home-Office machen. Viele säßen täglich zwei oder mehr Stunden im Auto, um auf die Baustelle zu kommen.

Für die vielen gefahrenen Baukilometer und die dabei verlorene Lebenszeit müsse es endlich eine Entschädigung geben. Die Wegezeit sei deshalb für die IG BAU ein zentraler Punkt bei der Tarifrunde für die Baubranche, die am kommenden Dienstag (19. Mai) beginnt. Wegen der Corona-Krise waren die Verhandlungen zuvor verschoben worden.




Corona-Hilfen: IHK zu Dortmund begrüßt Zuschuss für Lebenshaltungskosten für Soloselbstständige

Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften dürfen einmalig einen pauschalen Betrag für die Monate März und April von insgesamt 2.000 Euro für Lebenshaltungskosten oder einen (fiktiven) Unternehmerlohn ansetzen. Das hat NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart gestern verkündet.

Stefan Schreiber, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund, begrüßt diese Entscheidung: „Jetzt haben die vielen Selbstständigen aus Kreativ- und Dienstleistungsberufen, wie zum Beispiel auch Taxiunternehmen, endlich Klarheit. Viele dieser Selbstständigen haben gar keine Betriebsmittel, für die sie die Soforthilfen einsetzen könnten. Dass diese Regelung auch für Künstler gilt, ist ebenfalls eine gute Nachricht. Gerade die Kultur- und Kreativwirtschaft macht einen großen Teil der Attraktivität unserer Region aus und ist somit für die gesamte Wirtschaft relevant. Jetzt hoffen wir, dass die neuen Regelungen ohne bürokratischen Aufwand und klar verständlich umgesetzt werden.“

Voraussetzung ist, dass die Soforthilfe im März oder April und gleichzeitig keine Grundsicherung (ALG II) beantragt wurde. Solo-Selbständige, die das Sofortprogramm für Künstlerinnen und Künstler in Anspruch genommen haben, sind ausgeschlossen. Alle Solo-Selbstständigen sind verpflichtet, am Ende des dreimonatigen Bewilligungszeitraums eine Erklärung abzugeben. Darin legen sie dar, ob sie die NRW-Soforthilfe vollständig zur Deckung des Corona-bedingt entstandenen Liquiditätsengpasses benötigt haben. Andernfalls müssen sie zu viel erhaltene Hilfe zurückzahlen. Die nun getroffene Regelung sieht vor, dass sie bei diesem Nachweis 2.000 Euro für den Lebensunterhalt ansetzen können. Dazu erhalten alle Zuschussempfänger ein Schreiben mit einem entsprechenden Vordruck sowie einer Ausfüllung-Anleitung.

Die Corona-Hotline der IHK zu Dortmund 0231 5417-444 ist weiterhin von Montag bis Donnerstag zwischen 8:00 und 17:00 Uhr, und Freitag bis 15:00 Uhr zu erreichen. Unternehmen, Gewerbetreibende und Selbstständige sowie Auszubildende bekommen darüber wichtige Informationen rund ums Thema Coronavirus, etwa zu Finanzierungsfragen. Informationen rund ums Thema Coronavirus und dessen Auswirkungen für die Wirtschaft hat die IHK bereits seit mehreren Wochen auf ihrer Internetseite unter www.dortmund.ihk24.de/coronavirus gebündelt. Sie wird regelmäßig aktualisiert.




Schützenheide bereitet sich auf die Wiedereröffnung vor: Grillstation und E-Bike-Ladestation geplant

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Die Vorbereitungen für die ersten Gäste nach langer Durststrecke lauf in der Schützenheide auf vollen Touren.

In den vergangenen Tagen habe verschiedene Bundesländer verlauten lassen, dass Restaurants wieder geöffnet werden können. „Wir sind darauf vorbereitet“, berichtet Gastronom Sascha Djuric von der Schützenheide.  Die Umgestaltung des großen Biergartens ist in vollem Gange, damit der erforderliche Sicherheitsabstand gewährleistet werden kann.

Die Umgestaltung soll auch durch Raumteiler mit natürlicher Bepflanzung geschehen, damit das Biergartenambiente beibehalten werden kann.  Das die Einhaltung sämtlicher Hygienevorschriften gesichert ist, versteht sich von selbst und ist für Sascha Djuric oberstes Gebot. Außerdem  möchte er seinen Biergarten um eine Grillstation und eine E-Bike-Ladestation erweitern. Für Anregungen und Wünsche ist er offen.

Sobald die Freigabe der Behörden kommt, ist das Team der Schützenheide gerüstet und freut auf die Gäste.




Hannah Lülf: In zehn Jahren vom Azubi in die Geschäftsleitung von beta Eigenheim in Bergkamen

Hannah Lülf ist jetzt Mitglied der Geschäftsleitung von beta Eigenheim mit Sitz in der Marina Rünthe.

Im Ausbildungsbetrieb Karriere machen? Geht das? Das geht. Mit Immobilienkauffrau Hannah Lülf (30) wurde nun eine junge Frau in die Geschäftsleitung der beta Eigenheim GmbH in Bergkamen berufen, die im August 2009 an der Marina Rünthe ihre Ausbildung begann.

„Ich hatte das Glück, dass mir meine Arbeit immer richtig Spaß gemacht hat und mir die Gelegenheit gegeben wurde, alle Aufgaben eigenverantwortlich oder im Team zu übernehmen“, blickt sie auf inzwischen mehr als zehn Jahre an der Marina zurück. „Zwischen Projektsteuerung, Digitalisierungsstrategien und sprichwörtlich diversen anderen Baustellen hat sie sich stetig weiterentwickelt“, resümiert beta-Geschäftsführer Dirk Salewski. Folgerichtig haben die drei Geschäftsführer Dirk Salewski, Achim Krähling und Matthias Steinhaus sie neben Prokurist André Knappstein in die Geschäftsleitung berufen.

Bereits vor der Abiturprüfung am Märkischen Gymnasium in Hamm hatte sich Hannah Lülf dafür entschieden, dass ihr beruflicher Weg in die Immobilienbranche führen sollte. Alternativ wäre auch ein Architekturstudium in Frage gekommen, sie legte sich aber darauf fest, zunächst eine Ausbildung zu absolvieren. Als ihr Vater ihr vorschlug, es doch mal mit einer Bewerbung bei beta in Bergkamen zu probieren, war sie davon mit Blick auf die tägliche Fahrt von Hamm nach Bergkamen und zurück anfangs nicht begeistert. „Als ich dann aber vor dem Vorstellungsgespräch auf dem Parkplatz an der Marina stand, wusste ich, hier möchte ich arbeiten“, sagt Hannah Lülf heute.

Im August 2009 begann für Hannah Lülf die dreijährige Ausbildung an der Marina, die sie mit Auszeichnung beendete. Nach anschließender Tätigkeit als Vertriebsassistentin hatte sie die Möglichkeit, über den Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (kurz: BFW) ein Stipendium für das berufsbegleitende Studium zum Bachelor of Arts Real Estate zu erhalten. Dieses Studium schloss sie an der EBZ Business School (Bochum) ebenso erfolgreich ab wie den anschließenden Masterstudiengang Baurecht und Baubegleitung an der Philipps-Universität in Marburg (bis Juli 2019). Während des Studiums hatte die Geschäftsführung sie bereits immer stärker in die Grundstücksentwicklung und -verwaltung einbezogen.

Ein ganz besonderes Verhältnis hat Hannah Lülf zum aktuellen Leuchtturmprojekt der beta in Dortmund. „Ich habe mich nach dem Erwerb des Grundstücks so intensiv mit dem Thema befasst, dass das Kronprinzenviertel Thema der Bachelorarbeit, in Teilen aber auch der Masterarbeit wurde“, so Hannah Lülf. In enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung übernimmt sie seit Abschluss des Bachelorstudiums die Projektsteuerung für das größte Projekt der beta-Firmengeschichte.  Den passenden Ausgleich zum gut ausgefüllten Berufsalltag findet die inzwischen 30-jährige Ex-Auszubildende beim Wandern oder beim Pilates. „Perfekt, um mal so richtig runterzukommen“, wie sie sagt.




Wechsel in der Leitung des Bayer-Standortes Bergkamen: Dr. Dieter Heinz neuer Standortleiter

Dr. Dieter Heinz. Foto: Bayer AG

Am 1. Mai übernimmt Dr. Dieter Heinz die Leitung des Bayer-Standortes Bergkamen, zu dem auch ein Produktionsbetrieb in Berlin gehört. Er folgt damit auf Dr. Timo Fleßner, der nach mehr als drei Jahren in dieser Funktion als Standortleiter innerhalb des Konzerns nach Wuppertal wechselt. „Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben am Standort Bergkamen, der sich in den vergangenen Jahren in vielerlei Hinsicht überaus erfreulich entwickelt hat – was mir den Start erleichtern wird. Es ist mir sehr wichtig, die positiven Trends fortzusetzen, wobei ich einen Schwerpunkt auf die mittel- und langfristigen strategischen Ziele legen werde“, sagte Heinz in einer ersten Stellungnahme zum bevorstehenden Wechsel.

Die wissenschaftliche Karriere von Dr. Dieter Heinz begann mit einem Studium des Chemieingenieurwesens und der Promotion an der RWTH Aachen. Ein Studienaufenthalt im Bereich Chemical Engineering führte ihn an die University of Texas in Austin (USA). Nach dem Einstieg bei Bayer übernahm er ab 1998 verschiedene Aufgaben im Bereich Ingenieurtechnik & Technologie – einschließlich eines vierjährigen Aufenthaltes in Shanghai (China). Anschließend arbeitete Heinz in leitenden Positionen in der Division Pflanzenschutz mit den Schwerpunkten Wirkstoffproduktion, Prozessoptimierung sowie Lieferketten und Logistik. Zum Jahresbeginn wechselte er in die Pharma-Division.

„Ich freue mich, dass Bayer sich für Dieter Heinz als neuen Standortleiter entschieden hat. Insbesondere seine langjährigen Erfahrungen in den Bereichen Produktion und Technik werden Bergkamen als Produktionsstandort für neue, innovative Wirkstoffe noch attraktiver machen“, ist Fleßner überzeugt. „Bergkamen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt und auf vielen wichtigen Gebieten erhebliche Fortschritte erzielt. Eine meiner Hauptaufgaben sehe ich deshalb darin, Kontinuität sicherzustellen und die begonnenen Projekte erfolgreich fortzuführen“, kündigt Heinz an. „Vor mir und meinem Team in Bergkamen liegen weitere interessante und spannende Aufgaben. Ich freue mich darauf, diese Entwicklung begleiten und unterstützen zu können.“




Bayer trotzt der Corona-Krise: Gute Geschäftszahlen für das 1. Quartal 2020

Corona-Virus. Foto; Bayer AG

Der Bayer-Konzern ist gut ins Jahr 2020 gestartet, wobei die Geschäftsaktivitäten im 1. Quartal stark von der COVID-19-Pandemie geprägt waren. „Es hat sich gezeigt, dass wir unter schwierigen Rahmenbedingungen mit unserem Life-Science-Produktportfolio in den Bereichen Gesundheit und Ernährung erfolgreich weiter wirtschaften konnten und so auch in Zeiten der Krise einen positiven Beitrag für unsere Stakeholder leisten“, sagte der Vorstandsvorsitzende Werner Baumann am Montag bei der Vorlage der Quartalsmitteilung.

Um die Ausbreitung von COVID-19 zu erschweren bzw. zu verhindern hat Bayer an seinen Standorten umfangreiche Maßnahmen ergriffen. „Oberstes Ziel ist es, die Gesundheit und Sicherheit unserer Beschäftigten zu gewährleisten. Zusätzlich konzentrieren wir uns darauf, dass Patienten, Landwirte und Verbraucher unsere Produkte erhalten, dazu gehören insbesondere auch lebensrettende Medikamente“, so Baumann.

Die COVID-19-Pandemie führte einerseits in einigen Geschäftsfeldern zu einer stark gestiegenen Nachfrage – teilweise zur Bevorratung – und entsprechendem Umsatzwachstum. Andererseits wird das Geschäft durch die mit der Pandemie verbundenen Einschränkungen partiell negativ beeinflusst. In den von COVID-19 betroffenen Gebieten hat das Unternehmen erhebliche Unterstützung geleistet, etwa durch finanzielle Hilfen, Spenden von Arzneimitteln und Versorgungsgütern, die Bereitstellung von Testgeräten aus seinen Laboren sowie außergewöhnliches Engagement seiner Mitarbeiter.




Team des POCO-Markts Bergkamen überreicht eine Stoffspende für Masken ans DRK

Thomas Sieniawski alias Püppi (l.) und Christian Kamp (Mitte) vom DRK Bönen e. V. freuen sich über die Stoffspende von Markus Blacha (r.) und seinem Team von POCO Bergkamen. Foto. POCO

Das Team des POCO-Marktes Bergkamen möchte helfen und überreicht eine Stoffspende ans DRK.

Stoff zum Nähen von Atemschutzmasken ist montan allerorts sehr beliebt. In ganz Deutschland haben POCO-Märkte bereits Baumwollstoffe zum Nähen von Masken an ortsansässige Vereine und Hilfsorganisationen gespendet. Der POCO-Markt in Bergkamen möchte dem in nichts nachstehen. Marktleiter Markus Blacha und sein Team organisierten darum eine eigene Spendenaktion und überreichten einen Einkaufswagen mit 270 Metern Stoff an den DRK Ortsverein Bönen e. V.

Die Mitglieder des DRK Handarbeitskreises nähen bereits seit einiger Zeit Masken und verteilen diese an Pflegedienste, Arztpraxen, Kitas und andere Einrichtungen. Überall dort, wo Menschen betreut werden und der nötige Abstand nicht immer möglich ist, ist die Freude über diese Geste groß. Der Stoff aus dem POCO-Markt Bergkamen wurde Christian Kamp und Thomas Sieniawski überreicht.

Thomas Sienawski ist möglicherweise einigen besser bekannt als ehrenamtlicher Clown Püppi. In dieser Rolle besucht der engagierte Künstler seit über 30 Jahren kranke Kinder in der Kinderklinik Hamm und ist unter anderem Botschafter der Kindernothilfe und der Stiftung Kinderglück. „Wir haben gehört, dass beim DRK so fleißig genäht wird“, erzählt Markus Blache, „und da lag es ja nahe, dass wir mit Stoff aushelfen. So können wir auch ein wenig dazu beitragen, dass die Menschen sich sicherer fühlen.“




LANXESS unterstützt das Gymnasium und die Willy-Brandt-Gesamtschule bei digitalem Chemie-Unterricht

Auch nach dem Ende der Osterferien heißt es wegen der Corona-Pandemie für viele Schülerinnen und Schüler: Zuhause bleiben und am Bildschirm lernen. Dabei möchte LANXESS Schulen und Schüler unterstützen. Der Spezialchemie-Konzern hat für insgesamt 57 Schulen im Umfeld seiner Standorte, darunter auch das Gymnasium und die Willy-Brandt-Gesamtschule in Bergkamen, Lizenzen für die interaktive Online-Lernplattform 123chemie.de im Wert von mehr als 10.000 Euro bereitgestellt.

123chemie.de ist eine Art digitales Chemieregal, aus dem die Schüler Lerninhalte zu chemischem Grundwissen wählen können. Das Programm bietet Animationen, Lückentexte, Arbeitsblätter zum Ausdrucken und vieles mehr. Jeder Nutzer kann sein individuelles Lerntempo wählen und Lehrern wie Mitschülern das Lernergebnis präsentieren – von zuhause aus oder in der Schule. Auch die Nutzung auf einem interaktiven Whiteboard, einem Tablet oder einem Smartphone ist möglich.

„Mit der Corona-Krise hat digitales Lernen an Bedeutung gewonnen. Um ein besseres Homeschooling zu ermöglichen, hat LANXESS schnell und unbürokratisch die Kosten für die Lizenzen übernommen“, sagt Nina Hasenkamp, Leiterin der LANXESS Bildungsinitiative. „Wir haben uns für das digitale Chemieregal entschieden, weil es einen individuellen Zugang zu den Lerninhalten des Unterrichtsfachs Chemie ermöglicht. Dieses Thema liegt uns als Spezialchemie-Konzern natürlich besonders am Herzen. Das Programm bietet für das Lernen zuhause und in den Schulen einen echten Mehrwert – auch dann, wenn der Schulbetrieb wieder normal läuft.“




POCO wird seinen Möbelmarkt in Rünthe am kommenden Montag wieder öffnen

Am Donnerstag hatte POCO-Geschäftsführer Thomas Stolletz in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel den Beschluss von Bund und Ländern heftig kritisiert, nachdem am kommenden Montag nur Einzelhandelsgeschäfte bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern wieder öffnen dürfen. Nur wenige Stunden später hatte die NRW-Landesregierung erklärt, dass am 20. April in Nordrhein-Westfalen auch Möbelhäuser mit einer größeren Fläche an den Start gehen dürfen.

„Auch uns hat diese Mitteilung am Donnerstag überrascht“, sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitagmorgen auf Anfrage des „Bergkamen-Infoblog“. Und: „Wir werden die POCO-Möbelmärkte am Montag in NRW öffnen.“ Dabei sollen alle Hygiene- und Sicherheitsvorschriften natürlich eingehalten werden. „Das ist eine große Herausforderung.“

Kunden, die den POCO-Möbelmarkt in Rünthe besuchen wollen, sollten sich von einem Hinweis auf der Homepage des Unternehmens nicht verunsichern lassen. Dort steht als möglicher Öffnungstermin weiterhin der 4. Mai. Dies gilt für die Märkte in den anderen Bundesländern, es sei denn, sie folgen dem NRW-Sonderweg.