VKU ändert ab August die Tarife: Auch das Sozialticket wir teurer

Die Verkehrsgesellschaft VKU erhöht zum 1. August ihre Tarife. Damit ändern sich auch die für das Sozialticket/SchülerAbo plus zu zahlenden Eigenanteile um 24 Cent im Monat in der Preisstufe A und 43 Cent in der Preisstufe B. Darauf weist der Fachbereich Soziales beim Kreis hin.

Das Ticket mit der Preisstufe A ist gültig für eine Stadt bzw. Gemeinde. Es kostet ab August 20,22 Euro (bisher 19,98 Euro). Das Ticket in der Preisstufe B erlaubt Fahrten im gesamten Kreisgebiet. Es ist ab 1. August zum Preis von 33,08 Euro (32,65 Euro) zu haben.

Antragsvordrucke für das Sozialticket sind bei allen Geschäftsstellen des Jobcenters Kreis Unna und den Sozial- und Jugendämtern sowie den Wohngeldstellen der Städte und Gemeinden im Kreis Unna erhältlich. Die Anträge für ein Ticket ab dem 1. August müssen spätestens bis zum 10. Juli bei der Verkehrsgesellschaft für den Kreis Unna (VKU) in Kamen vorliegen.

Weitere Informationen zum Sozialticket/SchülerAbo plus gibt es auf der Internetseite www.vku-online.de und auf der Seite www.kreis-unna.de (Suchbegriff Sozialticket). PK |PKU

Hintergrund
Das Sozialticket wird seit dem 1. August 2008 angeboten und ermöglicht finanziell hilfebedürftigen Menschen im Kreis Unna die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Im April 2010 wurden zwei Preisstufen eingeführt und seit dem 1. August 2013 können auch Wohngeldempfänger kostengünstig den Öffentlichen Personennahverkehr im Kreis Unna nutzen.

Seit August 2013 gibt es auch ein besonderes Angebot für Schüler, Studierende und Auszubildende im Kreis Unna, die Anspruch auf das Sozialticket haben. Sie können das Sozialticket als SchülerAbo plus am Vormittag für den Schulweg oder den Weg zum Ausbildungsplatz in Anspruch nehmen. Ab 14 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen und während der NRW-Ferien kann das Ticket auch über die Kreisgrenzen hinaus genutzt werden. Dann sind zum Beispiel Fahrten nach Dortmund, Hamm, Hagen oder auch ins Sauer- oder Münsterland möglich.




Busbahnhof bekommt neue elektronische Anzeigentafeln – allerdings erst im Herbst

Wann fährt mein Bus? Fahrgäste der VKU, die am Bergkamener Busbahnhof einsteigen wollen, müsse für die Antwort auf dieses Frage seit etlichen Wochen auf die ausgedruckten Fahrpläne in den Schaukästen schauen, weil die Anzeigentafeln defekt sind. Das wird sich erst im Herbst ändern, wie die VKU jetzt mitteilt.

Seit 2004 gibt es diese sogenannte dynamische Fahrgastinformation (DFI) am Bergkamener Busbahnhof. Was bedeutet DFI überhaupt? Die DFI ist eine elektronische Anzeigetafel, die die Abfahrtzeiten der Busse, die Liniennummer und die Fahrtrichtung angegeben. Die vorhandenen LEDs haben ihre maximale Lebensdauer mittlerweile erreicht, so dass es immer wieder zu Problemen in den Anzeigen kommen kann.

Auch die Steuereinheit dieser Anlagen ist in die Jahre gekommen, hierfür sind bereits keine Ersatzteile mehr verfügbar. Die Kosten für Instandsetzungsarbeiten der DFI sind im letzten Jahr stark gestiegen. Die VKU plant einen kompletten Austausch der DFI Anlage am Bergkamener ZOB. Die neuen DFIs sind technisch auf dem aktuellen Stand. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit die Leitstelle mit der DFI zu verbinden, so dass auch ein Fernzugriff möglich ist. Heute müssen die Anlagen zum Teil noch vor Ort bedient werden.

Bis die neuen Anlagen allerdings an den Start gehen können, wird der Herbst bereits Einzug genommen haben.




Bürgerinitiative „Pro L 821n“ ruft zur Kundgebung am Mittwoch vor der Ratssitzung auf

Die Bürgerinitiative „Pro L821n“ wirbt für den Bau der Ortsumgehung Oberaden/Weddinghofen nicht nur durch zahlreiche neue Schilder an Kamp- und Schulstraße, sondern lädt außerdem am kommenden Mittwoch, 28. Juni, um 16 Uhr vor der Sitzung des Stadtrats zu einer Kundgebung am Rathaus ein. Ausdrücklich weist die Bürgerinitiative darauf hin, dass Interessierte diese Ratssitzung, die um 17.15 Uhr beginnt, auf der Besuchertribüne verfolgen können.

Klar ist, dass die große Mehrheit des Stadtrats für den Bau der L 821n ist und dies auch in einer Stellungnahme an das Land zum Ausdruck bringen wird. Strittig zwischen SPD und CDU ist aber, ob in diese Stellungnahme weitere Forderungen aufgenommen werden sollen. Während die Union darauf verzichten will, weil sie meint, dass dadurch die L 821n in den Landesstraßenausbauplan für 2018 sicherer aufgenommen wird, stützen die Sozialdemokraten den von der Verwaltung formulierten Forderungskatalog.

Konkret geht es um diese Passage:

„Der Rat der Stadt Bergkamen fordert das Land auf, für den Fall der Realisierung der L 821n

  • mit dem Bau erst zu beginnen, wenn der erforderliche Grunderwerb zu 100 % gesichert ist,
  • eine Fortschreibung des LPB (Landschaftspflegerischen Begleitplans) zur L 821n durchzuführen, da der Planfeststellungbeschluss bereits aus 2008 stammt,
  • mit Freigabe der Ortsumgehung die Herabstufung der L 821 zwischen K 16 und L 654 zur Kreisstraße durchzuführen,
  • mit Freigabe der Ortsumgehung die Herabstufung der L 664 zwischen Werner Straße (B 233) und L 654 (Lünener Straße) zur Kreisstraße durchzuführen,
  • Fördermittel / Baukostenzuschüsse für den Umbau der Jahnstraße / Kampstraße / Schulstraße zur Erhöhung des Verkehrswiderstands für den neuen Straßenbaulastträger (nach vg. Herabstufung der Straße) bereit zu stellen; die Umgestaltung ist mit der Stadt Bergkamen abzustimmen,
  • die Einwilligung zu verkehrsrechtlichen Anordnungen von Tonnagebegrenzungen (max. 7,5 t) beider Ortsdurchfahrten zuzusagen.“



Bei Reise bedenken: Führerscheine nicht immer unbefristet gültig

Wer kennt das nicht? Kurz vor dem Urlaub stellt man mit Entsetzen fest, dass der Personalausweis oder Reisepass abgelaufen ist. Aber wer denkt schon an den Führerschein?

Die „großen“ Klassen (zum Beispiel die frühere Klasse 2) werden nur noch zeitlich befristet erteilt. Angaben zur Befristung finden sich auf der Rückseite des Kartenführerscheins in der Spalte 11. „Mit Ablauf des dort eingetragenen Datums dürfen Fahrzeuge der entsprechenden Klasse nicht mehr gefahren werden“, weiß Christoph Funke als Leiter der Führerscheinstelle beim Kreis Unna.

Bei wem eine solche Befristung eingetragen ist, muss – wenn die Fahrerlaubnisklasse weiterhin genutzt werden soll – einen Antrag auf Verlängerung stellen. Das trifft für die Inhaberinnen und Inhaber von Führerscheinen zu, die 2009 oder früher für die so genannten großen Klassen erteilt oder verlängert wurden.

Führerscheine werden bei der Bundesdruckerei erstellt. „Bevor der Auftrag erteilt werden kann, muss die Führerscheinstelle beim Verkehrszentralregister nachfragen, ob es Gründe gegen die Ausstellung gibt“, so Funke. Er empfiehlt daher, im Bürgerbüro im Kreishaus Unna rechtzeitig einen Antrag auf Verlängerung zu stellen.

Auch wenn die Reise in ein Land geht, in dem ein internationaler Führerschein verlangt wird, ist etwas Vorbereitung erforderlich. Der internationale Führerschein darf nur für Bürgerinnen und Bürger ausgestellt werden, die einen Kartenführerschein haben.

Wer noch eine graue oder rosa „Fleppe“ besitzt und einen internationalen Führerschein benötigt, sollte den Umtausch bald beantragen. „Die Bearbeitung bei der Bundesdruckerei dauert derzeit rund drei Wochen“, nennt Funke ein Zeitfenster.

Weitere Informationen rund um den Führerschein finden sich im Internet unter www.kreis-unna.de – Service – Führerschein. PK | PKU




STADTRADELN-Botschafter macht Station in Bergkamen

Für die bundesweite STADTRADELN-Aktion ist Reiner Fumpfei in der Zeit vom 19.06. bis zum 11.07.2017 als offizieller Botschafter mit seinem Rad unterwegs und besucht zahlreiche am STADTRADELN teilnehmende Städte und Gemeinden. Auf seinem Weg durch Deutschland möchte Reiner Fumpfei als Botschafter ein Zeichen für das Fahrrad als alternatives und umweltfreundliches Verkehrsmittel setzen.

Gestartet in der Stadt Norden im Norden der Republik wird Reiner Fumpfei während seiner dreiwöchigen Tour durch Deutschland am Samstag, 24. Juni, gegen 13:30 Uhr, am Rathaus der Stadt Bergkamen Station machen.

Da die am STADTRADELN teilnehmenden Kreise, Städte und Gemeinden zu individuell wählbaren Aktionszeiten mit dem Rad unterwegs sind trifft Reiner Fumpfei auf seiner Tour bei uns zum Abschluss unserer Aktionszeit in Bergkamen ein. Neben seinen bisherigen Erlebnissen auf seiner Botschafter-Tour können wir zu dieser Gelegenheit ein erstes Fazit aus den in Bergkamen gemachten Erfahrungen zum STADTRADELN und den bis dahin erfassten geradelten Kilometern der vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ziehen.

Die gesamte Tour des STADTRADELN-Botschafters ist über die Internetadresse www.stadtradeln.de/botschafter/ abrufbar.




S30 fährt bis Freitag nur bis zur Reinoldikirche

Aufgrund von Bauarbeiten in der Dortmunder Innenstadt kann die Haltestelle „Dortmund,
Hauptbahnhof“ mit der VKU-Linie S30 ab Mittwoch bis einschließlich Freitag, 23. Juni,
nicht bedient werden. Die Fahrten der S30 beginnen und Enden jeweils an der Haltestelle „Reinoldikirche“. Dort besteht die Umsteigemöglichkeit in die Stadtbahn.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter
Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.




Große Mehrheit für die L 821n – Streit wegen der Nebenbestimmungen

Die Mehrheit für den Bau des Ortsumgehung Oberaden/Weddinghofen (L 821n) war im Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr am Dienstag deutlich. Lediglich die beiden kleinen Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und BergAUF sprachen sich dagegen aus.

Allerdings gab es auch keinen Schulterschluss von SPD und CDU. Den wird es vermutlich auch nicht in der entscheidenden Ratssitzung am 28. Juni geben.

Die Sozialdemokraten unterstützen den Vorschlag der Verwaltung, das Votum für den Straßenneubau mit Forderungen zu verbinden. Dazu gehört zum Beispiel die Abstufung der Jahnstraße sowie der Goekenheide, Kampstraße, Schulstraße und Landwehrstraße bis Werner Straße zu einer Kreisstraße, die Begrenzung der Lkw-Tonnage auf 7,5 Tonnen und geschwindigkeitsbegrenzende Maßnahmen.

Diese von der Verwaltung aufgezählten Maßnahmen hält die CDU zwar auch für notwendig, wie ihr Ratsmitglied Gerd Miller und Ausschussvorsitzender Marco Morten Pufke betonten, nur sie wie die Forderung nach Fördermitteln für den Straßenumbau ausdrücklich in einer Stellungnahme zu nennen, ist ihrer Überzeugung nach politisch unklug. Die spärlichen Landesmittel könnten dann schnell an ein Straßenbauprojekt gehen, für das keine kostspieligen Bedingungen genannt werden.

Die Stellungnahme der Stadt wird vermutlich deshalb am 28. Juni nur mit den Stimmen der SPD verabschiedet. Größer sollte allerdings die Mehrheit in der Bergkamener Politik sein, die dem Irrglauben entgegentritt, die Kommunalpolitik in Bergkamen diskutiere und plane seit 40 Jahren über ein kleines Stück Straße zwischen der Lünener Straße im Süden und der Erich-Ollenhauer-Straße. So äußerte sich jedenfalls am Dienstag ein Anlieger der Goekenheide von der Besuchertribüne des Ratstrakts.

Tatsächlich brachten vor 40 Jahren Pläne des Landes für eine große Umgehungsstraße entlang der A1 von Werne bis Holzwickede Bürger und Politiker auf die Palme. Über sie sollte der Nord-Süd-Verkehr laufen, wenn auf dem Kamener Kreuz nichts mehr geht. Stück für Stück wurde diese große L 821n wegen des Widerstands in den Städten begraben. Übrig blieb mit diesem Namen lediglich das relativ kleine Stück Straße zwischen Oberaden und Weddinghofen.




Die flotte VKU-Ape verteilt Preise an die 60Plus-Gewinner

Die flotte Biene der VKU war wieder fleißig im Kreis Unna unterwegs und hat nicht nur Informationen verteilt, sondern auch Geschenke.

Sabine Schröder von der VKU übergab vor dem Kreishaus Unna die Preise aus der 60plusAbo-Gewinnaktion.

Auf den Wochenmärkten im Kreis konnten Interessiertean einer Verlosung teilnehmen. Jetzt stehen die glücklichen Gewinner fest. Verlost worden sind ein 6 Monate 60PlusAbo für die Stadt und acht moderne
Smartphones. Über den Hauptgewinn freut sich seit gestern Norbert Schabacker aus Kamen. Er kann ab sofort für 6 Monate mit der VKU preisgünstig und bequem mobil sein. Alle anderen Gewinner konnten sich über ein tolles Smartphone mit passender Schulung zur fahrtwind App freuen.

Der VKU-Abo-Service berät unter Telefon 02307-209-33 Interessierte gerne zu allen Fragen des 60plusAbos.




A2: Baustellen-Endspurt zwischen Kamen/Bergkamen und Dortmund

Seit Ende April 2015 laufen die umfangreichen Fahrbahninstandsetzungsarbeiten zwischen den A2-Anschlussstellen Kamen/Bergkamen und Dortmund und das Ende ist in Sicht.

In dieser Woche laufen in Fahrtrichtung Hannover weitere Markierungsarbeiten sowie der Rückbau der Verkehrsführung. Am kommenden Wochenende ist in Richtung Hannover freie Fahrt. In Fahrtrichtung Oberhausen werden bis Ende diesen Monats Markierungsarbeiten durchgeführt, auch werden die Mittelschutzplanken aufgebaut. In der ersten und zweiten Juli Woche wird die Verkehrsführung in Fahrtrichtung Oberhausen abgebaut. Auch dort laufen dann noch weitere Markierungs- und Schutzplankenarbeiten.

Mehr zum Thema: https://www.strassen.nrw.de/projekte/a2/sanierung-zwischen-kamen-und-dortmund.html




Haltestellenausfall durch Seifenkistenrennen auf der Alisostraße

Am Samstag, 17. Juni, und Sonntag, 18. Juni, wird die Alisostraße in Oberaden wegen eines Seifenkistenrennens für Kraftfahrzeuge gesperrt.

Die VKU-Linien R11 und N11 können die Haltestellen „Oberaden, Bahnhof“, „Dresdner Straße“, „Potsdamer Straße“ und „Sugamber Straße“ nicht bedienen. Als Ersatzhaltestellen dienen in dieser Zeit die Haltestellen „Im Sundern“ und „Alisostraße“.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.




CDU möchte eine bedingungsloses Ja der Stadt für den Bau der L 821 n

Die Mitglieder des Bergkamener Ausschusses für Umwelt, Bauen und Verkehr starten am kommenden Dienstag zu ihrer traditionellen Radtour durchs Stadtgebiet. Vorher ab 14 Uhr steht erneut die L 821 n auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung im großen Ratssaal. Hier wird es wohl zu heftigen Diskussionen kommen.

Der Grund: Die CDU möchte, dass die Stadt ihr Ja zum Bau der Ortsumgehung für Oberaden und Weddinghofen nicht an irgendwelche Bedingungen knüpft. Das soll der Ausschuss und letztlich auch der Stadtrat am 28. Juni so beschließen. „Die zuständigen, übergeordneten Stellen (Land, Bezirksregierung, RVR) erwarten zu Recht ein klares und eindeutiges Signal des Rates der Stadt Bergkamen für den Bau der L 821 n“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Thomas Heinzel. Über die Forderungen der Verwaltung können man mit den Stellen nach dem Bau der L821n sprechen.

Absehbar ist, dass die CDU für ihren Antrag keine Unterstützung bei den anderen Fraktionen finden wird. Grüne und BergAUF haben in der Vergangenheit immer wieder erklärt, dass sie gegen diesen Straßenneubau sind. Die Position der SPD war bisher, dass ihrer Auffassung nach die L 821 n nicht viel bringen wird, wenn nicht gleichzeitig die beiden Ortsdurchfahrten für Lkw- und Pkw-Fahrer gleichzeitig unattraktiv gemacht werden.

Zur Info noch einmal der Forderungskatalog der Verwaltung:

Der Rat der Stadt Bergkamen fordert das Land auf, für den Fall der Realisierung der L 821n

  • mit dem Bau erst zu beginnen, wenn der erforderliche Grunderwerb zu 100 % gesichert ist,
  • eine Fortschreibung des LPB (Landschaftspflegerischen Begleitplans) zur L 821n durchzuführen, da der Planfeststellungbeschluss bereits aus 2008 stammt,
  • mit Freigabe der Ortsumgehung die Herabstufung der L 821 zwischen K 16 und L 654 zur Kreisstraße durchzuführen,
  • mit Freigabe der Ortsumgehung die Herabstufung der L 664 zwischen Werner Straße (B 233) und L 654 (Lünener Straße) zur Kreisstraße durchzuführen,
  • Fördermittel / Baukostenzuschüsse für den Umbau der Jahnstraße / Kampstraße / Schulstraße zur Erhöhung des Verkehrswiderstands für den neuen Straßenbaulastträger (nach vg. Herabstufung der Straße) bereit zu stellen; die Umgestaltung ist mit der Stadt Bergkamen abzustimmen,

die Einwilligung zu verkehrsrechtlichen Anordnungen von Tonnagebegrenzungen (max. 7,51) beider Ortsdurchfahrten zuzusagen.