Gesamtschüler werden fit für Fahrten mit dem Linienbus
Die Willy-Brandt-Gesamtschule führt am 14. und 15. September für die neuen Klassen des 5. Jahrgangs erneut eine Busschulung im Rahmen des Projekts „NimmBus“ in Zusammenarbeit mit Frau Melanie Strohschein vom Verkehrsmanagement der VKU durch.
Das Projekt „NimmBus“ macht die Schüler fit für den Busverkehr. Die Schüler sollen lernen, sicher, verantwortungsvoll, umweltfreundlich und vor allem selbstständig mit dem Bus mobil zu sein. Als Busschule kommt „NimmBus“ in die Schule und führt während ca. zweier Zeitstunden eine theoretische Schulung und praktische Übungen durch, in denen z. B. Gefahrenstellen an der Haltestelle und am Bus demonstriert und Sicherheitseinrichtungen erläutert werden. Auch das richtige Verhalten bei Bremsmanövern wird erprobt.
A1: Zwei Wochenendsperrungen zwischen Westhofen und Schwerte
Die A1 wird ab kommenden Freitag (15.9.) ab 20 Uhr bis Montagmorgen (18.9) um 5 Uhr zwischen dem Autobahnkreuz Westhofen und der Anschlussstelle Schwerte in Fahrtrichtung Bremen gesperrt. In Fahrtrichtung Köln kann der Verkehr ohne Einschränkungen laufen. Am darauffolgenden Wochenende (22./25.9.) wird diese Sperrung wiederholt.
Die zuständige Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm wird an den beiden Wochenenden 54.000 Quadratmeter Fahrbahn sanieren. Betroffen sind auf einer Länge von drei Kilometern alle drei Spuren sowie in weiteren Teilen die Beschleunigungsspur im Bereich des Autobahnkreuzes Westhofen und der Standstreifen. Es werden jeweils 6.480 Kubikmeter an Material aufgenommen und wieder eingebaut. Das entspricht 15.700 Tonnen „Fräsgut“ und damit 15.700 Tonnen neuen Asphalt. 1.120 Sattelzüge werden dabei an beiden Wochenenden insgesamt im Einsatz sein.
Im vergangenen Jahr erfolgte die Erneuerung des Offenporigen Asphaltes (OPA) in der Gegenrichtung, also auf der A1 zwischen der Anschlussstelle Schwerte und dem Kreuz Westhofen in Fahrtrichtung Köln. Die Arbeiten wurden in rund 40 Nachteinsätzen abgeschlossen. Für die Sanierung der Fahrtrichtung Bremen wären in diesem Jahr rund 70 Nachteinsätze erforderlich gewesen, weil der zu sanierende Bereich größer ist. Deswegen geht man in diesem Jahr auf eine kompaktere Zeitplanung mit zwei Wochenenden. Im Tageslicht kann auch eine bessere Qualität der Arbeiten erwartet werden, zudem besteht nachts eine größere Unfallgefahr. Für nächtliche Schwertransporte sind Arbeiten komprimiert an zwei Wochenende ebenfalls besser, weil sie im letzten Jahr kaum oder überhaupt nicht die Nachtbaustellen passieren konnten. Und die Anwohner im unmittelbaren Bereich zur Baustelle haben nachts keine Lärmbelästigung zu erwarten.
Straßen.NRW investiert dort in die Erneuerung der Fahrbahn 3,1 Millionen Euro aus Bundesmitteln.
Umleitungen:
Der Fernverkehr wird ab dem Autobahnkreuz Westhofen über die A45 zum Autobahnkreuz Dortmund-Nordwest und dann weiter über die A2 zum Kamener Kreuz geleitet. Der Nahverkehr wird ab der A1-Anschlussstelle Hagen-Nord und den A45-Anschlussstellen Dortmund-Süd und Schwerte-Ergste über das untergeordnete Netz zur A1-Anschlussstelle Schwerte umgeleitet.
Grüne für gemeinsame Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität in allen Kommunen des Kreises Unna
Der Kreis Unna und damit seine kreisangehörigen Kommunen unterliegen der Belastung durch Stickoxide und Feinstäube aus dem Straßenverkehr. Und Schadstoffe machen nicht halt an Gemeinde- oder Stadtgrenzen.
Kamen, Bönen-Nordbögge, Schwerte haben aufgrund der in der Vergangenheit bereits aufgetretener Grenzwertüberschreitungen fertig ausgearbeitete Luftreinhaltepläne. Der Stadt Schwerte droht allerdings aufgrund zu hoher Stickoxidbelastungen an der B236 ggfs. das Fahrverbot für Dieselfahrzeuge. Einige Kommunen im Kreis verfügen bereits über Messdaten, die Aussagen über die Luftqualität dort erlauben. Andere beginnen erst, sich in dieses Thema einzuarbeiten.
Aus diesem Grund beantragen die Grünen im Kreistag Unna, der Landrat möge mit Hilfe der Stabsstelle Planung und Mobilität (PM) des Kreises Unna den kreisangehörigen Kommunen als Fachinformations- und Koordinierungsstelle für gemeinsame Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität zur Verfügung stehen. Sie soll ihnen dabei fachliche Unterstützung bieten und den Informationsaustausch koordinieren. Diese Koordination soll sowohl für zu entwickelnde Maßnahmen innerhalb des Kreisgebiets aber auch für gemeinsame Maßnahmen mit den Nachbar-Kommunen wie Dortmund oder Hamm gelten.
Herbert Goldmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag weist darauf hin, dass die neue Aufgabe zur Koordinierung der Anstrengungen zu Verbesserung der Luftqualität im Kreis Unna natürlich unter Berücksichtigung der formalen Zuständigkeit der Bezirksregierung erfolgen sollte.
„Wir sehen aber die Chance, in der Vernetzung vor Ort über Problemlösungen in einem sehr breiten Spektrum nachzudenken: So können intelligente Verkehrslösungen wie Umwidmungen in Tempo-30-Zonen, Ausbau des ÖPNV und des Radwegenetzes oder die Förderung emissionsarmer Fahrzeuge über das Angebot kostenfreier Stellplätze im öffentlichen Raum sowie den Ausbau von Hybrid- oder E-Bus-Flotten unter Einbeziehung der zahlreichen Erfahrungen der Planer aus dem Kreis sowie den umliegenden Kommunen in ein kreisweites Konzept eingearbeitet werden.
Denn uns ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht bestraft werden! Darum brauchen wir ein wirksames Maßnahmenbündel, bestehend aus dem weiteren Ausbau des ÖPNVs, aber auch der schnellen Umsetzung des Radschnellwegs RS1 durch das Land, dem generellen Ausbau von Radwegen durch den Kreis, der Reduzierung des Autoverkehrs mit Verbrennungsmotor sowie einer Ausweitung von Tempo 30 auf vielen innerstädtischen Straßen. Darüber hinaus muss die Automobilindustrie endlich abgasfreie Motoren in die Serienproduktion bringen und die Dieselfahrzeuge umgehend auf ihre Kosten wirksam nachrüsten“, fordert Herbert Goldmann, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Kreistag Unna.
„Wir GRÜNE stehen für eine gesündere Luft in unseren Städten, ohne die Bürgerinnen und Bürger durch Verbote zu bestrafen. Die Schuldigen sitzen nicht hinterm Steuer, sondern in den Chefetagen der Automobilindustrie, geschützt durch die schwarz-rote Bundesregierung“, so Herbert Goldmann.
Per Facebook und Pressemitteilung: Kontroverse zwischen BI „L821n Nein“ und Bürgermeister
Die Info-Veranstaltung der Grünen in Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative „L821n Nein“ am vergangenen Freitag in der Realschule Oberaden hat ein Nachspiel: zuerst auf der Facebook-Seite der BI und jetzt auch in einer Presseerklärung. Heftige Kritik gibt es das an Bürgermeister Roland Schäfer, weil er nicht der Einladung zur Teilnahme an dieser Veranstaltung gefolgt ist.
Info-Veranstaltung der L821n-Gegner am vergangen Freitag in der Realschule Oberaden.
Schäfer begründete dies noch einmal und kommentierte den Versammlungsverlauf am 5. September in einem Eintrag auf der Facebook-Seite der BI. Darauf folgte am Donnerstag die Presseerklärung der BI. Beides wird hier im Wortlaut dokumentiert, damit jeder sich eine Meinung zu diesem Disput bilden kann.
Roland Schäfer: „Müssen diese persönlichen Angriffe (kein Rückgrat, zu uninteressant etc.) wirklich sein? Erstens bin ich nicht Sprecher der SPD, sondern Bürgermeister, der an Recht und Gesetz gebunden ist, und zweitens habe ich meine Absage doch auch schriftlich inhaltlich begründet. Ich habe oft genug gezeigt, dass ich mich auch zu kontroversen Themen der Bürgerschaft stellen, z. B. bei Fragen der Flüchtlingsunterbringung. Ich habe aber keine Lust an einer Wahlkampfveranstaltung von Grünen und MLPD teilzunehmen. Wer aus politischem Kalkül den Bürgern vermittelt, Attacken gegen den Bürgermeister oder die Bergkamener SPD könnten die Straße verhindern, streut Ihnen bewusst Sand in die Augen! Sie müssen sich an die neugewählte CDU/FDP-Landesregierung wenden. Das gilt auch für die Befürworter der Straße.
In Bergkamen gibt es Bürger, die sind gegen die L821n und andere, die vehement dafür sind. Die Straße ist keine Planung der Stadt und wir bauen sie auch nicht. Alternativen sind geprüft und in einem transparenten Verfahren als untauglich erkannt worden. Der Planfeststellungsbeschluss ist bestandskräftig. Eine Klage dagegen ist vor Gericht gescheitert. Über den Bau entscheidet das Land NRW.
Pressemitteilung der BI: „Die neuen Medien machen es möglich: Gestern äußerte sich Roland Schäfer auf der Facebookseite der Bürgerinitiative L 821n zu einem Posting, in dem es um die Bürgerversammlung am Freitag in Oberaden ging, auf die Fragestellung warum er an dieser Versammlung nicht teilgenommen hat, mit einer sehr bemerkenswerten Antwort: „Zu manchen Sachen habe ich keine Lust. Und dazu gehören verlogene Wahlkampfveranstaltungen.“
Bisher haben wir Roland Schäfer als kompetent, bürgernah und als souveränes Oberhaupt der Stadt Bergkamen betrachtet. Was ist also passiert, dass der Bürgermeister einen solchen Post verfasst?
Trifft die Bürgerinitiative (BI) L821n NEIN mit ihren Informationen, Aktionen und mehr als 2000 gesammelten Unterschriften gegen die Straße vielleicht einen wunden Punkt in Sachen L821n? Bei aller Emotionalität, möchten wir heute sachlich auf die Einwände des Bürgermeisters eingehen und ein paar Dinge klarstellen. Die BI L821n NEIN ist unparteiisch, allerdings sind B90/Die Grünen ein willkommener Partner, da sie schon immer gegen diese Straße gekämpft haben. Die Infoveranstaltung war auch deshalb schon keine Wahlkampfveranstaltung, weil Politiker aller Parteien eingeladen waren, um ihre Meinung zu äußern. Viele haben allerdings abgesagt, beziehungsweise gab es teilweise gar keine Rückmeldungen. Bei der Diskussion am Ende der Veranstaltung stand es jedem frei seine Meinung zu äußern, jedoch hat sich kein Befürworter der Straße gemeldet. Unser Rechtsempfinden ist außerdem massiv gestört, weil der Bürgermeister diese Veranstaltung als „verlogen“ bezeichnet. Die anwesenden Referenten haben ihre Vorträge aufgrund von Fakten gehalten, etliche Pressevertreter waren anwesend und ihrer Berichterstattung konnte man entnehmen, dass es sich hierbei um eine ganz normale Infoveranstaltung handelte. Herr Bürgermeister Roland Schäfer nutzt seine Position, um die Bewegung gegen den Straßenbau mit solchen Äußerungen zu diffamieren. Dabei wäre gerade in dieser Situation der Austausch der Argumente und das Gespräch mit Bürgern, Politikern und Stadtverwaltung so wichtig.
Indirekt spricht er den Straßengegnern die Fähigkeit ab, dieses Thema nicht faktenneutral zu betrachten, diesen Vorwurf geben wir gerne an Stadtverwaltung und Stadtrat zurück. Bei der Durchsicht der Beschlussvorlage und der dazugehörigen Studie zur Entwicklung alternativer Verkehrskonzepte, haben wir sehr viele Argumente gegen den Bau der L821n aufgespürt, welche so schwerwiegend sind, dass es unseres Erachtens gar keinen Ratsbeschluss aufgrund dieser Vorlage hätte geben dürfen. Unter anderem wird prognostiziert, dass der Umlenkungseffekt dieser Straße relativ gering ist. Wenn es keinen großen Nutzen für die Anwohner der Jahn- und Schulstraße gibt, wozu soll dann die Natur zerstört und Steuergelder verschwendet werden? Zudem begründet der Rat seinen Beschluss damit, dass es keine alternativen Verkehrskonzepte gebe, ohne andere Anwohner in Mitleidenschaft zu ziehen. Wenn man sich die Streckenführung der L821N anschaut, wird es gerade dort sehr viele neue Anwohner geben, die eine Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität zu befürchten haben, so z.B. die Anwohner des Neubaugebietes „In der Schlenke“. Herr Bürgermeister Roland Schäfer betont oft, dass der Rat der Stadt den Straßenbau nicht beschlossen hat. Der Rat der Stadt Bergkamen hat mit Stimmen der SPD und CDU eine positive Stellungnahme zur L821n abgegeben und somit offiziell grünes Licht für die Umsetzung des Projekts erteilt. Die BI ist über den weiteren Planungsablauf sehr wohl informiert und weiß, dass die Entscheidungsgewalt derzeit ausschließlich bei der Landesregierung liegt. Ein entsprechendes Signal gegen die L821N, seitens der SPD Bergkamen bzw. des Rates, würde aber vielleicht auch dort gehört und Beachtung finden und uns in unseren Bemühungen unterstützen. Über 2000 Unterschriften von Bergkamener Bürgen können doch nicht einfach ignoriert werden, nicht vom Rat der Stadt Bergkamen und hoffentlich auch nicht von der Landesregierung.“
Anja Lenz
Andreas Worch
Sprecher BI L821n NEIN
Fleißige Busschüler werden belohnt
Die VKU zeigt mit dem Projekt NimmBus, der Busschule des Kreises Unna, wie Busfahren richtig funktioniert – und das an allen Schulen des Kreises Unna. Die Schüler, die dabei gut zugehört haben, konnten beim Busschulquiz etwas gewinnen.
v.l.: Melanie Strohschein (Team NimmBus), Julian Briefs, Lara Rahnöller, Stina Haverkamp und Andreas Feld (Leiter Verkehrsmanagement VKU) bei der Gewinnübergabe. Die Gewinner haben beim Quiz alle Antworten gekannt und wurden ausgelost. Als Preis gab es Technik-Gutscheine im Wert von 50, 75 und 100 Euro. Foto: VKU
Und zwar gab es je einen Technikgutschein im Wert von 100, 75 und 50 Euro zu gewinnen. Außerdem wurden zehn Kinogutscheine im Wert von 10 Euro verlost.
Lara Rahnöller, Julian Briefs und Stina Haverkamp haben bewiesen, wie gut sie sich auskennen. Sie konnten die Fragen fehlerfrei beantworten. Den Gewinn bekamen die Drei von Andreas Feld, Abtei-lungsleiter Verkehrsmanagement VKU, und Melanie Strohschein, NimmBus, überreicht. Die VKU wünscht viel Spaß beim Einkaufen.
Straße in der Gartensiedlung erhält eine neue Asphaltdecke
GSW und Gelsenwasser beginnen diese Woche mit der Erneuerung der Asphaltdecke zwischen Hausnummer 1 und 7 in der Gartensiedlung in Bergkamen. Ab Donnerstag, 7. September, wird die Asphaltoberfläche durch eine ortsansässige Tiefbaufirma großflächig erneuert, was bedeutet, dass mit Behinderungen für den Straßenverkehr zu rechnen sein wird. Eigene Arbeiten sind nicht geplant. Die GSW und Gelsenwasser bitten die Anwohner um Verständnis. Am 13. September wird die Baumaßnahme bereits wieder beendet sein.
A2 wird nochmal repariert: Nächtliche Engpässe zwischen Dortmund-Nordost und Kamen/Bergkamen
Ab Montagabend (28.8.) bis Freitag (1.9.) werden zwischen dem A2- Autobahnkreuz Dortmund-Nordost und der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen in Richtung Hannover punktuell Bodenwellen beseitigt. Es handelt sich dabei um Gewährleistungsarbeiten.
Dafür werden jeweils ab 21 Uhr bis zum darauffolgenden Morgen um fünf Uhr zwei von drei Fahrstreifen gesperrt. Straßen.NRW hat diese Arbeiten bewusst in die verkehrsärmeren Nachtstunden gelegt.
Bündnis 90/Die Grünen und L 821n-Gegner laden Freitag zur Bürgerversammlung ein
In Zusammenarbeit mit der BI L821n NEIN, BUND, Nabu und weiteren Organisationen findet am Freitag, 1. September, im Foyer der Realschule Oberaden eine große Bürgerversammlung gegen die L821n statt. Einlass ist ab 18.30Uhr, Beginn ist um 19 Uhr. Alle Bürgerinnen und Bürger, die den Bau dieser Straße ablehnen, sind herzlich eingeladen.
Bereits auf der Info-Veranstaltung im Juli in Weddinghofen kündigte der Stadtverbandsvorsitzende der Bergkamener Grünen, Rolf Humbach, eine weitere in Oberaden an, da der Widerstand gegen die L821n in Oberaden sehr stark ist.
Eröffnet wird der Abend vom Moderator Rolf Humbach, im Anschluss kommt der Bundestagsabgeordnete Friedrich Ostendorff ( agrarpolit. Sprecher Bundestagsfraktion B90/Die Grünen ) zu Wort.
Die Sprecher der Bürgerinitiative L821n NEIN Andreas Worch und Anja Lenz werden dann u. a. das Modell der Landschaft mit und ohne Straße vorstellen.
Humbach verspricht, das Modell im Maßstab 1:1000 sei in vielen Stunden handwerklicher Kleinstarbeit, geleistet durch die Bürgerinitiative, sensationell gelungen und so könne jeder Teilnehmer der Veranstaltung plastisch sehen und erleben, was der Bau dieser Straße für einen Monstereingriff in die Natur darstellt.
Da an diesem Abend auch alternative Verkehrsmaßnahmen vorgestellt und diskutiert werden sollen, wird M. Huelshof von der Kamener Bürgerinitiative gegen den Logistikpark erläutern, wie es Ihnen damals gelungen ist, die Stadt Bergkamen zu verkehrslenkenden Maßnehmen zu bewegen.
Im Anschluss wird ein vom Bau dieser Straße direkt betroffener Landwirt zu Wort kommen
Von eingeladenen Gästen, die ihre Teilnahme abgesagt haben, wie z. B. dem Lippeverband oder dem Landtagsvizepräsidenten, liegen Schreiben vor, die auf in der Einladung bereits gestellte Fragen teilweise recht interessante Antworten geben. Einige werden verlesen und zur Diskussion gestellt.
Bevor dann eine öffentliche Diskussionsrunde startet, an deren Ende diverse Forderungen und Anträge, an Behörden, Landtag etc.oder weitere Maßnahmen beschlossen und formuliert werden sollen, werden noch die Unterschriftenlisten ( bereits jetzt eine sehr deutliche vierstellige Zahl ) gegen den Bau der Straße ausgezählt und ausgewertet.
Saubere Sache: VKU-„Rallye“ ab Bergkamen zeigt die Vorteile von Bus und Bahn auf dem Weg nach Dortmund
Wer regelmäßig mit dem Diesel-Pkw in die Dortmunder Innenstadt fährt, könnte schon bald Probleme bekommen: Die Deutsche Umwelthilfe hat die Nachbarstadt neben über 40 anderen NRW-Kommunen am Donnerstag aufgefordert, endlich für saubere Luft zu sorgen. Letzte Konsequenz wäre hier ein Fahrverbot für die beliebten Selbstzünder – auch wenn sie mit der vermeintlich sauberen Euro-Norm 6 unterwegs sind.
Die Teilnehmer der VKU-Rallye nach Dortmund am Bergkamener Busbahnhof mit dem stellv. Fahrdienstleiter Oliver Niewöhner (4. v. l.) und dem 1. Beigeordneten Dr. Hans-Joachim Peters (r.).
Es war wohl eher Zufall, dass die VKU am gleichen Tag zu einer Art Rallye vom Bergkamener Busbahnhof zum Dortmunder Hauptbahnhof eingeladen hatte. Was ist die schnellste Verbindung: mit Bussen und Bahn, mit dem Auto zuerst zum Kamener Bahnhof oder die ganze Strecke im Pkw bis zum Dortmunder Hauptbahnhof?
Den ersten Platz mit 45 Minuten Fahrzeit belegte hier die neue Linie D80, die mit nur wenigen Zwischenstopps den Kamener Bahnhof ansteuert. Drei Minuten später rollt dort die RE1 nach Dortmund ein. Die S30 hatte diesmal Pech. Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn und auf der Bornstraße gaben ihr das Nachsehen.
Mit dieser Aktion wollte die VKU für den Umstieg vom Pkw auf Bus und Bahn werben. Der Pkw-Kandidat war zwar nur unwesentlich langsamer, allerdings hatte er auch sehr schnell einen Parkplatz gefunden. Das ist in Dortmund oft schwierig und auch teuer.
Für den Fahrdienstleiter der VKU Andreas Feld sind Bus und Bahn nicht nur wegen der geringeren Kosten und wegen der Zeitersparnis die Alternativen zum arg gescholtenen Individualverkehr mit dem Auto. Sie haben vielmehr auch eine wesentlich bessere Umweltbilanz, insbesondere wenn es nach Dortmund geht. Von den Bussen der S30 wird nämlich verlangt, dass sie stets auf dem neuesten Stand der Technik sind. Das heißt, dass sie der Norm Euro 6 entsprechen. Dann sind sie auch mit der AdBlue-Technik ausgestattet, die zu einer erheblichen Reduzierung des Stickoxid-Ausstoßes führt. Viele Diesel-Pkw mit Euro 6 verfügen nicht über diese Technik.
Zum Brunnenfest und nach Hause mit der VKU – auch nach Bergkamen
Am Freitag, 25. August, startet das Brunnenfest auf dem Kamener Marktplatz. Keine Lust auf Parkplatzsuche? Dann lassen Sie sich von der VKU bequem und sicher zum Brunnenfest und wieder nach Hause bringen.
Die Haltestelle „Markt“ kann ab Freitag, 25. August, bis Samstag, 26. August, 12 Uhr aufgrund des Brunnenfestes nicht angefahren werden. Eine Ersatzhaltestelle ist auf dem Sesekedamm eingerichtet. Dies betrifft alle Linien im Stadtgebiet. Bequem kann man auch mit der VKU nach Bergkamen fahren.
Geboten wird am Freitag ab 19 Uhr: Eine musikalische Zeitreise durch 40 Jahre deutsche Rock & Popgeschichte, präsentiert durch „DAS WUNDER“, sieben erfahrene Profimusiker, die im deutschen Musikbusiness bereits sehr große Erfolge feiern durften. Ob Klassiker wie Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer, Marius Müller Westernhagen, Die Toten Hosen, Die Ärzte, NENA oder die jüngere Generation wie z.B. Andreas Bourani, Johannes Oerding, Philipp Poisel, Clueso, Jan Delay, KRAFTKLUB, Joris, Cro oder die Sportfreunde Stiller…
Mit der 1LIVE-Krone ausgezeichnet, sowie Echo-nominiert sind die drei Ex-Luxuslärm – Musiker Henrik Oberbossel, David Rempel und Eugen Urlacher. Mit dem Titel „1000 km bis zum Meer” wurden die 3 mit ihrer ehemaligen Band bundesweit bekannt. Komplettiert wird die Band u.a. durch den Ausnahmesänger Albert N`Sanda, der zuletzt sein Debüt bei „Culcha Candela“ feierte.Live gibt es das komplette deutsche Hit-Programm der letzten 4 Dekaden.
In der Nacht vom 25. auf den 26. August hat die VKU Sonderverkehre auf den Linien C21, C22, C23, C24 und T81 eingerichtet. Die Stadtbuslinien fahren von 22:45 Uhr bis 1:45 Uhr stündlich von der Ersatzhaltestelle „Kamen Markt/Sesekedamm“ in Richtung Lüner Höhe und Methler (C21/24), sowie von der Ersatzhaltestelle „Sesekedamm/Poststraße“ Richtung Südkamen und Heeren (C22/23).
Die TaxiBus-Linie T81 zwischen Unna und Bergkamen verkehrt in dieser Nacht von 0:15 Uhr bis 2.15 stündlich als Linienbus ohne vorherige Anmeldung ab „Unna, Bahnhof“. Die letzte Fahrt endet in Kamen an der Ersatzhaltestelle „Sesekedamm“. Von Bergkamen nach Unna fährt ebenfalls ein Linienbus um 0:19 Uhr, 1:19 Uhr und 2:24 Uhr. Alle Abfahrtzeiten können auch im Internet unter www.vku-online.de eingesehen werden.
Das NachtAST in Kamen fährt nur in Richtung Bönen über Derne und Rottum.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplan-auskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct).
VKU fährt von Dienstag bis Samstag ab Rathaus
Wegen der Bauarbeiten am Busbahnhof in Bergkamen fährt die VKU ab Dienstag, 22. August, bis voraussichtlich Samstag, 26. August, ausschließlich die Ersatzhaltestellen auf der Rathausseite an. Die Bussteige am Busbahnhof bleiben in dieser Zeit gesperrt.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 I 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:
Festnetz 20 ct/ mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.