Zulassungsstelle in Lünen bleibt geschlossen: Mitarbeiter bilden sich fort
Die Zulassungsstelle in Lünen bleibt am 16. und 17. Oktober geschlossen. Der Grund: Die Mitarbeiter sind auf einer Fortbildung, um auf dem aktuellsten Stand im Zulassungsrecht zu bleiben. Im Kreishaus in Unna ist die Zulassungsstelle wie gewohnt geöffnet.
Dort unterstützen weitere Kollegen aus der Zulassungsstelle Lünen die Mitarbeiter an den beiden Tagen, um auch die Anträge der Bürger abzuarbeiten, die auf das Kreishaus Unna ausweichen.
Bürger können montags und dienstags von 7.30 bis 16.30 Uhr alles rund um die Zulassung im Kreishaus an der Friedrich-Ebert-Straße 17 in Unna regeln. Erreichbar sind die Mitarbeiter in der Zulassungsstelle und Führerscheinstelle Unna darüber hinaus donnerstags von 7.30 bis 17.30 Uhr sowie mittwochs und freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr. PK | PKU
Kaczmarek setzt sich für die Sanierung des Westenhellwegs in Bergkamen ein
Immer wieder erhält der SPD-Bundestagsabgeordnete und Unterbezirksvorsitzende Oliver Kaczmarek Bürgerbriefe und Hinweise zum teilweise schlechten Zustand der L736/Westenhellweg in Bergkamen. Weshalb er sich unlängst an die zuständige Landesbehörde Straßen.NRW gewandt und sich für die Sanierung der Straße eingesetzt hat.
Inzwischen liegt dem Politiker ein Antwortschreiben vor, in dem der Landesbetrieb nicht nur darauf hinweist, dass ihm der schlechte Zustand der Straße bekannt ist. „Noch in diesem Monat wird eine Überprüfung der zur Sanierung anstehenden Landesstraßen – darunter auch der Westenhellweg – durchgeführt“, erklärt Kaczmarek. Im Anschluss an diese Überprüfung werde eine Priorisierung der möglichen Sanierungsmaßnahmen erfolgen. „Auf dieser Grundlage wird entschieden, welche Sanierungsmaßnahmen für 2018 beschlossen werden“, so Kaczmarek. Aus diesem Grund sei es Straßen.NRW daher momentan auch nicht möglich, einen festen Termin für die Sanierung der L736 in Bergkamen zu benennen.
Gleichzeitig macht der Landesbetrieb aber auch deutlich, dass die Verkehrssicherheit durch die Beseitigung von Deckenschäden auf der Straße gewährleistet sei. „Ich werde mich Ende Oktober noch einmal an die Behörde wenden, um erneut die Dringlichkeit der Sanierung der L 736 deutlich zu machen, und um in Erfahrung zu bringen, was die Überprüfung der Landestraßen ergeben hat“, kündigt Kaczmarek an.
Kirmes in Bergkamen – Umleitung für VKU-Busse am Donnerstag
Wegen der Herbstkirmes in Bergkamen kommt es am Donnerstag, 5. Oktober, ab Dienstbeginn bis ca. 15 Uhr zu Haltestellenausfällen. Betroffen sind die VKU-Linien C11, S20, 128 und 193.
Die Haltestellen „Am Stadtmarkt“, „Ebertstraße/Nordberg“ und „Am Stadion“ werden nicht bedient. Als Ersatzhaltestelle wird „Bergkamen Busbahnhof“ angefahren.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 I 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct/ mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.
A1: Nächtlicher Engpass in Richtung Köln und Rastanlagensperrung bei Schwerte
Donnerstagnacht (5./6.10.) von 20 bis 5 Uhr stehen auf der A1 in Richtung Köln bei Schwerte in Höhe der Tank- und Rastanlage Lichtendorf nur zwei statt drei Fahrspuren zur Verfügung. Die Zufahrt zur Rastanlage ist in der Zeit gesperrt. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm lässt dort Fahrbahnschäden beseitigen und investiert dafür 30.000 Euro aus Bundesmitteln. Bei schlechtem Wetter müssen diese Arbeiten verschoben werden.
A1: Nächtlicher Engpass in Richtung Köln und Sperrung der Rastanlage Lichtendorf
In der Nach zum kommenden Samstag stehen von 21 bis 6 Uhr auf der A1 in Richtung Köln bei Schwerte in Höhe der Tank- und Rastanlage Lichtendorf nur zwei statt drei Fahrspuren zur Verfügung. Die Zufahrt zur Rastanlage ist in der Zeit gesperrt. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm lässt dort Fahrbahnschäden beseitigen und investiert dafür 30.000 Euro aus Bundesmitteln.
Gute Nachricht für Oberaden: Die S20 bleibt und die R12 fährt künftig im Halbstunden-Takt
Die S20 wird weiterhin durch Oberaden fahren und künftig wird die R12 montags bis freitags im Halbstunden-Takt unterwegs sein. Das sind die beiden wesentlichen Verbesserungen, die die VKU für diesen Stadtteil plant und die jetzt vom Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr abgesegnet wurden. Das Verkehrsunternehmen erhofft sich, dass durch diese Maßnahmen ein noch größeres Kundenpotential erschlossen wird.
Zwischen den Linien R12 und R11 (Lünen-Preußen über „Am Römerberg“ und Jahnstraße nach Weddinghofen und weiter bis zum ZOB und zurück) besteht außerdem eine Anschlussgarantie an der Haltestelle Kreuzstraße, so dass z.B. eine Weiterfahrt vom R11 nach Umstieg auf den R12 bis Lünen und umgekehrt möglich ist. An der Kreuzstraße besteht ebenfalls die Möglichkeit zur Weiterfahrt nach Preußen Bahnhof in Lünen.
Zukunftsmusik ist hingegen noch eine neue Buslinie, die durch Oberaden direkt bis zum Kamener Bahnhof führt. Sie steuert auch drei Haltestellen in der künftigen Wasserstadt Aden an. Die erste Fahrt ist geplant, wenn sich eine ausreichende Zahl von Familien in der Wasserstadt niedergelassen haben. Die Stadtverwaltung rechnet damit ab dem Jahr 2023
Diese Linie hat nach Auffassung der Verwaltung den Vorteil, dass der zentrale Versorgungsbereich Oberaden an der Jahnstraße direkt angebunden wird. Hier besteht die Möglichkeit in den S20 nach Lünen umzusteigen. Die Linienführung bindet zudem den Pendlerparkplatz an der Lünener Straße an und bietet damit zusätzliche Möglichkeiten dort Fahrgemeinschaften zu nutzen. Besonderes Qualitätsmerkmal ist darüber hinaus die Anbindung des Logistikparks A2, der bisher lediglich über eine Kamener Stadtbuslinie mit einer Haltestelle an der Töddinghauser Straße angefahren wird. Da die neue Linie auf direktem Wege den Bahnhof Kamen erreicht, ist sie durchaus mit der Qualität eines Schnellbusses vergleichbar.
Es geht also doch: Neubau der Lippebrücke in Rünthe mit nur zwei Vollsperrungen für einen Tag und ein Wochenende
Warum nicht gleich so! Während des Neubaus der Lippebrücke in Rünthe, der in der zweiten Hälfte 2018 gestartet wird, kommt es aller Voraussicht nach lediglich zu zwei minimalen Vollsperrungen der B 233 von einem Tag und an einem Wochenende. Das versprachen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Niederlassung Coesfeld von Straßen.NRW, als sie am Dienstag ihre aktualisierten Pläne für die Baumaßnahme dem Ausschuss für Umwelt, Bauen und Verkehr vorstellten.
So stellen sich zeichnerisch die Planer von Straßen.NRW den Neubau der Lippebrücke in Rünthe vor.
Dies Lösung des Problems „Wie kann die Brücke erneuert werden, ohne dass es zu massiven Verkehrsbehinderungen kommt“, ist recht einfach. Zunächst soll neben der alten Brücke der neue Brückenkörper errichtet werden. Während des Abbruchs der alten Brücke, wird der Verkehr über ihn geleitet. Nach der Fertigstellung der neuen Widerlager wird dann dieser Brückenkörper auf die Position der alten Brücke geschoben.
Dies soll mit den notwendigen Anschlussarbeiten während eines Wochenendes erledigt sein. Die zweite eintägige Vollsperrung gibt es vorher, wenn der Verkehr erstmals auf die „Ersatzbrücke“ geleitet wird. Bis auf diese beiden Ausnahmen werden über sie auch die Feuerwehrfahrzeuge und Rettungskräfte fahren können, wenn sie in Rünthe gebraucht werden. Ob auch die Gelenkbusse der VKU auf ihrem Weg von und nach Werne diesen Weg nutzen können, steht noch nicht fest.
Das Problem ist hier nicht die „Ersatzbrücke“, die genügend Tragkraft für Busse haben wird, sondern die engen Kurven der Zufahrt auf der Rünther Seite. Sie sind auch der Grund dafür, dass Lkw über 7,5 Tonnen während der gesamten Bauphase sie nicht passieren dürfen und einen weiten Umweg nehmen müssen. Nach wie vor sollen Fußgänger und Radfahrer die Lippe über die benachbarte Zechenbahntrasse überquueren. Pkw können ungehindert fahren. Es gilt aber für sie ein Tempolimit von 30 km/h.
Straßen.NRW macht die Lippebrücke durch den Neubau nicht nur wieder standfest. Geplant ist auch die Linksabbiegerspur aus Richtung Werne erheblich zu verlängern. Künftig beginnt sie bereits in Höhe des Lippeufers auf Werner Seite. Dort wird es dann auch eine Querungshilfe für Radfahrer geben, die über die Zechenbahnbrücke zur Nachbarstadt fahren wollen.
Afrikanische Schweinepest: Plakate an Rastplätzen fordern zum sorgsamen Umgang mit Speiseresten auf
„Bitte werfen Sie Speisereste nur in verschlossene Müllbehälter – die Tiere werden es Ihnen danken!“ Diese eindringliche Botschaft dürfte derzeit vielen Verkehrsteilnehmern ins Auge fallen, wenn sie entlang der A1 oder der A2 einen der Autobahnparkplätze mit WC-Anlagen ansteuern. Mit den Plakaten ruft Straßen.NRW gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) dazu auf, Abfälle korrekt zu entsorgen. Auch auf Anlagen von „Tank & Rast“ sind die Plakate zu finden. Dort haben die jeweiligen Pächter die Information aufgehängt. Aktueller Anlass ist die Afrikanische Schweinepest.
Seit 2014 breitet sich diese hochansteckende Tierseuche nach Angaben des BMEL in Europa aus, etwa in Russland, Weißrussland oder Litauen. In Nordrhein-Westfalen, durch das ein Großteil des Transitverkehrs in Ost-West-Richtung verläuft, hat Straßen.NRW deshalb vor allem entlang der A2 plakatiert. Darüber hinaus hängen Plakate entlang der A1 sowie auf dem A43-Parkplatz Speckhorn.
Für Menschen ist die Afrikanische Schweinepest ungefährlich, aber sie bedroht Millionen Haus- und Wildschweine. Für diese Tierseuche gibt es derzeit weder Impfstoffe noch Behandlungsmöglichkeiten.
Abgesehen vom direktem Tierkontakt können Fleisch oder Fleischerzeugnisse von infizierten Tieren diese Krankheit übertragen. Reisende oder Fernfahrern sollten Speisereste deshalb an Tankstellen, Raststätten oder Autobahnparkplätzen nicht achtlos wegwerfen. Abfälle gehören grundsätzlich in die dafür vorgesehenen Müllbehälter. Damit ist sichergestellt, dass Speisereste nicht unfreiwillig zu Wildschweinfutter werden.
A1: Zweite Wochenendsperrung zwischen Westhofen und Schwerte
Die A1 wird, wie bereits angekündigt, ab kommenden Freitag (22.9.) ab 20 Uhr bis Montagmorgen (25.9.) um 5 Uhr erneut zwischen dem Autobahnkreuz Westhofen und der Anschlussstelle Schwerte in Fahrtrichtung Bremen gesperrt. In Fahrtrichtung Köln kann der Verkehr ohne Einschränkungen laufen.
Umleitungen
Der Fernverkehr wird ab dem Autobahnkreuz Westhofen über die A45 zum Autobahnkreuz Dortmund-Nordwest und dann weiter über die A2 zum Kamener Kreuz geleitet. Der Nahverkehr wird ab der A1-Anschlussstelle Hagen-Nord und den A45-Anschlussstellen Dortmund-Süd und Schwerte-Ergste über das untergeordnete Netz zur A1-Anschlussstelle Schwerte umgeleitet.
Ausbau der B1/A40 zwischen Unna und Dortmund kann beginnen
Das Bundesverkehrsministerium vergab am heutigen Mittwoch den Förderbescheid für den Ausbau der B1/A40 zwischen der Anschlussstelle Dortmund Ost (B236) und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna. Das Investitionsvolumen beträgt für die 9,5 Kilometer lange Strecke 105 Millionen Euro. Mit dem Bau kann ab sofort begonnen werden. Die Planfeststellung erfolgte am 21. Februar 2017.
„Der Ausbau der B1/A40 zwischen Unna und Dortmund wird den Verkehrsfluss und den Anschluss an das gesamte Ruhrgebiet erheblich verbessern. Ich freue mich, dass sich das Engagement auf Bundesebene für das Verkehrsprojekt heute auszahlt. Als regionale Abgeordnete werden wir uns nun dafür einsetzten, dass auch der B1-Tunnel an der Semerteichstraße für eine vollständig kreuzungsfreie Durchfahrt durch den Süden Dortmunds kommen wird. Für Unna und Holzwickede mache ich mich für einen guten Lärmschutz während und nach Abschluss der Bauarbeiten stark.“, freut sich der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek.
Bereits im Zuge der Verhandlungen zum Bundesverkehrswegeplan 2030 hatte sich Oliver Kaczmarek für das Projekt eingesetzt. Nachdem die Planfeststellung nun abgeschlossen ist, kann mit den Bauarbeiten begonnen werden.
Auch der heimische CDU-Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe begrüßt die am heutigen Mittwoch erfolgte Baufreigabe für den Ausbau der B1 zur A40.
Mit Abschluss des 6-streifigen Ausbaus zwischen Anschlussstelle Dortmund-Ost (B 236) und Autobahnkreuz Dortmund/Unna (A 1/ A 44) wird die Bundesstraße B 1 zur Autobahn A 40. „Ich freue mich, dass die Aufwertung dieser zentralen Hauptverkehrsader des Ruhrgebietes nun in Angriff genommen wird“, so Hubert Hüppe. „Es handelt sich um eine Maßnahme, die für Berufspendler wie Fernverkehr gleichermaßen wichtig ist und für die wir uns seit Jahren eingesetzt haben“. Von der bewilligten Bausumme in Höhe von 105,1 Millionen Euro werde ein Großteil, 72,5 Mio. Euro, in die Erhaltung investiert, so der Bundestagsabgeordnete.
Hüppe hofft auf eine zügige Durchführung des Ausbaus: „Wenn der Baubeginn im Herbst 2017 ist, dann könnte die Verkehrsfreigabe 2022 erfolgen.“
RVR schlägt dem Land vor, die L 821n zu bauen – ohne erneute Diskussion
Am kommenden Montag hätte es für die Befürworter und Gegner der L 821n richtig spannend werden können – wird es aber aller Voraussicht nach nicht. An diesem Tag tagt der Strukturausschuss des RVR und auf dessen Tagesordnung steht am 8. Stelle des Jahresbauprogramm 2018 für die Maßnahmen des Landesstraßenausbauplans.
Die Bürgerinitiative für die L 821n entfernt die Schilder an der Kamp- und Schulstraße und wird sie gegebenenfalls durch neue ersetzen.
Wie erwartet, wird dann auch über die umstrittene Ortsumgehung für Weddinghofen und Oberaden gesprochen. Mehr aber auch nicht, denn erneut ist es das einzige baureife Straßenbauprojekt im Ruhrgebiet. Und da das Ruhegebietsparlament bereits 2015 dem Land empfohlen hatte, die L 821n in das Jahresbauprogramm aufzunehmen, erübrigt sich nach Auffassung des RVR eine erneute Beschlussfassung – nicht nur durch den Strukturausschuss, sondern auch durch die Verbandsversammlung.
Letztes Wort in Sachen L 821n hat deshalb jetzt die neue Landesregierung und der Düsseldorfer Landtag, die das Jahresbauprogramm im Rahmen der Haushaltsplanberatungen beschließen muss. Aufgrund der neuen Rahmenbedingungen in NRW-Regierung und Parlament sieht der CDU-Stadtverbandschef und Vorsitzende des Bergkamen Ausschusses für Umwelt, Bauen und Verkehr Marco Morton Pufke die Chancen für die Realisierung der L 821n als erheblich gestiegen an.
Denn die schwarz-gelbe Regierung hat bereits angekündigt, die Mittel für den Straßenneubau erheblich aufzustocken. Die waren zuletzt von Rot-Grün von 67 auf 32 Millionen im Jahr zusammengestrichen worden zugunsten der Sanierung von Landstraßen.
Pufke wie auch der Kampstraßenanlieger und CDU-Stadtverordnete Gerd Miller kritisierten nochmals die Zusatzbedingungen, die die SPD-Mehrheitsfraktion in die Stellungnahme des Stadtrates zur L 821n hineingeschrieben hatten. Gefordert wurden unter anderem die Herabstufung der Jahnstraße und der Schulstraße, die jetzt noch Landesstraßen sind. Erwartet werden auch Fördermittel, damit nach dem Bau der L 821n verkehrsberuhigt ausgebaut werden können. Pufke erklärte, dass die dafür notwenige zusätzliche Mittelbereitstellung dazu führen könnten, dass die Landesregierung die L 821n nicht in das Ausbauprogramm aufnehmen könnte.