Kostenfreie Fahrt mit Bus und Bahn am Weltkindertag: Kinder sind am 20. September kostenlos in ganz NRW unterwegs

Am Weltkindertag dürfen alle Kinder bis 14 Jahren in ganz Nordrhein-Westfalen Busse, StadtBahnen und Nahverkehrszüge den gesamten Tag kostenfrei nutzen. Foto: VKU

Am Weltkindertag dürfen alle Kinder bis 14 Jahren in ganz Nordrhein-Westfalen Busse, StadtBahnen und Nahverkehrszüge den gesamten Tag kostenfrei nutzen.

Wie bereits in den letzten Jahren, nehmen die Verkehrsunternehmen in NRW den Weltkindertag zum Anlass und schenken ihren jungen Fahrgästen einen Tag lang freie Fahrt in Bus und Bahn.

Am Donnerstag, 20. September können alle Kinder bis 14 Jahren die lokalen Verkehrsmittel (Busse, Straßen-, Stadt- und U-Bahnen), alle Regionalexpresszüge und -bahnen sowie S-Bahnen in der zweiten Klasse kostenfrei nutzen. Kinder unter sechs Jahren fahren in Begleitung eines Erwachsenen sogar das gesamte Jahr kostenlos in Bussen und Bahnen. Gruppen (ab elf Personen) müssen sich vorab fristgerecht bei den jeweiligen Verkehrsunternehmen anmelden.

Innerhalb des WestfalenTarifs sind Begleitpersonen mit dem TagesTicket für 1 Person | 5 Personen günstig unterwegs. Das TagesTicket gibt es auch in der noch günstigeren 9 Uhr-Variante. Das (9 Uhr) TagesTicket ist erhältlich: im Bus, in den Kundenzentren der Verkehrsunternehmen und an den Ticketautomaten.




Familienmeile in Kamen: Einschränkungen für den Busverkehr am Samstag

Aufgrund der Familienmeile in Kamen am kommenden Samstag, 22. September, wird die Bahnhofstraße und die Abfahrt von der Hochstraße auf den Sesekedamm  für den motorisierten Verkehr gesperrt.

Alle Stadt- und Regionalbusse umfahren den gesperrten Bereich großzügig. Die Haltestelle „Kamen Markt / Stadthalle“ entfällt. Als Ersatz stehen die Haltestellen auf dem „Sesekedamm“ sowie für die Linien C22 und C23 die
Haltestelle „Stammer Hausgeräte“ zu Verfügung.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter
Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente
Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.




„Aufbruch Fahrrad“-Aktionsbündnis will Radgesetz für NRW – auch im Kreis Unna werden Unterschriften gesammelt

Foto: ADFC

Nach Diesel-Skandal, Feinstaub-Alarm, Stau-Rekorden kann es in Nordrhein-Westfalen so nicht weitergehen. Unsere Städte platzen aus allen Nähten, der Verkehr wird immer mehr, Stress und Parkplatzmangel gehören zur Tagesordnung. Trotzdem steigen immer noch viele Menschen ins Auto, weil sie den Eindruck haben, nicht sicher und komfortabel Radfahren zu können. Wie die Statistik zeigt, fallen etwa 50 Prozent aller Autofahrten auf den kurzen Strecken an, also auf Fahrten bis fünf Kilometer. Genau diese Fahrten lassen sich problemlos mit dem Fahrrad zurücklegen. Kopenhagen und die Niederlande machen seit Jahren vor, wie es geht. Wenn sich die Menschen auf dem Fahrrad sicher fühlen und die Infrastruktur in Form von guten und komfortablen Radwegen vorhanden ist, kann das Fahrrad ein Teil der Lösung sein. Die Mobilitätswende ist längst überfällig. Mit der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ soll ein Fahrradgesetz für Nordrhein-Westfalen in greifbare Nähe rücken.

Unterstützung für die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“
Zu den Initiatoren der Volksinitiative gehören RADKOMM e.V. und der Allgemeine Deutsche Fahrradclub Nordrhein-Westfalen (ADFC NRW). Außerdem hat sich ein breites Aktionsbündnis gebildet, dem mehr als 100 Unterstützer aus den Bereichen Umwelt und Verkehr aus ganz NRW angehören. Unterstützung gibt es jetzt aus dem Kreis Unna – hier ist der ADFC Kreisverband Unna und der VCD Unna-Dortmund vertreten. „Der Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur ist längst überfällig, denn auch im Kreis Unna wird der Autoverkehr immer mehr. Das Fahrrad braucht eine sichere und intuitiv zu nutzende Infrastruktur, gute Wegenetze und ausreichend Platz. Wir fordern die konsequente Ausrichtung der Verkehrsplanung an der „Vision Zero – Null Verkehrstote.“, sagt Thomas Semmelmann, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs Nordrhein-Westfalen (ADFC NRW), Mit-Initiator der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“, der selbst in Bergkamen wohnt.

Neun Forderungen für mehr Radverkehr und eine bessere Infrastruktur
Die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ hat neun Forderungen formuliert, die idealerweise in einem Fahrradgesetz verankert werden:
1. Mehr Verkehrssicherheit auf Straßen und Radwegen
2. NRW wirbt für mehr Radverkehr
3. 1000 Kilometer Radschnellwege für den Pendelverkehr
4. 300 Kilometer überregionale Radwege pro Jahr
5. Fahrradstraßen und Radinfrastruktur in den Kommunen
6. Mehr Fahrrad-Expertise in Ministerien und Behörden
7. Kostenlose Mitnahme im Nahverkehr
8. Fahrradparken und E-Bike Stationen
9. Förderung von Lastenrädern

Ziele der Volksinitiative sind ein Fahrradgesetz für Nordrhein-Westfalen und bessere Bedingungen für den Radverkehr. Werden innerhalb eines Jahres 66.000 Unterschriften von wahlberechtigten Unterstützern gesammelt, muss sich der Landtag mit den Forderungen des Aktionsbündnisses, die im Internet unter www.aufbruch-fahrrad.de ausführlich beschrieben werden, befassen.

Stimmen Sammeln für „Aufbruch Fahrrad“ bei der „radKULT(O)UR“
Treibende Kraft ist der Kreisverband Unna des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs, der seit Start der Volksinitiative aktiv ist und bei zahlreichen Gelegenheiten Unterschriften sammelt. Nächster großer Termin ist das Fahrrad-Event „radKULT(O)UR“, das am 16. September im Kreis Unna startet. „Wir stehen an unterschiedlichen Standorten der 55-Kliometer langen Radstrecke, informieren über die Aktion, legen Unterschriftenlisten aus und bieten allen Radfahrerinnen und Radfahrern so die Möglichkeit, mit ihrer Stimme die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ zu unterstützen.“, sagt Werner Wülfing, Vorsitzender des ADFC Kreisverbandes Unna.

Auch Michael Makiolla, Landrat des Kreises Unna, unterstützt die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“. Als Schirmherr des Fahrradevents „radKULT(O)UR“ im Kreis Unna begrüßt er die Bestrebungen für besseren Radverkehr in NRW: „Wenn die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ es schafft, bessere Bedingungen für Radler und eine sichere Fahrradinfrastruktur auf den Weg zu bringen, wäre für die Radfahrerinnen und Radfahrer im Kreis Unna viel erreicht.“

Die Unterschriftenbögen zur Unterstützung der Volksinitiative liegen an zahlreichen Stellen im Kreis Unna aus. „Alle sieben Radstationen, die von der AWO Tochtergesellschaft DasDies Service GmbH betrieben werden, haben Listen ausgelegt.“, sagt Rainer Göpfert, Geschäftsführer des AWO Unterbezirks Unna. Auch bei einigen Fahrradläden und den Geschäftsstellen der Grünen können Bürgerinnen und Bürger ihre Unterschrift abgeben. Wer beim Sammeln von Unterschriften helfen möchte oder ein Geschäft kennt, das Sammelstelle werden möchte, kann sich auf der Internetseite eintragen. Online gibt es eine Übersicht aller Sammelstellen und Ansprechpartner: https://www.aufbruch-fahrrad.de/sammelstellen

Parallel läuft die Online-Umfrage zum „Fahrradklima-Test“ im Kreis Unna
Seit dem 1. September läuft die Umfrage zum großen ADFC-Fahrradklima-Test 2018. Die Online-Umfrage hilft, Stärken und Schwächen des Radverkehrs im Kreis Unna zu erkennen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium wieder hunderttausende Radfahrerinnen und Radfahrer bundesweit dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit ihrer Städte zu bewerten. Die Umfrage findet bis zum 30. November 2018 über die Internetseite www.fahrradklima-test.de statt.




Radkultour: Einschränkungen für den Busverkehr am Sonntag in Kamen

Am Sonntag, den 16. September ist es soweit, zahlreiche Radfahrer aus der Region feiern wieder gemeinsam
die Radkultour. Zu ihrer Sicherheit werden große Teile der Fahrradstrecke für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die betroffenen Stadt- und Regionalbusse der Linien C21, C22, C23, R81 umfahren diese Bereiche großzügig.

In Kamen entfallen folgende Haltestellen:
– „Kamen Markt /Stadthalle.“ Hier bitte die Ersatzhaltestellen auf dem „Sesekedamm“ nutzen.
– „Im Hagen / Stammer Hausgeräte.“ Hier bitte die Haltestelle „Waterkamp“ oder die Ersatzhaltestellen auf dem „Sesekedamm“ nutzen.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:
Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.




Nichts geht mehr auf der A2 in Richtung Dortmund: Vollsperrung nach einem Unfall

Vollsperrung der A2 in Richtung Oberhausen. Im Hintergrund ist das Kamener Kreuz zu erkennen. Immerhin ist die Rettungsgasse hier fast vorbildlich. Foto: Ulrich Bonke

Aktualisierung:

Nach bisherigem Kenntnistand ist am Mittwochmorgen auf der A2 zwischen dem Kamener Kreuz und Kamen/Bergkamen in Fahrtrichtung Oberhausen ein mit Neuwagen beladener Sattelzug am Stauende auf einen anderen Lkw aufgefahren.

Dabei wurde dieser Lkw auf zwei weitere Lkw geschoben und der Fahrer des Sattelzugs in seinem Führerhaus eingeklemmt. Der Schwerverletzte wurde von Kamener Feuerwehrleuten befreit und in ein Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Lkw-Fahrer erlitten leichte Verletzungen. Alarmiert wurde für die Bergungsarbeiten auch die Einheit Rünthe der Bergkamener Feuerwehr, die aber nicht mehr eingreifen musste.

Der Verkehr läuft inzwischen in Richtung Oberhausen flüssig. Allerdings hat sich kurz vor 13 Uhr bei Lanstrop in der Gegenrichtung ein weiterer Unfall ereignet.




Straßen.NRW: Bau der L 821n startet im Frühjahr 2019 mit der Rodung von Büschen und Bäumen

Luftbild mit eingezeichneter L 821n

Nach den Plänen von Straßen.NRW soll der Bau der in Bergkamen umstrittenen Umgehungsstraße L 821n im Frühjahr 2019 gestartet werden. Zunächst werden Sträucher und Bäume gerodet, die sich auf der Trasse befinden. Der eigentliche Straßenbau ist ab zweitem Quartal des kommenden Jahres vorgesehen.

Hauptzweck der neuen Umgehungsstraße sei es, die Jahnstraße in Oberaden zu entlasten, erklärten am Dienstag Melanie Nölke, Abteilungsleiterin Straßenbau, Helgard Kleischmann Projektleiterin Planung und Daniel Aßmann Projektleiter Straßenbau in der Regionalniederlassung Ruhr von Straßen.NRW in Bochum.

Von Weddinghofen ist auch in der vorher verteilten Presseinformation keine Rede. Doch die Anlieger von Goekenheide, Kamp- und Schulstraße können noch hoffen. Die Resolution des Bergkamener Stadtrats, die unter anderem eine Herabstufung der L 664 zu einer Kreis- oder Gemeindestraße sowie Fördermittel vom Land für weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen mit Einführung einer Tempo-30-Zone und Sperrung für den Schwerlastverkehr werde zurzeit noch von der Landesregierung bearbeitet, berichtete Melanie Nölke. Voraussetzung sei aber, dass dafür die Nachbarstadt Kamen ihre Zustimmung gibt. Solch eine Herabstufung der heutigen L 664 könnte zu Mehrbelastungen für die B 233 und für L 654 (früher B 61) führen.

Stellten am Dienstag die aktuellen Pläne für die L 821n (v. l.): Helgard Kleischmann Melanie Nölke und Daniel Aßmann.

Auch die Kritiker der L 821n können sich noch einmal bei Straßen.NRW zu Wort melden. Dann nämlich, wenn die Straßenbaubehörde etwa Ende dieses Jahres vor Ort zu einer Bürgerinformationsveranstaltung einlädt.

Planungsskizze ür die L 821n

Sicher ist, dass es zu Beeinträchtigungen kommen wird. So können Oberadener den Parkfriedhof nach Fertigstellung der Straße nur noch über den Kuhbachweg und den Pantenweg zu Fuß oder per Rad erreichen. Der Wirtschaftsweg, der durch das Feld direkt zum Eingang des Parkfriedhofs führt wird bereits während des ersten von zwei Bauabschnitten durch die Baustelle abgeschnitten.

Immerhin ist die Errichtung eines Lärmschutzwall westlich der Kleingartenanlage Heidegraben vom Pantenweg bis zum, Heideweg vorgesehen. Bestandteil des ersten Bauabschnitts ist nicht nur der Bau eines Kreisverkehrs am Knotenpunkt mit der Lünener Straße, sondern auch der Bau eines kombinierten Radwegs von der Goekenheide bis zum Oberdorf.

Die Brücken über den Kuhbach (etwa 100 Meter lang und rund 3 Meter über den Deichkronen des Kuhbachs) und die wesentliche kleinere Brücke über den Heidegraben sollen mit dem Kreisverkehr an der Erich-Ollenhauer-Straße 2020 gebaut werden.

Kosten soll die neue Umgehungsstraße rund 14,5 Millionen Euro. Die Fertigstellung und Verkehrsfreigabe ist für Ende 2021 vorgesehen.




Bombenentschärfung in Bergkamen: Fünf VKU-Linien betroffen

Bergkamen. Am Dienstag, 11.09.2018, kommt es voraussichtlich während der Mittagszeit zu Beeinträchtigungen bei den VKU-Linien C11, S20, D80, S81 und 128. Grund ist eine Bombenentschärfung.

Die Haltestellen „Stadtmarkt“, Ebertstraße/Nordberg“, „Stadion“, „Altenwohnheim“ und „Werner Straße A und B“ (für die S20) entfallen in dieser Zeit. Ersatzhaltestellen sind „Nordberg“ und „Lessingstraße“.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplan-auskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (perso-nenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:
Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).




Ab Montag halten in Kamen wieder Züge und die S30 fährt wieder nur im Stundentakt

Ab Montag, 10. September, halten die Nahverkehrszüge nach dem Ausbau der Strecke Hamm-Dortmund wieder in Kamen und Methler. Das hat auch für Bergkamen Konsequenzen.

Die wichtigste: Ebenfalls ab Montag fährt die S30 zwischen dem Busbahnhof Bergkamen und dem Dortmunder Hauptbahnhof wieder nur im Stundentakt. Die letzte Fahrt ab Dortmund erfolgt von montags bis freitags um 20.20 Uhr ab Dortmund Reinoldikirche.

Ab Montag werden auf der Hamm-Osterfelder-Bahnlinie keine Personenzüge mehr verkehren, es sei denn, es kommt zu Störungen auf der Hauptstrecke Hamm-Dortmund. Die Schranken an der Rotherbachstraße und Lünener Straßen werden deshalb auch wenig oft heruntergehen als in den vergangenen neun Wochen.




A1: Nächtliche Verkehrsbehinderungen in Richtung Dortmund zwischen Schwerte und Dortmund/Unna

Montagnacht (10./11.9.) und Dienstagnacht (11./12.9.) jeweils von 21 bis 5.30 Uhr steht auf der A1 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen der Anschlussstelle Schwerte und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Auch der Rastplatz Lichtendorf ist in diesen Zeiten gesperrt.

Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm muss dort dringende Fahrbahnschäden beseitigen und investiert dafür 20.000 Euro aus Bundesmitteln.




SPD-Ortsverein Mitte fordert Verbesserung der Verkehrssituation im Bereich Roggenkamp

Sandra Hagen übergab am Freitagmorgen Listen mit rund 400 Unterschriften. Besucher und Patienten des Ärztehauses fordern eine Verbesserung der Parkplatzsituation. Foto: SPD Bergkamen-Mitte

Der SPD-Ortsverein Bergkamen-Mitte fordert die Stadtverwaltung auf, die aktuelle Verkehrssituation im Bereich des Roggenkamps/Geschwister-Scholl-Straße zu verbessern. Am Freitagmorgen haben die Sozialdemokraten auch Unterschriftenlisten, die von Besuchern des neuen Ärztehauses unterzeichnet wurden, an Bürgermeister Roland Schäfer übergeben. Kritisiert wird hier die Parkplatzsituation.

„So sehr wir die Ansiedlung des ALDI-Marktes und des neuen Ärztehauses an der Geschwister-Scholl-Straße begrüßen, führen die teils zu engen Einfahrten, die Besucherfrequenz sowie der Fuß- und Radverkehr zu teils chaotischen Situationen im Begegnungsverkehr. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden“, so Ortsvereinsvorsitzender Kay Schulte.

Bürgermeister Schäfer hörte sich die Darstellungen der Vorstandsmitglieder an und sicherte eine zeitnahe Prüfung durch das Baudezernat zu. Problematisch bei einer Optimierung könnten allerdings unterschiedliche Zuständigkeiten sein. So wäre beispielsweise eine Verbreiterung der Einfahrt beim Baumarkt durch den Eigentümer zu realisieren. „Wir nehmen die geschilderten Sachverhalte jedenfalls sehr ernst“, so Bürgermeister Roland Schäfer.

Sandra Hagen, zuständiges Ratsmitglied für diesen Wahlbezirk, übergab zudem 30 Listen mit rund 400 Unterschriften, auf denen sich die Besucher des neuen Ärztehauses über die dortige Parksituation beschweren. „Da es sich hier um ein Privatgrundstück handelt, sind uns leider die Hände gebunden“, entgegnet Bürgermeister Roland Schäfer. „Dies müssen die Mieter mit dem Eigentümer direkt klären. Wir werden allerdings den Eigentümer über die Beschwerden informieren“.




Wie fahrradfreundlich ist Bergkamen? – Bürgemeister bittet um Teilnahme am ADFC-Fahrradklima-Test 2018!

Ab sofort läuft die Umfrage zum großen ADFC-Fahrradklima-Test 2018. Der Fahrrad-Club ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium wieder hunderttausende Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. Der Test hilft, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung zu erkennen. In diesem Jahr ist Familienfreundlichkeit des Radverkehrs das Schwerpunktthema. Bürgermeister Roland Schäfer bittet die Bürgerinnen und Bürger um zahlreiche Teilnahme.

Bürgermeister Roland Schäfer sagt: „Fahrradfreundlichkeit ist ein echter Standortfaktor und ein Beispiel für Lebensqualität geworden. Die Stadt Bergkamen hat schon immer den Belangen von Fußgängern und Radfahrern eine besondere Bedeutung zugemessen. Deshalb ist die Stadt seit Mai 2010 auch Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS). Die Stadt Bergkamen besitzt ein umfangreiches, sehr gut ausgeschildertes Radwegenetz für Touristen sowie für Alltagsradler. Alle wesentlichen Ziele im Stadtgebiet sind fußläufig oder mit dem Fahrrad gut zu erreichen. Als wichtige Meilenstein sind dabei u.a. die Errichtung einer Fuß- und Radfahrerbrücke über die Seseke an der Mühlenstraße ebenso zu nennen wie der Bürgerradweg an der Jahnstraße, die Einrichtung einer Fahrradstraße am städtischen Gymnasium, umfangreiche Markierungen von Angebotsstreifen für Radfahrer und eine Radwegebeschilderung, die alle wichtigen Ziele und Wege in der Stadt umfasst. Jetzt geht es um die Frage: Kommen die Verbesserungen auch bei den Bürgerinnen und Bürgern an? Was läuft schon gut – was nicht? Wir bitten alle Bergkamener Bürgerinnen und Bürger, sich ein paar Minuten für die Befragung auf www.fahrradklima-test.de zu nehmen. Es lohnt sich!“

Macht Radfahren in Bergkamen Spaß oder Stress?
Bei der Online-Umfrage werden 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt – beispielsweise, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege von Falschparkern freigehalten werden und ob sich das Radfahren auf für Familien mit Kindern sicher anfühlt. Mehr als 120.000 Bürgerinnen und Bürger haben 2016 mitgemacht und die Situation in über 500 Städten beurteilt. Die Stadt Bergkamen schloss beim letzten ADFC-Fahrradklima-Test mit einer Gesamtbewertung von 3,2 ab und belegte damit Platz 51 von 364. Die Bewertungen vom letzten Durchgang gibt es auf www.fahrradklima-test.de/karte beim Klick auf „Bergkamen“.

Bis 30. November bewerten!
Die Umfrage findet zwischen 1. September und 30. November 2018 über die Internetseite www.fahrradklima-test.de statt. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben.

Förderung durch Bundesverkehrsministerium
Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und findet in diesem Jahr zum achten Mal statt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert den ADFC-Fahrradklima-Test 2018 aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) mit rund 195.000 Euro.

Auch auf Facebook und Twitter
Neuigkeiten zum Fahrradklima-Test postet der ADFC unter den Hashtags #fkt18 und #radklima. Radbegeisterte werden gebeten, die Informationen weiter zu verbreiten. Der Test wird umso aussagekräftiger, je mehr Menschen mitmachen.

Hinweis an Redaktionen: Logo und Grafiken zum ADFC-Fahrradklima-Test finden Sie im Pressebereich des ADFC auf www.adfc.de/presse.

Für weitere Rückfragen wenden sich Interessierte bitte an die Stadt Bergkamen, Hans Irmisch (Tel. 02307-965-316, E-Mail: h.irmisch@bergkamen.de) oder Simone Reichert (Tel. 02307-965-229, E-Mail: s.reichert@bergkamen.de).