34. Barbaralauf startet Samstag: Kurzzeitige Straßensperrungen in Oberaden
Die Leichtathletikabteilung startet am Samstag, 10. November, den 34. Barbaralauf. Los geht es am Römerbergstadion bzw. Römerberg-Sporthalle um 13:15 Uhr mit den Kinderläufen. Die Hauptläufe über 5- und 10 Kilometer sind für ca. 14:30 Uhr angesetzt. Die Siegerehrungen finden nach den Läufen gegen 16 Uhr in der Römerbergsporthalle statt.
Eine Folge sind kurzzeitige Straßensperrungen in Oberaden. So wird, wie die VKU mitteilt, die Linie 11 vom Busbahnhof nach Lünen und zurück zwischen 14.15 Uhr und 16 Uhr folgende Haltestellen nicht anfahren: „Sugambrerstraße“, „Cheruskerstraße“, „Am Römerberg“, „Realschule“, „Museumsplatz“ und „Jahnstraße“. Es gibt keine Ersatzhaltestellen.
„Die geforderten Absperrmaßnahmen sind dieses Jahr in Absprache mit der Stadt Bergkamen etwas optimiert worden, werden aber trotzdem zu zeitlich begrenzten Behinderungen des Verkehrs im gesamten Streckenbereich führen“, heißt es auf der Homepage des SuS Oberaden. Und: „Um die Behinderungen im Oberadener Stadtgebiet weiter zu minimieren, wird die 35. Veranstaltung des Barbara-Laufes für 2019 auf den Sonntagvormittag verlegt.“
Gefahr von Wildunfällen jetzt groß: Meldepflicht für Fahrzeugführer
Ein Reh auf eine Wiese am Rande des Naturschutzgebiets Beversee unweit der Werner Straße.
Autofahrer sind im Herbst und Winter mehrfach gefordert. Nicht nur Regen, Nebel und Schnee können gefährlich werden, auch mit Wildwechsel von Rehen und Wildschweinen müssen Autofahrer rechnen.
Die Tiere überqueren die Straßen auf dem Weg zu ihren Futterplätzen und haben schon so manchen Autofahrer erschreckt auf die Bremse treten lassen. Damit es beim Schrecken bleibt, gibt der Kreis-Jagdberater Dietrich Junge einige Verhaltenstipps.
Vorsichtig und langsam fahren
„Die meisten Wildunfälle lassen sich durch vorausschauende Fahrweise vermeiden“, sagt der Kreis-Jagdberater. „Gerade an Waldrändern und Lichtungen gilt aber: runter vom Gas und Augen auf.“ Nachts schreckt Fernlicht das Wild ab. Läuft doch einmal ein Tier auf die Fahrbahn, gibt es nur eins: Bremsen, Fernlicht aus, hupen.
Kommt es dennoch zu einem Wildunfall, muss auf jeden Fall die Polizei verständigt werden, erklärt der Jagdberater: „Das gilt selbstverständlich auch, wenn das Tier verletzt wurde und weggelaufen ist.“ Die Polizei informiert dann den für das Gebiet zuständigen Jäger. „Auf keinen Fall darf das Tier ins Auto geladen und abtransportiert werden“, sagt der Wild-Profi.
Keine Angst vor Kosten
Übrigens: Grundsätzlich muss der Verkehrsteilnehmer für den Wildschaden nicht haften, es sei denn, er hat den Unfall zum Beispiel fahrlässig verursacht. Die Kosten für den Schaden am Fahrzeug übernimmt in aller Regel die Kfz-Versicherung.
Andere Regeln als bei Wild gelten für Haustiere. Verursacht ein Hund oder eine Katze einen Unfall, kommt der Halter für den Schaden auf. Allerdings muss auch hier die Polizei eingeschaltet werden. PK | PKU
Vollsperrung der Legoienstraße am kommenden Montag und Dienstag
Aufgrund wichtiger Kanalarbeiten kommt es in der Legienstraße am kommenden Montag und Dienstag, 12. und 13. November. Gesperrt wird ausschließlich der Einmündungsbereich „Auf dem Braam / Legienstraße“. Ansonsten bleibt die Straße für alle Anwohner befahrbar.
Eine Umleitung wird eingerichtet.
A1: Geplante Sperrung am kommenden Wochenende zwischen Dortmund/Unna und Westhofen wird verschoben
Die für das kommende Wochenende (9./12. November) angekündigte A1-Sperrung zwischen den Autobahnkreuzen Dortmund/Unna und Westhofen wird wegen der angesagten Schlechtwetterfront verschoben.
Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm plant jetzt Arbeiten und Sperrung am übernächsten Wochenende von Freitagabend (16. November) um 20 Uhr bis Montagmorgen (19. November) um 5 Uhr.
A1: Sperrung zwischen Dortmund/Unna und Westhofen an zwei Wochenenden
Die A1 wird ab kommenden Freitag um 20 Uhr bis Montagmorgen (5.11) um 5 Uhr zwischen den Autobahnkreuzen Dortmund/Unna und Westhofen in Fahrtrichtung Köln gesperrt. Eine zweite Sperrung – auch in Richtung Köln – ist am darauffolgenden Wochenende, ebenfalls von Freitagabend (9.11.) ab 20 Uhr bis Montagmorgen (12.11.) um 5 Uhr, vorgesehen. Auch die A1-Anschlussstelle Schwerte ist in Fahrtrichtung Köln gesperrt.
In Fahrtrichtung Bremen kann der Verkehr an beiden Wochenende ohne Einschränkungen laufen.
Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm wird an den zwei Wochenenden 49.000 Quadratmeter Fahrbahn sanieren. Betroffen sind auf einer Länge von drei Kilometern alle drei bzw. vier Fahrspuren. Es werden jeweils 6.000 Kubikmeter an Material aufgenommen und wieder eingebaut. Das entspricht 14.000 Tonnen „Fräsgut“ und damit 14.000 Tonnen neuen Asphalt. 100 Sattelzüge werden dabei insgesamt im Einsatz sein. Die Firma ist mit vier Großfräsen sowie zwei Fertigern und sechs Walzen im Einsatz. Um die gewaltige Menge an Asphalt für die Baustelle bereitstellen zu können, werden drei Asphaltmischwerke gleichzeitig in Anspruch genommen.
Schon in den vergangenen Jahren wurden weite Teile der A1 saniert. Die anstehenden Arbeiten werden rund um die Uhr im 24 Stundenbetrieb geleistet.
Straßen.NRW investiert hier in die Erneuerung der Fahrbahn 3,6 Millionen Euro aus Bundesmitteln.
Umleitungen in Richtung Köln: Der Fernverkehr wird ab dem Kamener Kreuz mit der Roten Punkt Beschilderung über die A2 bis zum Autobahnkreuz Dortmund-Nordwest geleitet. Dort wechselt er auf die A45 in Richtung Frankfurt, um das Autobahnkreuz Westhofen zu erreichen.
Für die Verkehrsteilnehmer, die die Anschlussstelle Schwerte nutzen möchten, sind die Umleitungen U 36 bzw. U 40 eingerichtet.
Ab nächster Woche wird der Hauptsammler im Bereich Kamer Heide saniert
Die Bauarbeiten zur Sohlregulierung der Hauptsammler im Bereich der Kamer Heide und der ehemaligen Zechenbahntrasse werden in der nächsten Woche beginnen.
Die Arbeiten wurden durch die RAG AG an die I/D Sanierungstechnik GmbH aus Bocholt vergeben und werden voraussichtlich vier bis fünf Monate andauern. Bei der vorgegebenen bautechnischen Umsetzung kann auf den oberflächigen Straßenaufbruch verzichtet werden.
NachtBusse von Provinzial und VKU fahren trotz Zeitumstellung wie gewohnt
In der Nacht von Samstag, 27. Oktober, auf Sonntag, den 28. Oktober, erfolgt die Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit. Für die Fahrgäste der NachtBusse von Provinzial und VKU bringt dies aber keine Probleme mit sich, denn die Busse fahren zu den gewohnten Zeiten. Nachtschwärmer können sich also beruhigt auf den Weg machen, denn die Uhr für die NachtBusse und NachtASTs der VKU wird erst am Sonntagmorgen umgestellt.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:
Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).
A2: Sperrung für schwere LKW am Sonntag bei Kamen/Bergkamen in Richtung Hannover
Am Sonntag (28.10.) von 6 bis 14 Uhr dürfen LKW über 30 Tonnen nicht durch die A2-Baustelle in Fahrtrichtung Hannover zwischen den Anschlussstellen Dortmund-Lanstrop und Kamen/Bergkamen fahren. Mehrere Umleitungsmöglichkeiten werden eingerichtet.
Grund dafür ist die Behelfsumfahrung der Baustelle, die vorwiegend der Schwerverkehr nutzt. Die Brücken dort müssen gewartet werden. Über das alte Brückenbauwerk können LKW nicht mehr fahren, da das Bauwerk nicht mehr die Lasten aufnehmen kann.
Wochenmarkt verlegt – Busse fahren eine Umleitung
In Bergkamen fahren die Linien R11, C11, S20, 128 und 193 am heutigen Donnerstag, 11.10.2018, eine Umleitung. Auf Grund der Herbstkirmes wird der Wochenmarkt verlegt und die Haltestellen „Am Stadtmarkt“, „Ebertstraße/Nordberg“ und „Am Stadion“ entfallen bis ca. 17 Uhr.
Als Ersatz wird die Haltestelle „Bergkamen Busbahnhof“ oder die ehemalige Haltestelle „Auf dem Kämpen“ bedient.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplan-auskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (perso-nenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:
Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).
SPD-Fraktion bleibt bei ihrer „alten“ Haltung zur L 821n
Schulstraße in Weddinghofen.
Sicher ist, dass in der nächsten Sitzung des Stadtrats wieder heiß über den Bau der L 821n diskutiert werden wird. Sicher ist aber auch, nachdem die SPD-Mehrheitsfraktion sich auch die SPD positioniert hat, dass es keinen Ratsbeschluss geben wird, dass sich die Stadt Bergkamen gegen den Bau der Umgehungsstraße ausspricht. Ein entsprechender Antrag der Grünen liegt vor.
Für seine Fraktion gelte weiterhin der bestehende Ratsbeschluss, betonte am Freitag SPD-Fraktionschef Bernd Schäfer. Der lautet, ja zur L 821n nur dann, wenn es auch auf der Kamp- und Schulstraße zu wesentlichen Entlastungen kommt. Als Mindestanforderungen nannte Schäfer ein Tempo-Limit von 30 km/h und ein Durchfahrtsverbot für den Schwerlastverkehr.
Beides hatte Straßen.NRW für ihre Landesstraße 664 bisher abgelehnt. Nach einem erneuten Brief an die Landesregierung im Sommer, hieß es aus dem Verkehrsministerium, dass die Frage nach einer Herabstufung der L664 auf Bergkamener Stadtgebiet prüfe. Mitentscheidend sei hier, wie sich die Stadt Kamen zu Herabstufung stelle. Die Stadt Kamen will die Folgen einer Herabstufung nun gutachterlich prüfen lassen.
Auch wenn die Herabstufung nicht kommen sollte, will Erster Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters nicht lockerlassen. Es müsse zumindest eine Geschwindigkeitsreduzierung möglich sein. Die gebe es schließlich auch auf der Lünener Straße auf Kamener Stadtgebiet. Auch dort ist die Lünener Straße eine Landesstraße. Eine „Lex Kamen“ dürfe es nicht geben, erklärte Peters in der jüngsten Sitzung des Bergkamener Ausschusses für Umwelt, Bauen und Verkehr.
BergAUF und Grüne setzen L 821n auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Bergkamener Stadtrats
Mit einem Modell verdeutlicht die Bürgerintiative die negativen Folgen des Baues der L 821n.
Nach den Plänen von Straßen.NRW werden im kommenden Jahr die Bagger für den Bau der L 821n anrollen. Im Frühjahr werden die dafür notwendigen Rodungsarbeiten durchgeführt, in der Jahresmitte startet dann der eigentliche Straßenbau. Doch die Gegner der L 821n lassen nicht locker. Auf Antrag der Fraktion BergAUF soll am 11. Oktober im Stadtrat noch einmal über das Straßenbauprojekt diskutiert werden.
Die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen hat jetzt auch einen Beschlussvorschlag für den Rat nachgeschoben: „Der Rat der Stadt Bergkamen spricht sich gegen den geplanten Bau der L 821n aus.“ Ob es tatsächlich so beschlossen wird, wird sich am Donnerstag kommender Woche zeigen.
Hier nun die beiden Anträge im Wortlaut:
BergAUF:
„Inzwischen sieht es so aus, als würde die L 82ln gebaut.
Das ruft bei der Bergkamener Bevölkerung vor allem auf Unmut und Empörung hervor. Auch die Hoffnungen der wenigen Befürworter aus Weddinghofen würden durch den Straßenbau enttäuscht werden, da für die Schulstraße/L664 keine nennenswerte Entlastung zu erwarten ist. Da vor diesem Hintergrund die Mehrheit des Rates der Stadt Bergkamen gegen den Straßenbau ist, sollte dies in einer entsprechenden Erklärung deutlich gemacht werden.
Die wichtigsten Punkte sollen hier kurz zusammengefasst werden, wobei die Reihenfolge keine Wertung darstellen soll.
• Die geplante L 821 n trägt im Straßenbedarfsplan den Titel „Ortsumgehung Bergkamen“, obwohl sie keine Ortsumgehung ist, sondern in den ersten Abschnitten zwei Ortsteile
voneinander trennt und im zweiten, nördlichen Abschnitt durch den nördlichen Teil des Stadtteils Oberaden und teils durch den Stadtteil Heil führt.
• 3000 Unterschriften von Bergkamener Bürgern gegen die Straße sind ein deutliches Signal, dass die Straße nicht gewünscht wird.
• Die Gegebenheiten in mannigfaltiger Hinsicht sind heute gänzlich anders als zum Zeitpunkt der Planerstellung: Keine Bergwerke mehr; den Schwanenweiher gab es damals noch nicht; fortschreitende Klimazerstörung macht heute eine Minderung des Individualverkehrs und der LKW-Transporte dringend notwendig.
• Neue Straßen führen zu mehr Straßenverkehr, größerer Luftverschmutzung mehr Lärm, anstatt die vorhandenen Mittel in den Ausbau des umweltfreundlicheren öffentlichen Personenverkehrs zu investieren (z.B. Ausbau der Stadtbahn)
• Erhebliche zerstörerische Eingriffe in die Natur bei verändertem Umweltbewusstsein.
• Das absolut richtige und dringenden Bedürfnis der Weddinghofer Bürger nach Reduzierung des Verkehrslärms kann anders erfüllt werden als nach dem St. Florians- Prinzip, bei dem die Oberadener Bürger aufgrund deutlich höherer Verkehrs- und Lärm- Belastung das Nachsehen hätten.
Sicher gibt es noch mehr Sachargumente auszutauschen. Am Ende sollte eine Erklärung des Rates stehen, diesem völlig unsinnigen Straßenbauprojekt wenigstens aus kommunaler Sicht eine klare Absage zu erteilen und gleichzeitig Schritte zu unternehmen, die Verkehrsbelastung in Weddinghofen zu reduzieren.“
Bündnis 90/ Die Grünen:
„Der Rat der Stadt Bergkamen spricht sich gegen den geplanten Bau der L 821n aus.
Begründung:
In seiner Sitzung am 28.06.2017 hat der Rat der Stadt Bergkamen beschlossen, den Bau der
L 821n auszusetzen, wenn es keine Entlastung für Jahn- und Schulstraße sowie Goekenheide gibt.
Mit Schreiben vom 23.08.2018 hat das Ministerium Verkehr des Landes NRW geantwortet, dass keine entlastenden Maßnahmen der Schulstraße und Goekenheide geplant sind.
Damit sind die Voraussetzungen nicht erfüllt, die der Rat der Stadt Bergkamen eingefordert hat.
Der Bau der L 821n wird nicht zur gewünschten Entlastung der AnwohnerInnen an Goekenheide und Schulstraße führen; insbesondere deshalb nicht, weil die Schulstraße weiterhin als Landesstraße klassifiziert bleibt.
Angesichts der massiven Schäden für Natur und Umwelt, die Naherholung, der großen Ablehnung der
L 821n durch weite Teile der Bevölkerung, der zusätzlichen Verkehrsbelastung von Bürgerinnen und Bürgern in Teilen Oberadens und der hohen Kosten, ist der Rat der Stadt Bergkamen zu der Überzeugung gelangt, dass die negativen Folgen durch den Bau der L 821n höher sein werden als der zu erwartende Nutzen.“