VKU-Busse fahren Umleitung wegen Sperrung am Parkfriedhof in Bergkamen

Wegen einer Vollsperrung am Parkfriedhof in Bergkamen können die Haltestellen „Goekenheide“ und „Parkfriedhof“ in beiden Richtungen vom 1. Juli bis 2. August von den VKU-Bussen nicht angefahren werden.
Fahrgäste der Linien R11 und 122 können während dieser Zeit auf eine Ersatzhaltestelle in der „Goekenheide“ vor der Einmündung „Berliner Straße ausweichen.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:
Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).




VKU-Linien S30 und N10: Sperrung der Haltestelle Reinoldikirche

Aufgrund des Kirchenfestes in Dortmund auf der Kuckelke, in Höhe der Reinoldikirche, kann bis einschließlich Sonntag, den 23.06.2019, die Haltestelle „Reinoldikirche“ nicht angefahren werden. Die Busse S30 und N10 fahren daher in diesem Zeitraum eine Umleitung. Als Ersatzhaltestelle dient die DSW Haltestelle „Brügmannplatz“ in Fahrtrichtung Hauptbahnhof.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:
Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).




Regina Klose für 50-jährige Tätigkeit im DRK-Ortsverein Bergkamen ausgezeichnet

Eine Reihe von Mitgliedern wurden am Sonntag in der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Bergkamen ausgezeichnet.

In der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Bergkamen wurde eine Reihe Mitglieder für ihre aktive Tätigkeit im Ortsverein geehrt.Die Auszeichnung haben die Rotkreuzleiterin Monika May und die stellv. Rotkreuzleiterin Sigrun Adams gemeinsam mit dem Vorsitzenden Andreas Kray vorgenommen.

Geehrt wurden Desiree Lück und Ursula Lübbert für 5 Jahre, Stefanie Rothe für 10 Jahre, Marlies Olek und Bernd Marten für 45 Jahre. Der stellv. Rotkreuzleiter Marvin Letzner ist für 5 Jahre, der Rotkreuzleiter Christian Thomé für 20 Jahre und die Jugendrotkreuzleiterin Regina Klose für 50 Jahre aktive Tätigkeit im DRK ausgezeichnet worden.

„Dass wir Ehrungen für Mitgliedschaften von 5 bis 50 Jahre aussprechen können zeigt, dass wir als DRK Bergkamen gut aufgestellt sind und uns über die Anzahl der Aktiven keine Gedanken machen brauchen“, so der Vorsitzende Andreas Kray
in seiner Dankesrede an die geehrten Mitglieder.




Busse zur Kamener Altstadtparty: Mit der VKU sicher nach Hause kommen

Die Kamener Altstadt wird wieder gerockt – am Freitag, den 21. Juni 2019, heißt es wieder tanzen, singen, feiern und mit der VKU sicher nach Hause fahren nach der Altstadtparty.

Die Haltstelle „Markt“ wird am Freitag nicht angefahren. Die Ersatzhaltestelle ist am Sesekedamm hinter dem Kreisverkehr. Diese Umleitung betrifft alle Linien im Stadtgebiet.

Damit Nachtschwärmer sicher und bequem nach Hause kommen, fährt die VKU in der Nacht vom 21. Juni auf den 22. Juni Sonderverkehre.

Die Linien C21/C24 fahren stündlich ab Sesekedamm von 22:45 Uhr bis 1:45 Uhr über die Lüner Heide in Richtung Kamen-Methler.
Die Linien C22/C23 fahren stündlich ab 22:45 Uhr bis 1:45 Uhr vom Sesekedamm über Südkamen nach Heeren.

Der TaxiBus T81 wird zwischen Unna über Kamen nach Bergkamen von einem Linienbus gefahren. Das NachtAST entfällt. Nur die Fahrten Richtung Bönen über Derne und Rottum bleiben bestehen.

Die Sonderfahrpläne finden Interessierte auch online unter www.vku-online.de.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct), im Internet unter www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).




Pfingsten: Reiseverkehr startet ab Freitagmittag

Die Pfingstferien stehen an. In ihrer Prognose rechnet die Straßen.NRW-Verkehrszentrale deshalb insbesondere für Freitag (7.6.) mit einem schnell ansteigenden starken (Reise-) Verkehr ab 13 Uhr.

Die Situation wird bis gegen 18 Uhr andauern. Besonders betroffen sind davon die Autobahnen, die in Richtung der Küsten führen wie die A1, die A31, die A40, die A57 und die A61. Auch auf der A3 im Großraum Köln und im Bereich Oberhausen sowie in Höhe Arnheim (Arnhem) ist mit Staus zu rechnen.

Die weitere Prognose

Der Rückreiseverkehr wird sich laut Prognose leicht auf den Autobahnen ab Sonntagmittag (9.6.) bemerkbar machen. Hier sind insbesondere die A3 im Bereich Oberhausen-Köln, die A44 aus Kassel in Richtung Dortmund und die A61 in Richtung Norden zu nennen.

Auf der A1 muss (aus Hamburg/Bremen kommend) in Fahrtrichtung Dortmund/Köln mit Staus und Behinderungen gerechnet werden. Im weiteren Verlauf kann es im Abschnitt von Dortmund bis Köln in beiden Richtungen, z.B. im Bereich Volmarstein, zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen und Behinderungen kommen.

Dienstagfrüh (11.6.) setzt der reguläre Berufsverkehr ein.

Das Straßen.NRW-Baustellenmanagement

Straßen.NRW richtet mit Blick auf den Feiertagsverkehr wie üblich ab Freitagmittag (7.6.) keine Tagesbaustellen auf den Reisestrecken mehr ein. Es sei denn, Reparaturarbeiten sind aufgrund der Verkehrssicherheit zwingend erforderlich.

Damit der Verkehr auch in den Baustellen gut fließen kann, hält Straßen.NRW dort immer so viele Fahrspuren wie möglich frei.

Engpässe und Baustellen

Die A40 wird zwischen den Anschlussstellen Mülheim-Winkhausen und Mülheim-Heimaterde in Fahrtrichtung Dortmund gesperrt, dort wird die Fahrbahn saniert. Die Sperrung beginnt Freitag (7.6.) um 22 Uhr und dauert bis Dienstagfrüh (11.6.) um 5 Uhr. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die weiträumigen Umleitungen über die parallel laufenden Autobahnen A52, A42 oder A2 zu nutzen. Mehr: www.strassen.nrw.de/de/presse/meldungen/2019/a40-fahrbahnsanierung-bei-muelheim-unter-vollsperrung-an-zwei-juni-wochenenden.html

Neben der Lennetalbrücke (bei Hagen) finden auf der A45 zwischen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Süd in beiden Richtungen Arbeiten statt. Auch auf den Abschnitten Lüdenscheid bis zum Autobahnkreuz Olpe-Süd sowie von Siegen bis zur Landesgrenze Hessen ist mit Behinderungen zu rechnen.

Weiterhin muss im Wesentlichen auf folgenden Strecken mit Behinderungen gerechnet werden:

– Auf der A61 und der A565 im Raum Meckenheim/Bad Ahrweiler/Sinzig kann es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen. Besonders durch die Veranstaltung „Rock am Ring“ auf dem Nürburgring ist auf den Anreisestrecken (ab dem 5.6.2019) mit Staus in diesem Bereich zu rechnen.
– Auf der A43 im Raum Bochum-Recklinghausen ist mit Behinderungen und einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.
– Auf der A44 ist im Bereich Werl mit Staus zu rechnen.
– Auf der A31 im Bereich des Autobahndreiecks Bottrop-Süd kann es zu Behinderungen kommen.
– Auf der A33 im Raum Paderborn kann es zu Staus und Behinderungen kommen.
– Auf der A40 im Bereich Duisburg muss in Fahrtrichtung Venlo mit Staus und Behinderungen gerechnet werden.
– Die Sperrung für Fahrzeuge über 3,5t auf der Leverkusener A1-Rheinbrücke besteht weiterhin.

Aktuelle Verkehrslage

Auf der Seite www.verkehr.nrw werden Informationen wie die aktuelle Verkehrslage sowie (auch zukünftige) Baumaßnahmen übersichtlich dargestellt. Über 200 Webcams vermitteln den Nutzern einen „Eindruck wie vor Ort“.

Blick zu den Nachbarn

Über die Pfingsttage zieht es erfahrungsgemäß viele Menschen ab Samstag, 8. Juni, zu einem Kurzurlaub in die benachbarten Niederlande (NL). Beliebte Ausflugsziele liegen zum Beispiel in Roermond oder Venlo. Damit der Verkehr in der Grenzregion möglichst störungsfrei fließen kann, hat die Straßen.NRW-Verkehrszentrale gemeinsam mit der niederländischen Straßen- und Wasserbaubehörde „Rijkswaterstaat“ folgende Routenempfehlungen nach Roermond bzw. Venlo/Eindhoven ausgearbeitet.

Für den Raum Roermond:

Verkehrsteilnehmer aus dem Raum Köln/ Bonn mit Fahrtziel Roermond sollten die A4 in Fahrtrichtung Aachen und dann die A76 (NL) und A2(NL) in Fahrtrichtung Eindhoven nutzen.

Reisende aus dem Raum Düsseldorf nutzen die A44 bzw. A52 nach Roermond.

Aus dem Ruhrgebiet kommend empfiehlt sich die Fahrt nach Roermond zunächst über die A40 und A67 (NL) in Fahrtrichtung Venlo mit anschließendem Wechsel auf die A73 (NL) in Richtung Maastricht.

Um innerhalb des Stadtgebietes von Roermond Rückstau zu vermeiden, beachten Sie bitte, dass nach Verlassen der Autobahn zweistreifig weitergefahren werden kann, um zum Outlet Center zu gelangen. Die Zufahrt zu den Parkplätzen ist hier immer über zwei Fahrstreifen möglich.

Für den Raum Eindhoven:

Verkehrsteilnehmer aus dem Raum Köln/ Bonn mit Fahrtziel Eindhoven sollten ab dem Autobahnkreuz Kerpen die A61 in Richtung Venlo und anschließend die A74 (NL), A73 (NL) und A67 (NL) nach Eindhoven nutzen.

Reisende aus dem Raum Düsseldorf mit Fernziel Eindhoven sollten ab dem Autobahnkreuz Mönchengladbach die A61 in Fahrtrichtung Venlo wählen, um danach über die A74 (NL), A73 (NL) und A67 (NL) nach Eindhoven zu gelangen.

Aus dem Ruhrgebiet kommend empfiehlt sich die Fahrt mit dem Fernziel Eindhoven ab Venlo über die A67 (NL).

Für den Raum Venlo:

Verkehrsteilnehmer aus dem Raum Köln/Bonn mit Fahrziel Venlo sollten die A61 in Fahrtrichtung Venlo und dann die A74 (NL) und A73 (NL) bis zur Ausfahrt 16 „Venlo-Zuid“ nutzen.

Reisende aus dem Raum Düsseldorf nutzen die A44 bzw. A52 und anschließend die A61 und A74 (NL) sowie die A73 (NL) bis zur Ausfahrt 16 „Venlo-Zuid“ nach Venlo.

Aus dem Ruhrgebiet kommend empfiehlt sich die Fahrt nach Venlo zunächst über die A40 und A67 (NL) bis zur Ausfahrt 40 „Velden“, dies ist die zweite Ausfahrt hinter dem Grenzübergang. Bitte beachten Sie die Routenempfehlungen auf den „Anzeigewagen“ am Grenzübergang A40 / A67 (NL) Venlo und auf der N271 (NL), um störungsfrei in das Zentrum zu gelangen.




Grüne „verbessern“ Resolutionsentwurf der SPD: Stadtrat soll den Bau der L821 „strikt“ ablehnen

Auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Bergkamener Stadtrats am Donnerstag, 6. Juni, ab 17.15 Uhr stehen nur neun Beratungspunkt. Trotzdem dürfen sich alle Beteiligten auf eine längere Sitzungsdauer einrichten. Der Grund: Beide Bürgerinitiativen zur L821n – dafür und dagegen – mobilisieren ihre Anhänger für den Besuch des großen Ratssaals.

Das umstrittene Straßenbauprojekt steht im Mittelpunkt der ersten drei Tagesordnungspunkte. Zunächst stimmen die Stadtverordneten darüber ab, ob der Bürgerantrag gegen den Bau der L821n zulässig ist. Hier hat die Verwaltung gesagt, unterstützt durch den Kreis Unna und durch den Städte- und Gemeindebund: Nein. In ihrer jüngsten Pressemitteilung hat die BI gegen die L821n angekündigt, dass sie das Veraltungsgericht bemühen will, falls sich der Rat der Meinung der Verwaltung anschließt.

Gleich danach wird im Rat der Resolutionsentwurf der SPD-Fraktion diskutiert, nachdem die Stadt Bergkamen den Bau der L821n anlehnt – unter anderem, weil von Seiten des Landes noch keine Zusicherung vorliegt, mit dem Straßenbau verkehrsberuhigende und verkehrslenkende Maßnahmen für die beiden Ortsdurchfahrten von Weddinghofen und Oberaden vorzunehmen.

Inzwischen haben die Grünen einen Änderungsantrag zum Resolutionsentwurf der SPD eingereicht. Demnach soll der Stadtrat den Bau der L821n „strikt“.

Schließlich fordert die Fraktion zur Lärmreduzierung auf Jahn- und Schulstraße dort in den Nachtstunden von 20 Uhr abends bis 8 Uhr morgens ein durchfahrtverbot für Fahrzeuge einzuführen, die schwerer sind als 7,5 Tonnen (zulässiges Gesamtgewicht).




Bilanz der Bußgeldstelle: Mehr als 5.250 Fahrverbote verhängt – plus 87 Prozent

Am besten und sichersten läuft‘s im Straßenverkehr, wenn sich alle an die Regeln halten. Unbelehrbare Raser sollen durch die Geschwindigkeitsüberwachung ausgebremst werden. Im Jahr 2018 verhängte der Kreis 5.258 Fahrverbote gegen Raser und Drängler – rund 87 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das macht die Straßenverkehrsbehörde des Kreises nicht ohne Grund: „Bei zwei Dritteln aller Unfälle werden Menschen verletzt, weil das Tempolimit nicht eingehalten wird. Und da setzen wir an“, erklärt Sachgebietsleiter Christian Bornemann. Wir wollen mit unserer Überwachung das Geschwindigkeitsniveau senken und so präventiv Unfällen vorbeugen.“

Viel zu schnell
Dass täglich auch auf den Straßen im Kreis Unna unverantwortlich schnell gefahren wird, zeigt ein Blick in die Statistik der Behörde: Der schnellste Fahrer wurde 2018 auf der Ruhrtalstraße in Schwerte (wie schon 2017 und 2016) mit 139 Stundenkilometern (2017: 131 km/h) gemessen. An dieser Stelle ist Tempo 50 erlaubt. Der ertappte Verkehrssünder war also 89 Stundenkilometer zu schnell unterwegs.

Damit ist er leider nicht allein: Jeweils um mehr als das Doppelte überschritten gleich mehrere Verkehrsteilnehmer im Kreisgebiet die zulässige Höchstgeschwindigkeit – unter anderem auf der Unnaer Straße in Fröndenberg/Ruhr, wo ein Fahrer mit 118 bei zulässigen 50 km/h geblitzt wurde.

Viele Ordnungswidrigkeiten
Wie häufig Verkehrsregeln übertreten werden, macht die Gesamtzahl der von Kreis-Mitarbeitern bearbeiteten Ordnungswidrigkeiten klar: Sie lag im vergangenen Jahr bei 157.130 und bleibt damit im Vergleich zum Vorjahr relativ konstant (2017: 157.262).

Rund 98.400 dieser Verstöße wurden 2018 durch die „Starenkästen“ (50.965) und die mobile Geschwindigkeitsüberwachung (47.457) des Kreises registriert. Beim Kreis werden darüber hinaus die Verfahren der Temposünder bearbeitet, die die Kreispolizei erwischt hat.

Übrigens: In den kreiseigenen Fahrzeugen zur mobilen Geschwindigkeitsüberwachung leisteten die Mitarbeiter im vergangenen Jahr 8.615 (2017: 8.145) Einsatzstunden an 346 (2017: 357) Einsatztagen. PK | PKU




VKU informiert auf dem Bergkamener Wochenmarkt: Alle Infos zu den Bussen vor Ort aus einer Hand

Es ist wieder soweit – Die VKU-Ape fährt durch den ganzen Kreis Unna und macht Station auf allen Wochenmärkten. Die Bürger der Städte und Gemeinden haben Gelegenheit, sich über die aktuellen Angebote der VKU zu informieren und beraten zu lassen. Am kommenden Donnerstag macht die VKU-Ape Station auf dem Bergkamener Wochenmarkt.

Auf jeden Besucher wartet am Infomobil eine kleine Überraschung. Außerdem erhalten alle VKU-Abokunden gegen Vorlage ihres Couponheft-Gutscheins ein Stück VKU-Seife gratis.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplan-auskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct), im Internet unter www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).




Leserbrief der BI Pro L821n – jetzt!: „Das Henne-Ei-Problem“

Für die BI Pro L821n – jetzt! schreibt deren Sprecher Thomas Schauerte folgenden Leserbrief. Auch hier gilt: Leserbriefe müssen nicht die Meinung der Redaktion widergeben. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

„Betrachtet man die L 821n weiterhin realistisch, dann ist und bleibt sie eine alternativlose Ortsumgehungsstraße für die stark verkehrsbelasteten Ortsdurchfahrten in Oberaden und Weddinghofen. Sie wurde zudem im Bergkamener Rat im Jahr 2017 als alternativlose Lösung für die Verkehrsproblematik beider Ortsdurchfahrten festgestellt, darüber waren und sind sich alle einig. Die politischen Versprechungen der vergangenen 40 Jahren wurden hierzu am 28.06.2017 durch SPD, CDU und FDP umgesetzt. Das Land NRW, als Bau- und Betriebskostenträger dieser Straße, hat über Straßen.NRW den Baustart auf den Spätsommer 2019 festgelegt.

Am 22.05.2019 beantragte die Bergkamener SPD-Fraktion nun eine Resolution zur Ablehnung der L 821n in Bergkamen, abgestimmt wird hierzu in der Ratssitzung am 06.06.2019. Wird die SPD hier über die Bergkamener Grünen im Hintergrund gelenkt? In der aktuellen Tagespresse wird von Gesprächen beider Fraktionen zu diesem Thema berichtet. Angeblich soll es zwischen den beiden Fraktionen keine Abstimmungen gegeben haben. In diesem Zusammenhang hat der
Ortsverbandsvorsitzende der Bergkamener Grünen, Rolf Humbach, bereits vor ca. 3 Wochen in der Presse von einer „faustdicken Überraschung“ durch die SPD berichtet. Was passiert da? Begibt sich die SPD aufgrund der Wahlergebnisse schon mal auf gemeinsamen Kurs mit den Grünen?

Hintergrund der beantragten Resolution ist, dass eine der 6 Forderungen des Ratsbeschlusses vom 28.06.2017 bisher nicht vom NRW-Verkehrsministerium, sowie auch seitens Straßen.NRW, die diesem Ministerium unterstellt sind, eindeutig zugesagt wurde. Es handelt sich dabei um die Forderung, dass die L 664 in Weddinghofen und Mitte, die zwischen B 233 und L 654 (alte B 61 Lünener Str.) verläuft, nach Fertigstellung der L 821n zur Kreisstraße herabgestuft wird. Diese Entscheidung kann nur vom NRW-Verkehrsministerium in Absprache mit Straßen.NRW erfolgen. Nun liegt diese Zusage bisher nicht schriftlich vor, und ist bei sachlicher Betrachtung eine formelle Angelegenheit. Zumal die ebenfalls geforderte Herabstufung der L 821 (Jahnstraße) sich alleine schon aus der Tatsache heraus ergibt, dass nicht zwei Landesstraßen mit identischer Bezeichnung und Anbindung parallel geführt werden. Damit wäre die 2. Forderung, in sich selbst begründet, als eigentlich sinnfrei zu betrachten.

Auch die 3. Forderung mit dem Bau erst zu beginnen, wenn der Grunderwerb zu 100% gesichert ist, ist für Straßenbauprojekte, die durch einen Planfeststellungsbeschluss geführt werden, überflüssig, da über die notwendigen Grundstücke grundsätzlich verfügt wird.

Die 4. Forderung beinhaltet, dass Fördermittel für den Umbau der Straßen bereitgestellt werden sollen. Wenn diese aber nach Herabstufung zur Kreisstraße keine Landesstraßen mehr sind, ist die NRW-Landesregierung auch nicht mehr direkt für die Fördermittel dieser Straßen zuständig. Somit ist auch diese Forderung nach einer finanziellen Förderung nicht nachvollziehbar.

Die 5. Forderung der Einwilligung zur Anordnung von Gewichtsbeschränkungen (7,5 t) beider Ortsdurchfahrten, nach erfolgter Umwidmung zur Kreisstraße, obliegt dann nicht mehr der Entscheidung des NRW-Verkehrsministeriums, sondern des Kreises Unna. Somit ist auch diese Forderung an die falschen Empfänger gerichtet und damit sinnlos.

Auch die 6. Forderung nach einer Fortschreibung des landwirtschaftlichen Begleitplans (LPD) ist im Grunde genommen nur ein freundlicher Hinweis, denn der LPD ist im Zusammenhang mit einem genehmigten Planfeststellungsbeschluss rechtsverbindlich.

Es stellt sich doch die Frage, wer sich diese 6 Forderungen Mitte 2017 ausgedacht hat?

Und auch hier wieder die realistische Betrachtung: Für Oberaden ergibt sich mit der L 821n eine 100% Lösung, das ist zweifelsfrei klar. Aus welchem Grund will man jetzt alles ablehnen? Für Weddinghofen fehlt zwar noch die Zusage zur Umwidmung auf eine Kreisstraße, jedoch stellt sich auch hierbei die Frage „wer war eigentlich zuerst da war, die Henne oder das Ei?“. Lassen wir das Küken doch mal aus dem Ei schlüpfen und zerschlagen doch bitte nicht gleich die L 821n mit der Aussage “Dann eben nicht!“.

Der Rück- und Ausblick auf das Bergkamener Verkehrsgeschehen fällt realistisch betrachtet wie folgt aus: Die amtlichen Verkehrszahlen steigen unaufhaltsam an, daran zweifelt niemand, es sei denn das Erdöl dieser Erde wäre morgen verschwunden. Selbst dann hätten wir genügend alternative Kraftstoffe für die Aufrechterhaltung des Verkehrs. Denn eines ist sicher: Solange Steine, Stahl und auch Pakete nicht per E-Mail verschickt werden können, wird uns der LKW-Verkehr begleiten. Den einen mehr, den anderen weniger und manche recht heftig, hierzu zählen auch die Ortsdurchfahrten von Oberaden und Weddinghofen.

Die umliegenden Autobahnen A1, A2, A 44 wurden und werden 6-spurig ausgebaut.
Voraussichtlich ab 2023 soll mit dem Ausbau des Teilabschnitts der A1 vom Kamener Kreuz bis Hamm/ Werne, bis nach Hiltrup begonnen werden. Diese 31 km werden für eine Bauzeit von ca. 8 bis 10 Jahren einen erheblichen zusätzlichen Ausweichverkehr für Bergkamen bedeuten. Und selbst nach Fertigstellung der A1, ist und bleibt Bergkamen, im nicht gerade seltenen Fall eines A1-Stauereignis, die alternativlose Ausweichstrecke für die Stauumfahrung. Dies wird leider genauso eintreten, daran wird auch „Greta“ und die „grüne Politik“ nichts ändern können. Unsere Nachbarstadt Werne hat sich kürzlich mit dem Neubau ihrer Ortsumgehung, mit anschließendem Ringtausch durch Umwidmung der Straßenkategorie mit Durchfahrtsbeschränkungen, bereits hervorragend gerüstet. Auch hierfür gab es nach Fertigstellung der neuen Straßen grünes Licht aus Düsseldorf sowie auch von Straßen.NRW aus Bochum.

Für Bergkamen wird es mit der L 821n ebenfalls genauso funktionieren!“




Unfall mit drei beteiligten Lkw auf der A1: Am Stauende aufgefahren

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwoch gegen 12.45 Uhr auf der A 1 bei Kamen ist der Fahrer eines Sattelzuges leicht verletzt worden.

Ersten Erkenntnissen zufolge war der 24-Jährige aus Augustdorf mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Bremen unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Kamen-Zentrum staute sich der Verkehr, sodass er bis zum Stillstand abbremsen musste. Ein dahinter fahrender 38-Jähriger aus Polen erkannte dies und bremste seinen Lkw ebenfalls ab. Der ihm nachfolgende 43-Jährige aus Spanien übersah das Stauende aus bislang ungeklärter Ursache jedoch und prallte mit seinem Sattelzug gegen das Heck des Vordermanns. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser noch gegen den Sattelzug des 24-Jährigen geschoben.

Der junge Fahrer aus Augustdorf erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die beiden anderen Fahrer blieben unverletzt.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten mussten in Fahrtrichtung Bremen der rechte und der mittlere Fahrstreifen sowie die Anschlussstelle Kamen-Zentrum vorübergehend gesperrt werden. Gegen 15.40 Uhr war der Einsatz beendet.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 20.000 Euro.




Jetzt ist es auch amtlich: Stadtrat soll Bürgerantrag gegen den Bau der L821n ablehnen

Mitglieder der BI „L821n Nein!“ überreichten am 21. März den Einwohnerantrag, der von mehr als 3000 Bergkamenerinnen und Bergkamener unterstützt wird, an Bürgermeister Roland Schäfer.

Jetzt ist es auch amtlich: Die Verwaltung schlägt dem Stadtrat vor, in seiner Sitzung am 6. Juni den Bürgerantrag gegen den Bau der L821n abzulehnen. Dieser Rechtsauffassung haben sich auch der Kreis Unna als kommunale Aufsichtsbehörde und der Städte- und Gemeindebund NRW angeschlossen.

In der Begründung dazu heißt es: „Am 21.03.2019 überreichte Herr Rolf Humbach, einer der Initiatoren Bürgermeister Roland Schäfer einen Einwohnerantrag. Dieser Einwohnerantrag hat das Ziel, dass der Rat der Stadt Bergkamen über folgende Angelegenheit berät und entscheidet: „Soll die L82n gebaut werden.“

Nach unverzüglicher Prüfung kann festgestellt werden, dass das erforderliche Unterschriften-quorum erreicht wurde. Mit der dargestellten Frage bewegt sich der Einwohnerantrag allerdings nicht im Rahmen der Zuständigkeit des Rates der Stadt Bergkamen. Da es sich bei der L 821n um eine Landesstraße handelt, ist im vorliegenden Fall nicht die Stadt Bergkamen gesetzlich für den Bau der Straße zuständig, sondern das Land Nordrhein- Westfalen, das sich nach § 43 Abs. 2 StrWG NRW des Landesbetriebes Straßenbau bedient. (…)

Die Initiatoren sind bereits im November 2018 im Rahmen der Beratung zu einem möglichen Einwohnerantrag durch die Verwaltung darauf hingewiesen worden.

Die Rechtsauffassung der Stadt Bergkamen ist inzwischen auch durch die Kommunal-aufsicht des Kreises Unna und den Städte- und Gemeindebund NRW bestätigt.“