VKU fährt Umleitung wegen Straßenbauarbeiten an der Fritz-Husemann-Straße

Wegen Straßenbauarbeiten an der Fritz-Husemann-Straße können die Haltestelle „Fritz-Husemann-Straße Ost“, „Albert-Schweitzer-Straße“ und „Hegelstraße“ von den VKU-Bussen nicht angefahren werden. Um den Fahrgästen der Linie R13 einen Umstieg in Richtung Werne bzw. Hamm zu garantieren sowie für Ersatzhaltestellen stehen die Haltestellen „Präsidentenstraße“, „Werner Strasse“ (Umstieg mit Linie S20 in Linienrichtung Hamm) und „Lessingstraße“ (Umstieg mit Linie S81 in Linienrichtung Rünthe) zur Verfügung. Die Baumaßnahme beginnt am 6. Juli und endet voraussichtlich am 2. Oktober 2020.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplan-auskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (perso-nenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:

Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).




L736: Brückenbauarbeiten an der Kanalbrücke Ostenhellweg in Bergkamen ab kommendem Montag

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr saniert ab Montag (6.7.) die Brücke der L736 (Ostenhellweg) über den Datteln-Hamm-Kanal in Bergkamen-Rünthe. Deshalb wird der Ostenhellweg in Fahrtrichtung Hamm und damit auch zur A1-Anschlussstelle Hamm/Bergkamen voraussichtlich bis Mitte Dezember 2020 zwischen den Kreuzungen Hellweg und Schachtstraße gesperrt. Straßen.NRW bittet die Verkehrsteilnehmenden, der weiträumigen Umleitung über die B233 (Werner Straße) und die Industriestraße zu folgen.

In Fahrtrichtung Lünen kann der Verkehr während der gesamten sechsmonatigen Bauzeit die Brücke nutzen.

Straßen.NRW investiert rund 700.000 Euro aus Landesmitteln, um unter anderem die Fahrbahnübergänge, die Brückenlager und die Entwässerung zu erneuern und den Beton an der Unterseite der Brücke zu sanieren. Auch die Fahrbahndecke wird zum Teil erneuert.

Mehr zum Thema Brücken: https://www.strassen.nrw.de/de/planung-bau/ingenieurbau/brueckenbau.html




B233: Sperrung der Lippebrücke zwischen Bergkamen und Werne

Diese drei 160 Tonnen schwere Stahlträger warten auf ihren Einsatz.

Von Freitag (3.7.), 18 Uhr, bis Montag (6.7.), 6 Uhr, sperrt die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr die B233-Brücke über die Lippe sowie die parallel verlaufende Geh- und Radwegbrücke zwischen Bergkamen-Rünthe und Werne. Auch die Lippe selbst ist im Bereich unterhalb der beiden Brücken für den Wassersportverkehr gesperrt. Großräumige Umleitungen für den Kraftfahrzeugverkehr sowie für Radfahrer und Fußgänger sind ausgeschildert.

An diesem Wochenende werden mit Hilfe von selbstfahrenden Plattformen (self-propelled modular transporter) und zwei Autokranen von ihrem aktuellen Lagerplatz auf die bereits errichteten Behelfswiderlager (provisorische Pfeiler) transportiert. Die Behelfswiderlager sind in den vergangenen Monaten zwischen der alten B233-Brücke und der Geh- und Radwegbrücke entstanden. In den kommenden Monaten werden die drei Hauptträger mit Querträgern und dem Überbau der Brücke verschweißt. Zudem entsteht eine provisorische Fahrbahndecke, über die der Verkehr fließen soll, während die alte Brücke abgerissen wird. Die neue B233-Brücke über die Lippe wird voraussichtlich Ende 2021 fertiggestellt.




A1: Endspurt beim Brückenneubau zwischen Kamen-Zentrum und Kreuz Dortmund/Unna

Endspurt bei der neuen A1-Brücke über den Afferder Weg (K39) zwischen der Anschlussstelle Kamen-Zentrum und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm baut Samstagnacht (27./28.6.) die Verkehrsführung zum letzten Mal um. Der Verkehr läuft bislang auf drei eingeengten und jeweils nach außen verlegten Fahrspuren durch die Baustelle. Ab Sonntagmorgen (28.6.) ist in Richtung Bremen freie Fahrt, in Fahrtrichtung Köln wird der Verkehr nach innen verlegt, um die letzten Arbeiten auszuführen.

Hierzu zählen der Rückbau der provisorischen Autobahnverbreiterung sowie das Montieren der Schutzplanken. Zudem müssen die Außenkappen (Brückenränder) der neuen Brücke betoniert werden. Die Arbeiten werden drei Monate früher bereits Ende Juli komplett abgeschlossen. Die ursprünglichen Planungen gingen von einer Fertigstellung im November aus. Der erhöhte Vorfertigungsgrad bei den Beton-Fertigteilen, ein optimierter Ablauf der Bauprozesse vor Ort sowie ein Bonus für Bauzeitbeschleunigung führten dazu, dass die Verkehrsbeschränkungen hat den Bau beschleunigt.

Mehr zur neuen Brücke Afferder Weg (Pressemitteilung vom 25.03.2020): https://www.strassen.nrw.de/de/presse/meldungen/meldung/a1-brueckenbau-im-schnellverfahren-laesst-verkehr-schneller-wieder-fliessen.html




Sommerferien-Aktion: NRW-weite Gültigkeit aller AbonnementTickets auch für Abo-Kunden der VKU

In den kommenden NRW-Sommerferien können alle Kunden, die ein Abonnement-Ticket des Aachener Verkehrsverbunds, Verkehrsverbunds Rhein-Sieg, Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr oder im WestfalenTarif abgeschlossen haben, ihr Ticket an den Ferienwochenenden für unbegrenzte Fahrten in allen Nahverkehrsmitteln in ganz NRW nutzen.

Alle Abotickets gelten im Zeitraum vom 27. Juni 2020 bis einschließlich 9. August 2020 an Samstagen und Sonntagen in den Sommerferien in NRW ganztägig und NRW-weit. In diese Sommerferien-Aktion eingeschlossen sind auch die Kunden, die während des Aktionszeitraums ein neues Abonnement abschließen.
Diese NRW-weite Gültigkeit und gegenseitige Anerkennung der Abo-Tickets haben die Aufgabenträger, Verkehrsräume und -unternehmen gemeinsam initiiert, um den treuen Abo-Kunden „Danke zu sagen“, dass sie trotz der Einschränkungen der letzten Wochen durch das Corona-Virus das Vertrauen in den Nahverkehr behalten haben.
Zahlreiche regionale Ziele können in NRW für Freizeitaktivitäten, Besuche von Sehenswürdigkeiten und Outdoor-Aktivitäten, wie zum Beispiel Wandern, mit der Bahn oder dem Bus angefahren werden. Die ÖPNV-Nutzung ist dabei an den Ferienwochenenden unabhängig von dem ursprünglichen Geltungsbereich eines Abotickets in ganz NRW möglich.

Das einmalige Aktionsangebot ist für alle Abonnements* in NRW einheitlich und gilt für die Ticketinhaberin oder den Ticketinhaber und vier weitere Personen – konkret für zwei Erwachsene und drei Kinder bis einschließlich 14 Jahren. Die NRW-weite Fahrtberechtigung und Mitnahmeregelung gelten an den Ferienwochenenden (Samstag und Sonntag) den ganzen Tag. Sollten zeitliche Beschränkungen der Nutzung der Abo-Tickets (zum Beispiel 9 UhrAbos) bestehen, so werden sie im Rahmen der Sommerferien-Aktion 2020 an den Wochenenden aufgehoben. Die sonstigen Zusatznutzen der Abo-Tickets bei der Nutzung außerhalb des originären Gültigkeitsbereichs, wie zum Beispiel die Fahrradmitnahme oder die Nutzung der ersten Klasse, entfallen. Hunde können weiterhin unentgeltlich mitgenommen werden.

Das Aktionsangebot gilt in NRW. Es schließt die Übergangsbereiche nach Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz sowie in die Niederlande und nach Belgien nicht mit ein.

Alle Informationen zur Sommerferien-Aktion finden die Abo-Kunden des WestfalenTarifs unter: www.westfalentarif.de/aboaktion




Sommerferien-Aktion: NRW-weite Gültigkeit aller AbonnementTickets auch für Abo-Kumdem der VKU

In den kommenden NRW-Sommerferien können alle Kunden, die ein Abonnement-Ticket des Aachener Verkehrsverbunds, Verkehrsverbunds Rhein-Sieg, Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr oder im WestfalenTarif abgeschlossen haben, ihr Ticket an den Ferienwochenenden für unbegrenzte Fahrten in allen Nahverkehrsmitteln in ganz NRW nutzen.

Alle Abotickets gelten im Zeitraum vom 27. Juni 2020 bis einschließlich 9. August 2020 an Samstagen und Sonntagen in den Sommerferien in NRW ganztägig und NRW-weit. In diese Sommerferien-Aktion eingeschlossen sind auch die Kunden, die während des Aktionszeitraums ein neues Abonnement abschließen.
Diese NRW-weite Gültigkeit und gegenseitige Anerkennung der Abo-Tickets haben die Aufgabenträger, Verkehrsräume und -unternehmen gemeinsam initiiert, um den treuen Abo-Kunden „Danke zu sagen“, dass sie trotz der Einschränkungen der letzten Wochen durch das Corona-Virus das Vertrauen in den Nahverkehr behalten haben.
Zahlreiche regionale Ziele können in NRW für Freizeitaktivitäten, Besuche von Sehenswürdigkeiten und Outdoor-Aktivitäten, wie zum Beispiel Wandern, mit der Bahn oder dem Bus angefahren werden. Die ÖPNV-Nutzung ist dabei an den Ferienwochenenden unabhängig von dem ursprünglichen Geltungsbereich eines Abotickets in ganz NRW möglich.

Das einmalige Aktionsangebot ist für alle Abonnements* in NRW einheitlich und gilt für die Ticketinhaberin oder den Ticketinhaber und vier weitere Personen – konkret für zwei Erwachsene und drei Kinder bis einschließlich 14 Jahren. Die NRW-weite Fahrtberechtigung und Mitnahmeregelung gelten an den Ferienwochenenden (Samstag und Sonntag) den ganzen Tag. Sollten zeitliche Beschränkungen der Nutzung der Abo-Tickets (zum Beispiel 9 UhrAbos) bestehen, so werden sie im Rahmen der Sommerferien-Aktion 2020 an den Wochenenden aufgehoben. Die sonstigen Zusatznutzen der Abo-Tickets bei der Nutzung außerhalb des originären Gültigkeitsbereichs, wie zum Beispiel die Fahrradmitnahme oder die Nutzung der ersten Klasse, entfallen. Hunde können weiterhin unentgeltlich mitgenommen werden.

Das Aktionsangebot gilt in NRW. Es schließt die Übergangsbereiche nach Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz sowie in die Niederlande und nach Belgien nicht mit ein.

Alle Informationen zur Sommerferien-Aktion finden die Abo-Kunden des WestfalenTarifs unter: www.westfalentarif.de/aboaktion




Bericht der Unfallkommission: Autobahnzufahrt an der Lünener Straße zur A2 bleibt mit vier Unfällen in 2019 ein Schwerpunkt

Der Blick der Unfallkommission richtet sich auf Straßen, die die Kreispolizei als Unfallhäufungsstellen ausgemacht hat. Vier Mal im Jahr berät sie, wie diese Stellen entschärft werden können. Dabei konnte sie in diesem Jahr das erste Quartal überspringen: Es gab nirgendwo es so viele Unfälle, als dass die Straße in den Fokus der Experten gerückt wäre.

Da es keine neuen Unfallhäufungsstellen zu beraten gab, ging es um altbekannte Örtlichkeiten und darum, das Unfalljahr 2019 abzuschließen. Die folgenden Stellen befanden sich bereits 2018 in der Beratung und mussten auch für das Jahr 2019 als Unfallhäufungsstelle identifiziert werden.

Bergkamen, Lünener Straße, BAB 2, Anschlussstelle Kamen/Bergkamen, FR Hannover
Kamen, Robert-Koch-Straße, Lindenallee, Lortzingstraße, Einsteinstraße
Selm, Neue Werner Straße, Breite Straße
Selm, Kreisstraße, Münsterlandstraße, Sandforter Weg, Ludgeristraße
Unna, Friedrich-Ebert-Straße, Kantstraße, Hansastraße, Viktoriastraße
Unna, B1, Hertinger Straße
Unna, Hertinger Straße, Käthe-Kollwitz-Ring
Werne, Konrad-Adenauer-Platz (FGÜ)

Insgesamt 15 Häufungsstellen
Insgesamt meldet die Unfallkommission für 2019 15 Unfallhäufungsstellen (2018: 25). An diesen kam es zu 77 Unfällen, darunter auch 68 Unfälle mit verletzten Personen. Ziel der Unfallkommission ist es, gefährliche Punkte möglichst früh zu erkennen und so zu ihrer Entschärfung beizutragen.

Dass die Arbeit der Unfallkommission wichtig ist und hilft, Unfälle zu verhindern, zeigt die Statistik: Bei 17 von 25 Unfallhäufungsstellen aus dem Jahr 2018 zeigt sich, dass die beschlossenen Maßnahmen Wirkung zeigen und die Problemstelle entschärft werden konnte. Das macht umgerechnet eine Erfolgsquote von 68 Prozent. Ziel aber bleibt es, unter anderem durch Umbaumaßnahmen alle Unfallhäufungsstellen zu beseitigen.

Zusammensetzung der Unfallkommission
Die örtliche Unfalluntersuchung und damit die Arbeit der Unfallkommission ist eine gemeinsame Aufgabe von Straßenverkehrs-, Polizei- und Straßenbaubehörden. Der Unfallkommission gehören neben der Bezirksregierung alle kreisangehörigen Städte (ohne Lünen), die Kreispolizeibehörde, der Landesbetrieb Straßen NRW mit den Straßenmeistereien und der Autobahnniederlassung sowie vom Kreis die Fachbereiche Straßenbau und Fachbereich Straßenverkehr (Aufgabenbereich Verkehrssicherung) an. Dieser Fachbereich hat auch den Vorsitz der Unfallkommission. PK | PKU




A1: Umfangreiche Sanierung der Anschlussstelle Hamm-Bergkamen

Ab Mittwoch (1.7.) beginnt die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm mit der umfangreichen Sanierung der A1-Anschlussstelle Hamm-Bergkamen.

Begonnen wird in Fahrtrichtung Köln mit dem Aufbau der Verkehrsführung. In der Anschlussstelle selbst wird ab Montag (6.7.) die Auf- und Abfahrt für drei Wochen gesperrt. Danach folgt die dreiwöchige Sperrung in Fahrtrichtung Bremen.

Umleitungen werden eingerichtet. Gleichzeitig mit den Sperrungen wird auch im Bereich der Anschlussstelle ein 340 Meter langer Bereich des Ostenhellweg (L736) saniert. Für den Verkehr auf der L736 steht in jeder Richtung ein eingeengter Fahrstreifen zur Verfügung. Die Autobahnniederlassung Hamm wird die Fahrbahndecke sowie den Unterbau der Auf- und Abfahrten 30 Zentimeter aus- und im Anschluss neu einbauen. Danach folgt die Markierung und das Schneiden der neuen Induktionsschleifen zur Ampelsteuerung. Straßen.NRW investiert in die Sanierung 1,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln.




VKU fährt Umleitung wegen Arbeiten auf Industriestraße

Aufgrund von Arbeiten auf der Industriestraße, müssen die Busse der VKU von Montag, den 15.06.2020, bis voraussichtlich Anfang Juli 2020, eine Umleitung fahren. Betroffen sind die Linien S20, R82/T82 und 128.

Über die Dauer der Umleitung entfallen die Haltestellen „Industriestraße Ost“, „Sandbochumer Weg“ und „Kettelerschule“ (nur für Linie S20). Alternativ können Fahrgäste der Linie S20 die Haltestelle „Schlägelstraße“ nutzen. Für Fahrgäste der Linie R82 wird eine Ersatzhaltestelle in der Marie-Curie-Straße eingerichtet.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:

Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).




Grundreinigung der Töddinghauser Straße zwischen Erich-Ollenhauer-Straße und Rathaus

Am kommenden Mittwoch, 17. Juni, wird der Baubetriebshof in einem Teilabschnitt der Töddinghauser Straße in Bergkamen-Mitte/Weddinghofen eine „Grund­reinigung“ durchführen.

Im Bereich zwischen dem Kreisverkehr an der Erich-Ollenhauer-Straße bis zum Rathaus werden die Gosse, der Randstein und die Straßeneinläufe / Sinkkästen gereinigt bzw. geleert. Ebenfalls wird der Gehweg in diesem Abschnitt gereinigt und bei Bedarf ausgebessert. Zusätzlich erfolgt ein Pflegegang für das Grün im Mittelstreifen. An Equipment kommen der Sinkkastenreiniger des Baube­triebshofes als auch Groß- und Kleinkehrmaschine des EntsorgungsBetriebs Bergkamen (EBB) zum Einsatz. Die Maßnahme dient neben der allgemeinen Sauberkeit auch der Sicherstellung der Entwässerungsfunktion der Straßen­oberfläche sowie der Verkehrssicherungspflicht.

In der Zeit von 7.00 bis 13.00 Uhr ist daher ein Parken im vg. Bereich nicht möglich. Eine entsprechende Beschilderung wird dort aufgestellt.

Das Baudezernat bittet um Verständnis für diese Maßnahme.




Bilanz der Bußgeldstelle: Fahrverbote für fast 6.900 Raser – auch auf Westenhellweg und Gedächtnisstraße

Am besten und sichersten läuft‘s im Straßenverkehr, wenn sich alle an die Regeln halten. Unbelehrbare Raser sollen durch die Geschwindigkeitsüberwachung ausgebremst werden. Im Jahr 2019 verhängte der Kreis 6.879 Fahrverbote gegen Raser und Drängler – rund 30 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das macht die Straßenverkehrsbehörde des Kreises nicht ohne Grund: „Bei zwei Dritteln aller Unfälle werden Menschen verletzt, weil das Tempolimit nicht eingehalten wird. Und da setzen wir an“, erklärt Sachgebietsleiter Christian Bornemann. Wir wollen mit unserer Überwachung das Geschwindigkeitsniveau senken und so präventiv Unfällen vorbeugen.“
 
Viel zu schnell
Dass täglich auch auf den Straßen im Kreis Unna unverantwortlich schnell gefahren wird, zeigt ein Blick in die Statistik der Behörde: Der schnellste Fahrer wurde 2019 erneut auf der Ruhrtalstraße in Schwerte (im übrigen wie schon 2018, 2017 und 2016) gemessen. Dieses Mal mit 130 Stundenkilometern (2018: 139 km/h) gemessen. An dieser Stelle ist Tempo 50 erlaubt. Der ertappte Verkehrssünder war also 80 Stundenkilometer zu schnell unterwegs.

Damit ist er leider nicht allein: Jeweils um mehr als das Doppelte überschritten gleich mehrere Verkehrsteilnehmer im Kreisgebiet die zulässige Höchstgeschwindigkeit – unter anderem auf dem Westenhellweg in Bergkamen, wo jemand bei Tempo 70 mit 142 Sachen unterwegs war und auf der Unnaer Straße in Fröndenberg/Ruhr, wo ein Fahrer mit 103 bei zulässigen 50 km/h geblitzt wurde.
 
Viele Ordnungswidrigkeiten
Wie häufig Verkehrsregeln übertreten werden, macht die Gesamtzahl der von Kreis-Mitarbeitern bearbeiteten Ordnungswidrigkeiten klar: Sie lag im vergangenen Jahr bei 201.609 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (2018: 157.130) um knapp 30 Prozent gestiegen.

Rund 112.000 dieser Verstöße wurden 2019 durch die „Starenkästen“ (48.789) und die mobile Geschwindigkeitsüberwachung (63.219) des Kreises registriert. Beim Kreis werden darüber hinaus die Verfahren der Temposünder bearbeitet, die die Polizei erwischt hat.

Autobahnpolizei misst in Baustellen
Rund 65.000 Fälle wurden übrigens von der Autobahnpolizei zur Bearbeitung an den Kreis weitergegeben, die mit einem Messanhänger das Fahrverhalten in den zahlreichen gefährlichen Baustellenbereichen genau unter die Lupe genommen hatte.

Übrigens: In den kreiseigenen Fahrzeugen zur mobilen Geschwindigkeitsüberwachung leisteten die Mitarbeiter im vergangenen Jahr 9.845 (2018: 8.615) Einsatzstunden an 346 (2018: 346) Einsatztagen. PK | PKU