Nebenjob ab 16 Jahre: Kreis Unna sucht Verkehrszähler

Wie viel Verkehr ist auf Straßen im Kreis Unna? Das möchte die Kreisverwaltung wissen und sucht Verkehrszählerinnen und Verkehrszähler. Sie sollen Fahrzeuge auf den Straßen zählen – und in sechs Fahrzeugarten einsortieren. Vergütet wird der Einsatz mit 15 Euro pro Stunde. Wer sich für den Job interessiert sollte mindestens 16 Jahre alt sein.

Gezählt wird in der Zeit vom 13. April bis zum 14. Oktober an sechs Tagen. Vier Tage davon sind Werktage (zwei davon in den Schulferien) und zwei an Sonntagen. Die drei Einsatzstunden sind im Nachmittagsbereich. Einsatzorte sind die zehn Städte und Gemeinden im Kreis Unna: Bergkamen, Bönen, Fröndenberg, Holzwickede, Kamen, Lünen, Schwerte, Selm, Unna und Werne.

Wer sich bewerben möchte, kann das online erledigen. Die Ausschreibung ist ab sofort unter www.kreis-unna.de/stellenangebote zu finden. PK | PKU




Kreis Unna erweitert E-Bike-Flotte in den Radstationen: 80 neue E-Bikes für Alltag und Freizeit

Landrat Mario Löhr übergibt die neuen Räder der Betreibergesellschaft DasDies, die mit Geschäftsführer Maciej Kozlowski (ganz rechts) vertreten ist. Mit dabei der bisherige Verkehrsplaner des Kreises Klaus-Peter Dürholt (3. v.r.) und seine langjährige Chefin Sabine Leiße (l). Für Klaus-Peter Dürholt stellt diese Übergabe die letzte Amtshandlung dar. Er geht zum Monatsende in den Ruhestand.

Fahrradfahren boomt. Vor allem Pedelecs, E-Bikes mit elektrischer Motorunterstützung bis 25 Stundenkilometer, sorgen dafür, dass immer mehr Menschen das Rad als Alternative auch für die alltäglichen Fahrten nutzen. Der Kreis Unna setzt auf diese Entwicklung bei seinen Planungen für einen klimafreundlichen Verkehrsmix. Ein Baustein: Die Mieträder an den zentralen Verkehrsknotenpunkten im Kreisgebiet.

Ab Ende März stehen in den Radstationen des Kreises durchgehend insgesamt 80 neue E-Bikes als Mietfahrräder zur Verfügung. Der Kreis finanziert die Aufstockung der Flotte für vier Jahre. Für 75 Cent pro Stunde können die Räder gemietet werden – nicht nur für Ausflüge, sondern vor allem auch für den Alltagsverkehr.

Das betont Landrat Mario Löhr, der in dem Mietrad-Angebot einen wichtigen Baustein im Mobilitätskonzept des Kreises sieht: „Das Rad ist neben Bus und Bahn und Carsharing ein umweltfreundliches Verkehrsmittel, das wir insgesamt noch weiter stärken und vernetzen wollen.“ Die Nachfrage ist auf jeden Fall da, erklärte Maciej Kozlowski, Geschäftsführer der Radstationsbetreiberin DasDies Service GmbH: „Vor acht Jahren hatten wir jährlich noch knapp 300 Fahrradvermietungen pro Jahr. Im vergangenen Jahr waren es schon über 2.000. Ohne den Corona-Effekt, der uns zeitweise zur Schließung von Stationen und Radverleih zwang, wäre die Steigerung noch größer gewesen.“

Gerade die Pedelecs seien gefragt. Und da konnten die Radstationen schon im vergangenen Jahr an vielen Tagen die Nachfrage nicht mehr bedienen: „Unser Flotte mit nur 30 E-Bikes hatte nach sieben Jahren im Betrieb und teilweise über 40.000 Kilometern pro Rad die Lebensdauer überschritten“, sagt Stefan Rose, Leiter der Radstationen der DasDies.

Der Kreis unterstützt die Rundumerneuerung und damit verbunden den Ausbau des Angebots: Die neuen Pedelecs mit leistungsfähigen Motoren und gut dimensionierten 500 Wh- bzw. 625 Wh-Akku sind ab sofort an den Bahnhöfen in Kamen, Lünen, Schwerte, Unna und Werne und in der Lüner City zu mieten – Selm Beifang wird absehbar diese Standorte ergänzen.

Ob Räder verfügbar sind, darüber informiert bisher das Buchungsportal der Stationen unter www.radstation.ruhr. In Kürze sind die E-Bikes ebenso über die fahrtwind-App der VKU zu buchen. Zur Mietradflotte der Radstationen gehören neben den 80 E-Bikes zudem 40 moderne Tourenräder und zwei Top-Mountain-Bikes. Weitere Informationen: www.die-radstationen.de PK l PKU




Lebensgefahr! – Jugendliche klettern in Oberaden auf wartende Lok

Am Mittwochnachmittag musste die Bundespolizei eine Notabschaltung der Oberleitungen an der Hamm-Osterfelder Bahnlinie veranlassen. Jugendliche kletterten im Bahnhof Oberaden auf eine dort wartende Lok. Gegen 17:30 Uhr informierte ein Triebfahrzeugführer die Bundespolizei in Dortmund, dass Jugendliche zwischen Lünen und Oberaden gefährlich nah an den Betriebsgleisen sitzen würden.

An der Bahnstecke, die über den Datteln-Hamm-Kanal führt, entdeckten Bundespolizisten drei junge Frauen. Die drei 14- und 15-jährigen Jugendlichen wurden über die Gefahren, die von ihrem gefährlichen Sitzplatz ausgehen, aufgeklärt. Nachdem die Beamten die jeweiligen Eltern informiert hatten, konnten die Jugendlichen ihren Heimweg antreten.

Da die Einsatzkräfte die besagte Strecke während des Einsatzes sperren ließen, wartete währenddessen am Bahnhof Oberaden ein Güterzug auf die Weiterfahrt. Wenig später meldete der Triebfahrzeugführer dieses Zuges, dass rot gekleidete Jugendliche vor seiner Lok laufen würden. Dem Triebfahrzeugführer gelang es nicht, die zwei Jugendlichen zu vertreiben. Vielmehr begannen sie auf den Zug zu klettern.

Sofort veranlasste die Bundespolizei über den zuständigen Notfallmanager die Notabschaltung des Stroms der Oberleitung, dem so genannten „Fahrdraht“. Denn schon ein Annähern an den Fahrdraht hätte tödlich enden können. Als wenig später Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei eintrafen, waren die Jugendlichen bereits verschwunden.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor den Gefahren des Bahnverkehrs und gibt folgende Verhaltenstipps:

Solche Aktionen sind leichtsinnig und IMMER lebensgefährlich! Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom Zugverkehr an sich, sondern auch von Betriebsanlagen, wie z. B. stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur aus.

Weitere Informationen dazu finden Sie auch unter www.bundespolizei.de und www.bahn.de *BA




A1/A2: Verkehrsbeeinträchtigungen bei Kamen und Dortmund wegen Reinigungsarbeiten

Die Autobahn Westfalen reinigt in der Woche von Montag (1.3.) bis Freitag (5.3.) den Mittelstreifen an den Autobahnen A1 und A2 im Raum Dortmund/Hamm/Kamen. Die Baustelle wandert entlang der Strecke. Im Bereich der Arbeiten ist ein Fahrstreifen gesperrt. Deswegen kann es auf den folgenden Abschnitten jeweils in der Zeit von 8 bis 15 Uhr zu Beeinträchtigungen des Verkehrs kommen:

  • Montag (1.3.) auf der A1 zwischen Kamener Kreuz und Hamm-Bergkamen zunächst in Fahrtrichtung Bremen, dann im Anschluss in Fahrtrichtung Köln.
  • Dienstag (2.3.) auf der A2 zwischen Kamener Kreuz und Hamm-Rhynern in Fahrtrichtung Hannover
  • Mittwoch (3.3.) auf der A2 zwischen Hamm-Rhynern und Kamener Kreuz in Fahrtrichtung Oberhausen
  • Donnerstag (4.3.) auf der A1 zwischen Kamener Kreuz und Schwerte in Fahrtrichtung Köln
  • Freitag (5.3.) auf der A1 zwischen Schwerte und dem Kamener Kreuz
 



Achtung Autofahrer: Kröten sind wieder auf Wanderschaft – Tempolimit auf Ollenhauer- und Bruktererstraße

Abbildung 1 Erich-Ollenhauer-Straße. Fotos: Stadt Bergkamen

Der aktuelle Wetterumschwung führt dazu, dass wir Menschen uns wieder vermehrt durch die Landschaft bewegen und unseren Alltag aktiver gestalten. Dieser durchaus positive Effekt ist aktuell jedoch nicht nur bei uns selbst zu beobachten. Frösche, Kröten und andere Amphibien werden als wechselwarme Tiere immer dann munter, wenn die Temperaturen am Ende des Winters wieder auf deutlich mildere Werte steigen.

Aus diesem Grund sind auch in diesem Frühjahr wieder zahlreiche Kröten in Bergkamen auf Wanderschaft, um ihre gewohnten Gewässer zum Laichen aufzusuchen. Dabei stoßen die Tiere auf viele Hindernisse, die ihnen auf ihrer Wanderung den Weg versperren oder gar zur tödlichen Falle werden. Eine der gefährlichsten Hürden bildet hierbei das Überqueren von Straßen. Daher helfen jährlich viele Menschen, um Krötenschutzzäune an den Fahrbahnrändern der betroffen Straßen aufzustellen und die sich dort täglich drängelnden Kröten anschließend über die Straße zu tragen.

In Bergkamen wird diese ehrenamtliche Tätigkeit von Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt, welche sich bereits seit vielen Jahren auf unterschiedlichen Ebenen im Umwelt- und Artenschutz engagieren. Hierzu gehören u. a. die vom Kreis Unna für Oberaden, Weddinghofen und den Nordberg ernannte Landschaftswächterin Tanja Mastenbroek und ihr Mitstreiter Thorsten Bramey, welche Sie unter folgenden Mailadressen erreichen können, sollten Sie ebenfalls im Rahmen des freiwilligen Umwelt- und Artenschutz in Bergkamen aktiv werden wollen:

  • Frau Mastenbroek:     t.luma@gmx.de
  • Herr Bramey:             thorsten.bramey@t-online.de

Die Wanderungen finden voraussichtlich im Zeitraum von Ende Februar bis Mitte April statt und passieren dabei in Teilbereichen die Erich-Ollenhauer-Straße und Bruktererstraße. Um auf Mensch und Tier bei ihren zahlreichen Überquerungen der Straßen aufmerksam zu machen, wird die Stadt Bergkamen entsprechenden Warnschilder an den betroffenen Straßenabschnitten aufstellen.

Abbildung 2 Bruktererstraße. Foto: Stadt Bergkamen

Folgende Straßenabschnitte werden ab kommender Woche (9. KW) bis ca. Mitte April entsprechend ausgeschildert:

  • Bruktererstraße: zwischen Bruktererstraße Nr. 47 und Einmündung ‚Am Wieckenbusch‘ (Abb. 1)
  • Erich-Ollenhauer-Straße:    zwischen Kreuzung ‚Binsenheide – RVR Wanderparkplatz‘  und Kreuzung ‚In der Schlenke – An der Dorndelle‘ (Abb. 2)

Zusätzlich wird auf dem Abschnitt der Erich-Ollenhauer-Straße eine temporäre Senkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit eingerichtet. Für die Dauer der Wanderung wird lediglich eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 30 statt der sonstigen Tempo 50 erlaubt. Aufgrund einer bereits stattfindenden Baumaßnahme zur Verlegung einer neuen Gasleitung gilt Tempo 30 schon seit dieser Woche.




VKU-Busse fahren ab Montag wieder im Schülermodus

Für einen Teil der Schüler beginnt ab dem 22. Februar wieder der Präsenzunterricht. Für viele ist das nach dem langen Homeschooling eine gute Nachricht. Die VKU bringt selbstverständlich wieder alle zur Schule. Ab kommenden Montag fahren die Busse nach dem regulären Fahrplan.

Alle in den Fahrplänen mit „S – an Schultagen“ gekennzeichneten Fahrten finden statt. Weiterhin gilt: Busfahren bitte nur mit medizinischer oder FFP2 Maske. Kinder unter 14 Jahren, die aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, dürfen weiterhin eine Alltagsmaske tragen.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).




A1 / A2: Verschiedene Arbeiten am Kamener Kreuz – Verkehr eingeschränkt

Die Autobahn Westfalen repariert am Freitag (19.2.) in der Zeit von 8 bis 12 Uhr die Fahrbahn der A2 zwischen der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen und dem Kamener Kreuz. Deswegen stehen dem Verkehr nur zwei Fahrstreifen zur Verfügung.

Außerdem werden ebenfalls am Freitag an der A1 in Fahrtrichtung Bremen Sträucher und Bäume geschnitten, in der Zeit von 8 bis 12 Uhr. Daher sind zwischen dem Kamener Kreuz und Hamm/Bergkamen nur zwei Fahrstreifen frei.




Töddinghauser Straße wird zur Einbahnstraße – VKU-Busse fahren anders

Die Töddinghauser Straße ist wegen Bauarbeiten zur Einbahnstraße geworden. Dadurch können die Busse der VKU bis auf weiters nicht so fahren wie gewohnt. Die R 11 Richtung Lünen und R 81 Richtung Unna fahren eine Umleitung. Auf der Linie R 11 in Richtung Lünen entfallen die Haltestellen „Sonnenapotheke“ und „Gedächtnisstraße“. Ein- und Ausstieg ist am „Bergkamener Busbahnhof“ möglich.

Auch die R 81 Richtung Unna kann „Sonnenapotheke und „Gedächtnisstraße“ nicht anfahren. „Bergkamen Busbahnhof“ und „Wasserpark“ sind hier die Ersatzhaltestellen. Die Umleitung gilt bis auf weiteres.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).




Zweckverband Ruhr-Lippe: Bergkamener Jens Schmülling neuer SPD-Fraktionsvorsitzender in der Verbandsversammlung

Jens Schmülling.

Die Mitglieder der SPD-Fraktion in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Ruhr Lippe (ZRL) kamen jetzt in Soest zur konstituierenden Sitzung unter Einhaltung der Coronaschutzverordnung zusammen.

Zum Fraktionsvorsitzenden wurde Jens Schmülling gewählt. Der 45-jährige Bergkamener ist Kreistagsmitglied und hier Vorsitzender des Ausschusses für Mobilität, Bauen und Geoinformation. „Ich freue mich über die neue Aufgabe und die direkte Verbindung mit der Kreispolitik. Dem Nahverkehr kommt bei der Gestaltung der Mobilitätswende eine entscheidende Rolle zu, die wir im ZRL aktiv mitgestalten können“, gibt Schmülling die Richtung der SPD-Fraktion im ZRL vor.

„Mit Jens Schmülling übernimmt ein weiteres SPD-Kreistagsmitglied in einem wichtigen regionalen Gremium entscheidend Verantwortung“, freut sich Hartmut Ganzke, Vorsitzender der Kreistagsfraktion. Vor einigen Wochen war bereits Sascha Kudella aus Schwerte zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der LWL-Fraktion in Münster gewählt worden.

Der ZRL setzt sich aus den fünf Gebietskörperschaften Stadt Hamm, Kreis Unna und Kreis Soest, Hochsauerlandkreis und Märkischer Kreis zusammen. In diesem Gebiet ist er zuständig für die Gestaltung und Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Die Verbandsversammlung entscheidet als politisches Aufsichtsgremium in allen wichtigen Sachfragen und berät über die regionalen Belange des Nahverkehrs.




Straßen.NRW meistert Wintereinbruch: 1.400 Straßenwärterinnen und Straßenwärter im Dauereinsatz gegen Eis und Schnee

Auch wenn sich die Situation in den seit dem letzten Wochenende besonders stark vom Schneeeinbruch betroffenen Regionen Münsterland, Ostwestfalen-Lippe und Sauerland-Hochstift mittlerweile etwas beruhigt hat, arbeiten die Kolleginnen und Kollegen in den 55 Straßenmeistereien mit großem Einsatz weiter daran, die rund 16.000 Kilometer Bundes- Landes- und teilweise Kreisstraßen zu räumen und zu streuen. Für die Räumung der Rad- und Gehwege werden zusätzliche Spezialfahrzeuge einsetzt.

Winterdienst ist mehr als Schneeräumen

„Winterdienst ist ein Prozess, der aus mehreren Schritten besteht. Es geht los mit dem vorbeugenden Streuen noch vor dem ersten Schneefall, damit sich dieser möglichst erst gar nicht an der Straßenoberfläche festsetzt. Ist der Schnee gefallen, wird geräumt und gestreut, damit die Schneemassen möglichst nicht festfrieren bzw. tauender Schnee sich möglichst nicht in gefährliches Glatteis verwandelt.“, fasst Monika Ferreira Penas, Winterdienst-Expertin bei Straßen.NRW, die Maßnahmen für Sicherheit und Mobilität im Winterdienst zusammen.

Genau das wurde in den Straßenmeistereien seit dem vergangenen Wochenende wieder weitgehend erfolgreich in Teamarbeit umsetzt. Die Wetterlage wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) durch Fahrten zu kritischen Punkten in den Regionen und mit digitalen Methoden fortwährend beobachtet und ausgewertet, um abzufahrende Routen optimal auf die Wetterlage abzustimmen. Vorrangig wurden stark frequentierte Verkehrsverbindungen und besondere Gefahrenpunkte wie gefährliche Steigungs- oder Gefällestrecken oder durch Verwehungen gefährdete Strecken abgefahren.

Von Samstag bis gestern waren die Kolleginnen und Kollegen von Ibbenbüren im Münsterland über das Ruhrgebiet bis runter nach Euskirchen im Schichtbetrieb unterwegs, um die Straßen in NRW wieder befahrbar zu machen. Besondere Herausforderungen waren immer wieder örtlich teils heftige Schneeverwehungen, die die gerade freigeräumte Straßen immer wieder neu zuschneiten, festgefahrene Schneedecken, die mit Spezialgeräten aufgebrochen werden mussten und immer wieder liegengebliebene Lkw. Vereinzelt mussten nicht mehr befahrbare Streckenabschnitte oder Tunnel mit immer wieder nachwachsende Eiszapfen an der Decke gesperrt werden, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.

„Drei Tage hat mein Team in Wechselschichten durchgehend gestreut und geräumt. Jetzt, da der Schnee antaut, muss nachgestreut werden, damit die Salzschicht auf dem Boden nicht abgetragen wird und sich Glatteis bildet“, beschreibt Michael Klauke, Betriebsdienstleiter in der Straßenmeisterei Meschede, den aktuellen Winterdienst in Sauerland. „Wir arbeiten permanent für sichere und freie Straßen. Dennoch müssen die Verkehrsteilnehmenden mit Behinderungen durch Schneereste und stellenweise auch mit Reif- und Eisglätte rechnen. Daher sind eine sichere Fahrzeugausstattung und umsichtiges Verhalten gerade in dieser Wetterlage unerlässlich.“

Keine Engpässe bei den Salzvorräten

Mit den insgesamt aktuell rund 100.000 Tonnen Salz werden die Kolleginnen und Kollegen die 430 Räum- und Streufahrzeuge in den nächsten Tagen wieder beladen und streuen, um die Glättegefahr mit der beginnenden Schneeschmelze zu minimieren.

„Die aktuelle Wetterlage ist insbesondere für unsere Straßenwärterinnen und Straßenwärter eine besondere Herausforderung, denn sie sind es, die auch in Pandemie-Zeiten im Dauereinsatz für die Sicherheit auf unseren Straßen sorgen. Für diesen unermüdlichen Einsatz bedanken wir uns!“, fasst Dr. Petra Beckefeld, Direktorin bei Straßen.NRW, zusammen.




Wichtige Info für Schüler in Rünthe: Auf der Linie 128 entfallen zwei Haltestellen im Schülerverkehr

An der Lippebrücke wird gebaut. Mit Beginn des Schülerverkehrs am 22. Februar entfallen auf der Linie 128 um 7.25 Uhr die Haltestellen „Otto-Wels-Straße“ und „Friedhof“. Zustieg ist an den Haltestellen „Marina“ und „Landwehrkanal“ möglich. Alle anderen
Fahrten der 128 fahren nach Fahrplan.

Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Servicezentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.fahrtwind-online.de oder über die fahrtwind App (kostenloser Download im Google Play Store oder im App Store).