L821n: Veränderte Verkehrsführung an der Erich-Ollenhauer-Straße in den Osterferien

Asphaltarbeiten am nördlichen Kreisverkehr. Foto: Ludewig+Bock

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr sperrt ab Montag, 11. April, die Erich-Ollenhauer-Straße in Bergkamen-Oberaden im Bereich des neuen Kreisverkehrs mit der L821n in Fahrtrichtung Innenstadt und A1. Voraussichtlich bis Freitag, 22. April, kann der motorisierte Verkehr diesen Bereich nur in Fahrtrichtung Westen (Bergkamen-Oberaden) nutzen. In diesem Zeitraum stellt Straßen.NRW Fahrbahn und Gehwege des neuen Kreisverkehrs her. Eine weiträumige Umleitung führt über L821 (Jahnstraße), L654 (Lünener Straße), L664 (Goekenheide / Kampstraße / Schulstraße / Landwehrstraße).

Für den Einbau der obersten Asphaltschicht im neuen Kreisverkehr muss zudem die Erich-Ollenhauer-Straße für ein Wochenende gesperrt werden. Der voraussichtliche Termin für die Sperrung ist von Freitag, 22. April, 5 Uhr bis Montag (25. April, 5 Uhr. Straßen.NRW wird die Öffentlichkeit vor dem Beginn der Sperrung nochmals informieren.

Der Kreisverkehr an der Erich-Ollenhauer-Straße ist Teil des zweiten Bauabschnitts der L821n. Dieser wird voraussichtlich im Herbst 2022 fertiggestellt. Im Anschluss erfolgt der Bau der Brücke über den Kuhbach und die Fertigstellung der L821n.




Stellungnahme der FDP Fraktion zum Entwurf des Radverkehrskonzeptes der Stadt Bergkamen

Anlässlich der 2. Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes Bergkamen nimmt die Fraktion der FDP im Stadtrat zu dem Erläuterungsbericht der Planersocietät wie folgt Stellung:

„Ausgangspunkt für die gesamte Planung und Überarbeitung des bestehenden Radverkehrskonzepts muss die konkrete Erfassung des tatsächlichen Radverkehrsaufkommens und des potenziell zu erzielenden Zuwachses in dieser Mobilitätssparte sein.

Aus Sicht der Fraktion zeichnet sich die derzeitige Mobilitätssituation der Stadt Bergkamen dadurch aus, dass Werktags ein hohes Pendleraufkommen von PKW und LKW zu beobachten ist. Dieses findet seinen Ursprung in der verkehrsgünstigen Anbindung der Stadt Bergkamen an die A1 Richtung Münsterland/Ruhrgebiet und an die A2 in Richtung Ostwestfalen/Ruhrgebiet. Demgegenüber dürfte Bergkamen ein vergleichsweises geringes Radverkehrsaufkommen bezüglich des werktätigen Pendlerverkehrs zur Arbeitsstelle aufweisen. Auch die besonders „enge“ bauliche Ausgestaltung des Verkehrsraums, gerade im Stadtkern von Bergkamen, und die Verschiedenheit von Straßenbaulastträgern im Hinblick auf wesentliche Verkehrsadern in Bergkamen (z.B. Werner Straße oder Landwehrstraße) müssen bei der weiteren Fortschreibung des Fahrradkonzepts berücksichtigt werden.

Aus alledem folgt, dass in Ansehung des Verwaltungsaufwands und der womöglich geringen Auswirkungen auf den Alltagsradverkehr viele „kleine“ Einzelmaßnahmen zu vermeiden sind und stattdessen eine stringente und konsequente Planung entlang der städtischen Hauptstraßen erforderlich ist. Vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich die Fortschreibung des Radverkehrskonzepts neu zu denken.

Die Fraktion der FPD setzt sich dafür ein, eine weitestgehende Entkoppelung von Radverkehr und motorisiertem KFZVerkehr im stadteigenen Straßenraum von Bergkamen zu realisieren. Dies hat nicht nur eine Verbesserung der Verkehrssicherheit zur Folge, weil durch die Reduzierung von Begegnungen von Autofahrern und Fahrrädern im Straßenverkehr mögliche Unfälle vermieden werden können. Sondern bedeutet zugleich auch eine Steigerung der Attraktivität des Radverkehrs im Allgemeinen sowie Zeitersparnisse, denn der Fahrradverkehr soll wenn möglich
gerade ohne Ampeln, sondern mit intelligenten Querungshilfen, flüssig durch die Stadt geleitet werden.

Konkret bedeutet dies, dass anstelle von vielen kleinschrittigen Einzelmaßnahmen wie beispielsweise der Ausweisung und Herrichtung von einzelnen Fahrradstraßen, Fahrbahnkennzeichnungen oder die sinnwidrige Etablierung einer nur für bestimmte Abschnitte geltenden Verkehrsführung, die bestehenden Hauptradverkehrswege gezielt ausgebaut
(Verbesserung der Fahrbahn, Erweiterung um eigene Fahrradspuren mit der entsprechenden Kennzeichnung, Verbesserung der Beleuchtung für die Nutzung in den Abendstunden; auch an der 
Klöcknerbahntrasse und der Kuhbachtrasse) und um sinnvolle innerörtliche Verzweigungen horizontal wie vertikal ergänzt werden sollen.

Dem widerspricht die Einführung von 30Tempozonen auf städtischen Hauptverkehrsstraßen, da durch eine Geschwindigkeitsverringerung der Verkehrsfluss innerhalb von Bergkamen nicht verbessert wird. Das Gegenteil ist der Fall, der Verkehrsfluss von Kraftfahrzeugen und Lastkraftwagen wird hierdurch sehenden Auges weiter beschränkt und wirkt sich im Ergebnis durch das stete Anfahren und Beschleunigen motorisierter Verkehrsteilnehmer nicht
klimafreundlich aus.

Im Übrigen werden durch Tempo30Zonen die bestehenden infrastrukturellen Schwächen im Radverkehrsnetz an Hauptverkehrsstraßen nur kaschiert, um eine nennenswerte Verbesserung für das Fortkommen und die Sicherheit des Radverkehrs zu erreichen bedarf es der Errichtung bzw. Erweiterung von separaten Fahrradwegen.

In diesem Sinne steht die Fraktion der FDP im Stadtrat der Einrichtung verschiedenster Fahrradstraßen im Stadtgebiet skeptisch gegenüber. Bei der Ausgestaltung von Fahrradstraßen bedarf es einer umfassenden Prüfung hinsichtlich Zweck und Nutzen. In Anbetracht des hohen Pendleraufkommens und dem vergleichbar geringen Fahrradaufkommens sollten Fahrradstraßen nur dort zielgerecht eingerichtet werden, wo ein signifikanter Mehrwert für das Fortkommen und
die Sicherheit des Radverkehrs erreicht werden kann.

Insoweit sollten nach Ansicht der FDPFraktion Fahrradstraßen zur geschickten Überbrückung von Netzlücken zwischen Hauptradverkehrsrouten eingerichtet werden. Dies schließt eine flächenmäßige Ausweisung von Fahrradstraße aus, insbesondere für Hauptverkehrsadern der Stadt Bergkamen die vollständig vom motorisierten Verkehrsaufkommen dominiert werden. Die Fraktion der FDP regt für die weitere Fortschreibung des Radverkehrskonzepts an im Hinblick
auf folgende Stadtteile zu prüfen, ob eine Entkoppelung möglich und sinnvoll ist:

1. BergkamenMitte
Bambergstraße: Ausbau und Ausbesserung des Gehwegs auf beiden Seiten, um die Nutzung durch Radfahrer und Fußgänger weiterhin zu gewährleisten. Insbesondere im Bereich der Schillerschule soll geprüft werden, ob der Gehweg erweitert/ausgebaut werden kann, um eine Verbesserung für das Fortkommen und die Sicherheit des schulischen Radverkehrs zu erzielen.

Hochstraße: Im Bereich der Hochstraße soll nach Ansicht der FDPFraktion die gemeinsame Nutzung des Rad und Fußgängerwegs weiterhin im Vordergrund stehen.

ErichOllenhauerStraße/Jahnstraße: Hier soll der Bau und die Ausbesserung eines Radweges mindestens auf der Fahrbahnseite Oberaden in Richtung Bergkamen Mitte im Vordergrund stehen, um die Nutzung durch Radfahrer zu gewährleisten und ein schnelleres Vorankommen des innerstädtischen Radverkehr zwischen den Stadtteilen
Mitte und Oberaden zu ermöglichen.

Auch wenn die Stadt Bergkamen hinsichtlich mehrerer Teile des Streckenabschnitts nicht Straßenbaulastträgerin ist, bittet die FDPFraktion um Prüfung und Einwirkung auf die entscheidenden Stellen bei dem Kreis Unna und ggf. bei Straßen NRW, um ein einheitliches Radverkehrskonzept von der Wasserstadt Aden entlang der Jahnstraße, über die ErichOllenhauerStraße am städtischen Gymnasium und dem Fitnessstudio FitPlus vorbei bis zum Anschluss an den Radweg der FritzHusemannStraße zu entwickeln und voranzubringen.

Die Fraktion der FDP ist der Ansicht, dass diesen Straßen ein erhebliches Potenzial zukommt, um den innerstädtischen Radverkehr zwischen Oberaden und BergkamenMitte zu erhöhen.

Töddinghauser Straße: Diese Straße gehört ausweislich des Berichts der Planersocietät ebenfalls zu den Hauptkritikpunkten des Bergkamener Radverkehrsnetzes. Die FDPFraktion bittet daher um Erstellung und Umsetzung einer ganzheitlichen Lösung für die Töddinghauser Straße, ggf. durch Erweiterung von Gehwegen, um eine gemeinsame
Nutzung von Fahrrad und Fußgängerverkehr zu ermöglichen. Diese Wege sollten so gestaltet werden, dass dem Radverkehr eine separate markierte Radspur zugeteilt werden kann.
Mindestens sind jedoch die bestehenden Straßenschäden bzgl. des Rad und Fußgängerverkehrs zu beheben und die Fahrbahnmarkierungen des Radverkehrs stringent und logisch zu erneuern.

2. BergkamenRünthe
Rünther Straße: Die Kennzeichnung der Rünther Straße als Fahrradstraße erachtet die FDPFraktion als wenig zielführend. Aufgrund der intakten Straßenbeschaffenheit soll für diese Straße ein ganzheitliches Konzept für einen durchgängigen separaten Radweg geprüft und verwirklicht werden.

Schachtstraße: Dasselbe gilt für die Schachtstraße, auch hier erscheint eine Fahrradstraße wenig sinnvoll. Vielmehr ist die Verbesserung des Radverkehrs im Hinblick auf die Errichtung von Radschutzstreifen oder durch Ausbau eines separaten Radwegs auf dem Gehweg zu prüfen.

Overberger Straße: Entsprechend den vorstehenden Ausführungen soll im Bereich der Overberger Straße ebenfalls geprüft werden, ob die Möglichkeit besteht durch bauliche Maßnahmen einen separaten Radweg auf dem Gehweg oder eine Radschutzstreifen zu errichten.

In jedem Fall ist sicherzustellen, dass ausreichend Stellplätze vorzugsweise mit entsprechender ELadeInfrastruktur für den Stadtteil Rünthe zur Verfügung stehen.

3. BergkamenWeddinghofen
Schulstraße: Die derzeitige Spurführung des Radverkehrs und die Verkehrssicherheit ist aus Sicht der FDPFraktion nur unzureichend gewährleistet. Es bietet sich daher an zu 
prüfen, ob dem Fortkommen und der Verkehrssicherheit dadurch hinreichend Rechnung getragen werden kann, wenn die bestehenden Fahrbahnmarkierungen um
Piktogrammketten erneuert und durch Einrichtung einer umfassenden Tempo 30Zone abgesichert werden.

4. BergkamenOberaden
Jahnstraße: Die Jahnstraße ist ausweislich des Berichts der Planersocietät ein Hauptschwachpunkt im städtischen Radverkehrsnetz. Vor diesem Hintergrund bittet die FDPFraktion die Jahnstraße umfassend in das Radverkehrsnetz von Bergkamen zu integrieren. Hierbei soll geprüft werden, ob aufgrund der Straßenbreite die Möglichkeit besteht eine gemeinsame Nutzung des Gehwegs für den Rad und Fußgängerverkehr durch den gezielten Ausbau zu ermöglichen.

Insbesondere sollte der Gehweg so gestaltet werden, dass dem Radverkehr eine eigenständige und farblich zu unterscheidende Fahrspur gewidmet wird.“




A1: Brücke über den Datteln-Hamm-Kanal wird verstärkt

Die Autobahn Westfalen verstärkt die A1-Brücke über den Datteln-Hamm-Kanal in Rünthe. Bei einer Brückenprüfung wurde festgestellt, dass dies notwendig ist, damit diese auch in Zukunft die stetig steigenden Verkehrsmengen aufnehmen kann.
 
So wird die „Lebensdauer“ der Brücke bis zum geplanten Ersatzneubau – voraussichtlich im Jahr 2024 – verlängert.  Bis zum Abschluss der Verstärkung, die schnellstmöglich durchgeführt wird, bleibt die aktuelle Verkehrsführung auf der 54 Meter langen und 1965 erbauten Brücke zwischen den Anschlussstellen Hamm-Bockum und Hamm/Berkamen bestehen. Die Brücke wird derzeit an den besonders belasteten Trägern entlastet, indem die zwei Spuren in beiden Fahrtrichtungen verengt und nach außen über den Standstreifen geführt werden. Zudem ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt. Eine Sperrung der Brücke droht nach Einschätzung der Autobahn Westfalen nicht.



Am Wochenende wird nachts die Zeit umgestellt: Nachtverkehr der VKU fährt aber noch nach Winterzeit

Die Nacht-Verkehre fahren in der Nacht vom kommenden Samstag auf Sonntag noch zur Winterzeit. Foto: VKU

Wer hat denn schon wieder an der Uhr gedreht? In der Nacht vom 26. auf den 27.März 2022 endet die Winterzeit.

Der Nacht-Verkehr fährt am Wochenende allerdings weiterhin nach der Winterzeit. Dies betrifft den NachtBus, den Nacht-TaxiBus und das NachtAST.
Wer also nach 2 Uhr noch mit der VKU unterwegs ist, sollte seine Uhr erst nach der Ankunft umstellen. Dann passen auch noch die Abfahrtzeiten.




A1: Ausfahrt Hamm/Bergkamen kurzzeitig nachts gesperrt

 
Die Autobahn Westfalen sperrt die Ausfahrt Hamm/Bergkamen an der A1 in Fahrtrichtung Münster am Freitag (25.3.) in der Zeit von 20 bis 22 Uhr wegen einer Brückenprüfung. Die Umleitung führt mit dem Roten Punkt zur Anschlussstelle Hamm-Bockum, wo die Verkehrsteilnehmer zurück auf die A1 in Fahrtrichtung Köln und dann zur Anschlussstelle Hamm/Bergkamen geführt werden.



A1: Fahrstreifen wegen Prüfung der Brücken über Lippe und Datteln-Hamm-Kanal gesperrt

Die Autobahn Westfalen prüft auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Hamm/Bergkamen und Hamm-Bockum die Brückenbauwerke über den Datteln-Hamm-Kanal und die Lippe. Um Platz für die Prüfgeräte auf der Autobahn zu schaffen, muss in beiden Fahrtrichtungen jeweils ein Fahrstreifen in der Nacht von Samstag (19.3.) ab 20 Uhr auf Sonntag (20.3.) bis 7 Uhr gesperrt werden. Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit beträgt in diesem Bereich 80 km/h.

Alle Brückenbauwerke in Deutschland werden regelmäßig geprüft:

  • Alle sechs Jahre gibt es eine Hauptprüfung
  • Drei Jahre nach der Hauptprüfung erfolgt die sogenannte einfache Prüfung
  • In den Jahren ohne Prüfung führt die zuständige Autobahnmeisterei eine ausführliche Besichtigung durch
  • Zusätzlich erfolgt zweimal jährlich eine systematische Beobachtung durch sachkundige Straßenwärter der zuständigen Meisterei



Verkehrsunfallstatistik 2021: Weniger Unfälle, weniger Schwerverletzte, leider mehr Verkehrstote

Im Rahmen einer Pressekonferenz hat die Kreispolizeibehörde Unna am Montag (14.03.2022) die Verkehrsunfallstatistik 2021 für den Kreis Unna (ohne Lünen) vorgestellt. Die gute Nachricht: Die Gesamtunfallzahl, die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden und die Anzahl der Schwerverletzten sind gesunken. Die schlechte Nachricht: Die Anzahl der Verkehrstoten ist gestiegen.

Kurz und kompakt:

   - Gesamtunfallzahl um 279 gesunken (2020: 7.504 / 2021: 7.225)
   - Anzahl der Unfälle mit Personenschaden von 719 auf 702 um 17 
     gesunken
   - Anzahl der Verunglückten von 872 auf 874 um 2 gestiegen
   - Anzahl der Leichtverletzten von 734 auf 738 um 4 gestiegen
   - Anzahl der Schwerverletzten von 136 auf 128 um 8 gesunken
   - Anzahl der Verkehrstoten von 2 auf 8 um 6 gestiegen

„Die Verkehrsunfallstatistik des Jahres 2021 weist Licht und Schatten auf. Einerseits reduzierte sich die Zahl der Verkehrsunfälle und die Zahl der Schwerverletzten zum Teil deutlich – mit 128 Schwerverletzen wurde beispielsweise ein erfreulicher Tiefstand erreicht. Andererseits starben tragischerweise im vergangenen Jahr acht Menschen im Zuständigkeitsbereich an den Folgen eines Verkehrsunfall – sechs mehr als im Jahr 2020. Dies ist Auftrag und Ansporn zugleich, um unseren Beitrag dafür zu leisten, dass sich die Zahl der Verunglückten – insbesondere der tödlich Verunglückten – weiter reduziert“, betont Polizeioberrat Stephan Werning, Leiter der Direktion Verkehr bei der Kreispolizeibehörde Unna.

„Dabei liegt die Verantwortung für die Sicherheit im Straßenverkehr zu allererst in den Händen der Verkehrsteilnehmenden. Durch das eigene, umsichtige Verhalten kann jede/jeder massiv Einfluss darauf nehmen, dass Verkehrsunfälle vermieden werden. Hierbei werden wir im Rahmen unser Verkehrssicherheitsarbeit unterstützen – durch präventive Aktionen, aber auch durch konsequente Verkehrsüberwachung. In beide Bereiche wurde in den vergangenen Jahren viel investiert, damit wir unseren professionellen Beitrag dazu leisten, die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern. Denn eines zeigt die Statistik auch: Im Vergleich zum Landesschnitt ist die Teilnahme am Straßenverkehr im Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Unna verhältnismäßig sicher“, erklärt Stephan Werning.

Die komplette Verkehrsunfallstatistik mit umfangreichem Zahlenmaterial für das Jahr 2021 – auch für die einzelnen Kommunen im Kreis Unna – finden Sie unter: https://unna.polizei.nrw




Schulbushaltestelle „Jahnschule“ in Oberaden aufgehoben

Die Schulbushaltestelle „Jahnschule“ der VKU-Linie 127 in Oberaden wurde aufgehoben.

Ab sofort ist die Haltestelle „Jahnstraße“ die Endhaltestelle.

 




Im Kreuzungsbereich Bambergstraße / Nordfeldstraße / Weddinghofer Straße wird ab Montag schadhafter Asphalt erneuert

Im Zuge der laufenden Baumaßnahmen in Bergkamen an der Kreisstraße 9 ab Häupenweg ist eine Änderung der Verkehrsführung nötig. Im Kreuzungsbereich Bambergstraße / Nordfeldstraße / Weddinghofer Straße wird ab Montag, 14. März schadhafter Asphalt erneuert.

Bis Montag, 4. April wird hierfür die Zufahrt der Bambergstraße zur Nordfeldstraße voll gesperrt. Der Verkehr wird über die Bambergstraße, Landwehrstraße und Heinrichstraße umgeleitet. PK | PKU




A2: Baustellenverkehrsführung zwischen Kamener Kreuz und Kamen/Bergkamen

 
Die Autobahn Westfalen baut auf der A2 zwischen der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen und dem Kamener Kreuz in einem innovativen Verfahren die Autobahnbrücke über die Münsterstraße (B233) neu. Die Maßnahme geschieht im Rahmen eines Pilotprojekts unter Verwendung vorgefertigter Betonteile und des Einsatzes von sehr beständigem hochfestem Beton. Dadurch wird die Kernbauzeit mit Einschränkungen auf der A2 von 465 Tagen auf 195 Tage verringert und gleichzeitig die Haltbarkeit der Brücke verlängert.
 
Für die erste Bauphase wird am Montag (14.3.) ab 19 Uhr für voraussichtlich zwei Wochen eine Baustellenverkehrsführung in Fahrtrichtung Hannover eingerichtet. In dieser wird die Fahrbahn für die folgenden Bauphasen nach außen temporär verbreitert. Um ein Baufeld zu schaffen, werden die drei vorhandenen Fahrspuren verengt und zur Mitte verschwenkt. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt im Baustellenbereich 80 km/h.



Barrierefreier Umbau des Bergkamener Busbahnhofs beginnt

Der Bergkamener Busbahnhof ist einer der wichtigsten ÖPNV-Knotenpunkte im gesamten Kreis Unna. Nun starten die Umbauarbeiten, um den Busbahnhof auf den neuesten Stand in Sachen Barrierefreiheit zu bringen. In enger Abstimmung mit Blinden- und Sehbehindertenvereinen und Fachbeiräten wurde ein Umbaukonzept erarbeitet.

Die vorhandene Oberflächenbefestigung wird teilweise aufgenommen und durch taktile Leitelemente in Form von „Rippen- und Noppenplatten“ aus Beton ersetzt. So wird ein Leitsystem für sehbehinderte Menschen installiert, welches sich an den Hauptlaufachsen orientiert. Diese Achsen verlaufen zum einen in West-Ost-Richtung und zum anderen in südlicher Richtung zum Rathausvorplatz. Davon abzweigend werden die 4 Bussteige, die Wartehallen und die vorhandene Toilettenanlage erreicht. Zusätzlich werden mittels Akustikelementen an den einzelnen Bussteigen bei Bedarf Fahrgastinformationen wie Ankunfts- und Abfahrtszeiten, Fahrziele, etc. auf Knopfdruck wiedergeben.

Des Weiteren werden die Fahrbahnquerungen barrierefrei ausgebaut. Diese befinden sich an den Hauptlaufachsen westlich, östlich und südlich vom Busbahnhof. Im direkten Umfeld des Busbahnhofes sollen darüber hinaus weitere Bereiche barrierefrei ausgebaut werden. Im östlichen Bereich wird ein neuer Fußgängerüberweg das Queren der Hubert-Biernat-Straße erleichtern. Der nahegelegene Kreisverkehr an der Hubert-Biernat-Straße / Töddinghauser Straße wird zudem komplett mit taktilen Leitelementen und behindertengerechten Bordsteinabsenkungen ausgestattet.

Da die Arbeiten abschnittsweise durchgeführt werden, wird es zu keinen größeren Beeinträchtigungen des laufenden Betriebes des Busbahnhofes kommen. Fußgänger und Radfahrer werden entsprechend an den einzelnen Bauabschnitten vorbeigeführt.

Die Bauzeit wird etwa 2 Monate betragen. Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rd. 150.000,- €.