Asphaltierung des Seseke-Wegs beginnt bereits Ende Juli: Fahrkomfort wird sich dadurch deutlich verbessern

Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV

Der Lippeverband beginnt am 27. Juli mit der Asphaltierung des Seseke-Weges. Die Maßnahme soll den Fahrkomfort deutlich verbessern und gleichzeitig die Pflegeanfälligkeit des Weges reduzieren. Der Wasserwirtschaftsverband, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, investiert zirka 2,4 Millionen Euro in die bis Frühjahr 2027 dauernden Arbeiten. Die Asphaltierung wird sukzessive in Bönen, Kamen, Bergkamen und Lünen durchgeführt – den Auftakt am 27. Juli macht der Abschnitt von der Kleystraße auf Bönener Stadtgebiet bis zur Derner Straße in Kamen. Dieser Bereich wird zirka vier Wochen in Anspruch nehmen.

Für die Dauer der Arbeiten sind die betroffenen Wegeabschnitte, an denen gearbeitet wird, gesperrt. Umleitungen werden eingerichtet und ausgeschildert. Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten.

Die folgenden Bauabschnitte wird der Lippeverband jeweils separat und rechtzeitig vor Baubeginn mitteilen.

Hintergrund
In der Vergangenheit wurden die Betriebswege des Lippeverbandes, die zur öffentlichen Nutzung als Rad- und Fußwege freigegeben sind, mit einer wassergebundenen Wegedecke versehen. Diese ist jedoch sehr anfällig und pflegeintensiv, gerade auch bei wie in den vergangenen Jahren immer häufiger auftretenden stärkeren Regenereignissen und Trockenphasen. So sind die Eingriffe durch Instandhaltungsmaßnahmen nicht nur nicht-wirtschaftlich, sondern auch ein immer wiederkehrender Eingriff in die Landschaft. Der Lippeverband hat daraufhin nach Alternativen gesucht und sich für ein Verfahren entschieden, das aus dem Forstwirtschaftswegebau bekannt ist und vor allem in ländlichen Regionen dem Schutz der Wege vor Frostschäden dient, da durch die Kombination von Bitumen und Splitt eine hervorragende Rissüberbrückung stattfindet.

Die Oberflächenbehandlung wird dabei in einem zweiten Arbeitsschritt nach dem Asphaltieren aufgetragen. Der Lippeverband nutzt die Oberflächenbehandlung aus unterschiedlichen Aspekten: Der ökologische Aspekt bezieht sich darauf, dass sich der Asphalt durch die Aufhellung nicht so stark aufheizt. Dies bietet den Vorteil, dass sich tagsüber Kleinstlebewesen und Hunde nicht die Pfoten verbrennen und sich des Nachts keine/weniger Amphibien darauf versammeln als auf einer Schwarzdecke. Zudem schmiegt sich die farbige Oberfläche deutlich gefälliger in das Landschaftsbild. Kurzum: hell statt schwarz, natürlich statt technisch – das bedeutet eine höhere Barrierefreiheit für Tiere.

Bei einer defekten Wegedecke kann auf kleinster Fläche der Schaden behoben werden, ohne einen großen Abschnitt neu herstellen zu müssen. Die raue Oberfäche stellt auch sicher, dass die Wege nicht als Rennstrecke dienen. Das Abführen von Oberflächenwasser erfolgt über die Bankette (Randstreifen neben der Fahrbahn) direkt in das anliegende Gewässer.




Mobilstation „An der Bummannsburg“ bei Kaufland in Rünthe eröffnet

Mit der neuen Mobilstation „An der Bummannsburg“ schaffen der Kreis Unna und die Stadt Bergkamen ein weiteres Angebot für nachhaltige und vernetzte Mobilität. Die Station bündelt verschiedene Mobilitätsangebote an einem Standort und erleichtert den Umstieg zwischen Bus, Fahrrad und Auto.

Vor Ort stehen unter anderem Fahrradabstellanlagen, eine Fahrrad-Reparaturstation, E-Lademöglichkeiten für Autos, barrierefreie Zugänge, überdachte Sitzgelegenheiten sowie eine gute Beleuchtung zur Verfügung. Auch wenn es sich um eine vergleichsweise kleinere Mobilstation handelt, ist der Standort wichtig: An der Haltestelle „An der Bummannsburg“ hält mit der X4 die Verbindung zwischen Bönen, Kamen, Bergkamen und Hamm.

Die Mobilstation ist bereits die zweite Mobilstation im Bergkamener Stadtgebiet. Sie ist Teil eines kreisweiten Projekts, mit dem der Kreis Unna gemeinsam mit den Städten und Gemeinden Schritt für Schritt ein Netz von Mobilstationen im einheitlichen Design von mobil.nrw aufbaut. Dadurch sollen die Angebote vor Ort besser wiedererkennbar werden und den Bürgerinnen und Bürgern mehr Orientierung bieten.

„Mit der Mobilstation ‚An der Bummannsburg‘ stärken wir die vernetzte Mobilität in Bergkamen. Auch kleinere Mobilstationen sind wichtige Bausteine, wenn sie gute Umsteigemöglichkeiten schaffen und im Alltag gut nutzbar sind. Besonders positiv ist, dass Kreis und Stadt hier gemeinsam an einem einheitlich erkennbaren Netz arbeiten“, sagt Carina Rademacher, Mobilitätsmanagerin der Stadt Bergkamen.

Der Förderantrag für das Projekt wurde gemeinsam beim Land Nordrhein-Westfalen gestellt. Der Kreis Unna übernahm dabei die Federführung. Die Stadt Bergkamen war eng in die inhaltliche Ausgestaltung eingebunden und hat die konkrete Umsetzung vor Ort begleitet.

Weitere Mobilstationen im Stadtgebiet befinden sich bereits in der Planung.




Sperrung der K9 Buckenstraße in Bergkamen vom 22. bis 24. Juli

Die Kreisstraße K9 (Buckenstraße in Bergkamen) wird in der Zeit von Mittwoch 22. Juli bis einschließlich Freitag, 24. Juli zwischen der L654 (Lünener Straße) und der K9/L664 (Goekenheide ) voll gesperrt.

Grund für die Sperrung sind Baugrunduntersuchungen im Vorfeld der geplanten Maßnahme zum Ersatzneubau der Brücke über den Spulbach.
Aufgrund der beengten örtlichen Verhältnisse ist für die Durchführung der Arbeiten eine Vollsperrung erforderlich.

Die Umleitung erfolgt über die Lünener Str. und der Göekenheide. PK | PKU




A1: Nächtliche Teilsperrung der Anschlussstelle Hamm/Bergkamen

Die Autobahn Westfalen saniert in der A1-Anschlussstelle Hamm/Bergkamen kurzfristig Teile der Fahrbahn. Dafür muss die Ausfahrt von der Autobahn in Fahrtrichtung Köln in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (15./16.7.) zwischen 21 und 5 Uhr gesperrt werden. Eine Umleitung ist per rotem Punkt über das Kamener Kreuz ausgeschildert.




Fahrt mit der VKU nach Dortmund endet ab Montag für eine Woche an der Ersatzhaltestelle „U-Bahnstation Droote“

Der neue Nahverkehrsplan für den Kreis Unna gilt ab 25. Mai und er verlangt den Fahrgästen einiges ab. Die VKU-Linien haben neue Namen, teilweise eine neue Linienführung und andere Abfahrtszeiten. Wer auf VKU-Busse angewiesen ist, sollte die Pfingsttage nutzen und sich intensiv mit den neuen Fahrplänen beschäftigen.

Das gilt insbesondere für alle, die per Bus nach Dortmund wollen. Die alte S30 heißt jetzt „X6“, fährt in Bergkamen ab Busbahnhof nur noch im Halb-Stunden-Takt über die Töddinghauser Straße die Haltestellen Schillerstraße und Häupenbad an. Danach geht es „über Land“ nach Grevel. Wer zum Dortmund-Hauptbahnhof will, muss dort in die U-Bahn umsteigen.

Da spielt es eigentlich kaum eine Rolle, dass die X6, wie die VKU mitteilt, für rund eine Woche wegen Straßenbauarbeiten an der Ersatzhaltestelle „U-Bahnstation Droote“ hält bzw. abfährt.

Weitere Infos zum Nahverkehrsplan und auch die neuen Fahrpläne gibt es hier https://www.vku-online.de/fahrt-planen/nahverkehrsplan-2026/




Neubau eines Durchlasses: Ersatz der Holzbrücke an der Mergelkuhle

Die Stadt Bergkamen plant den Ersatz der defekten Holzbrücke „An der Mergelkuhle“ durch einen modernen Rohrdurchlass (DN 1000). Die entsprechenden Planungen für die Maßnahme sind bereits abgeschlossen. Zudem liegen die erforderlichen Genehmigungen der zuständigen unteren Wasserbehörde vor.

Die Bauausführung ist für Juli 2026 vorgesehen. Im Vorfeld wird die Ausschreibung der Bauleistungen im Juni 2026 erfolgen.

Im Zuge der Baumaßnahme werden auch die Wegeführungen in diesem Bereich überarbeitet und an die neuen Gegebenheiten angepasst, um eine sichere und nachhaltige Nutzung zu gewährleisten.

Die geschätzten Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 70.000 Euro.

Die Stadt Bergkamen bittet um Verständnis für mögliche Einschränkungen während der Bauphase.




Nach Bürgerbeschwerden: SPD beantragt Überprüfung der Fahrradstraße Hubert-Biernat-Straße

Bürgermeister Roland Schäfer enthüllte am 6. April 2018 am Kreisel Erich-Ollenhauer-Straße die Verkehrsschilder, die die Hubert-Biernat-Straße bis zur Gedächtnisstraße als Fahrradstraße ausweist.
Bürgermeister Roland Schäfer enthüllte am 6. April 2018 am Kreisel Erich-Ollenhauer-Straße die Verkehrsschilder, die die Hubert-Biernat-Straße bis zur Gedächtnisstraße als Fahrradstraße ausweist.

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bergkamen beantragt, das Thema Überprüfung der Fahrradstraße Hubert-Biernat-Straße im Ausschuss für Bauen und Verkehr am 20. Mai 2026 sowie in der Ratssitzung im Juli 2026 zu behandeln.

Im Rahmen des letztjährigen Kommunalwahlkampfs war die SPD in Weddinghofen wiederholt von Bürgerinnen und Bürgern darauf hingewiesen worden, dass die Verkehrssituation in diesem Bereich als unübersichtlich und mit Unsicherheiten verbunden wahrgenommen wird.

Angesichts der besonderen Bedeutung der Hubert-Biernat-Straße als ausgewiesene Fahrradstraße und als wichtiger Schulweg im direkten Umfeld des städtischen Gymnasiums sieht die SPD-Fraktion hier einen besonderen Handlungsbedarf. Jens Schmülling, Vorsitzender des Ausschusses für Bauen und Verkehr, betont die Bedeutung einer sorgfältigen Prüfung, um bestehende Defizite zu identifizieren, gezielt abzustellen und die Verkehrssicherheit an dieser Stelle nachhaltig zu erhöhen.

Ziel des SPD-Antrags ist eine umfassende Prüfung, ob die bestehende Fahrradstraße im Abschnitt zwischen den beiden Kreisverkehren den geltenden rechtlichen Vorgaben entspricht und ausreichend verkehrssicher gestaltet ist. Gegenstand der Prüfung sollen insbesondere die Beschilderung, die Fahrbahnmarkierungen, die geltenden Verkehrsregeln sowie die Gestaltung von Einmündungen und Kreuzungen sein. Auf dieser Grundlage soll die Verwaltung ein Konzept für eine klare, regelkonforme und verkehrssichere Ausgestaltung der Fahrradstraße erarbeiten. Dabei soll auch berücksichtigt werden, inwieweit die Verkehrsführung der angrenzenden Straßen die Zielsetzung einer Fahrradstraße unterstützt.

„Eine Fahrradstraße muss für alle Verkehrsteilnehmenden eindeutig erkennbar und rechtssicher gestaltet sein. Wenn Bürgerinnen und Bürger uns im Wahlkampf auf Unsicherheiten und Gefahren hinweisen, nehmen wir das sehr ernst“, erklärt Kevin Derichs, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bergkamen. „Gerade im Umfeld einer Schule braucht es klare und eindeutige Regelungen, um Konflikte zu vermeiden und die Sicherheit insbesondere für Kinder und Jugendliche zu gewährleisten.“




VKU-Busse fahren wegen Sperrung Albert-Schweitzer-Straße eine Umleitung

Die Albert-Schweitzer-Straße wird wegen Bauarbeiten gesperrt. Deshalb können die VKU-Busse der Linien R11 und R12 nicht so fahren wie gewohnt. Die Haltestelle „Gesamtschule/Studiotheater“ entfällt.

Für die Fahrgäste steht die Ersatzhaltestelle „Albert-Schweizer-Straße“ zur Verfügung.

Diese Regelung gilt ab Donnerstag, 07.05. bis Mitte August 2026.




VKU: Abo-Abbuchung wohl  ab Juni wieder im Takt

von Andreas Milk

Abo-Kunden der VKU haben derzeit ein eher angenehmes „Problem“: zu viel Geld auf dem Konto. Denn das kommunale Verkehrsunternehmen hinkt beim Abbuchen der monatlichen Beiträge hinterher. Jetzt teilt eine Sprecherin auf Nachfrage mit: Ab Juni soll der reguläre Rhythmus wieder eingehalten werden.

Beispiel Deutschlandticket: Abonnenten hatten erst vor gut anderthalb Wochen die Abbuchung von 63 Euro für den Monat März im Kontoauszug stehen. April und Mai sind derzeit offen. Das kann heikel werden für Menschen, die ihre Zahlungsverpflichtungen nicht detailliert  im Blick haben – und plötzlich mit der Abbuchung eines Beitrags konfrontiert sind, den sie längst für abgehakt hielten.

Langfristig soll aber alles besser laufen, verspricht die VKU. Der Abo-Einzugs-Stau sei Folge „technischer Modernisierungen unserer internen Systeme“. Und diese Modernisierungen sollen dazu führen, dass Prozesse schneller und kundenfreundlicher werden. „In der Startphase solcher größeren Umstellungen lassen sich technische Schwierigkeiten leider nicht vollständig ausschließen. Sie betreffen aktuell alle Abo-Arten“, erklärt die Sprecherin

Nun werde intensiv daran gearbeitet, offene Punkte zu bereinigen und einen zügigen Übergang von Alt zu Neu hinzukriegen. Für individuelle Rückfragen stehe wie gewohnt der VKU-Aboservice zur Verfügung.

 




Ausbau des Glasfasernetzes: Gedächtnisstraße zwischen Schulstraße und Louise-Schröder-Straße vier Tage gesperrt

Ab Mittwoch, den 06.05.2026 kommt es bis zum 09.05.2026 auf der Gedächtnisstraße zu einer Sperrung der nördlichen Fahrtrichtung. Die Sperrung verläuft vom Kreisverkehr Schulstraße / Gedächtnisstraße bis zur Straße Louise-Schröder-Straße. Der Verkehr wird über die Schulstraße, Töddinghauser Straße und Hubert-Biernat-Straße geführt. Die Fahrtrichtung Süden auf der Gedächtnisstraße bleibt während des gesamten Zeitraums frei befahrbar.

Eine Umleitung für den Fahrzeug- und Radverkehr wird eingerichtet. Fußgänger sind von der Maßnahme nicht betroffen.

Grund für die Maßnahme ist der Ausbau des Glasfasernetzes.




Vollsperrung Hochstraße: VKU-Busse fahren in Bergkamen eine Umleitung

Wegen der Vollsperrung der Hochstraße zwischen Ulmenweg und Lessingstraße können die VKU-Busse der Linien D81, R81, R82, D80, 124 und 128 nicht so fahren wie gewohnt.

Die Haltestelle „Lessingstraße“ entfällt. Für die Fahrgäste steht eine Ersatzhaltestelle in der Straße „Am Holl“ zur Verfügung.

Diese Regelung gilt ab 23.04.2026 bis 23.06.2026