Umfangreiche Umbau- und Sanierungsarbeiten an Nordfeldstraße gestartet

Die Sanierung der Nordfeldstraße in Bergkamen-Mitte, nahe der Stadtgrenze zu Kamen, im Abschnitt zwischen „Auf dem Braam“ und „Augustweg“ ist gestartet.

Die Sanierung beinhaltet einen Vollausbau der Nordfeldstraße in dem genannten Abschnitt. Sie wird auf eine Fahrbahnbreite von 5,50 Metern ausgebaut, bekommt einen angebauten Gehweg, so dass Fußgänger nicht mehr auf der Straße laufen müssen, sowie eine Straßenbeleuchtung. Darüber hinaus werden in Abstimmung mit den Versorgungsträgern die Stromleitung, die Wasserleitung und die Entwässerung der Nordfeldstraße erneuert sowie Glasfaser verlegt. Mit den vorgelagerten Versorgerarbeiten wurde bereits in der vergangenen Woche begonnen. Der Umbau der Nordfeldstraße wird in zwei Bauabschnitten stattfinden, wobei die Straße „Am Kugelbrink“ den Wechsel der Bauabschnitte markiert. Insgesamt wird die Bauzeit etwa 1 Jahr in Anspruch nehmen.

Die Umbau- und Sanierungskosten sind mit rund 900 Tsd. € veranschlagt. Das Land NRW erstattet der Stadt Bergkamen zu 100 % diejenigen Beiträge, die nach Abschaffung des § 8a des Kommunalabgabengesetzes NRW von den Anliegern nicht mehr zu zahlen sind und von der Stadt Bergkamen nicht mehr erhoben werden dürfen.

Wichtige Verkehrshinweise:

Die beliebte Pendlerverbindung zu den Nachbarstädten Kamen/Unna/Lünen sowie zu den Autobahnen A1 und A2 werden während der Baumaßnahme nur sehr eingeschränkt, zeitweise aus bautechnischen Gründen auch gar nicht verfügbar sein. Entsprechende Sperrungen und Umleitungen sind eingerichtet. Fußgänger und Radfahrende können über das Nordfeld (Augustweg, Maiweg) ausweichen.

Die Stadt Bergkamen bittet daher während der Dauer der Sanierungsarbeiten um möglichst großräumige Umfahrung der Baustelle, z.B. – für die Fahrtziele Kamen/Unna/Autobahn A1 über Heinrichstraße und Werner Straße bzw. – für die Fahrtziele Lünen/Autobahn A2 über die Landwehrstraße.




Einbahnstraßenregelung der Töddinghauser Straße: VKU-Busse der Linien R11 und N11 fahren eine Umleitung

Wegen der Einbahnstraßenregelung der Töddinghauser Straße können die VKU-Busse der Linien R11 und N11 weiter nicht so fahren wie gewohnt. Die Linie R81 fährt ohne Einschränkungen. In Richtung Busbahnhof entfallen die Haltestellen „Töddinghauser Straße“; „Schillerstraße“ und „Sonnenapotheke.“

Diese Regelung gilt ab sofort bis auf Weiters.




SPD fordert sichere Querungen am Kreisverkehr Schulstraße/Kleiweg – Antrag zur Prüfung von Fußgängerüberwegen eingebracht

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bergkamen setzt sich mit einem aktuellen Antrag im Ausschuss für Bauen und Verkehr am 18.03.2026 für eine deutliche Verbesserung der Verkehrssicherheit im Bereich des Kreisverkehrs Schulstraße/Kleiweg sowie der Zufahrt zum ehemaligen Zechengelände Grimberg 3/4 und der neuen Wohnsiedlung „Waldsiedlung“ ein.

Die Ratsmitglieder der SPD-Fraktion engagieren sich bereits seit längerer Zeit in Weddinghofen für Verbesserungen an dieser stark frequentierten Stelle. Aus Sicht der SPD-Fraktion ist es dringend notwendig, konkrete Maßnahmen auf den Weg zu bringen, um die Situation nachhaltig sicherer zu gestalten.

„Die Querungssituation für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende ist seit Langem herausfordernd. Gerade Kinder, ältere Menschen und Familien sind hier täglich unterwegs. Wir brauchen endlich sichere und klar erkennbare Übergänge“, betont der Verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Julian Deuse.
Mit dem Antrag beauftragt die SPD-Fraktion die Verwaltung, in enger Abstimmung mit der zuständigen Straßenverkehrsbehörde sowie den jeweiligen Straßenbaulastträgern zu prüfen, an welchen Stellen im Bereich des Kreisverkehrs normgerechte Fußgängerüberwege eingerichtet werden können. Die Prüfung soll ausdrücklich alle vier Querungsstellen einbeziehen, um eine ganzheitliche und konsistente Lösung zu ermöglichen.

Neben baulichen Querungshilfen sollen ergänzend weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen, etwa eine mögliche Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, berücksichtigt werden. Ziel ist es, die Sicherheit an sämtlichen Querungsbereichen deutlich zu erhöhen.
Die Verwaltung soll die rechtliche und bauliche Machbarkeit prüfen, ein abgestimmtes Umsetzungskonzept entwickeln und dieses anschließend dem Ausschuss für Bauen und Verkehr zur Beschlussfassung vorlegen.

Der Bereich um den Kreisverkehr ist durch ein hohes Verkehrsaufkommen geprägt, verstärkt durch steigende Lkw-Verkehre und zusätzliche Belastungen aus den neuen Wohngebieten. Täglich queren zahlreiche unterschiedliche Verkehrsteilnehmende die Fahrbahn, darunter Schul- und Kita-Kinder, Seniorinnen und Senioren aus der angrenzenden Wohnanlage, Radfahrende sowie Kundinnen und Kunden der umliegenden Einrichtungen.
„Wir wollen eine Lösung herbeiführen, welche die Sicherheit erhöht und die Situation für alle Verkehrsteilnehmenden verbessert. Es geht um mehr Schutz und Verantwortung im öffentlichen Raum“, unterstreicht die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bergkamen.




Glasfasernetz wird ausgebaut: Einrichtung einer temporären Fahrtrichtungssperrung auf der Töddinghauser Straße in Richtung Norden

Ab Montag, dem 09.03.2026, kommt es bis zum 02.04.2026 auf der Töddinghauser Straße zu einer temporären halbseitigen Sperrung: In der nördlichen Fahrtrichtung ist die Strecke zwischen Weddinghofer Straße und Landwehrstraße gesperrt.

Grund für die Maßnahme ist der Ausbau des Glasfasernetzes. Die Arbeiten beginnen auf der Töddinghauser Straße am Kreisverkehr Landwehrstraße / Töddinghauser Straße und verlaufen in Fahrtrichtung Süden (Richtung Weddinghofer Straße). Mit dem Baufortschritt wandert die Baustelle auf der östlichen Straßenseite weiter in Richtung Lindenweg. Gearbeitet wird in ca. 50 bis 60 Meter langen Abschnitten als Wanderbaustelle.

Zur Verkehrsführung wird der Kfz-Verkehr ab der Kreuzung Weddinghofer Straße / Töddinghauser Straße wie folgt umgeleitet: Weddinghofer Straße → Schulstraße → Kleiweg → Erich-Ollenhauer-Straße → zurück auf die Töddinghauser Straße.

Radfahrende werden gesondert geführt: ab der Töddinghauser Straße in Höhe der Einmündung Lindenweg über Lindenweg → Pfalzstraße → Schulstraße.

Fußgänger sind nicht betroffen. Die Fahrtrichtung Süden auf der Töddinghauser Straße (vom Kreisverkehr Landwehrstraße bis zur Weddinghofer Straße) bleibt während des gesamten Zeitraums frei befahrbar.




Teilstück der Töddinghauser Straße wird Einbahnstraße: VKU-Busse fahren eine Umleitung  

 

Bergkamen. Wegen der Einbahnstraßenregelung der Töddinghauser Straße können die VKU-Busse der Linien R81, R11 und N11 nicht so fahren wie gewohnt.

In Richtung Busbahnhof entfallen die Haltestellen „Gedächtnisstraße“ und „Sonnenapotheke.“

Für die Fahrgäste steht die Ersatzhaltestelle „Wasserpark“ zur Verfügung

Diese Regelung gilt von Montag, 09.03. bis auf Weiters.




Neue TaxiBus-Rufnummer: VKU stellt Angebot zum 4. März um

Die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) führt zum 4. März eine neue Rufnummer für den TaxiBus ein. Fahrgäste erreichen den Service dann telefonisch unter 0800 3 50 40 32. Die Nummer ist kostenlos und montags bis freitags von 6 bis 20 Uhr sowie am Wochenende von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Der TaxiBus ergänzt das reguläre Busangebot im Kreis Unna und fährt auch Haltestellen an, die nicht durch Linienbusse bedient werden – besonders in den Abendstunden, am Wochenende oder in weniger frequentierten Bereichen. Er fährt nur nach vorheriger Bestellung, bietet aber alle Vorteile des öffentlichen Nahverkehrs: feste Haltestellen, feste Fahrpreise, feste Fahrzeiten nach Fahrplan und verlässliche Anschlüsse.

Die Buchung ist einfach: Fahrgäste rufen die neue Nummer an, nennen Start, Ziel und gewünschte Abfahrtszeit (nach Fahrplan). Der TaxiBus holt sie dann zur vereinbarten Zeit an der Haltestelle ab und bringt sie wie gewohnt weiter. Mit der neuen Rufnummer sorgt die VKU für eine bessere Erreichbarkeit und einen noch zuverlässigeren Service für alle
Fahrgäste im Kreis Unna.




VKU-Busse der Linie R13 fahren in Bergkamen eine Umleitung

Wegen der Straßensanierungen auf der Landwehrstraße können die VKU-Busse der Linie R13E  nicht so fahren wie gewohnt. Die Haltestelle „In den Kämpen“ entfällt.

Diese Regelung gilt ab sofort Mitte März.




Online-Befragung zur Mobilitätsstrategie in Bergkamen – jetzt Maßnahmen bewerten und priorisieren

Wie soll sich die Mobilität in Bergkamen in Zukunft entwickeln? Welche Maßnahmen sind den Menschen vor Ort besonders wichtig, und wie realistisch werden sie eingeschätzt? Fehlt noch ein Thema oder Projekt zur Verbesserung der Mobilität in Bergkamen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt einer Online-Befragung, die die Stadt Bergkamen im Rahmen der Erarbeitung ihrer Mobilitätsstrategie gestartet hat.

In den vergangenen Monaten wurden im Zuge einer umfassenden Bestandsaufnahme und Analyse sowie durch verschiedene Beteiligungsformate zahlreiche Ideen und Projektansätze zur Weiterentwicklung der Mobilität in Bergkamen erarbeitet. Aufbauend auf diesen Ergebnissen wurden konkrete Maßnahmen entwickelt, die nun durch die Bevölkerung bewertet und priorisiert werden sollen.

Ziel der Mobilitätsstrategie ist eine gerechte und zukunftsfähige Aufteilung des Straßenraums – für Fuß- und Radverkehr, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie den motorisierten Individualverkehr. Die Online-Befragung bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, die vorgeschlagenen Maßnahmen zu bewerten, ihre Umsetzung untereinander zu priorisieren und eigene Anregungen einzubringen.

„Die Rückmeldungen aus der Bürgerschaft sind ein wichtiger Baustein für eine tragfähige Mobilitätsstrategie und beeinflussen das zukünftige Handeln der Stadtverwaltung“, betont Carina Rademacher, Mobilitätsmanagerin der Stadt Bergkamen. „Nur gemeinsam können wir eine Mobilität entwickeln, die den Bedürfnissen aller gerecht wird.“

Die Teilnahme an der Online-Befragung ist ab sofort möglich und läuft bis zum 15. März. Der Link ist auf der städtischen Homepage abrufbar: https://www.bergkamen.de/wirtschaft-bauen-verkehr-klima-umwelt/klimaschutz-und-mobilitaet/mobilitaet/mobilitaetsstrategie/




VKU-Linie S30 fährt zum Rosenmontagsumzug Dortmund eine Umleitung

Wegen des Rosenmontagumzugs in Dortmund fahren die Busse der Linie S30 nicht wie gewohnt.

Die Haltestellen „Franz-Zimmer-Siedlung“; „Brügmannplatz“ und „Hauptbahnhof“ entfallen. Für die Fahrgäste steht die Ersatzhaltestelle „Stadtbahnstation Grevel (U42)“ zur Verfügung.

Diese Regelung gilt am Rosenmontag, 16.02.2026 von 12:00 bis 19:00 Uhr.




Zukunftswerkstatt zur Mobilität im ländlichen Raum

Wie wollen wir uns in Zukunft auf dem Land fortbewegen – nachhaltig, flexibel und für alle erreichbar? Dieser Frage widmet sich die Zukunftswerkstatt „Mobilität im ländlichen Raum“, zu der das Umweltzentrum Westfalen am Freitag, 20. März, von 15 bis 18 Uhr und Samstag, 21.März 2026, von 10 bis 17 Uhr in die Ökologiestation des Kreises Unna nach Bergkamen einlädt.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die sich mit nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilitätslösungen im ländlichen Raum auseinandersetzen möchten. Ziel ist es, gemeinsam Ideen und Visionen zu entwickeln und konkrete Lösungsansätze für eine bessere Erreichbarkeit und mehr Flexibilität im Alltag zu erarbeiten. Dabei stehen Themen wie nachhaltige Verkehrsformen, öffentlicher Nahverkehr, Sharing-Angebote sowie innovative Mobilitätskonzepte im Mittelpunkt.

Die Zukunftswerkstatt ist in drei Phasen gegliedert. In der Kritikphase werden bestehende Herausforderungen und Hürden der Mobilität im ländlichen Raum beleuchtet. Anschließend werden in der Fantasiephase Visionen und neue Denkansätze entwickelt. In der abschließenden Verwirklichungsphase geht es darum, konkrete Maßnahmen und erste Schritte zur Umsetzung der gesammelten Ideen zu formulieren.

Die Zukunftswerkstatt vermittelt Kompetenzen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung, indem sie Teilnehmende dazu befähigt, Mobilität ganzheitlich zu betrachten und nachhaltige Lösungen für den ländlichen Raum zu entwickeln. Durch den gemeinsamen Austausch, das kreative Entwickeln von Zukunftsvisionen und das Erarbeiten konkreter Handlungsmöglichkeiten werden Gestaltungskompetenzen gestärkt. Die Teilnehmenden lernen, ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte von Mobilität miteinander abzuwägen und aktiv an einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 20. Februar 2026, beim Umweltzentrum Westfalen erforderlich.




In der Dille: Halteverbotsschilder sorgen für einen sicheren Verkehrsfluss

Ein zentrales Anliegen vieler Rüntherinnen und Rünther ist die Verbesserung der Verkehrssituation im Ortsteil. Besonders der Siedlerbund Dille machte auf die zunehmend unübersichtliche Lage an der Kreuzung Richtung Seige aufmerksam: Durch das gestiegene PKW-Aufkommen kam es dort immer häufiger zu chaotischen Parksituationen, die sowohl den Verkehrsfluss als auch die Sicherheit beeinträchtigten.
Um endlich Klarheit zu schaffen, lud der Siedlerbund das direkt gewählte Ratsmitglied Alexander Höll sowie den Ortsvorsteher Oliver Schäfer zu einem Vor-Ort-Termin ein. Gemeinsam verschafften sie sich ein Bild der Lage und nahmen anschließend Kontakt mit der Straßenverkehrsbehörde auf. Das Ergebnis: Seit Dienstag sorgen neue Halteverbotsschilder im Kreuzungsbereich für mehr Übersicht und einen sicheren Verkehrsfluss.
Nach einem halben Jahr wird die Maßnahme gemeinsam evaluiert und bei Bedarf angepasst. Hinweise und Vorschläge aus der Bürgerschaft sind ausdrücklich willkommen.