SPD-Fraktion fordert sofortige Entlastung von Schulstraße und Jahnstraße

Mit der Freigabe der L 821n am 27. August 2026 ist die Voraussetzung geschaffen worden, den Schwerlastverkehr aus den Ortsteilen Oberaden und Weddinghofen herauszuhalten. Für die SPD-Fraktion muss die angestrebte Entlastung durch die neue Straße nun schnell und konsequent umgesetzt werden. „Die neue Ortsumgehung wurde gebaut, um die Menschen entlang der Schulstraße und der Jahnstraße vom Lkw-Verkehr zu entlasten. Jetzt müssen die Bürgerinnen und Bürger diese Entlastung auch zeitnah spüren“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Kevin Derichs. „Die Ortsumgehung ist fertiggestellt. Deshalb gibt es keinen Grund, mit wirksamen Maßnahmen zur Lkw-Verlagerung zu warten.“
Mit einem Antrag für den Ausschuss für Bauen und Verkehr am 8. September 2026 fordert die SPD-Fraktion Bürgermeister Thomas Heinzel und die Verwaltung auf, sich unverzüglich bei den zuständigen Behörden für die Verlagerung des Schwerlastverkehrs auf die L 821n einzusetzen. Gleichzeitig sollen alle bereits heute rechtlich zulässigen verkehrslenkenden Maßnahmen, Beschilderungen und Anordnungen schnellstmöglich umgesetzt werden.

Nach Auffassung der SPD darf die Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner nicht vom Abschluss des laufenden Abstufungsverfahrens abhängig gemacht werden. Vielmehr müsse alles unternommen werden, damit die Verkehrsverlagerung schnellstmöglich erfolgt, da sich das Verfahren noch über einen längeren Zeitraum hinziehen kann. Die Bürgerinnen und Bürger entlang der Schulstraße und der Jahnstraße haben jedoch lange genug auf die versprochene Entlastung gewartet und müssen nun zeitnah von den Vorteilen
der neuen Ortsumgehung profitieren. Deshalb ist der Schwerlastverkehr so schnell wie möglich auf die L 821n zu verlagern und durch geeignete verkehrslenkende Maßnahmen über die neue Straßenverbindung zu führen. Für die SPD-Fraktion zählt am Ende nicht die symbolische Übergabe von Schildern, sondern die tatsächliche Entlastung der Menschen vor Ort. Die Bürgerinnen und Bürger in Oberaden und Weddinghofen warten seit Jahren auf spürbare Verbesserungen ihrer Lebensqualität. Dafür braucht es jetzt klare Entscheidungen, verbindliche Vereinbarungen mit Straßen.NRW und die konsequente Verlagerung des Schwerlastverkehrs auf die L 821n. Die Geduld der Anwohnerinnen und Anwohner darf nicht länger durch weitere Verzögerungen strapaziert werden.

Die SPD-Fraktion erinnert zugleich daran, dass sie sich seit vielen Jahren für eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssituation in Weddinghofen und Oberaden einsetzt. Bereits 2022 wurden gegenüber Straßen.NRW konkrete Maßnahmen zur Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner angeregt. In den vergangenen Jahren folgten weitere Anträge, Anfragen sowie die Forderung nach einem Verkehrsgutachten für Weddinghofen. Mit der Fertigstellung der L 821n sei nun die entscheidende Voraussetzung geschaffen
worden, die angestrebten Entlastungswirkungen endlich zu verwirklichen.

Auch im laufenden Abstufungs- und Übernahmeverfahren sieht die Fraktion weiterhin Handlungsbedarf und fordert besondere Sorgfalt. Die Stadt dürfe keine Straßen mit erheblichen Sanierungsdefiziten übernehmen. Deshalb soll gegenüber Straßen.NRW auf notwendige Fahrbahnsanierungen sowie weitere Maßnahmen zur Verringerung von Lärm- und Erschütterungsbelastungen hingewirkt werden, bevor die betroffenen Straßen in die Verantwortung der Stadt übergehen. „Wer Straßen in die städtische Baulast übernimmt, muss darauf achten, dass diese sich in einem ordnungsgemäßen und verkehrssicheren Zustand befinden. Es kann nicht Aufgabe der Stadt sein, langjährige Sanierungsrückstände zu übernehmen. Notwendige Fahrbahnsanierungen würden zudem einen wichtigen Beitrag zur Verringerung von Verkehrs-, Lärm- und Erschütterungsbelastungen leisten“, erklärt
Derichs.

Abschließend betont die SPD-Fraktion, den weiteren Prozess aufmerksam begleiten zu wollen: „Die Menschen in Oberaden und Weddinghofen haben lange auf diese Entlastung gewartet. Mit der Fertigstellung der L 821n sind die Voraussetzungen nun geschaffen. Jetzt müssen die Vorteile der neuen Ortsumgehung endlich bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Dafür werden wir uns auch weiterhin mit Nachdruck einsetzen“, betont Kevin Derichs.




VKU-Busse von und nach Dortmund halten nicht an der Haltestelle  „Grevel Schleife“

Die Straße „Am Brandhof“ ist wegen Bauarbeiten gesperrt. Deshalb können die VKU-Busse der Linie X6 nicht so fahren wie gewohnt. Die Haltestelle „Grevel Schleife“ entfällt. Für die Fahrgäste steht die Ersatzhaltestelle „U-Bahnstation Droote“ zur Verfügung.

Diese Regelung gilt ab sofort bis auf Weiteres.




30 Radlerinnen und Radler gingen mit dem ADFC Bergkamen auf Feierabendtour

Mit 30 Teilnehmenden war der ADFC Bergkamen auf seiner Feierabendtour rund um Bergkamen, Lünen und Werne unterwegs. Gemeinsam ging es durch abwechslungsreiche Landschaften, entlang der Lippe und durch die ruhige Auenlandschaft.
Im Mittelpunkt stand nicht das Tempo, sondern das gemeinsame Unterwegssein: zusammen radeln, Natur erleben und die Region aus einer anderen Perspektive entdecken. Gerade solche Touren zeigen, wie viel Freude eine entspannte Runde in der Gruppe machen kann. Eine kleine Pause an den Lippeauen durfte natürlich nicht fehlen.
Der ADFC Bergkamen freut sich schon auf die nächsten gemeinsamen Touren – und auf alle, die beim nächsten Mal mitradeln möchten.
Weitere Termine können unter: https://touren-termine.adfc.de/  eingesehen werden.



CDU: Die L821n ist frei – jetzt muss die Entlastung bei den Menschen ankommen

Gemeinsam für die L821n: Bürgermeister Thomas Heinzel, Marco Morten Pufke, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Bergkamen, Stephan Wehmeier, Vorsitzender der CDU-Fraktion Bergkamen, das frühere Ratsmitglied Gerd Miller sowie
weitere langjährige Unterstützerinnen und Unterstützer der CDU bei der Verkehrsfreigabe und der Übergabe des Schildes für ein Lkw-Durchfahrtsverbot. Foto: Annette Adams/CDU

Zur Verkehrsfreigabe überreicht die CDU Bergkamen Bürgermeister Thomas Heinzel ein Schild für ein Lkw-Durchfahrtsverbot auf der Jahnstraße in Oberaden und der Kampstraße / Schulstraße in Weddinghofen. Die Forderung: Der Schwerverkehr muss jetzt raus aus den Ortsdurchfahrten.

Nach mehr als vier Jahrzehnten Diskussion, Planung und Bau ist die Ortsumgehung Bergkamen-Oberaden/Weddinghofen für den Verkehr freigegeben. Für die Menschen an der Jahnstraße in Oberaden sowie an der Kamp- und Schulstraße in Weddinghofen soll nun endlich die Entlastung spürbar werden, für die die neue Straße gebaut wurde. „Für die Anwohnerinnen und Anwohner ist das ein richtig guter Tag. Viele haben  jahrzehntelang auf diese Entlastung gewartet. Wir haben über viele Jahre unbeirrt für die L821n gekämpft. Heute sehen wir: Diese Beharrlichkeit hat sich gelohnt“, erklärt — Stephan Wehmeier, Vorsitzender der CDU-Fraktion Bergkamen.

Der Planfeststellungsbeschluss für die L821n stammt aus dem Jahr 2008, seit Januar 2015 besteht vollziehbares Baurecht. Anfang 2018 wurde die Ortsumgehung in das
Landesstraßenbauprogramm Nordrhein-Westfalen aufgenommen, 2019 begannen die Bauarbeiten. Zuletzt verzögerten die Insolvenz eines Bauunternehmens und ein Brand auf
der Baustelle die Fertigstellung. Die CDU-Fraktion hat den Bau der L821n über viele Jahre politisch unterstützt – auch 2019, als SPD und Grüne im Rat die Straße ablehnten. Zu den langjährigen Fürsprechern gehört auch Bürgermeister Thomas Heinzel, der sich bereits als Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion für die Ortsumgehung und die Entlastung der betroffenen Wohnstraßen eingesetzt hat.

Beharrlichkeit vor Ort und Unterstützung aus Düsseldorf
Die CDU-Fraktion dankt dem Land Nordrhein-Westfalen für die Finanzierung und Fertigstellung der L821n. Mit der Aufnahme in das Landesstraßenbauprogramm unter dem
damaligen Verkehrsminister und heutigen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst wurde 2018 eine entscheidende Voraussetzung für die Realisierung geschaffen. Besonderer Dank gilt der heimischen Landtagsabgeordneten und Heimatministerin Ina Scharrenbach, die sich über viele Jahre für die Ortsumgehung eingesetzt hat. Ausdrücklich dankt die CDU auch Straßen.NRW und Verkehrsminister Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen), unter dessen Verantwortung die Fertigstellung des Projekts trotz Insolvenz und Brandschaden konsequent vorangetrieben wurde.

„Ein solches Großprojekt braucht Menschen, die über Jahre dranbleiben und auch bei Rückschlägen den Mut nicht verlieren. Mein besonderer Dank gilt der Bürgerinitiative ‚Pro L821n jetzt!‘ sowie Gerd Miller und Thomas Schauerte. Sie haben sich mit großem persönlichem Einsatz für die Ortsumgehung starkgemacht. Dieser Tag ist auch ihr Erfolg“, so Marco Morten Pufke, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Bergkamen

Jetzt muss der Schwerverkehr raus
Mit der Freigabe der neuen Umgehungsstraße ist für die CDU der nächste Schritt klar: Der Schwerlast-Durchgangsverkehr soll konsequent über die L821n geführt und aus
Jahnstraße, Kampstraße und Schulstraße herausgehalten werden. Als sichtbares Symbol für diese Forderung überreicht die CDU Bergkamen Bürgermeister Thomas Heinzel ein Schild für ein Lkw-Durchfahrtsverbot. „Die neue Straße ist kein Selbstzweck. Sie soll die Menschen in Oberaden und Weddinghofen vom Durchgangsverkehr entlasten. Deshalb muss der Schwerverkehr jetzt konsequent auf die L821n gelenkt werden. Wir haben die klare Erwartung, dass die notwendigen Schritte dafür zügig umgesetzt werden“, erklärt Stephan Wehmeier, Vorsitzender der CDU-Fraktion Bergkamen.

Die CDU-Fraktion fordert deshalb, unmittelbar mit der Freigabe der L821n die Voraussetzungen für das Lkw-Durchfahrtsverbot zu schaffen und dieses schnellstmöglich
umzusetzen. Parallel sollen die weiteren Schritte zur Umstufung der bisherigen Landesstraßen zügig und konstruktiv mit dem Land abgeschlossen werden. „Für die CDU ist die Verkehrsfreigabe der L821n deshalb nicht der Schlusspunkt. Sie ist zugleich der Startschuss für die weitere Aufwertung der bisherigen Ortsdurchfahrten. Das Ziel: weniger Durchgangsverkehr, sichere Verbindungen für den Rad- und Fußverkehr und mehr Lebensqualität in Oberaden und Weddinghofen“.




Umleitung wegen Einbahnstraßenregelungen in Beckinghausen und Oberaden

Auf der Rotherbachstraße in Oberaden und auf Kamener Straße in Beckinghausen wir gebaut. Deshalb können die VKU-Busse der Linien 127, 220, 220E, 221, 221E, N11, X2 und X3 nicht so fahren wie gewohnt.

Folgende Haltestellen entfallen:

  • „Kreuzstraße B“ (Ri. Bergkamen))
  • „Im Sundern“ (Ri. Bergkamen)
  • „Preussenweg“ (Ri. Bergkamen)
  • „Wasserstraße“ (Ri. Bergkamen)
  • „Zechen Aden“ (Ri. Bergkamen)
  • „Albert-Schweitzer-Schule“

Für die Fahrgäste stehen folgende Ersatzhaltestellen zur Verfügung:

  • Ersatzhaltestelle in der Kreuzstraße (Höhe Haus-Nr. 110)
  • „Preußenweg“ (Ri. Lünen)
  • „Im Sundern“ (Ri. Lünen)

Diese Regelung gilt ab Montag, 31.08. bis Mitte November 2026.

 




Sandbochumer Weg nach Wasserrohrbruch bis Mittwoch gesperrt

Alle Haushalte am Sandbochumer Weg sind seit ca. 14.15 Uhr wieder mit Wasser versorgt. Die Instandsetzung durch die zuständige Gelsenwasser AG ist erfolgreich abgeschlossen.
Aufgrund eines Korrosionsschadens kam es in der Nacht zu dem Wasserrohrbruch. Die Fahrbahn wurde beschädigt, sodass diese instandgesetzt werden muss und bis voraussichtlich einschließlich Mittwoch vollgesperrt bleibt.
Im nächsten Schritt erneuert die Gelsenwasser AG den betroffenen Leitungsabschnitt auf rund 100 Metern. Sobald es dazu weitere Informationen gibt, werden wir dies mitteilen.



Seseke-Weg: Asphaltierung schreitet voran

Ab Montag (24.8.) wird der Abschnitt zwischen Bergkamen und Lünen bearbeitet. Fahrkomfort wird sich deutlich verbessern
Seseke-Gebiet. Der Lippeverband kommt mit der Asphaltierung des Seseke-Weges gut voran: Im Bauabschnitt 1 zwischen der Kleystraße in Bönen bis zur Derner Straße in Kamen wird aktuell asphaltiert, im Bauabschnitt 2 von der Derner Straße bis zur Ostenallee in Kamen laufen die vorbereitenden Maßnahmen für die Asphaltierung. Diese beiden Bereiche sollen nach derzeitiger Planung bis Ende September fertiggestellt werden. Ab Montag, 24. August, wird nun auch der Bauabschnitt 5 (Mühlenstraße in Bergkamen bis Preußenstraße in Lünen) gesperrt. Hier soll die Asphaltierung bis Ende Oktober erfolgen. Über die weiteren Baubereiche wird der Lippeverband jeweils rechtzeitig informieren.
Ende Juli hatte der Lippeverband die Asphaltierung des Seseke-Weges begonnen. Die Maßnahme soll den Fahrkomfort deutlich verbessern und gleichzeitig die Pflegeanfälligkeit des Weges reduzieren. Der Wasserwirtschaftsverband, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, investiert zirka 2,4 Millionen Euro in die bis Frühjahr 2027 dauernden Arbeiten. Die Asphaltierung wird sukzessive in Bönen, Kamen, Bergkamen und Lünen durchgeführt – den Auftakt am 27. Juli machte der Abschnitt von der Kleystraße auf Bönener Stadtgebiet bis zur Derner Straße in Kamen.

Für die Dauer der Arbeiten sind die betroffenen Wegeabschnitte, an denen gearbeitet wird, gesperrt. Umleitungen werden eingerichtet und ausgeschildert. Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten.

Die jeweiligen Bauabschnitte wird der Lippeverband jeweils separat und rechtzeitig vor Baubeginn mitteilen.




Wasserrohrbruch am Sandbochumer Weg: Straße bis zum frühen Nachmittag gesperrt

In der vergangenen Nacht  ist es gegen 2.40 Uhr zu einem Wasseraustritt am Sandbochumer Weg in Rünthe gekommen. Der Entstörungsdienst der zuständigen Gelsenwasser AG hat vor Ort einen Rohrschaden identifizieren können. Zur Instandsetzung muss der Leitungsbereich gesperrt werden. Die Versorgungsunterbrechung betrifft die Wohnhäuser vom Sandbochumer Weg 16 bis 51. Von der Sperrung sind etwa 45 Wohneinheiten betroffen. Vor der Hausnummer 16 befindet sich ein in Betrieb befindlicher Hydrant, auf dem die Mitarbeiter der Gelsenwasser AG ein Standrohr zur Wasserentnahme eingerichtet haben. Darüber hinaus ist ein Wassertransportfahrzeug zur Notwasserentnahme vor dem Sandbochumer Weg 41c platziert.
Die Sperrung der Leitung wird voraussichtlich bis in die frühen Nachmittagsstunden andauern. Der betroffene Bereich des Sandbochumer Weges wird voraussichtlich bis in die kommende Woche vollgesperrt bleiben. Der hintere Teil des Sandbochumer Weges ist ausschließlich über das Hammer Stadtgebiet erreichbar.



GSW verlegen Strom- und Wasserversorgungsleitungen: Teilstück der Rotherbachstraße wird Einbahnstraße

Neue Strom- und Wasserversorgungsleitungen: Die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen und die Gelsenwasser AG verlegen neue Strom- und Wasserleitungen in der Rotherbachstraße in Bergkamen. Für die Baumaßnahme, die am 1. September beginnt, ist eine halbseitige Sperrung eines Teilstücks der Rotherbachstraße unumgänglich.

Die Rotherbachstraße wird in der Zeit der Bauarbeiten zwischen den Einmündungen „Im Sundern“ und „Ägypten“ zur Einbahnstraße. Die Straße ist in Richtung Lünen befahrbar. Eine Umleitung wird durch die zuständige Straßenverkehrsbehörde eingerichtet.

Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis Ende November.




Einbahnstraßen-Regelung im Bereich Lünener traße / Kamener Straße ab 24. August

Im Rahmen der Erschließung des neuen Baugebiets „Theo-Kleine-Weg“ in Beckinghausen verlegen die Stadtwerke Lünen (SWL) neue Stromleitungen. Gleichzeitig nutzt die SWL die Erschließung zur Erneuerung bestehender Versorgungsleitungen für Strom und Trinkwasser in dem Bereich, um zukünftige neue Baustellen zu vermeiden. Die Einbahnstraßen-Regelung gilt bis Ende Januar 2027.

Vom 24. August 2026 bis Ende Januar 2027 müssen sich Anwohner:innen und Autofahrer:innen auf eine geänderte Verkehrsführung einstellen. Die einspurige Einbahnführung verläuft auf der Kamener Straße zwischen der Stichstraße Im Sundern und dem Kreuzungsbereich Kamener Straße / Kreuzstraße in Richtung Lünen Zentrum.

In dieser Zeit kann der Autoverkehr über die Kamener Straße nur in Richtung Lünen Zentrum fließen. Auch Autofahrer aus der Kreuzstraße kommend können nur Richtung Lünen Zentrum abbiegen.  Die Umleitung in dieser Zeit erfolgt großräumig über Hammer Straße–Westenhellweg–Jahnstraße.

Die erforderlichen Erneuerungsmaßnahmen der Leitungen erfolgen um einerseits die Versorgungssicherheit langfristig zu sichern, aber auch zur Versorgung des neuen Baugebiets „Theo-Kleine-Weg“ im nördlichen Bereich der Kreuzstraße. Im Zuge der Baumaßnahme werden die Stromleitungen bereits für zukünftige Anforderungen ausgelegt. Dafür werden teilweise leistungsstärkere oder zusätzliche Leitungen verlegt. So kann das Netz künftig mehr erneuerbaren Strom aufnehmen und transportieren, etwa aus PV-Anlagen, und unterstützt damit den weiteren Ausbau einer klimaneutralen Energieversorgung.

Zugang zu Grundstücken und Häusern bleibt gewährleistet

Um die Beeinträchtigungen für die Anwohner:innen so gering wie möglich zu halten, werden z.T.  provisorische Übergänge und Ausfahrten eingerichtet. Diese sollen gewährleisten, dass der Zugang zu den Grundstücken und Wohnhäusern auch während der Bauarbeiten weiterhin möglich ist.

Planung sowie Ausarbeitung von Zeitraum und Ablauf der Bauarbeiten erfolgten in enger Abstimmung mit der Stadt Lünen. „Uns ist bewusst, dass die Baumaßnahme teilweise größere Umwege erfordert aufgrund der vielen Sackgassen in dem Gebiet. Die Arbeiten sind jedoch unerlässlich, um das neue Wohngebiet zu erschließen sowie eine sichere, zuverlässige und zukunftsfähige Versorgung für die kommenden Jahre zu gewährleisten“, erklärt SWL-Geschäftsführer Urs Reitis.

Bauarbeiten Teil einer größeren Baumaßnahme

Die Maßnahme zur Erschließung und Erneuerung von Versorgungsleitungen besteht aus insgesamt drei Abschnitten. Der erste Abschnitt startete bereits Ende Juni und endet zum 24. August 2026 und beschränkt sich lediglich auf den Gehweg im Bereich Kamener Straße 214–220. Darauf folgend beginnt direkt der zweite Bauabschnitt bis Ende Januar 2027, der die Einbahnstraßen-Regelung erfordert. Der dritte und letzte Bauabschnitt in der nördlichen Kreuzstraße soll die Maßnahme plangemäß zu Mai 2027 abschließen. Hier wird es ebenfalls zu einer Einbahnstraßenregelung kommen müssen, um einen möglichst schnellen Bauablauf zu gewährleisten.

Weitere und alle aktuellen Informationen zu dieser Baumaßnahme finden Interessierte im Baustellenportal der Stadt Lünen.




Bambergstraße wird ab 3. August in Höhe der Schillerschule halbseitig gesperrt

Vom 03.08.26 bis zum 14.08.26 ist es erforderlich, die Bambergstraße auf Höhe von Hausnummer 79, halbseitig entlang der Schillerschule zu sperren. Grund dafür sind Tiefbauarbeiten an der Schillerschule, sowie die Anlieferung von Modulbaucontainern für die provisorische OGS, welche nach den Ferien an den Start geht. Die Verkehrsregelung wird durch eine Ampelanlage sichergestellt. Fußgängern steht immer auf einer Seite der Bürgersteig zur Verfügung.