CDU: Die L821n ist frei – jetzt muss die Entlastung bei den Menschen ankommen

Gemeinsam für die L821n: Bürgermeister Thomas Heinzel, Marco Morten Pufke, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Bergkamen, Stephan Wehmeier, Vorsitzender der CDU-Fraktion Bergkamen, das frühere Ratsmitglied Gerd Miller sowie
weitere langjährige Unterstützerinnen und Unterstützer der CDU bei der Verkehrsfreigabe und der Übergabe des Schildes für ein Lkw-Durchfahrtsverbot. Foto: Annette Adams/CDU

Zur Verkehrsfreigabe überreicht die CDU Bergkamen Bürgermeister Thomas Heinzel ein Schild für ein Lkw-Durchfahrtsverbot auf der Jahnstraße in Oberaden und der Kampstraße / Schulstraße in Weddinghofen. Die Forderung: Der Schwerverkehr muss jetzt raus aus den Ortsdurchfahrten.

Nach mehr als vier Jahrzehnten Diskussion, Planung und Bau ist die Ortsumgehung Bergkamen-Oberaden/Weddinghofen für den Verkehr freigegeben. Für die Menschen an der Jahnstraße in Oberaden sowie an der Kamp- und Schulstraße in Weddinghofen soll nun endlich die Entlastung spürbar werden, für die die neue Straße gebaut wurde. „Für die Anwohnerinnen und Anwohner ist das ein richtig guter Tag. Viele haben  jahrzehntelang auf diese Entlastung gewartet. Wir haben über viele Jahre unbeirrt für die L821n gekämpft. Heute sehen wir: Diese Beharrlichkeit hat sich gelohnt“, erklärt — Stephan Wehmeier, Vorsitzender der CDU-Fraktion Bergkamen.

Der Planfeststellungsbeschluss für die L821n stammt aus dem Jahr 2008, seit Januar 2015 besteht vollziehbares Baurecht. Anfang 2018 wurde die Ortsumgehung in das
Landesstraßenbauprogramm Nordrhein-Westfalen aufgenommen, 2019 begannen die Bauarbeiten. Zuletzt verzögerten die Insolvenz eines Bauunternehmens und ein Brand auf
der Baustelle die Fertigstellung. Die CDU-Fraktion hat den Bau der L821n über viele Jahre politisch unterstützt – auch 2019, als SPD und Grüne im Rat die Straße ablehnten. Zu den langjährigen Fürsprechern gehört auch Bürgermeister Thomas Heinzel, der sich bereits als Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion für die Ortsumgehung und die Entlastung der betroffenen Wohnstraßen eingesetzt hat.

Beharrlichkeit vor Ort und Unterstützung aus Düsseldorf
Die CDU-Fraktion dankt dem Land Nordrhein-Westfalen für die Finanzierung und Fertigstellung der L821n. Mit der Aufnahme in das Landesstraßenbauprogramm unter dem
damaligen Verkehrsminister und heutigen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst wurde 2018 eine entscheidende Voraussetzung für die Realisierung geschaffen. Besonderer Dank gilt der heimischen Landtagsabgeordneten und Heimatministerin Ina Scharrenbach, die sich über viele Jahre für die Ortsumgehung eingesetzt hat. Ausdrücklich dankt die CDU auch Straßen.NRW und Verkehrsminister Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen), unter dessen Verantwortung die Fertigstellung des Projekts trotz Insolvenz und Brandschaden konsequent vorangetrieben wurde.

„Ein solches Großprojekt braucht Menschen, die über Jahre dranbleiben und auch bei Rückschlägen den Mut nicht verlieren. Mein besonderer Dank gilt der Bürgerinitiative ‚Pro L821n jetzt!‘ sowie Gerd Miller und Thomas Schauerte. Sie haben sich mit großem persönlichem Einsatz für die Ortsumgehung starkgemacht. Dieser Tag ist auch ihr Erfolg“, so Marco Morten Pufke, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Bergkamen

Jetzt muss der Schwerverkehr raus
Mit der Freigabe der neuen Umgehungsstraße ist für die CDU der nächste Schritt klar: Der Schwerlast-Durchgangsverkehr soll konsequent über die L821n geführt und aus
Jahnstraße, Kampstraße und Schulstraße herausgehalten werden. Als sichtbares Symbol für diese Forderung überreicht die CDU Bergkamen Bürgermeister Thomas Heinzel ein Schild für ein Lkw-Durchfahrtsverbot. „Die neue Straße ist kein Selbstzweck. Sie soll die Menschen in Oberaden und Weddinghofen vom Durchgangsverkehr entlasten. Deshalb muss der Schwerverkehr jetzt konsequent auf die L821n gelenkt werden. Wir haben die klare Erwartung, dass die notwendigen Schritte dafür zügig umgesetzt werden“, erklärt Stephan Wehmeier, Vorsitzender der CDU-Fraktion Bergkamen.

Die CDU-Fraktion fordert deshalb, unmittelbar mit der Freigabe der L821n die Voraussetzungen für das Lkw-Durchfahrtsverbot zu schaffen und dieses schnellstmöglich
umzusetzen. Parallel sollen die weiteren Schritte zur Umstufung der bisherigen Landesstraßen zügig und konstruktiv mit dem Land abgeschlossen werden. „Für die CDU ist die Verkehrsfreigabe der L821n deshalb nicht der Schlusspunkt. Sie ist zugleich der Startschuss für die weitere Aufwertung der bisherigen Ortsdurchfahrten. Das Ziel: weniger Durchgangsverkehr, sichere Verbindungen für den Rad- und Fußverkehr und mehr Lebensqualität in Oberaden und Weddinghofen“.




Umleitung wegen Einbahnstraßenregelungen in Beckinghausen und Oberaden

Auf der Rotherbachstraße in Oberaden und auf Kamener Straße in Beckinghausen wir gebaut. Deshalb können die VKU-Busse der Linien 127, 220, 220E, 221, 221E, N11, X2 und X3 nicht so fahren wie gewohnt.

Folgende Haltestellen entfallen:

  • „Kreuzstraße B“ (Ri. Bergkamen))
  • „Im Sundern“ (Ri. Bergkamen)
  • „Preussenweg“ (Ri. Bergkamen)
  • „Wasserstraße“ (Ri. Bergkamen)
  • „Zechen Aden“ (Ri. Bergkamen)
  • „Albert-Schweitzer-Schule“

Für die Fahrgäste stehen folgende Ersatzhaltestellen zur Verfügung:

  • Ersatzhaltestelle in der Kreuzstraße (Höhe Haus-Nr. 110)
  • „Preußenweg“ (Ri. Lünen)
  • „Im Sundern“ (Ri. Lünen)

Diese Regelung gilt ab Montag, 31.08. bis Mitte November 2026.

 




Sandbochumer Weg nach Wasserrohrbruch bis Mittwoch gesperrt

Alle Haushalte am Sandbochumer Weg sind seit ca. 14.15 Uhr wieder mit Wasser versorgt. Die Instandsetzung durch die zuständige Gelsenwasser AG ist erfolgreich abgeschlossen.
Aufgrund eines Korrosionsschadens kam es in der Nacht zu dem Wasserrohrbruch. Die Fahrbahn wurde beschädigt, sodass diese instandgesetzt werden muss und bis voraussichtlich einschließlich Mittwoch vollgesperrt bleibt.
Im nächsten Schritt erneuert die Gelsenwasser AG den betroffenen Leitungsabschnitt auf rund 100 Metern. Sobald es dazu weitere Informationen gibt, werden wir dies mitteilen.



Seseke-Weg: Asphaltierung schreitet voran

Ab Montag (24.8.) wird der Abschnitt zwischen Bergkamen und Lünen bearbeitet. Fahrkomfort wird sich deutlich verbessern
Seseke-Gebiet. Der Lippeverband kommt mit der Asphaltierung des Seseke-Weges gut voran: Im Bauabschnitt 1 zwischen der Kleystraße in Bönen bis zur Derner Straße in Kamen wird aktuell asphaltiert, im Bauabschnitt 2 von der Derner Straße bis zur Ostenallee in Kamen laufen die vorbereitenden Maßnahmen für die Asphaltierung. Diese beiden Bereiche sollen nach derzeitiger Planung bis Ende September fertiggestellt werden. Ab Montag, 24. August, wird nun auch der Bauabschnitt 5 (Mühlenstraße in Bergkamen bis Preußenstraße in Lünen) gesperrt. Hier soll die Asphaltierung bis Ende Oktober erfolgen. Über die weiteren Baubereiche wird der Lippeverband jeweils rechtzeitig informieren.
Ende Juli hatte der Lippeverband die Asphaltierung des Seseke-Weges begonnen. Die Maßnahme soll den Fahrkomfort deutlich verbessern und gleichzeitig die Pflegeanfälligkeit des Weges reduzieren. Der Wasserwirtschaftsverband, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, investiert zirka 2,4 Millionen Euro in die bis Frühjahr 2027 dauernden Arbeiten. Die Asphaltierung wird sukzessive in Bönen, Kamen, Bergkamen und Lünen durchgeführt – den Auftakt am 27. Juli machte der Abschnitt von der Kleystraße auf Bönener Stadtgebiet bis zur Derner Straße in Kamen.

Für die Dauer der Arbeiten sind die betroffenen Wegeabschnitte, an denen gearbeitet wird, gesperrt. Umleitungen werden eingerichtet und ausgeschildert. Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten.

Die jeweiligen Bauabschnitte wird der Lippeverband jeweils separat und rechtzeitig vor Baubeginn mitteilen.




Wasserrohrbruch am Sandbochumer Weg: Straße bis zum frühen Nachmittag gesperrt

In der vergangenen Nacht  ist es gegen 2.40 Uhr zu einem Wasseraustritt am Sandbochumer Weg in Rünthe gekommen. Der Entstörungsdienst der zuständigen Gelsenwasser AG hat vor Ort einen Rohrschaden identifizieren können. Zur Instandsetzung muss der Leitungsbereich gesperrt werden. Die Versorgungsunterbrechung betrifft die Wohnhäuser vom Sandbochumer Weg 16 bis 51. Von der Sperrung sind etwa 45 Wohneinheiten betroffen. Vor der Hausnummer 16 befindet sich ein in Betrieb befindlicher Hydrant, auf dem die Mitarbeiter der Gelsenwasser AG ein Standrohr zur Wasserentnahme eingerichtet haben. Darüber hinaus ist ein Wassertransportfahrzeug zur Notwasserentnahme vor dem Sandbochumer Weg 41c platziert.
Die Sperrung der Leitung wird voraussichtlich bis in die frühen Nachmittagsstunden andauern. Der betroffene Bereich des Sandbochumer Weges wird voraussichtlich bis in die kommende Woche vollgesperrt bleiben. Der hintere Teil des Sandbochumer Weges ist ausschließlich über das Hammer Stadtgebiet erreichbar.



GSW verlegen Strom- und Wasserversorgungsleitungen: Teilstück der Rotherbachstraße wird Einbahnstraße

Neue Strom- und Wasserversorgungsleitungen: Die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen und die Gelsenwasser AG verlegen neue Strom- und Wasserleitungen in der Rotherbachstraße in Bergkamen. Für die Baumaßnahme, die am 1. September beginnt, ist eine halbseitige Sperrung eines Teilstücks der Rotherbachstraße unumgänglich.

Die Rotherbachstraße wird in der Zeit der Bauarbeiten zwischen den Einmündungen „Im Sundern“ und „Ägypten“ zur Einbahnstraße. Die Straße ist in Richtung Lünen befahrbar. Eine Umleitung wird durch die zuständige Straßenverkehrsbehörde eingerichtet.

Die Baumaßnahme dauert voraussichtlich bis Ende November.




Einbahnstraßen-Regelung im Bereich Lünener traße / Kamener Straße ab 24. August

Im Rahmen der Erschließung des neuen Baugebiets „Theo-Kleine-Weg“ in Beckinghausen verlegen die Stadtwerke Lünen (SWL) neue Stromleitungen. Gleichzeitig nutzt die SWL die Erschließung zur Erneuerung bestehender Versorgungsleitungen für Strom und Trinkwasser in dem Bereich, um zukünftige neue Baustellen zu vermeiden. Die Einbahnstraßen-Regelung gilt bis Ende Januar 2027.

Vom 24. August 2026 bis Ende Januar 2027 müssen sich Anwohner:innen und Autofahrer:innen auf eine geänderte Verkehrsführung einstellen. Die einspurige Einbahnführung verläuft auf der Kamener Straße zwischen der Stichstraße Im Sundern und dem Kreuzungsbereich Kamener Straße / Kreuzstraße in Richtung Lünen Zentrum.

In dieser Zeit kann der Autoverkehr über die Kamener Straße nur in Richtung Lünen Zentrum fließen. Auch Autofahrer aus der Kreuzstraße kommend können nur Richtung Lünen Zentrum abbiegen.  Die Umleitung in dieser Zeit erfolgt großräumig über Hammer Straße–Westenhellweg–Jahnstraße.

Die erforderlichen Erneuerungsmaßnahmen der Leitungen erfolgen um einerseits die Versorgungssicherheit langfristig zu sichern, aber auch zur Versorgung des neuen Baugebiets „Theo-Kleine-Weg“ im nördlichen Bereich der Kreuzstraße. Im Zuge der Baumaßnahme werden die Stromleitungen bereits für zukünftige Anforderungen ausgelegt. Dafür werden teilweise leistungsstärkere oder zusätzliche Leitungen verlegt. So kann das Netz künftig mehr erneuerbaren Strom aufnehmen und transportieren, etwa aus PV-Anlagen, und unterstützt damit den weiteren Ausbau einer klimaneutralen Energieversorgung.

Zugang zu Grundstücken und Häusern bleibt gewährleistet

Um die Beeinträchtigungen für die Anwohner:innen so gering wie möglich zu halten, werden z.T.  provisorische Übergänge und Ausfahrten eingerichtet. Diese sollen gewährleisten, dass der Zugang zu den Grundstücken und Wohnhäusern auch während der Bauarbeiten weiterhin möglich ist.

Planung sowie Ausarbeitung von Zeitraum und Ablauf der Bauarbeiten erfolgten in enger Abstimmung mit der Stadt Lünen. „Uns ist bewusst, dass die Baumaßnahme teilweise größere Umwege erfordert aufgrund der vielen Sackgassen in dem Gebiet. Die Arbeiten sind jedoch unerlässlich, um das neue Wohngebiet zu erschließen sowie eine sichere, zuverlässige und zukunftsfähige Versorgung für die kommenden Jahre zu gewährleisten“, erklärt SWL-Geschäftsführer Urs Reitis.

Bauarbeiten Teil einer größeren Baumaßnahme

Die Maßnahme zur Erschließung und Erneuerung von Versorgungsleitungen besteht aus insgesamt drei Abschnitten. Der erste Abschnitt startete bereits Ende Juni und endet zum 24. August 2026 und beschränkt sich lediglich auf den Gehweg im Bereich Kamener Straße 214–220. Darauf folgend beginnt direkt der zweite Bauabschnitt bis Ende Januar 2027, der die Einbahnstraßen-Regelung erfordert. Der dritte und letzte Bauabschnitt in der nördlichen Kreuzstraße soll die Maßnahme plangemäß zu Mai 2027 abschließen. Hier wird es ebenfalls zu einer Einbahnstraßenregelung kommen müssen, um einen möglichst schnellen Bauablauf zu gewährleisten.

Weitere und alle aktuellen Informationen zu dieser Baumaßnahme finden Interessierte im Baustellenportal der Stadt Lünen.




Bambergstraße wird ab 3. August in Höhe der Schillerschule halbseitig gesperrt

Vom 03.08.26 bis zum 14.08.26 ist es erforderlich, die Bambergstraße auf Höhe von Hausnummer 79, halbseitig entlang der Schillerschule zu sperren. Grund dafür sind Tiefbauarbeiten an der Schillerschule, sowie die Anlieferung von Modulbaucontainern für die provisorische OGS, welche nach den Ferien an den Start geht. Die Verkehrsregelung wird durch eine Ampelanlage sichergestellt. Fußgängern steht immer auf einer Seite der Bürgersteig zur Verfügung.

 




Nordeldstraße wird ab 3. August gesperrt: Stromversorgungsleitungen und Hausanschlüsse werden erneuert

Neue Versorgungsleitungen im Mittelspannungs- und Niederspannungsnetz: Die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen erneuern einen Teil ihrer Strom-Infrastruktur in Bergkamen. Im Zuge der Baumaßnahme auf der Nordfeldstraße werden neue Versorgungsleitungen sowie Hausanschlüsse verlegt. Darüber hinaus werden die Freileitungen an dieser Stelle abgerüstet.

Für die Bauarbeiten muss die Nordfeldstraße ab Montag (3. August) zwischen den Einmündungen „Auf dem Braam“ und „Auf der Worth“ gesperrt werden. Eine Umleitung wird durch die zuständige Straßenverkehrsbehörde über die Bambergstraße, Landwehrstraße und Heinrichstraße eingerichtet. Für die Erneuerung der Hausanschlüsse und der damit verbundenen kurzzeitigen Versorgungsunterbrechung werden die Anwohner gesondert informiert.

Die Baumaßnahme erfolgt im Zuge der Straßensanierung durch die Stadt und dauert voraussichtlich bis Mitte November an.




Asphaltierung des Seseke-Wegs beginnt bereits Ende Juli: Fahrkomfort wird sich dadurch deutlich verbessern

Foto: Rupert Oberhäuser/EGLV

Der Lippeverband beginnt am 27. Juli mit der Asphaltierung des Seseke-Weges. Die Maßnahme soll den Fahrkomfort deutlich verbessern und gleichzeitig die Pflegeanfälligkeit des Weges reduzieren. Der Wasserwirtschaftsverband, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, investiert zirka 2,4 Millionen Euro in die bis Frühjahr 2027 dauernden Arbeiten. Die Asphaltierung wird sukzessive in Bönen, Kamen, Bergkamen und Lünen durchgeführt – den Auftakt am 27. Juli macht der Abschnitt von der Kleystraße auf Bönener Stadtgebiet bis zur Derner Straße in Kamen. Dieser Bereich wird zirka vier Wochen in Anspruch nehmen.

Für die Dauer der Arbeiten sind die betroffenen Wegeabschnitte, an denen gearbeitet wird, gesperrt. Umleitungen werden eingerichtet und ausgeschildert. Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten.

Die folgenden Bauabschnitte wird der Lippeverband jeweils separat und rechtzeitig vor Baubeginn mitteilen.

Hintergrund
In der Vergangenheit wurden die Betriebswege des Lippeverbandes, die zur öffentlichen Nutzung als Rad- und Fußwege freigegeben sind, mit einer wassergebundenen Wegedecke versehen. Diese ist jedoch sehr anfällig und pflegeintensiv, gerade auch bei wie in den vergangenen Jahren immer häufiger auftretenden stärkeren Regenereignissen und Trockenphasen. So sind die Eingriffe durch Instandhaltungsmaßnahmen nicht nur nicht-wirtschaftlich, sondern auch ein immer wiederkehrender Eingriff in die Landschaft. Der Lippeverband hat daraufhin nach Alternativen gesucht und sich für ein Verfahren entschieden, das aus dem Forstwirtschaftswegebau bekannt ist und vor allem in ländlichen Regionen dem Schutz der Wege vor Frostschäden dient, da durch die Kombination von Bitumen und Splitt eine hervorragende Rissüberbrückung stattfindet.

Die Oberflächenbehandlung wird dabei in einem zweiten Arbeitsschritt nach dem Asphaltieren aufgetragen. Der Lippeverband nutzt die Oberflächenbehandlung aus unterschiedlichen Aspekten: Der ökologische Aspekt bezieht sich darauf, dass sich der Asphalt durch die Aufhellung nicht so stark aufheizt. Dies bietet den Vorteil, dass sich tagsüber Kleinstlebewesen und Hunde nicht die Pfoten verbrennen und sich des Nachts keine/weniger Amphibien darauf versammeln als auf einer Schwarzdecke. Zudem schmiegt sich die farbige Oberfläche deutlich gefälliger in das Landschaftsbild. Kurzum: hell statt schwarz, natürlich statt technisch – das bedeutet eine höhere Barrierefreiheit für Tiere.

Bei einer defekten Wegedecke kann auf kleinster Fläche der Schaden behoben werden, ohne einen großen Abschnitt neu herstellen zu müssen. Die raue Oberfäche stellt auch sicher, dass die Wege nicht als Rennstrecke dienen. Das Abführen von Oberflächenwasser erfolgt über die Bankette (Randstreifen neben der Fahrbahn) direkt in das anliegende Gewässer.




Mobilstation „An der Bummannsburg“ bei Kaufland in Rünthe eröffnet

Mit der neuen Mobilstation „An der Bummannsburg“ schaffen der Kreis Unna und die Stadt Bergkamen ein weiteres Angebot für nachhaltige und vernetzte Mobilität. Die Station bündelt verschiedene Mobilitätsangebote an einem Standort und erleichtert den Umstieg zwischen Bus, Fahrrad und Auto.

Vor Ort stehen unter anderem Fahrradabstellanlagen, eine Fahrrad-Reparaturstation, E-Lademöglichkeiten für Autos, barrierefreie Zugänge, überdachte Sitzgelegenheiten sowie eine gute Beleuchtung zur Verfügung. Auch wenn es sich um eine vergleichsweise kleinere Mobilstation handelt, ist der Standort wichtig: An der Haltestelle „An der Bummannsburg“ hält mit der X4 die Verbindung zwischen Bönen, Kamen, Bergkamen und Hamm.

Die Mobilstation ist bereits die zweite Mobilstation im Bergkamener Stadtgebiet. Sie ist Teil eines kreisweiten Projekts, mit dem der Kreis Unna gemeinsam mit den Städten und Gemeinden Schritt für Schritt ein Netz von Mobilstationen im einheitlichen Design von mobil.nrw aufbaut. Dadurch sollen die Angebote vor Ort besser wiedererkennbar werden und den Bürgerinnen und Bürgern mehr Orientierung bieten.

„Mit der Mobilstation ‚An der Bummannsburg‘ stärken wir die vernetzte Mobilität in Bergkamen. Auch kleinere Mobilstationen sind wichtige Bausteine, wenn sie gute Umsteigemöglichkeiten schaffen und im Alltag gut nutzbar sind. Besonders positiv ist, dass Kreis und Stadt hier gemeinsam an einem einheitlich erkennbaren Netz arbeiten“, sagt Carina Rademacher, Mobilitätsmanagerin der Stadt Bergkamen.

Der Förderantrag für das Projekt wurde gemeinsam beim Land Nordrhein-Westfalen gestellt. Der Kreis Unna übernahm dabei die Federführung. Die Stadt Bergkamen war eng in die inhaltliche Ausgestaltung eingebunden und hat die konkrete Umsetzung vor Ort begleitet.

Weitere Mobilstationen im Stadtgebiet befinden sich bereits in der Planung.