Klimawochen Ruhr 2016: Aktionstag auf der Ökologiestation in Bergkamen
Allein die Welt retten – das ist vielleicht ein bisschen viel verlangt. Wenn es darum geht, unser Klima zu schützen, müssen alle mit anpacken. Viele gute Beispiele, wie sich zusammen Großes bewirken lässt, gibt es bei den KLIMAWOCHEN RUHR 2016. Auch im Kreis Unna finden zahlreiche Aktionen statt, unter anderem ein großer Aktionstag auf der Ökologiestation in Heil und die Verleihung der Klimaschutzflagge an die Firma Bulten in Rünthe.

„Die KLIMAWOCHEN RUHR 2016 sind eine tolle Gelegenheit, alle einzuladen, sich an unseren vielfältigen Aktivitäten rund um den Klimaschutz zu beteiligen“, sagt Ludwig Holzbeck, Fachbereichsleiter Natur und Umwelt, der am 16. März 2016 in Essen bei der regionalen Pressekonferenz zum Auftakt der KLIMAWOCHEN den Kreis Unna vertrat. „Denn Mitmachen wird bei uns großgeschrieben.“
Bis der Kreis gemeinsam mit seinen Partnern, den Städten Bergkamen, Kamen und Unna, den Verbraucherzentralen Kamen und Unna, den Stadtwerken Lünen und Unna sowie dem Katharinen-Hospital Unna, den AWO-Radstationen im Kreis und dem Freiherr-vom-Stein Berufskolleg Werne an der Reihe ist, dauert es allerdings noch etwas: In der Woche vom 6. bis 12. Juni wird der Staffelstab ins Kreisgebiet weitergereicht. Und dabei gibt es nicht nur viel Service, jede Menge zu sehen und zum Mitmachen, sondern auch einiges zu erleben.
Schließlich sind es häufig die kleinen Dinge, die in der Summe einiges bewirken können: Umsatteln aufs Fahrrad ist eines von vielen Beispielen, wie sich aktiver Umweltschutz kinderleicht leisten lässt. „Radfahren ist nicht nur eine klimaschonende Möglichkeit, von A nach B zu kommen und damit ein Baustein unserer Nachhaltigkeitsstrategie LebensWerte, sondern macht Spaß und hält fit“, sagt Holzbeck. „Deshalb spielen Aktionen rund ums Rad bei unserer KLIMAWOCHE natürlich eine große Rolle.“ Von einem ganzen Nachmittag unter dem Motto „Radfahren bringt’s“ über eine geführte Klima-Tour bis hin zu Testfahrten mit E-Bikes – in der Aktionswoche kann jeder prima ins Rollen kommen.
Eine von mehreren Gelegenheiten zum E-Bike-Test gibt es übrigens beim Aktionstag „UNsere Energie für gutes Klima“ am Donnerstag, 9. Juni auf der Ökostation in Bergkamen-Heil. Diesen Termin vorzumerken lohnt sich also schon jetzt. Das komplette Programm rund um die KLIMAWOCHE im Kreis findet sich im Internet unter www.kreis-unna.de/klimawoche.
Hintergrund:
Die KLIMAWOCHEN RUHR 2016 sind ein Format des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Es befasst sich als regionaler Kooperationspartner der Landesinitiative KlimaExpo.NRW mit Klimaschutz und Klimaanpassung. Die klimametropole RUHR 2022 soll die Mitmachkultur fördern, neue Impulse für Projekte setzen und als „regionales Schaufenster“ fungieren. Das Programm umfasst mehr als 250 Veranstaltungen in zehn Wochen.
Die KLIMAWOCHEN RUHR 2016 demonstrieren die Vielfalt und Breite des Engagements in der Metropole RUHR. Sie lenken den Blick auf lokale und regionale Strategien, Projekte und Lösungsvorschläge. Es geht um neue Technologien, ressourcenschonende Produktionsweisen, aber auch um Lebensstile, gesellschaftliche Werte und kulturelle Impulse.
Der Kreis Unna beteiligt sich zusammen mit den Städten Bergkamen, Kamen und Unna, den Verbraucherzentralen Kamen und Unna, den Stadtwerken Lünen, den Stadtwerken Unna, dem Katharinen-Hospital Unna, den AWO-Radstationen im Kreis Unna und dem Freiherr-vom-Stein Berufskolleg Werne an den KLIMAWOCHEN RUHR 2016.
Infos und das komplette Programm der #KWR 2016 unter www.ruhr2022.de
Was zwitschert auf den Bergehalden? Spaziergang mit dem NABU
Am Sonntag, 20. März, stellt Karl-Heinz Kühnapfel vom NABU die Bergehalde Großes Holz als Lebensraum unserer Vogelwelt vor. Die Teilnehmer lernen Standvögel, Durchzügler und Wintergäste anhand ihres Aussehens und ihrer Stimme zu erkennen. Ferngläser und Vogelbestimmungsbücher, falls vorhanden, sollten mitgebracht werden. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr der Parkplatz an der Halde, Erich-Ollenhauer Straße.
NABU-Vortrag in der Ökologiestation über alte Alleen
Am Montag, 14. März, gibt Jochen Heinrich vom NABU geschichtliche Hintergrund-Informationen zu unseren Bäumen, Pflanzen und Tieren. Kein Gewächs auf dieser Erde ist so von Sagen und Legenden behaftet, wie ein alter Baum. In der Sagenwelt der Germanen, also in der Mythologie, waren alte Bäume unseren Vorfahren heilig. Doch auch in der heutigen Zeit sind nicht nur alte Bäume für viele Menschen etwas besonderes. So wird unter einer Kaiserlinde, am geographischen Mittelpunkt von Deutschland, in jedem Jahr die deutsche Wiedervereinigung gefeiert.
Die größten Feinde unserer Bäume sind die Straßenverkehrsplaner. Seit 1945 fielen in den alten Bundesländern über 50.000 km Baumalleen der Kettensäge zum Opfer. Zum Vergleich: Der gesamte Erdumfang beträgt ca. 40.000 km. Erst dieser Zahlenvergleich zeigt das ganze Ausmaß der Alleenvernichtung. Der Beamer-Vortrag in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil beginnt um 19.30 Uhr.
Tanja Mastenbroek ist Landschaftswächterin für Bergkamen
Sie sehen ihre Umwelt mit aufmerksamen Augen, denn sie haben den Schutz der Natur im Blick. Die Rede ist von den 28 ehrenamtlich tätigen Landschaftswächtern im Kreis Unna. Fünf von ihnen stiegen jetzt neu ein und wurden am 1. März von Landrat Michael Makiolla offiziell ernannt.

„Durch ihre Einsatzbereitschaft ist jeder unserer Landschaftswachtbezirke wieder in festen Händen“, freute sich der Landrat. Gefunden wurden die „Neuen“ durch eine gezielte Suche des Fachbereiches Natur und Umwelt. „Von den zahlreichen Bewerbern haben wir geeignete Kandidaten ausgewählt und sie dem Landschaftsbeirat vorgeschlagen, der sie auch bestätigt hat“, so Fachbereichsleiter Ludwig Holzbeck.
Aufgabe der Landschaftswächter ist die Unterstützung der unteren Landschaftsbehörde beim Kreis Unna bei der Wahrnehmung Ihrer Aufgaben. Die ehrenamtlich Tätigen behalten ihren Dienstbezirk „im Auge“ und unterrichten die Behörde zum Beispiel, wenn unerlaubt abgeholzt wird, illegal Müll abgeladen wurde oder Bauten überraschend, weil ungenehmigt in der Landschaft stehen. Auch die unzulässige Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und die Verletzung von Schutzvorschriften für Natur und Landschaft entgehen nicht den geschulten Augen der Landschaftswächter.
Insgesamt stehen übrigens rund sechs Prozent der Kreisfläche unter Naturschutz, weite Teile des Außenbereiches stehen unter Landschaftsschutz und zahlreiche besonders wertvolle Landschaftsstrukturen sind als Geschützte Landschaftsbestandteile ausgewiesen.
Als Landschaftswächter neu ernannt wurden von Landrat Makiolla:
Bergkamen III (Oberaden, Weddinghofen, Nordberg): Tanja Mastenbroek, Ägypten 18 in Bergkamen;
Bönen I (Nordbögge, Altenbögge, Westerbönen): Olaf Hollfuß, Amselweg 11 in Bönen;
Holzwickede II (Nördlich der A1): Albert Hoppe, Sachsenstraße in Holzwickede;
Werne I (Ehringhausen, Holthausen): Christian Neugebauer, Thünen 26 in Werne;
Werne III (Kohuesholz, Langern, Varnhövel, Lenklar): Rolf Gehring, Lünener Straße 158 Werne;
Extrem nasser Februar beendet einen regenreichen Winter
Der meterologische Winter 2015/ 2016, der mit dem heutigen 29. Februar endet, war überdurchschnittlich nass, besonders niederschlagsreich aber war der jüngste Monat: Im Februar fielen im Lippegebiet 74 Prozent mehr Niederschlag als in einem durchschnittlichen Februar, im Emschergebiet waren es sogar 79 Prozent mehr. Damit zieht der Februar die Niederschlagsbilanz desgesamten Winters nach oben, erklärt am Montag der Lippeverband.
Der abgelaufene Februar zeichnete sich durch mehrfache krasse Wechsel zwischen mild und feucht einerseits, frostig und trocken andererseits aus. Dies summierte sich auf durchschnittlich 92 Liter Niederschlag an der Lippe und rund 100 Liter pro Quadratmeter an der Emscher. Knapp über 50 Liter sind im langjährigen Durchschnitt „normal“.
Weil schon der Januar 2016 mit +48 Prozent gegenüber dem üblichen Niederschlag an der Emscher und +56 Prozent an der Lippe überaus feucht war, stellt sich auch der gesamte Winter zu nass dar: Mit 252 Litern pro Quadratmeter (+29 Prozent gegenüber einem Durchschnittsjahr) an der Emscher, 231 Litern (+ 25 Prozent) an der Lippe ist der gesamte gefallene Niederschlag von Anfang Dezember bis Ende Februar – die Zeitspanne des meteorologischen Winters – zwar nicht rekordverdächtig, aber hoch.
Daran kann auch der relativ trockene Dezember 2015 (-29 Prozent des langjährigen Niederschlags an der Emscher, -44 Prozent an der Lippe) nicht viel ändern.
Werden also unsere Winter immer nasser? Jein. Zwar deutet vieles darauf hin, dass auch in dieser Hinsicht der Klimawandel unsere Region erreicht hat. Doch der bisher nasseste Winter an der Emscher war 1995 mit einer Niederschlagssumme von 369 Litern. An der Lippe wurden maximal 349 Liter schon im Jahr 1948 erreicht.
Die Rückkehr der Wölfe – Vortrag in der Ökologiestation
Er ist wieder da, der Wolf, auch bei uns – und mit ihm die allgemeine Verunsicherung in der Bevölkerung. Keine andere Tierart polarisiert so stark wie der Wolf: von den einen freudig begrüßt und willkommen geheißen, von den anderen gefürchtet, verabscheut und am liebsten abgeschossen.
Was ist Mythos, was ist Realität? Worauf müssen wir uns einstellen, wenn NRW demnächst wieder Wolfsland wird – darüber informiert Dr. Barbara Seibert am Donnerstag den 3. März um 19.30 Uhr in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil. Die Referentin, die in Lünen eine Kleintierpraxis betreibt, hat sich ausführlich mit dem Verhalten wildlebender Wölfe beschäftigt, unter anderem auf Reisen in nord- und osteuropäische Länder. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 5,- €.
GSW liefern ihren Kunden jetzt „grüne“ Fernwärme
Wer in Bergkamen mit Fernwärme von den GSW versorgt wird, hält inzwischen Wohnungen und Häuser äußerst umweltfreundlich warm. Gleiches gilt fürs warme Wasser. Denn die Energie stammt nicht mehr vom Kohlekraftwerk in Heil, sondern vom Biomasse-Heizkraftwerk auf dem ehemaligen Monopolgelände. Bürgermeister Roland Schäfer, RWE Energiedienstleistungen Geschäftsführer Erik Mantz und GSW-Geschäftsführer Robert Stams öffneten am Mittwoch symbolisch für diese nachhaltige Energieversorgung den Schieber im Bergkamener Biomasse-Heizkraftwerk.

Mantz und Stams sprachen von einer „grünen Fernwärme“, mit der jetzt die Bergkamener GSW-Kunden versorgt werden. „Für die Kunden ändert sich darüber hinaus nichts“. Betonte Robert Stams. Die Versorgungssicherheit sei gewährleistet und die Preise blieben stabil.
Mögliche Fernwärmekunden: Gesundheitshaus und Waldrandsiedlung

Rund 5000 Menschen in Bergkamen-Mitte und Weddinghofen werden zurzeit mit dieser „grünen Fernwärme“ versorgt. Stams kündigte an, dass die GSW ihren Kundenkreis vergrößern wolle. Konkret nannte er das Pued-Gesundheitshaus nebst Kita, Tagespflege und barrierefreien Wohnungen, die mit „grüner Versorgt“ werden könnten.
Ebenfalls auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Grimberg 3/4 soll in direkter Nachbarschaft die Waldrandsiedlung entstehen. Auch hier sei eine Fernwärmeversorgung möglich, erklärte er. Da die Energieeffizienz von Fernwärme sehr hoch sei, brauchten die nicht die inzwischen verschärften Standards für die Wärmedämmung o.ä. von Neubauten erfüllt werden. Bauen werde so preisgünstiger. Natürlich muss in die Häuser auch keine aufwändige Heizungsanlage eingebaut werden. Und auch der Schornsteinfeger muss nicht zum Fegen kommen.
Rund eine Million Euro haben die GSW in die „grüne Fernwärme“ für neue Leitungen und für die Optimierung ihres gasbetriebenen Stützheizkraftwerks an der Erich-Ollenhauer-Straße investiert. Dieses Stützheizkraftwerk wird wie in den Kohlekraftwerkszeiten benötigt, wenn das Biomasse-Heizkraftwerk ausfällt oder dort eine Revision notwendig wird
Verschmiertes Objekt am Kuhbach wird instandgesetzt
Das Kunstobjekt „Wasser-Erde-Luft“ auf der Kuhbachtrasse ist seit Anfang des Jahres durch obszöne Sprüche verunziert. Jetzt sorgt der Lippeverband in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt Bergkamen dafür, dass die Plastik instandgesetzt wird.
Das Objekt Wasser-Erde-Luft auf der Kuhbachtrasse in Höhe der Pfalzstraße stammt ursprünglich von der Bergkamener Künstlerin Gisela Schmidt und Schülern der Pfalzschule. Im Laufe der Jahre war die Rohr-Skulptur mit Graffiti stark übersprüht worden. Im vergangenen Jahre wurde die Skulptur vom LIPPEVERBAND umfassend renoviert und von dem Graffiti-Künstler Gianni Foitzik zusammen mit Jugendlichen aus Bergkamen und aus der polnischen Partnerstadt Wieliczka neu gestaltet. Jetzt hat der Lippeverband erneut Gianni Foitzik dafür gewonnen, dass das Objekt instandgesetzt wird.
Zeitgleich mit den Schmierereien war auch die Tafel von der Infostele verschwunden, auf der der Hintergrund des Kunstwerks erläutert wird. Selbstverständlich wird auch die Tafel erneuert. Die Abwasserrohre der Künstlerin sollen den Betrachter daran erinnern, dass das Schmutzwasser bis 2001 oberirdisch in dem mit Beton ausgekleideten Kuhbach verlief und nun im unterirdischen Kanal parallel zum Kuhbach Weg abfließt.
An der Lippe steigen die Pegel wieder
Das Hochwasser kehrt in die Lippe zurück: Schon zum Auftakt des verregneten Wochenendes hat der Lippeverband seine Hochwasserbereitschaft wieder aufgenommen. Denn überall steigen die Pegel. Vor Mitte dieser Woche ist keine Entwarnung in Sicht.
Nach den hohen Wasserständen Anfang Februar waren die Pegel langsam wieder rückläufig, doch überall sind die Böden noch durchnässt und können deshalb kein Wasser mehr aufnehmen. Aktuell steht die „Hochwasserampel“ des lippeverbandseigenen Informationssystems seit Freitagabend auf „Gelb“ und bleibt dort noch mindestens für die nächsten drei Tage. „Gelb“ bedeutet: Kein Alarm, aber Bereitschaft, denn die Wasserstände sind stark gestiegen und könnten weiter steigen.
Ähnlich wie an der unteren Lippe sind die Pegel in Lünen und Lippborg seit der vergangenen Woche kräftig gestiegen. Der Pegel in Lünen, am Samstag noch bei 2,80, kletterte bis heute früh um einen vollen Meter. Während es am Lippepegel Hamm nur geringe Veränderungen gab, ging der Pegel Lippborg – die östlichste Wasserstandsanzeige des Lippeverbandes – von 2,80 auf 3,70 m rauf, Tendenz weiter steigend.
Sehr stark schwankend waren am Wochenende die Pegelstände an den Nebenläufen der Lippe: So schoss die Seseke am Pegel Lünen-Preußenbrücke von 1,30 (Minimum Samstag) auf 2,70 m (Maximum Sonntag) nach oben, seitdem ist sie wieder spürbar gefallen. Am Sesekedamm in Kamen lag der Wasserstand – vorher 1,10 m – am Sonntag in der Spitze bei 1,95 m. Auch hier ist der kleine Fluss wieder rasch gefallen.
Am Herringer Bach (Pegel oberhalb des Drosselbauwerks) in Hamm wurden nach 50 cm in der Vorwoche am Sonntag bis zu 1,30 m gemessen. Am Pelkumer Bach, einem Nebenlauf des Herringer Baches, lag des Maximum des Wochenendes bei 80 cm, 35 cm waren es noch am Samstag.
Sorgen machen muss sich derzeit niemand in der Region: Hochwässer sind normal in der Natur, in einem gewissen Rahmen sogar wichtig und nützlich. Die Lippe bietet viele Gelegenheiten, regelmäßig auszuufern, ohne Schaden anzurichten und Auen zu überschwemmen. Dies dämpft die Hochwasserwellen und spielt außerdem eine wichtige Rolle im Naturhaushalt, indem es die Artenvielfalt fördert.
Theater spielen in den Osterferien auf der Ökologiestation
Theater spielen wie im Fernsehen oder auf der Bühne: Von Montag bis Donnerstag, 21. bis 24. März, finden in der Ökologiestation Bergkamen die Theatertage für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 15 Jahren statt.
Die Vormittagsgruppe entwickelt und übt, Mo-Mi von 9.00 bis 13.30 Uhr kleine Szenen, die dann zu einer großen Geschichte zusammengeführt werden. Dabei gibt es nur Hauptrollen und die Kinder stellen die Kostüme und Kulisse gemeinsam her. Diese Gruppe ist für Kinder von 6 – 10 Jahren.
In der zweiten Gruppe, von 14.30 – 18.00 Uhr, riskieren die Kinder/Jugendliche eine dicke Lippe. Die Theaterszenen werden nach den Vorgaben des Publikums improvisiert und die jungen Schauspieler können ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Diese Gruppe ist für Kinder/Jugendliche ab 11 Jahren.
Am Donnerstag treffen sich beiden Gruppen um 15.00 Uhr, ab 18.00 Uhr findet dann eine gemeinsame Aufführung für die Eltern und Bekannten statt. Die Kosten für diese 4 Tage betragen 55 Euro je Teilnehmer. Durchgeführt werden die Theatertage von dem Theaterpädagogen Nick Maaß.
