Die Plastik-Einkaufstasche hat bei REWE ausgedient

Anfang Juni hat REWE als erster großer Lebensmittelhändler in Deutschland mit der Unterstützung des NABU flächendeckend beschlossen, auf den Verkauf von Plastiktüten zu verzichten. „Unterstützt durch den NABU, setzen wir künftig auf die Mehrfachverwendung von alternativen Tragetaschen und Einkaufskartons“, erklärt das Unternehmen.

Marco Morten Pufke hält sie in der Hand: die letzte Plastiktüte des REWE-Markts am Roggenkamp. Der stellvertretende Msrktleiter Sani Cinar musste tatsächlich lange suchen, bis er sie für diesen Fototermin gefunden hatte.
Marco Morten Pufke hält sie in der Hand: die letzte Plastiktüte des REWE-Markts am Roggenkamp. Der stellvertretende Msrktleiter Sani Cinar musste tatsächlich lange suchen, bis er sie für diesen Fototermin gefunden hatte.

Jetzt ist auch im Bergkamener REWE-Markt von Rainer Littau am Roggenkamp ausgegeben worden. Nachdem die Plastiktragetasche seit einem halben Jahrhundert den Einkaufsalltag bestimmt, nutzt Umweltausschussvorsitzender Marco Morten Pufke (CDU) gemeinsam mit dem stellvertretenden Marktleiter Sami Cinar dieses symbolträchtige Ereignis, um auf die Bedeutung nachhaltigen Konsums hinzuweisen. Pufke hofft, dass davon eine Signalwirkung ausgeht – auf Kunden und auf die Lebensmittelhändler.

Denn eigentlich habe die gute alte Plastik-Tragetasche längst ausgedient, berichtet der Umweltausschussvorsitzende. Rund 90 Prozent der Kunden würden laut einer Untersuchung ohnehin andere Transportmittel wie Klappkörbe, Stofftaschen und Taschen aus Recyclingmaterialien nutzen. Er hofft, dass nun der nächste Schritt folgt. Das könnte zum Beispiel der Verzicht auf die dünnen Plastiktüten und Kunststoffverpackungen in den Obst- und Gemüseabteilungen sein. Der Verzicht auf die Plastiktüte gilt natürlich auch für REWE Liebendahl in Oberaden. 




Praxis-Workshop für Frauen auf der Ökologiestation: Mit der Natur verbunden

Dieser Tag bietet Gelegenheit wieder in tieferen Kontakt mit der Natur zu kommen, einzutauchen in all ihre Facetten und die eigene Naturverbindung zu stärken. In einer Solozeit gibt es die Möglichkeit, für sich allein mit dem was ansteht, in die Natur zu gehen. Im Kreise der Gemeinschaft teilen die Teilnehmerinnen am anschließenden Feuer die Geschichten des Tages und lassen beim gemeinsamen Essen den Tag ausklingen.

Da dieser Workshop im Freien stattfindet, sollten die Teilnehmerinnen wettergeeignete, robuste Kleidung und festes Schuhwerk mitbringen!

Der Workshop findet am Sonntag, 11. September in der Zeit von 11.00 – 16.00 Uhr auf dem Gelände der Ökologiestation statt. Geleitet wird der Frauenworkshop von der Wildnispädagogin Sandra Bille. Die Kosten betragen 30 pro Person.

Maximal können 15 Personen an dem Workshop teilnehmen. Veranstalter sind das Umweltzentrum Westfalen und Naturförderungsgesellschaft Kreis Unna e. V.  Anmeldungen bis 25. August beim Umweltzentrum Westfalen (02389-98090) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.




Mit dem NABU zu den Schmetterlingen auf der Bergkamener Bergehalde

Am Sonntag, 14. August, kann man sich mit Klaus-Bernhard Kühnapfel vom NABU auf Schmetterlings-Entdeckungstour begeben. Es geht auf die Halde Großes Holz, denn Industriebrachen entwickeln sich bei richtiger Pflege zu wertvollen Lebensräumen, während sonst unsere Tagfalter immer mehr verschwinden.

Gerade im Ruhrgebiet gibt es oft nur noch eine Handvoll der insgesamt etwa 120 Tagfalterarten, die hier früher vorkamen. Auf landwirtschaftlichen Flächen finden sich heute nur noch Kohlweißlinge. Es wird ein Haldenbereich angeschaut, der heute einer der wichtigsten Flugplätze für Schmetterlinge des Offenlandes im Kreis Unna ist, z.B. der bedeutendste Paarungs-Platz für den Schwalbenschwanz. Aber auch seltene Arten der Wälder und Gebüsche kann man hier entdecken. Die verschiedenen Schmetterlingslebensräume und ihre Bedeutung für die jeweiligen Arten sowie die Gründe für ihre Gefährdung werden vorgestellt.

Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Parkplatz Erich-Ollenhauer-Straße in Bergkamen. Nicht-NABU-Mitglieder zahlen 2,00 €.




Zeitintensive Handaufzucht von Kätzchen und Küken: Kreistierheim vorerst geschlossen

Das Tierheim des Kreises Unna bleibt mindestens bis zum Ende der Woche geschlossen. Darauf weist die Veterinärbehörde des Kreises hin.

Hintergrund ist die Vielzahl von abgegebenen, kranken Fundkatzen und mehrere sehr pflege- und zeitintensive Handaufzuchten von Katzenwelpen und Vögeln. Tiervermittlungen und Besucherinformationen können deshalb augenblicklich nicht durchgeführt werden.

Dr. Anja Dirksen, zuständige Sachgebietsleiterin im Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz, appelliert gleichzeitig an Tierfreunde, nicht jede vermeintlich herrenlose Katze aufzunehmen und als Fundtier abzugeben, sondern gegebenenfalls auch etwas abzuwarten, insbesondere wenn die Katze gut genährt wirkt und gepflegt aussieht.

„Nicht jede auf den ersten Blick möglicherweise verloren aussehende Katze ist tatsächlich heimatlos“, so die Amtsveterinärin, denn auch Katzen mit Familienanschluss genössen schon einmal die Freiheit und streunten herum. „Es kommt immer wieder vor, dass jemand eine Katze retten wollte und mitgenommen hat und die Besitzer dann tagelang  nach ihrem vierbeinigen Mitbewohner gesucht haben.“




7. GWA – Buchtauschbörse in Bergkamen startet auf dem Wertstoffhof

Unter dem Motto biete Krimi suche Abenteuerroman, startet in der kommenden Woche am  Dienstag, den 12.Juli 2016 die 7. Buchtauschbörse auf dem GWA – Wertstoffhof in der Justus-von-Liebig-Straße 7. „Wir sind ganz gespannt wie viele Bücher in diesem Jahr wieder abgegeben und getauscht werden,“ so Abfallberaterin Regine Hees von der GWA, „und wir hoffen, dass diese Aktion genauso  gut läuft wie in den letzten sechs Jahren.“
BuchtauschbörseIn der Sammelphase vom 12. Juli bis 16. Juli 2016 können Leseratten gut erhaltene Bücher – Kinderbücher, Romane, Krimis oder Kochbücher – abgeben. „Zeitungen, Zeitschriften und Bücher aus Schule und Studium werden nicht angenommen“, betont Regine Hees. Zudem weist sie darauf hin, dass die Abgabemenge auf 30 Bücher pro Person begrenzt ist.
Für jedes abgegebene Buch gibt es einen Gutschein, der in der Tauschphase vom 19. Juli bis 23. Juli 2016 gegen neuen Lesestoff eingelöst werden kann. Die Gutscheine sind auch an Freunde und Bekannte übertragbar.
Der Bergkamener Wertstoffhof ist dienstags und freitags von 10 bis 18 Uhr, mittwochs und donnerstags von 10 bis 15 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet.
Weitere Fragen beantworten gerne die Fachleute der GWA unter ?? 0 800 400 1 400 – montags bis donnerstags von 8.30 bis 17 Uhr und freitags von 8.30 bis 15.00 Uhr.



Juni war verdammt nass: Viel Wasser floss über die Lippe in den Rhein

Die häufigen Regenfälle im vergangenen Monat Juni haben zu absolut ungewöhnlichen Wasserständen geführt: Für die Lippe hat der Lippeverband berechnet, dass der Abfluss fast doppelt so hoch lag wie in einem durchschnittlichen Monat. Kleinere Gewässer, z. B. Rapphofs Mühlenbach, Rotbach, Dattelner Mühlenbach, Seseke und Herringer Bach stiegen kurzzeitig steil an, dort fielen die Pegel aber auch rasch wieder.

Impressionen aus den Lippeauen. Fotos: Silke Kieslich
Impressionen aus den Lippeauen. Fotos: Silke Kieslich

Eine aktuelle Auswertung des Lippeverbandes hat ergeben, dass der Abfluss der Lippe im Monatsmittel vom Juni 2016 40.700 Liter pro Sekunde (40,7 Kubikmeter gemessen am Pegel Dorsten) betrug und damit 90 Prozent höher lag als der Juni-Mittelwert der letzten 15 Jahre. Dieser beträgt 21, 4 Kubikmeter pro Sekunde. Wie ungewöhnlich hoch der aktuelle Lippeabfluss ist, wird auch daran deutlich, dass die Schwankungen im Monatsmittel von Jahr zu Jahr bisher nicht über 25 Kubikmeter pro Sekunde hinausgingen. Im vergangenen Jahr – im Juni 2015 – hatte die Lippe mit 17,9 Kubikmeter pro Sekunde ihren bisher niedrigsten Abfluss.

Ein Abfluss von 40 Kubikmetern pro Sekunde bedeutet in der Lippe noch kein „Hochwasser“, sehr ungewöhnlich ist ein solcher Abfluss aber als Durchschnittswert des ganzen Monats. Doch am vergangenen Wochenende wurden mit Pegelständen von 6,70 m in Dorsten und 3,50 m in Haltern in der Lippe sogar echte Hochwassermarken erreicht.
Noch markanter war das in den Nebenläufen: Der Rapphofs Mühlenbach zwischen Gelsenkirchen und Dorsten stieg vor einer Woche auf rund 2,00 m, nachdem er Anfang Juni sogar kurzzeitig 2,20 m erreicht hatte. Der Rotbachsee in Dinslaken-Hiesfeld war fast komplett gefüllt, der Pegel kletterte auf 2,40 m. Die Stever, die bei Haltern in die Lippe mündet, erreichte am Pegel Hullerner Damm einen Wasserstand von 4,20 m.
Etwas anders stellt sich die Situation im mittleren Lippegebiet zwischen Lünen und Hamm dar: Auch hier führt die Lippe derzeit ungewöhnlich viel Wasser, ausgesprochene Hochwasserstände wurde aber nicht erreicht. Das liegt an der Stever, welche die Lippe nach starken Niederschlägen erst ab Haltern stark anschwellen lässt, ohne sich auf den Lippeabschnitt östlich von Haltern auszuwirken.
Doch auch im Lippeverbandsgebiet zwischen Datteln und Hamm war der Monat Juni rekordträchtig: In den Nebenläufen der Lippe gab es gehäuft hohe und höchste Wasserstände: So zeigte der Dattelner Mühlenbach am Pegel Höttingstraße zwischen Ende Mai und Ende Juni nicht weniger als acht Ausschläge nach oben von mehr als einem Meter Wasserstand. Normalerweise steht der Bach im Sommer bei rund 50 cm. Der höchste Wasserstand im Dattelner Mühlenbach wurde in der letzten Maiwoche verzeichnet – da wurde sogar fast die 2-m-Marke erreicht.
Die Seseke, die in Lünen in die Lippe mündet und als kleiner Fluss auch im Sommer schon einen Meter tief ist, erreichte im gleichen Zeitraum fünfmal Wasserstände von mindestens zwei Metern (gemessen am Pegel Preußenstraße zwischen Ende Mai und Ende Juni), das Maximum lag bei 2,80 m in der letzten Maiwoche.



Für sauberes Klima: Mit guten Ideen beim Kreis bewerben

Klimaschutz geht alle an – das wurde bei der KLIMAWOCHE Anfang Juni deutlich. Ludwig Holzbeck vom Kreis Unna unterstreicht: „Während der Woche haben wir viele gute Beispiele für effektiven Klimaschutz kennen gelernt. Wir sind uns aber sicher, dass es im Kreis noch viel mehr Klima-Vorbilder gibt.“ Und genau die werden gesucht.

Die Firma Bulten hat es Anfang Juni vorgemacht, nun sucht Fachbereichsleiter Ludwig Holzbeck (l.) weitere Bewerber um die Klimaschutzflagge. Foto: M. Gluth – Kreis Unna
Die Firma Bulten hat es Anfang Juni vorgemacht, nun sucht Fachbereichsleiter Ludwig Holzbeck (l.) weitere Bewerber um die Klimaschutzflagge. Foto: M. Gluth – Kreis Unna

Denn auch wenn die KLIMAWOCHE vorbei ist, treibt der Kreis Unna seine Klimaschutz-Aktivitäten weiter voran. Die besten Ideen werden mit der Klimaschutzflagge ausgezeichnet. Ob Firma oder Verein, ob Schule oder Einzelperson – jeder kann sich mit einer kurzen Begründung beim Kreis Unna um die Klimaschutzflagge bewerben.

Ein Stadtrundgang mit vielen Tipps zum CO2-Sparen, eine Firma, die Abwärme auf innovative Weise für die Produktion nutzt oder das Modell eines Schiffs, das nicht mit massenweise Diesel, sondern einer Brennstoffzelle betrieben wird – bei der KLIMAWOCHE präsentierten viele kluge Köpfe aus dem Kreisgebiet ihre Klimaschutz-Ideen.

Beiträge zum sauberen Klima können aber nicht nur mit kreativen Projekten geleistet werden, sondern auch im Alltag: umsatteln aufs Fahrrad, Produkte aus der Region einkaufen und sparsam mit Wasser und Strom, Gas & Co. umgehen – das sind nur wenige Beispiele, wie sich aktiver Umweltschutz kinderleicht leisten lässt. „Also global denken und lokal handeln“, fasst Ludwig Holzbeck zusammen.

Ob klein oder groß – Holzbeck begrüßt jede Initiative fürs gute Klima. Denn beim Kreis Unna stehen die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Klimaschutz seit vielen Jahren ganz oben auf der Agenda. Hierzu gehört auch die Klimaschutzflagge, die seit 2009 von der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 verliehen wird. Die Initiatoren sind jetzt wieder auf der Suche nach neuen Projekten für den Klimaschutz im Kreisgebiet, die für die Auszeichnung in Frage kommen.

Firmen, Gruppen oder Verbände, Vereine, Schulen oder Einzelpersonen, die Projekte für den Klimaschutz für im Kreisgebiet initiiert haben und diese für die Auszeichnung vorschlagen möchten, können sich mit einer kurzen Begründung an den Kreis Unna wenden. Ansprechpartner Ludwig Holzbeck ist unter Tel. 0 23 03 / 27-10 69 oder per E-Mail an ludwig.holzbeck@kreis-unna.de zu erreichen.

Bildzeile: Die Firma Bulten hat es Anfang Juni vorgemacht, nun sucht Fachbereichsleiter Ludwig Holzbeck (l.) weitere Bewerber um die Klimaschutzflagge. Foto: M. Gluth – Kreis Unna

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Klimaschutzflagge an Bulten




Exkursion zu den Glühwürmchen

Am Dienstag, 28. Juni, kann man sich in Hamm auf eine Entdeckertour zu den Glühwürmchen begeben. Hautnah erlebt man die Welt dieser faszinierenden Insekten, und erfährt von der Referentin, Katja Hardenfels, wie sie mit ihrer Leuchtkraft Partner anlocken und gefräßige Feinde erschrecken.

Festes Schuhwerk ist von Vorteil. Eine Taschenlampe kann mitgebracht werden, ist aber nicht erforderlich. Die etwa 90-minütige Exkursion beginnt um 22.00 Uhr, Treffpunkt ist der Eingang zum Tierpark Hamm, Grünstr. 150.

Eine Anmeldung ist beim Umweltzentrum Westfalen unter 0 23 89 – 98 09 11 (auch Anrufbeantworter) oder 0 23 89 – 9 80 90 unbedingt notwendig, da der Termin sich aufgrund des Wetters (Regen!) auch sehr kurzfristig verschieben kann! Die Kosten betragen 5,- € je Teilnehmer.




Fachberatungstag „Rosenpflege“.

RosenDas Garten-Center Röttger, Bergkamen bietet am Samstag, 18. Juni, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr ein Fachberatungsangebot zur „Rosenpflege“ – Was kann ich mit Milch bei der Rosenpflege erreichen?“…das kann Röttgers Fachfrau Ruth Wienke beantworten – kranke Pflanzenteile für die individuelle Beratung bitte mitbringen.




3. radKULT(O)UR im Kreis: Mit dem Rad entlang an ganz viel Wasser

„Rauf aufs Rad und ab durch den Kreis!“ Dazu laden der Lippeverband und der Kreis Unna bei der dritten radKULT(O)UR ein. Los geht es am Sonntag, 18. September. Geradelt wird an diesem Tag von 11 bis 17 Uhr.

Werbung für die radKULT(O)UR machen unter anderem Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender des Lippeverbandes (l.), Landrat Michael Makiolla (3.v.l.) und die Spitzen der beteiligten Kommunen. Foto: G. Klumpp
Werbung für die radKULT(O)UR machen unter anderem Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender des Lippeverbandes (l.), Landrat Michael Makiolla (3.v.l.) und die Spitzen der beteiligten Kommunen. Foto: G. Klumpp

Die Gesamtroute ist knapp 55 Kilometer lang und führt vielfach an den Gewässern des Lippeverbandes entlang. Bei der von den Flussmanagern in Zusammenarbeit mit dem Kreis organisierten Sonntags-Tour wieder dabei sind Bergkamen, Bönen, Kamen, Lünen und Unna. Gehofft wird auf mehr als 10.000 Teilnehmer bei der bereits 2013 und 2014 durchgeführten und vom Start weg erfolgreichen Veranstaltung.

Der Einstieg in die Radel-Route ist für Radfahrer an jeder Stelle der Strecke möglich. Damit kommen nicht nur trainierte Pedalritter auf ihre Kosten, sondern auch Gruppen und Familien mit Kindern.

Gesucht werden derzeit noch Helferinnen und Helfer, die an der Strecke dazu beitragen, dass auch die dritte radKULT(O)UR zu einem schönen Erlebnis wird. Melden können sich Interessierte über die Internetseite www.radkultour-kreis-unna.de. Dort gibt es auch Infos zur radKULT(O)UR 2016.




Bayer legt Umweltbericht 2016 vor – Neue Bestwerte bei vielen Kennzahlen

„Das Umweltmanagementsystem des Bergkamener Bayer-Standorts erfüllt die Anforderungen des EMAS (Eco Management and Audit Scheme) – besser bekannt als EU-Öko-Audit – in allen Punkten“, erklärt heute das Unternehmen. Dies sei das Ergebnis intensiver Untersuchungen eines unabhängigen Umweltgutachters. Die Prüfungen seien

 Beim Thema Ressourcenschonung setzt Bayer auch auf Ideen der eigenen Mitarbeiter. So wurde ein Verbesserungsvorschlag von Chemikant Tim Weinert zur Reduzierung des Lösemittelverbrauchs umgesetzt.

Beim Thema Ressourcenschonung setzt Bayer auch auf Ideen der eigenen Mitarbeiter. So wurde ein Verbesserungsvorschlag von Chemikant Tim Weinert zur Reduzierung des Lösemittelverbrauchs umgesetzt.

Teil eines von der Europäischen Union initiierten Programms, an dem sich Bayer in Bergkamen seit Jahren freiwillig beteiligt.

„Damit gehen wir bewusst über die gesetzlichen Anforderungen hinaus und heben hervor, dass der Schutz von Menschen und Anlagen keine Kompromisse duldet“, betonte Standortleiter Dr. Stefan Klatt. Messbare Erfolge dieser Haltung seien zahlreiche neue Bestwerte bei wichtigen Umweltkennzahlen – vom Wasser- und Energieverbrauch über den Lösemitteleinsatz bis hin zur Verwertungsquote. Einen Rekord erzielte der Standort zudem bei der Arbeitssicherheit: Erstmals in seiner Geschichte blieb er 2015 ohne meldepflichtigen Arbeitsunfall.

Mit der Teilnahme an den regelmäßig stattfindenden EMAS-Audits verpflichtet sich Bayer nicht nur dazu, Sicherheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit stetig zu verbessern, sondern auch eine Umwelterklärung herauszugeben und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die aktuelle Ausgabe dieser Broschüre liegt nun vor.

Auf 76 Seiten informiert der Standort seine Nachbarn darin über Produktverantwortung, organisatorische Maßnahmen zur Erreichung der Umweltziele sowie bereits erfolgte und geplante Anstrengungen auf dem Gebiet der Ressourcenschonung – wozu in erster Linie Maßnahmen zur Reduzierung des Abwasseraufkommens, Energiebedarfs und Abfallvolumens zählen. Auch die Umweltpolitik des Standorts wird ausführlich dargestellt. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Arbeitssicherheit.

Ergänzt wird die Publikation durch allgemeine Angaben zur Historie und Entwicklung des Standorts Bergkamen, zu seinen Produkten und Produktionsverfahren sowie zur organisatorischen Einbindung in den Bayer-Konzern. Ein Glossar mit Erläuterungen zu wichtigen Fachbegriffen erleichtert den Lesern die Lektüre und liefert gleichzeitig Hinweise auf weiterführende Themen.

Kostenlose Exemplare der Umwelterklärung 2016 können per E-Mail an mailto:martin.pape@bayer.com oder telefonisch unter 02307/65-27 96 bestellt werden.