In 2017 neue Öffnungszeiten am GWA-Wertstoffzentrum Nord

Die Öffnungszeiten am GWA-Wertstoffzentrum Nord in Lünen (Brückenkamp) werden verlängert.

Hier die ab 2. Januar 2017 gültigen Öffnungszeiten im Überblick:

Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr

Samstag bleibt es bei 9.00 bis 13.00 Uhr

Fragen rund um das Thema Abfall beantwortet die GWA-Abfallberatung am Infotelefon unter der gebührenfreien Rufnummer ( 0800 400 1 400.




Untere Jagdbehörde warnt: Wildschweine nicht füttern

Wildschweine vermehren sich rasant und tauchen mitunter auch in Vorgärten auf. Häufig trägt der Mensch durch eigenes Verhalten dazu bei, das Schwarzwild anzulocken.

Deshalb warnen Kreisjagdberater Dietrich Junge und die Untere Jagdbehörde beim Kreis Unna davor, Wildschweine – beispielsweise durch achtlos weggeworfene Lebensmittel – zu füttern.

„Weil der Winter mild ist und es ein großes Nahrungsangebot gibt, sind die Wildschweinbestände weiterhin auf hohem Niveau“, erläutert Kreisjagdberater Junge. Das lässt sich an Zahlen ablesen: Konnte im Kreis Unna im Jagdjahr 2014/2015 noch eine Jahresstrecke von 223 Stück Schwarzwild erzielt werden, so stieg die Jahresstrecke im Jagdjahr 2015/2016 auf 306 Tiere. Bereits vor Ende des laufenden Jagdjahres können die Jäger von einem weiteren Anstieg berichten.

Im Kreis Unna sind besonders die Bereiche Fröndenberg, Holzwickede, Lünen, Schwerte und Selm betroffen. Auf der Suche nach Fressbaren verwüsten die Wildschweine Grünland, Gärten oder Sportanlagen. Auch vor Komposthaufen und Gartenabfällen machen sie nicht halt.

Kreisjagdberater Junge erklärt: „Das große Angebot an Bucheckern und Eicheln verschärft 2016 die Schadenssituation. Durch die Aufnahme von kohlenhydratreichen Baumfrüchten erhöht sich der Eiweißbedarf, der normalerweise durch Würmer, Mäuse, Larve und Käfer gedeckt wird. Wenn sich Wildschweine aber auf einfache Art und Weise am Stadtrand versorgen können, tun sie das auch.“

Die Jäger in den betroffenen Bereichen sind aufgefordert, insbesondere durch zusätzliche Gesellschaftsjagden, die Population von Schwarzwild während der Jagdzeit noch weiter einzudämmen. Die Jagd auf Wildschweine ist notwendig, um sie zu reduzieren und von dort zu vertreiben, wo sie unerwünscht sind.

Neben den Jägern sind auch die Gartenbesitzer gefordert. „Durch Fütterung – egal ob gezielt oder unfreiwillig durch frei zugängliche Komposthaufen oder achtlos weggeworfene Lebensmittel – verlieren die Wildschweine ihre natürliche Scheu vor Menschen“, unterstreicht Nicole Drawe aus der Unteren Jagdbehörde beim Kreis Unna. „Dann sehen sie den Bereich schnell als ihr Revier an.“

Jeder könne daher dazu beitragen, dass die Wildschweine sich aus unseren Siedlungsbereichen fern halten. Für Gartenbesitzer in Ortsrandlagen ist unter anderem die sachgerechte Entsorgung von Abfällen in kippsicheren Mülltonnen oder auch das Anlegen von für Wildschweine nicht frei zugänglichen Komposthaufen besonders wichtig. Wildschweine dürfen niemals gefüttert werden!

Durch zu große Schwarzwildbestände kommt es nicht nur zu Konflikten mit dem Mensch. Nicole Drawe erklärt: „Sie stellen ein hohes Risiko für Wildschäden und auch ein Seuchenrisiko dar.“

Ein Merkblatt mit Präventionsmaßnahmen für Bürger zum Schutz vor Schwarzwild („Wildschweine im Garten – Was nun?“) ist bei der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung im Internet unter www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/natur/fjw/pdf/Merkblatt_Wildschweine_im_Garten.pdf verfügbar.




Einsatz für die Umwelt: Kreis Unna sucht Naturschutzbeauftragte

Früher hießen sie Landschaftswächter, nach einer Gesetzesänderung sind sie nun als Naturschutzbeauftragte ehrenamtlich im Kreisgebiet unterwegs: Der Kreis Unna sucht Frauen und Männer, die sich für den Schutz von Natur und Landschaft einsetzen möchten.

Naturschutzbeauftragte unterstützen die Untere Naturschutzbehörde des Kreises bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben. Sie behalten einen ihnen zugeteilten Dienstbezirk „im Auge“ und unterrichten die Behörde z. B. über unzulässige Gehölzbeseitigungen, Ablagerungen von Müll und Grünabfällen in der Landschaft, ungenehmigte Bauten und Anlagen, unzulässige Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, Verletzungen von Schutzvorschriften und andere Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft.

Zur Naturschutzwacht des Kreises Unna gehören zurzeit knapp 30 engagierte Bürgerinnen und Bürger. Sie werden vom Naturschutzbeirat vorgeschlagen und von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises bestellt.

Wer also häufig in der freien Natur unterwegs ist, wer es liebt, diese zu erleben und zu erhalten und sich über Missstände, die keiner beseitigt, ärgert, ist bei der Naturschutzwacht genau richtig. Interessierte können sich bis Dienstag, 3. Januar beim Kreis Unna, Fachbereich Natur und Umwelt – Sachgebiet Landschaft – Platanenallee 16 in 59425 Unna bewerben.

Weitere Informationen gibt es auch beim Leiter des Sachgebietes Landschaft, Peter Driesch, unter
Tel. 0 23 03 / 27-10 70, Fax: 0 23 03 / 27-12 97 oder per E-Mail an: peter.driesch@kreis-unna.de.




Wertstoffhof Bergkamen bleibt Heiligabend und Silvester geschlossen 

Der GWA-Wertstoffhof in der Justus-von-Liebig-Straße bleibt am 24.12.2016 und am 31.12.2016 geschlossen. Ansonsten gelten zwischen den Feiertagen die üblichen Öffnungszeiten:

Montag            geschlossen

Dienstag         10.00 – 18.00 Uhr

Mittwoch         10.00 – 15.00 Uhr

Donnerstag     10.00 – 15.00 Uhr

Freitag            10.00 – 18.00 Uhr

 

Bei Fragen hilft die GWA-Abfallberatung am gebührenfreien Servicetelefon unter 0 800 400 1 400 gerne weiter.

Weitere Auskünfte sind auch online erhältlich: www.gwa-online.de.




Hydrologen beobachten auch an Feiertagen die Lippe: Bei Hochwasser muss schnell reagiert werden

Die Feiertage stehen unmittelbar vor der Tür und alles wird zum Jahresende hin etwas ruhiger – auch bei den Flussmanagern von Emschergenossenschaft und Lippeverband. Von Stillstand kann dabei keine Rede sein, darf es auch nicht – denn an Emscher und Lippe muss auch in Zeiten der Ruhe und der Besinnlichkeit alles „im Fluss“ sein. Starkregen und Hochwasser kennen schließlich auch keine Feiertage!

Angela Pfister, Leiterin des Technischen Hochwassermanagements, und ihrem Mitarbeiter Marc Krüger beobachten auch an den Feiertagen das Wetter und die Wasserstände der Lippe (Foto: Klaus Baumers)
Angela Pfister, Leiterin des Technischen Hochwassermanagements, und ihrem Mitarbeiter Marc Krüger beobachten auch an den Feiertagen das Wetter und die Wasserstände der Lippe (Foto: Klaus Baumers)

Damit es keine bösen Überraschungen gibt, beobachtet auch an den Feiertagen ein Hydrologe die Wetterlage und die Abflusssituation in der Emscher-Lippe-Region: im gesamten Emschergebiet von Holzwickede bis Duisburg/Dinslaken sowie im gesamten Lippegebiet von Hamm über Bergkamen bis Wesel sowie von Dülmen bis Marl.

„Beobachtet wird die aktuelle Wetterlage sowie die prognostizierte Entwicklung der nächsten Tage“, sagt Angela Pfister, Leiterin des Technischen Hochwassermanagements. Ausgewertet werden dabei nicht nur eigene Messdaten  und Radardaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD), sondern auch Abflussvorhersagen für die Gewässerpegel. „Sobald die sogenannten Warnschwellen in unseren Gewässern an Emscher und Lippe sowie an einigen Nebenläufen überschritten werden, gibt es eine SMS-Meldung auf unser Handy“, sagt Angela Pfister. Die Fernüberwachung ermöglicht an den Feiertagen das Arbeiten von zuhause, so dass kein Mitarbeiter an Weihnachten oder Silvester alleine im Büro hocken muss – es sei denn: „Sollte es tatsächlich einen Hochwassereinsatz geben, dann würde der diensthabende Hydrologe ins Büro fahren.“

Im Ernstfall würde der Hydrologe in ständigem Kontakt mit den Bezirkszentralen des Betriebes oder der Betriebsüberwachungszentrale von Emschergenossenschaft und Lippeverband stehen. Die „BÜZ“ ist für die Überwachung aller Außenanlagen zuständig – vor allem im Hochwasserfall ist dies von enormer Bedeutung.

Die Betriebsüberwachungszentrale ist rund um die Uhr im Einsatz. Um jederzeit für den Hochwasserfall gewappnet zu sein, sind die Lageberichte der Hydrologen des Technischen Hochwassermanagements von hoher Wichtigkeit. Denn erfolgt seitens der Hydrologen an Weihnachten oder Silvester eine Warnmeldung, aktiviert die BÜZ entsprechend die Rufbereitschaft der Betriebsabteilung der Flussmanager. Kommt es zum Einsatz, kontrollieren die Mitarbeiter unter anderem die Gewässerstrecken, die Deichabschnitte sowie die Pumpwerke. „Damit die Kollegen wissen, auf welche Orte sie sich konzentrieren müssen, benötigen sie von uns Hydrologen eben genaue Informationen über die Entwicklung der Wetterlage und der Hochwassersituation“, erklärt Angela Pfister.

In besonders kritischen Situationen würden die Flussmanager eine sogenannte Hochwasserzentrale in der Essener Hauptverwaltung von Emschergenossenschaft und Lippeverband einrichten, von wo aus dann die Einsätze fürs gesamte Einzugsgebiet koordiniert werden.

Besonders beobachtet wird das Wetter jedoch nicht nur an den bevorstehenden Fest- und Feiertagen, sondern auch an den Wochenenden – damit es an Emscher und Lippe keine bösen Überraschungen gibt, denn das Hochwassermanagement ist eine der Kernaufgaben der beiden Flussmanager!

Übrigens:

Die aktuellen Pegelstände von Emscher und Lippe können auf www.eglv.de/services/pegelstand abgerufen werden.

www.eglv.de

blog.eglv.de

 




Weihnachtswanderung des NABU zum Beversee

Tolle Aussicht am Beversee mit spannender Industriekulisse.
Tolle Aussicht am Beversee mit spannender Industriekulisse.

Traditionell findet am zweiten Weihnachtsfeiertag die naturkundliche Wanderung des NABU statt. Am Montag, 26. Dezember, geht es an den Beversee. Karl-Heinz Kühnapfel stellt unsere winterliche Vogelwelt vor. Ferngläser und Vogelbestimmungsbücher, falls vorhanden, sollten mitgebracht werden. Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Wanderparkplatz Beversee, Werner Straße (B233). Nicht-NABU-Mitglieder zahlen 2,- €.




Oberkonstruktion der Beobachtungsplattform am Beversee wird abgebaut

Wie fast in jedem Jahr lädt der NABU am 2. Weihnachtsfeiertag zu einer Wanderung rund um den Beversee mit Karl-Heinz Kühnapfel ein. Doch diesmal müssen die Teilnehmer auf einen Höhepunkt verzichten: den Blick von der Beobachtungsplattform auf den See und seinen Bewohnern. Der Grund: Der RVR lässt jetzt die Oberkonstruktion entfernen. Sie wird neu gebaut. Der Fertigstellungstermin ist erst Mitte kommenden Jahres.

Erst Mitte 2017 wird der Blick von der Aussichtsplattform auf den Beversee wieder möglich sein.
Erst Mitte 2017 wird der Blick von der Aussichtsplattform auf den Beversee wieder möglich sein.

Geplant ist – nach Rückbau der Oberkonstruktion- diese in der RVR-eigenen Schreinerei am Hof Punsmann in Dorsten-Lembeck neu anzufertigen – diesmal aus Lärchenholz anstatt vormals mit Eichenhölzern. Die Kosten dieser Aktion betragen rund 7000 Euro

„Diese Maßnahme ist erforderlich, um einerseits der Verkehrssicherungspflicht zu genügen, aber auch damit, den langfristigen Erhalt der Aussichtsplattform zu sichern, ohne irgendwann von Grund auf alles erneuern zu müssen“, erklärt Revierförsterin Christiane Günther. Der Zeitpunkt für den Rückbau erfolge aus gutem Grund so frühzeitig, da es aufgrund anhaltender Regenfälle oder erhöhtem Anfall von Wassermassen durch Schneeschmelze in den Wintermonaten der vergangenen Jahre immer wieder zu mehrwöchigen Überflutungen bis weit ins Frühjahr hinein in diesem Bereich gekommen sei, die die Passierbarkeit des Wanderweges einschränken und somit auch den Rückbau unmöglich machen.

Mit der Fertigstellung der Aussichtsplattform ist erst im Juni/Juli 2017 zu rechnen, da dieses Projekt nur eines von mehreren Projekten ist, die sich die Schreinerei des Regionalverbandes Ruhrgebiet (RVR)für das Jahr 2017 vorgenommen hat.

Der RVR bittet die Bevölkerung bis zur Fertigstellung im Sommer 2017 um entsprechendes Verständnis.

Gut besucht war die traditionelle Weihnachtswanderung des Nabu: Nicht alle passten auf den Ausguck am Beversee vor reizvoller Industriekulisse.
Aussichtsplattform am Beversee.

Die derzeitige Aussichtsplattform wurde im Jahr 1999 errichtet, nachdem die ursprüngliche Aussichtsplattform – die damals in den Beversee hinein gebaut worden war – aus Verkehrssicherungsgründen (mangelnde Standsicherheit durch schwierigen Untergrund im Wasserbereich) Ende der 90-ziger Jahre komplett entfernt werden musste. Der Bau der zweiten Aussichtsplattform (nunmehr an Land auf festem Untergrund) erfolgte damals im Rahmen eines Projektes der Regionalen Beschäftigungsoffensive des KVR (= Kommunalverband Ruhrgebiet/heute: RVR = Regionalverband Ruhr). Diese Regionale Beschäftigungsoffensive hatte zum Ziel, Langzeitarbeitslose aus dem Ruhrgebiet in den Bereichen Landschaftspflege, Landschafts- und Wegebau in einem Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm gezielt auf die Eingliederung in den Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Die Finanzierung erfolgte durch die Arbeitsämter, dem Land NRW (im Rahmen des Ökologieprogramms Emscher-Lippe = ÖPEL) + KVR (Eigenanteil von 10%). Das Ökologieprogramm Emscher-Lippe dient der ökonomischen und ökologischen Erneuerung der alten Industrielandschaft zwischen Ruhr und Lippe.

Die Aussichtsplattform – am Südrand des Beversees gelegen – ist für den Waldbesucher von Beginn an immer schon ein „Highlight“ des Naturschutzgebietes gewesen. Die Aussichtsplattform erfüllt vielfältige Funktionen. Sie ermöglicht dem Erholungssuchenden die störungsfreie Beobachtung von Wasservögeln und reduziert somit die Trittbelastung in empfindlichen Uferbereichen.




Weniger Müll zum Fest

Die  Vorbereitungen für das Weihnachtsfest laufen auf Hochtouren: Es wird gebacken und gebastelt, Geschenke werden ausgesucht, Wohnungen und Häuser von innen und außen schön dekoriert und Menüpläne für die Festtage zusammengestellt.

Die von der GWA angebotenen Serviceartikel zu Biotonne eignen sich auch hervorragend als dekorative und umweltfreundliche Geschenkverpackung, meint die GWA. Anschließend finden Sie Verwendung der Küche, z.B. als Einsatz für den Mülli (Vorsortiergefäß für Bioabfälle).
Die von der GWA angebotenen Serviceartikel zu Biotonne eignen sich auch hervorragend als dekorative und umweltfreundliche Geschenkverpackung, meint die GWA. Anschließend finden Sie Verwendung der Küche, z.B. als Einsatz für den Mülli (Vorsortiergefäß für Bioabfälle).

Alles soll schön aussehen, liebevoll verpackt sein, bestens schmecken, und jeder soll passend – und gleichzeitig außergewöhnlich beschenkt werden. In Geschäften, Katalogen und Internet werben viele Anbieter mit tollen Angeboten und Vorschlägen für ein gelungenes Fest.

Trotz aller guten Vorsätze, stellt man spätestens nach den Feiertagen fest, viel Unnötiges und Unüberlegtes gekauft zu haben. Da gibt es z.B. Verlegenheitsgeschenke, die zwar schön verpackt waren, aber keiner wirklich wollte, witzige, farbenfrohe Weihnachtsdekorationen, die am Tag nach Weihnachten keiner mehr sehen kann oder eine zu große Menge an Lebensmitteln, deren Haltbarkeitsdatum schnell überschritten ist.

Nach dem Fest türmen sich häufig die Abfälle und am Straßenrand sieht man viele übervolle Mülltonnen. Damit Weihnachten nicht zum Fest der Abfallberge wird, hat die GWA-Abfallberatung einige Tipps für ein abfallarmes Weihnachtsfest parat:

  • Den Einkauf gut planen, z.B.  Liste für Geschenke anfertigen, Rezepte durchlesen und Zutatenmenge berechnen.
  • Einkauf möglichst in Ruhe angehen und sich Zeit nehmen; viele unnötige Einkäufe werden in Hektik getätigt.
  • Einkaufstasche oder Korb auch für den Einkauf von Geschenken mitnehmen, denn gerade in der Weihnachtszeit werden von vielen Geschäften immer noch großzügig Plastiktüten verteilt.
  • Beim Geschenke-Kauf auf Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit der Produkte achten.
  • Geschenke ohne Müll verschenken, z.B. Einladung zum Essen, Kinogutschein, Jahreskarte für den Zoobesuch, Theaterabo, Handykarte…
  • Geschenke ohne Verpackung oder in umweltfreundlicher Verpackung schenken.

 

Den Abfall, der dann doch entsteht, bittet die GWA-Abfallberatung auch im Stress der Feiertage zu sortieren, denn nur so kann dieser einer sinnvollen Verwertung zugeführt werden. Und noch ein wichtiger Hinweis: In vielen Städten und Gemeinden verschiebt sich die Abfuhr der Abfalltonnen vor und nach den Feiertagen. Deswegen noch einmal einen Blick in den Abfallkalender 2016 werfen oder direkt unter www.gwa-online.de nachschauen, dort sind alle Abfallkalender für die Kommunen im Kreis Unna, auch für das neue Jahr, zu finden. Bei Fragen helfen die GWA-Abfallberater gerne auch telefonisch weiter unter 0800 400 1 400 (gebührenfrei), montags bis donnerstags von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr und donnerstags von 8.30 Uhr bis 15.00 Uhr.

 

 




Neuer Abfallkalender für 2017 wird verteilt

In diesen Tagen wird die Deutsche Post AG in Bergkamen die Abfallkalender für das Jahr 2017 an alle Haushalte bis zu den Weihnachtsfeiertagen verteilen.

ak_2017Der Abfallkalender enthält neben der Übersicht der vom EntsorgungsBetriebBergkamen EBB durchgeführten Leerungen für die Restmüll-, Bio-, Papier- und Wertstofftonnen auch die Termine der Weihnachtsbaum- und Grünschnittabfuhren. Darüber hinaus bietet der Abfallkalender wichtige Hinweise zur Schadstoffsammlung, zur sortenreinen Bioabfallsammlung, zum Wertstoffhof und zur Sperrmüllabfuhr.

Bei der Abfuhr der Papier- und der Biotonnen mussten teilweise Änderungen bei den Abfuhrtagen vorgenommen werden. Daher ist es ratsam, im Straßenverzeichnis des Abfallkalenders zu prüfen, ob ihre Straße von einer Abfuhränderung betroffen ist.

Zusätzlich zu dem gedruckten Abfallkalender gibt es die Möglichkeit, sich über das Internet einen „individuellen Abfallkalender“ zu erstellen, bei dem Sie eine Jahresübersicht aller Abfuhrtermine für Ihre Straße erhalten und ausdrucken können.

Sowohl den kompletten Abfallkalender 2017 als PDF-Datei zum Ausdruck als auch den „individuellen Abfallkalender“ finden Sie über die Internet-Startseite der Stadt Bergkamen, www.bergkamen.de.

Zu den sonstigen Entsorgungsdienstleistungen des EntsorgungsBetriebBergkamen sowie zu Themen der Abfallvermeidung und Abfallverwertung bietet der Abfallkalender wieder zahlreiche nützliche Informationen. Bei Fragen zur Entsorgung in Bergkamen wenden Sie sich bitte an den EBB unter der Rufnummer 02307/28 503 290 oder die Stadtverwaltung unter 02307/965-391.

 




Für Windenergie gibt es keine Vorranggebiete in Bergkamen

Für Windenergie ist Bergkamen offensichtlich kein gutes Pflaster. So lässt sich das Ergebnis eines weiteren Gutachtens zu möglichen Windvorranggebieten in Bergkamen auf einen kurzen Nenner bringen. Dieses Gutachten haben Barbara Thiede und Heiko Busch aus dem Planungs- und Umweltamt erarbeitet und in der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vorgestellt.

Mehr als ein Windrad ist laut Gutachten auf dem Galgenberg nicht möglich.
Mehr als ein Windrad ist laut Gutachten auf dem Galgenberg nicht möglich.

Ergebnis ist, dass es im Stadtgebiet nur zwei relativ kleine Flächen gibt, eine in Overberge in Nachbarschaft zum bestehenden Windrad und in Heil am Westenhellweg gegenüber dem Kraftwerk, die theoretisch mehrere Windräder aufnehmen könnten. Praktisch sei dies aber nicht möglich. Beispielsweise befindet sich die Fläche in Heil im Überschwemmungsgebiet der Lippe. Der Bau von Windrädern dort würden umfangreiche teure Gründungsmaßnahmen notwendig machen, die sich nach Ansicht von Heiko Busch wirtschaftlich nicht rechnen würden.

Möglich ist allerdings der Bau von einzelnen Windrädern in Bergkamen an rund einem halben Dutzend Standorten. Allerdings haben Barbara Thiede und Heiko Busch nicht untersucht, ob hier Belange des Natur- und Landschaftsschutzes Ausschlusskriterien seien könnten. Hierauf wird ohnehin der Kreis Unna achten. Der Kreis Unna wäre dann auch Genehmigungsbehörde für den Bau der Anlage.

Die Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses nahmen das Gutachten zunächst nur zur Kenntnis. Welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, soll nun in den Fraktionen beraten werden.




Lippeverband investiert deutlich mehr in Anlagen-Modernisierung

Der Lippeverband wird in Zukunft wesentlich mehr Investitionen aufwenden, um seine Kläranlagen, Pumpwerke und Deiche fit zu halten. Nicht nur für den Neubau von Anlagen, sondern künftig auch für die Modernisierung und Anpassung bestehender Anlagen soll mehr Geld investiert werden. Parallel dazu steigen die Beiträge des Lippeverbandes 2017 um durchschnittlich 1,5 Prozent. Das gilt aber nicht für Bergkamen. Hier sinkt die Umlage um 2 Prozent.

Klaeranlage_Dortmund-ScharnhorstJahr für Jahr investiert der Lippeverband einen dreistelligen Millionenbetrag in den Neubau. Doch zum Beispiel Kläranlagen, die in den 1990er Jahren gebaut oder erweitert wurden, um die damals verschärften Reinigungsanforderungen zu erfüllen, sind mittlerweile in die Jahre gekommen. Oft geht die notwendige Erneuerung der Technik mit einem Sanierungsbedarf für deutlich ältere Betonbauwerke einher. Um die Anlagen auf lange Sicht in Schuss zu halten, erhöht der Lippeverband die so genannte „Re-Investitionsquote“ mittelfristig von 0,4 auf 3 Prozent im Jahr, kündigte der Technische Vorstand, Dr. Emanuel Grün, an.

Damit ist gemeint, dass im Durchschnitt je 100.000 Euro Anlagekapital in Zukunft ca. 3.000 Euro pro Jahr in dessen laufende Modernisierung gesteckt werden. Bereits in diesem Jahr haben sich die Re-Investitionen gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen Jahre verdoppelt. Bis 2021 sollen sie weiter ansteigen und schließlich 75 Mio. Euro jährlich erreichen. Damit ist sichergestellt, dass die Wasserwirtschaft an der Lippe langfristig auf soliden Grundlagen steht.

Auf der  Lippeverbandsversammlung in Kamen stellte Dr. Grün außerdem die Planungen für Modernisierung und Ausbau mehrerer Kläranlagen, so in Voerde und Marl, vor. 7,3 Mio. Euro steckt der Lippeverband allein in seine Kläranlage in Voerde am Niederrhein, die zuletzt vor 20 Jahren ausgebaut wurde und jetzt umfassend modernisiert wird. Die Investition umfasst nahezu alle Anlagenteile: Maschinen- und Elektrotechnik von Zulauf-Pumpwerk, Rechen und Sandfang werden erneuert, die Belebungsbecken der biologischen Reinigungsstufe erhalten neue, energieeffiziente Belüfter, das Betriebsgebäude wird z. T. aufgestockt und die beiden Faultürme für die Klärschlammbehandlung werden saniert. Die Arbeiten unter laufendem Betrieb beginnen im nächsten Jahr und sollen 2018 abgeschlossen sein.

In die Kläranlage Marl-West fließen 6,6 Mio. Euro und in die Kläranlage Marl-Ost 4,8 Mio. Euro. So werden in Marl-West zwischen 2017 und 2021 bei laufendem Betrieb die Zulaufpumpen, die Belüfter in den Belebungsbecken, das Prozessleit-system und das Blockheizkraftwerk erneuert. Ein Vorklärbecken wird neu gebaut und die Nachklärung optimiert. Die Faulbehälter für die Klärschlammbehandlung müssen saniert werden. Als Pilotprojekt wird Marl-Lenkerbeck zur „Innovativen Kläranlage“ umgerüstet. Dazu gehö-ren Datennetzwerke in Echtzeit, eine intelligente Bilderkennung und der mobile Zugriff auf die Kläranlage – bei hoher IT-Sicherheit

Darüber hinaus investiert der Lippeverband in seine Abwasserbehandlungsanlagen in Schermbeck, Lüdinghausen, Dülmen, Dortmund-Scharnhorst, Hamm-West und Kamen. Die größte Abwasserbehandlungsanlage des Lippeverbandes, die 1998 in Betrieb genommene Kläranlage Hamm-West, wird mit einem geschätzten Investitionsvolumen von 15 Mio. Euro fit gemacht.

Beim so genannten „Re-Powering“, das 2018 auf den Kläranlagen Dül-men, Dortmund-Scharnhorst und Kamen ansteht, konzentriert man sich bewusst auf eine Erneuerung bzw. Modernisierung der Blockheizkraftwerke, die das bei der Schlammbehandlung in großen Mengen anfallende Klärgas nutzen. Auf den genannten Anlagen soll der Wirkungsgrad der Gasnutzung von unter 20 auf 40 Prozent gesteigert werden, so dass sich die Investitionen innerhalb von nur fünf Jahren bezahlt machen.

Die Beiträge, mit denen die Mitglieder des Lippeverbandes (Kommunen, Unternehmen, Bergbau) Abwasserreinigung, Hochwasserschutz, Gewässerunterhaltung und andere Verbandsaufgaben finanzieren, wurden bereits 2016 nach zehnjähriger Beitragskonstanz um durchschnittlich 1,5 Prozent erhöht. Um den gleichen Prozentsatz wird auch 2017 die Summe der Verbandsbeiträge steigen – auf insgesamt 149,1 Mio. Euro. Das haben die Delegierten zusammen mit dem Wirtschaftsplan 2017 auf der  Lippeverbandsversammlung in Kamen beschlossen.